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    <title>Rechtswissenschaft</title>
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    <copyright>Copyright 2026</copyright>
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      <title>29. Willem C. Vis Moot Court 2021/22</title>
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      <pubDate>Tue, 3 May 2022 00:00:00 +0200</pubDate>
      <category>Forschung</category>
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      <name>Rechtswissenschaft</name>
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          <atom:summary type="html">Der Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot ist mit jährlich knapp 400 teilnehmenden Universitäten der weltgrößte und renommierteste zivilrechtliche Moot Court, bei dem handelsrechtliche Fälle vor einem Schiedsgericht simuliert werden. Für die Universität Bielefeld war der vergangene Durchgang im Wintersemester 2021/22 die insgesamt 7. Teilnahme an dem international ausgerichteten Wettbewerb.</atom:summary>          <description>&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/resource/Teamfoto-min.jpg&quot; style=&quot;width:50%;&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Der Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot ist mit jährlich knapp 400
teilnehmenden Universitäten der weltgrößte und renommierteste zivilrechtliche Moot Court, bei dem
handelsrechtliche Fälle vor einem Schiedsgericht simuliert werden. Für die Universität Bielefeld war
der vergangene Durchgang im Wintersemester 2021/22 die insgesamt 7. Teilnahme an dem
international ausgerichteten Wettbewerb.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach der Bewerbungsphase kam das Team Ende September 2021 zum ersten Mal in Frankfurt am
Main zur Drafting School zusammen. Dort hatten wir die Möglichkeit, uns einen Überblick über das UN-
Kaufrecht und Schiedsverfahrensrecht zu verschaffen sowie Tipps von erfahrenen Juristinnen und
Juristen im Hinblick auf die Schriftsatzphase zu erhalten. Darüber hinaus konnten wir bereits mit
Teams anderer deutscher Universitäten zusammenkommen und uns über die neu gewonnenen
Kenntnisse austauschen. Nach Veröffentlichung des Sachverhalts am 8. Oktober 2021 trafen wir uns
tagtäglich im Moot-Büro. Dort arbeiteten wir gemeinsam an Argumenten, diskutierten über Urteile und
wälzten Kommentare, sodass wir gemeinsam Schritt für Schritt die Klageschrift verfassten. Nach ihrer
Abgabe erhielten wir im Dezember endlich den Klägerschriftsatz der Durham University aus England,
auf dessen Grundlage wir bis zum 27. Januar 2022 den Beklagtenschriftsatz anfertigten. Am Abend der
Abgabe wurde das erfolgreiche Abschließen der Schriftsatzphase gemeinsam mit den Alumni gefeiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun stand auch schon die mündliche Phase vor der Tür. Voller Vorfreude stürzten wir uns in die
zahlreichen Pre-Moots (Vorbereitungsveranstaltungen). Während dieser Phase unterstützten uns sowohl
unser &lt;b&gt;Coach Tom Selinger&lt;/b&gt; als auch &lt;b&gt;Projektleiter Prof. Dr. Ansgar Staudinger&lt;/b&gt; und zahlreiche
Alumni, indem sie uns rhetorisch, inhaltlich und argumentativ herausforderten. Nach zwei Jahren
Pandemie hatten wir endlich wieder die Möglichkeit, innerhalb Deutschlands mehrere Kanzleien zu
besuchen, um dort gegen andere Universitäten anzutreten und uns optimal für das Finale in Wien
vorzubereiten. Am 22. März begann nun die große Reise. Zuerst wurden wir zum Pre-Moot nach
Lissabon eingeladen. Dieser wurde von der Kanzlei Cuatrecasas veranstaltet, die uns herzlich empfing
und mit täglichem Buffet verpflegte. In diesem Wettbewerb erreichten wir das Viertelfinale, bei dem
&lt;b&gt;Lisa Grabowski&lt;/b&gt; (prozessuales Recht) und &lt;b&gt;Clara Burgmans&lt;/b&gt; (materielles Recht) gegen die Universität
Graz antraten.
&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/resource/Lissabon-min.png&quot; style=&quot;width:25%;&quot;&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/resource/Lissabon%282%29-min.png&quot;&gt;

&lt;p&gt;Nach einem kurzen Zwischenstopp in Bielefeld flogen wir bereits zwei Tage später nach Budapest.
Dort haben wir nicht nur die schöne Stadt entdeckt, sondern unsere Unterkunft in ein Boot-Camp
verwandelt, da der finale Wettbewerb immer näher rückte. Auch beim Budapest Pre-Moot erreichten wir
aus 84 Teams das Viertelfinale gegen die Universität Mainz. In diesem wurde unsere Universität von

&lt;b&gt;Britta Mikus&lt;/b&gt; (prozessuales Recht) und &lt;b&gt;Marlene Decker&lt;/b&gt; (materielles Recht) vertreten. Direkt aus
Budapest fuhren wir mit dem Zug weiter zum großen Finale nach Wien. Die Vorfreude war riesig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Hauptstadt Österreichs angekommen, meisterten wir die &lt;i&gt;General Rounds&lt;/i&gt; (Vorrunde) und traten
in insgesamt vier Runden gegen die Durham University (England), La Trobe University (Australien),
National University of Columbia (Kolumbien) sowie die School of Law Christ University Bangalore
(Indien) an. Am vierten Tag unseres Aufenthalts fieberten wir auf die Verkündung hin, welche Teams
in die &lt;i&gt;Elimination Rounds&lt;/i&gt; (Ausscheidungsrunden) aufsteigen würden. Am späten Abend war es endlich
so weit. Prof. Dr. Stefan Kröll, Direktor des Willem C. Vis Moot Court, verlas die Namen der
Universitäten, die weiter in die &lt;i&gt;Rounds of 64&lt;/i&gt; gelangten. Wir gehörten dazu!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am nächsten Morgen traten Lisa Grabowski und Clara Burgmans gegen die University of Ottawa
(Kanada) an, während der Rest des Teams nur einen Raum entfernt mitfieberte. Obwohl die Universität
den Wettbewerb bereits dreimal gewonnen hatte, unterlag sie uns in diesem Jahr und wir kamen in die
&lt;i&gt;Round of 32&lt;/i&gt;! Nur eine Stunde später startete dann schon das nächste &lt;i&gt;Pleading&lt;/i&gt; (mündliche Verhandlung).
Wir stellten uns der Singapore Management University. Diese Universität konnte ebenfalls bereits
einige Erfolge wie den 2. Platz 2020 verzeichnen und gewann zudem den diesjährigen
Schwesterwettbewerb in Hongkong. Leider endete unsere Erfolgssträhne in einer knappen
Entscheidung, die die Schiedsrichter für Singapore fällten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Trotzdem können wir von einem großen Erfolg für unsere Universität sprechen. Von insgesamt 368
teilnehmenden Universitäten haben wir es unter die &lt;b&gt;besten 32 Teams&lt;/b&gt; geschafft, eine Errungenschaft,
die in der Bielefelder Historie erst ein weiteres Mal erreicht werden konnte. Mit dieser Platzierung
gehören wir deutschlandweit zu den &lt;b&gt;besten zehn&lt;/b&gt;, auf Landesebene sogar zu den &lt;b&gt;besten zwei
Universitäten&lt;/b&gt;. Auf dieses fantastische Ergebnis haben wir noch am Abend der Ausscheidungsrunden
mit den neu geknüpften Kontakten aus dem immer größer werdenden Moot-Court-Netzwerk in der
allseits bekannten Moot-Bar angestoßen. Am nächsten Tag wurden die Teams festlich in der Hofburg
Wien mit Sekt und Essen verabschiedet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jetzt sind wir gespannt auf die nächste Moot-Saison, in der wir das nächste Team als Teil der Alumni
unterstützen können und blicken dankbar auf das letzte Semester zurück&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Bielefelder Vis Moot Team&lt;/p&gt;

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