Pressemitteilungen
Personen mit längerer Fahrpraxis für Fahrprobe gesucht (Nr. 112/2001)
Hirnschädigungen zum Beispiel durch Schlaganfälle oder Schädelhirnverletzungen führen oft zu Störungen der Leistungsfähigkeit. Sie beeinträchtigen auch die Fähigkeit, sicher Auto zu fahren. In der Abteilung für Psychologie der Universität Bielefeld befasst sich die Arbeitsgruppe Klinische Neuropsychologie, Prof. Wolfgang Hartje, seit längerem wissenschaftlich mit der Diagnostik solcher Störungen im Rahmen der Beurteilung der Fahreignung. Die Bewährung der testpsychologischen Leistungsprüfungen für die Vorhersage der Fahreignung wird dabei am Ergebnis einstündiger standardisierter Fahrproben im Straßenverkehr gemessen. Zu Vergleichszwecken sollen für eine jetzt anlaufende Studie auch gesunde Personen eine Fahrprobe in einem Fahrschulfahrzeug unter Aufsicht eines Fahrlehrers absolvieren. An einer kostenlosen Fahrprobe Interessierte mit längerer Fahrpraxis (ausgenommen Berufskraftfahrer) im Alter zwischen 40 und 50 Jahren können sich melden unter: Telefon 0521/106 4320, Fax 0521/106 8016 oder wolfgang.hartje@uni-bielefeld.de