Aktuelles aus Theologie und Religionsforschung
Rüppell, Gert (Hrsg): Erinnern - für eine ökumenische Zukunft, Verlag Otto Lembeck 2009.
Im Jahr 2009 sind dreißig Jahre vergangen, seit sich in der damaligen
Bundesrepublik Deutschland eine breite Phalanx von ökumenisch
Engagierten bildete, um sich mit dem Aufruf »Wider die babylonische
Gefangenschaft der Kirche« gegen Tendenzen in der EKD zu wenden, die in
einem »Memorandum zum Verhältnis der Evangelischen Kirche in Deutschland
(EKD) zum Ökumenischen Rat der Kirchen« ihre Mitgliedschaft im
Ökumenischen Rat in Frage gestellt hatten. Den nahezu 800
Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern ging es vorrangig darum, ihre
Unterstützung für das auch bei der EKD kontrovers diskutierte Programm
des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) zur Bekämpfung des Rassismus
(PCR) zu signalisieren. Speziell ging es um die Unterstützung des
Sonderfonds zur Bekämpfung des Rassismus, aus dem weltweit humanitäre
Programme von Antirassismusbewegungen, darunter auch des African
National Congress (ANC) und der South-West African People’s Organisation
(SWAPO) gefördert wurden. Dieser Sonderfond wurde für die EKD zum casus
belli mit dem ÖRK. Und der Konflikt darum bildete die Anfänge jener
Gruppierung, die sich Plädoyer für eine ökumenische Zukunft nannte und
auf deren 30-jährige Arbeit der hier vorgelegte Band am Beispiel
verschiedener ökumenischer Themenbereiche und Aktivitäten des Plädoyers
zurückblickt.
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