» Veröffentlicht am
25. Oktober 2016
Wie beeinflussen sich Nord- und Südamerika gegenseitig?
Wissenschaftler präsentieren Ergebnisse auf der CIAS-Konferenz
Die
3.500 Kilometer lange Grenze zwischen den USA und Mexiko ist ein
monumentales Sinnbild für zwei gegenläufige Phänomene: Einerseits gib es
die Versuche der territorialer Abschottung durch Militarisierung der
Grenze. Andererseits wachsen Nord und Süd durch die unaufhaltsamen
Flüsse von Menschen, Waren, Informationen und Medien immer stärker
zusammen. Das interdisziplinäre Forschungsprojekt „Die Amerikas als
Verflechtungsraum" am Center for InterAmerican Studies (CIAS) der
Universität Bielefeld untersucht seit vier Jahren solche Phänomene
zwischen den Amerikas. Vom 27. bis zum 29. Oktober kommen
Amerikaexpertinnen und -experten aus der ganzen Welt an das CIAS, um
Bilanz über vier Jahre intensiver Forschung zu ziehen und über neue
Forschungsfelder zu diskutieren. Die Tagung findet im Zentrum für
Interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld statt.
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