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Fachsprachenzentrum BLOG

Fachsprachenzentrum BLOG - Kategorie News

Porträt Hiroko Watanabe

Veröffentlicht am 31. August 2022

Interview mit Hiroko Watanabe-Schmidt

Geführt von Susanne Hecht nach einem Interview-Leitfaden von Miriam Goupille

Liebe Hiroko, woher kommst du genau?

Ich komme aus Tokio. Aus Machida. Das ist eine Wohngegend mit viel Wald und grün. Seit meinem dritten Schuljahr bin ich dort aufgewachsen. Vorher habe ich meine Kindheit in Osaka verbracht. Aber als meine Heimat, meine Herkunft, empfinde ich Tokio.
Wie und wann bist du nach Bielefeld gekommen?
1994 bin ich nach Bielefeld gekommen. Wegen der Familiengründung. Als ich mein Mikrobiologie-Studium beendet hatte, habe ich für zwei Jahre einen Platz als Hospitantin im Robert Koch-Institut in Berlin bekommen. Danach bin ich nach Frankfurt gegangen. Mit Mäusen wollte ich nichts mehr zu tun haben – die Mäuseversuche taten mir so weh –, und ich wollte mich beruflich völlig neu orientieren. Reisebüro. Das war mein Kontrastprogramm zur Mikrobiologie. In Frankfurt habe ich dann meinen Mann kennengelernt. Einen Bielefelder. Nach zwei Jahren Fernbeziehung mit hohen Telefon- und Reisekosten habe ich mir dann gesagt: Entweder Trennung oder Umzug. Und bin nach Bielefeld gezogen. Ich war 24. Und schon unsichtbar zu zweit mit meiner ersten Tochter. Mittlerweile promoviert sie in Molekularbiologie an der Uni Bielefeld.

Gibt es etwas aus Japan, was du hier vermisst? Und etwas, was du hier in Deutschland besonders schön findest?

Das Essen vermisse ich – und die Luftfeuchtigkeit. Feuchtigkeit ist nämlich gut für die Haut. Was das Essen angeht: Sieben Jahren lang habe ich deshalb Kochkurse an der VHS gegeben. Das war so ein Tischlein-deck-dich-Effekt: Ich habe die Arbeit verteilt und mich am Ende an den Tisch gesetzt.
Was mir in Deutschland gut gefällt: die Häuser. Deren Bauart. Die Stabilität. In Japan wird leicht und schnell gebaut. Ich lebe in einem 100 Jahre alten Haus mit dicken Wänden aus Stein. Da muss immer was renoviert werden. Das macht mir richtig Spaß. Im Garten pflanze ich Gemüse an und betreibe eine Imkerei. Auch das macht mir Spaß. In Tokio wäre das so nicht möglich. Da ist alles so dicht gebaut, dass man ohne eine Genehmigung zum Beispiel keine Bienen halten könnte. In Bielefeld kann ich es einfach anmelden.

Hast du immer unterrichtet? Wenn nicht, was hast du vorher gemacht?

Von 2011-13 habe ich ein Fernstudium „Japanisch als Fremdsprache“ gemacht. Danach habe ich zwei Jahre lang eine AG an einem Gymnasium geleitet. Dann gab es eine Pause. Dann habe ich 2018/19 mit Unterricht an der VHS angefangen und meine Methoden verfeinert, und jetzt bin ich an der Uni.

Kannst du uns eine Anekdote über deine (ehemaligen) Studis erzählen? Es kann etwas Lustiges oder leicht Peinliches sein, das jedem von uns passieren kann.

Ja, mir fällt etwas ein. Während ich mit dir gesprochen habe, hast du da gesehen, dass ich die ganze Zeit nicke? - Ja. Nicht? In der deutschen Kultur bedeutet das Zustimmung. Stimmt’s? Und in der japanischen Kultur bedeutet es nur: Ich habe dich gehört. Mehr nicht. Das führt manchmal zu Missverständnissen. Natürlich auch in der Familie. Stell dir meinen Mann vor: Du hast zugestimmt! – Ich: Wo denn?
Um diesen Unterschied zu bemerken, habe ich fast 20 Jahre gebraucht! Meinen Studenten kann ich jetzt sagen: „Passt gut auf! Nicken bedeutet bei uns gar nichts!!!!
Wenn wir zustimmen, dann müssen wir das unbedingt verbal ausdrücken mit einem „Hai“.

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Summer Theatre Project: Stories of Now, 29.08. - 04.09.22

Veröffentlicht am 4. August 2022

Are you looking for a chance to practice your English, meet new people and channel your creativity during the semester break? The English Drama Group got you covered! Starting now, you can sign up for „Stories of Now“, a week-long theatre project combining elements of improvisation, story telling and classic theatre. The project takes place at university and ends with a presentation at the art festival „RadKulTour“. For more information visit their website:

https://edgbielefeld.weebly.com/services.html

No stage experience required.
All levels of English welcome.
Sign up via edgbielefeld@gmail.com

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Niederländisch an VHS

Veröffentlicht am 21. Juni 2022

Niederländisch an der VHS Gütersloh

Wer sich für Niederländisch interessiert, findet ab de, 21.08.2022 wieder ein Angebot bei Harriet Spenke an der VHS Gütersloh.
Mehr Informationen hier:

https://www.vhs-gt.de/programm/kurs/A1-bis-B1-ggf-B2-Intensivkurs-Niederlaendisch-vhshome/E47005

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FSZ literary journal "Ink Drop"

Veröffentlicht am 17. Juni 2022

FSZ literary journal "Ink Drop", Issue No. 1

The first issue of Ink Drop, the FSZ literary journal, is available now!  The result of student work from our "Creative Writing in English" course. Ink Drop highlights some of our most talented students and their fiction, non-fiction, poetry, drama, and photography. Enjoy! You can reach us at inkdrop@uni-bielefeld.de.

https://uni-bielefeld.sciebo.de/s/v6SgguL766JHE1h

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Porträt Agnese Ciampiconi

Veröffentlicht am 25. April 2022

Interview mit Agnese Ciampiconi

Nach einem Interview-Leitfaden von Miriam Goupille

Agnese, cara, woher kommst du genau?Agnese Ciampiconi

Ich komme aus Urbino, einer kleinen Stadt mit 15.000 Einwohnern und 15.000 Studierenden in den italienischen Marken. Die Marken, le Marche, befinden sich in Zentralitalien auf der Höhe von Rom. Rimini ist nicht weit entfernt und den meisten bekannt.


Wie und wann bist du nach Bielefeld gekommen?

Ich war noch niemals in Bielefeld. Ich lebe in Bamberg. Ich habe ein Erasmus-Semester in Münster absolviert, aber nach Bielefeld hat mich mein Weg nur virtuell gebracht. Ich unterrichte in Zoom. Nach Bamberg bin ich aber wegen meines Freundes gekommen, den ich während meines ersten Erasmus-Semesters in Konstanz kennengelernt habe. Wir haben uns eine WG geteilt. Er beendet gerade seine Studien in Bamberg.

Gibt es etwas aus Italien, was du hier vermisst? Und etwas, was du hier in Deutschland besonders schön findest?

Oh, es gibt viele Dinge, die ich vermisse. Die Sonne. Das Meer. Eine gute Pizza, die ich in Bamberg kaum finden kann, und vor allem die Familie und die Freunde.
Was mir sehr gut in Deutschland gefällt ist, dass die Dinge hier funktionieren. Im Gegensatz zu Italien. Ich meine die Bürokratie. Die öffentliche Hand. Krankenkasse. Universitätsverwaltung. Es ist alles gut geregelt und funktioniert deshalb. Außerdem gefällt mir die historische Architektur Deutschlands. Die Fachwerkhäuser, die Stufengiebelhäuser des Nordens. Und die Landschaften Deutschlands. Selbst wenn man in einer Stadt lebt, gibt es immer einen schnellen Zugang zur Natur, zu Parks.

Hast du immer unterrichtet? Wenn nicht, was hast du vorher gemacht?

Ich unterrichte seit zwei Jahren. Davor habe ich als Sachbearbeiterin in einer Firma gearbeitet. Aber das war so langweilig, dass ich schnell begriffen habe, dass das nicht mein Weg sein kann. Da ich Sprachen studiert habe – Deutsch, Englisch und Russisch – war mir eigentlich immer klar, dass ich einmal Sprachen unterrichten möchte. Als dann an einer Volkshochschule in der Bamberger Umgebung eine Italienischlehrerin gesucht wurde, habe ich dort mit dem Unterrichten angefangen. Außerdem hatte ich noch einen Angestelltenjob in einem Bekleidungsgeschäft. Das habe ich aufgeben können, als ich auch noch einen Lehrauftrag an der Universität Bayreuth bekam. Durch das Unterrichten in Zoom kamen dann auch noch die Universitäten Göttingen, Kassel und Bielefeld hinzu.

Kannst du uns eine Anekdote über deine (ehemaligen) Studis erzählen? Es kann etwas Lustiges oder leicht Peinliches sein, das jedem von uns passieren kann.

Manche Teilnehmerinnen halten es für eine gute Idee, im Zoom-Unterricht die Videokamera abzustellen. Als Italienerin habe ich dem teutonisch durchgesetzten Anspruch auf Interpretationshoheit gegenüber eine gewisse Zurückhaltung entwickelt. Aber ist das wirklich hilfreich beim Sprachenlernen? Ich kommuniziere mit einem schwarzen Quadrat. Deutsch ist nicht meine Muttersprache, und wie hilfreich Lippenstellung und Mimik bei der Kommunikation in einer Fremdsprache sind, das weiß ich nun bestens. Also: keine schwarzen Quadrate, bitte!


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Porträt Fabrice Jucquois

Veröffentlicht am 4. April 2022

Interview mit Fabrice Jucquois

Nach einem Interview-Leitfaden von Miriam Goupille

Fabrice, woher kommst du genau?Fabrice Jucquois

Ich komme aus Belgien. Aus einem kleinen Dorf in der Nähe von Brüssel. Das Dorf ist mittlerweile bekannt geworden, denn es gibt dort ein Schloss, in dem einige Filme gedreht wurden. Früher war das ein Dorf mit Kühen und Hühnern, und jetzt ist es eine schicke Location bei Brüssel geworden.
Mich hat das Dorf sehr geprägt, denn es gab diesen Kontakt mit der Natur. Nichts Theoretisches, sondern ein ganz unmittelbarer Kontakt. Man fühlt dort die Natur. Das ist eine andere Erfahrung, als man sie in einer Stadt machen kann.
Wir haben zwei grundsätzliche Arten uns zu bewegen. Horizontal und vertikal. Daraus besteht der Tanz. Horizontal, das schafft den Kontakt zur Erde. In der vertikalen Verfassung erleben wir etwas anderes. Ich würde sagen, dass das der Ausdruck einer Verbindung mit dem Theoretischen ist. Mich jedenfalls hat der Kontakt mit der Natur des Dorfes sehr geprägt.

Wie und wann kamst du nach Bielefeld?

Mit dem Auto. (Lachen) 2015. Ich bin mittlerweile 18 Mal umgezogen. Aufgrund meiner Tätigkeit als Künstler musste ich immer offen bleiben für die Linie, die die Kunst ins Leben zeichnete. Diese Linie hat mich nach Bielefeld gebracht. Als ich nach Bielefeld kam, öffnete sich ein neuer Weg für mich. Aber dazu später.

Gibt es etwas aus Belgien, was du hier vermisst? Und etwas, was du hier in Deutschland besonders schön findest?

Das sind zwei Fragen. Zu Nummer eins: Das erste, was ich vermisse, ist das Essen. Wer würde nicht gute Pralinen vermissen, nur um ein Beispiel zu nennen. Das zweite: Einfach in eine französischsprachige Bibliothek oder Buchhandlung zu gehen und ein bisschen zu lesen und zu träumen, in Büchern herumzustöbern, Zeit mit Literatur zu verbringen, die man entdecken möchte. Mein Ausweg: Die Bibliothek hinter mir ist voll mit Comics. (Wir sehen uns in Zoom). Das ist eine ganz spezifische Literaturform meines Heimatlandes.  Immer wieder greife ich in meine Sammlung, und ich öffne die Bücher, als wären sie unbekannt.
Warum nicht in die Uni-Bibliothek oder zu Thalia? Das ist keine französischsprachige Bibliothek oder Buchhhandlung, was normal ist, und ich kann mir nicht vorstellen, mich auf Deutsch in Autoren wie Rabelais, Montaigne, Corneille, Voltaire, Balzac, Zola, Hugo oder Char oder aktuellen französischsprachigen Autoren wie Khadra oder Maalouf wiederzufinden. Sprache ist ein Lied, das uns in eine imaginäre Welt entführen kann. Wenn ich den Vers von Racine in „Andromaque“, „Pour qui sont ces serpents qui sifflent sur vos têtes“ auf Deutsch lese, ergäbe sich „Für wen sind diese Schlangen, die über deinen Köpfen zischen.“ Die Alliteration mit diesem beharrlichen „S“ auf Französisch ist weg. In meinem täglichen Leben bin ich froh, das Zischen von Schlangen nicht zu hören. In der Literatur höre oder lese ich es gern.

Was finde ich in Deutschland besonders schön? Als Ausländer befinde ich mich in einer Situation von Dankbarkeit. Ich weiß, dass ich meine künstlerische Tätigkeit in meinem Heimatland nicht ausüben könnte. Die Theaterkultur in Belgien ist eine andere. Die Kulturpolitik ist eine andere.

Neben meiner Kultur lerne ich andere Länder kennen. Entdecken ist oft wunderbar und schön.

Hast du immer unterrichtet? Wenn nicht, was hast du vorher gemacht?

Ich bin davon überzeugt, dass man für das Unterrichten besondere Kenntnisse braucht. Ich könnte nicht Tanz oder Französisch unterrichten, wenn ich nicht diese tiefen Kenntnisse hätte. Die wichtigen Persönlichkeiten der Geschichte sind zum Beispiel in der Antike ausgezogen mit einem gebildeten Menschen an ihrer Seite. Alexander der Große hatte etwa Aristoteles als Ausbilder. Das ist die Vorstellung, die ich im Kopf habe. Zuerst muss jemand Kenntnisse integrieren, erst danach ist er reif dafür, Lehrer zu sein. Wieder möchte ich mich auf meine dörflichen Wurzeln beziehen. Zuerst kommt die Erde, die horizontale Bewegung. Dann folgt die Vertikale in die Theorie, um zurück auf die Erde zu wirken.

Ich habe 25 Jahre lang als Tänzer und Choreograph an vielen Theatern insbesondere in Deutschland und Österreich gearbeitet. Und nur, weil ich diese Erfahrung besitze, denke ich, dass ich etwas weitergeben kann. Natürlich darf man nicht zu lang warten, denn irgendwann kann man sich nicht mehr so gut bewegen.
Auf das Französische hat mich ein ganz anderer Weg vorbereitet. Wir sind von der Kultur unseres eigenen Landes durchdrungen. In Belgien lernen wir in der Schule, dass die belgische Revolution in einem Theater begann, wir rezitieren die Verse von du Bellay, Ronsard oder Baudelaire auswendig. Wir wissen, dass Verlaines Gedichte von de Gaulle verwendet wurden. Jedes Jahr erhielten wir eine Leseliste mit 10 Büchern zum Lesen für Januar und 10 für Juli. Was den Französischunterricht angeht, habe ich zunächst fremdsprachige Sänger ausgebildet, die auf Französisch singen mussten.
Eine der Gemeinsamkeiten zwischen Tanz und Französisch ist die Suche nach Kreativität. Ich erlaube mir eine kleine Anekdote aus meinem Philosophiestudium an der Universität. Für den Kurs Anthropologie mussten wir ein Essay zu einem der folgenden Themen schreiben: Sprache, Körper, Begier. Ich schlug daher vor, über Tanz zu schreiben „die Begier nach Sprache durch den Körper.“ Das Wissen, das wir erwerben oder weitergeben, ist ein Puzzle, das wir bauen oder dekonstruieren, um es anschließend wieder zusammenzusetzen.

Kannst du uns eine Anekdote über deine (ehemaligen) Studis erzählen? Es kann etwas Lustiges oder leicht Peinliches sein, das jedem von uns passieren kann.

Eine Sprache ist nicht nur eine Sprache, sondern eine Kultur mit sehr vielen verschiedenen Facetten. Filme, Literatur, Bilder, Tanz, Musik, Architektur, Essen, Humor, Politik... Gern stelle ich Künstler vor, zum Beispiel Sänger.

Nun finde ich ein Stück eines Sängers von 1980, bin voller Enthusiasmus und singe vor der Klasse mit. Und noch geprägt von dieser Begeisterung frage ich erwartungsvoll einen Studenten: Und, was ist dein Gefühl?  Magst du das?
Antwort: „Das ist ziemlich altmodisch.“ Und ich merke, wie mir die Begeisterung in den Keller (oder in die Kniekehlen?) rutscht.
Stell dir jetzt den Lehrer vor, der bis spät in die Nacht mit fiebrigem Eifer sucht, mit welchem Rap oder Slam er die Studierenden in der nächsten Unterrichtsstunde begeistern könnte!

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Aufenthalt des Bibliobus im SoSe 22

Veröffentlicht am 8. März 2022
Lust auf die neuesten französischen Romane? Aktuelle Filme? Auf aktuelle französische Musik?

Schön, dass der Bücherbus des Institut Français Düsseldorf auch Station an der Uni Bielefeld macht!

Einfach zum Schnuppern vorbeischauen. Und ausleihen, was gefällt!

Wo? - Zwischen den Zähnen D und E


Wann? - Jeden letzten Dienstag des Monats während der Vorlesungszeiten, von 15.00 bis 17.00.

- 26. April 2022

- 24. Mai 2022
- 28. Juni  2022

Weitere Informationen unter



oder bei Sylvie Richard (srichard@uni-bielefeld.de)

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Einstellung der C-Tests zum 31.03.2022

Veröffentlicht am 26. Januar 2022

Die Spracheinstufung mit den C-Tests wird zum 31.03.2022 eingestellt! Eine Einstufung nach diesem Termin ist nicht mehr möglich. Alle Studierenden, die einen Sprachnachweis für die Kursteilnahme benötigen, müssen sich umgehend für die verbleibenden Termine anmelden. Wir bitten diese Information großzügig zu verbreiten. Außerdem haben wir viele weitere Termine zur Einstufung organisiert. Sie finden sie alle auf dem Anmeldeformular für den C-Test. Gehen Sie dazu auf die Seite der Spracheinstufung und klicken auf den Punkt "Wann findet die Spracheinstufung statt?"

Wenn Sie Ihr Studium der Romanistik zum 01.04.2022 beginnen und eine Spracheinstufung benötigen, wenden Sie sich bitte an die jeweiligen Koordinator*innen.

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Porträt Martina Niemann

Veröffentlicht am 25. Oktober 2021

 

Martina Niemann, Dozentin für Französisch, stellt sich im Interview mit Susanne Hecht vor. Nach einem Interviewleitfaden von Myriam Goupille.

Liebe Martina, woher kommst du genau?
Aus Detmold, Pivitsheide V. L., ganz genau. Das liegt zwischen Detmold und Augustdorf. Landschaftlich sehr schön! Da wuchs ich mit Blick auf den Hermann auf.
 
Wie und wann kamst du auf und nach Frankreich?
Auf Frankreich kam ich eigentlich durch die Schule. Durch meinen Französisch-Leistungskurs und die tolle Lehrerin, die ich hatte. Sie war keine Französin, hatte aber ein französisches Flair. So empfand ich es damals, und es beindruckte mich. Die Sprache mit ihrer Melodik gefiel mir von Anfang an gut.

Nach Frankreich bin ich durch mein Bielefelder Romanistik-Studium gekommen. Mein Auslandssemester habe ich in Caen verbracht, in der Normandie, direkt am Meer. Auch eine landschaftlich sehr schöne Gegend. Heckenlandschaft, Felder. Fachwerkorte, Bäder am Atlantik. Und ganz viele Käsesorten. An den Stränden dort sind die Alliierten gelandet. Eine geschichtsträchtige Region…
 
Gibt es etwas aus Frankreich, was du hier vermisst? Und etwas, was du hier in Deutschland besonders schön findest?
Aus Frankreich: Sonne und Meer. Die wilden Küsten, das mag ich gern. Und kulinarisch hat Frankreich enorm viel zu bieten. Der Bordeaux. Oder der Elsässer Wein. Choucroute, die Elsässer Variante von Sauerkraut fällt mir gerade ein.
Der erste Restaurantbesuch in Frankreich mit meinem Mann, als wir Studenten waren! Er aß immer gern Steak. Das Menü mit all den unbekannten Namen – und wir bestellten Steak Tartare. Und anstelle eines ordentlichen Rindersteaks war dann ein roher Hackfleischfladen auf dem Teller mit einem rohen Ei obendrauf.

Auch die Architektur in Frankreich finde ich toll. Die urigen Orte in der Provence, zum Beispiel. Steinhäuser im Süden, dann das schon erwähnte Fachwerk der Normandie.

In Deutschland gefällt mir die Ostseeküste gut mit ihrer hügeligen Landschaft.

Hast du immer unterrichtet? Wenn nicht, was hast du vorher gemacht?
Von Haus aus bin ich Übersetzerin. Zwischendurch habe ich immer mal wieder Sprachunterricht gegeben, aber der Schwerpunkt lag beim Übersetzen.

Hauptsächlich habe ich Rechts- und Wirtschaftstexte übersetzt. Viele Verträge und Urkunden. Ich bin eine vom Oberlandesgericht ermächtigte Übersetzerin und kann rechtskräftig Urkunden übersetzen.

Kannst du uns eine Anekdote über deine Lehr- oder eigene Sprachlernerfahrungen berichten? Es kann etwas Lustiges oder leicht Peinliches sein, das jedem von uns passieren kann.
Da fällt mir eine Anekdote aus meiner Studienzeit ein. Ich war in Spanien – Spanisch war mein Nebenfach -, um dort einen Sprachkurs zu besuchen, und als ich meinen Rückflug im Reisebüro buchen wollte, verstand ich beinahe kein einziges Wort.

Nach einem vierwöchigen Intensivkurs! Das war ziemlich eindrücklich. Am Ende habe ich es aber zurück nach Hause geschafft. Und mein Studium habe ich trotzdem nicht abgebrochen!

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DAAD-Preis für außerordentliches Engagement internationaler Studierender

Veröffentlicht am 1. Februar 2021

Wir beglückwünschen unseren Kollegen Harun Kocataş zur Verleihung des DAAD-Preises für außerordentliches Engagement internationaler Studierender.

Lesen Sie hier den Bericht von Uni Aktuell:
https://50jahre.uni-bielefeld.de/2020/12/17/harun-kocatas-erhaelt-preis-fuer-internationale-studierende/

Und hier finden Sie die Laudatios der Prorektorin Dr. Angelika Epple und der Betreuerin apl. Prof. Dr. rer. nat. Sabine Weiss:
https://www.uni-bielefeld.de/studium/alumni/tag-fuer-absolvent_innen/fakultaeten/lili/


Online Adventskalender

Veröffentlicht am 1. Dezember 2020

Das Fachsprachenzentrum läutet die Adventszeit mit einem eigenen Adventskalender ein. Jeden Tag öffnet sich ein Türchen mit einer Botschaft, einem Gruß oder etwas musikalischem aus den verschiedenen Herkunfstländern unserer Dozierenden sowie unseren Sprachkursen.

Wir wünschen viel Spaß beim täglichen Türchen!

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Workshop: El español de Canarias

Veröffentlicht am 24. November 2020

Am Donnerstag, den 03. Dezember 2020 findet von 10:15 - 11:45 Uhr unter der Leitung von Dr. Elia Hernández Socas (Universidad de la Laguna, España) der Zoom-Workshop "El español de Canarias - Una variedad en la encrucijada" (auf Spanisch) statt. Die Veranstaltung richtet sich an Spanischstudierende, die derzeit das Kultur- und Medienwissenschaftsmodul oder das Sprachwissenschaftsmodul absolvieren, sowie an alle weiteren an diesem Themenbereich interessierten Studierenden. Alle Informationen finden Sie auf dem Flyer:

 

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Bibliobus im November und Dezember 2020

Veröffentlicht am 28. September 2020
Lust auf die neuesten französischen Romane? Aktuelle Filme? Auf aktuelle französische Musik?

Schön, dass der Bücherbus des Institut Français Düsseldorf auch Station an der Uni Bielefeld macht!

Einfach zum Schnuppern vorbeischauen. Und ausleihen, was gefällt!

Wo? - Zwischen den Zähnen D und E


Wann? - Jeden letzten Dienstag des Monats während der Vorlesungszeiten, von 15.00 bis 17.00.

Achtung! Der Bibliobus wird im November und Dezember 2020 keine Station an der Uni Bielefeld machen. Sie finden ihn aber vor der Zentralbibliothek (Neumarkt 1) von 12.00 bis 16.00 Uhr.
Update: wegen der aktuellen Situation kommt der Bibliobus im Dezember nicht nach Bielefeld!

Weitere Informationen unter



oder bei Sylvie Richard (srichard@uni-bielefeld.de)

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Niederländisch Intensiv - VHS Gütersloh

Veröffentlicht am 10. September 2020

A1 bis B1 Intensivkurs Niederländisch für Freizeit, Studium und Beruf

Für Teilnehmende ohne Vorkenntnisse

VHS Gütersloh

Möchten Sie besonders schnell und intensiv Niederländisch lernen? In einem praxisorientierten und effektiven Kurs für reine Anfänger können Sie in kurzer Zeit solide Kenntnisse der niederländischen Sprache erwerben. Am Ende des Kurses beherrschen Sie das Niveau B1 des Europäischen Sprachenreferenzrahmens.
In diesem Intensivkurs sprechen Sie von Anfang an viel Niederländisch. Hörverstehen wird anhand authentischer Hörtexte geübt. Lehrbuchtexte bieten vielfältige Ideen und Gesprächsanlässe. Grammatische Strukturen werden gemeinsam verständlich erarbeitet und in abwechslungsreichen kommunikativen und spielerischen Übungen gefestigt. Das Ganze wird ergänzt mit interessanten Informationen über Land und Leute. Zur Vertiefung des Lernstoffs sind regelmäßig Hausaufgaben zu machen. Der Kurs erstreckt sich ausschließlich über verschiedene Wochenendtermine.
Kleingruppe

Kosten: 243,48 € (Ermäßigung möglich)

 

Datum

Zeit


Ort

Sa. 07.11.2020

10:00 - 16:00 Uhr


Hohenzollernstraße 43, Turnhalle Schulungsraum

Sa. 14.11.2020

10:00 - 16:00 Uhr


Hohenzollernstraße 43, Turnhalle Schulungsraum

So. 15.11.2020

10:00 - 16:00 Uhr


Hohenzollernstraße 43, Turnhalle Schulungsraum

Sa. 21.11.2020

10:00 - 16:00 Uhr


Hohenzollernstraße 43, Turnhalle Schulungsraum

So. 22.11.2020

10:00 - 16:00 Uhr


Hohenzollernstraße 43, Turnhalle Schulungsraum

Sa. 28.11.2020

10:00 - 16:00 Uhr


Hohenzollernstraße 43, Turnhalle Schulungsraum

Sa. 05.12.2020

10:00 - 16:00 Uhr


Hohenzollernstraße 43, Turnhalle Schulungsraum

Sa. 12.12.2020

10:00 - 16:00 Uhr


Hohenzollernstraße 43, Turnhalle Schulungsraum

Link für die Anmeldung:

https://www.vhs-gt.de/index.php?id=92&kathaupt=11&knr=C47030&kursname=A1+bis+B1+Intensivkurs+Niederlaendisch+fuer+Freizeit+Studium+und+Beruf&katid=66
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Zoom&Speak

Veröffentlicht am 3. Juni 2020
Der Team-Support des Fachsprachenzentrums hat in der Vergangenheit sogenannte Meet&Speaks organisiert. Das sind gesellige Abende zum Austausch mit authentischen Sprachkontakten. In Spielen und Gesprächsrunden können die eigene Sprache verbessert und Kontakte, eventuell sogar Tandem-Partnerschaften geknüpft werden.

Wir laden euch daher herzlich zum ersten

Zoom&Speak am Mittwoch, den 3. Juni 2020 um 18 Uhr ein!
Meeting-ID: 523 604 2431
Passwort: 6PZyBc

Kommt einfach ohne Anmeldung in dieses Meeting und profitiert von Spielen und Gesprächen in verschiedenen Sprachen!

Bei Fragen sind wir natürlich über fsz.team-support@uni-bielefeld.de ereichbar.
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