Rechtswissenschaft
Angelika Siehr beim World Congress of Constitutional Law in Bogotá
Professorin Dr. Angelika Siehr, LL.M. (Yale), Lehrstuhlinhaberin für Öffentliches Recht, Völkerrecht und Rechtsphilosophie, hat am 9. Juli 2026 gemeinsam mit Prof. Dr. Lorena Ossio vom Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik beim World Congress of Constitutional Law (WCCL) in Bogotá (Kolumbien) einen Workshop zum Thema „Human Dignity and the Right to Water: Constitutional Pathways and International Commitments“ veranstaltet. Im Mittelpunkt standen verfassungsrechtliche und völkerrechtliche Perspektiven auf das Menschenrecht auf Wasser sowie internationale Verpflichtungen zum Schutz der Menschenwürde.
Die Teilnehmenden diskutierten unterschiedliche nationale und internationale Ansätze und beleuchteten, wie der Schutz der Menschenwürde rechtlich mit dem Recht auf Wasser verknüpft ist. Damit griff der Workshop ein Thema auf, das angesichts von Klimawandel, Ressourcenknappheit und globaler Ungleichheit zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Der World Congress of Constitutional Law zählt zu den wichtigsten internationalen Fachkongressen im Bereich des Verfassungsrechts. Unter dem Leitthema „Sustainable Constitutionalism: Answers for a Changing World“ kamen in Bogotá mehr als 2.500 Teilnehmer*innen aus aller Welt zusammen, um über die Weiterentwicklung des Verfassungsrechts im Kontext globaler Herausforderungen zu diskutieren. Der interdisziplinäre und internationale Austausch bietet eine wichtige Plattform, um aktuelle rechtswissenschaftliche Fragestellungen grenzüberschreitend zu beleuchten und gemeinsame Lösungsansätze zu entwickeln.