» Veröffentlicht am
24. Juli 2014
Klimawandel: Überlebenschance von Seebären sinkt
Biologe der Universität Bielefeld veröffentlicht Langzeitstudie in Nature
Wissenschaftler
der Universität Bielefeld und des British Antarctic Survey (BAS) in
Cambridge (England) haben herausgefunden, wie der Klimawandel eine
Population von antarktischen Seebären beeinflusst. In der aktuellen
Ausgabe der Zeitschrift „Nature“ zeigen die Forscher, dass der
Klimawandel zu einer Verknappung der Nahrung geführt hat und somit einen
erheblichen Einfluss auf die Genetik und den Bestand der Seebären
ausübt: Die erschwerten Umweltbedingungen haben dazu geführt, dass fast
ausschließlich diejenigen Weibchen überleben und sich fortpflanzen, die
eine hohe genetische Vielfältigkeit aufweisen. Durch den Verlust der
übrigen Tiere ist die Populationsgröße stark zurückgegangen.
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