Abt. Geschichtswissenschaft
13.01.2027 | Round Table: Theorien in Forschung und Lehre vermitteln
Geschichtswissenschaftliches Arbeiten ist ohne theoretische Vorannahmen nicht denkbar. Dennoch bleibt der Umgang mit Theorie in Forschung und Lehre häufig implizit und bewegt sich nicht selten im Bereich des tacit knowledge. Gerade für Studierende ist deshalb oft schwer nachvollziehbar, wann, wie und mit welchem Erkenntnisgewinn Historiker*innen theoretisch arbeiten. Hinzu kommt, dass der Theoriebegriff innerhalb der Geschichtswissenschaft unterschiedlich verwendet wird. Zudem steht der theoretischen Ausdifferenzierung der Forschung oftmals eine vergleichsweise schwache curriculare Verankerung der Vermittlung entsprechender Theoriekompetenz gegenüber.
Der Roundtable geht daher der Frage nach, wie sich theoretisches und reflexives Arbeiten in der universitären Lehre einbetten und vermitteln lassen. Welche Lehrformate haben sich bewährt? Sollte Theorie Gegenstand eigener Lehrveranstaltungen sein oder in fachwissenschaftliche Seminare integriert werden? Welche Voraussetzungen bringen Studierende mit und welchen Schwierigkeiten begegnen Lehrende? Hierüber diskutieren wir gemeinsam mit Dr. Stefan Jordan, Prof. Dr. Anna Karla, Prof. Dr. Johannes Meyer-Hamme und Prof. Dr. Lisa Regazzoni.
Moderation: Dr. Jana Hoffmann
Mit Impulsvorträgen von:
Dr. Stefan Jordan
Prof. Dr. Anna Karla
Prof. Dr. Johannes Meyer-Hamme
Prof. Dr. Lisa Regazzoni
13.01.2027 | 12-14 Uhr | Angabe Raum folgt | Zoom