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Sprachblog #4: Emilie Sitter (A05) über menschliche und künstliche Kreativität
Wer schon mal mit ChatGPT versucht hat, zu dichten, wird sich vielleicht fragen, ob menschliche noch von künstlicher Kreativität zu unterscheiden ist. Und wenn das so wäre: Woran ließe es sich festmachen? Diesem Thema widmet sich die Doktorandin Emilie Sitter in ihrem Beitrag zum Sprachblog auf unserer Sprachschmiede.
Warum wir Kunstwerke in der Regel als weniger kreativ beurteilen, wenn sie von einer KI erschaffen wurden, hat, so Emilie, damit zu tun, dass wir ihnen weniger Authentizität zuschreiben. Das Beispiel, das Emilie in ihrem Post analysiert („Es war ein stilles Land, hingetupft zwischen sanften Hügeln und träumerischen Flüssen…“), wurde vom Publikum im Rahmen der letzten Geniale bei den Wissenshappen „Autor: ChatGPT?“ in der Wissenswerkstadt bereits sehr angeregt diskutiert.
Emilie zeigt in ihrem Beitrag dabei auch, wie im Projekt A05 sprachliche Kreativität in literarischen und nichtliterarischen Werken vergleichend untersucht wird.
Hier geht es zu Emilies Post im Sprachblog.
Hier geht es zur Forschung des Projekts A05.
Emilie Sitter (A05) Foto: Sascha Hermannski © SFB 1646
Ausschnitt aus dem Graphic Recording von Moderatix der Station von Emilie Sitter und Berenike Herrmann zu „KI & Literatur“ der "Wissenshappen" während der Geniale in der Wissenswerkstadt Bielefeld am 8. November 2025
Projekt A05: Textualisierte Metriken sprachlicher Kreativität
v.l.n.r.: Sina Zarrieß, Omar Momen, Emilie Sitter & Berenike Hermann
Foto: Sascha Hermannski © SFB 1646