» Veröffentlicht am
8. Februar 2017
Zucht-Jakobsmuscheln entwickeln eigene Gen-Merkmale
Biologen der Universität Bielefeld veröffentlichen Analyse
Die
Jakobsmuschel ist eine der größten essbaren Muscheln und gilt unter
Gourmets als Delikatesse. Um den Bedarf nach den Muscheln zu decken,
züchtet die Fischerei-Industrie die Schalentiere in Aquafarmen am Meer.
Verhaltensökologen der Universität Bielefeld belegen in einer neuen
Analyse: Die gezüchteten Muscheln haben eine eigene genetische
Komposition ausgeprägt. Damit unterscheiden sie sich in ihren
Gen-Merkmalen von natürlichen Vorkommen. Die Biologen haben insgesamt
neun Populationen der Jakobmuschel (Pecten maximus) an der Küste von
Nordirland untersucht. Ihre Ergebnisse stellen sie am heutigen Mittwoch
(8.2.2017) im Forschungsmagazin „Royal Society Open Science“ vor.
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