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Universität Bielefeld im Professorinnenprogramm 2030 erfolgreich und zusätzlich mit Prädikat ausgezeichnet (Nr. 16/2024)

Veröffentlicht am 23. Februar 2024, 15:32 Uhr
Größtes Förderprogramm für Gleichstellung an deutschen Hochschulen

Mit ihrem Gleichstellungskonzept hat sich die Universität Bielefeld überaus erfolgreich in der vierten Runde des Professorinnenprogramms von Bund und Ländern beworben. Das wurde heute (23.2.2024) von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz GWK bekannt gegeben. Das Gleichstellungskonzept wurde positiv bewertet und sie wurde zusätzlich mit dem Prädikat „Gleichstellungsstarke Hochschule“ gewürdigt. Für die kommenden Jahre kann die Universität eine Fördersumme von knapp 3 Millionen Euro beantragen, um das gute Gleichstellungsniveau weiter auszubauen
.

Das Professorinnenprogramm ist das größte Förderprogramm für Gleichstellung an deutschen Hochschulen. Um mehr Frauen auch nach der Promotion im Wissenschaftssystem zu halten, ihre Beteiligung auf allen Qualifikationsstufen zu steigern und die bestehende Gerechtigkeitslücke weiter zu schließen, haben Bund und Länder 2008 das Professorinnenprogramm gestartet. Die Universität Bielefeld ist von Anfang an sehr erfolgreich dabei.

Professorin Dr. Angelika Epple, Rektorin der Universität Bielefeld: „In jeder Runde des Programms hat die Universität Bielefeld erfolgreiche Gleichstellungskonzepte vorgelegt. Das spricht für eine strategische und operative Gleichstellungsarbeit auf einem kontinuierlich hohen Niveau. Wenn uns Gleichstellung gelingt, ist das auch ein Ausdruck von exzellenter Forschung. Mit innovativen Konzepten werden wir weiter dazu beitragen.“

Professorin Dr. Alexandra Kaasch, Prorektorin für Wissenschaft und Gesellschaft und damit zuständig für das Thema Gleichstellung: „Durch die Förderung von Geschlechtergerechtigkeit im Wissenschaftssystem trägt das Programm maßgeblich dazu bei, die ‚Leaky Pipeline‘ im Qualifikationsverlauf zu schließen. Es fördert eine vielfältigere und inklusivere akademische Umgebung, auch an der Universität Bielefeld.“ Hier hat sich der Professorinnenanteil von knapp 20 Prozent im Jahr 2008 auf 38 Prozent im Jahr 2023 erhöht.

Dr. Uschi Baaken, Gleichstellungsbeauftragte der Universität Bielefeld: „Nur mit einem Kulturwandel hin zu einer geschlechtergerechten Wissenschafts- und Universitätskultur lassen sich ein nachhaltiges paritätisches Geschlechterverhältnis, Chancengerechtigkeit, ein respektvolles Miteinander und ein gutes Arbeits- und Studierklima erreichen. Unser gleichstellungspolitisches Ziel der kommenden Jahre ist es, Breitenwirkung zu erzeugen und damit den Kulturwandel zu dynamisieren. Der erneute Erfolg im Professorinnenprogramm und die zusätzliche Auszeichnung ‚Gleichstellungsstarke Hochschule‘ bestärkt uns sehr auf unserem engagierten Weg.“

In der vierten Auflage des Professorinnenprogramms hatten sich 108 Hochschulen beworben, 92 wurden positiv bewertet und 22 erhalten die besondere Würdigung. In einem ersten Schritt geben Hochschulen, die sich im Programm bewerben, Gleichstellungskonzepte ab, die von externen Gutachter*innen beurteilt werden. Nur nach einer positiven Begutachtung haben die Hochschulen die Möglichkeit, Fördermittel zu beantragen. Die Konzepte umfassen eine Situationsanalyse und hochschulspezifische gleichstellungsfördernde Maßnahmen. Sie sollen mehr Frauen in wissenschaftliche Spitzenfunktionen bringen, die Karriere- und Personalentwicklung für Wissenschaftlerinnen auf dem Weg zur Professur fördern und einen Kulturwandel hin zu einer geschlechtergerechten Hochschulkultur auf zentraler und dezentraler Ebene dynamisieren.

Weitere Informationen:
Offizielle Pressemitteilung der GWK

Kontakt:

Gleichstellungsbüro der Universität Bielefeld
E-Mail: gleichstellungsbuero@uni-bielefeld.de

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