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Der Holocaust und die vermeintlich Unbeteiligten (Nr. 80/2022)

Veröffentlicht am 16. August 2022

Projekt erforscht Perspektive von nicht-jüdischer Mehrheitsbevölkerung

Um zu verstehen, wie es zum Massenmord an europäischen Jüd*innen während des Zweiten Weltkrieges kommen konnte, ist das Wissen um die Täter*innen nicht genug. Erst das Verstehen der Rolle sogenannter „Bystanders“ – sinngemäß Umstehende oder auch Beobachter*innen – ergibt ein vollständiges Bild. Historiker*innen der Universität Bielefeld und der Jagiellonen-Universität Krakau wollen die Bedeutung der Menschen, die den gesellschaftlichen Prozess mit ermöglicht haben, anhand von Tagebüchern erforschen. Das jetzt gestartete Balzan Bystanding Project unter Leitung von Professorin Dr. Christina Morina macht dies möglich. Die neue Arbeitsgruppe wird fünf Jahre lang die Rolle von Bystandern im Holocaust erforschen. Gefördert wird das Forschungsvorhaben mit 350.000 Euro durch den 2021 an den Historiker Professor Dr. Saul Friedländer verliehenen Balzan Preis.

 

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