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Pflanzen und Tiere aus Costa Rica und Ecuador Tropische Vielfalt / Foto-Ausstellung vom 3. bis 31. Juli (Nr. 88/2001)
Tropische Vielfalt in der "Grünen Hölle" - Schönheit und Schrecken verbinden sich mit diesem Begriff. Doch die beispiellose Biodiversität der tropischen Regenwälder ist stark gefährdet.
Die Fläche der heutigen tropischen Regenwälder ist nur noch knapp halb so groß wie ursprünglich. Die enorme Zahl an Organismen zeigt sich darin, dass auf einer Fläche von unter 15 Prozent der Landoberfläche weit über 60 Prozent aller Organismen der Erde vorkommen. Dabei wird geschätzt, dass viele Arten dieser einzigartigen tropischen Biotope noch nicht bekannt sind. Die verwirrende Vielzahl an Pflanzen und Tieren, an Formen und Farben, an Blüten und Früchten ist in einer Ausstellung in der Bielefelder Universitätsbibliothek vom 3. bis zum 31. Juli zu sehen. Die Fülle der Arten lässt erahnen, wieviel Sorgfalt und Mühe, Studium und Untersuchungen des tropischen Regenwaldes den Forschern abverlangen und welches komplexe Unterfangen es ist, ein solches vielfältiges Ökosystem mit seinen eng vernetzten Prozessen zu verstehen, aber dann auch wirksam zu schützen, beispielsweise in Nationalparks und großen Schutzgebieten.
Die Ausstellung wird am Dienstag, 3. Juli, 12.30 Uhr, in der Bibliothek der Universität Bielefeld, C1, eröffnet.
Kontakt: Prof. Dr. Siegmar-Walter Breckle, Fakultät für Biologie der Universität Bielefeld, Telefon 0521/106-5524.