» Veröffentlicht am
27. Oktober 2021
Auf dem Weg zum Nachweis des Gravitationswellen-Hintergrunds im Nanohertz-Bereich (Nr. 93/2021)
Wie entstehen Galaxien? Das European Pulsar Timing Array markiert einen wichtigen Schritt nach vorn

Die
Forschungs-Kollaboration EPTA (das „European Pulsar Timing Array“)
berichtet über das Ergebnis einer 24-jährigen Beobachtungskampagne mit
den fünf größten europäischen Radioteleskopen. Die Kampagne hat zu
einem möglichen Signal für den seit langem gesuchten
Gravitationswellenhintergrund (GWB) geführt, der von einander in
geringem Abstand umkreisende supermassereiche Schwarze Löcher in den
Zentren von Galaxien erwartet wird. Die Kooperation bringt Teams von
Astronom*innen an den Instituten der großen europäischen Radioteleskope
zusammen, sowie Forschergruppen, die auf die Datenanalyse und die
Modellierung von Gravitationswellensignalen spezialisiert sind. Unter
Ihnen auch Astrophysiker*innen der Arbeitsgruppe von Professor Dr. Joris
Verbiest von der Fakultät für Physik der Universität Bielefeld. Obwohl
ein eindeutiger Nachweis damit noch nicht gelungen ist, so stellt es
doch einen wichtigen Schritt dar, erstmals Gravitationswellen bei sehr
niedrigen Frequenzen im Nanohertz-Bereich aufzuspüren. Die Ergebnisse
werden online in der Fachzeitschrift “Monthly Notices of the Royal
Astronomical Society” veröffentlicht.
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