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Zentrum Praxisreflexion

Zentrum Praxisreflexion - Tag [lehrmaterial]

PortaBLe: Neues Bielefelder Online-Portal für Lehrmaterialien und Forschungsbeiträge zur Bildung von Lehrkräften

Veröffentlicht am 7. Mai 2024

Erprobte Lehrmaterialien und praxisnahe Forschungsbeiträge für die phasenübergreifende Bildung von Lehrkräften leicht für die Nachnutzung auffindbar machen – das ist das Ziel von PortaBLe. Auf dem neuen Portal sind seit April 2024 über 600 Beiträge von knapp 900 Autorinnen und Autoren aus dem gesamten deutschsprachigen Raum verfügbar. So auch viele Materialien, die didaktische Inspirationen für praxisreflexive Lehrsettings mit Studierenden liefern. Dank verschiedener innovativer Suchfunktionen lassen sich die qualitätsgesicherten OER-Materialien zielgenau finden.Foto von Julia Schweitzer und Arash Haghani vor einem Smartboard mit PortaBLe

Als Teil des PortaBLe-Teams präsentieren Dr. Julia Schweitzer und Arash Haghani (v.l.n.r.) das neue Online-Portal. © Universität Bielefeld

Der Content von PortaBLe: Didaktische Materialien und praxisnahe Forschungsbeiträge

Wie führen andere Lehrende in ihrer Hochschullehre in das Thema Inklusion ein? Wie können Praxissemesterstudierende bei praxisreflexiven Prozessen unterstützt werden? Wie kann ein Fortbildungskonzept für fächerübergreifenden Unterricht gestaltet sein?
Didaktische Inspirationen zu solchen Fragen finden alle in der Lehrkräftebildung tätigen Personen ab sofort auf PortaBLe – dem Bielefelder Portal zur Bildung von Lehrkräften. Dort stehen konkrete Lehrmaterialien zur Nachnutzung für den Schulunterricht, die Hochschullehre sowie die Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften zur Verfügung. Bei den Materialien handelt es sich z. B. um differenzierte Arbeitsaufträge, Reflexionsbögen, Lernvideos zu bestimmten Themen, gesamte Seminarsitzungen im Präsentationsformat, digitale Lernkurse oder weitere Einblicke in Lehrkonzepte. Darüber hinaus macht das Portal auch praxisnahe Forschungsbeiträge aus und für den Bildungsbereich, z. B. über die Professionalisierung von (angehenden) Lehrkräften, zielgerichtet auffindbar.
Portale für Open Educational Resources (OER) gibt es mittlerweile einige. „Das besondere an PortaBLe als OER-Portal sind die lehrkräftebildungsspezifischen Suchfunktionen sowie die didaktische Aufbereitung und Qualitätssicherung der Beiträge“, erläutert Dr. Julia Schweitzer, die das Portal inhaltlich-konzeptionell an der Bielefeld School of Education (BiSEd) betreut.

Innovative Suchfunktionen

Ein Suchzugriff erfolgt über die Eingabe freier Stichworte in die Suchmaske. Die Ergebnisse können dann entlang von lehrkräftebildungsspezifischen Kategorien, zum Beispiel nach Phasen der Lehrkräftebildung, Fächern oder übergreifenden Themen wie Demokratiebildung gefiltert werden.
Eine weitere Suchweise eröffnet der Zugang über politische Rahmenpapiere. Nutzerinnen und Nutzer können zum Beispiel die einzelnen inhaltlichen Handlungsfelder des Orientierungsrahmens Digitalisierung (NRW) anklicken und sich dazu passende Beiträge anzeigen lassen. Auch diese können dann weiter gefiltert werden. „Die Anbindung an zentrale Orientierungs- und Referenzrahmen ist besonders für Personen aus der zweiten und dritten Phase der Lehrkräftebildung hilfreich, um ihre didaktischen Arrangements im Rahmen der Aus- und Weiterbildungslogik weiter zu entwickeln“, erklärt Prof. Dr. Martin Heinrich, ehemaliger Projektleiter des Bielefelder QLB-Projekts „BiProfessional“, in dem PortaBLe entwickelt wurde.

Entstehung der Beiträge und Qualitätssicherung

Die entwickelten Materialien und Forschungsbeiträge stammen von Lehrkräften, Lehrenden und Forschenden der Lehrkräftebildung aus dem gesamten deutschsprachigen Raum und sind entlang eines rahmenden Zeitschriftenbeitrags für die Nachnutzung aufbereitet. „Ein großer Diskussionspunkt im Rahmen von OER-Materialien ist die Qualitätssicherung. Dank der Anbindung an spezifische wissenschaftliche Zeitschriften ist eine inhaltlich-didaktische Qualitätssicherung der PortaBLe-Beiträge gewährleistet“, führt Dr. Lilian Streblow aus, die als ehemalige stellvertretende Projektleiterin von BiProfessional die Portalentwicklung mitverantwortet hat. Derzeit beinhaltet das Portal Beiträge der Zeitschriften „Herausforderung Lehrer*innenbildung“ (HLZ), „Die Materialwerkstatt“ (DiMawe) und „PraxisForschungLehrer*innenBildung“ (PFLB).

Die Entwicklung von PortaBLe im Projekt BiProfessional

Um die Nutzerinteressen bei der Gestaltung des Portals ausreichend zu berücksichtigen, hat der Informatiker und Projekt-Mitarbeiter Arash Haghani User Studies durchgeführt und daraus Nutzungsszenarien entwickelt. „Klar wurde, dass vor allem die Usability und ein minimalistisches Design im Zentrum der technischen Konzeption stehen sollten“, erläutert Arash Haghani.
Nach intensiver Entwicklungsarbeit ist das Portal jetzt online. „Wir freuen uns darüber, dass PortaBLe nun für den Lehralltag und die Weiterentwicklung der Lehrkräftebildung genutzt werden kann und sind gespannt auf Feedback“, sagt Dr. Julia Schweitzer.

Einblick in PortaBLe

Das Video liefert einen kurzen Einblick in die Inhalte und Funktionsweise von PortaBLe:

Foto von Julia Schweitzer und Arash Haghani vor einem Smartboard mit PortaBLe

 

Kontakt

Dr. Julia Schweitzer

portable@uni-bielefeld.de

 

Gesendet von Julia Schweitzer in Allgemein

Programm der Materialwerkstätten im WiSe 2022/23

Veröffentlicht am 19. Oktober 2022
Wortmarke Materialwerkstätten

Alle Lehrende sind herzlich eingeladen, an den Materialwerkstätten im Wintersemester 2022/23 teilzunehmen. Sie erhalten so einen konkreten Einblick in die Lehrpraxis von Kolleg*innen und können diese dank des handlungs- und zeitentlasteten Reflexionsraums z. B. mit Ihren Vorstellungen von Lehre in Verbindung setzen. Besonders spannend ist unserer Erfahrung nach auch ein Blick über den Tellerrand des eigenes Faches.

Los geht es am 03.11.2022 (10-12 h via Zoom) mit Materialien aus einer digitalen Fortbildung für Sozialarbeiter*innen zum Thema Antisemitismus, die Nathalie Jacobsen, Felizitas Raith und Pauline Holz von der Gedenkstätte Dachhau gemeinsam mit Marc Grimm, Anne Rethmann und Saskia Müller von der Uni Bielefeld einbringen und diskutieren möchten.

Alle weiteren Termine und Themen finden sich im Gesamtprogramm.

Alle Materialgeber*innen freuen sich auf Feedback und anregende Diskussionen zum Weiterdenken.

Anmeldung

Bitte melden Sie sich spätestens eine Woche vor dem jeweiligen Termin kurz formlos per E-Mail via materialwerkstatt@uni-bielefeld.de an. So können wir Ihnen die Zoom-Zugangsdaten und das Material im Vorfeld zukommen lassen.

Was sind Materialwerkstätten?

In diesen interdisziplinär und multiparadigmatisch geprägten Sitzungen diskutieren Kolleg*innen anhand von konkretem Material gemeinsam über Lehre in der Lehrer*innenbildung und entwickeln die Lehrmaterialien weiter. Das Format der physischen Materialwerkstätten bietet den Anlass zu einer systematischen Reflexion über Lehre, die im universitären Alltag bisher kaum einen Raum findet. In den Materialwerkstätten kommen Lehrende der unterschiedlichsten Fächer der (Bielefelder) Lehrer*innenbildung zusammen. Die Sitzungen tragen so zur interdisziplinären Vernetzung bei. In der konkreten Interaktion werden die unterschiedlichsten Lehrvorstellungen in der multiparadigmatischen Lehrer*innenbildung deutlich, wodurch Wissenstransfer im Sinne der Perspektivenvielfalt ermöglicht wird.

Weiterführende Informationen zum Konzept inkl. eines Erläuterungsvideos

Das Materialwerkstatt-Team: Dr. Carolin Dempki, Prof. Dr. Martin Heinrich, Julia Schweitzer, Dr. Lilian Streblow

Gesendet von Julia Schweitzer in Lehre

Programm der Materialwerkstätten im SoSe 2022

Veröffentlicht am 23. Mai 2022
Wortmarke Materialwerkstätten

Alle Lehrende sind herzlich eingeladen, an den Materialwerkstätten im Sommersemester 2022 teilzunehmen. Sie erhalten so einen konkreten Einblick in die Lehrpraxis von Kolleg*innen und können diese dank des handlungs- und zeitentlasteten Reflexionsraums z. B. mit Ihren Vorstellungen von Lehre in Verbindung setzen. Besonders spannend ist unserer Erfahrung nach auch ein Blick über den Tellerrand des eigenes Faches.

Los geht es am 02.06.2022 (10-12 h via Zoom) mit einem Fundus von Textvignetten für Unterrichtsbeobachtung und Research, die Gabi Ricken und Steffi Wenck von der Universität Hamburg einbringen und diskutieren möchten.

Alle weiteren Termine und Themen finden sich im Gesamtprogramm.

Alle Materialgeber*innen freuen sich auf Feedback und anregende Diskussionen zum Weiterdenken.

Anmeldung

Bitte melden Sie sich spätestens eine Woche vor dem jeweiligen Termin kurz formlos per E-Mail via materialwerkstatt@uni-bielefeld.de an. So können wir Ihnen die Zoom-Zugangsdaten und das Material im Vorfeld zukommen lassen.

Was sind Materialwerkstätten?

In diesen interdisziplinär und multiparadigmatisch geprägten Sitzungen diskutieren Kolleg*innen anhand von konkretem Material gemeinsam über Lehre in der Lehrer*innenbildung und entwickeln die Lehrmaterialien weiter. Das Format der physischen Materialwerkstätten bietet den Anlass zu einer systematischen Reflexion über Lehre, die im universitären Alltag bisher kaum einen Raum findet. In den Materialwerkstätten kommen Lehrende der unterschiedlichsten Fächer der Bielefelder Lehrer*innenbildung zusammen. Die Sitzungen tragen so zur interdisziplinären Vernetzung bei. In der konkreten Interaktion werden die unterschiedlichsten Lehrvorstellungen in der multiparadigmatischen Lehrer*innenbildung deutlich, wodurch Wissenstransfer im Sinne der Perspektivenvielfalt ermöglicht wird.

Weiterführende Informationen zum Konzept inkl. eines Erläuterungsvideos

Das Materialwerkstatt-Team: Dr. Carolin Dempki, Prof. Dr. Martin Heinrich, Julia Schweitzer, Dr. Lilian Streblow

Gesendet von Julia Schweitzer in Lehre

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