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Radioreportage von „Bayern 2“: Denis van de Wetering mahnt vor pauschaler Stigmatisierung junger Männer aus sozial benachteiligten Stadtteilen
Was bedeutet es heutzutage, ein Mann zu sein? Welche Erwartungen sollen erfüllt werden und wie gehen junge Männer mit diesen um?
In der Radioreportage „Männlichkeit lernen: Welche Vorbilder haben junge Männer?“ widmet sich Reporter Noah Vaca Weber ebendiesen Fragen. Zu Wort kommt u.a. Denis van de Wetering, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) der Universität Bielefeld.
Er mahnt davor, junge Männer aus sozial benachteiligten Stadtteilen pauschal zu stigmatisieren, also ihnen aufgrund ihres Wohnortes eine bestimmte Entwicklung zu unterstellen. Stattdessen plädiert er dafür, ihnen Raum zur Entwicklung zu lassen und ihre Perspektiven ernst zu nehmen.
Gemeinsam mit Dr. Felix Roßmeißl von der Hochschule Fulda leitet Denis van de Wetering das Projekt „Ambivalenz und Karrierewege“. In diesem wird die Forschungsfrage untersucht, weshalb junge Männer aus sozial benachteiligten Vierteln trotz ähnlicher Ausgangsbedingungen unterschiedliche Lebenswege einschlagen.
Weitere Informationen zum Projekt sind in der Pressemitteilung der Universität Bielefeld zu finden.
Die rund 21-minütige Radioreportage ist bei ARD Sounds verfügbar.
Hört gern rein!