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„...unterwegs – 20 Jahre Gleichstellung an der Universität Bielefeld“
Filmpremiere im Rahmen des 40-jährigen Uni-Jubiläums
"Wer
sein Ziel kennt, findet seinen Weg" verkündet eine asiatische Weisheit.
Das Ziel der Gleichstellungsbestrebungen an der Universität Bielefeld
war und ist die gleichwertige Teilhabe von Frauen in allen Bereichen
und allen Positionen der Universität. 20 Jahre Gleichstellungsarbeit an
der Universität Bielefeld dokumentiert jetzt ein Film der mehrfach
ausgezeichneten Filmemacherin Beate Middeke. Am 5. November wird der
Film im Rahmen des 40-jährigen Jubiläums der Universität Bielefeld
gezeigt.
Seit 1988 ist das Vorhaben in der Universität
Bielefeld offiziel verankert: Die Gleichstellungspolitik wurde
institutionalisiert, das Amt der Frauenbeauftragten geschaffen und
Frauenfördermaßnahmen etabliert. Seitdem gab es immer wieder
Akteurinnen – und auch Akteure - die gemeinsam mit engagierten
Weggefährtinnen und –gefährten das vorangetrieben haben, was 1987 mit
dem ersten Rahmenplan zur Frauenförderung seinen Anfang nahm.
In dem
Film „...unterwegs – 20 Jahre Gleichstellung an der Universität
Bielefeld“ läßt Beate Middeke Gleichstellungsakteurinnen und –akteure
sowie Weggefährten zu Wort kommen. Im Film agieren unter anderem:
Gertrude Lübbe-Wolff, Studentin der ersten Stunde, heute Professorin
der Rechtswissenschaft und Verfassungsrichterin in Karlsruhe; Dr. Luise
F. Pusch, feministische Sprachwissenschaftlerin und Schriftstellerin;
Regina Harzer, Professorin der Rechtswissenschaft und langjähriges
Mitglied der Kommission für die Gleichstellung von Frauen an der
Universität Bielefeld; Hans-Jürgen Simm, Kanzler der Universität sowie
die früheren und jetzigen Gleichstellungsbeauftragten Dr. Uschi Baaken,
Dr. Andrea Löther und Veronika Schmidt-Lentzen.
Middeke ist es
gelungen, mittels Bildern und Dokumenten die langen und oft
verschlungenen Wege der Gleichstellungsarbeit an der Universität
Bielefeld nachzuzeichnen. Entstanden sind bewegte und bewegende Bilder
einer aufregenden Entwicklung.
Beate Middeke studierte nach dem
Besuch des Oberstufen-Kollegs zunächst Medienpädagogik in Bielefeld.
Nach einem Praktikum in der Filmbranche wechselte sie an die
Fachhochschule für Gestaltung Dortmund, wo sie 2000 das Studium
Kamera/Dokumentarfilm mit dem Diplom abschloss. Inzwischen hat Beate
Middeke zwei Lehraufträge und ist mit ihrem Film „Zuletzt befreit mich
doch der Tod“ gleich dreichfach ausgezeichnet worden, unter anderem mit
dem Dokumentarfilm-Preis des Goethe-Instituts.
Die
Filmpremiere ihres neuen Dokumentarfilms „... unterwegs – 20 Jahre
Gleichstellung an der Universität Bielefeld“ findet am Donnerstag, den
5. November 2009 um 19.30 Uhr im Raum T0-260 der Universität Bielefeld
statt.
Kontakt:
Sarah Tabea Meier, Universität Bielefeld
Öffentlichkeitsbeauftragte des Gleichstellungsbüros
Tel: 0521 / 106-67191
E-Mail: gleichstellungsbuero@uni-bielefeld.de