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IHK unterstützt Kooperation zwischen Laborschule und Ikea Bielefeld
Mit Unterstützung der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) unterzeichneten am 18. Dezember die Laborschule Bielefeld und das Unternehmen IKEA Deutschland GmbH & Co. KG, Niederlassung Bielefeld, eine Vereinbarung zur „Kooperation Schule – Wirtschaft“. Damit erhöht sich nach Angaben der IHK die Zahl ihrer vermittelten Kooperationsvereinbarungen auf insgesamt 126.
„Ziel der Schule ist eine optimale Vorbereitung der Jugendlichen auf Ausbildung und Beruf“, betonte Professorin Dr. Susanne Thurn, Schulleiterin der Laborschule Bielefeld, während der Feierstunde. Dazu soll die Kooperation ihren Teil beitragen. In der Kooperation mit IKEA sollen Praktika in den Bereichen Systemgastronomie, Kaufmann im Einzelhandel sowie Gestalter für visuelles Marketing vereinbart werden. Zudem sind Praktikumspräsentationen in der Schule vorgesehen, Bewerbungstrainings mit fiktiven Stellenausschreibungen sowie ein Bewerbungstag bei IKEA mit Infos für eine gute Bewerbung von den Fachleuten des Unternehmens. Darüber hinaus sei eine Einbindung in die Erfahrungsbereiche wie Mathematik, Hauswirtschaft sowie Wahrnehmen und Gestalten geplant. „Wir denken auch über eine Einbindung in die schulinterne Lehrerfortbildung und an die Beteiligung von Eltern bei dieser Kooperation nach“, erläuterte Uli Hartmann, der Sekundarstufenleiter.
Markus Kambach, Teamleiter Personalentwicklung bei IKEA Deutschland in Bielefeld, unterstrich bei der Kooperationsunterzeichnung, wie wichtig es für IKEA sei, junge Menschen für den Handel zu begeistern. „Außerdem wollen wir als Unternehmen gern dabei helfen, den Übergang von der Schule in den Beruf mitzugestalten“, hob der IKEA-Personalentwickler hervor. Seiner Meinung nach passen die Laborschule und IKEA in Bielefeld sehr gut zusammen: „Während IKEA die Vision hat, vielen Menschen einen besseren Alltag zu schaffen, hat die Laborschule die Vision, vielen Menschen eine gute Schulbildung zu ermöglichen.“