» Veröffentlicht am
14. Mai 2014
Mit ungenauen Chips zum künstlichen Gehirn (Nr. 77/2014)
Forscherin der Universität Bielefeld und internationale Kollegen stellen Analyse vor
Welche
Schaltkreise und Chips eignen sich für den Bau von künstlichen Gehirnen
und verbrauchen dabei möglichst wenig Strom? Das hat Juniorprofessorin
Dr. Elisabetta Chicca vom Exzellenzcluster Kognitive
Interaktionstechnologie (CITEC) der Universität Bielefeld zusammen mit
Kollegen aus Italien und der Schweiz untersucht. Eine überraschende
Erkenntnis: Für den Bau von künstlichen Nervensystemen sind
Konstruktionen besonders geeignet, die außer digitalen Schaltkreisen
auch analoge kompakte und ungenaue Schaltkreise nutzen. Sie eignen sich
besser als Anordnungen mit nur digitalen Schaltkreisen oder präzisen
analogen Chips, die dafür aber stromhungrig sind. Die Studie wird in dem
Magazin „Proceedings of the IEEE“ veröffentlicht. Eine Vorabversion
wurde jetzt online gestellt.
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