Medizin
EvKB baut robotisch-assistierte Medizin in OWL deutlich aus
Das Evangelische Klinikum Bethel erweitert seine robotisch-assistierte Medizin deutlich: Mit zwei neuen hochmodernen Da-Vinci-Systemen stärkt das EvKB seine OP-Kompetenz in der Urologie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Thoraxchirurgie und Gynäkologie.
Das EvKB - Universitätsklinikum OWL am Campus Bielefeld-Bethel – gehört in OWL zu den Pionieren der robotisch-assistierten Medizin. Bereits 2010 erhielt das Klinikum als erstes Krankenhaus in OWL ein Da-Vinci-System für die Urologie, insbesondere für Prostataoperationen. Als erste Klinik ihres Faches in Bielefeld nahm dann auch die Allgemein- und Viszeralchirurgie vor zehn Jahren die Da-Vinci-Methode in ihr Leistungsspektrum auf, unter anderem bei Darmkrebs-, Magen- und Lebererkrankungen. Nun wird diese gewachsene Erfahrung gezielt weiterentwickelt.
„Die Botschaft hinter dem Ausbau lautet: mehr Präzision, mehr Spezialisierung und mehr Behandlungsmöglichkeiten für Patientinnen und Patienten in der Region. Robotisch assistierte Verfahren unterstützen die Operateurinnen und Operateure bei minimalinvasiven Eingriffen“, erklärt Thorsten Kaatze, Vorsitzender Geschäftsführer des EvKB.
Die Systeme ermöglichen eine hochauflösende, dreidimensionale Sicht auf das Operationsfeld sowie sehr präzise und kontrollierte Bewegungen der Instrumente. Mit sieben Freiheitsgraden sind die Instrumente so gelenkig wie die menschliche Hand und fördern somit das gewebeschonende minimal-invasive Operieren. Die Entscheidung für ein robotisch-assistiertes Verfahren erfolgt dabei immer individuell nach Krankheitsbild und medizinischer Indikation.
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