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Schulbildung für Frieden und Toleranz gegenüber „Anderen“
Internationales Symposium in der Universität Bielefeld
Mit
den Herausforderungen schulischer Bildung für ein friedliches
Miteinander befasst sich am 23. November ein internationales Symposium
in der Universität Bielefeld. Die Tagung mit dem Titel „The Challenges
of Education for Peace and Tolerance towards the ‚Other‘“ beginnt um 10
Uhr im Raum R3-148. Veranstaltet wird sie von der Abteilung Theologie
der Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie.
Die
Integration von Muslimen, muslimischer Religionsunterricht an deutschen
Schulen, aber auch antisemitische Strömungen unter Migranten sind
brennende gesellschaftspolitische Themen, die Wissenschaft und Politik
gleichermaßen bewegen. Dabei ist eine der größten Herausforderung die
Entwicklung und Verbreitung von Lehrplänen und Schulbüchern, die
einerseits Frieden, Toleranz und Verständnis für den „Anderen“ lehren,
ohne ihm jedoch die eigene Identität, Geschichte und Religion zu nehmen
oder zu verwässern. Hier besteht sowohl politischer als auch
wissenschaftlicher Diskussions- und Handlungsbedarf.
Das
internationale Symposium unter der wissenschaftlichen Leitung von
Professorin Dr. Dr. Ina Wunn will eine breite wissenschaftliche
Plattform bieten, auf der christliche, jüdische und muslimische
Wissenschaftler konstruktiv die angesprochenen Thematik diskutieren
können. Ziel ist es, Lehrende und politische Entscheidungsträger sowohl
mit der aktuellen Problematik zu konfrontieren, als auch Lösungsansätze
zu bieten.
Kontakt:
Professorin Dr. Dr. Ina Wunn, Universität Bielefeld
Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie
Tel: 0521 / 106-3386
E-Mail: ina.wunn@uni-bielefeld.de