» Veröffentlicht am
3. Februar 2012
Ignorierte Mehrsprachigkeit (Nr. 29/2012)
Konferenz in Bielefeld befasst sich mit den Kompetenzen von Studierenden mit Migrationshintergrund
Migranten und ihre Kinder sind durch ihre Lebensgeschichte oft
mehrsprachig und bringen kulturelle Fähigkeiten mit, die sie von
Eingesessenen in Deutschland unterscheiden. Trotzdem sind sie an
Hochschulen und Berufsakademien in Deutschland nur
unterdurch-schnittlich vertreten und weniger häufig in
hochqualifizierten Berufen tätig, wie die Sozialerhebung des Deutschen
Studentenwerks aus dem Jahr 2010 belegt. Auf einer Konferenz am Zentrum
für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld geht es
am Montag und Dienstag, 6. und 7. Februar, um die speziellen
Kompetenzen von Studierenden, die selbst eingewandert oder Kinder von
Einwanderern sind. Die Tagung trägt den Titel: „Mehrsprachig in
Wissenschaft und Gesellschaft. Interdisziplinäres Symposium zu
Mehrsprachigkeit, Bildungsbeteiligung und Potenzialen von Studierenden
mit Migrationshintergrund“.
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