© Universität Bielefeld
uni.aktuell-Archiv
Veröffentlicht am
18. Oktober 2012
Kategorie:
Forschung & Wissenschaft
Wie gesund sind Bielefelds Kinder?
Langzeitstudie der Universität Bielefeld gestartet
Dass neben individuellen Faktoren auch die Umgebung Einfluss auf die Gesundheit von Kindern hat, ist erwiesen. Aber wie unterscheiden sich dabei Kinder aus deutschen Familien und Kinder aus Migrantenfamilien? Eine neue Studie der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld geht dieser Frage nach. Beispielhaft werden 1.500 Bielefelder Kleinkinder von ihrer Geburt bis zum vierten Lebensjahr durch gesundheitliche Untersuchungen begleitet. Sechs Jahre lang fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung die Forschergruppe, weitere sechs Jahre übernimmt die Universität Bielefeld die Förderung. Anfang Oktober haben die vorbereitenden Arbeiten für die Studie begonnen.
„BaBi-Bielefeld“ heißt die Studie zur Gesundheit von Babys und Kindern
in Bielefeld. Der Fokus liegt dabei auf der Gesundheit von Babys aus
Familien mit Migrationshintergrund. Neben dem Einfluss sozialer Faktoren
wie Bildung und Einkommen wird auch der Einfluss von Faktoren der
Lebensumwelt untersucht, beispielsweise der Wohnlage. Diese
Herangehensweise macht die Studie in Deutschland einzigartig. Die
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Nachwuchsgruppe werden
1.500 Mütter und ihre neugeborenen Kinder durch regelmäßige Befragungen
begleiten. Von den 1.500 Frauen sollen 500 einen türkischen, 500 einen
Spätaussiedler-Hintergrund und weitere 500 keinen Migrationshintergrund
haben. Erforscht werden die körperliche sowie geistige Entwicklung der
Kleinkinder von 0 bis 4 Jahren. Darüber hinaus untersuchen die Forscher
die Entwicklung von Allergien. Zudem beziehen die Forscher die
Schwangerenvorsorge und die Teilnahme der Kinder an
Früherkennungsuntersuchungen ein. Zurzeit wird die Studie durch
Kooperationsabsprachen mit Bielefelder Krankenhäusern und
niedergelassenen Ärzten und Hebammen vorbereitet.
Juniorprofessor Dr. Jacob Spallek aus der Arbeitsgruppe Epidemiologie & International Public Health an der Universität Bielefeld leitet die Studie. Stellvertretender Studienleiter ist Professor Dr. med. Oliver Razum, Dekan der Fakultät für Gesundheitswissenschaften und Leiter der Arbeitsgruppe. Die Forscher kooperieren mit dem Perinatalzentrum des Evangelischen Krankenhauses Bielefeld.
Weitere Informationen im Internet:
www.uni-bielefeld.de/gesundhw/ag3/index.html
Dass neben individuellen Faktoren auch die Umgebung Einfluss auf die Gesundheit von Kindern hat, ist erwiesen. Aber wie unterscheiden sich dabei Kinder aus deutschen Familien und Kinder aus Migrantenfamilien? Eine neue Studie der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld geht dieser Frage nach. Beispielhaft werden 1.500 Bielefelder Kleinkinder von ihrer Geburt bis zum vierten Lebensjahr durch gesundheitliche Untersuchungen begleitet. Sechs Jahre lang fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung die Forschergruppe, weitere sechs Jahre übernimmt die Universität Bielefeld die Förderung. Anfang Oktober haben die vorbereitenden Arbeiten für die Studie begonnen.
Für
die Gesundheit der Jüngsten: Eine neue Studie der Universität Bielefeld
untersucht den Einfluss von Migrationshintergrund und sozialen Faktoren
auf die Gesundheit von Babys und Kleinkindern.
Juniorprofessor Dr. Jacob Spallek aus der Arbeitsgruppe Epidemiologie & International Public Health an der Universität Bielefeld leitet die Studie. Stellvertretender Studienleiter ist Professor Dr. med. Oliver Razum, Dekan der Fakultät für Gesundheitswissenschaften und Leiter der Arbeitsgruppe. Die Forscher kooperieren mit dem Perinatalzentrum des Evangelischen Krankenhauses Bielefeld.
Weitere Informationen im Internet:
www.uni-bielefeld.de/gesundhw/ag3/index.html