» Veröffentlicht am
8. April 2014
Was vom Himmel tönt, klingt hoch (Nr. 58/2014)
Bielefelder Neurowissenschaftler beweisen Zusammenhang zwischen räumlicher Lage und Tonlage
Warum
benutzen Menschen, wenn sie eine Tonlage beschreiben, meist die
räumlichen Begriffe „hoch“ beziehungsweise „tief“? Und warum werden hohe
Noten stets oben auf den Notenlinien verzeichnet? Ein Team von
Neurowissenschaftlern der Universität Bielefeld, des
Max-Planck-Instituts für biologische Kybernetik in Tübingen und des
Bernstein Zentrums für Computational Neuroscience Tübingen hat eine
Erklärung dafür gefunden. Deren Untersuchung zeigt: Die räumliche Lage
hängt tatsächlich mit der Tonhöhe zusammen. Geräusche, die von einer
räumlich erhöhten Quelle ausgehen, befinden sich meist in einer höheren
Tonlage. Geräusche, die von unten kommen, klingen eher tief und dumpf.
Das Forscherteam hat seine Studie am Montag (7.4.2014) im Fachmagazin
PNAS veröffentlicht.
»
Weiterlesen