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uni.aktuell-Archiv
Veröffentlicht am
9. September 2010
Kategorie:
Forschung & Wissenschaft
Fotoausstellung „Viel Kampf für wenig Leben“
„Viel Kampf für wenig Leben“ ist der Titel
einer eindrucksvollen Fotoausstellung der Fotografin Ingeborg Ullrich,
die von der Fakultät für Soziologie unter der Leitung von Dr. Johannes
Augel an der Universität Bielefeld ausgerichtet wird. Zur Eröffnung
spricht Professor Dr. Reinhold Hedtke, Dekan der Fakultät für
Soziologie. Eine kurze Einführung in die Ausstellung gibt der Soziologe
und Journalist Uwe Pollmann.
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Stiefvaters von zu Hause weg und hat seitdem viele Jahre auf der Straße
gelebt. Heute lebt sie mit ihrem Sohn in der Hütte ihrer Mutter und
nimmt an Kursen teil, um einen Beruf zu erlernen. Foto: Ingeborg
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Die freie, unabhängige dokumentarische Fotografie steht im Vordergrund
des künstlerischen Schaffens der in Berlin lebenden und mit zahlreichen
Preisen ausgezeichneten Fotografin Ingeborg Ullrich. Sie unterstützt
neben ihrer fotografischen Tätigkeit seit mehr als zwanzig Jahren vier
Hilfsprojekte für Straßenkinder im brasilianischen Recife. Hier
entstanden die Fotoserien „Menschen, die auf der Straße leben“,
„Menschen in Elendsvierteln“ und „Kinder aus Elendsvierteln, die in
Hilfsprojekten betreut werden“. Neben ausgewählten Motiven aus diesen
Serien zeigt die Ausstellung kreative Arbeiten von Straßenkindern, die
in den Projekten entstanden. „Viel Kampf für wenig Leben“ lautet ein
Satz, den man in den Elendsvierteln immer wieder hört – die Fotografien
beschreiben diese Redensart. Die Ausstellung wird vom Ästhetischen
Zentrum der Universität Bielefeld gefördert, der Eintritt ist frei.Ein Beispiel aus der Ausstellung: Valquira
Medeiros lief mit zwölf Jahren vor der Gewalt ihres Stiefvaters von zu
Hause weg und hat seitdem viele Jahre auf der Straße gelebt. Heute lebt
sie mit ihrem Sohn in der Hütte ihrer Mutter und nimmt an Kursen teil,
um einen Beruf zu erlernen. Foto: Ingeborg Ullrich
Viel Kampf für wenig Leben. Fotografien von Ingeborg Ullrich, Berlin
Vernissage: Montag, 13. September, 17 Uhr
Ausstellung: 13. September bis 7. Oktober (Montag bis Freitag, 8 bis 22 Uhr)
Universitätsbibliothek Bielefeld (Ebene C1), Eintritt frei