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22. Oktober 2021
Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung wird 25 Jahre (Nr. 91/2021)
Forschungseinrichtung analysiert Einfluss menschenfeindlicher und antidemokratischer Kräfte in Gesellschaften

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In
Krisenzeiten verstärken sich offene und unterschwellige
gesellschaftliche Konflikte, die mit Abwertungen, Diskriminierungen und
anderen Formen der Gewalt gegen Menschen einhergehen. Zugleich bringen
Krisen und Konflikte neue Formen von Solidarität und sozialem
Zusammenhalt hervor und tragen das Potenzial in sich, Gesellschaften
nachhaltig und positiv zu verändern. Seit den 1990er Jahren erforschen
Wissenschaftler*innen am Institut für interdisziplinäre Konflikt- und
Gewaltforschung (IKG) der Universität Bielefeld, wie Diskriminierung,
Extremismus und menschenfeindliche Orientierungen Konflikte und Gewalt
in der Gesellschaft prägen. Aus Anlass seines 25-jährigen Bestehens tagt
das IKG am 28. und 29. Oktober am Zentrum für interdisziplinäre
Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld.
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