IKG Blog
Prof. Dr. Andreas Zick in „Der Standard“
In einem aktuellen Artikel von Der Standard mit dem Titel „Menschen überschätzen meist die Größe von Minderheiten“ wird untersucht, warum viele Personen den Anteil von Minderheiten an der Bevölkerung falsch einschätzen. Eine neue Studie widerlegt frühere Annahmen, dass Angst oder Kontakt mit Minderheiten dafür verantwortlich seien. Stattdessen liegt das Problem in einer allgemeinen kognitiven Schwäche, Prozentanteile korrekt zu bewerten.
Prof. Dr. Andreas Zick kommentiert die Studie und betont, wie Menschen mit Ungewissheit umgehen: Sie passen Informationen an ihre Vorannahmen an, was zu massiven Fehleinschätzungen führt. Besonders problematisch sei, dass diese Verzerrungen oft in falsche Gewissheit münden – ein Mechanismus, den Populisten gezielt ausnutzen könnten.
Zick weist zudem auf die Rolle der Medien hin, die durch faktenbasierten Journalismus gegensteuern können. Der Artikel verdeutlicht, wie wichtig eine sachliche Diskussion über demografische Fakten ist – besonders in politisch aufgeladenen Zeiten.
Sie können den vollständigen Beitrag auf Der Standard lesen.