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Abt. Geschichtswissenschaft

Abt. Geschichtswissenschaft

Eine kuratorische Herausforderung: Bilder mit kolonialideologischem Gehalt ausstellen

Veröffentlicht am 30. Juni 2022
Wie können wir Bildmaterial mit kolonialideologischen Inhalten ausstellen? Nachdem die inhaltlichen Recherchen weitgehend abgeschlossen sind, tauchen die Seminarteilnehmer*innen in die Praktiken der Ausstellungsgestaltung ein, die sogleich neue Probleme aufwerfen. Überlegungen über die Auswahl von Exponaten werfen die Frage auf: Dürfen wir überhaupt alles zeigen, was wir haben? Auch Bilder, die den kolonialen Diskurs miterzeugt haben? Können die intendierten Botschaften der Bilder gebrochen werden?[Weiterlesen]
Gesendet von NApelmeier in Preußen und Kolonialismus

Ausschreibung des Stadtarchivs Lemgo für einen Werkvertrag im Rahmen der Schutzdigitalisierung

Veröffentlicht am 29. Juni 2022

Liebe Studierende,

das Stadtarchiv Lemgo sucht Studierende der Geschichtswissenschaften / Kunstgeschichte oder anderer geeigneter Studiengänge (Bachelor/Master) zur Schutzdigitalisierung neuzeitlicher Fotoarchive im Rahmen eines bis Ende 2022 laufenden Werkvertrages

Das Stadtarchiv Lemgo ist bekannt für seine bedeutende historische Überlieferung des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Besonders wertvoll ist auch die hier verwahrte Gymnasialbibliothek. Zusätzlich ergänzen reichhaltige Sammlungen und wichtige Nachlässe die städtische Überlieferung. 

Neben der eigentlichen Digitalisierung der Fotomaterialien (Papierabzüge, Dia oder Negative) erstellen Sie auch eine erste Basiserschließung der Fotomotive. Der Werkvertrag hat einen Wert von 5000 Euro.

Im Idealfall bringen Sie Vorerfahrung im Bereich Digitalisierung von Archivgut mit oder zeichnen sich durch ein technisches Grundverständnis in diesem Bereich aus. Eine sorgfältige und genaue Arbeitsweise ist für Sie selbstverständlich.

Erforderliche Hard- und Software wird in den Räumen des Stadtarchivs gestellt. Die Arbeitszeiten sind weitgehend frei einteilbar.

Ist Ihr Interesse geweckt? Dann bitten wir Sie um Zusendung einer Bewerbung mit Lebenslauf bis zum 31. Juli 2022.

Noch Fragen?

Auskünfte über Details des Werkvertrages erhalten Sie über den Leiter des Stadtarchivs, Hr. Oeben, Tel. 05261/213-413 oder stadtarchiv@lemgo.de.

Bewerbungen richten Sie bitte an: Alte Hansestadt Lemgo, - Der Bürgermeister-, Stadtarchiv, 32657 Lemgo oder per Mail an stadtarchiv@lemgo.de (Bitte als PDF-Datei!).

Gesendet von NApelmeier in Geschichte als Beruf

Vortrag 29. Juni 2022: Prof. Dr. Frank Grüner: Die Auswirkungen des Krieges auf die russische (Zivil-) Gesellschaft

Veröffentlicht am 21. Juni 2022
Im Zentrum des Vortrags steht die Überlegung, dass Krieg grundsätzlich einen gesellschaftlich stark mobilisierenden Faktor darstellt und auch der aktuelle Krieg Russlands gegen die Ukraine die russische Gesellschaft stark polarisiert. Das Putin - Regime beansprucht die alleinige Deutungs-macht über diesen Krieg, den es offiziell nicht als solchen bezeichnet, und kriminalisiert Teile der Zivilgesellschaft, die nicht bereit sind, den politisch verordneten Narrativen zu folgen.[Weiterlesen]
Gesendet von ALüüs in Global- und Verflechtungsgeschichte

Kolloquium Kultur/Geschichte: Politik – Bild – Kunst 30.06.2022 16-18 Uhr X-E1-201

Veröffentlicht am 20. Juni 2022

Kolloquium Kultur/Geschichte: Politik - Bild - Kunst 30.06.2022  16-18 Uhr  X-E1-201

Anna Lux (Freiburg)
"Wir ziehen Freiheit auf Lunge". 1989 und die "lange 'Wende'" in der populären Geschichtskultur
Gesendet von NEngler in zeitgeschichte

Materiality and the History of Infrastructure HERRENHAUSEN SYMPOSIUM July 20–21, 2022

Veröffentlicht am 15. Juni 2022
From bridges, water mains, and large dams to railways, electrical grids, and internet cables - infrastructures are socio-technical systems for which long-lasting material installments are central. They pro-vide social functions such as mobility, exchange, and communication, and they keep human societies, economic systems, and political entities running. They structure everyday life on the most basic level. [Weiterlesen]
Gesendet von ALüüs in allgemein

Globalverflochtene Literatur Lesung und Gespräch mit der Autorin BERIT GLANZ über ihren Roman "Automaton"

Veröffentlicht am 15. Juni 2022
Globalverflochtene Literatur
Lesung und Gespräch mit der Autorin BERIT GLANZ über ihren Roman "Automaton"
21. Juni 2022, 18:30 Uhr, Gebäude X, Hörsaal E0-002

Berit Glanz, geb. 1982, hat Theaterwissenschaft und Skandinavistik in
München, Stockholm und Reykjavík studiert.

2017 gewann sie den Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommen.

Ihr Debüt Pixeltänzer (2019) war für den aspekte-Literatur-Preis
nominiert und wurde mit dem Hebbel-Preis 2020 ausgezeichnet.

Für ein Projekt zu KI erhielt sie die Bremer Netzresidenz 2020.
Mehr unter: www.beritglanz.de

Der Eintritt ist frei, die Maske obligatorisch.

 Flyer.pdf

Gesendet von NEngler in Global- und Verflechtungsgeschichte

15.6.2022, 18 Uhr: Tandem-Gespräch: Widerstrebende und konvergierende Zielsetzungen der Provenienzforschung zwischen Wissenschaft und Museumspraxis

Veröffentlicht am 11. Juni 2022

Referent*innen: Julia Schafmeister & Amir Theilhaber. 

Kooperationen zwischen Wissenschaft und Museum scheinen nahezuliegen. Seit einigen Jahren werden insbesondere in der Provenienzforschung solche kooperativen Projekte gefördert, um die musealen Sammlungen zu erforschen. Welche widerstrebenden und konvergierenden Zielsetzungen kommen dabei zusammen und wie wirkt sich dies im gemeinsame Arbeitsalltag aus?

Die beiden Referent*innen werden die beiden Berufsfelder vorstellen, ihre biographischen Wege dorthin und sodann an konkreten Beispielen Herausforderungen von kooperativen Projekten diskutieren.

X-E1-201

Gesendet von CAuthaler in Geschichte als Beruf

NEOLAiA History Workshop 10/11 June

Veröffentlicht am 9. Juni 2022

 NEOLAiA History Workshop 10/11 June

With this workshop, we aim to initiate an exchange about history within the NEOLAiA alliance and gather scholars from different fields of historical studies for a ‘bottom-up’ discussion about our mutual interests in research and teaching. The attempt is to get to know each other, and to elucidate possibilities for cooperation that have potential to grow within the framework of NEOLAiA.

As outcomes, we hope to create a communicative space and get at possibilities of long-term cooperation by defining our needs and identifying potential synergies in research and teaching. Last but not least, we also hope to highlight the visibility of historical studies in the NEOLAiA alliance.

 

program (pdf)

Gesendet von ALüüs in allgemein

Vortrag: Prof. Norbert Frei "Deutsche Vergangenheit und postkoloniale Katechese" Anmerkungen zum neuen Streit über den Holocaust

Veröffentlicht am 3. Juni 2022
Vortrag Prof. Norbert Frei
Deutsche Vergangenheit und postkoloniale Katechese
Anmerkungen zum neuen Streit über den Holocaust
Do, 23.06.2022, 19:00 - 21:00 Uhr
VHS, Historischer Saal, Ravensberger Park 1

Prof. Norbert Frei setzt sich in seinem Vortrag mit dem sogenannten „Historikerstreit 2.0“ auseinander, der ins Zentrum dessen zielt, worum der „Historikerstreit 1.0“ vor dreieinhalb Jahrzehnten kreiste: um die Frage nach der Bedeutung des Holocaust in der Geschichte und für die Zukunft dieses Landes. „Offenkundig stört die überragende Aufmerksamkeit, die der Judenmord in den vergangenen etwa drei Jahrzehnten in Deutschland wie in der gesamten westlichen Welt gefunden hat. Sie soll nun - und darin liegt die gleichsam umgekehrte Parallele zum ersten Historikerstreit - relativiert werden, um Platz zu schaffen für bisher zu wenig Beachtetes.“ Das Gedenken an den Holocaust und seine Einordnung als Zivilisationsbruch wird als neuer „Katechismus“ (Dirk Moses) der Deutschen gebrandmarkt, der die Aufarbeitung des Kolonialismus verdrängt. Norbert Frei resümiert dagegen: „Ziel ist vielmehr die Etablierung neuer Regeln: Der Holocaust soll „kontextualisiert“, Antisemitismus soll als bloße Unterform eines allgegenwärtigen Rassismus verstanden werden, und keinesfalls darf weiterhin die Einsicht gelten, dass Antisemitismus sich als Antizionismus verkleiden kann.“

Norbert Frei gehört zu den renommiertesten Historikern der Bundesrepublik. Er ist Seniorprofessor für Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena.

pdf.Flyer

Gesendet von NEngler in zeitgeschichte

Stellenausschreibung Besucherservice Mindener Museum für Studierende

Veröffentlicht am 27. Mai 2022

Liebe Studierende,

die Stadt Minden sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt für den Bereich 1.4 – Mindener Museum – im Rahmen einer Abwesenheitsvertretung, längstens befristet bis zum 31.03.2023 eine*n Mitarbeiter*in im Besucherservice (Referenz-Nr. 98_2022). Es handelt sich um eine befristete Teilzeitstelle mit einer durchschnittlichen regelmäßigen Arbeitszeit von 14 Stunden pro Woche. Die Stunden sind zu den Öffnungszeiten des Mindener Museums von Dienstag bis Sonntag in der Zeit von 11:30 Uhr bis 18:30 Uhr nach einem Schichtplan an max. 3 Tagen in der Woche und an zwei Wochenenden im Mo-nat zu leisten. Durch Urlaubs- und Krankenvertretungen kann sich die wöchentliche Ar-beitszeit erhöhen (auch an Wochenenden und Feiertagen).

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Gesendet von NApelmeier in Geschichte als Beruf

Talk: Dr. Izabela Dahl - "From Victim to Survivor of Nazi Persecution. Gendering the Collection of the Polish Research Institute (PIŹ) in Lund"

Veröffentlicht am 24. Mai 2022
The working group "Everyday Racism and Diversity" is inviting to a talk by Dr. Izabela Dahl (Örebro University, Sweden) on Wednesday, 25 May in room X A2-103 at 12.30-14.00:

"From Victim to Survivor of Nazi Persecution. Gendering the Collection of the Polish Research Institute (PIŹ) in Lund"

 If you are interested in joining the talk, please send an email to c.herkstroeter@uni-bielefeld.de
Gesendet von ALüüs in allgemein

Transatlantic Workshop Bielefeld/Notre Dame 2022

Veröffentlicht am 24. Mai 2022

Transatlantic Workshop Bielefeld/Notre Dame 2022

From 13 until 16 May 2022, doctoral students in History from the University of Notre Dame/Indiana and Bielefeld University exchanged research papers and discussed their dissertation projects ranging from ethnographic comparison in Late Antiquity to Fritz Bauer’s Auschwitz Trial and German democracy. In a faculty talk experienced scholars from both institutions reflected their work in progress from the joint perspective “Driving Forces of Transformation and Change”. We thank all contributors for a highly inspiring workshop!

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Gesendet von ALüüs in allgemein

220156 Studiengruppe Zeitgeschichte 03.06.2022 14-17 Uhr

Veröffentlicht am 22. Mai 2022
Studiengruppe Zeitgeschichte 03.06.2022 14-17 Uhr 

Liebe Kolleg*innen, 

am 3. Juni ist PD Dr. Christian Schwaabe (LMU München) auf Einladung der AG Alltagsrassismus & Diversität zu Gast in der Studiengruppe Zeitgeschichte und wird einen Workshop zu "Aktuelle Lektüren und Strategien der deutschen intellektuellen Rechten" anbieten, zu dem ich Sie und Euch herzlich einladen möchte.

Die Veranstaltung findet von 14-17 Uhr per Zoom statt. 

Kurzbeschreibung des Vortrags mit anschließendem Gespräch:

Der Vortrag beleuchtet zunächst wichtige französische Stichwortgeber der deutschen Rechten, u.a. Renaud Camus und Alain de Benoist, die für etliche der eigenen Positionen und Konzepte zentral sind („Metapolitik“ und „Kulturrevolution von rechts“, der „große Austausch“, Antiglobalismus). Davon ausgehend werden an einigen Publikationen inhaltliche Positionierungen, diskursive Strategien und ästhetische Inszenierungen der gegenwärtigen deutschen Rechtsintellektuellen herausgearbeitet. Abschließend soll diskutiert werden, wie man auf die rechten Provokationen reagieren kann, wenn die Rechten Götz Kubitschek folgend gar nicht an Verständigung interessiert sind: „Unser Ziel ist nicht die Beteiligung am Diskurs, sondern sein Ende als Konsensform, nicht ein Mitreden, sondern eine andere Sprache, nicht der Stehplatz im Salon, sondern die Beendigung der Party.“ 

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung an moritz.meier@uni-bielefeld.de erforderlich. Die Zoom-Zugangsdaten werden dann anschließend bzw. vor der Veranstaltung versendet.

Wir hoffen, dass Sie und Ihr diesen Termin einrichten könnt und freuen uns über die Teilnahme.


Gesendet von NEngler in zeitgeschichte

Volontariat am Mindener Museum

Veröffentlicht am 18. Mai 2022

Liebe Studierende,

die Stadt Minden bietet zum 01.08.2022 für den Bereich 1.4 – Mindener Museum eine Stelle als wissenschaftliche Museumsassistenz Digitalisierung in Fortbildung Referenz-Nr. 84_2022 in Vollzeit an. Es handelt sich um ein ausbildungsähnliches, anderes Vertragsverhältnis im Sinne des § 26 BBiG. Wir bieten die Möglichkeit, im Anschluss an ein Studium und in Vorbereitung auf eine angestrebte Tätigkeit im musealen Bereich fundierte Praxiserfahrungen zu sammeln. Die Stelle ist befristet für zwei Jahre.

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Gesendet von NApelmeier in Geschichte als Beruf

Workshop: Heimat Praktiken 19. - 20. Mai 2022 Stadtarchiv Dresden

Veröffentlicht am 17. Mai 2022

Workshop: Heimat Praktiken

19. - 20. Mai 2022 Stadtarchiv Dresden

Aneignungsformen und alltägliche Konstruktionen von Heimat in historischer Perspektive

 Die Auseinandersetzung mit Heimat hat gegenwärtig nicht allein Konjunktur, sie ist fast zu einer Art Dauerbrenner avanciert. Dies betrifft tagesaktuelle Debatten ebenso wie die Auseinandersetzung in zahlreichen kultur- und geisteswissenschaftlichen Disziplinen. Die
geschichtswissenschaftliche Perspektive hat sich dabei vorwiegend auf die Begriffs- und Ideengeschichte sowie die institutionalisierte Heimatbewegung gerichtet. Anders als in soziologischen und kulturanthropologischen Forschungsarbeiten wurde der praxeologischen Dimension von Heimat und deren Wechselwirkungen mit den
gesellschaftlich jeweils wirkmächtigen Heimatvorstellungen
weit weniger Beachtung zuteil.

Angesichts dieses Befunds rückt der Workshop Heimat-Praktiken in den Fokus und nähert sich deren Analyse
aus zweifacher Richtung: Zum einen werden die theoretischen Implikationen, methodischen Herausforderungen
und interdisziplinären Möglichkeiten einer praxeologischen Erforschung von Heimat problematisiert.
Zum anderen werden Untersuchungen zu empirischen Fallbeispielen zur Diskussion gestellt, wobei der zeitliche Schwerpunkt auf dem 19. und 20. Jahrhundert liegt. Ein solches Vorgehen verspricht Klärung darüber, welche historischen Phänomene sich unter dem Begriff „Heimat-
Praktiken“ subsumieren und wie sie sich erforschen lassen.

 

 Flyer.pdf

 

Gesendet von NEngler in workshops/tagungen