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    <title>Rechtswissenschaft</title>
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    <description>Blog Rechtswissenschaft</description>
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      <title>Erfolgreich trotz Einschr&amp;auml;nkung: Jurastudent der Fakult&amp;auml;t im WB</title>
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      <pubDate>Fri, 10 Apr 2026 15:05:12 +0200</pubDate>
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          <atom:summary type="html">Ein Porträt des Bielefelder Studenten Jonas Schlingmann, das seinen Studienalltag begleitet und zudem die Rahmenbedingungen an der Fakultät für Rechtswissenschaft beleuchtet.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;Der Jurastudent Jonas Schlingmann steht kurz vor dem ersten Staatsexamen.&amp;nbsp;Dabei ist er vollständig erblindet. Sein Weg ist geprägt von Zielstrebigkeit, Selbstständigkeit und einem klaren Fokus, der ihn bereits zu einem sehr guten Abitur und anschließend ins Studium der Rechtswissenschaft geführt hat.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
An der Fakultät für Rechtswissenschaft findet er dafür optimale Bedingungen. Die Fakultät bietet barrierefreie Lösungen wie digitale, assistenzkompatible Gesetzessammlungen sowie individuell organisierte Studienassistenz. Damit schafft sie konkrete Voraussetzungen für ein erfolgreiches und inklusives Studium.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.westfalen-blatt.de/owl/kreis-guetersloh/halle/jonas-schlingmann-cdu-ju-blindheit-3520773?pid=true&amp;amp;ueg=default&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hier geht es zum vollständigen Artikel &lt;/a&gt;vom 4.4.2026 im Westfalen-Blatt (Bezahlschranke).&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
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      <title>Erstsemesterwoche 2026: Ankommen, Orientieren, Vernetzen</title>
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      <pubDate>Wed, 8 Apr 2026 08:41:39 +0200</pubDate>
      <category>Allgemein</category>
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      <name>Rechtswissenschaft</name>
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          <atom:summary type="html">Zwischen Einführung, ersten fachlichen Einblicken und gemeinsamen Aktivitäten fanden die neuen Studierenden zum Sommersemester ihren Einstieg ins Studium der Rechtswissenschaft.</atom:summary>          <description>&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/19ce6945-3937-436d-9b0a-1568fe0252d5&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/19ce6945-3937-436d-9b0a-1568fe0252d5&quot; alt=&quot;DSC05196.jpg&quot; style=&quot;width:100%;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Mit Beginn dieser Woche begrüßt die Fakultät für Rechtswissenschaft ihre neuen Studierenden im Sommersemester 2026. Schon nach den ersten Programmpunkten wird deutlich: Die Erstsemesterwoche bietet nicht nur organisatorische Orientierung, sondern auch erste Kontakte und einen Einstieg in das Jurastudium.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Den Auftakt bildete am Dienstag die Begrüßung durch Studiendekan Prof. Dr. Frank Weiler. Neben den Hinweisen zum Studienstart und den ein oder anderen Besonderheiten der Universität Bielefeld, setzte er in seiner Ansprache einen inhaltlichen Akzent, der viele Studierende besonders interessierte: die Rolle von Künstlicher Intelligenz in der Rechtswissenschaft. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dabei machte er deutlich, dass KI zunehmend als Werkzeug in Studium und Praxis genutzt wird, juristische Expertise jedoch nicht ersetzt. Für die Erstsemester bedeutet das vor allem, ihre Studienentscheidung bleibt auch in einer sich wandelnden Arbeitswelt tragfähig.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/76d2a18e-b8a1-4e6e-a8eb-cafe088c6397&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/76d2a18e-b8a1-4e6e-a8eb-cafe088c6397&quot; alt=&quot;DSC05156.jpg&quot; style=&quot;width:50%;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/507b67a9-e819-4062-baad-b8dd26c187aa&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/507b67a9-e819-4062-baad-b8dd26c187aa&quot; alt=&quot;DSC05175.jpg&quot; style=&quot;width:50%;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;i style=&quot;font-size:11px;&quot;&gt;Studiendekan Prof. Dr. Frank Weiler (l.) und die Fachschaft Rechtswissenschaft (r.) begrüßen die neuen Studierenden.&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Das Studium kennenlernen, die Kommiliton*innen aber auch&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Im Anschluss erhielten die Studierenden einen ersten Überblick über den Studienaufbau sowie zentrale organisatorische Abläufe, von Studienstruktur über digitale Systeme bis hin zu Unterstützungsangeboten. Erste Kontakte wurden nicht nur in den Einführungsveranstaltungen geknüpft, sondern auch beim gemeinsamen Mensabesuch vertieft. Auch das Kennenlernen untereinander steht hier im Mittelpunkt.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Zentral sind in den ersten Tagen an der Universität jedoch die inhaltliche und strukturelle Orientierung. Neben der Stundenplanerstellung besuchen die neuen Studierenden die Universitätsbibliothek. Ergänzt wird das Programm durch eine von der Fachschaft organisierte Unirallye, die den Campus auf spielerische Weise erschließt und gleichzeitig den Austausch unter den Studierenden fördert.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;
Blick auf die kommenden Tage
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Inhaltliche Impulse von wissenschaftlichen Mitarbeitenden oder Doktorand*innen zu rechtlichen Fragestellungen, etwa aus feministischer Perspektive oder zur Rolle des Rechts im Nationalsozialismus, verbinden sich mit Einblicken in Zusatzangebote der Fakultät, darunter internationale Programme, Moot Courts oder studentische Initiativen. Den Abschluss bildet am Freitag eine erste Einführung in die Gutachtentechnik, die methodische Grundlage des Jurastudiums.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Die Erstsemesterwoche kombiniert einen klaren Überblick über Abläufe und Strukturen mit ersten fachlichen Impulsen und vielen Gelegenheiten zum Austausch. So entsteht für die neuen Studierenden ein gut strukturierter Einstieg in das Jurastudium und eine verlässliche Grundlage für die kommenden Semester.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/7fa9baf2-162e-4fc4-8334-f7f3030b40d0&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/7fa9baf2-162e-4fc4-8334-f7f3030b40d0&quot; alt=&quot;DSC05181.jpg&quot; style=&quot;width:50%;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/6a323e12-94ca-467b-a056-e30cf64c96e2&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/6a323e12-94ca-467b-a056-e30cf64c96e2&quot; alt=&quot;DSC05199.jpg&quot; style=&quot;width:50%;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;i style=&quot;font-size:11px;&quot;&gt;Moritz Mesterheide (l.) stellt das Studienbüro Rechtswissenschaft sowie den Studienablauf vor, es folgt die Zentrale Studienberatung (ZSB) (r.), die über ihr Angebot zum Studium allgemein informiert.&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
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      <title>Digitale Klausuren im Jurastudium &amp;ndash; Fakult&amp;auml;t erprobt neue Pr&amp;uuml;fungsformate</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/entry/digitale-klausuren-im-jurastudium-ndash</link>
      <pubDate>Sun, 29 Mar 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
      <category>Allgemein</category>
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      <name>Rechtswissenschaft</name>
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          <atom:summary type="html">Seit Februar 2026 werden erste Klausuren digital geschrieben – ein Projekt, das neue Möglichkeiten für den Schreibprozess eröffnet und zugleich einen wichtigen Schritt in der Digitalisierung der juristischen Ausbildung darstellt.

</atom:summary>          <description>&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/3a14c91e-b04f-4f4e-80d3-a7e29bf5faa9&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/3a14c91e-b04f-4f4e-80d3-a7e29bf5faa9&quot; alt=&quot;Volldigitale Jura-Klausur (LexMea) (5)-2.jpg&quot; style=&quot;width:100%;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Wer bisher eine juristische Semesterabschlussklausur geschrieben hat, kennt die Situation: Zwei Stunden konzentrierte Arbeit, in denen häufig rund zehn Seiten handschriftlicher Text entstehen. Lösungswege, Begründungen und Argumente werden schnell notiert, Ergänzungen mit Sternchen nachgetragen, Passagen durchgestrichen und neu formuliert.&amp;nbsp;An der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Bielefeld wird diese klassische Prüfungssituation derzeit behutsam weiterentwickelt. Seit Kurzem werden erste Klausuren digital geschrieben – ein Projekt, das neue Möglichkeiten für den Schreibprozess eröffnet und zugleich einen wichtigen Schritt in der Digitalisierung der juristischen Ausbildung darstellt.&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Betreut wird das Projekt vom Studiendekan der Fakultät, Prof. Dr. Frank Weiler, und von Philipp Schröder, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl von Professor Dr. Frank Weiler und e-Learning Beauftragter, der die Einführung organisatorisch und technisch begleitet. Grundlage der bisherigen Testläufe ist die Software edutiek – kurz für „Einfache Durchführung Text-Intensiver E-Klausuren“.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die erste Testphase begann Ende November 2025 mit mehreren kleineren Probeklausuren. Im Februar 2026 folgten schließlich die ersten digitalen Semesterabschlussklausuren, alle im Zivilrecht. Die Gruppen waren zunächst bewusst klein gehalten und umfassten zwischen 10 und 35 Studierende, um das Verfahren unter realistischen Bedingungen zu erproben. Die Initiative wird von mehreren Lehrstühlen der Fakultät getragen. Probeklausuren führten Prof. Dr. Florian Jacoby, Prof. Dr. Markus Artz, Prof.&amp;#39;in Dr. Marie Herberger und Prof.&amp;#39;in Dr. Sudabeh Kamanabrou durch. An den anschließenden digitalen Semesterabschlussklausuren waren wiederum Jacoby, Artz und Herberger beteiligt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Einführung erfolgte in enger Abstimmung mit dem Prüfungsamt und dem Rektorat. Auch rechtlich ist das Format abgesichert: Das Justizprüfungsamt beim Oberlandesgericht Hamm hat bestätigt, dass digitale Klausuren mit dem Juristenausbildungsgesetz Nordrhein-Westfalen vereinbar sind.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;h4 class=&quot;&quot;&gt;Schreiben am Laptop statt mit der Hand&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;Die Klausuren werden auf den eigenen Geräten der Studierenden geschrieben, im sogenannten „bring your own device“ (kurz „byod“). Über den sogenannten Safe Exam Browser wird während der Bearbeitung der Zugriff auf Internet, andere Programme und lokal gespeicherte Daten gesperrt. Gleichzeitig stehen Backup-Laptops bereit, falls technische Probleme auftreten oder ein Gerät nicht geeignet ist.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In der Praxis hat sich dabei vor allem der Laptop als zuverlässiges Prüfungsgerät bewährt, während bei der Nutzung von Tablets etwa die Nutzung des Safe-Exam-Browsers bei Chrome OS noch nicht möglich ist. Laptops oder PCs mit Windows oder macOS sind dagegen ohne Einschränkungen kompatibel. Um möglichst nah an der klassischen Prüfungssituation zu bleiben, sind Funktionen wie automatische Rechtschreibkorrekturen deaktiviert. Der Sachverhalt wird weiterhin zusätzlich auf Papier ausgegeben – ein Wunsch, den viele Studierende in der Testphase geäußert hatten.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/b3db774d-3308-48df-a3ec-98f181ce467c&quot;&gt;&lt;img style=&quot;width:50%;&quot; alt=&quot;2025-02-26_Lernorte_Gebäudeteil_AB_Universität_Bielefeld_083.jpg&quot; src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/b3db774d-3308-48df-a3ec-98f181ce467c&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;h4 class=&quot;&quot;&gt;Digitales Gesetzbuch während der Prüfung&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;Ein zusätzlicher Baustein des Projekts ist die Integration des &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/entry/online_gesetzbuch_lexmea_erleichtert_den&quot;&gt;digitalen Gesetzbuchs LexMea&lt;/a&gt;. Über einen speziellen Prüfungsmodus können Studierende während der Klausur auf das Online-Gesetzbuch zugreifen. Dabei kann vorab festgelegt werden, welche Funktionen genutzt werden können (z.B. eigene Markierungen), um die Chancengleichheit zu wahren.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Damit steht ihnen das Gesetz in digitaler Form zur Verfügung, ohne dass die Sicherheit der Prüfung beeinträchtigt wird. Die Einbindung von LexMea knüpft zugleich an die zunehmende Digitalisierung juristischer Arbeitsweisen an, bei denen digitale Gesetzestexte längst zum Alltag gehören.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch Prof.&amp;#39;in Dr. Marie Herberger, die zu den beteiligten Lehrstühlen gehört, zieht ein positives Zwischenfazit der bisherigen Testphase: „Unser Probelauf zeigt, dass E-Klausuren mit Zugriff auf digitale Gesetzestexte praktikabel umgesetzt werden können und damit neue Möglichkeiten für zeitgemäße Prüfungsformate eröffnen. Das hatten wir erhofft – nun wissen wir es auch.“&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;h4 class=&quot;&quot;&gt;Vorteile für Schreibprozess und Struktur&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;Die bisherigen Rückmeldungen der Studierenden fallen überwiegend positiv aus. Besonders hervorgehoben wird, dass sich Texte am Computer schneller und strukturierter formulieren lassen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Ich kann deutlich schneller tippen als handschriftlich schreiben. Außerdem lassen sich Antworten am Computer viel einfacher überarbeiten oder korrigieren“, berichtet Nils Jona Häfs, der an einer der ersten digitalen Klausuren teilgenommen hat. Auch Jana Schacht sieht vor allem Vorteile beim Zeitmanagement: „Ich war deutlich schneller fertig und hatte genug Zeit, meine Struktur noch einmal zu überarbeiten, ohne dass die Klausur unübersichtlich wurde.“ Ähnlich äußert sich Jannis Kohlhase, der die digitale Bearbeitung als praktische Erleichterung empfindet: „Die Möglichkeit, im Text zurückzuspringen und größere Abschnitte umzuschreiben, ist eine große Erleichterung – gerade unter Zeitdruck.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Neben der besseren Strukturierung spielt auch die Lesbarkeit eine Rolle: Anders als bei handschriftlichen Klausuren bleibt das Schriftbild unabhängig von der Schreibgeschwindigkeit stets einheitlich. Die Einführung digitaler Klausuren spiegelt auch eine Entwicklung wider, die viele Studierende später im Staatsexamen erwartet. Bereits heute wird ein großer Teil der staatlichen Prüfungen digital geschrieben. Frühzeitig Erfahrung mit dieser Form des Schreibens zu sammeln, kann daher eine wichtige Vorbereitung sein.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;h4 class=&quot;&quot;&gt;Perspektive: schrittweise Ausweitung&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;Nach den ersten erfolgreichen Testläufen soll das Format nun weiter ausgebaut werden. Für das Sommersemester sind größere Probeklausuren mit etwa 70 bis 80 Studierenden geplant. Auch im Klausurenkurs werden bereits erste digitale Durchgänge erprobt. Welches technische System langfristig eingesetzt wird – etwa edutiek oder eine Integration in bestehende Lernplattformen – wird sich im weiteren Verlauf noch zeigen. Fest steht jedoch bereits jetzt: Die Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Bielefeld verfolgt das Ziel, digitale Klausuren perspektivisch stärker in die juristische Ausbildung zu integrieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit diesem Ansatz nimmt die Bielefelder Fakultät bei digitalen Semesterabschlussklausuren eine besonders frühe Rolle ein. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass digitale Prüfungsformate den juristischen Schreibprozess sinnvoll unterstützen können, ohne die Anforderungen an juristische Argumentation und Struktur zu verändern.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
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      <title>Deutscher Mietgerichtstag: Austausch &amp;uuml;ber aktuelle Entwicklungen unter Bielefelder Vorsitz</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/entry/deutscher-mietgerichtstag-austausch-uuml-ber</link>
      <pubDate>Wed, 25 Mar 2026 14:07:04 +0100</pubDate>
      <category>Allgemein</category>
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      <name>Rechtswissenschaft</name>
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          <atom:summary type="html">Der 28. Deutsche Mietgerichtstag 2026 in Dortmund brachte unter der Leitung von Prof. Dr. Markus Artz zentrale Akteure zusammen, um aktuelle Entwicklungen und Reformfragen im Mietrecht zu diskutieren.</atom:summary>          <description>&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/a35cc457-6842-43ef-bdf3-2c900d6e7c75&quot;&gt;&lt;img style=&quot;width:100%;&quot; alt=&quot;IMG_3309.jpg&quot; src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/a35cc457-6842-43ef-bdf3-2c900d6e7c75&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Am 13. und 14. März 2026 fand im Kongresszentrum der Westfalenhallen in Dortmund der 28. Deutsche Mietgerichtstag statt. Die Tagung ist das wichtigste Forum für den fachlichen Austausch im Mietrecht in Deutschland und bringt jährlich Richterinnen und Richter, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, Wissenschaft sowie Verantwortliche der Interessenvertretungen von Vermietern und Mieter als auch der Politik zusammen.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Veranstaltet wird der Mietgerichtstag vom Deutschen Mietgerichtstag e. V. Vorsitzender des Vereins ist Professor Dr. Markus Artz, Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Europäisches Privatrecht, Handels- und Wirtschaftsrecht sowie Rechtsvergleichung an der Fakultät und Direktor der Forschungsstelle für Immobilienrecht. Die Tagung hat sich in den vergangenen Jahren als zentrale Plattform etabliert, auf der aktuelle Entwicklungen des Mietrechts diskutiert und Impulse für Rechtsprechung und Gesetzgebung gesetzt werden. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Der Mietgerichtstag lebt vom offenen Austausch zwischen Rechtsprechung, Wissenschaft und Praxis. Gerade im Mietrecht, das viele gesellschaftliche Konfliktlinien berührt, ist dieser Dialog besonders wichtig. Die Diskussionen hier liefern häufig wertvolle Impulse, sowohl für die gerichtliche Praxis als auch für zukünftige gesetzgeberische Entwicklungen“, betont Artz.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/1521c375-e57d-4dff-bb59-678df127497e&quot;&gt;&lt;img style=&quot;width:50%;&quot; alt=&quot;IMG_3320.jpg&quot; src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/1521c375-e57d-4dff-bb59-678df127497e&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/fd279247-b841-4bc3-acc9-ada105cf7087&quot;&gt;&lt;img style=&quot;width:50%;&quot; alt=&quot;IMG_3322.jpg&quot; src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/fd279247-b841-4bc3-acc9-ada105cf7087&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Breites Themenspektrum im Programm&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Den Auftakt der Tagung bildete ein Eröffnungsvortrag des Bielefelder Konflikt- und Gewaltforschers Prof. Dr. Andreas Zick, der sich mit der Frage beschäftigte, wie ein konstruktiver gesellschaftlicher Dialog gelingen kann: Zwischen Einsturz und Neubau – Anmerkungen eines Konfliktforschers zu den deutschen Zuständen auf dem 28. Mietgerichtstag. Es geht darum, Gelingensbedingungen für die Kommunikation bereitzustellen. Damit setzte der Mietgerichtstag bewusst einen Rahmen für die folgenden fachlichen Diskussionen, die sich mit aktuellen Entwicklungen im Mietrecht befassten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf dem Programm standen unter anderem Fragen der pünktlichen Mietzahlung im modernen Zahlungsverkehr sowie zahlreiche aktuelle Reformüberlegungen zum Mietrecht im Bürgerlichen Gesetzbuch. Ergänzt wurden diese Beiträge durch eine Reihe praxisnaher Vorträge und Diskussionen aus der Perspektive von Wissenschaft und Rechtsprechung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein besonderer Schwerpunkt lag auf den Arbeitskreisen, in denen einzelne Themen vertieft diskutiert wurden. Dabei ging es etwa um Fragen der Vergleichsmietenbestimmung durch Gerichte, um Kündigungen wegen Zahlungsrückstands oder um die rechtliche Gestaltung von Wohnraumüberlassungen an Betriebsangehörige.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Bielefeld waren am Programm beteiligt: Prof.‘in in Dr. Marie Herberger leitete einen Arbeitskreis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz im laufenden Mietverhältnis und diskutierte mit den Teilnehmenden die rechtlichen Herausforderungen digitaler Technologien im Mietrecht.&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/b3455dd8-9602-4890-86cc-d63ef8fd3ff2&quot;&gt;&lt;img style=&quot;width:25%;&quot; alt=&quot;IMG_3288.jpg&quot; src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/b3455dd8-9602-4890-86cc-d63ef8fd3ff2&quot;&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/9d482258-3928-455e-9a05-9a5d7bfbb765&quot;&gt;&lt;img style=&quot;width:25%;&quot; alt=&quot;IMG_3305.jpg&quot; src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/9d482258-3928-455e-9a05-9a5d7bfbb765&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Aktuelle Rechtsprechung im Fokus&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der zweite Veranstaltungstag widmete sich insbesondere aktuellen Fragen der Rechtsprechung. Vertreterinnen und Vertreter der Wissenschaft sowie Richterinnen und Richter des Bundesgerichtshofs behandelten unter anderem die Grenzen des vertragsgemäßen Gebrauchs von Wohnraum oder Schadensersatzfragen im Mietverhältnis. Ein weiterer Beitrag widmete sich der Gewinnabschöpfung bei vorgetäuschter Eigenbedarfskündigung, ein Thema, das in der mietrechtlichen Praxis zunehmend an Bedeutung gewinnt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Deutsche Mietgerichtstag ist seit vielen Jahren ein zentraler Ort für den fachlichen Austausch im Mietrecht. Die Tagung bringt unterschiedliche Perspektiven zusammen und ermöglicht einen Dialog zwischen Wissenschaft, Rechtsprechung, Verwaltung und anwaltlicher Praxis.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gerade vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Bedeutung des Wohnens und der politischen Diskussionen über Mietregulierung bleibt der Mietgerichtstag damit ein wichtiger Impulsgeber für die Weiterentwicklung des Mietrechts.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
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      <title>Rechtswissenschaftliche Einordnung zum Angriff auf den Iran</title>
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      <pubDate>Wed, 4 Mar 2026 13:52:27 +0100</pubDate>
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      <name>Rechtswissenschaft</name>
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          <atom:summary type="html">Professor Dr. Franz Mayer hat der Zeitung Die Rheinpfalz ein Interview zum jüngsten Angriff auf den Iran gegeben.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;Aus völkerrechtlicher Perspektive sei der Angriff „wohl nicht“ vom geltenden Recht gedeckt, erklärt Professor Dr. Franz Mayer,&amp;nbsp;Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Europarecht, Völkerrecht, Rechtsvergleichung und Rechtspolitik, im Gespräch. Seit 1945 gilt das in der UN-Charta verankerte Gewaltverbot als grundlegendes Prinzip der internationalen Ordnung. Zulässig sei militärische Gewalt grundsätzlich nur in eng begrenzten Ausnahmefällen – etwa nach einer Ermächtigung durch den UN-Sicherheitsrat oder im Rahmen des Selbstverteidigungsrechts. Beide Voraussetzungen sieht Mayer im vorliegenden Fall nicht erfüllt.&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/0f2fe192-d70a-418d-b776-3bd57fe08e3e&quot;&gt;&lt;img style=&quot;width:50%;&quot; alt=&quot;20240626_FranzMayer_00288-small.jpg&quot; src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/0f2fe192-d70a-418d-b776-3bd57fe08e3e&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zugleich verweist der Völkerrechtler auf die komplexe politische Situation: Auch wenn ein Regime schwere Menschenrechtsverletzungen begehe, dürfe das Völkerrecht nicht allein nach dem Prinzip „Der Zweck heiligt die Mittel“ beurteilt werden. Das Recht müsse gerade in solchen Konflikten Orientierung bieten.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Trotz zahlreicher Verstöße bleibe das Völkerrecht ein zentraler Maßstab internationaler Politik. Es schaffe zumindest Rechtfertigungszwänge und ermögliche es, Handlungen als rechtmäßig oder rechtswidrig einzuordnen. Gerade für Staaten ohne hegemoniale Macht – etwa Deutschland und die Europäische Union – sei eine regelbasierte internationale Ordnung von besonderer Bedeutung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.rheinpfalz.de/politik_artikel,-rechtsexperte-zum-iran-krieg-keine-guten-zeiten-f%C3%BCr-das-v%C3%B6lkerrecht-_arid,5866580.html&quot; style=&quot;background-color:rgb(255, 255, 255);&quot;&gt;vollständige Interview&lt;/a&gt; erschien am 4. März 2026 in der Rheinpfalz.&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
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      <title>Gesetzespl&amp;auml;ne zur GmgV in der Kritik &amp;ndash; Professor Kempny im Handelsblatt</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/entry/bielefelder-rechtswissenschaftler-gestalten-debatte-um</link>
      <pubDate>Wed, 25 Feb 2026 10:46:03 +0100</pubDate>
      <category>Allgemein</category>
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      <name>Rechtswissenschaft</name>
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          <atom:summary type="html">Prof. Dr. Simon Kempny äußert sich im Handelsblatt kritisch zum Gesetzentwurf der Bundesregierung für eine neue Unternehmensrechtsform und bringt dabei auch die Bielefelder Expertise aus der Mitwirkung am ursprünglichen Modell ein.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Simon Kempny von der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Bielefeld wird in einem aktuellen Handelsblatt-Artikel zur Debatte um die geplante &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/rechtswissenschaft/ls/sanders/verantwortungseigentum/&quot;&gt;Gesellschaft mit gebundenem Vermögen (GmgV) &lt;/a&gt;zitiert, einem neuen Rechtsformmodell, das Bundesjustizministerin Stefanie Hubig vorgeschlagen hat. Simon Kempny äußert dabei Kritik an zentralen Punkten des jetzt vorliegenden Entwurfs.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Kern sieht der Entwurf vor, eine Unternehmensform zu schaffen, bei der Gewinne dauerhaft im Unternehmen gebunden bleiben und nicht an Gesellschafter ausgeschüttet werden dürfen. Ziel ist es, insbesondere langfristig orientierten Firmen und nachhaltig ausgerichteten Start-ups eine rechtliche Struktur zu geben, die nicht dem klassischen Gewinnstreben unterliegt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Simon Kempny weist im Handelsblatt darauf hin, dass der derzeitige Entwurf in wichtigen rechtlichen Details nachgebessert werden sollte, weil er andernfalls die intendierten Ziele nicht ausreichend erfülle. Zu den Expertinnen und Experten, die eine eigene Ausgestaltung des Modells erarbeitet haben, gehört unter anderem auch Professorin Dr. Anne Sanders, Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Unternehmensrecht, das Recht der Familienunternehmen und Justizforschung an der Fakultät.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Stellungnahmen aus der Wissenschaft betonen die Bedeutung einer sorgfältigen juristischen Ausgestaltung, um eine praktische und rechtssichere neue Rechtsform für Unternehmen zu schaffen, die sowohl wirtschaftlichen Anforderungen als auch dem Anspruch langfristiger Verantwortung gerecht wird.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zum &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/gesellschaftsrecht-experten-fordern-nachbesserungen-an-neuem-firmenmodell/100202592.html&quot;&gt;Artikel im Handelsblatt vom&amp;nbsp;24.02.2026&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
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      <title>Professorinnen der Fakult&amp;auml;t beim Berliner Jahresr&amp;uuml;ckblick zum Karlsruher Gerichtsjahr 2025</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/entry/professorinnen-der-fakult-auml-t</link>
      <pubDate>Sat, 21 Feb 2026 20:02:54 +0100</pubDate>
      <category>Allgemein</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft</handle>
      <name>Rechtswissenschaft</name>
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          <atom:summary type="html">Juniorprofessorin Dr. Friederike Gebhard und Professorin Dr. Gertrude Lübbe-Wolff diskutierten zentrale Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts und deren Bedeutung für aktuelle verfassungsrechtliche und politische Entwicklungen.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Beim „Berliner Jahresrückblick – das Karlsruher Gerichtsjahr 2025“ am 30. Januar 2026 kamen in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Justiz und Politik zusammen, um prägende Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts zu analysieren. Die Veranstaltung gilt als Forum für den interdisziplinären Austausch über aktuelle Entwicklungen des Verfassungsrechts und ihre politischen sowie gesellschaftlichen Implikationen.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/d61d5022-0fe6-4093-b62d-d1eb4cfcd849&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/d61d5022-0fe6-4093-b62d-d1eb4cfcd849&quot; alt=&quot;5N6A0841[1]-2.jpg&quot; style=&quot;width:50%;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=&quot;font-size:11px;&quot;&gt;&amp;nbsp;(Foto Credit: Konrad-Adenauer-Stiftung)&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zu den Mitwirkenden zählten auch zwei Professorinnen der Fakultät. Juniorprofessorin Dr. Friederike Gebhard widmete sich dem Urteil des Ersten Senats vom 23. September 2025 zu den Triage-Regeln des Infektionsschutzgesetzes. Unter dem Titel „Neue Leitplanken für die Priorisierungsentscheidung?“ stellte sie die verfassungsrechtlichen Maßstäbe dar, die der Gesetzgeber bei Regelungen für medizinische Extremsituationen zu beachten hat. Im Zentrum standen Fragen der staatlichen Schutzpflichten, der Reichweite gesetzlicher Steuerung und der verbleibenden Entscheidungsfreiheit medizinischer Fachkräfte.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
„Der interdisziplinäre Austausch in meinem Panel war sehr bereichernd für die anschließende Diskussion. Es waren außerdem mehrere Richterinnen und Richter des Bundesverfassungsgerichts bei der Veranstaltung anwesend, was einen echten Austausch mit der ‚Herzkammer‘ des Verfassungsrechts ermöglichte.“, betone Friederike Gebhard.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/fdfe2635-7d6e-4251-a710-341899653d9e&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/fdfe2635-7d6e-4251-a710-341899653d9e&quot; alt=&quot;5N6A0788[1]-2.jpg&quot; style=&quot;width:50%;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/2159f76f-7ff8-4e3f-a823-f12f18636338&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/2159f76f-7ff8-4e3f-a823-f12f18636338&quot; alt=&quot;5N6A1148-2.jpg&quot; style=&quot;width:50%;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size:11px;&quot;&gt;&lt;i&gt;&amp;nbsp;(Foto Credit: Konrad-Adenauer-Stiftung)&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Professorin Dr. Gertrude Lübbe-Wolff, ehemalige Richterin des Bundesverfassungsgerichts, sprach über „Die Besetzung des Bundesverfassungsgerichts – Verfahrensrechtliche Steuerungsmechanismen und ihre verfassungsrechtliche Bewertung“. Sie nahm unter anderem die bestehenden Wahl- und Vorschlagsrechte in den Blick und fragte nach deren Angemessenheit vor dem Hintergrund veränderter politischer Rahmenbedingungen. 
&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Tagung zeigt, dass verfassungsgerichtliche Entscheidungen weit über den Einzelfall hinausreichen. Sie strukturieren politische Handlungsspielräume, setzen rechtliche Leitplanken und geben Aufschluss über gesellschaftliche Veränderungsprozesse. Der Austausch in Berlin unterstrich zugleich die Bedeutung wissenschaftlicher Perspektiven für die Einordnung aktueller Rechtsprechung und die Fortentwicklung des Verfassungsrechts.&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/aeaf57d6-38c9-45e2-bc4a-249b31f5c80c&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/aeaf57d6-38c9-45e2-bc4a-249b31f5c80c&quot; alt=&quot;5N6A1089[1]-2.jpg&quot; style=&quot;width:50%;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size:11px;&quot;&gt;&lt;i&gt;&amp;nbsp;(Foto Credit: Konrad-Adenauer-Stiftung)&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
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      <title>Gr&amp;uuml;ndungsdekan der Fakult&amp;auml;t Jochen Frowein verstorben</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/entry/gr-uuml-ndungsdekan-der-fakult</link>
      <pubDate>Wed, 18 Feb 2026 14:44:17 +0100</pubDate>
      <category>Allgemein</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft</handle>
      <name>Rechtswissenschaft</name>
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          <atom:summary type="html">Nachruf auf Prof. Dr. Dres. h.c. Jochen Abraham Frowein (1934–2026)</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Nachruf auf Prof. Dr. Dres. h.c. Jochen Abraham Frowein (1934–2026)&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Bielefeld trauert um ihren Gründungsdekan, Prof. Dr. Dres. h.c. Jochen Abraham Frowein, der am 8. Februar 2026 im Alter von 91 Jahren verstorben ist. Mit ihm verliert die Fakultät eine Persönlichkeit, die ihre frühen Jahre maßgeblich geprägt hat.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/6b62826b-a520-48c6-ba57-2b9ed315a31b&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/6b62826b-a520-48c6-ba57-2b9ed315a31b&quot; alt=&quot;150304 MPIHeidelberg 1-60highSW.jpg&quot; style=&quot;width:50%;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size:11px;&quot;&gt;&lt;i&gt;(Foto Credit: Maurice Weiss / MPIL)&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jochen Frowein war von 1969 bis 1981 Professor für Staats- und Völkerrecht an der neu gegründeten Universität Bielefeld. In dieser Aufbauphase übernahm er als Gründungsdekan der Fakultät für Rechtswissenschaft zentrale Verantwortung für die organisatorische und inhaltliche Entwicklung des Fachbereichs. Die rechtswissenschaftliche Lehre begann unter provisorischen Bedingungen, so starteten die Lehrveranstaltungen noch vor der Fertigstellung des Universitätshauptgebäudes. Frowein wirkte daran mit, tragfähige Strukturen für Studium, Forschung und Selbstverwaltung zu schaffen. Die Fakultät verlieh ihm später die Ehrendoktorwürde.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Aufbau einer neuen Fakultät und Reform der Ausbildung&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ebenso engagierte sich Frowein in den Anfangsjahren für die Einführung und Umsetzung der einstufigen Jurist*innenausbildung an der Universität Bielefeld. Dieses Reformmodell, das von 1973 bis 1985 praktiziert wurde, verband universitäres Studium und praktische Ausbildung in einem integrierten Konzept, ersetzte die herkömmliche Zweiteilung in Studium und Referendariat und verkürzte die Ausbildungszeit deutlich – um bis zu zwei Jahre. Erst als der Gesetzgeber 1985 zur herkömmlichen Zweiteilung der Ausbildung zurückkehrte, wurde das Bielefelder Modell aufgegeben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vor seinem Wechsel nach Bielefeld hatte Frowein eine Professur an der Ruhr-Universität Bochum inne. 1981 folgte er einem Ruf an das Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg, das er über viele Jahre leitete. Sein wissenschaftliches Werk lag vor allem im Staats- und Völkerrecht sowie im europäischen Menschenrechtsschutz. Der von ihm geprägte Begriff des „De-facto-Regimes“ fand Eingang in die völkerrechtliche Diskussion.&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/1d77e6f1-0461-47d7-85cd-bc4a82835a0e&quot;&gt;&lt;img style=&quot;width:100%;&quot; alt=&quot;NEG_1.5_4_5.jpg&quot; src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/1d77e6f1-0461-47d7-85cd-bc4a82835a0e&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size:11px;&quot;&gt;&lt;i&gt;Tag der Aufnahme des Lehrbetriebs am 17.11.1969&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;i style=&quot;font-size:11px;&quot;&gt;V.l.n.r.: Dekan Prof. Dr. Jochen A. Frowein, Prof. Dr. Günther Dickel, Dr. Herbert Fiedler, Prof. Dr. Eckard Rehbinder, Prof. Dr. Volker Emmerich, Prof. Dr. Winfried Brohm und Prof. Dr. Ernst-Wolfgang Böckenförde. (Foto Credit: Bernhard Preker)&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Wissenschaftliches Wirken und internationale Verantwortung&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Über die Universität hinaus war Frowein in verschiedenen wissenschafts- und rechtspolitischen Gremien tätig. Von 1972 bis 1975 gehörte er dem Wissenschaftsrat an. Von 1972 bis 2004 war er Mitglied des völkerrechtswissenschaftlichen Beirats des Auswärtigen Amtes. Zudem wirkte er von 1973 bis 1993 in der Europäischen Menschenrechtskommission des Europarates mit, die bis 1998 für die Kontrolle der Einhaltung der Europäischen Menschenrechtskonvention zuständig war. Im Jahr 2000 zählte er zu den drei Sachverständigen („Weisen“), die im Auftrag der Europäischen Union die politische Entwicklung in Österreich prüften.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als akademischer Lehrer beeindruckte Frowein durch temperamentvollen Vortrag, Kenntnisreichtum, juristische Präzision und Praxisnähe. Die frühere Richterin des Bundesverfassungsgerichts Prof’in Gertrude Lübbe-Wolff, die zeitweise als Wissenschaftliche Assistentin an seinem Lehrstuhl tätig war, erinnerte an ihn als „Vorbild an strenger Sachlichkeit und Gründlichkeit“. Zugleich habe sie davon profitiert, dass er ihre Bemühung, Familie und wissenschaftliche Arbeit zu verbinden, „vorbehaltlos unterstützt hat“. Diese Verbindung aus fachlicher Genauigkeit und persönlicher Unterstützung prägte sein Wirken auch im universitären Alltag.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Lehrerpersönlichkeit und bleibendes Vermächtnis&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch nach seiner Emeritierung meldete sich Frowein wiederholt zu völkerrechtlichen und menschenrechtlichen Fragen zu Wort. Sein Interesse galt insbesondere der Verlässlichkeit staatlichen Handelns und der Bindung politischer Entscheidungen an rechtliche Verpflichtungen.

Die Fakultät für Rechtswissenschaft erinnert sich an Jochen Frowein als einen ihrer prägenden Hochschullehrer der Gründungszeit. Sein Beitrag zum institutionellen Aufbau der Fakultät und zur Reform der juristischen Ausbildung bleibt Teil ihrer Geschichte.&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
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      <title>Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Christoph Worms</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/entry/antrittsvorlesung-von-prof-dr-christoph</link>
      <pubDate>Wed, 4 Feb 2026 13:28:25 +0100</pubDate>
      <category>Allgemein</category>
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      <name>Rechtswissenschaft</name>
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          <atom:summary type="html">In seiner Antrittsvorlesung widmete sich Prof. Dr. Christoph Worms unter dem Titel „Recht in der Krise – Lehren aus der Pandemie am Beispiel der Wirtschaftshilfen“ den rechtlichen Erfahrungen der Pandemie.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;In der vergangenen Woche hat Professor Dr. Christoph Worms seine Antrittsvorlesung anlässlich der Verleihung der Honorarprofessur gehalten. Mit der Veranstaltung würdigte die Fakultät nicht nur seine wissenschaftlichen Leistungen, sondern auch seine enge und langjährige Verbundenheit mit der Universität Bielefeld.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Antrittsvorlesung fand am 27. Januar 2026 statt und stand unter dem Titel „Recht in der Krise – Lehren aus der Pandemie am Beispiel der Wirtschaftshilfen“. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch den Dekan der Fakultät, Professor Dr. Paul Schrader. Anschließend hielt Professorin Dr. Angelika Siehr, LL.M. (Yale), die Laudatio, in der sie den wissenschaftlichen Werdegang von Christoph Worms sowie seine Verdienste in Forschung und Lehre würdigte. In seinem Vortrag analysierte Worms die rechtlichen Herausforderungen der Pandemie und zeigte auf, welche strukturellen und dogmatischen Lehren sich aus der Ausgestaltung staatlicher Wirtschaftshilfen ziehen lassen.&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/84f99091-0787-4bdb-87c9-c81f58c1d671&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/84f99091-0787-4bdb-87c9-c81f58c1d671&quot; alt=&quot;IMG_0925-2.jpg&quot; style=&quot;width:50%;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Christoph Worms ist Alumnus der Universität Bielefeld. Er absolvierte hier sein Studium der Rechtswissenschaft, legte das Erste Juristische Staatsexamen ab und promovierte am Lehrstuhl von Prof. Dr. Christoph Gusy. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Datenschutzrecht, im Umwelt- und Ordnungsrecht sowie im Sozialversicherungsrecht. Seit 2013 ist er regelmäßig als Lehrbeauftragter an der Fakultät tätig und wird ab dem kommenden Semester das Repetitorium im Öffentlichen Recht übernehmen. Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit arbeitet er als Rechtsanwalt bei Brandi Rechtsanwälte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit Blick auf die Antrittsvorlesung betonte er die besondere Bedeutung der Veranstaltung für ihn persönlich:&lt;br&gt;&lt;i&gt;„Ich war tief bewegt durch die freundliche Begrüßung des Herrn Dekans Prof. Schrader, die wohlwollende Laudatio von Frau Prof.‘in Siehr und von der Anwesenheit meiner Familie, Freunde, Weggefährten und vieler Fachkolleginnen und -kollegen. Ihre Zuneigung und Wertschätzung bleiben mir besonders in Erinnerung von diesem Abend. Dabei setzt diese Veranstaltung für mich eine Wegmarke hin zu weiteren gemeinsamen Projekten, spannenden Austausch und weiterhin viel Kontakt zu den tollen Studierenden der Universität Bielefeld; meiner Heimatuni, die auch meine Biografie so nachhaltig geprägt hat. Darauf freue ich mich besonders.“&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/c3b2a491-b369-4e64-a5f0-b9fe0c8b7cb5&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/c3b2a491-b369-4e64-a5f0-b9fe0c8b7cb5&quot; alt=&quot;IMG_0911-2.jpg&quot; style=&quot;width:25%;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/da6f65dc-d469-4fd8-a0dd-5ffc868fa5e0&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/da6f65dc-d469-4fd8-a0dd-5ffc868fa5e0&quot; alt=&quot;IMG_0914-2.jpg&quot; style=&quot;width:25%;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/07e465f7-dbba-407f-a7d4-ca77bca8cf50&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/07e465f7-dbba-407f-a7d4-ca77bca8cf50&quot; alt=&quot;IMG_0931-2.jpg&quot; style=&quot;width:25%;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/57ad8577-9cdc-47b6-8fa5-dd1821ff86f5&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/57ad8577-9cdc-47b6-8fa5-dd1821ff86f5&quot; alt=&quot;IMG_0909-2.jpg&quot; style=&quot;width:25%;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;i&gt;&lt;br&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
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      <title>Online-Klage im Fokus: Diskussion um zivilprozessuale Zukunft</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/entry/online-klage-im-fokus-diskussion</link>
      <pubDate>Tue, 3 Feb 2026 15:38:32 +0100</pubDate>
      <category>Allgemein</category>
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      <name>Rechtswissenschaft</name>
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          <atom:summary type="html">Prof&amp;#39;in Dr. Marie Herberger beleuchtet am 13. Februar 2026 im Online-Kolloquium die praktischen und prozessualen Chancen der zivilgerichtlichen Online-Klage für die Zukunft des Zivilverfahrens.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Am 13. Februar 2026 findet im Rahmen der renommierten Göttinger Kolloquien zur Digitalisierung des Zivilverfahrensrechts das Kolloquium „Zivilgerichtliche Online-Klage“ statt. Die juristische Fachöffentlichkeit erwartet eine facettenreiche Diskussion über die geplante Einführung dieses neuen Instruments im Zivilprozess, das ab 2026 in eine Erprobungsphase starten soll.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/b0fa3593-fcdc-4fe7-82c1-9b3e74181d8a&quot;&gt;&lt;img style=&quot;width:50%;&quot; alt=&quot;20240626_MarieHerberger_01533 (1)-2.jpg&quot; src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/b0fa3593-fcdc-4fe7-82c1-9b3e74181d8a&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dabei wird Professorin Dr. Marie Herberger, Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Zivilverfahrensrecht, Methodenlehre, Recht der Digitalisierung und Legal Tech, als eine der zentralen Expertinnen an der Veranstaltung teilnehmen. Gemeinsam mit Dr. Philipp Scholz (Bundesministerium der Justiz) und Dr. Benedikt Quarch (German Legal Tech Hub) wird Marie Herberger die geplanten Reformüberlegungen sowie die weitreichenden prozessualen und praktischen Auswirkungen der zivilgerichtlichen Online-Klage eingehend beleuchten.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Im Mittelpunkt des Kolloquiums stehen der aktuelle Gesetzentwurf und seine Bedeutung für grundlegende prozessuale Prinzipien – insbesondere im Hinblick auf Mündlichkeit, Öffentlichkeit und den Beibringungsgrundsatz. Die Veranstaltung eröffnet damit einen wichtigen fachlichen Austausch zwischen Justiz, Wissenschaft und Legal-Tech-Praxis zu einem der bedeutendsten Digitalisierungsvorhaben im Zivilverfahrensrecht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Wann:&lt;/b&gt;&amp;nbsp;13.02.2026, 17:00 - 19:30 Uhr, digital via Zoom-Meeting oder YouTube-Livestream&amp;nbsp;&lt;br&gt;-&amp;gt; &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.reusz.eu/veranstaltungen/kolloquium-zivilgerichtliche-online-klage&quot;&gt;zur Anmeldung&amp;nbsp;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
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      <title>Deutscher Verkehrsgerichtstag 2026 - Bielefelder Expertise pr&amp;auml;gt verkehrsrechtliche Debatten</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/entry/deutscher-verkehrsgerichtstag-2026-erfolgreich-beendet</link>
      <pubDate>Mon, 2 Feb 2026 13:27:00 +0100</pubDate>
      <category>Allgemein</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft</handle>
      <name>Rechtswissenschaft</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">Unter Bielefelder Präsidentschaft setzte der Verkehrsgerichtstag 2026 in Goslar wichtige Impulse für die Weiterentwicklung des nationalen und europäischen Verkehrsrechts.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Mit dem Abschluss des Deutschen Verkehrsgerichtstags (VGT) 2026 in Goslar ist eines der wichtigsten Foren für den Austausch zwischen Wissenschaft, Justiz, Verwaltung und Praxis im Verkehrsrecht zu Ende gegangen. Auch in diesem Jahr stand der VGT unter der Präsidentschaft von Prof. Dr. Ansgar Staudinger, Lehrstuhlinhaber für Bürgerliches Recht, Internationales Privat-, Verfahrens- und Wirtschaftsrecht an der Universität Bielefeld&lt;/b&gt;.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/86265a4e-7e1e-4e68-b71d-5afd8d3cd4e3&quot;&gt;&lt;img style=&quot;width:50%;&quot; alt=&quot;Foto AS u Stud 2-2.jpg&quot; src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/86265a4e-7e1e-4e68-b71d-5afd8d3cd4e3&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Deutsche Verkehrsgerichtstag gilt seit Jahrzehnten als Impulsgeber für die Fortentwicklung des Verkehrsrechts. In thematisch fokussierten Arbeitskreisen diskutieren ausgewiesene Expertinnen und Experten aktuelle rechtliche, technische und gesellschaftliche Herausforderungen und formulieren Empfehlungen, die regelmäßig Eingang in Gesetzgebungsverfahren und rechtspolitische Diskussionen finden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Breites Themenspektrum in acht Arbeitskreisen&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch der VGT 2026 zeichnete sich durch eine große thematische Bandbreite aus. Insgesamt acht Arbeitskreise befassten sich mit zentralen Fragen des nationalen, europäischen und internationalen Verkehrsrechts. 
So wurde die Vollstreckung von Sanktionen aus Verkehrsverstößen innerhalb der Europäischen Union diskutiert. Insbesondere die Umsetzung der EU-Crossborder-Enforcement-Richtlinie, neue Vollstreckungsregeln und die Zukunft des Privatinkassos bei ausländischen Bußgeldern.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/14ac87c3-07e8-4033-b79b-ea64add47d53&quot;&gt;&lt;img style=&quot;width:50%;&quot; alt=&quot;VGT 2026 Gruppe gesamt.jpg&quot; src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/14ac87c3-07e8-4033-b79b-ea64add47d53&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/78f985d7-cf9f-4d1b-99c2-054e1793f31b&quot;&gt;&lt;img style=&quot;width:50%;&quot; alt=&quot;VGT 2026 Kaiserpfalz1-2.jpg&quot; src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/78f985d7-cf9f-4d1b-99c2-054e1793f31b&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch die Problematik alkoholisierter Fahrerinnen und Fahrer von Fahrrädern, Pedelecs und E-Scootern geriet in den Blick. Im Fokus standen Grenzwerte, Gefährdungspotentiale und die Frage, ob § 24a StVG künftig auch für Rad- und Pedelecfahrende Anwendung finden sollte.
Das steigende Unfallrisiko durch Ablenkung am Steuer, insbesondere durch mobile Endgeräte war ebenfalls Thema eines Arbeitskreises. Neben Präventionsansätzen wurden Beweisfragen und der Einsatz KI-gestützter Verkehrsüberwachungssysteme wie der sogenannten Monocam erörtert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;Ebenso standen Schadensersatz bei unfallbedingtem Ausfall eines Fahrzeugs die Reparatur von Unfallschäden unter Verwendung von Gebrauchtteilen oder die hohen Durchfallquoten bei Führerscheinprüfungen im Fokus. Dazu kamen auch die Verbesserung der Verkehrssicherheit durch aussagekräftigere Unfalldaten oder die zunehmende Nutzung von Drohnen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Bedeutung für Wissenschaft und Praxis&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der VGT 2026 ist wie schon in den Jahren zuvor ein wichtiger interdisziplinärer Austausch für die Weiterentwicklung des Verkehrsrechts. Die erarbeiteten Empfehlungen der Arbeitskreise werden nun ausgewertet und in den kommenden Monaten in rechtspolitische Prozesse einfließen.&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
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      <title>Internationaler Austausch in der Rechtstheorie </title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/entry/internationaler-austausch-in-der-rechtstheorie</link>
      <pubDate>Fri, 30 Jan 2026 14:24:07 +0100</pubDate>
      <category>Allgemein</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft</handle>
      <name>Rechtswissenschaft</name>
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          <atom:summary type="html">Der brasilianische Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Pedro Aleixo stärkte mit Lehre, Vorträgen und Forschung den internationalen Austausch der Fakultät und kehrt im Sommer für einen ZiF-Workshop nach Bielefeld zurück.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Gastaufenthalt von Professor Dr. Pedro Aleixo&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Der Rechtswissenschaftler aus Brasilien lehrte im Rahmen des Fremdsprachenprogramms zur Rechtstheorie und Digitalisierung, hielt einen vielbeachteten Vortrag im SCALA-Forschungskolloquium und stärkte durch zahlreiche nationale und internationale Vorträge die weltweite Vernetzung der Fakultät. Eine weitere Zusammenarbeit ist bereits geplant: Im Sommer wird er zu einem ZiF-Workshop nach Bielefeld zurückkehren.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/7a32f102-9d23-4263-b4df-2e47c315fa57&quot;&gt;&lt;img style=&quot;width:50%;&quot; alt=&quot;DSC05003.jpg&quot; src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/7a32f102-9d23-4263-b4df-2e47c315fa57&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size:10px;&quot;&gt;&lt;i&gt;v.l.: Prorektorin Prof&amp;#39;in Dr. Michaela Vogt, Prof. Dr. Pedro Aleixo, Dekan der Fakultät Prof. Dr. Paul Schrader&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:left;&quot;&gt;Die Fakultät für Rechtswissenschaft begrüßte erneut Professor Dr. Pedro Aleixo als Gastwissenschaftler. Bereits vor zwei Jahren war er im Rahmen des Gastdozentenprogramms an der Fakultät tätig. Die positiven Erfahrungen aus diesem ersten Aufenthalt führten zu einer erneuten Einladung und zur Vertiefung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit.&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:left;&quot;&gt;Im Mittelpunkt des aktuellen Gastaufenthalts stand eine englischsprachige Lehrveranstaltung zur Rechtstheorie und Digitalisierung, die in das Fremdsprachenprogramm der Fakultät (FFA) eingebunden war. Das Seminar behandelte internationale rechtstheoretische Fragestellungen und bot Studierenden die Möglichkeit, eine anrechenbare Prüfungsleistung für die Fachspezifische Fremdsprachenausbildung zu erbringen. Die Veranstaltung stieß dabei auf großes Interesse, auch über prüfungsbezogene Motive hinaus.&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:left;&quot;&gt;Zudem hielt Aleixo einen Vortrag im Rahmen des SCALA-Forschungskolloquiums der Fakultät. Unter dem Titel „Zwischen Knappheit und Überfluss in Rechtsauslegung, Rechtsetzung und Rechtswissenschaft – Risiken und Chancen der Verknüpfung von Rechtstheorie, -dogmatik und -praxis“ diskutierte er mit Mitgliedern des Professoriums aktuelle rechtstheoretische Herausforderungen.&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:left;&quot;&gt;Während seines Aufenthalts hielt Aleixo Vorträge unter anderem an der Philipps-Universität Marburg, der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Humboldt-Universität zu Berlin, dem Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie sowie an der Universität Helsinki. 
Die Fakultät freut sich über den erneuten Gastaufenthalt von Professor Dr. Pedro Aleixo und ebenso über die Fortsetzung des wissenschaftlichen Austauschs. Für den Sommer ist seine Teilnahme an einem ZiF-Workshop in Bielefeld geplant.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
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      <title>Einordnung aus Bielefeld: Der Fall Marine Le Pen</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/entry/einordnung-aus-bielefeld-der-fall</link>
      <pubDate>Sun, 25 Jan 2026 15:12:00 +0100</pubDate>
      <category>Allgemein</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft</handle>
      <name>Rechtswissenschaft</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">Der Prozess gegen Marine Le Pen rückt die Grenzen zwischen Strafrecht und Politik in den Fokus. Prof. Dr. Charlotte Schmitt-Leonardy ordnet die rechtlichen Grundlagen des Wahlausschlusses ein.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Im ZDF-heute-Artikel „Le Pens Endspiel um politische Zukunft“ vom 13.01.2026 gibt Professorin Dr. Charlotte Schmitt-Leonardy,&amp;nbsp;Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht und interdisziplinäre Rechtsforschung, eine strafrechtliche Einschätzung zum Verfahren gegen Marine Le Pen.
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Le Pen wurde wegen der Veruntreuung von EU-Geldern verurteilt und für mehrere Jahre vom passiven Wahlrecht ausgeschlossen. Schmitt-Leonardy widerspricht der Darstellung, dieser Wahlausschluss sei politisch motiviert. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die zugrunde liegende Regelung sei demokratisch legitimiert und Ausdruck des Willens, die Integrität politischer Amtsträger zu schützen. Der Entzug des passiven Wahlrechts sei zudem kein französischer Sonderfall, sondern auch aus dem deutschen Recht bekannt – etwa bei schweren Straftaten oder Korruptionsdelikten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Beitrag verdeutlicht die enge Verknüpfung von Strafrecht, Demokratie und politischer Verantwortung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zum vollständigen Artikel:&amp;nbsp;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.zdfheute.de/politik/ausland/frankreich-le-pen-eu-gelder-veruntreuung-100.html&quot;&gt;Le Pens Endspiel um politische Zukunft&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
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      <title>Kennenlerntag 2026: Wenn Recht pl&amp;ouml;tzlich ganz nah ist</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/entry/kennenlerntag-2026-wenn-recht-pl</link>
      <pubDate>Tue, 20 Jan 2026 15:29:04 +0100</pubDate>
      <category>Allgemein</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft</handle>
      <name>Rechtswissenschaft</name>
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          <atom:summary type="html">Studieninteressierte erhielten nicht nur einen ersten Eindruck vom Bielefelder Campus, sondern zugleich einen ersten inhaltlicher Zugang zum Fach Jura.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/8652d917-914e-4738-846c-96febdc55c7f&quot;&gt;&lt;img style=&quot;width:100%;&quot; alt=&quot;DSC04970-2.jpg&quot; src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/8652d917-914e-4738-846c-96febdc55c7f&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Wann beginnt eigentlich das Recht? Und an welchen Stellen unseres Alltags wirkt es, ohne dass wir es bewusst wahrnehmen? Mit genau diesen Fragen startete am 19. Januar 2026 der Kennenlerntag der Fakultät für Rechtswissenschaft an der Universität Bielefeld für das Sommersemester 2026. Für die Studieninteressierten war dies nicht nur ein erster Besuch auf dem Campus, sondern zugleich ein erster inhaltlicher Zugang zum Fach Jura.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Begrüßt wurden die Studieninteressierten von Professor Dr. Paul Schrader, Dekan der Fakultät. Anhand von lebensnahen Beispielen machte er deutlich, wie früh rechtliche Regelungen greifen und wie selbstverständlich sie unser tägliches Handeln strukturieren. Recht, so seine zentrale Botschaft, ist kein fernes Regelwerk, sondern Teil nahezu jeder Entscheidung – privat wie gesellschaftlich. Aufbauend darauf stellte er die inhaltliche Vielfalt des Jurastudiums vor und warb dafür, sich auf ein Fach einzulassen, das analytisches Denken mit gesellschaftlicher Relevanz verbindet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Anschluss übernahm das Studienbüro in Person von Moritz Mesterheide und gab einen strukturierten Überblick über den Studiengang Rechtswissenschaft. Neben dem formalen Aufbau des Studiums standen vor allem Hinweise im Mittelpunkt, die den Übergang von der Schule zur Universität erleichtern sollen.&amp;nbsp;Auch die Fakultät selbst und die Universität Bielefeld wurden vorgestellt: kurze Wege zwischen den Fakultäten, ein enger Austausch und als klares Alleinstellungsmerkmal ein barrierefreies Studium.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Beratung, Austausch und Zusatzangebote&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In einer anschließenden Pause nutzten viele Teilnehmende die Gelegenheit, persönliche Fragen zu stellen. Das Studienbüro beriet individuell und gab Einblicke in organisatorische Abläufe und Planungsspielräume im Studium.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Darüber hinaus wurden die ergänzenden Programme der Fakultät vorgestellt, die das Studium in Bielefeld prägen. Dazu zählen unter anderem das Fremdsprachenprogramm, das ErstAka-Mentoring, der Klausuren_Booster, Europa Intensiv sowie das Examinatoriumsbüro. Sie bieten Unterstützung vom Studienstart bis zur Examensvorbereitung und schaffen zusätzliche Möglichkeiten zur fachlichen Vertiefung und Vernetzung.&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/becf590c-e03d-4a22-9c45-68f448c5ae16&quot;&gt;&lt;img style=&quot;width:25%;&quot; alt=&quot;DSC04983-2.jpg&quot; src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/becf590c-e03d-4a22-9c45-68f448c5ae16&quot;&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/55b95f09-1504-463b-ace5-6fa7a748a49a&quot;&gt;&lt;img style=&quot;width:25%;&quot; alt=&quot;DSC04987-2.jpg&quot; src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/55b95f09-1504-463b-ace5-6fa7a748a49a&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Mitdenken ausdrücklich erwünscht&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie sich juristische Theorie in der Lehre anfühlen kann, zeigte die Schnuppervorlesung von Professorin Dr. Sudabeh Kamanabrou, Inhaberin des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, deutsches und europäisches Arbeitsrecht, Wirtschaftsrecht und Methodenlehre. Im Mittelpunkt stand dabei weniger die reine Wissensvermittlung als vielmehr die juristische Denkweise selbst.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ausgehend von alltagsnahen Fällen – unter anderem etwa ein spärlich belegtes Schnitzelbrötchen oder der Frage wann es sich um die Erschleichung von Leistungen handelt – führte sie durch unterschiedliche Rechtsgebiete: Vertragsrecht, arbeitsrechtliche Aspekte bis hin zu strafrechtlichen Fragestellungen und der Straßenverkehrsordnung. Deutlich wurde dabei, wie wichtig eine präzise Sprache und eine klare Struktur für juristische Argumentationen sind.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Besonders lebendig wurde die Vorlesung durch ihr interaktives Format: Per Smartphone konnten die Studieninteressierten abstimmen, Position beziehen und so aktiv am Geschehen teilnehmen.

Die Studieninteressierten erhielten einen guten Überblick, was das Jurastudium in Bielefeld auszeichnet: fachliche Breite, Nähe zur Lebenswirklichkeit und ein offenes, unterstützendes Studienumfeld.&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
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      <title>Prof&amp;#39;in Dr. Angelika Siehr Mitglied des amtierenden neuen Vorstands der Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/entry/angelika-siehr-in-den-vorstand</link>
      <pubDate>Tue, 6 Jan 2026 13:09:32 +0100</pubDate>
      <category>Allgemein</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft</handle>
      <name>Rechtswissenschaft</name>
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          <atom:summary type="html">Seit dem 6. Januar übernimmt Professorin Dr. Angelika Siehr, gemeinsam mit Professor Dr. Hinnerk Wißmann (Vorsitz) und Professor Dr. Hans Michael Heinig, den Vorstand der renommierten Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer (VDStRL).</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Am 1. Oktober wurde Professorin Dr. Angelika Siehr, LL.M. (Yale), Lehrstuhlinhaberin für Öffentliches Recht, Völkerrecht und Rechtsphilosophie an der Universität Bielefeld, in den Vorstand der Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer (VDStRL) gewählt. Gemeinsam mit Professor Dr. Hinnerk Wißmann (Vorsitz) und Professor Dr. Hans Michael Heinig übernimmt sie seit dem 6. Januar 2026 die Aufgabe, die Arbeit der traditionsreichen wissenschaftlichen Vereinigung weiterzuführen.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Wahl fand im Rahmen der diesjährigen Staatsrechtslehrertagung in Salzburg statt. Die Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer, 1922 von Heinrich Triepel gegründet, ist der Zusammenschluss der Professorinnen und Professoren des Öffentlichen Rechts im deutschsprachigen Raum; dies schließt neben der Bundesrepublik Deutschland also auch Österreich und die Schweiz ein.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sie gilt als wichtigste wissenschaftliche Fachvereinigung ihres Gebiets. Einmal im Jahr kommen die Mitglieder zu einer Tagung an wechselnden juristischen Fakultäten zusammen, um aktuelle Fragen des Staats- und Verwaltungsrechts zu diskutieren. Die Gelegenheit, dort ein Referat zu halten, zählt zu den herausragenden Momenten im akademischen Leben einer Staatsrechtslehrerin oder eines Staatsrechtslehrers. Im Oktober 2026 wird die Jahrestagung der VDStRL in Bielefeld stattfinden; Prof. Dr. Johannes Hellermann wird sie – unterstützt durch weitere Kolleginnen und Kollegen aus dem Öffentlichen Recht – organisieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Die Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer ist ein besonderer Ort des wissenschaftlichen Austauschs und des kollegialen Miteinanders – dazu künftig im Vorstand beitragen zu dürfen, ist für mich eine große Ehre“, betont Angelika Siehr.&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/25e60f9b-ffb5-40d9-97e6-a1cac99d6504&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/25e60f9b-ffb5-40d9-97e6-a1cac99d6504&quot; alt=&quot;202400709_AngelikaSiehr_00001-2.jpg&quot; style=&quot;width:100%;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/entry/fakult-auml-t-f-uuml</guid>
      <title>Fakult&amp;auml;t f&amp;uuml;r Rechtswissenschaft w&amp;uuml;rdigt ihre Absolvent*innen</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/entry/fakult-auml-t-f-uuml</link>
      <pubDate>Mon, 8 Dec 2025 14:45:39 +0100</pubDate>
      <category>Allgemein</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft</handle>
      <name>Rechtswissenschaft</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">Mit einem atmosphärischen Festakt verabschiedete die Fakultät für Rechtswissenschaft ihre Absolventinnen und Absolventen des Jahres 2025.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Bielefeld hat am vergangenen Freitag ihre Absolventinnen und Absolventen verabschiedet, mit einer Veranstaltung, die präzise Worte und klare Akzente setzte.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/aa8d8efd-00f9-42ee-98ff-6bdcd8c9bf1f&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/aa8d8efd-00f9-42ee-98ff-6bdcd8c9bf1f&quot; alt=&quot;DSC04938.jpg&quot; style=&quot;width:100%;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Jura Band eröffnete den Nachmittag mit einer musikalischen Einleitung. Dekan Prof. Dr. Paul Schrader begrüßte die Anwesenden mit einer Ansprache, die den Absolventinnen und Absolventen nicht nur gratulierte, sondern gleichzeitig auf Herausforderungen für die Rechtswissenschaft in der Zukunft, aber auch in der Gegenwart aufmerksam machte. Henry Schuckmann, Vorsitzender des Fachschaftsrates, ergänzte die Begrüßung und Glückwünsche aus studentischer Sicht. Er sprach über eine Studienzeit, die von Eigeninitiative geprägt war und in der die Absolvierenden mehr hinterließen als nur Prüfungsprotokolle: Spuren in den Strukturen des studentischen Miteinanders.&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/9d46cee4-c6d6-416e-9778-913c81996073&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/9d46cee4-c6d6-416e-9778-913c81996073&quot; alt=&quot;DSC04789.jpg&quot; style=&quot;width:25%;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/7437de13-d2e3-4a19-ba8f-4b55ed1b7a44&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/7437de13-d2e3-4a19-ba8f-4b55ed1b7a44&quot; alt=&quot;DSC04813.jpg&quot; style=&quot;width:50%;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Worte aus der Praxis: zwei Blickwinkel auf denselben Beruf
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
In den anschließenden Grußworten traten zwei Stimmen aus der Justiz auf, deren Tonlagen sich unterschieden und gerade deshalb gut ergänzten. Dr. Jutta Laws, M.M., Vorsitzende Richterin und Vorsitzende des JPA am OLG Hamm, legte den Akzent auf das juristische Handwerk – auf Genauigkeit, Haltung und die Bereitschaft, Verantwortung zu tragen, auch wenn sie schwer wiegt. Klaus Petermann, Präsident des Landgerichts Bielefeld, rückte hingegen die juristische Landschaft Ostwestfalen-Lippes in den Fokus und machte deutlich, dass hier nicht nur Aktenberge warten, sondern auch ein Feld, das Gestaltungsspielräume bietet – wenn man sie erkennt und nutzt.&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/e955a3ae-ec1c-4e40-a91a-957cc62d202d&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/e955a3ae-ec1c-4e40-a91a-957cc62d202d&quot; alt=&quot;DSC04821.jpg&quot; style=&quot;width:25%;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/96888e66-a192-4fa5-994d-bff1bd504684&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/96888e66-a192-4fa5-994d-bff1bd504684&quot; alt=&quot;DSC04839.jpg&quot; style=&quot;width:25%;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/024da6f0-d1fb-4b6a-ad86-cd895ed8a790&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/024da6f0-d1fb-4b6a-ad86-cd895ed8a790&quot; alt=&quot;DSC04872.jpg&quot; style=&quot;width:25%;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In ihrer Festansprache widmete sich Prof. Dr. Anne Christin Wietfeld den vielfältigen Beweggründen, die Menschen zum juristischen Studium und schließlich in einen juristischen Beruf führen. Sie zeichnete ein Spektrum von neun Motiven nach – von der Faszination für Sprache und Struktur über das Bedürfnis nach Gerechtigkeit bis hin zum Wunsch, gesellschaftliche Prozesse, ähnlich einem Handwerk, mitzugestalten. Sie nannte persönliche Neugier ebenso wie pragmatische Karriereerwägungen, die Freude am Argumentieren ebenso wie die Suche nach Stabilität in einem geordneten Berufsfeld.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Im Anschluss wurden die besten Absolventinnen und Absolventen ihrer Studiengänge geehrt, bevor das traditionelle Gruppenbild den Jahrgang ein letztes Mal zusammenführte. Zum Abschluss überreichten die Professorinnen und Professoren den Absolventinnen und Absolventen eine Tasse, ein Schlüsselband und eine Broschüre mit Grußworten – kleine Erinnerungsstücke, die den formellen Abschied mit einer persönlichen Geste abrundeten.&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/99b8016a-5ad6-408d-bb00-c4c3c3fef754&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/99b8016a-5ad6-408d-bb00-c4c3c3fef754&quot; alt=&quot;DSC04888.jpg&quot; style=&quot;width:25%;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/5f44732b-10b7-4e5c-9422-e383c52e06fd&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/5f44732b-10b7-4e5c-9422-e383c52e06fd&quot; alt=&quot;DSC04856.jpg&quot; style=&quot;width:25%;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/b13a7214-104e-4cb4-ad73-96b31e2f9bf3&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/b13a7214-104e-4cb4-ad73-96b31e2f9bf3&quot; 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    <item>
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      <title>Prof. Dr. Franz Mayer erneut ins DFB-Bundesgericht gew&amp;auml;hlt</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/entry/professor-dr-franz-mayer-erneut</link>
      <pubDate>Tue, 18 Nov 2025 14:31:01 +0100</pubDate>
      <category>Allgemein</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft</handle>
      <name>Rechtswissenschaft</name>
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          <atom:summary type="html">Beim DFB-Bundestag wurde Professor Dr. Franz Mayer für die Wahlperiode 2025 bis 2029 erneut in das DFB-Bundesgericht gewählt und setzt damit seine wichtige juristische Arbeit im deutschen Fußball fort.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Franz Mayer wurde beim DFB-Bundestag erneut in das DFB-Bundesgericht gewählt, und zwar für die Wahlperiode von 2025 bis 2029. Das DFB-Bundesgericht fungiert als Rechtsmittelinstanz gegen Entscheidungen des Sportgerichts und prüft auch die Rechtmäßigkeit von Entscheidungen der obersten Rechtsorgane der Mitgliedsverbände.&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/0f2fe192-d70a-418d-b776-3bd57fe08e3e&quot;&gt;&lt;img style=&quot;width:50%;&quot; alt=&quot;20240626_FranzMayer_00288-small.jpg&quot; src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/0f2fe192-d70a-418d-b776-3bd57fe08e3e&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Rahmen des DFB-Bundestages wurde Professor Dr. Franz Mayer, Lehrstuhlinhaber&amp;nbsp;für Öffentliches Recht, Europarecht, Völkerrecht, Rechtsvergleichung und Rechtspolitik erneut in das DFB-Bundesgericht gewählt. Seine Amtszeit erstreckt sich von 2025 bis 2029. Professor Mayer, der bereits seit 2016 Mitglied dieses Schiedsgerichts ist, bringt umfangreiche juristische Expertise in die Entscheidungen des höchsten deutschen Fußballgerichts ein.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Das DFB-Bundesgericht nimmt eine zentrale Rolle im deutschen Fußballrecht ein. Es fungiert hauptsächlich als Rechtsmittelinstanz gegen Entscheidungen des Sportgerichts und ist auch für die Überprüfung von Entscheidungen der obersten Rechtsorgane der Mitgliedsverbände zuständig, insbesondere wenn eine Verletzung von DFB-Recht oder diskriminierendes Verhalten behauptet wird. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;In Fällen von grundsätzlicher Bedeutung entscheidet das Gericht in einer erweiterten Besetzung von fünf Sportrichtern. Darüber hinaus ist das Bundesgericht in erster und letzter Instanz zuständig für die Rechtmäßigkeit von Entscheidungen, die in Verwaltungsbeschwerdeverfahren getroffen werden, sowie für die Klärung von Zuständigkeitsfragen innerhalb des DFB.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
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      <title>Prof. Dr. Paul Schrader zum neuen Dekan der Fakult&amp;auml;t gew&amp;auml;hlt</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/entry/prof-dr-schrader-zum-neuen</link>
      <pubDate>Wed, 22 Oct 2025 16:53:57 +0200</pubDate>
      <category>Allgemein</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft</handle>
      <name>Rechtswissenschaft</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">Prof. Dr. Paul T. Schrader wurde zum Dekan gewählt, während Prof. Dr. Weiler im Amt des Studiendekans bestätigt wurde.</atom:summary>          <description>&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/4409fb61-e82f-4215-86dd-862ba77fff14&quot;&gt;&lt;img style=&quot;width:50%;&quot; alt=&quot;DSC04710-2.jpg&quot; src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/4409fb61-e82f-4215-86dd-862ba77fff14&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Prof. Dr. Paul Schrader als Dekan gewählt - Prof. Dr. Frank Weiler als Studiendekan bestätigt. &lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am 22. Oktober 2025 wurde Prof. Dr. Paul T. Schrader, Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht und Recht der Digitalisierung und Innovation, zum Dekan der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Bielefeld gewählt. Verbunden mit einem herzlichen Dank an seinen Amtsvorgänger, Prof. Dr. Lindemann, betont Prof. Dr. Schrader, dass sich vor allem in derzeit herausfordernden Zeiten die Vorzüge der Universität Bielefeld zeigen, die es zu nutzen gilt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dabei hebt Prof. Dr. Paul Schrader vor allem die interdisziplinäre Ausrichtung des Forschungsstandorts hervor, die sich auch im rechtswissenschaftlichen Studium spiegelt. 
„Mir ist wichtig, dass Studierende der Rechtswissenschaft das Recht nicht bloß als Regelwerk erlernen, sondern auch den jeweiligen Regelungsgegenstand fachlich verstehen und darüber hinaus die Bedeutung des Rechts für die Gesellschaft erfassen. Dafür bietet die Universität Bielefeld hervorragende Möglichkeiten.
Den momentan fordernden und anspruchsvollen Weg der Konsolidierung begreife ich als gemeinsame Gestaltungschance der gesamten Fakultät. Ich möchte erreichen, dass diese Entwicklungen zum Anlass einer gestärkten Zusammenarbeit innerhalb der Fakultät werden, sodass wir bekannte Themenfelder vertiefen und neue Forschungsgebiete erschließen können.“
 &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am gleichen Tag wurde Prof. Dr. Frank Weiler, Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Gewerblichen Rechtsschutz und Wirtschaftsrecht, als Studiendekan bestätigt. Er unterstreicht die Vorzüge des Studienstandortes Bielefeld und hebt die Vorreiterrolle der Fakultät für Rechtswissenschaft in Querschnittsthemen hervor, wie bspw. der Digitalisierung. Die Fakultät nutzt die ausgeprägte Expertise und Engagement ihrer Angehörigen, um digitale Lehr- und Prüfungsformate zu entwickeln und zu erproben, die bundesweite Vorbildwirkung haben. Auch inhaltlich ist das Studium nicht bloß auf die aktuellen Themen, sondern auch die gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit ausgerichtet, um eine möglichst optimale Vorbereitung für die Übernahme verantwortungsvoller juristischer Tätigkeiten zu bekommen. &lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
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      <title>Informatik trifft Jura: Studierende entwickeln Lern-App f&amp;uuml;r Rechtswissenschaft</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/entry/die-zukunft-des-jurastudiums</link>
      <pubDate>Wed, 8 Oct 2025 13:53:13 +0200</pubDate>
      <category>Allgemein</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft</handle>
      <name>Rechtswissenschaft</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">In einem gemeinsamen Projekt von Technischer Fakultät und Fakultät für Rechtswissenschaft haben Informatik-Studierende eine App entwickelt, die das juristische Lernen digital unterstützt und neue Formen der Zusammenarbeit erprobt.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Wie können digitale Tools das Jurastudium erleichtern? Mit dieser Frage beschäftigten sich rund 100 Informatik-Studierende der Universität Bielefeld im Sommersemester 2025. In zehn Teams entwickelten sie unter der Leitung von PD Dr. Sven Wachsmuth (Technische Fakultät) Prototypen für eine juristische Lern-App. Beim Abschlusswettbewerb im Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) wurden die drei überzeugendsten Teams mit insgesamt 5.000 Euro Preisgeld geehrt – gestiftet vom Institut für Anwalts- und Notarrecht der Universität Bielefeld.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Juristisches Lernen gilt oft als „trocken“ und das Jurastudium – nicht zuletzt aufgrund des enormen Lernumfangs – als besonders aufwändig. Für eine ganz neue Herangehensweise an das Lernen, setzt das interdisziplinäre Projekt zwischen Informatikern und Juristen an. Durch digitale Methoden kann der Lernumfang handhabbarer gemacht werden, dabei zudem strukturierter und auch spielerischer – Stichwort: Gamification.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die inhaltlichen Vorgaben kamen vom Legal-Tech-Start-up LexMea, einer Ausgründung der Universität Bielefeld sowie von Professorin Dr. Marie Herberger, Lehrstuhlinhaberin für Bürgerliches Recht, Zivilverfahrensrecht, Methodenlehre, Recht der Digitalisierung und Legal Tech. Zu Beginn erhielten die Teams einen umfangreichen Anforderungskatalog mit Funktionen, die die App erfüllen sollte. Im Mittelpunkt stand dabei ein digitaler Karteikartenkasten, dessen Inhalte automatisch aus den Lehrmaterialien von Studierenden und Lehrenden generiert werden. Wiederholungen können – ähnlich wie bei einer Dating-App – per „Swipen“ gesteuert werden. Bei der konkreten Ausgestaltung hatten die Teams große Freiheit, zusätzliche Funktionen wurden bei der Bewertung positiv berücksichtigt.&amp;nbsp;Marie Herberger betont: „Das interdisziplinäre Projekt verbindet technische Innovation mit didaktischem Nutzen. Die App soll Studierenden helfen, Lerninhalte effizienter zu wiederholen.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Praxisnahes Lernen durch interdisziplinäre Zusammenarbeit&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Inhaltlich soll das interdisziplinäre Projekt den rund 100 IT-Studierenden vermitteln, die grundlegenden Techniken des Projektmanagements und der Softwareentwicklung in realen Softwareprojekten anwenden zu können.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;In monatlichen Kundengesprächen präsentierten die Teams ihre jeweiligen Zwischenergebnisse sowohl dem Start-up LexMea als auch den Projektkoordinator*innen und holten Feedback ein, das es bis zum nächsten Treffen umzusetzen galt. Nach jedem Termin erfolgte eine Bewertung, die in das Abschlussranking einfloss. Neben der Umsetzung der Anforderungen war insbesondere auch die Codequalität entscheidend, die von mehreren Tutor*innen der Technischen Fakultät begutachtet wurde.&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/144b8d67-ba69-4019-96cf-47e9ea128843&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/144b8d67-ba69-4019-96cf-47e9ea128843&quot; alt=&quot;DSC04447-2.jpg&quot; style=&quot;width:50%;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am Ende des Wettbewerbs wurden die drei überzeugendsten Teams ausgezeichnet. Nach ihren Abschlusspräsentationen im Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) erhielten sie Preisgelder in einer Gesamthöhe von 5.000 Euro. Die Auszeichnung wurde vom Institut für Anwalts- und Notarrecht der Universität Bielefeld gestiftet und von dessen geschäftsführendem Direktor, Professor Dr. Lutz Eidam, LL.M., überreicht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Ausblick: Von der Idee zur Beta-Version&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Projekt endet nicht mit der Preisverleihung. In den kommenden Wochen soll der Prototyp zu einer ersten Beta-Version weiterentwickelt werden. Diese wird auf der Webpräsenz von LexMea in einer Testphase zunächst den Jurastudierenden der Universität Bielefeld zur Verfügung stehen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt; „Wir sehen darin einen wichtigen Schritt, die juristische Ausbildung in Deutschland digitaler und praxisnäher zu machen“, so Michael Strecker, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bielefeld und Gründer von LexMea. „Langfristig möchten wir die Anwendung auch über die Universität Bielefeld hinaus verfügbar machen.“&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/e42c4c7f-7a9d-4f6e-81dc-255286bdc27c&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/e42c4c7f-7a9d-4f6e-81dc-255286bdc27c&quot; alt=&quot;DSC04435.jpg&quot; style=&quot;width:25%;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/bb048af1-1fbd-4f02-bbcc-5b5435847c5c&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/bb048af1-1fbd-4f02-bbcc-5b5435847c5c&quot; alt=&quot;DSC04445.jpg&quot; style=&quot;width:25%;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=&quot;font-size:10px;&quot;&gt;﻿&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size:10px;&quot;&gt;PD Dr.-Ing. Sven Wachsmuth (links) und Michael Strecker (rechts) fassen das Projekt und die Herausforderungen noch einmal zusammen.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=&quot;font-size:10px;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/3b03d733-4d5b-4f3b-b127-26e0b79a905b&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/3b03d733-4d5b-4f3b-b127-26e0b79a905b&quot; alt=&quot;DSC04472.jpg&quot; style=&quot;width:25%;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/00b34aa9-4430-40f4-98d2-c064005aed7d&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/00b34aa9-4430-40f4-98d2-c064005aed7d&quot; alt=&quot;DSC04502.jpg&quot; style=&quot;width:25%;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/4b3cccc8-3bdb-40ea-9861-75c1a1b87068&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/4b3cccc8-3bdb-40ea-9861-75c1a1b87068&quot; alt=&quot;DSC04529.jpg&quot; style=&quot;width:25%;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size:10px;&quot;&gt;&lt;i&gt;Die ersten drei Plätze wurden durch&amp;nbsp;das Institut für Anwalts- und Notarrecht der Universität Bielefeld mit Preisgeldern ausgezeichnet.&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=&quot;font-size:10px;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
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      <title>Erstsemesterwoche gestartet: Fakult&amp;auml;t hei&amp;szlig;t neue Studierende willkommen</title>
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      <pubDate>Tue, 7 Oct 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
      <category>Allgemein</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft</handle>
      <name>Rechtswissenschaft</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">Seit dieser Woche sind die neuen Jura-Studierenden ins Wintersemester gestartet – mit vielen Eindrücken, Begegnungen und einem ersten Blick auf das, was sie im Studium erwartet.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Diesen Dienstag fiel der Startschuss für die Erstsemesterwoche des Wintersemesters 2025/2026 an der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Bielefeld. Im Hörsaal Y hieß Dekan Professor Dr. Michael Lindemann die neuen Jura-Studierenden herzlich willkommen – unterstützt von der Fachschaft Jura, dem Studienbüro und der Zentralen Studienberatung.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In seiner Begrüßung erinnerte Michael Lindemann an die besondere Rolle der Rechtswissenschaft in unserer Gesellschaft: „Fälle wie die jüngst gescheiterte Wahl von Frau Brosius-Gersdorf zur Bundesverfassungsrichterin zeigen, wie fragil unsere rechtsstaatlichen Institutionen geworden sind - lange für selbstverständlich Gehaltenes wie eine Verfassungsrichterwahl kann hier von heute auf morgen in Frage gestellt werden. Umso mehr kommt es auf Juristinnen und Juristen mit einem sicheren Judiz und mit Rückgrat an. Wer Jura studiert, übernimmt Verantwortung: Für Gerechtigkeit und für das Vertrauen in die Institutionen unseres Rechtsstaats.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Anschluss erhielten die Studierenden erste Einblicke in den Aufbau des Studiums und praktische Tipps für den Start. Beim gemeinsamen Mensabesuch bot sich danach Gelegenheit, die ersten Kontakte zu knüpfen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Von KI bis Gutachtentechnik – ein vielfältiges Programm
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
In den kommenden Tagen erwartet die neuen Studierenden ein abwechslungsreiches Programm:
Am Mittwoch geht es unter dem Titel „Jura studieren mit KI?!“ mit Professorin Dr. Marie Herberger um Chancen und Herausforderungen digitaler Lernhilfen. Zudem stehen Kurzvorträge, Diskussionen und Einführungen in die Bibliotheksnutzung auf dem Plan.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Am Donnerstag und Freitag folgen Einblicke in Zusatzangebote der Fakultät – etwa Moot Courts, das ErstAka-Mentoring oder die studentische Rechtsberatung – sowie Workshops zu Europa und Fremdsprachenprogrammen. Den Abschluss bildet am Freitag eine Einführung in die Gutachtentechnik, einem zentralen methodischen Baustein des Jurastudiums.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Natürlich kommt auch das Kennenlernen nicht zu kurz: Eine Unirallye, eine Kneipentour und das abschließende Get-together sorgen dafür, dass die ersten Kontakte geknüpft werden können.&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/c2372820-1471-4521-9ccb-8ea8c1d72b92&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/c2372820-1471-4521-9ccb-8ea8c1d72b92&quot; alt=&quot;DSC04602.jpg&quot; style=&quot;width:25%;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/db3bee36-b7f5-41ab-820f-5f7e72b35bf3&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/db3bee36-b7f5-41ab-820f-5f7e72b35bf3&quot; alt=&quot;DSC04555.jpg&quot; style=&quot;width:25%;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/8993fa8f-e6ca-4fcb-b913-6805e4a38218&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/8993fa8f-e6ca-4fcb-b913-6805e4a38218&quot; alt=&quot;DSC04571.jpg&quot; style=&quot;width:25%;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/dee82fc5-c4a5-4433-8470-e5d8858e83b2&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/dee82fc5-c4a5-4433-8470-e5d8858e83b2&quot; alt=&quot;DSC04577.jpg&quot; style=&quot;width:25%;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/cb64cfda-ed8a-4158-a3b6-6bd107f4d0e2&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/cb64cfda-ed8a-4158-a3b6-6bd107f4d0e2&quot; alt=&quot;DSC04589.jpg&quot; style=&quot;width:25%;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
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      <title>Schreib-Retreat f&amp;uuml;r Doktorandinnen der juristischen Fakult&amp;auml;t</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/entry/schreib-retreat-f-uuml-r1</link>
      <pubDate>Wed, 24 Sep 2025 11:18:24 +0200</pubDate>
      <category>Allgemein</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft</handle>
      <name>Rechtswissenschaft</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">Beim zweiten Schreib-Retreat der Fakultät nutzten Doktorandinnen eine Woche konzentrierter Schreibphasen, um ihre Dissertationen voranzubringen.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/55b7d8da-504b-4b3b-89e4-2e74d426e7f0&quot;&gt;&lt;img style=&quot;width:100%;&quot; alt=&quot;2025_08-21_Anne-Frisch-11.jpg&quot; src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/55b7d8da-504b-4b3b-89e4-2e74d426e7f0&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Intensives Arbeiten in klösterlicher Ruhe: Beim zweiten Schreib-Retreat der Fakultät für Rechtswissenschaft nutzten Doktorandinnen eine Woche konzentrierter Schreibphasen, fachlicher Impulse und Ausgleichsangebote, um ihre Dissertationen voranzubringen.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als Kooperation des Promotionsprogrammes mit der Gleichstellungskommission fand in der Woche vom 15.-19. September 2025 ein Schreib-Retreat für die Doktorandinnen der juristischen Fakultät statt. Eine Woche lang zog sich die Gruppe Doktorandinnen in die klösterliche Ruhe des Tagungshauses Ohrbeck im Osnabrücker Land zurück und arbeitete intensiv an ihren Dissertationsprojekten. Die Woche unterteilte sich in täglich vier konzentrierte Schreibphasen, gemeinsame Mahlzeiten und ein ergänzendes Rahmenprogramm. Zum Rahmenprogramm gehörten Impulse zur Bewältigung von Herausforderungen während der Dissertation, zur Karriere- und Zukunftsplanung sowie zu Weiterbildungsmöglichkeiten und Auslandsaufenthalten. Um dem stark ausgeprägten Fokus auf die Promotion und den tiefen Gedanken zur eigenen Zukunftsplanung einen Ausgleich entgegen zu setzen, waren Waldspaziergänge, Yoga und Gespräche wichtiger Bestandteil der Woche. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Als Fazit dieser gemeinsamen Herbstwoche bleibt: Alle Teilnehmerinnen empfanden diese ablenkungsfreie Zeit als äußerst produktiv und wertvoll und alle Doktorandinnen erzielten sichtbare Resultate für die Dissertationsprojekte. Das zweite Schreib-Retreat war erneut ein voller Erfolg und es besteht der dringende Wunsch, dieses Angebot dauerhaft zu etablieren.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/ea24b4bb-940e-4798-aea2-b5587225e188&quot;&gt;&lt;img style=&quot;width:25%;&quot; alt=&quot;20250918_145636.jpg&quot; src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/ea24b4bb-940e-4798-aea2-b5587225e188&quot;&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/83432f41-d81f-4d2f-a1ec-e1bfefef16cf&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/83432f41-d81f-4d2f-a1ec-e1bfefef16cf&quot; alt=&quot;2025_08-21_Anne-Frisch-08.jpg&quot; style=&quot;width:25%;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/55b7d8da-504b-4b3b-89e4-2e74d426e7f0&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/fde53b09-1c5a-443e-9045-745b0b9ee94d&quot;&gt;&lt;img style=&quot;width:25%;&quot; alt=&quot;2025_08-21_Anne-Frisch-07.jpg&quot; src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/fde53b09-1c5a-443e-9045-745b0b9ee94d&quot;&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/a4335c1d-5148-4575-bc5d-d4ae00826a78&quot;&gt;&lt;img style=&quot;width:25%;&quot; alt=&quot;20250918_085725.jpg&quot; src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/mediaresource/a4335c1d-5148-4575-bc5d-d4ae00826a78&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
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      <title>Ver&amp;ouml;ffentlichung in der ZEIT &amp;ndash; Charlotte Schmitt-Leonardy analysiert den P&amp;eacute;tain-Prozess</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/entry/ver-ouml-ffentlichung-in-der</link>
      <pubDate>Fri, 5 Sep 2025 14:24:16 +0200</pubDate>
      <category>Allgemein</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft</handle>
      <name>Rechtswissenschaft</name>
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          <atom:summary type="html">Charlotte Schmitt-Leonardy analysiert gemeinsam mit Antonia Rosenstock den Pétain-Prozess: ein Verfahren, das exemplarisch zeigt, wie eng Recht, Geschichte und Politik miteinander verflochten sein können.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Professorin Dr. Charlotte Schmitt-Leonardy, Inhaberin des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht und interdisziplinäre Rechtsforschung an der Fakultät,&amp;nbsp;hat gemeinsam mit Antonia Rosenstock, M.Jur. (Oxford), in der ZEIT publiziert. Der Beitrag rückt den Strafprozess gegen Philippe Pétain ins Zentrum – ein Verfahren, das exemplarisch zeigt, wie eng Recht, Geschichte und Politik miteinander verflochten sein können.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Pétain, gefeierter „Held von Verdun“ und später Staatschef des kollaborierenden Vichy-Regimes, stand in Paris nicht nur als Angeklagter vor Gericht, sondern als Projektionsfläche einer ganzen Nation. Das Verfahren sollte die Schuldfrage klären – doch ebenso entscheidend war die politische Botschaft: Frankreich inszenierte sich als von den Nazis verführt und nicht als aktiv kollaborierend. Die Verurteilung des greisen Staatschefs diente damit auch der Entlastung des kollektiven Selbstbildes. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schmitt-Leonardy und Rosenstock zeigen, dass Strafprozesse nach Diktatur und Krieg oft eine doppelte Funktion erfüllen: Sie müssen individuelle Verantwortung zuweisen, stehen aber zugleich im Dienst einer neuen politischen Ordnung. Diese Spannung prägt bis heute den Blick auf Transitional Justice weltweit. Im Fall Pétain bedeutete dies, dass die groben Linien der Kollaboration geahndet wurden, während entscheidende Aspekte – etwa die Mitwirkung an der Deportation zehntausender Jüd*innen – fast vollständig im Schatten blieben. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gerade diese Leerstelle macht den Artikel in der ZEIT so relevant: Er verdeutlicht, wie stark juristische Verfahren historische Narrative formen – und wie sie, bewusst oder unbewusst, auch zur Verdrängung beitragen können. Die Autorinnen legen offen, dass Recht nicht nur Recht spricht, sondern Erinnerung ordnet und Geschichte mitgestaltet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Den vollständigen Artikel gibt es &lt;a href=&quot;https://www.zeit.de/2025/38/philippe-petain-frankreich-nationalsozialismus-besatzung-verurteilung-tod&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>    </item>
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      <title>Neuerscheinung &amp;bdquo;Nachhaltigkeit und Wirtschaftsrecht&amp;ldquo; mit Bielefelder Expertise</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/entry/neuerscheinung-bdquo-nachhaltigkeit-und-wirtschaftsrecht</link>
      <pubDate>Thu, 4 Sep 2025 14:00:48 +0200</pubDate>
      <category>Allgemein</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft</handle>
      <name>Rechtswissenschaft</name>
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          <atom:summary type="html">Ein neuer Sammelband zur Schnittstelle von Nachhaltigkeit und Wirtschaftsrecht zeigt die zentrale Rolle der Rechtswissenschaft in der gesellschaftlichen Transformation – und gleich drei Autor*innen der Fakultät für Rechtswissenschaft sind daran beteiligt.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Nachhaltigkeit ist längst nicht mehr nur ein Schlagwort der Politik oder Umweltwissenschaften – auch die Rechtswissenschaft spielt eine zentrale Rolle, wenn es darum geht, die notwendige Transformation unserer Gesellschaft innerhalb der planetaren Grenzen juristisch zu begleiten. Ein neuer Sammelband widmet sich genau dieser Schnittstelle. Besonders bemerkenswert: Gleich drei Autor*innen der Fakultät für Rechtswissenschaft haben an diesem Band mitgewirkt. Herausgegeben wird das Buch von Professorin Dr. Anne Sanders, gemeinsam mit Professorin Dr. Anne-Christin Mittwoch (Universität Halle-Wittenberg).&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Bielefeld ist in dem Band gleich mehrfach vertreten: Neben Professorin Dr. Anne Sanders haben auch Professorin Dr. Charlotte Schmitt-Leonardy (Strafrecht) und Professor Dr. Frank Weiler (Bürgerliches Recht) eigene Beiträge verfasst.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Werk richtet sich sowohl an Studierende als auch an Praktiker*innen. Es zeigt, wie sich Nachhaltigkeit in zentralen Bereichen des Rechts widerspiegelt: vom Bürgerlichen Recht über das Gesellschafts- und Aktienrecht bis hin zu Fragen der Unternehmensberichterstattung, Lieferketten, Sustainable Finance und Kartellrecht. Auch aktuelle Entwicklungen wie Klimaklagen oder neue Rechtsformen werden aufgegriffen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Durch Unterstützung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Streitbörger und die Universität Bielefeld ist das Buch als Open-Access-Publikation verfügbar:  &lt;a href=&quot;https://doi.org/10.1007/978-3-662-70702-9#&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;https://doi.org/10.1007/978-3-662-70702-9#&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/entry/berufung-in-expertenkommission-des-bundesfinanzministeriums</guid>
      <title>Berufung in Expertenkommission des Bundesfinanzministeriums</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/entry/berufung-in-expertenkommission-des-bundesfinanzministeriums</link>
      <pubDate>Thu, 4 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
      <category>Allgemein</category>
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      <name>Rechtswissenschaft</name>
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          <atom:summary type="html">Prof. Dr. Johannes Hellermann, Lehrstuhlinhaber für Öffentliches Recht, Finanz- und Steuerrecht an der Fakultät für Rechtswissenschaft, ist vom Bundesministerium der Finanzen in eine Expertenkommission zur Modernisierung der Schuldenregel des Grundgesetzes berufen worden.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Prof. Dr. Johannes Hellermann, Lehrstuhlinhaber für Öffentliches Recht, Finanz- und Steuerrecht an der Fakultät für Rechtswissenschaft, ist vom Bundesministerium der Finanzen in eine Expertenkommission zur Modernisierung der Schuldenregel des Grundgesetzes berufen worden.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die vom Bundesministerium der Finanzen eingesetzte Kommission besteht aus 15 unabhängigen Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis. Ihre Aufgabe: Vorschläge für eine Reform der Schuldenregel zu entwickeln. Ziel ist es, Rahmenbedingungen zu schaffen, die langfristig sowohl Investitionen in zentrale Zukunftsaufgaben ermöglichen als auch die Solidität öffentlicher Finanzen gewährleisten.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Mit der Berufung von Prof. Dr. Johannes Hellermann bringt ein Experte für Finanz- und Steuerrecht die Perspektive der Bielefelder Rechtswissenschaft in die bundespolitische Debatte ein. Seine Forschungsschwerpunkte liegen seit vielen Jahren im Bereich des Finanzverfassungsrechts, insbesondere im Spannungsfeld von staatlicher Haushaltsdisziplin, Steuererhebung und Finanzierung öffentlicher Aufgaben.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Die Arbeit der Kommission ist von besonderer Bedeutung: Angesichts aktueller Herausforderungen – von der Transformation hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft über die Digitalisierung bis zur Stärkung der Infrastruktur – stellt sich die Frage, wie das Grundgesetz künftig eine verlässliche Balance zwischen Handlungsfähigkeit des Staates und finanzieller Stabilität sichern kann.&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
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      <title>Rechtswissenschaft geh&amp;ouml;rt zu den beliebtesten Studienf&amp;auml;chern in NRW</title>
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      <pubDate>Tue, 2 Sep 2025 11:27:00 +0200</pubDate>
      <category>Allgemein</category>
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          <atom:summary type="html">Das Statistische Landesamt IT.NRW hat die aktuellen Zahlen zu den Studienfächern im Wintersemester 2024/25 veröffentlicht. Mit rund 36.700 eingeschriebenen Studierenden belegt Rechtswissenschaft landesweit den dritten Platz hinter Betriebswirtschaftslehre (44.300) und Informatik (39.600).</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Das Statistische Landesamt IT.NRW hat die aktuellen Zahlen zu den Studienfächern im Wintersemester 2024/25 veröffentlicht. Mit rund 36.700 eingeschriebenen Studierenden belegt Rechtswissenschaft landesweit den dritten Platz hinter Betriebswirtschaftslehre (44.300) und Informatik (39.600).&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Insgesamt waren an den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen zum Wintersemester 2024/25 rund 701.400 Studierende eingeschrieben. Der Frauenanteil lag landesweit bei 49,7 Prozent.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;An der Universität Bielefeld war Rechtswissenschaft im Wintersemester 2024/25 mit 3.430 Studierenden das größte Fach. Davon waren 1.279 männlich und 2.151 weiblich. An zweiter Stelle folgte Erziehungswissenschaft mit 2.469 Studierenden, ebenfalls mit einem hohen Frauenanteil (2.055).

Damit gehört Rechtswissenschaft nicht nur landesweit zu den drei meistgewählten Studienfächern, sondern ist auch an der Universität Bielefeld das fachlich größte Studienangebot.&lt;/p&gt;</description>    </item>
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