Biologiedidaktik-Begabungsforschung
116. MNU Bundeskongress Saarbrücken
Vom 26. bis 28. März war das OZHB auf dem 116. MNU-Bundeskongress in Saarbrücken vertreten. Mit insgesamt sechs Workshops, fünf Vorträgen sowie einem Posterbeitrag gelang es uns, eine Brücke zwischen Bildungsforschung und schulischer Praxis zu schlagen und mit zahlreichen Lehrkräften aus ganz Deutschland in den Austausch zu treten. Inhaltlich bot das Programm eine große Bandbreite:
Niklas Kramer präsentierte Beiträge zu Placebo- und Nocebo-Effekten, biologischen Animationen sowie dem menschlichen Mikrobiom. Julia Rehkemper beleuchtete unterschiedliche Perspektiven auf Monoedukation, während Finja Rath die Dynamiken von Ökosystemen mithilfe eines Lernspiels visualisierte und Einblicke in immersive Lernumgebungen gab. Max Romanik stellte Künstliche Intelligenz als Werkzeug zum Abbau von Stereotypen vor und zeigte fächerübergreifende Einsatzmöglichkeiten mit dem Calliope Mini auf. Carla Beckmann erarbeitete gemeinsam mit Lehrkräften Erklärvideos und vermittelte dabei inklusionssensible Ansätze. Anne-Maria Schmer entwickelte und programmierte eine digitale Schildkröte auf Basis des Calliope Mini. Ergänzend präsentierte Mario Schmiedebach verschiedene Modelle für den Genetikunterricht.
Auch über das offizielle Tagungsprogramm hinaus gab es Neuigkeiten: Prof. Dr. Claas Wegner wurde im MNU-Verband zum neuen Vertreter der Hochschulen gewählt und tritt damit die Nachfolge von Dr. Bernd Ralle an. Der MNU engagiert sich für die Stärkung des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts, unter anderem durch fundierte Fortbildungsangebote, interdisziplinären Austausch sowie die Vertretung der Interessen von Lehrkräften mit Einfluss auf Lehrpläne und nationale MINT-Strategien. Insgesamt blicken wir auf eine ereignisreiche und erfolgreiche Tagung zurück!