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inno.teach - Kategorie Lehren vom Campus

Let’s Talk:Campus 2022 – Und alle sprechen mit

Veröffentlicht am 17. November 2022

von Lea Bachus

Was ist bitte ein LT:C?

Was passiert, wenn sich über 800 Hochschulangehörige, Bildungsbegeisterte und politisch interessierte Menschen zusammenfinden? Dann heißt es: Let’s Talk:Campus 2022. Am 20. Oktober fand zum ersten Mal das eintägige Hybrid-Event zur Zukunft des Campuslebens an deutschen Hochschulen in Berlin und im digitalen Raum statt. Das Event ist ein Ableger des University:Future Festivals (U:FF), das in den vergangenen Jahren bereits mehrfach erfolgreich stattgefunden hat. Das Besondere am LT:C: Hier sollte nicht nur über die Bedarfe und Ideen von Studierenden als größte Gruppe der Hochschulangehörigen gesprochen werden, sondern ihnen sollte auch der Raum gegeben werden, mitzusprechen. Dafür wurde bereits im Vorfeld ein Student Advisory Board gegründet, an welchem ich in den vergangenen sechs Monaten mitarbeiten durfte.

Nach fast zwei Jahren Online-Lehre hat sich in der deutschsprachigen Hochschullandschaft viel verändert. Wir Studierende haben viele Stunden in Zoom-Vorlesungen verbracht, uns durch asynchrone Lerneinheiten im LernraumPlus geklickt und Prüfungen in den eigenen vier Wänden absolviert. Jetzt sind die meisten von uns wieder an die Hochschulen zurückgekehrt. Aber wie soll das Zusammenleben, -lernen und -arbeiten auf dem Campus eigentlich in Zukunft aussehen? LT:C sollte einen Raum schaffen, um Studierende, Lehrende, Hochschulmitarbeitende und Politiker:innen zusammenzubringen, um diese Frage gemeinsam zu verhandeln.

Ein Donnerstag in Berlin (und am Laptop)

Nach Berlin brachte mich dann zwar mit einiger Verspätung der ICE, aber vor allem auch meine Arbeit. Als Peer-Tutorin im Peer Learning-Team der Uni Bielefeld am Zentrum für Lehren und Lernen habe ich 2021 begonnen mich für Themen wie studentische Partizipation und Hochschulentwicklung zu interessieren: Was brauchen Studierende überhaupt, um sich erfolgreich zu beteiligen? Wie sieht richtig gute digitale Lehre aus? Und was muss mir der Campus im Jahr 2030 bieten? Seit Anfang 2022 bin ich Teil des diesjährigen Jahrgangs der DigitalChangeMaker-Initiative, einem Projekt des HFD (Hochschulforum Digitaliserung), das engagierte Studierende verschiedenster Fachrichtungen mit einem Interesse an Themen rund um die digitale Hochschultransformation zusammenbringt, um ein Jahr gemeinsam an genau solchen Fragen zu arbeiten. An der Uni Bielefeld gibt es dafür auch seit Sommer eine Lokalgruppe, in der man sich engagieren kann.

Und so bin ich auch im Student Advisory Board von LT:C gelandet. Als Sebastian Horndasch, Leiter des U:FF, bei einem unserer Workshopwochenenden nach interessierten ChangeMakern für das Student Advisory Board fragte, war ich von dem Konzept direkt begeistert. Insgesamt vier Studierende und zwei Expert*innen für studentische Partizipation haben das Festival-Team bei der inhaltlichen Ausrichtung des Events beraten.

Los ging es nach dem ersten Kaffee früh um neun mit der Eröffnung auf der Hauptbühne, gefolgt von einem Panel zu studentischer Partizipation. Aber nicht nur das Thema „Partizipation stärken“ war vertreten. Auch in den Bereichen „Hochschule for Future“ und „(Digitale) Räume öffnen“ wurde einiges geboten. Die Beiträge waren dabei so vielfältig wie das Leben auf Campus selbst: Es ging um Forderungen für klimagerechte Hochschulen, innovative Raumarchitekturen, Künstliche Intelligenz und ko-kreative Lehrentwicklung, aber auch den Umgang mit sexualisierter Gewalt auf dem (digitalen) Campus. Ein Slogan des Events war „digital first“. Die wahrscheinlich umfassendste und entspannteste Erfahrung bei LT:C hatten diejenigen Teilnehmenden, die sich von zu Hause online zugeschaltet haben. Denn: Es wurden nicht nur alle Talks online gestreamt, auch Workshops, Mikro-Fortbildungen und Vernetzungsmöglichkeiten gab es auf der Event-Plattform zu entdecken. Alle Beiträge kamen dabei über einen offenen Call aus der Community und wurde von einer Fachjury, in der auch Studierende vertreten waren, ausgewählt. Beiträge mit studentischer Beteiligung waren explizit erwünscht (und am Veranstaltungstag dann auch bei über der Hälfte der Beiträge auf den Bühnen vertreten).

Am Abend wurde die Bühne dann für den politischen Abend freigegeben, bei dem Studi-Tandems Fachpolitiker*innen zu verschiedenen Themen rund um Student Wellbeing, BAföG-Reform, digitale Bildungstransformation und die Förderung studentischen Engagements befragen konnten.

Und jetzt?

Jetzt bleibt mir hauptsächlich, mich auf die nächste Austauschveranstaltung zur Zukunft des Campus zu freuen. Denn, was ich und alle anderen Studierenden, mit denen ich während und nach LT:C sprechen konnte, bemerkt haben: Auf diesem Event wurde uns zugehört, auf und abseits der Bühne. Egal ob in den Kaffeepausen, am Mittagsbüffet oder am digitalen Vernetzungstisch: Hochschulangehörige mit verschiedenen Aufgaben sind auf Augenhöhe ins Gespräch gekommen. In allen Räumen, online und vor Ort, war Begeisterung und Tatendrang zu spüren.

Glücklicherweise findet vom 26. bis zum 28. April 2023 bereits die nächste Ausgabe des U:FF unter dem Motto „Heads up!“ statt, bei dem sicherlich viele Gespräch von LT:C weitergeführt und vertieft, aber auch neue Themenwelten entdeckt werden können. Und für diejenigen unter uns, die solange nicht warten wollen: Fast alle Beiträge von Let’s Talk:Campus kann man bereits jetzt (nochmal) auf YouTube anschauen.

Du hast auch Lust, dich zu beteiligen? Eine Möglichkeit für Studierende besteht über die Lokalgruppe der Digital Change Maker. Melde dich einfach bei dcm-bielefeld@posteo.de oder schau mal auf dem Instagram-Kanal vorbei.[Weiterlesen]
Gesendet von LKäppele in Lehren vom Campus

BI.teach 2022 – Das Podium stellt sich vor

Veröffentlicht am 4. November 2022

Am 23. November steht der Tag der Lehre BI.teach bei uns vor der Tür und die Anmeldephase läuft. Mit dem Thema "Nachhaltig(-keit) lehren und lernen – Lehre zukunftsfähig gestalten" greifen wir ein sehr aktuelles Thema auf, mit dem wir auch direkt an den universitären Partizipationsprozess zum Thema Nachhaltigkeit anschließen. Auf unserem Podium begrüßen wir nach der Keynote mit Prof. Dr. Annette Kehnel weitere spannende Diskutant*innen. Wir haben ihnen vorab zwei Fragen gestellt, hier sind ihre Antworten!

Prof. Dr. Annette Kehnel

Prorektorin für Studium und Lehre Uni Mannheim

  1. Nachhaltigkeit in der Lehre bedeutet für mich…die Lust am Tun zu wecken, zu zeigen, dass das was ist auch anders sein kann
  2. Diesen Schritt habe ich zuletzt dafür unternommen ... In der Vorlesungsreihe Science4Future, die ich mit meiner Kollegin Laura Edinger Schons, LS Sustainable Management gegründet haben, kommen WissenschaftlerInnen aller Disziplinen zu Wort mit aktuellen Befunden aus der Nachhaltigkeistforschung. Da kriegt man richtig Lust auf Zukunft!

 

Prof. Dr. Alexandra Kaasch

Prorektorin für Wissenschaft und Gesellschaft

 

  1.  Nachhaltigkeit in der Lehre bedeutet für mich… unsere Universität als System in den Blick zu nehmen und Nachhaltigkeit in den Bereichen Studium & Lehre, Forschung und Betrieb sinnvoll zu verzahnen.
  2. Diesen Schritt habe ich zuletzt dafür unternommen… einen partizipativen Prozess zur Entwicklung unseres Nachhaltigkeitsleitbilds auf den Weg gebracht.

 

Prof. Dr. Walter Pfeiffer

Fakultät für Physik

 

  1.  Nachhaltigkeit in der Lehre bedeutet für mich… eine Herausforderung weit über die Fachgrenzen hinausreichende interdisziplinäre Inhalte einzubeziehen.
  2. Diesen Schritt habe ich zuletzt dafür unternommen... Im Rahmen der Lectures for Future erproben wir im Moment ein neues Lehrformat das naturwissenschaftliche und sozialwissenschaftliche Inhalte vereint sowie Veranstaltungen mit Außenwirkung in die Gesellschaft umfasst.

 

Dr. Franz Mauelshagen

Abteilung Geschichte

Dr. Franz Mauelshagen

  1. Nachhaltigkeit in der Lehre bedeutet für mich… Ständig umweltgeschichtliche Themen in die Lehre einzubringen und das historische Wissen für aktuelle Nachhaltigkeitsfragen fruchtbar zu machen.
  2. Diesen Schritt habe ich zuletzt dafür unternommen… Ich bin an den Lectures for Future beteiligt und setze mich für eine breitenwirksame “climate literacy” in Video- und anderen Wissensvermittlungsformaten ein.

 

Dr. Christina Beckord

Fakultät für Soziologie, Grotemeyer-Preisträgerin 2022

 

  1.  Nachhaltigkeit in der Lehre bedeutet für mich… in der Soziologie, also einem Fach in dem es weniger um die physische Reduktion der Ressourcennutzung geht, meinen Studierenden einen kritischen Umgang mit Darstellungen von Zahlen und Statistiken unterschiedlichster Themenbereiche zu vermitteln und immer wieder Beispiele z.B. auch zum Thema Nachhaltigkeit einfließen zu lassen. Darüberhinaus ist es unsere Aufgabe, gesellschaftliche Prozesse verstehen, erklären und gegebenenfalls beeinflussen zu können - eine spannende Frage wäre hier: warum halten viele Menschen Nachhaltigkeit für ein sehr wichtiges Thema, handeln jedoch selbst nicht entsprechen?
  2. Diesen Schritt habe ich zuletzt dafür unternommen… Wir hatten ein Seminar "Statistiken in der medialen Darstellung" zwar mit dem Schwerpunkt der Corona-Berichterstattung, aber Vermittlungsgegenstand war der sorgsame Umgang mit Informationsquellen, Aussagefähigkeit der Datengrundlage und die Validität der getroffenen Schlüsse. Diese Kernkompetenz ist auch für die Bewertung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen unabdingbar.

 

Elsa Mauruschat

 Studierende, AG Studium und Lehre Nachhaltigkeitsleitbild

 

  1.  Nachhaltigkeit in der Lehre bedeutet für mich... Das Thema Nachhaltigkeit sollte als fester Bestandteil in die Lehrpläne aller Fakultäten integriert werden
  2. Diesen Schritt habe ich zuletzt dafür unternommen… Ich habe in den letzten Monaten im Rahmen der Ausarbeitung des Nachhaltigkeitsleitbildes in der AG "Studium und Lehre" mitgearbeitet.

 

Johanna Weidelt

 Studierende, StudentsforFuture

 

  1.  Nachhaltigkeit in der Lehre bedeutet für mich… Sensibilisierung auf ökologische und soziale Aspekte im Zusammenhang mit den Lehrinhalten als fester Bestandteil des Lehrplans. Außerdem sollte die Lehre nachhaltig gestaltet sein, also so, dass die Lernenden langfristig möglichst viel mitnehmen können.
  2. Diesen Schritt habe ich zuletzt dafür unternommen… Ich engagiere mich bei den Students for Future und vertrete diese im Senat. Außerdem nehme ich am partizipativen Prozess zur Ausgestaltung des Nachhaltigkeitsleitbildes teil, wobei ich dort in der AG Betrieb bin.
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Gesendet von BStiebing in Lehren vom Campus

„Bildung ist mein Steckenpferd!“ – ORCA-Koordinator der Uni Bielefeld Frank Homp im Gespräch

Veröffentlicht am 27. Juli 2022

Schon von ORCA.nrw gehört? Die Abkürzung für Open Resources Campus NRW sollte schon vielen bekannt sein, aber was genau hat es mit dem NRW-weiten Netzwerk auf sich? Mein Kollege Frank Homp hat da die Antworten, denn er ist an der Universität Bielefeld ORCA-Koordinator. Was ORCA ist, was Frank bei uns an der Uni macht und wie er auch mal abschaltet, erzählt er uns am besten selbst!

 

Birte Stiebing: Hallo Frank! Das Wichtigste zuerst: Wer bist du und wie bist du an die Universität Bielefeld gekommen?

Frank Homp: Ich habe bis zur Uni Bielefeld schon ein paar Stationen hinter mir. Meine akademische Laufbahn ging los, nachdem ich bei der Marine war. Nach meinem Grundwehrdienst war ich zwei Jahre Reserveoffizier. Ich wollte damals schon so viel wie möglich lernen und alles aufnehmen. Was mir noch mehr Spaß gemacht hat, war aber anderen Soldat*innen was beizubringen. Deswegen wollte ich es dann noch mit einem Lehramtsstudium versuchen, Biologie und Englisch. Damals als junger Student hatte ich aber noch extreme Probleme, Hausarbeiten zu schreiben und habe leider auch keine Unterstützungsangebote genutzt. So habe ich nach gut zwei Jahren abgebrochen und eine Ausbildung zum Physiotherapeuten gemacht.

BS: Das ist ja was komplett anderes!

FH: Das stimmt, aber Sport ist meine zweite große Leidenschaft neben Lehren und Lernen und so war das für mich trotzdem naheliegend. So langsam kommen wir auch dazu, wie ich nach Bielefeld gekommen bin, das war ja die Ausgangsfrage, oder? (lacht) Mir bot sich die Möglichkeit, hier an der FH einen Studiengang wahrzunehmen, der damals einfach noch Bachelor Berufliche Bildung Therapie hieß, jetzt heißt er „Gesundheit“ und der Master ist „Berufspädagogik Pflege und Therapie“. Ich habe also an der FH meinen Bachelor und meinen Master gemacht, dann gab es ein Projekt „Digitale und Virtuell unterstützte Fallarbeit in den Gesundheitsberufen“ an der medizinischen Fakultät, bei dem ich beteiligt war und so kam ich an die Universität Bielefeld. Als ich dann von der offenen Stelle als ORCA-Koordinator hörte, hat es mich in das ZLL verschlagen.

BS: Und wieso hast du dich für die ORCA-Koordination an der Universität Bielefeld beworben?

FH: Lehren und Lernen und digitale Medien gehörten für mich schon immer zusammen. Für digitale Medien konnte ich mich schon sehr früh begeistern. Als Kind habe ich immer Ärger bekommen, weil ich mehrere Male den Computer meiner Mutter kaputt gemacht habe, weil ich irgendwas umgeschrieben habe (lacht). Also die Affinität war schon vorher da und während meines Studiums an der FH, das war dann 2013, da war es tatsächlich so, dass digitale Medien in meinem Studiengang beziehungsweise in meinem Fachbereich noch nicht so unbedingt flächendeckend angekommen waren. Meine Masterarbeit habe ich dann schon zu digitalen Medien in der Physiotherapie geschrieben. So kam ich auch in mein erstes Projekt, bei dem es um digitale Medien in der Hochschulbildung ging und wie man das Lernen mithilfe von Wikis verbessern kann. Nach diesem Projekt ging es mit dem Projekt an der medizinischen Fakultät weiter, wo ich dann auch zunehmend mit OER (Open Educational Resources) in Kontakt gekommen bin. Ich habe den „Hype“ um OER zuerst nicht verstanden, weil ich es als gegeben angesehen habe, seine Forschung und Lehre zu öffnen und mit anderen zu teilen, aber jetzt hatte ich auch einen Namen dafür, was ich sowieso immer als Mindset hatte. Und dieses Mindset war es dann auch, was mich zu der Entscheidung geführt hat, die Stelle als ORCA-Koordinator anzutreten.

BS: Wofür steht ORCA denn?

FH: ORCA.nrw ist zunächst einmal eine Internet-Domain, auf der man dann diverse Inhalte zu digital gestützter Lehre finden kann. Prinzipiell wird ORCA gerne direkt mit OER in Verbindung gesetzt, das ist aber nicht ganz richtig. Ich zitiere von unserer Startseite: „ORCA ist ein kostenfreies Online-Portal rund um digital gestütztes Lehren und Lernen an Hochschulen.“ Das heißt, auf dieser Seite soll man und findet man jetzt schon alles Mögliche zum Thema digital gestütztes Lehren und Lernen. Von OER ist da also erstmal nichts zu sehen.

Das liegt zunächst daran, dass es zum jetzigen Zeitpunkt noch keinen originären ORCA-Content gibt, weil viele Projekte, die extra für ORCA ins Leben gerufen wurden, momentan noch in Bearbeitung sind oder noch beginnen. So wird aus den Projekten heraus (hoffentlich) noch sehr viel Inhalt für ORCA entstehen. Momentan verweist ORCA noch auf viele bereits bestehende OER-Materialien und verweist auf weitere Portale, so dass du dort momentan auch Materialien findest, die nicht prinzipiell OER sind, aber das ist auf jeden Fall das Ziel.

BS: Kannst du auf den Unterschied zwischen OER und „traditionellen“ Lernmaterialien näher eingehen?

FH: Der Unterschied zwischen OER und „traditionellen“ Lernmaterialien ist, dass die Inhalte unter einer offenen Lizenz weitergegeben werden, das ist meistens eine Creative Commons oder kurz CC-Lizenz, die es in unterschiedlichen Abstufungen gibt. Der „Goldstandard“ unter OER ist CC 0 (gesprochen CC „zero“), mit der Lizenz darf man also machen, was man will: man kann es verändern, unter eigenem Namen weitergeben oder sogar selbst kommerzialisieren. Eine Stufe darunter nennt sich dann CC BY. Damit darf man auch machen, was man will, aber man muss kennzeichnen, wo man es herhat. Wenn man also von mir Material verwendet, muss irgendwo gekennzeichnet sein: „Das ist von Frank“. Dann gibt es noch CC BY SA. Hier gelten die Einschränkungen wie bei CC BY, aber man hat auch die Auflage, dass das Material, was dadurch entsteht, auch wieder unter der gleichen Lizenz weitergegeben wird. Alles was unter einer dieser drei Lizenzen veröffentlicht wird kann also als OER bezeichnet werden. Es gibt noch weitere CC-Lizenzen, die es noch weiter einschränken. Wir halten fest: Nicht alle CC-Lizenzen sind streng genommen OER, aber OER sind definitiv Materialien, die auf einer der genannten CC-Lizenzen basieren. Du musst nur schauen, auf welcher.

 

Übersicht der CC-Lizenzen
Übersicht der CC-Lizenzen

 


„Wir machen Lehre und wir sprechen darüber, das ist der Spirit von OER“

BS: Was hat dich denn dazu bewogen, die Koordination von ORCA an der Universität Bielefeld zu übernehmen?

FH: Prinzipiell treibt mich der Wunsch an, möglichst viel Transparenz zu schaffen in der Lehre. „Wir machen Lehre und wir sprechen darüber“, das ist der Spirit von OER. Da gehören möglichst viel Transparenz und ein großes Netzwerk dazu, denn je mehr Leute sich mit Lehre beschäftigen, umso besser kann es werden. Das ist für mich der OER-Antrieb und so ist eine Netzwerk-Stelle für mich ideal. Und jetzt kommen die digitalen Medien dazu, die vieles in Hinsicht auf Transparenz und Netzwerken vereinfachen können. Die Distribution von Inhalten war nie einfacher. Bei ORCA kommen also zwei Dinge zusammen: Wir sprechen viel, teilen viel, schaffen Transparenz und wir arbeiten dafür mit digitalen Medien. Beides liegt mir gut!

Außerdem glaube ich, dass ich auf dieser Stelle sinnvolle Entwicklungen vorantreiben kann. Auch mit meinem pädagogisch- erziehungswissenschaftlichem Hintergrund. Ich kann den Expert*innen in ihren Fächern, die OER schaffen wollen, also die Unterstützung anbieten, ihre Materialien so zu erstellen, dass andere den bestmöglichen Nutzen daraus ziehen.

„Ich möchte für Lehrende da sein, die bei ihrer Lehre Unterstützung wollen.“

BS: Da bist du am ZLL ja genau richtig aufgehoben!

FH: Stimmt! Ich möchte für Lehrende da sein, die bei ihrer Lehre Unterstützung wollen. Ideal ist es natürlich, wenn Lehrende selbst anzeigen, dass sie Hilfe möchten. Wenn diese dann recherchieren, wie sie unterstützt werden können an der Uni Bielefeld, hoffe ich natürlich, dass sie auf das ZLL und oder mich stoßen und dass wir immer mehr die Anlaufstelle für Lehrende sind, die ihre Lehre verbessern oder sich zumindest damit auseinandersetzen möchten. Das sind wir schon, aber wir wollen ja auch immer besser werden und von den Lehrenden auch dazulernen, wie wir sie wiederum besser unterstützen können. OER ist genau dafür wieder ein Vehikel, Lehre kontinuierlich zu fördern und zu verbessern und mit Lehrenden auf Augenhöhe über Lehre sprechen zu können.

BS: Letzte Frage: Was machst du, um einfach mal abzuschalten und Kraft zu tanken für die neuen Aufgaben, die da auf dich warten?

FH: Früh aufstehen und laufen! Aber nicht unbedingt beides zusammen (lacht). Ich mache aber viel Sport und das ist für mich der Katalysator, wo man alles vergessen kann. Ich laufe schon seit ich bei der Marine angefangen habe, weil du das immer machen kannst, egal wo du grad bist. 2017 habe ich meinen ersten Hermannslauf gemacht und dann habe ich Blut geleckt und wollte mich beim Laufen verbessern. Beim Laufen kommen mir so auch häufig ganz tolle Ideen! Die Herausforderung ist dann, sich diese bis zum Ende des Laufes zu merken (lacht).

BS: Warst du beim letzten Hermann dabei?

FH: Ja! Letztes Jahr hatte ich leider eine fiese Erkältung und musste passen. Aber dieses Jahr hat es geklappt und das beim Jubiläum, das war super!

BS: Danke dir für das Gespräch!

Gut zu wissen: Sie können sich ab sofort für die Ausschreibung OERContent.nrw bewerben. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

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Gesendet von BStiebing in Lehren vom Campus

Prof. Dr. Maximilian Benz – Dein Weg zu hybrider Lehre

Veröffentlicht am 29. April 2022
 Professor Dr. Maximilian Benz
Professor Dr. Maximilian Benz

Ich hatte das Vergnügen mit Prof. Dr. Maximilian Benz zu sprechen. Wir reden über die Umstellung zu digitaler und hybrider Lehre, wie der Sprung ins kalte Wasser gelungen ist und was der Qualitätsfonds der Universität Bielefeld damit zu tun hat.

Birte Stiebing: Hallo! Wir fangen einfach an: Wer bist du und was machst du an der Universität Bielefeld?

Maximilian Benz: Mein Name ist Maximilian Benz. Ich bin Professor für Deutsche Literatur des Mittelalters und der frühen Neuzeit und ich bin seit 2020 an der Universität Bielefeld. Mein Fach ist eingebunden in die Germanistik und dort der dritte Fachteil neben der neueren deutschen Literaturwissenschaft und der Sprachwissenschaft. In der Lehre beschäftige ich mich vor allem mit Bachelor-Veranstaltungen, aber auch mit einigen Veranstaltungen im Master und ich biete auch ein Forschungskolloquium an.

BS: Wie bereitest du dich klassischerweise auf eine Lehrveranstaltung vor?

MB: Das hängt sehr stark vom Format ab. Bei Seminaren kommt es eher darauf an, dass man einen groben Fahrplan hat, der einem hilft, die 90 Minuten so zu strukturieren, dass einerseits eine Diskussion in Gang kommen kann, andererseits aber auch auf ein Ergebnis hingearbeitet wird. Der Wechsel zwischen Stimulieren einer Diskussion und Ergebnissicherung ist also ausschlaggebend.

Bei einer Vorlesung ist es etwas anders. Da kommt es darauf an, 90 Minuten mehr oder weniger frei einen Inhalt zu referieren – und das möglichst klar. Da steht dann erst einmal die Aufteilung des zu vermittelnden Stoffs im Vordergrund, dann die Gestaltung der Folien und das Suchen von konkreten Beispielen. Die Interaktion, die für die Seminargestaltung wichtig ist, fällt also weitestgehend weg. Dafür hat man bei der Vorlesung dann eben andere Formate, die zur Aktivierung der Studierenden beitragen sollen.

„Die Umstellung auf digitale Lehre kam wirklich über Nacht. Das war eine ziemlich kalte Dusche“

BS: Auch du musstest 2020 auf digitale Lehre umstellen, was waren deine ersten Erfahrungen damit?

MB: Es hat mich sogar besonders hart getroffen! Als das losging im Frühjahr 2020, war ich noch an der Universität Zürich in der Schweiz und dort hatten wir andere Semesterzeiten. Das heißt, das Semester begann im Februar in Präsenz, noch ohne Einschränkungen. Die Umstellung auf digitale Lehre kam wirklich über Nacht. Das war eine ziemlich kalte Dusche, hat aber insofern ganz gut funktioniert, als ich von Anfang an nicht das Gefühl hatte, jetzt 90 Minuten einfach in den digitalen Raum verschieben zu müssen, sondern das aufbrechen zu können und zu müssen. Ich habe dann selbst Podcasts aufgenommen. Das war am Anfang technisch schwierig für mich, das muss ich zugeben. Es ging aber immer besser und schneller mit der Zeit. Damit konnte ich die 90 Minuten so aufteilen, dass sich die tatsächliche Diskussion in der Gruppe auf 45 Minuten beschränkt hat. Die Studierenden konnten einen Teil asynchron selbst machen.

BS: Das hast du direkt so umsetzen können?

MB: Ja, also am Anfang dauerte die Erstellung eines 15-minütigen Podcast schon mehrere Stunden. Ich musste das auch erst mal lernen. Das Einsprechen der Tonspur ist, wenn man das gar nicht gewohnt ist, schwierig. Dann verspricht man sich, nimmt das noch mal auf, dann passt das auf einmal alles nicht mehr zusammen. Das war schon ziemlich hart.

Aber das wurde im Verlauf des Semesters besser, und es war in der Retrospektive vielleicht auch ein Segen, dass das so über Nacht ging, denn dadurch war sofort klar, man muss jetzt hier diversifizieren. Es war gezwungenermaßen ein Fahren auf Sicht, aber dafür war die Rückmeldung auch unmittelbar.

BS: Wie konntest du deine Studierenden in so einer Situation wieder aktivieren?

MB: Das war in dem ersten Semester insofern kein Problem, als ich sie alle noch aus der Präsenzlehre kannte. Wir waren uns also alle in Zürich im Hörsaal schon begegnet und kannten uns mit Namen – das ist eine ganz andere Voraussetzung, als ich sie dann in Deutschland hatte. Auch wenn ich fairerweise sagen muss, dass es ja im Wintersemester 2020 / 21 zuerst noch mit hybrider Lehre losging, die dann aber doch sehr schnell eingestellt wurde wegen der Infektionsrate zu der Zeit.

Die Voraussetzung ist einfach eine andere, wenn man die Gruppe schon persönlich kennt, und das würde ich – wenn möglich – immer mitnehmen, dass man sich auch schon mal direkt im Hörsaal getroffen hat. Dann digital weiter zu arbeiten ist eine andere Situation als direkt digital zu starten. Dann kennt sich eigentlich niemand so richtig in dieser „Kachelkommunikation“.

„Eine meiner ersten Amtshandlungen war ein Antrag beim Qualitätsfonds“

BS: Seit dem Wintersemester 2020 / 21 bist du nun an der Universität Bielefeld, richtig?

MB: Genau und eine meiner ersten Amtshandlungen war ein Antrag beim Qualitätsfonds (lacht). Die Einführungsvorlesung in die Mediävistik, die ich übernommen habe, war schon vor der Umstellung auf digitale und hybride Lehre schwierig, weil wir hier von einer Gruppe von meist über 200 Leuten im Wintersemester reden. Da war die Aktivierung der Studierenden im alten Modus schwierig genug, wie ich von meinem Vorgänger weiß und selbst auch schon erlebt habe, als ich die Vorlesung vertretungsweise 2018 / 19 gemacht hatte. Das Problem der Studierendenaktivierung war also schon immer da und wurde durch die Digitalität noch mal verschärft.

BS: Du hast den Qualitätsfonds grad angesprochen. War das deine erste Lehrveranstaltung, für die du dich dort beworben hast?

MB: Ja, genau. Als ich gehört habe, dass sich die Problematik durch die Digitalität verstärkt hat, habe ich diesen Antrag an den Qualitätsfonds gestellt, auch mit Blick darauf, dass mir die Studienleistungen noch in sehr negativer Erinnerung waren. Das war einfach sehr viel Korrekturarbeit mit wenig Ertrag und auch für die Studierenden wenig hilfreich. Da kam ich dann auf die Idee, das Format der Studienleistung zu nutzen, um die Studierenden auch zu aktivieren. Eben mit Podcasts. Die Studierenden haben in Gruppenarbeit Folien erstellt und einen Podcast dazu produziert.

BS: Würdest du das Prinzip so weiterführen, wenn die Vorlesung in Präsenz stattfindet?

MB: Das würde ich auch so weiterführen, wenn die Lehrveranstaltung in Präsenz stattfindet, was ich jetzt im Sommersemester ja tun werde, obwohl wir gerade atemberaubende Infektionszahlen sehen. Wie wir damit dann umgehen, sind dann die praktischen Probleme des Sommersemesters, die wir angehen werden. Aber grundsätzlich finde ich das sehr gut, die Vorlesung in Präsenz zu halten, aber digitale Elemente als Unterstützung zu nutzen. Ein großer Vorteil ist zum Beispiel, dass Studierende als Gruppen mithilfe von Zoom einfacher zusammenarbeiten können. Bei studentischen Arbeitsgruppen, die für Lehrveranstaltungen gebildet werden, war die Terminfindung früher immer sehr schwierig. Zum Teil kamen dann nur manche, andere wieder nicht. Ich glaube, gerade da kann man auch dazu beitragen, dass solche Diskussionsgruppen, die neben einer Präsenzveranstaltung stattfinden, einfacher organisiert werden können.

BS: Was nimmst du noch mit von den Erfahrungen, die du in den letzten Semestern gemacht hast? Lässt sich da noch mehr auf die Präsenzlehre übertragen?

MB: Für mich war ganz wichtig, dass man Studierende dazu bringt, dass sie in Kleingruppen miteinander arbeiten. Und dazu braucht es Formate, die dann auch eine Verbindlichkeit mit einbeziehen. Wenn man sagt „Setzt euch zusammen und tauscht euch aus“, dann machen das manche, manche aber auch nicht. Die Struktur und die Sicherung des Austausches sind wichtig. Das darf sich aber nicht negativ auf die Durchführung der Vorlesung auswirken. Das muss also ordentlich geplant werden und die Studierenden brauchen natürlich auch genügend Feedback. Damit das Ganze nicht zerfasert und sich zu lang hinzieht, ist eine Zeit von gut zwei Wochen meiner Meinung nach ein reeller Rahmen. In unserem Fall haben wir in der Zeit zwei Feedbackschleifen eingebaut – einmal von der Dozierendenseite und einmal bekommen die Studierenden durch ihre Kommiliton*innen Feedback. Das ist ein System, das sich auch in Präsenz bewähren wird.

BS: Haben sich deine Erwartungen an den Qualitätsfonds in der Hinsicht erfüllt?

MB: Ich finde den Qualitätsfonds sehr gut, weil es eine niedrigschwellige Fördermaßnahme ist. Außerdem gibt es einen Austausch mit anderen Dozierenden, sodass man voneinander lernen kann. Man muss in der Lehre ja nicht jedes Mal das Rad neu erfinden, je nach Problemlage lassen sich bestimmte Kniffe anderer Lehrpersonen einfach übernehmen und dafür ist der Qualitätsfonds mit dem Austausch ja auch da.

Perspektivisch könnte ich mir noch gut vorstellen, dass man eine Datenbank hat, die die Ergebnisse aufbereitet, sodass man auch im Nachhinein alles zur Verfügung hat und sich einen kleinen Schatz aufbaut, auf den auch andere an der Universität zugreifen können.

BS: Was rätst du Studierenden, die an einer hybriden Lehrveranstaltung teilnehmen?

MB: Sie sollten, wenn möglich, den Präsenzanteil, den es gibt, auch nutzen. Ich bin kein „Präsenz-Fetischist“, gerade in der Forschung und bei Forschungskolloquien ist die Digitalität ein Segen, wenn Leute von überall her einen Vortrag diskutieren können, ohne groß reisen zu müssen. Da finde ich das hybride Format auch dank der technischen Ausstattung, die in Bielefeld ja mit den Geräten mustergültig vorhanden ist, wirklich zielführend.

Bei Studierenden kommt es dann darauf an. Hybrid kann wirklich nützlich sein für Personen, die aufgrund einer Isolation nicht an die Uni gehen können oder durch andere Verpflichtungen den Weg nicht auf sich nehmen können. Es gibt dann aber diese Teilung der Kohorte, die für Studierende und Lehrende schwierig ist. Das kann manchmal wie ein „digitaler Katzentisch“ sein. Wenn man allein vor Zoom sitzt, ist man auf sich selbst zurückgeworfen und die Überwindung ist größer, sich zu melden, wenn man mal was nicht versteht. Das Entlastende der Gemeinschaft fehlt. Gerade jungen Studierenden würde ich raten, so viele Präsenzangebote wie möglich wahrzunehmen und das Digitale als tolle Ergänzung zu nutzen, für zusätzliche Gruppentreffen, als Rekapitulation oder als Lösung, wenn man sonst gar nicht teilnehmen könnte.

Weiter fortgeschrittene Studierende im Master haben da schon wieder ganz andere Voraussetzungen. Wenn man dann schon in eingespielten Teams arbeitet und sich untereinander gut kennt, ist es unproblematischer, in den digitalen Raum zu wechseln.

Also: gerade am Anfang, um ein Gefühl für das Studium zu bekommen, auch für die Interaktion mit anderen Studierenden ist es meiner Meinung nach wichtig, die Präsenzangebote wahrzunehmen.

„Gerade jungen Studierenden würde ich raten, so viele Präsenzangebote wie möglich wahrzunehmen“

BS: Was rätst du Lehrkolleg*innen, die ebenfalls hybride Lehrveranstaltungen planen oder digitale Elemente in ihrer Lehrveranstaltung einbinden wollen?

MB: Also digitale Elemente im Sinne der Aktivierung würde ich unbedingt einbinden, wo es geht und didaktisch sinnvoll ist. Die Studienleistung bietet sich dafür einfach sehr an.

Außerdem würde ich versuchen, irgendwie auf dieses Gefälle zwischen Präsenzkohorte und Digitalkohorte zu antworten. Die Digitalkohorte muss anders aktiviert werden, weil die nicht im Hörsaal sitzt. Da muss man sich eine didaktische Herangehensweise überlegen. Man kann es beispielsweise so machen, dass die per Zoom zugeschalteten Studierenden eine extra Begrüßung bekommen, bevor die Vorlesung offiziell beginnt. Dann kann man sie bitten, die Kameras auch kurz anzumachen, was während der Vorlesung nicht bei allen so praktikabel ist. So hat man die Digitalgruppe am Anfang direkt angesprochen und integriert.

BS: Das ist ja direkt ein guter Tipp, den du lieferst! Letzte Frage: Was machst du, um für die Lehre wieder Kraft zu tanken?

MB: Zwei Sachen. Ich koche sehr gerne und das hat für mich auch was mit Wissenschaft zu tun. Wissenschaft ist eigentlich eine Kunst (im Sinne der lateinischen ars). Also jedenfalls die Geisteswissenschaft ist eine Kunst. Die lernt man nicht, indem man bestimmte Techniken und Tools beherrscht und die dann bedienen kann, vielmehr schaut man sich eine fallbezogene Auseinandersetzung mit einem Problem von einem/einer „Meister*in“ an und versucht, das zu adaptieren. Und genauso ist es beim Kochen ja auch, aber es ist ein ganz anderes Feld. Es ist aber sehr viel sinnlicher, man hat das Ergebnis auch viel schneller und es spricht einen dann auch ganz anders an als ein gedruckter Text. Insofern, finde ich, ist Kochen ein sehr, sehr guter Ausgleich. Genauso wie Sport. Ich mache Kraftsport und da denke ich auch oft an die Aufgaben der Studierenden, denn beim Kraftsport gilt die Regel „Progression vor Perfektion“. Man versucht also immer ein Stück weiter zu kommen, ein bisschen mehr Gewicht zu schaffen oder den Bewegungsablauf ein bisschen besser zu koordinieren. Dieses Ethos, dass man die beständige Progression wertschätzen lernt, das möchte ich meinen Studierenden immer wieder vermitteln.

BS: Danke für deine Zeit!

MB: Sehr gerne!

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