Medizinische Assistenzsysteme
Julian und Manuel auf der IEEE RO-MAN 2026
Manuel Scheibl und Julian Leichert haben erfolgreich an der IEEE International Conference on Robot and Human Interactive Communication (RO-MAN) in Kitakyushu, Japan, teilgenommen und dort ihre Arbeiten vorgestellt.
Julian Leichert präsentierte das Paper "Virtual Agent Tutors in Sheltered Workshops: A Feasibility Study on Attention Training for Individuals with Intellectual Disabilities". Die Studie untersucht, ob virtuelle Tutoren in Werkstätten für Menschen mit Behinderung zum Aufmerksamkeitstraining eingesetzt werden können.
Manuel Scheibl stellte "Sense4HRI: A ROS 2 HRI Framework for Physiological Sensor Integration and Synchronized Logging" vor, ein Framework, das physiologische Sensordaten in Studien zur Mensch-Roboter-Interaktion einbindet und zeitlich synchron aufzeichnet.
Besonders im Gedächtnis geblieben ist der Plenary Talk von Prof. Aude Billard.
Ihr Argument: Humanoide Roboter müssen sich nicht am menschlichen Körper orientieren, sondern können Bewegungen und Bauformen nutzen, die für Menschen gar nicht möglich sind. Statt zu fragen, wie nah ein Roboter an den Menschen herankommt, fragt man also umgekehrt, wo er sinnvollerweise darüber hinausgehen sollte.
Neben dem Programm standen unter anderem Unternehmenstouren bei TOTO und YASKAWA auf dem Plan, zwei in Kitakyushu ansässige Firmen mit sehr unterschiedlichem Bezug zur Robotik und Sensorik.
Das Wetter war die ganze Woche ausgezeichnet, was die Wege zwischen Konferenzort und Stadt angenehm gemacht hat.
Zurück kommen die beiden mit neuen Kontakten, spannenden Eindrücken und einer langen Leseliste.