Soziologie
Tagung der Sektion „Methoden der qualitativen Sozialforschung“ und „Professionssoziologie“ der DGS
Am 24. und 25. März tagten sich die Sektionen „Methoden der qualitativen Sozialforschung“ und „Professionssoziologie“ der Deutschen Gesellschaft für Soziologie auf Einladung der Arbeitsgruppe „Methoden der empirischen Sozialforschung mit dem Schwerpunkt qualitative Sozialforschung“ (unter der Leitung von Daniela Schiek) an der Fakultät für Soziologie.
Rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen Karrierestufen und Forschungsfeldern fanden sich zusammen, um über die spannenden gesellschaftlichen sowie disziplinären und methodologischen Herausforderungen in der qualitativen Sozialforschung zu diskutieren. Die Diskussionen drehten sich um Begrifflichkeiten, Motivationen und mögliche Ziele der Professionalisierung in diesem Bereich. Unter den Referierenden waren unter anderem Natalie Bella, Lisa Gromala, Tine Haubner, Thomas Hoebl, Gunnar Otte, Christiane Schnell, Larissa Schindler und Jörg Strübing. Ihre vielfältigen Überlegungen, empirischen Analysen und Positionen sorgten für anregende und produktive Gespräche innerhalb der Tagungsgemeinde.
Ein besonderes Highlight der Tagung war die Verleihung des Christl-Hopf-Preises für den besten qualitativ-methodischen Fachaufsatz 2024. Der glückliche Preisträger ist ein Bielefelder Kollege: Johannes Ebner wurde für seinen Aufsatz „Pronomengebrauch und Konfliktdynamik. Exemplarische Analyse einer Gewalteskalation“, der in der Zeitschrift für Soziologie (53 (2)) veröffentlicht wurde, von der Sektion ausgezeichnet (siehe Foto).