Biologiedidaktik-Begabungsforschung
OZHB auf der ERIDOB-Konferenz in Ljubljana
Die diesjährige ERIDOB-Konferenz (European Researchers in Didactics of Biology) führte Forschende aus der Biologiedidaktik in die slowenische Hauptstadt Ljubljana. Auch das OZHB war vertreten: Claas Wegner, Mahdi El Tegani, Carla Beckmann und Finja Rath reisten mit zwei Vorträgen und vier Postern an, um aktuelle Forschungsarbeiten zu präsentieren und mit Wissenschaftler:innen aus verschiedenen Ländern in den Austausch zu kommen. Im Mittelpunkt der Beiträge standen vielfältige Themen an der Schnittstelle von Biologie, MINT-Bildung und Lehrkräftebildung. Vorgestellt wurden unter anderem Forschungsergebnisse zum Vergleich von 2D- und 3D-Modellen im Unterricht sowie zur Implementierung von 3D-Modellierung in die Lehramtsausbildung. Weitere Beiträge befassten sich mit den Einflüssen monoedukativer Lernsettings auf die Selbstwirksamkeit von Mädchen und mit unterschiedlichen Formen der Selbstwirksamkeit von Kindern in Nachhaltigkeitsworkshops. Auch die Bedeutung digitaler Medien und außerschulischer Lernorte wurde thematisiert. So präsentierte das Team Ergebnisse zur Wirkung von Erklärvideos auf die Medienkompetenz von Schüler:innen sowie zur Entwicklung von MINT-Berufswünschen an verschiedenen Lernorten. Neben den Präsentationen bot die Konferenz zahlreiche Gelegenheiten zum wissenschaftlichen Austausch und zur Vernetzung. Besonders wertvoll waren Gespräche mit Kolleg:innen der Universitäten Salzburg, Bayreuth und Münster. In kleineren freien Zeitfenstern blieb zudem Gelegenheit, Ljubljana zu erkunden und die besondere Atmosphäre der slowenischen Hauptstadt kennenzulernen. Die Teilnahme an der ERIDOB war für das OZHB eine bereichernde Möglichkeit, die eigene Forschung sichtbar zu machen, neue Perspektiven kennenzulernen und Kontakte innerhalb der internationalen Biologiedidaktik weiter auszubauen.