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    <title>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</title>
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    <description>DIe Pressemeldungen der Universität Bielefeld finden ab sofort unter https://aktuell.uni-bielefeld.de/pressemitteilungen</description>
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      <title>Personalnachrichten aus der Universit&amp;auml;t Bielefeld</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/personalnachrichten-aus-der-universit-auml6</link>
      <pubDate>Fri, 27 Jun 2025 13:30:17 +0200</pubDate>
      <category>Personalien</category>
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      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
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          <atom:summary type="html">(Nr.77/2025) Auszeichnungen und Förderungen für Bielefelder Wissenschaftler*innen und Georg Forster-Stipendiat zu Gast.  </atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;•	Bielefelder Wissenschaftler Florian Schneider bei Nobelpreisträger*innen-Meeting in Lindau
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;•	Brigitte Knobbe-Keuk Preis für Sebastian Plesdonat 
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;•	Tina Heitmann erhält Förderpreis der Stiftung Supervision
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;•	Billy Toussie Tchegnitegni, PhD, ist Georg Forster Stipendiat der Alexander von Hum-boldt-Stiftung
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;•	Neue Dekan*innen
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Florian Schneider&lt;/b&gt; (25) wird an der 74. Lindauer Nobelpreisträgertagung mit dem Schwerpunkt Chemie teilnehmen (29. Juni bis 4. Juli). Die wissenschaftliche Prüfungskommission des Rates für die Lindauer Nobelpreisträgertagung wählte Florian Schneider unter den vielversprechendsten Nachwuchswissenschaftlern aus 84 Ländern aus. Die ausgewählten Nachwuchswissenschaftler werden Anfang Juli die einzigartige Atmosphäre der Lindauer Tagung erleben und mitgestalten. Bis heute planen mehr als 30 Nobelpreisträger aus der ganzen Welt die Teilnahme an der Tagung und begrüßen die herausragenden Qualifikationen und die große Vielfalt der Nationalitäten der circa 600 jungen Wissenschaftler*innen. 
Florian Schneider hat an der Universität Bonn studiert und seinen Master an der Universität Bielefeld in Chemie absolviert. Zurzeit promoviert er in der Arbeitsgruppe Physikalische Chemie I. Von dem Treffen in Lindau erhofft sich der junge Chemiker, der gern weiter in der Wissenschaft arbeiten möchte, nicht nur einen spannenden und inspirierenden Austausch mit zahlreichen Nobelpreisträgern, sondern auch mit vielen anderen jungen Wissenschaftler*innen aus aller Welt. 

&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Sebastian Plesdonat&lt;/b&gt; (34) erhält für seine Dissertation mit dem Titel &amp;quot;Korrespondenz im Steuerrecht. Beschreibung einer Gesetzgebungstechnik und steuertheoretische Untersuchung der Besteuerung von Kapitalgesellschaften und deren Anteilseignern&amp;quot; den Dissertationspreis der Brigitte Knobbe-Keuk Stiftung. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wird alle zwei Jahre in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft der Fachanwälte für Steuerrecht e.V. ausgelobt. Gefördert werden junge Rechtswissenschaft¬ler*innen, die an einer deutschen Universität hervorragende Dissertationen auf einem der Arbeitsgebiete von Brigitte Knobbe-Keuk vorgelegt haben, insbesondere in den Bereichen des Bürgerlichen Rechts, des Handels-, Gesellschafts-, Wirtschafts- sowie des Steuer- und Europarechts. Die Preisverleihung fand am Vorabend der Jahresarbeitstagung für Fachanwälte für Steuerrecht am 25. Mai in Wiesbaden statt. Die Arbeit entstand am Bielefelder Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Steuerrecht und wurde von Professor Dr. Simon Kempny betreut. 
Sebastian Plesdonat hat zunächst ein Duales Studium in der hessischen Finanzverwaltung zum &amp;quot;Diplom-Finanzwirt&amp;quot; absolviert und studierte anschließend Rechtswissenschaften an der Goethe Universität Frankfurt am Main. Von August 2019 bis April 2024 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bielefelder Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Steuerrecht von Prof. Dr. Kempny. Zurzeit ist er Referendar am Landgericht in Frankfurt am Main.
Die Brigitte Knobbe-Keuk Stiftung wurde im November 2011 vom Ehemann der Namensgeberin, in Gemeinschaft mit der Universität Bonn, als unselbstständige Stiftung unter dem Dach der Bonner Universitätsstiftung errichtet. Die deutsche Rechtswissenschaft verdankt Professor Dr. Brigitte Knobbe-Keuk herausragende Arbeiten auf den Gebieten des Bürgerlichen Rechts, des Bilanz- und Steuerrechts sowie des Handels- und Gesellschaftsrechts. Auch dem Europäischen Gesellschafts- und Steuerrecht hat sie entscheidende Impulse gegeben und neue Wege geebnet.

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Tina Heitmann&lt;/b&gt; (48), wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Bielefeld, ist für ihren Podcast ausgezeichnet worden. Gemeinsam mit Henning Schnieder erhält sie den Cornelius F.- Wieringa Förderpreis der Stiftung Supervision. Der Förderpreis der Stiftung Supervision ist mit 3.000 Euro dotiert und zeichnet wegweisende Beiträge zu einer wertorientierten Professionalisierung der Supervision aus. Er wird am 27. September in Berlin verliehen.
Der zukunftsweisende Podcast &amp;quot;Überblick-Supervision&amp;quot; nutzt ein Medium, das die Diskurskultur der Supervision ins digitale Zeitalter überträgt und bereichert. Seit März 2023 führen die beiden Supervisoren jeden Monat Gespräche mit Persönlichkeiten aus den Bereichen Supervision, Coaching und Organisationsberatung. Was diesen Podcast besonders macht: Statt standardisierter Interviews erleben die Zuhörenden authentische Begegnungen mit offenem Ausgang. Der Podcast ist unter https://ueberblick.podigee.io/ und auf allen gängigen Plattformen verfügbar.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Billy Toussie Tchegnitegni, PhD&lt;/b&gt; (38), ist für zwei Jahre als Georg Forster Stipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung an der Universität Bielefeld tätig. Der Wissenschaftler aus Kamerun forscht als Postdoktorand zum Thema Naturstoffchemie in der Arbeitsgruppe Organische und Bioorganische Chemie von Professor Dr. Norbert Sewald. Das Hauptziel seines Forschungsprojekts ist es, eine innovative Strategie zur schnellen und eindeutigen Entdeckung potenter bioaktiver Verbindungen aus endophytischen Pilzen zu entwickeln. Diese Verbindungen wurden aus ausgewählten Heilpflanzen isoliert, die in Kamerun zur Behandlung von bakteriellen Infektionskrankheiten und bestimmten Krebsarten verwendet werden. Die Umsetzung dieses Forschungsvorhabens wird zur Erreichung von drei Entwicklungszielen der Vereinten Nationen beitragen, und zwar durch den Beitrag zu guter Gesundheit und Wohlbefinden (SDG 3), die Förderung des Lebens auf dem Land (SDG 15) und die Verbesserung der Bildungsqualität (SDG 4).
Billy Toussie Tchegnitegni hat Chemie/Organische Chemie an der Universität von Dschang (Kamerun) studiert und dort auch zum Thema Naturstoffchemie promoviert. Es folgten Forschungsaufenthalte an den Universitäten Yaoundé I (Kamerun), Bielefeld, Karachi (Pakistan) und der University of the Western Cape (Südafrika).
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;An der Fakultät für Chemie wurde &lt;b&gt;Professorin Dr. Angelika Kühnle &lt;/b&gt;zur Prodekanin gewählt.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/KHQKL&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; abrufbar&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
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      <title>Dr. Stephan Becker als Kanzler der Universit&amp;auml;t Bielefeld wiedergew&amp;auml;hlt</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/dr-stephan-becker-als-kanzler</link>
      <pubDate>Fri, 13 Jun 2025 15:13:05 +0200</pubDate>
      <category>Personalien</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
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          <atom:summary type="html">(Nr. 69/2025) Die Mitglieder der Hochschulwahlversammlung haben heute mit deutlicher Mehrheit Dr. Stephan Becker für ein zusätzliches Jahr als Kanzler der Universität Bielefeld bestätigt.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Verlängerung seiner Amtszeit um ein Jahr
&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;(Nr. 69/2025) &lt;b&gt;Die Mitglieder der Hochschulwahlversammlung haben heute (13. Juni 2025) mit deutlicher Mehrheit Dr. Stephan Becker für ein zusätzliches Jahr als Kanzler der Universität Bielefeld bestätigt. Auf Wunsch von Rektorin Professorin Dr. Angelika Epple sowie der wählenden Gremien Hochschulrat und Senat hatte er sich noch einmal für eine verkürzte Amtszeit von einem Jahr beworben – seine aktuelle endet im August 2026.
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Professorin Dr.-Ing. Dr. Dr. h.c. Sabine Kunst, Vorsitzende des Hochschulrats: „Dr. Stephan Becker hat über annähernd zwei Amtsperioden aus seiner Funktion als Kanzler wesentlich zur Neuaufstellung und Erweiterung der Universität Bielefeld beigetragen. Wir freuen uns, diesen erfolgreichen Weg mit ihm gemeinsam fortzusetzen und wünschen ihm viel Fortune.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Professorin Dr. Silke Schwandt, Vorsitzende des Senats: „Dr. Stephan Becker hat der Universität in den vergangenen Jahren unschätzbare Dienste geleistet und uns gut vertreten. Ich bin froh, dass er weiterhin das Programm der Rektorin unterstützt, insbesondere mit Blick auf die Herausforderungen der Profilbildung.&amp;quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Professorin Dr. Angelika Epple, Rektorin: „Ich danke Dr. Stephan Becker ganz herzlich für seine Bereitschaft, unseren eingeschlagenen Weg der Profilbildung noch ein zusätzliches Jahr mit mir und dem Rektorat zu gehen. Seine Erfahrungen und Kompetenzen sind in dem Prozess extrem wertvoll. Insbesondere gilt dies für den notwendigen Schritt der Konsolidierung unseres Finanzhaushalts angesichts der angekündigten Kürzungen des Landes für die Hochschulen. Unser Kanzler hat in den vergangenen Jahren riesige Projekte und Herausforderungen erfolgreich gemeistert. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dr. Stephan Becker, Kanzler: „Ich bedanke mich für das ausgesprochene Vertrauen. Den von der Rektorin eingeschlagenen Weg der Profilbildung halte ich für richtig und notwendig. Des-halb möchte ich gerne mit meiner spezifischen Expertise in hochschulbezogenen Management- und Steuerungsfragen dazu beitragen, die entscheidenden Weichen für die Zukunft unserer Universität zu stellen – sowohl strategisch-konzeptionell als Mitglied dieses Rektorats als auch bei der konkreten Umsetzung als Verantwortlicher für die Unterstützungsbereiche. “&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dr. Stephan Becker ist seit 2014 Kanzler der Universität Bielefeld. Seine zwei Amtszeiten (2014 – 2020 und 2020 - 2026) sind und waren von weitreichenden Veränderungsprozessen geprägt. Herausragende Beispiele für zentrale Herausforderungen und Aufgaben sind die Sanierung des Universitätshauptgebäudes, die Weiterentwicklung der Unterstützungsbereiche (Technik und Verwaltung), die Planung und Umsetzung der infrastrukturellen Voraussetzungen für die Medizinische Fakultät, die Bewältigung von Krisen (Corona-Pandemie, Energiekrise) sowie ganz aktuell die Planung der Konsolidierung aufgrund angekündigter Finanzkürzungen des Landes.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unter dem Titel „Universitätsverwaltung 2025“ hat Dr. Stephan Becker ein umfassendes Modernisierungsprogramm für die Unterstützungsbereiche durchgeführt. Die Themen darin waren unter anderem Prozessmanagement und Digitalisierung, Projektmanagement sowie Führungs- und Fachkräfteentwicklung. Sein leitendes Motiv: Die Unterstützungsbereiche richten sich – unter Berücksichtigung sich wandelnder Rahmenbedingungen – bestmöglich auf die Anforderungen der Universität in Forschung, Studium und Lehre aus. Ein besonderer Fokus lag dabei auf der Kulturentwicklung, beispielsweise mit der partizipativen Entwicklung eines Leitbilds für gute Zusammenarbeit und eines Führungsleitbildes. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Kanzler der Universität Bielefeld ist Leiter der Verwaltung und hauptamtliches Mitglied des Rektorats. Er ist Dienstvorgesetzter des nichtwissenschaftlichen Personals und zuständig für den Haushalt, Bauangelegenheiten sowie für Rechts- und sonstige Verwaltungsaufgaben.
Die Wahl erfolgte durch die Hochschulwahlversammlung, die aus den Mitgliedern des Senats und den externen Mitgliedern des Hochschulrats besteht. Beide Gremien haben die gleichen Stimmenanteile.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dr. Stephan Becker, 1960 in Hanau geboren, studierte Rechtswissenschaft in Würzburg. Nach Referendariat und Zweitem Juristischen Staatsexamen war er zunächst wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Juristischen Fakultät der Universität Würzburg. 1992 wechselte er an die Humboldt-Universität zu Berlin, an der er auch seine Promotion abschloss. 1994 trat Dr. Becker in die Senatsverwaltung für Wissenschaft und Forschung von Berlin ein. Dort war er zuletzt Referatsleiter für den Bereich Universitäten, Fachhochschulen und Kunsthochschulen sowie stellvertretender Leiter der Hochschulabteilung. Von 2008 bis 2014 war er Kanzler der Hoch-schule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW). Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/QTAAM&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; abrufbar. &lt;/p&gt;</description>    </item>
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      <title>Personalnachrichten aus der Universit&amp;auml;t Bielefeld</title>
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      <pubDate>Fri, 25 Apr 2025 14:06:51 +0200</pubDate>
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      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
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          <atom:summary type="html">(Nr. 2025/44) Bielefelder Wissenschaftler*innen sind international und national gefragt. Preise und Ehrungen sowie Wahlen in Gremien und Vorstandsämter.  </atom:summary>          <description>&lt;ul class=&quot;wp-block-list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Professor Dr. Uwe Walter erhält den Karl-Christ-Preis 2025&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Professor Dr. Martin Carrier jetzt Ehrendoktor der Universität Athen&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Professor Dr. Oliver Razum in den Beirat des RKI berufen&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Humboldt-Stipendiat Professor Dr. Fabricio Motteran im Centrum für Biotechnologie&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Professorin Dr. Sabine Kunst neue Präsidentin des Konsortiums Türkisch-Deutsche Universität&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Professorin Dr. Katharina Kohse-Höinghaus Ehrenmitglied der Chinesischen Chemischen Gesellschaft&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Professor Dr. Simon Kühne erneut in den Vorstand der DGOF gewählt&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Neue Dekan*innen&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;



&lt;div class=&quot;wp-block-cgb-block-unidivider uni-divider&quot;&gt;&lt;/div&gt;





&lt;div class=&quot;wp-block-cgb-block-uniimage uni-image col-md-8 offset-md-2&quot;&gt;&lt;div class=&quot;content&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;gallery-item&quot; alt=&quot;2025-03-28-Walter_Uwe&quot; src=&quot;https://aktuell.uni-bielefeld.de/wp-content/uploads/2025/04/2025-03-28-Walter_Uwe-1024x683.jpg&quot;&gt;&lt;div class=&quot;slide-content&quot;&gt;&lt;div class=&quot;caption-text&quot;&gt;Prof. Dr. Uwe Walter rückt die althistorische Forschung in den Fokus der Öffentlichkeit.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;



&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Professor Dr. Uwe Walter &lt;/strong&gt;(62) erhält den Karl-Christ-Preis &amp;nbsp;2025. Die mit 25.000 Euro dotierte Auszeichnung ehrt in einem zweijährigen Turnus herausragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Alten Geschichte und ihrer Nachbardisziplinen sowie der Wissenschafts- und Rezeptionsgeschichte des Altertums. Er wird im Wechsel an den Universitäten Frankfurt a.M. und Bern vergeben, wo die Tradition Karl Christs fortgeführt wird. Die Jury attestierte dem Bielefelder Historiker einen souveränen Überblick über die wissenschaftliche Literatur und die verschiedenen wissenschaftlichen „turns“, denen er durchaus skeptisch gegenübersteht. Dieser habe es ihm ermöglicht, dicht geschriebene, informationsgesättigte, zuverlässige, aber auch konzeptionell innovative Synthesen sowohl zur politischen Ordnung der römischen Republik als auch zur griechischen Geschichte in archaischer und klassischer Zeit vorzulegen.&amp;nbsp; Die Jury lobt zudem seine regelmäßigen Buchbesprechungen in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, die die Gegenstände der althistorischen Forschung einem breiten Publikum näherbringen. Der Preis wurde am 12. April in der Archäologischen Sammlung der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt a.M. verliehen.&lt;br&gt;Uwe Walter ist seit 2004 Professor für Allgemeine Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der Alten Geschichte an der Universität Bielefeld.&lt;/p&gt;



&lt;div class=&quot;wp-block-cgb-block-uniimage uni-image col-md-8 offset-md-2&quot;&gt;&lt;div class=&quot;content&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;gallery-item&quot; alt=&quot;2025-03-22-Carrier_Martin&quot; src=&quot;https://aktuell.uni-bielefeld.de/wp-content/uploads/2025/04/2025-03-22-Carrier_Martin.jpg&quot;&gt;&lt;div class=&quot;slide-content&quot;&gt;&lt;div class=&quot;caption-text&quot;&gt;Prof. Dr. Martin Carrier ist neuer Ehrendoktor der Universität Athen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;





&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Professor Dr. Martin Carrier&lt;/strong&gt; (69) ist im März von der Universität Athen mit einer &lt;a href=&quot;https://hub.uoa.gr/en/professor-at-bielefeld-university-germany-dr-martin-carrier-receives-the-title-of-doctor-honoris-causa-of-the-department-of-history-and-philosophy-of-science/&quot;&gt;Ehrendoktorwürde&lt;/a&gt; geehrt worden. Der Wissenschaftsphilosoph der Universität Bielefeld erhielt die Auszeichnung vom Fachbereich für Wissenschaftsgeschichte und -philosophie der Nationalen und Kapodistrianischen Universität Athen (NKUA) (Griechenland). Der Rektor der Universität Athen, Professor Gerasimos Siasos, hob die wichtigen Forschungsarbeiten Carriers zur dynamischen Entwicklung wissenschaftlicher Theorien und der Verbindung zwischen Philosophie einerseits und praktischer und angewandter wissenschaftlicher Forschung andererseits hervor. Laudator Professor Chrysostomos Mantzavinos bescheinigte ihm große Verdienste zur Verteidigung der Vernunft in oft vernunftfeindlichen und vernunftwidrigen Zeiten.&lt;br&gt;Professor Carrier ist seit 1998 Professor für Wissenschaftsphilosophie an der Universität Bielefeld.&amp;nbsp; Er ist Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Akademien und erhielt 2008 den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).&lt;/p&gt;



&lt;div class=&quot;wp-block-cgb-block-uniimage uni-image col-md-8 offset-md-2&quot;&gt;&lt;div class=&quot;content&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;gallery-item&quot; alt=&quot;2020_04_25-Razum_Oliver_(1809)&quot; src=&quot;https://aktuell.uni-bielefeld.de/wp-content/uploads/2025/04/2020_04_25-Razum_Oliver_1809-1024x680.jpg&quot;&gt;&lt;div class=&quot;slide-content&quot;&gt;&lt;div class=&quot;caption-text&quot;&gt;Prof. Dr. Oliver Razum ist neu in den Wissenschaftlichen Beirat des Robert Koch-Instituts berufen worden. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;





&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Professor Dr. Oliver Razum &lt;/strong&gt;(64) ist in den Wissenschaftlichen Beirat des Robert Koch-Instituts (RKI) berufen worden. Die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirates werden vom Präsidenten des Robert Koch-Instituts in Abstimmung mit dem Bundesministerium für Gesundheit für jeweils vier Jahre berufen und sollen das RKI begleiten. Der Beirat hat unter anderem die Aufgaben, zur fachlichen und wissenschaftlichen Leistung des Robert Koch-Instituts regelmäßig Stellung zu nehmen, bei der Entwicklung mittel- und langfristiger Ziele beratend mitzuwirken und bei der Optimierung der Institutsorganisation zu beraten. Razum arbeitet zudem weiterhin im Beirat Gesundheitsmonitoring und Gesundheitsberichterstattung des Robert Koch-Instituts. &amp;nbsp;&lt;br&gt;Professor Razum ist seit 2004 Leiter der Arbeitsgruppe Epidemiologie und International Public Health an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld und Experte auf dem Gebiet von Migration und Gesundheit.&lt;/p&gt;



&lt;div class=&quot;wp-block-cgb-block-uniimage uni-image col-md-8 offset-md-2&quot;&gt;&lt;div class=&quot;content&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;image&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;gallery-item&quot; alt=&quot;2025-03-28-Motteran_Fabricio&quot; src=&quot;https://aktuell.uni-bielefeld.de/wp-content/uploads/2025/04/2025-03-28-Motteran_Fabricio-1024x838.jpg&quot;&gt;&lt;div class=&quot;slide-content&quot;&gt;&lt;div class=&quot;caption-text&quot;&gt;Prof. Dr. Fabricio Motteran forscht als CAPES-Humboldt-Forschungsstipendiat am CeBiTec der Universität Bielefeld.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;





&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Professor Dr. Fabricio Motteran &lt;/strong&gt;(43)&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;vom Center for Technology and Geosciences, Federal University of Pernambuco, Recife, (Brasilien) hat seinen einjährigen Gastaufenhalt am Centrum für Biotechnologie (CeBiTec) der Universität Bielefeld aufgenommen. Er wird über ein CAPES-Humboldt-Forschungsstipendium für erfahrene Forschende finanziert. Das Forschungsprojekt von Fabricio Motteran befaßt sich mit der taxonomischen und funktionellen Genanalyse mit Hilfe von bioinformatischen Werkzeugen. Das CeBiTec befasst sich seit langem mit der Analyse von mikrobiellen Gemeinschaften aus Biogasanlagen. Fabricio Motteran plant die Analyse der mikrobiellen Gemeinschaften von drei brasilianischen Biogas-Fermentationsansätzen. Der brasilieanische Gast wird im CeBiTec von Professor Dr. Alfred Pühler und Dr. Andreas Schlüter aus der Arbeitsgruppe &amp;quot;Genomforschung an industriellen Mikroorganismen&amp;quot; sowie von Professor Dr. Alexander Sczyrba von der Arbeitsgruppe &amp;quot;Computational Metagenomics&amp;quot; betreut.&lt;br&gt;Fabricio Motteran hat Biologische Wissenschaften studiert und ist Experte für Umweltmanagement, chromatografische Analysen und Molekularbiologie. Seine Forschungsarbeiten sind auf Siedlungswasserwirtschaft und Bioprozesse ausgerichtet. Er hat in Brasilien und Spanien gelehrt und geforscht.&lt;/p&gt;



&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Professorin Dr. Sabine Kunst &lt;/strong&gt;(70), Vorsitzende des Hochschulrates der Universität Bielefeld, ist als Nachfolgerin von Professorin Dr. Rita Süssmuth zur neuen Präsidentin des Konsortiums Türkisch-Deutsche Universität (K-TDU) gewählt worden. Das Konsortium, dem 38 deutsche Hochschulen unter Federführung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) angehören, unterstützt den Ausbau der Türkisch-Deutschen Universität (TDU) in Istanbul. Sabine Kunst übernimmt den Vorsitz im Konsortium der TDU ehrenamtlich für drei Jahre.&lt;br&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Professorin Dr. Katharina Kohse-Höinghaus&lt;/strong&gt; (73) wurde zum Ehrenmitglied der Chinese Chemical Society (CCS) gewählt. Die CCS ist das Pendant zur deutschen Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh). Sie hat cirka 120.000 individuelle und mehr als 180 institutionelle Mitglieder. Honorary Fellow ist der höchste Status, der an ausgezeichnete internationale Wissenschaftler*innen vergeben wird.&lt;br&gt;Katharina Kohse-Höinghaus ist Senior-Professorin der Universität Bielefeld und Ehrensenatorin. Sie engagiert sich seit mehr als 20 Jahren in hochrangigen wissenschaftlichen Organisationen und ist Mitglied in zahlreichen wissenschaftlichen Akademien, unter anderem der Leopoldina, der acatech und der European Academy of Sciences (EurASc).&lt;/p&gt;



&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Professor Dr. Simon Kühne&lt;/strong&gt; (36), wurde erneut für zwei Jahre in den Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Online-Forschung (DGOF) gewählt. Die DGOF setzt sich für die Etablierung und Weiterentwicklung der Online-Forschung sowie für die Belange der Online-Forscher*innen in Deutschland ein. &amp;nbsp;Der Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis – ein besonderes Anliegen der Gesellschaft – erfolgt über die General Online Research Conference (GOR) und die Research plus-Veranstaltungsreihe.&lt;/p&gt;



&lt;p&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p&gt;Seit Februar ist das Dekanat der Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft neu gewählt. &lt;strong&gt;Professorin Dr. Elke Wild&lt;/strong&gt; wurde als Dekanin und &lt;strong&gt;Professor Dr. Bernd Gröben&lt;/strong&gt; als Prodekan wiedergewählt.&amp;nbsp; Ebenfalls in ihren Ämtern als Studiendekan bestätigt wurden die Prodekane &lt;strong&gt;Dr. Stefanie Riedel &lt;/strong&gt;und &lt;strong&gt;Dr. Dietmar Pollmann&lt;/strong&gt;. Neu im Team ist Prodekan &lt;strong&gt;Professor Dr. Axel Mayer&lt;/strong&gt;.&lt;br&gt;Seit April ist &lt;strong&gt;Professorin Dr. Angelika Kühnle&lt;/strong&gt; Prodekanin der Fakultät für Chemie.&lt;/p&gt;



&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
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      <title>Neue Professor*innen an der Universit&amp;auml;t </title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/neue-professor-innen-an-der1</link>
      <pubDate>Wed, 16 Apr 2025 15:19:25 +0200</pubDate>
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      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
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          <atom:summary type="html">(Nr.39/2025) Im Wintersemester 2024/2025 sind sechs Professorinnen und fünf Professoren an die Universität Bielefeld berufen und zwei außerplanmäßige Professoren ernannt worden.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;(Nr.39/2025)&lt;b&gt; Im Wintersemester 2024/2025 sind sechs Professorinnen und fünf Professoren an die Universität Bielefeld berufen worden. Sie arbeiten beispielsweise in den Bereichen nachhaltige Künstliche Intelligenz, Sozial- und Gender-Epidemiologie und Astrophysik. Am Universitätsklinikum OWL der Universität Bielefeld wurden Professuren in den Bereichen Ambulante Psychosoziale Medizin, Innere Medizin, Pneumologie und internistische Intensivmedizin, Notfallmedizin und Dermatologie besetzt.&lt;/b&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Irfan Glogic &lt;/b&gt;(36)  wurde im Oktober 2024 als Juniorprofeesor für Mathematik berufen. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit der Analyse von nichtlinearen partiellen Differentialgleichungen, die als mathematische Modelle für Naturphänomene dienen. Sein besonderer Fokus liegt auf dem Problem der Singularitätsbildung. Mit ihr können radikale Prozesse in der Natur mathematisch beschrieben werden, zum Beispiel das Brechen von Wasserwellen oder die Implosion eines Sterns. 
Irfan Glogic promovierte 2018 an der Ohio State University (USA). Für seine Forschungsarbeit als Doktorand wurde er 2017 mit dem Presidential Fellowship der Ohio State University ausgezeichnet. Anschließend wechselte er als Postdoc an die Universität Wien (Österreich). Seine Arbeit wurde dort durch Forschungsstipendien des Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) unterstützt.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. David Kappel&lt;/b&gt; (40) ist seit November 2024 Juniorprofessor für Nachhaltige Künstliche Intelligenz (KI) am Center for Cognitive Interaction Technology (CITEC). Seine Forschung konzentriert sich auf effiziente KI. Moderne KI-Anwendungen können komplexe Aufgaben bewältigen und erreichen die Leistungsfähigkeit von biologischen Gehirnen. Im Gegensatz zu biologischen Gehirnen verbrauchen künstliche neuronale Netze jedoch enorme Mengen an Energie und Trainingsdaten. David Kappel untersucht die Mechanismen, die diese Effizienz biologischer Gehirne ermöglichen und entwickelt neue Ansätze zur deutlichen Reduzierung des Energieverbrauchs durch den Einsatz biologisch inspirierter KI-Modelle.
Zuvor forschte er an der Ruhr-Universität Bochum, der Technischen Universität Dresden und der Universität Göttingen. 2018 promovierte er in Informatik an der Technischen Universität Graz (Österreich).
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Professorin Dr. Katja Kölkebeck &lt;/b&gt;(47) wurde im Oktober zur Universitätsprofessorin für Ambulante Psychosoziale Medizin an der Medizinischen Fakultät OWL der Universität ernannt und hat die Ärztliche Leitung der Psychiatrischen Institutsambulanz der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Evangelischen Klinikum Bethel (EvKB) übernommen. 
Nach akademischen Stationen in Münster und Japan war Katja Kölkebeck zuletzt als Oberärztin und Universitätsprofessorin an der LVR-Universitätsklinik Essen tätig. Zusammen mit ihrer Arbeitsgruppe Psychopathologische Forschung erforschte sie dort soziale Interaktionsstörungen bei psychischen Erkrankungen. Klinisch leitete sie neben einer Schwerpunktstation für Depressionen die Diagnostikambulanz für Autismusspektrumstörungen. Ihre wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen in der Behandlung von Patient*innen mit Schizophrenien, Angsterkrankungen, Depressionen und Autismusspektrumstörungen. Ihr besonderes Interesse liegt außerdem in der Erforschung der Unterschiede zwischen westlichen und ostasiatischen Kulturen in Bezug auf das Sozialverhalten und die Emotionsverarbeitung.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Philipp Moritz Lepper &lt;/b&gt;(49) wurde im Februar 2025 zum Universitätsprofessor für das Fach Innere Medizin, Pneumologie und internistische Intensivmedizin an der Medizinischen Fakultät OWL der Universität Bielefeld berufen. Zugleich übernimmt er die Leitung der Klinik für Innere Medizin, Pneumologie und internistische Intensivmedizin am Evangelischen Klinikum Bethel (EvKB). 
Seine Facharztausbildung Innere Medizin und Pneumologie absolvierte er am Universitätsklinikum Ulm, dem Inselspital Bern (Schweiz) und dem Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS). Dort war Lepper lange Jahre Leitender Oberarzt und Leiter des Bereichs Intensivmedizin der Pneumologie. Als Allrounder führt er die Zusatzbezeichnungen Internistische Intensivmedizin, Notfallmedizin, Infektiologie, Palliativmedizin, Schlafmedizin, Transplantationsmedizin und Klinische Akut- und Notfallmedizin. Für Patient*innen mit akutem Lungenversagen will er das Betheler Universitätsklinikum gemeinsam mit allen Intensivmediziner*innen am EvKB zu einem international sichtbaren Behandlungszentrum entwickeln.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Professorin Dr. Nicole Masanek &lt;/b&gt;(51) ist seit Februar 2025 Professorin für Didaktik der deutschen Literatur an der Fakultät für Liguistik und Literaturwissenschaft. Weitere Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich des diversitätsorientierten Literaturunterrichts, der Kinder- und Jugendliteratur sowie der Förderung und Entwicklung von Lesekompetenz.  Nicole Masanek ist Mitherausgeberin der Zeitschrift Praxis Deutsch sowie der DFG-geförderten Online-Publikationsreihe SLLD-B.
Nach einem Studium der Germanistik, Geschichte und Erziehungswissenschaft in Hamburg und London (Großbritannien), promovierte sie 2003 mit einer literaturwissenschaftlichen Dissertation an der Universität Hamburg. In ihrer Habilitation beschäftigte sie sich mit der Genese der Professionalisierung von Lehramtsstudierenden, wobei sie besonders an Fragen des Theorie-Praxis-Transfers sowie der Vernetzung professionellen Wissens interessiert war. 2020 war sie für einen Forschungsaufenthalt an der Macquarie Universität in Sydney (Australien). 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Professorin Dr. Céline Miani &lt;/b&gt;(42) wurde im Oktober 2024 auf die Professur Sozial- und Gender-Epidemiologie an die Fakultät für Gesundheitswissenschaften berufen. Ihr übergeordnetes Ziel ist es, die Verwendung von Gender-Konzepten über die Sozialepidemiologie hinaus auszuweiten und auf diese Weise schädliche Geschlechternormen und gesundheitliche Ungleichheiten zu bekämpfen. 2023 erhielt sie einen ERC Starting Grant zur Erforschung von Gewalterfahrungen in der gynäkologischen Versorgung in Deutschland. Im Oktober 2024 wurde sie mit dem Rita Süssmuth-Forschungspreis des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. 
Céline Miani studierte an der École Normale Supérieure und der Paris School of Economics (Frankreich). Sie forschte sechs Jahre in Großbritannien, an der Universität Cambridge und bei RAND Europe im Bereich Gesundheitsversorgung und -politik und promovierte 2017 an der Universität Bielefeld.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Alessandro Ridolfi&lt;/b&gt; (36) ist seit Oktober 2024 Juniorprofessor für Astrophysik an der Fakultät für Physik und leitet die Forschungsgruppe Radioastronomie an der Fakultät für Physik. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der Untersuchung von Radiopulsaren, extremen astrophysikalischen Objekten, die sich wie hochpräzise kosmische Uhren verhalten und für eine Vielzahl von astrophysikalischen und fundamentalphysikalischen Experimenten genutzt werden können. Sein Spezialgebiet ist die Suche und wissenschaftliche Nutzung von Pulsaren in Kugelsternhaufen, wobei er die größten und empfindlichsten Radioteleskope der Welt einsetzt. Alessandro Ridolfi promovierte 2017 an der Universität Bonn und arbeitete anschließend mehrere Jahre als Postdoc am Astronomischen Observatorium von Cagliari (Italien) bevor er an die Universität Bielefeld wechselte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Markus Roessler&lt;/b&gt; (61) wurde im Oktober 2024 zum Professor für Notfallmedizin an die Medizinische Fakultät der Universitätsklinik OWL der Universität Bielefeld berufen. Gleichzeitig übernahm er die Zentrumsleitung für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie am Klinikum Bielefeld. Markus Roessler ist Facharzt für Anästhesiologie und erwarb die Zusatzqualifikationen Notfallmedizin, Spezielle Schmerztherapie, Intensivmedizin, Palliativmedizin und Qualitätsmanagement. In der Klinik für Anästhesiologie an der Georg-August-Universität Göttingen übernahm er bereits im Jahr 2001 die Leitung für den Bereich Notfallmedizin und war in dieser Funktion auch ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes und des Rettungshubschraubers Christoph 44. Im Jahr 2013 erhielt er die Lehrerlaubnis (venia legendi) für das Fach Anästhesiologie und ist seit dem Jahr 2023 außerplanmäßiger Professor an der Georg-August-Universität Göttingen. Er gründete in Göttingen das erste Kurszentrum des European Resuscitation Council in Deutschland und ist Gründungsmitglied des German Resuscitation Council (GRC). &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Professorin Dr. Sina Schürer &lt;/b&gt;(46) lehrt und forscht seit Oktober 2024 als Professorin für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt schulische Inklusion und emotional-soziale Entwicklungsförderung. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der sozialen Partizipation in inklusiven Settings. Aktuell untersucht sie zudem den Übergang von der Grundschule auf die weiterführende Schule bei Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf.
Sina Schürer studierte Lehramt für die Primarstufe an der Universität Dortmund und Psychologie an der Universität Bochum. Nach zehn Jahren in der Schulpraxis an verschiedenen Grundschulen, unter anderem als Konrektorin, wechselte sie an die Universität Münster – zunächst als abgeordnete Lehrerin, später als Akademische (Ober-)Rätin. Dort promovierte sie zum Einfluss von Gruppenkohäsion auf die soziale Partizipation von Schüler*innen in inklusiven Lernumgebungen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Professorin Dr. Selma Ugurel&lt;/b&gt; (53) hat ihre Professur für Dermatologie am Universitätsklinikum OWL zum März 2025 angetreten. Gleichzeitig übernimmt die Expertin auf dem Gebiet der Dermato-Onkologie und translationalen Hautkrebsforschung als neue Chefärztin die Leitung der Universitätsklinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie am Standort Rosenhöhe. In ihrer wissenschaftlichen Arbeit erforscht sie innovative Therapieformen für Hautkrebspatienten, insbesondere im Bereich der Immuntherapie und der zielgerichteten Therapie. 
Nach ihrem Medizinstudium an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und der RWTH Aachen absolvierte sie ihre Facharztausbildung für Dermatologie und Venerologie am Universitätsklinikum Homburg/Saar. Sie war als Oberärztin an den Universitätskliniken Mannheim, Würzburg und Essen tätig  Ihre klinische Expertise umfasst die Zusatzbezeichnungen „Medikamentöse Tumortherapie“ sowie „Allergologie“. Sie fungiert als Gutachterin für Forschungsprojekte sowie klinische Studien und ist Preisträgerin diverser Auszeichnungen in ihrem Fachgebiet, wie beispielsweise dem Deutschen Hautkrebspreis.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Professor Dirk Krüger, Ph.D. &lt;/b&gt;(54) ist seit Januar 2025 außerplanmäßiger Professor an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften. Mit seinem Forschungsschwerpunkt in der Makroökonomik wird er die Fakultät künftig in Lehre und Forschung bereichern. Dirk Krüger war zuvor „Walter H. and Leonore C. Annenberg Professor in the Social Sciences“ an der University of Pennsylvania in den USA. In seiner Forschung beschäftigt er sich unter anderem mit Konsumverhalten, wirtschaftlicher Ungleichheit und den Auswirkungen fiskalpolitischer Maßnahmen auf nationale Volkswirtschaften. Krüger ist Herausgeber renommierter Journals wie der International Economic Review. Er studierte an der Universität Bielefeld und erwarb 1995 sein Diplom in VWL. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Michael Schwake &lt;/b&gt;(54) wurde im März 2025 zum außerplanmäßigen Professor an der Fakultät für Chemie ernannt. Er leitet seit Februar 2013 eine Forschungsgruppe im Arbeitsbereich Biochemie III an der Fakultät für Chemie der Universität Bielefeld, der von Professorin Dr. Gabriele Fischer von Mollard geleitet wird. Er forschte am Institut für Biochemie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, an der Stanford University (USA) und mit einem Heisenberg-Stipendium der DFG an der Northwestern University (USA). Schwake promovierte 2001 am Zentrum für molekulare Neurobiologie Hamburg und habilitierte 2007 an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Mit seiner Arbeitsgruppe untersucht er ursächliche Gene für vererbte neurologische und muskuläre Erkrankungen und ihre molekularen Pathologien, die in vielen Fällen auch für verwandte sporadische Krankheiten relevant sind.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/QJADH&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; abrufbar. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
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      <title>Personalnachrichten aus der Universit&amp;auml;t Bielefeld</title>
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      <pubDate>Mon, 3 Feb 2025 11:30:57 +0100</pubDate>
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      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
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          <atom:summary type="html">(Nr. 16/2025) Bielefelder Forschende international geehrt, in Gremien berufen und für ihre Forschungsarbeiten ausgezeichnet. </atom:summary>          <description>&lt;p&gt;(Nr. 16/2025)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;•	Professorin Dr. Katharina Kohse-Höinghaus: Autobiographie veröffentlicht&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;•	Professor Dr. Günter Reiss neuer Distinguished Lecturer der Magnetics Society
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;•	Professorin Dr. Cora Uhlemann jetzt Scout der Alexander von Humboldt-Stiftung
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;•	Professor Dr. Michael Röckner erhält den Chinesischen Freundschaftspreis 2024
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;•	Professor Dr. Dmitry Turchinovich zum Fellow Member von Optica gewählt
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;•	Dr. Verónica I. Dodero erhält Forschungspreis für Zöliakie-Forschung
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;•	Dissertationspreis der Studienstiftung für Malin Sonja Wilckens
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;•	Professor Dr. Ansgar Staudinger bleibt Präsident des Deutschen Verkehrsgerichtstages
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Professorin Dr. Katharina Kohse-Höinghaus&lt;/b&gt; (73) hat als erste Wissenschaftlerin in der Reihe „Lives in Chemistry/Lebenswerke in der Chemie“ (&lt;a href=&quot;https://l-i-c.org/&quot;&gt;l-i-c.org&lt;/a&gt;) ihre Autobiographie veröffentlicht. Diese Reihe ist in der Fachgruppe Geschichte der Chemie der Gesellschaft Deutscher Chemiker verankert. Sie will dokumentieren, wie sich die Forschung in der jüngeren Vergangenheit entwickelt hat sowie ein Bewusstsein für die Forschungskultur, den „Wissenschaftsbetrieb“ und seine Verbindung zu unserer Gesellschaft anhand internationaler, persönlicher Lebensgeschichten schaffen. Die Autobiographie der Bielefelder Wissenschaftlerin trägt den Titel „Burning for Science – a Woman in a Technical Field“. 
&lt;br&gt;Katharina Kohse-Höinghaus ist Senior-Professorin der Universität Bielefeld und Ehrensenatorin. Sie leitete seit 1994 den Arbeitsbereich Physikalische Chemie I an der Universität Bielefeld und engagiert sich seit mehr als 20 Jahren in hochrangigen wissenschaftlichen Organisationen. Sie wurde die erste weibliche Präsidentin der Internationalen Verbrennungsgesellschaft und der deutschen Bunsen-Gesellschaft, war in zahlreichen Gremien tätig und erhielt viele Auszeichnungen. Sie ist unter anderem Trägerin des Chinesischen Staatspreises, des Friendship Award der Volksrepublik China und von Ehrenprofessuren mehrerer chinesischer Universitäten. Sie ist Mitglied in mehreren wissenschaftlichen Akademien, so der Leopoldina, der acatech, der European Academy of Sciences (EurASc), der Chinese Academy of Sciences, der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen sowie der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und Künste.  

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Günter Reiss &lt;/b&gt;(68) von der Fakultät für Physik der Univeraität Bielefeld ist als einer der neuen Distinguished Lecturers, einer der herausragenden Dozenten, der IEEE Magnetics Society gewählt worden (IEEE steht für Institute of Electrical and Electronics Engineers, eine der weltweit größten naturwissenschaftlichen Organisationen). Die drei Dozenten für die Jahre 2025 und 2026 wurden auf der Grundlage ihres internationalen Rufs für herausragende Leistungen in ihrem jeweiligen Fachgebiet und der wissenschaftlichen Bedeutung und Qualität ihrer Vorträge innerhalb der Magnetikergemeinschaft ausgewählt. Das Thema von Günter Reiss, das er in rund 40 Vorträgen rund um die Welt präsentieren wird, lautet: New Materials and Interface Effects in Charge and Spin Transport in Magnetic Heterostructures [Neue Materialien und Grenzflächeneffekte beim Ladungs- und Spintransport in magnetischen Heterostrukturen]. Ziel des Programms ist es, die besten Forscher und Kommunikatoren auf dem Gebiet des Magnetismus zu ehren und neue, wissenschaftlich und wirtschaftlich wichtige Themen zu präsentieren. Günter Reiss ist Senior-Professor und war Leiter der Arbeitsgruppe „Dünne Schichten und Nanostrukturen“ der Fakultät für Physik der Universität Bielefeld. Als Seniorprofessor befasst er sich mit Materialsystemen mit neuen physikalischen Eigenschaften, die auch für die Sensorik und Informationstechnik genutzt werden können.

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Professorin Dr. Cora Uhlemann&lt;/b&gt;, Fakultät für Physik der Universität Bielefeld, wurde als Scout der Alexander von Humboldt Stiftung (AvH) ausgewählt. Die Kosmologin erhält so die Möglichkeit bis zu drei Wissenschaftstalente aus dem Ausland für einen Forschungsaufenthalt in Deutschland vorzuschlagen. Diese erhalten das Stipendium nach formaler Prüfung in einem Direktverleihungsverfahren. Das Henriette Herz-Scouting-Programm der AvH will so das Netzwerk ausbauen und auch besonders Wissenschaftlerinnen fördern. Der erste Vorschlag für ein Stipendium sollte deshalb einer Wissenschaftlerin gelten. 
Professorin Dr. Cora Uhlemann ist seit März 2024 Professorin für Kosmologie an der Fakultät für Physik. Ihr Forschungsschwerpunkt ist die Beschreibung und Analyse der großräumigen Struktur des Universums. Ihr vom Europäischen Forschungsrat (ERC) mit einem Starting Grant geförderte Projekt geht in den kommenden Jahren den Fragen nach, wie Galaxien im Weltall verteilt sind und wie dort großräumige Strukturen entstehen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Michael Röckner &lt;/b&gt;(68) ist Ende Januar in Peking  mit der höchsten Auszeichnung der Volksrepublik China für ausländische Experten, die zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in China beitragen, geehrt worden. Er erhielt den „Freundschaftspreis der Volksrepublik China 2024&amp;quot; (Chinese Government Friendship Award). Röckner ist nach Professor Dr. Andreas Dress (2012) und Professorin Dr. Katharina Kohse-Höinghaus (2016) der dritte Wissenschaftler der Universität Bielefeld, der mit diesem Preis geehrt wird. Bereits im Juli 2024 war Röckner mit dem &amp;quot;International Science and Technology Cooperation Award of the People&amp;#39;s Republic of China&amp;quot; und im März mit dem Preis für internationale Zusammenarbeit der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (Chinese Academy of Sciences,  CAS) für seinen Einsatz ausgezeichnet worden. 2017 war er zum besonderen Gastprofessor („Distinguished Visiting Professor&amp;quot;) an der Chinese Academy of Mathematics and System Science in Peking  (China) ernannt worden.  In den letzten Jahren war Michael Röckner regelmäßig an der CAS zu Gast, um Vortragsreihen für Nachwuchswissenschaftler*innen zu halten und mit den chinesischen Kolleg*innen dort gemeinsam zu forschen. Röckner ist seit 1994 Professor für Mathematik an der Universität Bielefeld. Sein Hauptforschungsgebiet ist die Stochastische Analysis.  Seit 2003 ist er Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur. 2017/2018 hatte er die Präsidentschaft der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (DMV) inne. Seit 2018 ist er auswärtiges Mitglied der Rumänischen Akademie der Wissenschaften und 2020 wurde er zum Mitglied der Academia Europaea gewählt&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Dmitry Turchinovich &lt;/b&gt;(48) ist vom Vorstand der internationalen wissenschaftlichen Gesellschaft Optica zum Fellow Member gewählt worden. Die Organisation hat sich seit ihrer Gründung 1916 zum bedeutendsten Netzwerk für Lichtforschung entwickelt und vereint Wissenschaftler*innen, Ingenieur*innen, Unternehmer*innen, Studierende und andere an der Wissenschaft des Lichts Interessierte.
Die Fellow-Mitgliedschaft bei Optica ist auf maximal zehn Prozent der Mitglieder beschränkt. Sie ist Mitgliedern vorbehalten, die sich in besonderer Weise um die Förderung der Optik und Photonik verdient gemacht haben. Dmitry Turchinovich wird &amp;quot;für grundlegende Beiträge zur Physik von Graphen und magnetischen Materialien, insbesondere für die Demonstration des thermodynamischen Modells der elektrischen Leitung in Graphen&amp;quot; geehrt
Professor Dr. Dmitry Turchinovich leitet die Arbeitsgruppe Terahertz-Physik an der Fakultät für Physik der Universität Bielefeld. Seine Forschung liegt im Bereich der Licht-Materie-Wechselwirkung, wo er Terahertzstrahlung verwendet, um die Struktur, Wirkung und mögliche technologische Funktionalitäten neuartiger Quantenmaterialien besser zu verstehen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Dr. Verónica I. Dodero &lt;/b&gt;(50) ist Teil des Teams, das mit dem XXI. Forschungspreis für Gluten-/Weizensensibilitätskrankheiten des spanischen Verband der Zöliakiebetroffenen und glutensensiblen Menschen (Asociación de Celíacos y Sensibles Al Gluten. Comunidad de Madrid) ausgezeichnet wurde. Das Gewinnerteam wurde im Rahmen des XVI. Kurses zur Diagnose der Zöliakie, der im Universitätskrankenhaus La Paz in Madrid stattfand, bekannt gegeben. Der renommierte Preis, dotiert mit 18.000 Euro, wurde dem innovativen Projekt von Dr. Aina García García, Universität Complutense Madrid (Spanien) und Dr. Verónica I. Dodero, Universität Bielefeld, zuerkannt. Zum ausgezeichneten Forschungsteam gehören außerdem Dr. Lara Moleiro und Dr. Francisco Monroy von der Universität Complutense Madrid.
Das siegreiche Team schlägt eine alternative Technik zur Herstellung von Antikörpern für den Nachweis von Allergenen in Lebensmitteln vor, ein Gebiet, auf dem es Pionierarbeit geleistet hat. Sie nennt sich Phage Display und ermöglicht die Herstellung rekombinanter Antikörper mit hoher Affinität. Dr. Veronica Dodero forscht in der Arbeitsgruppe Physikalische und Biophysikalische Chemie der Fakultät für Chemie der Universität Bielefeld unter der Leitung von Professor Dr. Thomas Hellweg.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Malin Sonja Wilckens&lt;/b&gt; (32) erhält den Johannes Zilkens-Promotionspreis der Studienstiftung 2025 für ihre an der Universität Bielefeld eingereichte Dissertation „Schädelvergleiche und die Ordnung der Welt – Rassifizierung in der Wissenschaft (1780–1880)“. Ihre Studie analysiert die wissenschaftlichen Praktiken des ‚Sammelns‘ und Vergleichens von Schädeln im Wechselspiel von Global- und Mikrogeschichte und entwickelt daraus ein neues Verständnis der anthropologischen ‚Rassentheorien‘ des 19. Jahrhunderts. In ihrer Begründung hebt die Jury insbesondere die methodische Qualität der Dissertation hervor. Bei der Studie von Wilckens handele es sich um eine Arbeit, die auf innovative Weise Praxistheorie und globale Mikrogeschichte verbinde.
Die Historikerin Malin Sonja Wilckens schloss ihr Studium mit dem Master in Geschichte an der Universität Bielefeld ab. Während ihrer von der Studienstiftung geförderten Promotion war sie Mitglied der Graduate School in History and Sociology der Universität Bielefeld sowie assoziiertes Mitglied im ebenfalls dort angesiedelten Sonderforschungsbereich Praktiken des Vergleichens.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Ansgar Staudinger&lt;/b&gt; (56) ist beim Verkehrsgerichtstag in Goslar erneut für weite-re fünf Jahre im Amt als Präsident des Deutschen Verkehrsgerichtstages bestätigt worden. Staudinger ist seit 2003 Universitätsprofessor für Bürgerliches Recht, internationales Privat-, Verfahrens- und Wirtschaftsrecht an der Universität Bielefeld. Seit September 2007 ist Stau-dinger Präsident der Deutschen Gesellschaft für Reiserecht e.V. und seit Januar 2019 Präsident des Deutschen Verkehrsgerichtstages sowie seit Oktober 2020 Präsident des Institutes für Eu-ropäisches Verkehrsrecht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/NE41B&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; abrufbar. &lt;/p&gt;</description>    </item>
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      <title>Personalnachrichten aus der Universit&amp;auml;t Bielefeld</title>
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      <pubDate>Fri, 29 Nov 2024 12:10:17 +0100</pubDate>
      <category>Personalien</category>
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      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
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          <atom:summary type="html">(Nr. 122/2024) Ernst Hellmut Vits-Preis für Prof’in Gertrude Lübbe-Wolff, Neue Gendergastprofessorin Dr. Marlene Kowalski, Prof. Volker F. Wendisch neuer Direktor des CeBiTec, Gaterslebener Forschungspreis für Dr. Hanna Marie Schilbert und VVN-Innovationspreis für Dr. Nicole Fritzler.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;(Nr. 122/2024)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;•	Ernst Hellmut Vits-Preis für Professorin Dr. Gertrude Lübbe-Wolff
&lt;br&gt;•	Neue Gendergastprofessorin Dr. Marlene Kowalski
&lt;br&gt;•	Professor Dr. Volker F. Wendisch neuer Direktor des CeBiTec
&lt;br&gt;•	Gaterslebener Forschungspreis für Dr. Hanna Marie Schilbert
&lt;br&gt;•	Innovationspreis des Bundesnachhilfeverbandes für Dr. Nicole Fritzler
&lt;br&gt;•	Rektorin Angelika Epple neu im Kuratorium der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft
&lt;br&gt;•	Professor Dr. Moritz Kaßmann wird Vizepräsident der Mathematiker Vereinigung
&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Professorin Dr. Dr. h.c. Gertrude Lübbe-Wolff LL.M.&lt;/b&gt;  (71) erhält den Ernst Hellmut Vits-Preis 2024. Die Universitätsgesellschaft Münster e.V. vergibt alle zwei Jahre den mit 20.000 Euro dotierten Preis. Er zeichnet herausragende wissenschaftliche Beiträge aus, die den Weg zur geistigen und materiellen Verbesserung des Lebens in einer von Wissenschaft und Technik geprägten Welt aufzeigen. Gertrude Lübbe-Wolff erhält die Auszeichnung für ihr Lebenswerk. 
Professorin Lübbe-Wolff  lehrt und forscht seit 1992 an der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Bielefeld. Von 1996 bis 2002 war sie Geschäftsführende Direktorin des Bielefelder Zentrums für Interdisziplinäre Forschung (ZiF) und von 2000 bis 2002 Vorsitzende des  Sachverständigenrats für Umweltfragen. 2002 wurde sie zur Richterin im Zweiten Senat des Bundesverfassungsgerichts gewählt.  Das Amt übte sie zwölf Jahre aus. Lübbe-Wolff erhielt zahlreiche Preise und Ehrungen, unter anderem den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft und den Hegel-Preis der Stadt Stuttgart.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Dr. Marlene Kowalski&lt;/b&gt; (35) übernimmt im Studienjahr 2024/2025 die Gender-Gastprofessur an der Universität Bielefeld. Angesiedelt ist die diesjährige Gender-Gastprofessur an der Fakultät für Erziehungswissenschaft, um weitere Impulse zur Integration von Gender-Aspekten in Forschung und Lehre zu setzen. Dr. Marlene Kowalski beschäftigt sich seit mehr als zehn Jahren als Erziehungswissenschaftlerin mit Fragen von Sexualisierter Gewalt, Macht und Professionsethik in pädagogischen und kirchlichen sowie diakonischen Organisationen. 
Nach dem Studium der Erziehungswissenschaft, Germanistik und Romanistik an den Universitäten Leipzig, Bern und Paris promovierte sie 2019 als Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zu Fragen von Nähe, Distanz und Grenzverletzungen in pädagogischen Beziehungen. Im Rahmen ihrer Promotion forschte sie auch an der University of Cambridge sowie an der University of Texas at Austin zu sexualisierter Gewalt. Sie war zudem an den Universitäten Leipzig, Kassel und Hildesheim in den Bereichen Schulpädagogik und Soziale Arbeit in Lehre und Forschung tätig und absolvierte eine Weiterbildung in Psychoanalytischer Beratung. Seit 2023 leitet sie die Fachstelle „Aktiv gegen sexualisierte Gewalt“ der Diakonie Deutschland in Berlin. 
&lt;br&gt;Sie wird an der Universität Bielefeld Vorträge und Seminare zu den Themen Macht, Macht-missbrauch und sexualisierte Gewalt in pädagogischen Kontexten und Institutionen sowie der Frage nach einer disziplinären Verantwortung der Erziehungswissenschaft für diese Themen halten. &lt;br&gt;Mit der Gender-Gastprofessur als „Wanderprofessur“ durch die Fakultäten und Einrichtungen setzt die Universität Bielefeld seit 2010 ein Zeichen für die Stärkung von genderspezifischen Inhalten in Forschung und Lehre. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Volker F. Wendisch&lt;/b&gt; (57) wurde als neuer wissenschaftlicher Direktor des Centrums für Biotechnologie (CeBiTec) gewählt. Das Rektorat der Universität Bielefeld hat die Wahl bestätigt. Außerdem wurde Professorin Dr. Andrea Bräutigam als stellvertretende wissenschaftliche Direktorin gewählt. Mit Volker F. Wendisch übernimmt ein auf dem Gebiet der bakteriellen Biotechnologie renommierter Wissenschaftler die wissenschaftliche Leitung des CeBiTec. In seiner Funktion als stellvertretender CeBiTec-Direktor der Jahre 2015 bis 2024 hat Volker Wendisch bereits in der Vergangenheit federführend an der strategischen Weiterentwicklung des CeBiTec mitgearbeitet. Volker Wendisch ist seit 2009 Professor für die Genetik der Prokaryoten an der Fakultät für Biologie der Universität Bielefeld und leitet die gleichnamige Arbeitsgruppe am CeBiTec. Seit 2023 gehört er dem geschäftsführenden Vorstand des Clusters industrielle Biotechnologie (CLIB) an.
&lt;br&gt;Damit endete die mehr als neunjährige Amtszeit (2015 bis 2024) von Professor Dr. Olaf Kruse als wissenschaftlicher Direktor, der dabei das CeBiTec erfolgreich durch zwei Verlängerungsverfahren geführt hat. In dieser Zeit standen unter anderem die Integration der neu gegründeten medizinischen Fakultät, als auch die Weiterentwicklung des CeBiTec als prominenter international sichtbarer Forschungsleuchtturm der Universität auf dem Gebiet einer nachhaltigen Biotechnologie im Vordergrund. 
&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Dr. Hanna Marie Schilbert &lt;/b&gt;(28), Mitglied des Centrums für Biotechnologie (CeBiTec) der Uni-versität, ist mit dem Gaterslebener Forschungspreis ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit 1.500 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre vergebenen. Die Gemeinschaft zur Förderung der Kulturpflanzenforschung Gatersleben e. V. mit Unterstützung der Salzlandsparkasse und des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung Gatersleben (IPK) zeichnet mit diesem Preis herausragende Promotionsarbeiten in der Pflanzenforschung und Pflanzengenetik aus. Dr. Hanna Marie Schilbert erhielt den Preis für ihre Doktorarbeit auf dem Gebiet der Rapsgenetik und -genomik mit dem Titel: Molekulare und bioinformatische Identifizierung und Analyse genomischer Loci, die die Samenproteinqualität von Raps (Brassica napus L.) kontrollieren. Ihre Forschung konzentriert sich auf die Reduzierung von Bitterstoffen in Rapssamen und zielt darauf ab, Rapsprotein für den menschlichen Verzehr zugänglich zu machen. Ihre Arbeit hat Auswirkungen auf die Ernährungssicherheit und zeigt innovative Ansätze zur Verbesserung von Raps als Eiweißpflanze.  
&lt;br&gt;Hanna Schilbert hat an der Universität Bielefeld Molekularbiologie und „Genome Based Systemy Biology“ studiert.  Seit 2019 arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Bernd Weisshaar.


&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Dr. Nicole Fritzler&lt;/b&gt; (33) hat mit ihrem Tutor*innen-Konzept zur Lese- und Rechtschreibförderung für (Sekundarstufen-)Schüler*innen mit besonderen Lernschwierigkeiten den zweiten Platz beim diesjährigen Innovationspreis des Bundesverbands Nachhilfe- und Nachmittags-schule (VNN) belegt. Die Psychologin und lerntherapeutische Fachkraft ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Pädagogische Psychologie der Universität Bielefeld. Mit ihrem Konzept werden (studentische) Tutor*innen (zum Beispiel angehende Lehrkräfte und Schulpsycholog*innen) speziell für die Förderung von Schüler*innen mit besonderen Lese-/Rechtschreibschwierigkeiten und -störung ausgebildet und begleitet. So werden nicht nur die Bildungschancen der einzelnen Schüler*innen erhöht, sondern auch die Schulen entlastet. Die Integration des Konzeptes in die praxisorientierte Hochschullehre sorgt zusätzlich für die Professionalisierung weiterer angehender Fachkräfte im Bereich des Lehramts und der (Pädagogischen) Psychologie.
Nicole Fritzler hat Psychologie an der Universität Bielefeld studiert und 2022 promoviert. Seit 2016 arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Pädagogischen Psychologie der Universität Bielefeld. 
Der VNN-Innovationspreis wird jedes Jahr ausgelobt. Gesucht werden pädagogische Konzepte und Projekte, die durch ihren innovativen Ansatz geeignet sind, Schüler*innen zu unterstützen und die Vorbilder für andere Bildungseinrichtungen sein können.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professorin Dr. Angelika Epple&lt;/b&gt; (58), Rektorin der Universität Bielefeld, ist von der Mitgliederversammlung der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft (JRF) in das Kuratorium berufen worden. Das Kuratorium berät die übrigen Organe der JRF in wissenschaftlichen und strategischen Fragen sowie im Hinblick auf das Evaluierungsverfahren. Dem Kuratorium gehören bis zu 18 Persönlichkeiten insbesondere aus Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik an.  Sie werden für eine Amtszeit von fünf Jahren berufen. 
Die Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft ist die Forschungsgemeinschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Neben 16 wissenschaftlichen Mitgliedern ist das Land NRW ebenfalls Mitglied, vertreten durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Moritz Kaßmann &lt;/b&gt;(52), Fakultät für Mathematik der Universität Bielefeld, wird ab dem 1. Januar 2025 Vize-Präsident der Deutschen Mathematiker-Vereinigung. Das entschied das Präsidium der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (DMV) Anfang November. Kaßmann ist seit 2009 Professor für Mathematik an der Universität Bielefeld und Sprecher des 2016 eingerichteten Internationalen Graduiertenkollegs zwischen der Universität Bielefeld und der Seoul National University. Von 2017 bis 2021 war er Senatsvorsitzender der Universität. 

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
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      <title>Neue Professor*innen an der Universit&amp;auml;t Bielefeld</title>
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      <pubDate>Fri, 18 Oct 2024 11:58:25 +0200</pubDate>
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      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
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          <atom:summary type="html">(Nr. 105/2024) Im Sommersemester 2024 sind sieben Professorinnen und neun Professoren an die Universität Bielefeld berufen worden. Sie arbeiten beispielsweise in den Bereichen Germanistische Literaturwissenschaft, Strafrecht sowie Klinische Linguistik und Neurokognition der Sprache. </atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;(Nr. 105/2024) Im Sommersemester 2024 sind sieben Professorinnen und neun Professoren an die Universität Bielefeld berufen worden. Sie arbeiten beispielsweise in den Bereichen Germanistische Literaturwissenschaft, Strafrecht sowie Klinische Linguistik und Neurokognition der Sprache. Am Universitätsklinikum OWL der Universität Bielefeld wurden Professuren im Bereich der Strahlentherapie, der Orthopädie, der Transsektoralen Neurologie und der Neonatologie (Erkrankungen von Neu- und Frühgeborenen) besetzt. Die neu berufene Soziologin Daniela Schiek forscht als Heisenberg Professorin zu Methoden der Empirischen Sozialforschung. Professor Dr. Claas Wegner erhielt eine Stiftungsprofessur für Begabtenforschung. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Martin Asholt &lt;/b&gt;(47) ist seit April 2024 Professor für Strafrecht, Strafprozessrecht und Strafrechtsgeschichte an der Fakultät für Rechtswissenschaften. Neben dem materiellen Strafrecht, dem Wirtschaftsstrafrecht und den theoretischen Grundlagen des Strafrechts forscht er vor allem zur Strafrechtsgeschichte und hier insbesondere zum 19. und 20. Jahrhundert. Im Fokus stehen beispielsweise das Strafrecht der NS-Zeit oder ihre justitielle Aufarbeitung in der Bundesrepublik. Martin Asholt hat in Bochum und Münster studiert (1997 bis 2004) und anschließend sein Referendariat in Duisburg absolviert. Promoviert (2006) und habilitiert (2014) hat er in Hagen. Ab 2015 hatte er einen strafrechtlichen Lehrstuhl an der Universität Passau inne.  &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Marcus Biermann&lt;/b&gt; (35) ist seit Juni 2024 Juniorprofessor für Internationale Wirtschaftspolitik an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften. Im Mittelpunkt seiner Forschung steht die Frage, wie zunehmende Unsicherheiten, ausgelöst durch Naturereignisse, geopolitische Spannungen und andere Faktoren, internationale Unternehmen und Handelsbeziehungen beeinflussen. Er untersucht, ob und auf welche Weise global agierende Firmen „Schocks“ in andere Länder übertragen und wie sich Organisationen sowie die Wirtschaftspolitik in Zeiten der Unsicherheit anpassen. Im Zuge der Corona-Pandemie hat sich sein Forschungsschwerpunkt zusätzlich auf den Wissenschaftsbetrieb und Aspekte von Diversität ausgeweitet.
Er promovierte 2019 an der London School of Economics and Political Science. Nach seiner Promotion war er von 2019 bis 2022 als Postdoc an der Université catholique de Louvain tätig und zuletzt an der Universität Bielefeld.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Bernd Bittersohl &lt;/b&gt;(45) hat im April die Professur für Orthopädie am Klinikum OWL übernommen.  Der neue Chefarzt der Orthopädischen Klinik am Klinikum Bielefeld befasst sich wissenschaftlich mit automatisierter dreidimensionaler MRT-Knorpeldiagnostik und mit Interaktion von Tumorzellen und Stammzellen für eine verbesserte Tumortherapie. Seit einem Bosten-Aufenthalt arbeitet er zusammen mit internationalen Forschungsgruppen an der Entwicklung moderner Diagnose- und Therapiekonzepte. Bittersohl studierte in Erlangen, am Inselspital Bern promovierte er 2009. Seine berufliche Laufbahn führte ihn an das Universitätsklinikum Düsseldorf, wo er zuletzt als stellv. Klinikdirektor der Klinik für Orthopädie gearbeitet hat. Dort habilitierte er sich 2018. Seine berufliche Expertise in der Orthopädie und Unfallchirurgie wird durch zahlreiche Zusatzqualifikationen ergänzt, darunter Spezielle Orthopädische Chirurgie, Kinder-Orthopädie, Spezielle Unfallchirurgie und Sportmedizin.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Professorin Dr. Christine Demmer &lt;/b&gt;(42) ist seit Mai 2024 Professorin für Qualitative Forschungsmethoden und schulische Inklusion an der Fakultät für Erziehungswissenschaft. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in der Bildungs- und Biographieforschung. Unter einer vorrangig rekonstruktiven Perspektive forscht sie zur Praxis pädagogischen Handelns im Kontext inklusiver Schule und untersucht Fragen der Methodenforschung, sowohl aus wissenschaftstheoretischer als auch aus didaktischer Perspektive. Sie studierte Lehramt für die Primarstufe an der Universität Siegen und promovierte dort in der Allgemeinen Erziehungswissenschaft mit einer biografieanalytischen Arbeit zu Bildungsprozessen an der Intersektion von Geschlecht und Behinderung. Zuletzt war sie als Juniorprofessorin an der Universität Bielefeld tätig.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Professorin Dr. Hanna Drimalla&lt;/b&gt; (38) ist seit Juli 2024 Professorin für Human-centered Artificial Intelligence (menschenzentrierte Künstliche Intelligenz) an der Technischen Fakultät. Im Fokus ihrer Forschung stehen Methoden der Künstlichen Intelligenz zur Erkennung von Affekt, der Messung von Stress und der Analyse sozialer Interaktionsmuster. Hanna Drimalla studierte Computational Science an der Universität Potsdam und Psychologie an der Ruhr-Universität Bochum. In ihrer Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin untersuchte sie den Zusammenhang von Mimikry und Empathie mit Methoden der Psychophysiologie und des Maschinellen Lernens. Als Postdoktorandin forschte sie am Hasso-Plattner-Institut der Universität Potsdam. Seit 2020 leitet sie eine Nachwuchsgruppe zur empathischen Künstlichen Intelligenz. Zuletzt war sie Juniorprofessorin für Multimodal Behavior Processing an der Universität Bielefeld.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Professorin Dr. Claudia Hillebrandt&lt;/b&gt; (42) ist seit April 2024 Professorin für Germanistische Literaturwissenschaft an der Universität Bielefeld. Aktuell interessiert sie in der Forschung unter anderem das Verhältnis von Komik und gesellschaftlicher Transformation. Dabei soll herausgearbeitet werden, wie unterschiedliche populäre Medienformate wie Komödie, Operette oder Sketch soziale Transformationsprozesse begleiten. Claudia Hillebrandt studierte Germanistik, Komparatistik sowie Medien- und Kommunikationswissenschaften an der Georg-August-Universität Göttingen und promovierte 2011 ebenda mit einem Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Nach Stationen in Oxford (Großbritannien) und Mainz wechselte sie an die Friedrich-Schiller-Universität Jena, wo sie 2019 habilitiert wurde.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Daniel Klotz &lt;/b&gt;(48) wurde im September 2024 zum Universitätsprofessor für das Fach Neonatologie an der Medizinischen Fakultät OWL der Universität Bielefeld berufen. Er wird neuer Ärztlicher Leiter der Abteilungen für Neonatologie (Frühgeborenenmedizin) und Kinder-Intensivmedizin der Universitäts-Kinderklinik am Evangelischen Klinikum Bethel (EvKB), Teil des Universitätsklinikums OWL der Universität Bielefeld. Er wird die klinische Versorgung von Frühgeborenen mit moderner Forschung und Lehre vereinigen: Seine Forschungsschwerpunkte umfassen insbesondere die Ernährungs- und Beatmungsmedizin bei Frühgeborenen. Große Expertise hat Klotz in der Erforschung der Bedeutung von Muttermilch für die Entwicklung von Frühgeborenen. Dr. Daniel Klotz absolvierte sein Medizinstudium an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz, akademische Stationen waren Brisbane (Australien) und Würzburg. 2018 übernahm er die Leitung der Neonatologie zunächst im St. Josefskrankenhaus Freiburg und seit 2021 am Universitätsklinikum Freiburg&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Professor Dr.-Ing. Stefan Kopp&lt;/b&gt; wurde im Mai 2024 zum Professor für kognitive und sozialintuitive Systeme an der Technischen  Fakultät ernannt. In seiner Forschung untersucht Stefan Kopp, welche kognitiven und kommunikativen Fähigkeiten nötig sind, um gut miteinander kooperieren zu können, und wie technische Systeme mit Mitteln der KI dazu befähigt werden können. Dies setzt er in interaktiven Robotern, intelligenten Assistenten oder Avataren in Virtueller Realität um. Er hat 2003 an der Universität Bielefeld im Bereich der Künstlichen Intelligenz promoviert und war danach zu Forschungsaufenthalten in den USA sowie am ZiF. 2008 erhielt er eine Forschungsgruppe am Exzellenzcluster „Kognitive Interaktionstechnologie“ (CITEC) der Universität Bielefeld und entschied sich nach einem externen W3-Ruf für den Verbleib in Bielefeld. Seit 2014 arbeitet er als Arbeitsgruppenleiter, stellvertretender Sprecher des SFB 673, im Vorstand des TRR 318 oder als stellvertretender Koordinator des CITEC.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Professorin Dr. Antje Lorenz &lt;/b&gt;(51) ist seit September 2024 Professorin für Klinische Linguistik/Neurokognition der Sprache an der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft. In ihrer Forschung untersucht sie die neurokognitiven Grundlagen von Sprache und von Sprachstörungen sowie die Wirksamkeit von sprachtherapeutischen Methoden. Ein Schwerpunkt sind dabei erworbene Sprachstörungen bei Erwachsenen (Aphasien). Sie hat Patholinguistik an der Universität Potsdam studiert und dort auch promoviert (2004). Wichtige Stationen waren die Entwicklungsgruppe Klinische Neuropsychologie (EKN) in München, die Macquarie University in Sydney, die Universität Potsdam, die Universität Münster und die Humboldt-Universität zu Berlin (Habilitation und Lehrbefugnis, 2023).   &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Martin Lutz&lt;/b&gt; (47) ist seit April 2024 Professor für Geschichte moderner Gesellschaften an der Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie. Er wurde 2009 an der Universität Konstanz promoviert und habilitierte sich 2023 an der Humboldt-Universität zu Berlin. Internationale Forschungsaufenthalte absolvierte er an der University of California Los Angeles (USA), der Columbia University (USA) und der Russischen Staatlichen Geisteswissenschaftlichen Universität (RGGU) Moskau (Russland). Seine Arbeit umfasst drei Schwerpunkte: das Verhältnis von Religion und Ökonomie im modernen Kapitalismus, kinship-Strukturen in Familienunternehmen und Energiegeschichte im Kontext der deutsch-sowjetischen/russischen Beziehungen. Seine geographischen Schwerpunkte in Forschung und Lehre bilden Deutschland, die Sowjetunion/Russland und die USA sowie deren transnationale Verflechtungen&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Professorin Dr. med. Christiane Ruth Matuschek&lt;/b&gt; (48) wurde zur Universitätsprofessorin für Strahlentherapie und Radioonkologie am Universitätsklinik OWL ernannt.  Die Forschungsschwerpunkte der Direktorin der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie am Klinikum Bielefeld liegen in der präoperativen Strahlentherapie sowie in klinischen Studien mit dem Schwerpunkt &amp;quot;Mammakarzinom&amp;quot; (Brustkrebs). Ihre umfassenden Forschungen und Publikationen wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Preis der Deutschen Gesellschaft der Senologie sowie am M. Sinai Krankenhaus in New York (USA). Sie ist Mitglied in der S3-Leitlinienkommission für Brustkrebs. Nach der Promotion im Jahr 1999 &amp;quot;magna cum laude&amp;quot; habilitierte Matuschek im Jahr 2017 im Fach Strahlentherapie und Radioonkologie an der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie des Universitätsklinikums Düsseldorf bei Prof. Dr. W. Budach.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Christoph Redecker&lt;/b&gt;, Direktor der Universitätsklinik für Neurologie und Neurogeriatrie am Klinikum Lippe, hat im Juli 2024 die Professur „Transsektorale Neurologie“ am Universitätsklinikum OWL angenommen. Sein Arbeitsbereich deckt das gesamte Spektrum der neurologischen Erkrankungen ab – inklusive Stroke Unit, Parkinsonkomplexbehandlung, Neurogeriatrie und neurologische Frührehabilitation. Wissenschaftliche Schwerpunkte seiner Arbeit und Forschung setzt er in den Bereichen Parkinson-Syndrom, chronische Folgen des Schlaganfalls, Demenz und kognitive Störungen. Sein Fokus liegt vor allem auf neuen Versorgungsangeboten, welche die Behandlung der Patientinnen und Patienten über die Grenzen der ambulanten und stationären Versorgung hinaus verbessern.  Er hat unter anderem an der Universität Münster studiert und hat dort 1996 promoviert. Die Habilitation erfolgte 2003 an der Medizinischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Professorin Daniela Schiek &lt;/b&gt;(45) arbeitet seit Juni 2024 an der Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld. Sie hat dort eine Heisenberg-Professur für Methoden der Empirischen Sozialforschung mit dem Schwerpunkt Qualitative Methoden. Daniela Schiek arbeitet in ihrer Forschung einerseits zu den qualitativen Forschungsmethoden, insbesondere zur Reflexion und Professionalisierung qualitativer Interviews. Zum anderen beschäftigt sie sich mit Fragen des Lebenslaufs und der Generationen bei ungleichen Herkünften. So interessiert sie sich für die Frage, wie Menschen, die nicht in (ihren) Familien, sondern zum Beispiel als Heimkinder aufgewachsen sind, ihren Lebenslauf gestalten. Hierzu hat sie gerade ein Forschungsprojekt begonnen. Sie hat 2010 an der Universität Duisburg-Essen promoviert und sich 2017 an der Universität Bielefeld habilitiert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Professorin Dr. Tamara Schikowski&lt;/b&gt; (56) wurde im August 2024 zur Professorin für Umwelt und Gesundheit an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften ernannt. Zu ihren aktuellen Forschungsschwerpunkten gehören die Auswirkungen von Luftschadstoffen und Klimafaktoren auf die Gesundheit von Kindern und älteren Menschen. Konkret geht es um die Erhebung und Analyse von Daten zu den Auswirkungen lang- und kurzfristiger Expositionen gegenüber Luftschadstoffen, Grünflächen und Klimafaktoren auf chronische Erkrankungen sowie um das komplexe Zusammenspiel dieser Expositionen. Tamara Schikowski studierte Medizin in Köln und Umwelt- und Gesundheitswissenschaften in Melbourne und promovierte im Bereich Public Health an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, wo sie in Umweltmedizinischer Forschung habilitierte. Sie war Postdoktorandin am Schweizerischen Tropen- und Public Health Institut in Basel. Zuletzt war sie Arbeitsgruppenleiterin am IUF-Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung in Düsseldorf. Sie ist Vorstandsmitglied der NAKO Gesundheitsstudie.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Claas Wegner &lt;/b&gt;(44) hat im September 2024 eine Stiftungsprofessur für Begabungsforschung erhalten.  Die Gütersloher Osthushenrich-Stiftung fördert die Professur an der Fakultät für Biologie mit rund 500.000 Euro. Ziel der Stiftungsprofessur ist es, die Lehramtsausbildung an der Universität Bielefeld insbesondere im MINT-Bereich weiter auszubauen und die Hochbegabungsforschung zu integrieren. Trotz eines W2- und eines W3-Rufs anderer Universitäten konnte die Universität Bielefeld Prof. Wegner dank der Unterstützung der Osthushenrich-Stiftung halten. Weitere Informationen finden sich im &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://aktuell.uni-bielefeld.de/2024/09/19/neue-stiftungsprofessur-fuer-begabungsforschung/&quot;&gt;Aktuell-Blog&lt;/a&gt;. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Fabian Wolff &lt;/b&gt;(34) ist im März 2024 zum Professor für Pädagogische Psychologie unter besonderer Berücksichtigung von Heterogenität und Inklusion an der Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft ernannt worden. Sein Forschungsschwerpunkt besteht in der Untersuchung der Ausbildung und Förderung akademischer Selbstkonzepte (&amp;quot;Fähigkeitsselbsteinschätzungen&amp;quot;) von Schüler*innen. In diesem Zusammenhang leitet er seit 2022 die Emmy-Noether-Gruppe COMPASS (&amp;quot;Comparison Processes in Students&amp;#39; Academic Self-Concept Formation&amp;quot;). Fabian Wolff schloss seine Promotion (2018) und Habilitation (2023) an der Universität Kiel ab. Bis zu seinem Wechsel an die Universität Bielefeld war er Juniorprofessor für Pädagogische Psychologie und Empirische Forschungsmethoden an der Universität Koblenz.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/QO2GR&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; abrufbar&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/personalnachrichten-aus-der-universit-auml2</guid>
      <title>Personalnachrichten aus der Universit&amp;auml;t </title>
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      <pubDate>Tue, 1 Oct 2024 14:43:39 +0200</pubDate>
      <category>Personalien</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
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          <atom:summary type="html">(Nr. 96/2024)
• Professor Dr. Lukas Kühne als Erik Ellentuck Fellow am IAS, Princeton
• Dr. Lara Lesch erhält Forschungspreis des Bundesinstituts für Sportwissenschaft
• Horst-Wiehe-Förderpreis für Dr. Martin Lewinski
• Professor Dr. Hendrik Bracht in RKI-Kommission berufen
• Neue Dekan*innen </atom:summary>          <description>&lt;p&gt;(Nr. 96/2024)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;•	Professor Dr. Lukas Kühne als Erik Ellentuck Fellow am IAS, Princeton
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;•	Dr. Lara Lesch erhält Forschungspreis des Bundesinstituts für Sportwissenschaft
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;•	Horst-Wiehe-Förderpreis für Dr. Martin Lewinski
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;•	Professor Dr. Hendrik Bracht in RKI-Kommission berufen
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;•	Neue Dekan*innen 


&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Lukas Kühne &lt;/b&gt;(32) hat ein Stipendium am Institute for Advanced Study (IAS)&amp;nbsp;in Princeton (USA)  erhalten und forscht dort bis Ende 2024 als Erik Ellentuck Fellow. Diese Mitgliedschaft ermöglicht dem Mathematiker gezielte Forschung und den Austausch von Ideen innerhalb einer internationalen Gemeinschaft von Wissenschaftlerinnen in einem der führenden Forschungszentren. Lukas Kühne interessiert sich für das Zusammenspiel von Kombinatorik, Algebra und Geometrie, insbesondere im Zusammenhang mit Hyperebenenanordnungen, Matroiden und Polytopen. Im Rahmen seiner Forschung nutzt und entwickelt er gerne Rechenwerkzeuge. Er ist seit 2021 als Juniorprofessor für Mathematik an der Universität Bielefeld tätig. 

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Dr. Lara Lesch&lt;/b&gt; (30) hat für ihre Forschungsarbeiten zu Frauen in Führungspositionen im Sport bei der 2. Netzwerkveranstaltung des Forschungsschwerpunktes „Frauen und Mädchen im Leistungssport (FeMaLe)“ des Bundesinstituts für Sportwissenschaft (BISp) den FeMaLe-Forschungspreis erhalten. Die Auszeichnung ist mit 3.000 Euro dotiert und wurde persönlich von Bundesinnenministerin Nancy Faeser überreicht. Die ausgezeichneten Forschungsarbeiten sind Bestandteil der kumulativen Dissertation von Lara Lesch („Women in sport leadership: A multi-level perspective“). Mit dem Preis werden an einer deutschen Universität/Hochschule forschende Sportwissenschaftler*innen ausgezeichnet, die in hervorragender und innovativer Weise Forschungen im Themenfeld FeMaLe aufweisen und in deren Arbeiten die Geschlechtsspezifik eine zentrale Erkenntnis- und Analysekategorie darstellt.
Dr. Lara Lesch arbeitet seit Juni 2024 als Postdoc im Arbeitsbereich Sport und Gesellschaft der Abteilung Sportwissenschaft der Universität Bielefeld.


&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Dr. Martin Lewinski &lt;/b&gt;(39) erhält für die von ihm entwickelte Methode zur bioinformatischen Analyse von RNA-bindenden Proteinen an ihre Ziel-RNA in lebenden Pflanzen den Horst-Wiehe-Förderpreis 2024. Lewinski konnte die mit 2.000 Euro dotierte Auszeichnung für angehende Forschende am Mitte September aus den Händen der Generalsekretärin der Deutsche Botanische Gesellschaft e.V. (DBG), Professorin Dr. Caroline Müller, entgegen nehmen.  Martin Lewinski präsentierte den von ihm enwickelten bioinformatischen workflow, mit dem er die experimentellen Daten von Katja Meyer, Tino Köster und Marlene Reichel  aus dem „Nass-Labor“ ausgewertet hat, in einem Plenar-Vortrag auf der Botanik-Tagungin Halle (Saale). Die Botanische Gesellschaft verleiht den Horst-Wiehe-Förderpreis alle zwei Jahre für eine herausragende wissenschaftliche Arbeit über ein ausschließlich pflanzen-wissenschaftliches Thema.  Die in der Fachzeitschrift Nature Protocols veröffentlichte Methode von Martin Lewinski und Kolleg*innen ermöglicht nun, die genauen Bindestellen pflanzlicher RNA-bindender Proteine zu untersuchen, um weitere Teile des biologischen Interaktionsnetzwerks aufzudecken. Martin Lewinski hat an der Universität Bielefeld studiert und 2022/2023 promoviert und arbeitet in der Arbeitsgruppe RNA Biologie und Molekulare Physiologie der Fakultät für Biologie.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Professor Dr. Hendrik Bracht&lt;/b&gt; (50) aus dem Evangelischen Klinikum Bethel (EvKB) wurde zum ständigen Mitglied der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention – kurz KRINKO – berufen. Die Kommission gehört zu einem der wichtigsten Gremien des Robert-Koch-Instituts (RKI). Hendrik Bracht wird in der KRINKO an Empfehlungen zur Prävention nosokomialer Infektionen und Leitlinien für organisatorische und bauliche Hygienevorgaben für Krankenhäuser und andere medizinische Einrichtungen mitwirken. Wie wichtig die Empfehlungen des RKI für die Krankenhaushygiene und das Infektionsgeschehen in Deutschland sind, hat zuletzt die Corona-Pandemie gezeigt.  Bracht ist seit Januar dieses Jahres stellvertretender Direktor der Universitätsklinik für Anästhesiologie, Intensiv-, Notfallmedizin, Transfusionsmedizin und Schmerztherapie am EvKB und Universitätsprofessor für Interdisziplinäre Intensivmedizin an der Medizinischen Fakultät OWL der Universität Bielefeld. 


&lt;/p&gt;&lt;p&gt;An der Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie übernimmt &lt;b&gt;Professor Dr. Lars Deile&lt;/b&gt; ab 1. Oktober das Amt des Dekans, &lt;b&gt;Professor Dr. Frank Grüner&lt;/b&gt; wird Prodekan. 


&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/PKPDT&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; abrufbar. 
&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/personalnachrichten-aus-der-universit-auml1</guid>
      <title>Personalnachrichten aus der Universit&amp;auml;t Bielefeld (Nr. 70/2024)</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/personalnachrichten-aus-der-universit-auml1</link>
      <pubDate>Wed, 17 Jul 2024 10:52:19 +0200</pubDate>
      <category>Personalien</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">•	Professor Dr. Michael Röckner mit chinesischem Staatspreis ausgezeichnet
•	Professorin Dr. Claudia Hornberg als Vorsitzende des Umweltrates wiedergewählt
•	Dr. Andrew Melnik siegt bei internationalem Home-Roboter-Wettbewerb
•	Dr. Julian Schmitz und Luisa Blöbaum gewinnen beim „startklar Businessplan-Wettbewerb“
</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;p&gt;

&lt;/p&gt;&lt;b&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Professor Dr. Michael Röckner mit chinesischem Staatspreis ausgezeichnet&lt;br&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Professorin Dr. Claudia Hornberg als Vorsitzende des Umweltrates wiedergewählt&lt;br&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Dr. Andrew Melnik siegt bei internationalem Home-Roboter-Wettbewerb&lt;br&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Dr. Julian Schmitz und Luisa Blöbaum gewinnen beim „startklar Businessplan-Wettbewerb“&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Michael Röckner&lt;/b&gt; (68) ist Ende Juni in Peking mit der höchsten chinesischen Auszeichnung für internationale Wissenschaftskooperationen geehrt worden. Staatspräsident Xi Jinping gratulierte ihm persönlich. Der Titel der Ehrung lautet „The International Science and Technology Cooperation Award of the People&amp;#39;s Republic of China“ (Auszeichnung für Internationale Wissenschafts- und Technologie-Kooperation der Volkrepublik China). Die Volksrepublik China vergibt den Preis an internationale Wissenschaftler, Ingenieure, Manager oder Organisationen, die wichtige Beiträge zur länderübergreifenden wissenschaftlichen und technolog-schen Zusammenarbeit mit China geleistet haben. Röckner ist nach Professorin Dr. Katharina Kohse-Höinghaus (2017) und Professor Dr. Andreas Dress (2012) der dritte Wissenschaftler der Universität Bielefeld, der mit diesem Preis geehrt wurde. Röckner hat gemeinsam mit chinesischen Mathematiker*innen zahlreiche Forschungsarbeiten publiziert und ist Doktorvater vieler chinesischer Wissenschaftler*innen.&lt;br&gt;Bereits Anfang März dieses Jahres erhielt Michael Röckner den Preis für internationale Zusammenarbeit der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (Chinese Academy of Sciences, CAS). Röckner war 2017 zum besonderen Gastprofessor („Distinguished Visiting Professor“) an der Chinese Academy of Mathematics and System Science in Peking (China) ernannt worden. Er erhielt diese, von der chinesischen Regierung verliehene, Auszeichnung als erster nicht chinesisch-stämmiger Mathematiker. In den letzten Jahren war er regelmäßig an der CAS zu Gast, um Vortragsreihen für Nachwuchswissenschaftler*innen zu halten und mit den chinesischen Kolleg*innen dort gemeinsam zu forschen. Röckner ist seit 1994 Professor für Stochastische Analysis an der Universität Bielefeld. Seit 2003 ist er Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur. 2017/2018 hatte er die Präsidentschaft der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (DMV) inne. Seit 2018 ist er auswärtiges Mitglied der Rumänischen Akademie der Wissenschaften und 2020 wurde er zum Mitglied der Academia Europaea gewählt.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;&amp;nbsp;Professorin Dr. med. Claudia Hornberg&lt;/b&gt; wurde bei der Auftaktsitzung der neuen Amtsperiode des Sachverständigenrates für Umweltfragen erneut zur Vorsitzenden gewählt. Für Hornberg sind Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Chemikalienbelastung einige zentrale Bereiche, die die Umwelt schädigen und die Gesundheit der Menschen beeinträchtigen. Prof. Dr. Claudia Hornberg (Vorsitzende) ist Biologin, Ökologin und Medizinerin und Professorin für Environmental Health Sciences an der Medizinischen Fakultät OWL der Universität Bielefeld. Sie forscht zu Umwelt und Gesundheit, insbesondere zu positiven und negativen Umwelteinflüssen auf die menschliche Gesundheit, Umwelttoxikologie, ökologische Präventivmedizin, Umweltgerechtigkeit und soziale Teilhabe. Seit 2001 ist sie Inhaberin der Professur für Umwelt und Gesundheit an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld. Seit 2018 ist sie Gründungsdekanin der Medizinischen Fakultät OWL der Universität Bielefeld.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Dr. Andrew Melnik&lt;/b&gt; und sein Team „UniTeam“ haben den ersten Platz im Wettbewerb &amp;quot;HomeRobot Open Vocabulary Mobile Manipulation&amp;quot; während der CVPR 2024 Konferenz (Konferenz für Computer Vision und Mustererkennung) in Seattle (USA) gewonnen. Der Wettbewerb zielte auf die Entwicklung von Roboteragenten, die in der Lage sind, neuartige Objekte zu erkennen und zu manipulieren. Dabei müssen sie Aufgaben in unbekannten häuslichen Umgebungen lösen, die in natürlicher Sprache formuliert sind. Die IEEE/CVF Computer Vision and Pattern Recognition Conference (CVPR) gilt als die weltweit führende jährliche Konferenz für Bildverarbeitung. Zum „UniTeam“ gehörten Studierende und Forschende: Dr. Andrew Melnik, Michael Büttner, Lyon Brown, Gaurav Kumar Yadav, Arjun PS, GC Nandi und Jonathan Francis. Andrew Melnik arbeitet in den Arbeitsgruppen von Professor Helge Rhodin und Professor Helge Ritter und forscht zum Thema &amp;quot;AI for Home Robotics&amp;quot;.&amp;nbsp; Melnik möchte intelligente Roboter entwickeln, die komplexe Aufgaben in realen Haushaltsumgebungen bewältigen können. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Das Start-up-Projekt „BiProMicro“ der Wissenschaftler*innen &lt;b&gt;Dr. Julian Schmitz &lt;/b&gt;(32) und &lt;b&gt;Luisa Blöbaum&lt;/b&gt; (29) aus der Technischen Fakultät war beim „startklar Businessplan-Wettbewerb“ in der Kategorie „Hightech und Forschung“ erfolgreich und erhält ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro. Der startklar Businessplan-Wettbewerb OWL wird alle zwei Jahre von der OstWestfalenLippe GmbH ausgerichtet. Partner des Wettbewerbs sind Hochschulen, Kammern, Wirtschaftsförderungseinrichtungen und weitere Organisationen aus der Region.&lt;br&gt;Das Projekt der Bielefelder Wissenschaftler*innen setzt auf eine neue Technologie bei der Zellkultivierung. Als Alternative für die herkömmliche Bioprozessentwicklung verwendet BiProMicro mikrofluidische Einzelzellkultivierung mittels neu entwickelter Kultivierungschips. Durch diese innovative Methode können m³-Produktionsmaßstäbe im Labor simuliert und das Zellverhalten unter industriell relevanten Kultivierungsbedingungen analysiert werden. So kann die Entwicklung neuer Bioprozesse zur Herstellung von beispielsweise Biopharmazeutika beschleunigt und zuverlässiger gestaltet werden. Die im Projekt eingesetzte Technologie basiert auf den Promotionsarbeiten des Teams. Bereits im Januar war das Duo mit ihrem Start-up-Projekt beim NRW-Programm Start-up Transfer.NRW erfolgreich.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/P6R3B&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; abrufbar.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/personalnachrichten-aus-der-universit-auml</guid>
      <title>Personalnachrichten aus der Universit&amp;auml;t Bielefeld (Nr. 63/2024)</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/personalnachrichten-aus-der-universit-auml</link>
      <pubDate>Wed, 26 Jun 2024 12:21:09 +0200</pubDate>
      <category>Personalien</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">•    Professorin Dr. Pamela Wicker mit Distinguished Research Award für Sportmanage-mentforschung in den USA ausgezeichnet
•    Professor Dr. Oliver Razum in den Beirat des Robert-Koch-Instituts berufen
•    Professorin Dr. Kornelia Kończal in die Junge Akademie aufgenommen
•    Forschungsförderpreis der DGPI für Dr. Janina Soler Wenglein
•    Dr. Jule Adriaans erhält den Jowell-Kaase-Preis
•    Professor Dr. Jörg van Norden erhält Best Book Prize 2024 in der Geschichtstheorie
•    Professorin Dr. Birgit Lütje-Klose weiter in der Kommission der Kultusministerkonfe-renz
•    Professorin Dr. Dorothee Staiger erneut in DFG-Bewilligungsausschuss gewählt
•    Neue Dekan*innen</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Professorin Dr. Pamela Wicker mit Distinguished Research Award für Sportmanagementforschung in den USA ausgezeichnet&lt;br&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Professor Dr. Oliver Razum in den Beirat des Robert-Koch-Instituts berufen&lt;br&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Professorin Dr. Kornelia Kończal in die Junge Akademie aufgenommen&lt;br&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Forschungsförderpreis der DGPI für Dr. Janina Soler Wenglein&lt;br&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Dr. Jule Adriaans erhält den Jowell-Kaase-Preis&lt;br&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Professor Dr. Jörg van Norden erhält Best Book Prize 2024 in der Geschichtstheorie&lt;br&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Professorin Dr. Birgit Lütje-Klose weiter in der Kommission der Kultusministerkonferenz &lt;br&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Professorin Dr. Dorothee Staiger erneut in DFG-Bewilligungsausschuss gewählt&lt;br&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Pressesprecher Ingo Lohuis übernimmt die Funktion „Chief Communication Officer“ (CCO)&lt;br&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Neue Dekan*innen&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professorin Dr. Pamela Wicker&lt;/b&gt; (45) wurde während der Konferenz der North American Society for Sport Management (NASSM) in Minneapolis, USA mit dem Distinguished Research Award ausgezeichnet. Dieser Preis wird erst seit letztem Jahr für herausragende Forschungsleistungen im Sportmanagement und die Weiterentwicklung des Sportmanagements als Disziplin verliehen. Dabei werden insbesondere Kriterien wie der intellektuelle Beitrag zur Forschung und der Forschungsimpakt herangezogen. Weitere Kriterien sind die Originalität und Relevanz der Forschungsbeiträge, die Weiterentwicklung der theoretischen, empirischen und praktischen Wissensbasis sowie die Betreuung und Weiterentwicklung von Doktorand*innen und Nachwuchswissenschaftler*innen. &lt;br&gt;Pamela Wicker ist seit 2020 Professorin für Sportmanagement und Sportsoziologie an der Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft. Zurzeit leitet sie im Verbundprojekt die Evaluationsstudie zur sozialen, ökonomischen und ökologischen Nachhaltigkeit der Fußball-Europameisterschaft 2024 in Deutschland.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Oliver Razum&lt;/b&gt; (64) ist in den Beirat Gesundheitsmonitoring und Gesundheitsberichterstattung des Robert-Koch-Instituts berufen worden. In der Zeit von Juni 2024 bis Juni 2028 ist die Expertise Oliver Razums auf dem Gebiet von Migration und Gesundheit gefragt. Der Beirat soll das Gesundheitsmonitoring und die Gesundheitsberichterstattung gestalten, konzeptionell weiterentwickeln und Schwerpunkte setzen. Zudem soll die Zusammenarbeit der verschiedenen&amp;nbsp; Forschungsinstitute, Fachverbände und Behörden gefördert werden. Professor Razum ist seit 2004 Leiter der Arbeitsgruppe Epidemiologie und International Public Health an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professorin Dr. Kornelia Kończal &lt;/b&gt;(41) ist in die Junge Akademie der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina berufen worden. Die zehn neuen Mitglieder haben während ihrer fünfjährigen Mitgliedschaft die Möglichkeit, in interdisziplinären Projekten mitzuwirken und Ideen zur Gestaltung des Wissenschaftssystems einzubringen. Die Junge Akademie wurde im Jahr 2000 als weltweit erste Akademie für herausragende junge Wissenschaftler*innen ins Leben gerufen. Ihre Mitglieder stammen aus allen wissenschaftlichen Disziplinen sowie aus dem künstlerischen Bereich. Professorin Dr. Kornelia Kończal arbeitet seit Dezember 2021 als Juniorprofessorin für Public History an der Universität Bielefeld und leitet seit April 2023 eine Forschungsgruppe, die die Rolle der Geschichte im Rechtspopulismus untersucht. Das Studium der Literatur- und Kulturwissenschaft hat Kornelia Kończal aus ihrem Herkunftsland Polen nach Deutschland, Frankreich und Luxemburg geführt. Während ihres Doktorats in Geschichte am European University Institute in Florenz konnte sie zudem in Großbritannien und Tschechien forschen. Nach der Promotion hat Kornelia Kończal am Max-Weber-Kolleg in Erfurt, am Hannah-Arendt-Institut in Dresden und an der Ludwig-Maximilians-Universität München gearbeitet.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Dr. med. Janina Soler Wenglein&lt;/b&gt; (37) ist von der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) der Nachwuchsforschungspreis verliehen worden. Mit dem mit 5.000 Euro dotierten Preis werden innovative, exzellente, pädiatrisch-infektiologische Forschungsvorhaben ausgezeichnet, die das Ziel haben, Erkenntnisse zur Pathogenese, Diagnostik, Therapie und/oder Prophylaxe von infektiösen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen zu gewinnen. Dr. Soler Wenglein beschäftigt sich im Zuge einer Kooperation mit den Kolleg*innen der Universitätskinderklinik Essen mit dem Auftreten, dem Verlauf und der Tödlichkeit virusassoziierter Herzmuskelentzündungen im Kindes- und Jugendalter in Deutschland. Sie ist Kinderärztin mit Zusatzbezeichnung Intensivmedizin und arbeitet seit 2023 an der Medizinischen Fakultät OWL der Universität.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Dr. Jule Adriaans &lt;/b&gt;(31) erhält den Jowell-Kaase-Preis für Nachwuchsforscher des European Social Survey (ESS). Mit dem Preis werden herausragende Leistungen auf dem Gebiet der vergleichenden Sozialforschung durch einen vielversprechenden Nachwuchswissenschaftler gewürdigt. Er wird an eine Person verliehen, deren Leistungen zu Beginn ihrer Karriere bereits einen bedeutenden wissenschaftlichen Einfluss ausgeübt haben. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert. Jule Adriaans ist derzeit Postdoktorandin an der Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld, nachdem sie zuvor an der Universität Bielefeld und am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) promoviert hat. Der Preis wird auf der ESS-Konferenz im Juli in Lissabon (Portugal) verliehen. Dort wird sie zum Thema der subjektiven Wahrnehmung und Bewertung wirtschaftlicher Ungleichheit sprechen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Jörg van Norden &lt;/b&gt;(65) ist für sein Buch „Verlust der Vergangenheit“ mit dem Best Book Prize 2024 des International Network for Theory of History (INTH) ausgezeichnet worden. Seit 2022 vergibt das INTH gemeinsam mit dem International Commission for History and Theory of Historigraphy (ICHTH) einen Preis zur Ehrung von Wissenschaftlern, die mit ihren Arbeiten einen wesentlichen Beitrag zur Geschichte und Theorie der Geschichtsschreibung geleistet haben. Das Internationale Netzwerk für Geschichtstheorie wurde 2012 mit dem Ziel gegründet, die Zusammenarbeit und den Gedankenaustausch zwischen Geschichtstheoretikern zu fördern. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professorin Dr. Birgit Lütje Klose &lt;/b&gt;(61) ist erneut für drei Jahre in die Ständige wissenschaftliche Kommission der Kultusministerkonferenz (SWK) berufen worden. Die Kommission berät die Kultusminister bei der Ausgestaltung und Weiterentwicklung des Bildungswesens. Birgit Lütje-Klose ist seit 2007 als Professorin zunächst für Sonderpädagogik, seit 2017 für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt schulische Inklusion und sonderpädagogische Professionalität an der Fakultät für Erziehungswissenschaft.&lt;br&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;Professorin Dr. Dorothee Staiger &lt;/b&gt;(64) ist vom Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für eine zweite Amtszeit in den Senatsausschuss für die Sonderforschungsbereiche und damit zugleich zum wissenschaftlichen Mitglied des Bewilligungsausschusses für Sonderforschungsbereiche gewählt worden. Die Wahl gilt für beide Gremien ab 1. Juli 2024 bis zum 30. Juni 2027. Der Senatsausschuss hat die Aufgabe, die Sonderforschungsbereiche vom Beratungsgespräch über die Begutachtung und Entscheidung von Anträgen bis hin zur Ergebnisbewertung zu begleiten und die Weiterentwicklung des Programms sowie seiner Begutachtungs- und Entscheidungsverfahren zu gestalten. Dorothee Staiger ist seit 2002 Professorin an der Universität Bielefeld und leitet die Arbeitsgruppe RNA Biologie und Molekulare Physiologie.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Der Leiter des Referats für Kommunikation und Pressesprecher der Universität, &lt;b&gt;Ingo Lohuis&lt;/b&gt; (51), übernimmt die Funktion „Chief Communication Officer“ (CCO). Er nimmt beratend an den Rektoratssitzungen teil. Ziel ist es, die strategische Steuerung sowie die Profilbildung der Universität Bielefeld stärker mit dem Management der Wissenschaftskommunikation, der Markenführung und der internen Kommunikation zu verbinden. Der CCO ist verantwortlich für die Entwicklung sowie Umsetzung von Kommunikations- und Marketingstrategien – in enger Abstimmung mit dem Rektorat und mit der Zielsetzung, einen signifikanten Beitrag zur Sichtbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit der Universität Bielefeld zu leisten.&lt;br&gt;&lt;br&gt;An der Technischen Fakultät wurde&lt;b&gt; Professor Dr.-Ing. Stefan Kop&lt;/b&gt;p zum neuen Prodekan gewählt.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/IA7JF&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; abrufbar. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/personalnachrichten_aus_der_universit%C3%A4t_bielefeld52</guid>
      <title>Personalnachrichten aus der Universität Bielefeld (Nr. 41/2024)</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/personalnachrichten_aus_der_universit%C3%A4t_bielefeld52</link>
      <pubDate>Wed, 15 May 2024 15:53:58 +0200</pubDate>
      <category>Personalien</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
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          <atom:summary type="html">•&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Professorin Dr. Christina Morina übernimmt Theodor-Heuss-Professur in New York&lt;br&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Gendergastprofessorin Londa Schiebinger lädt zum Salon Talk &lt;br&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Dr. Bernice Sepers als Humboldt-Forschungsstipendiatin in der Verhaltensforschung&lt;br&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Rektorin Professorin Dr. Angelika Epple in den Vorstand der LRK gewählt&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;</atom:summary>          <description>&lt;b&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Professorin Dr. Christina Morina übernimmt Theodor-Heuss-Professur in New York&lt;br&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Gendergastprofessorin Londa Schiebinger lädt zum Salon Talk &lt;br&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Dr. Bernice Sepers als Humboldt-Forschungsstipendiatin in der Verhaltensforschung&lt;br&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Rektorin Professorin Dr. Angelika Epple in den Vorstand der LRK gewählt&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professorin Dr. Christina Morina&lt;/b&gt; (48) übernimmt ab August 2024 für zwei Semester die Theodor Heuss-Professur an der New School for Social Research in New York. Die Professur wurde 1962 von Bundespräsident Theodor Heuss initiiert – aus Dankbarkeit für die Aufnahme deutsch-jüdischer Wissenschaftler*innen an der Universität, die aus dem nationalsozialistischen Deutschland flüchten mussten. Jedes Jahr wird ein führender deutscher Wissenschaftler oder eine Wissenschaftlerin aus der Soziologie, Philosophie, Sozialanthropologie, Psychologie, Geschichts-, Wirtschafts- oder Politikwissenschaft als Heuss-Professor*in und seit kurzem auch als Heuss-Dozent*in an der New School for Social Research in New York City berufen. Von der Universität Bielefeld zählen bisher der Soziologie Professor Dr. Niklas Luhmann (1975) und der Ökonom Professor Dr. Klaus Peter Flaschel (2006) zu diesem Kreis. Christina Morina wird an der New School forschen und schreiben, Vorträge halten und zu den Themen Nationalsozialismus und Holocaust sowie zur Demokratiegeschichte Lehrveranstaltungen anbieten. Und Professorin Christina Morina kann sich aktuell über weitere Auszeichnungen freuen. Ihr Buch „Tausend Aufbrüche. Die Deutschen und ihre Demokratie seit den 1980er-Jahren“ ist für den diesjährigen Deutschen Sachbuchpreis nominiert und war bereits auf der Shortlist für den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Sachbuch.&lt;br&gt;Die Historikerin Dr. Christina Morina ist seit 2019 Professorin für Allgemeine Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der Zeitgeschichte an der Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professorin Dr. Londa Schiebinger&lt;/b&gt; (72) hat für das gesamte akademischen Jahr 2023/2024 die Gender-Gastprofessur der Universität Bielefeld übernommen. Die Einladung erfolgte auf Initiative der Arbeitsgruppe AG 10 Geschlechtersensible Medizin und des Bereichs Gleichstellung der Medizinischen Fakultät OWL. Die renommierte Forscherin soll die innovative Forschung zur geschlechtersensiblen Medizin sowie die Geschlechter-(un-)gerechtigkeit in der Medizin in den Fokus zu rücken und weitere Impulse zur Integration von Gender-Aspekten in Forschung und Lehre an der Fakultät und der gesamten Universität setzen. Im Sommersemester 2024 finden vom 17. bis 20. Juni 2024 zwei öffentliche Veranstaltungen statt. Studierende und Mitglieder der Medizinischen Fakultät OWL sowie alle Interessierten sind eingeladen: „Inspiring Science – Salon Talk with Londa Schiebinger“ (Dienstag, 18. Juni, 16.30 bis 18 Uhr) und „Gamification für gendersensible und intersektionale Lehre in der Medizin“ (Mittwoch, 19. Juni, ganztägiger Workshop).&lt;br&gt;Londa Schiebinger ist John L. Hinds Professorin für Wissenschaftsgeschichte an der Stanford University und Gründungsdirektorin von „Gendered Innovations in Science, Health &amp;amp; Medicine, Engineering, and Environment“. Sie ist eine führende internationale Expertin für Geschlechterfragen in Wissenschaft und Technik und hat vor den Vereinten Nationen, dem Europäischen Parlament und zahlreichen Förderorganisationen zu diesem Thema gesprochen. Schie-binger hat an der Harvard University promoviert und ist gewähltes Mitglied der American Academy of Arts and Sciences. Sie ist Trägerin zahlreicher Preise und Auszeichnungen, darunter der renommierte Alexander-von-Humboldt-Forschungspreis und ein Guggenheim-Stipendium. Sie erhielt drei Ehrendoktorwürden. Sie ist Autorin zahlreicher ausgezeichneter Bücher, die in viele Sprachen übersetzt wurden.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Bernice Sepers,&lt;/b&gt; PhD, (32) hat ein Humboldt-Forschungsstipendium für Postdoktoranden erhalten und wird zwei Jahre lang in der Gruppe von Professor Dr. Joseph Hoffman in der Abteilung für evolutionäre Populationsgenetik an der Fakultät für Biologie forschen. Die niederländische Forscherin untersucht die Ursachen und Folgen epigenetischer Variation bei wildlebenden Wirbeltieren. Die Epigenetik untersucht, welche Faktoren die Aktivität eines Gens und damit die Entwicklung der Zelle zeitweilig festlegen. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf der Rolle epigenetischer Variation (DNA-Methylierung) bei der Pufferung oder Verstärkung von Inzuchtdepressionen bei antarktischen Pelzrobben (Arctocephalus gazella) auf Bird Island, (Südgeorgien). Bernice Sepers untersucht insbesondere die Auswirkungen auf die Fortpflanzung und Fitness. Sie studierte Biologie an der Universität Utrecht und promovierte im Oktober 2022 am Niederländischen Institut für Ökologie (NIOO-KNAW) und an der Universität und Forschung Wageningen (WUR).&lt;br&gt;Mit den Humboldt-Forschungsstipendien für Postdocs ermöglicht die Alexander von Humboldt- Stiftung überdurchschnittlich qualifizierten Wissenschaftler*innen aus dem Ausland, die am Anfang ihrer wissenschaftlichen Laufbahn stehen, langfristige Forschungsaufenthalte.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Rektorin Professorin Dr. Angelika Epple &lt;/b&gt;(58) wurde auf der Sitzung der Landesrektorenkonferenz NRW im April einstimmig in den Vorstand der LRK gewählt. Die Historikerin hat das Rektorinnenamt an der Universität Bielefeld im Oktober 2023 übernommen. Aktuelle Aufgaben sieht die LRK unter anderem in der Digitalisierung und dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz sowie der Sicherung des Studienerfolgs, hauptsächlich im Lehrkräfte- und MINT-Bereich – aber auch bei den Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Übergeordnetes Ziel der Landesrektorenkonferenz ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung. Dabei legt die LRK-NRW Wert auf die Entwicklung nachhaltiger Konzepte für nationale und internationale Hochschulentwicklung am Wissenschaftsstandort NRW.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/SA6QE&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; abrufbar. &lt;br&gt;&lt;br&gt;</description>    </item>
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      <title>Trauer um Gründungsrektor Ernst-Joachim Mestmäcker (Nr. 33/2024)</title>
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      <pubDate>Mon, 29 Apr 2024 10:44:48 +0200</pubDate>
      <category>Personalien</category>
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      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
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          <atom:summary type="html">&lt;p&gt;&lt;b&gt;Renommierter Jurist der Universität Bielefeld gestorben&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Alter von 97 Jahren ist Professor Dr. Ernst-Joachim Mestmäcker am 22. April 2024 verstorben. Als Vorsitzender des Gründungsausschusses und Gründungsrektor hat er wesentlich zur Schaffung der Rahmenbedingungen und Entwicklung der Universität Bielefeld in ihren Gründungsjahren beigetragen.&lt;/p&gt;</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Renommierter Jurist der Universität Bielefeld gestorben&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Im Alter von 97 Jahren ist Professor Dr. Ernst-Joachim Mestmäcker am 22. April 2024 verstorben. Als Vorsitzender des Gründungsausschusses und Gründungsrektor hat er wesentlich zur Schaffung der Rahmenbedingungen und Entwicklung der Universität Bielefeld in ihren Gründungsjahren beigetragen.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ernst-Joachim Mestmäcker war seit November 1965 Mitglied des Gründungsausschusses der Universität Bielefeld und übernahm von September 1967 bis September 1969 dessen Vorsitz. In der Gründungsphase trug er federführend dazu bei, die konzeptionellen, personellen und rechtlichen Rahmenbedingungen und Voraussetzungen für den Betrieb der Universität zu schaffen. Besondere Aufmerksamkeit widmete er neben der Satzungsgrundlage den Berufungen der ersten Professuren, dem Aufbau der Bibliothek sowie den beginnenden Aktivitäten des Zentrums für interdisziplinäre Forschung (ZiF).&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im September 1969 wurde Mestmäcker zum ersten Rektor der Universität Bielefeld gewählt, musste sich allerdings kurz darauf wegen einer Herzerkrankung aus dem Amt zurückziehen. Von 1969 bis 1978 war Mestmäcker zudem Professor für Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht an der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Bielefeld.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Rektorin Professorin Dr. Angelika Epple: „Unter der Führung von Ernst-Joachim Mestmäcker wurden die Grundsteine für die innovative Struktur und das akademische Profil der Universität Bielefeld gelegt. Sein Einsatz und seine Voraussicht prägen den Reformcharakter der Universität von der Aufbauphase bis heute. Die Universität ist Ernst-Joachim Mestmäcker zu großem Dank verpflichtet.“&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als Jurist spezialisierte sich Ernst-Joachim Mestmäcker, geboren 1926 in Hameln, auf das europäische und deutsche Wettbewerbs- und Kartellrecht und nahm Einfluss auf die Rechtsentwicklung durch maßgebliche Beiträge zur Politikberatung: zwischen 1973 und 1987 als Gründungsvorsitzender der Monopolkommission, von 1997 bis 2002 als Mitglied und zeitweise Vorsitzender der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK). Im wissenschaftlichen Beirat beim Bundesministerium für Wirtschaft war er von 1960 bis 2006 tätig. Von 1979 bis 1994 war Mestmäcker zudem Direktor am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht Hamburg.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Für sein Schaffen wurde Mestmäcker mit zahlreichen Ehrungen ausgezeichnet, dazu zählen der Orden Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste (1994), der Hanns Martin Schleyer-Preis (1997) sowie das Große Verdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (1997). 1983 wurde Ernst-Joachim Mestmäcker mit der Ehrensenatorwürde der Universität Bielefeld ausgezeichnet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/UG0T6&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; abrufbar.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>    </item>
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      <title>Personalnachrichten aus der Universität Bielefeld (Nr. 28/2024)</title>
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      <pubDate>Tue, 16 Apr 2024 12:38:18 +0200</pubDate>
      <category>Personalien</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
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          <atom:summary type="html">&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Prof. Dr. Michael Röckner erhält International Cooperation Prize of the Chinese Academy of Science &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Humboldt-Georg Forster Stipendiat Prof. Dr. Chukwuedozie Kelechukwu Ajaero in Biele-feld&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Zwei
 Gender-Gastprofessorinnen in Bielefeld: Prof‘in Dr. Rebecca Waldecker 
(Mathematik) und Dr. Katherine Jenkins (Philosophie) &lt;br&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Zwei Alexander von Humboldt-Forschungs-Stipendiaten zu Gast&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Dr. Denis Meuthen: Outstanding PI&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Rektor a.D. Prof. Dr.-Ing. Gerhard Sagerer Stiftungsratsvorsitzender der Viadrina&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Prof‘in Dr. med. Claudia Hornberg erneut in den Sachverständigenrat für Umweltfragen berufen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Neue Dekan*innen&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;</atom:summary>          <description>&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Prof. Dr. Michael Röckner erhält International Cooperation Prize of the Chinese Academy of Science &lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Humboldt-Georg Forster Stipendiat Prof. Dr. Chukwuedozie Kelechukwu Ajaero in Bielefeld&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Zwei Gender-Gastprofessorinnen in Bielefeld: Prof‘in Dr. Rebecca Waldecker (Mathematik) und Dr. Katherine Jenkins (Philosophie) im Sommersemester&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Zwei Alexander von Humboldt-Forschungs-Stipendiaten zu Gast&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Dr. Denis Meuthen: Outstanding PI&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Rektor a.D. Prof. Dr.-Ing. Gerhard Sagerer Stiftungsratsvorsitzender der Viadrina&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Prof‘in Dr. med. Claudia Hornberg erneut in den Sachverständigenrat für Umweltfragen berufen&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Neue Dekan*innen&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Michael Röckner&lt;/b&gt; (68) ist Anfang März mit dem dem Preis für internationale Zusammenarbeit der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (Chinese Academy of Sciences, CAS) ausgezeichnet worden. Mit diesem Preis ehrt die Wissenschaftsorganisation – ihr gehören mehr als 50.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie 100 Institute an – exzellente Forschende, die sich durch vielfältige Kooperationen mit chinesischen Wissenschaftlern verdient gemacht haben. Röckner war 2017 zum besonderen Gastprofessor („Distinguished Visiting Professor“) an der Chinese Academy of Mathematics and System Science in Peking (China) ernannt worden. Er erhielt diese von der chinesischen Regierung verliehende Auszeichnung als erster nicht chinesisch-stämmiger Mathematiker. In den letzten Jahren war er regelmäßig an dem Institut der chinesischen Wissensakademie zu Gast, um Vortragsreihen für Nachwuchswissenschaftler*innen zu halten. Röckner ist seit 1994 Professor für Stochastische Analysis an der Universität Bielefeld. Seit 2003 ist er Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur. 2017/2018 hatte er die Präsidentschaft der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (DMV) inne. Seit 2018 ist er auswärtiges Mitglied der Rumänischen Akademie der Wissenschaften und 2020 wurde er zum Mitglied der Academia Europaea gewählt.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Chukwuedozie K. Ajaero&lt;/b&gt; ist als Georg Forster-Forschungsstipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung zu Gast an der School of Public Health / AG 3 Epidemiologie &amp;amp; International Public Health der Universität Bielefeld. Während seines Aufenthalts bis Oktober 2025 in Bielefeld wird er mit Professor Oliver Razum und anderen Lehrkräften, die sich mit den Wechselbeziehungen zwischen Migration und öffentlicher Gesundheit beschäftigen, zusammenarbeiten, um die kontextuellen Zusammenhänge von Gesundheitsrisikoverhalten unter Migranten und Nicht-Migranten in Subsahara-Afrika zu untersuchen. Prof. Ajaero promovierte in Bevölkerungsgeografie mit einem Stipendium der International Foundation for Science (IFS) Stockholm (Schweden) und war anschließend als Postdoktorand am Programm für Demografie und Bevölkerungsstudien der University of the Witwatersrand (Südafrika) tätig. Er ist Professor für Demografie und Bevölkerungsstudien und stellvertretender Provost des College of Postgraduate Studies der University of Nigeria Nsukka (Nigeria). Seine Forschungsgebiete und Veröffentlichungen erstrecken sich auf die Zusammenhänge zwischen Migration und Geldüberweisungen, Lebensunterhalt, öffentliche Gesundheit und Klimawandel. Er war Berater für sozioökonomische Folgenabschätzungen bei Entwicklungsprojekten in Nigeria und Berater für Ausbildung, Forschung und Projektumsetzung unter anderem für UNICEF und die UNESCO. &lt;br&gt;Die Alexander von Humboldt-Stiftung vergibt Georg Forster-Forschungsstipendien an überdurchschnittlich qualifizierte Forschende aller Fachrichtungen aus Entwicklungs- und Schwellenländern. Damit unterstützt die Stiftung die Bedeutung von Forschenden aus diesen Ländern zur Erreichung der 17 UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professorin Dr. Rebecca Waldecker &lt;/b&gt;(45) kommt im Sommersemester 2024 als Gender-Gastprofessorin an die Fakultät für Mathematik der Universität Bielefeld. Sie ist Professorin für Algebra am Institut für Mathematik der Matin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und im Bereich der Theorie der endlichen Gruppen. Abstrakte Fragestellungen, aber auch anwendungsbezogene Themen innerhalb der Mathematik oder in Kooperationen mit der Chemie oder der Informatik sind ihr Forschungsspektrum. Ein weiteres Arbeitsgebiet, das gerade an Bedeutung gewinnt, ist die Geschichte der Klassifikation der endlichen einfachen Gruppen. In ihrer Blockvorlesung &amp;quot;Drei Zeitfenster in der Entwicklung der Theorie der endlichen Gruppen&amp;quot;, die sie in Bielefeld hält, gibt sie unter anderem Einblicke in dieses Forschungsthema. Zusätzlich sind Workshops für Nachwuchswissenschaftler*innen geplant und Möglichkeiten für individuelles Coaching. Im Mathematischen Kolloquium wird es zwei Gelegenheiten geben, mit Rebecca Waldecker über ihre Forschung ins Gespräch zu kommen.&lt;br&gt;Die Fakultät Mathematik hat nach dem Erfolg der universitären Gender-Gastprofessur eine eigne Gastprofessur für Mathematikerinnen mit dem Ziel eingerichtet, Studentinnen vermehrt weibliche Rollenvorbilder vor Augen zu führen und die Möglichkeit zum wissenschaftlichen Austausch mit hiesigen Wissenschaftler*innen zu ermöglichen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Dr. Katherine Jenkins&lt;/b&gt; (34) von der Universität Glasgow wird im Sommersemester als „Bielefeld Guest Professorship in Philosophy of Gender“ an der Fakultät für Philosophie der Universität Bielefeld lehren – ebenfalls zusätzlich zur universitären Gender-Gastprofessur. Ihr Forschungsschwerpunkt ist die Sozialphilosophie, insbesondere die Ontologie sozialer Kategorien. Sie behandelt soziale Kategorien wie &amp;#39;race&amp;#39; und &amp;#39;Geschlecht&amp;#39; und untersucht, inwiefern diese Kategorien mit systematischen Ungerechtigkeiten verbunden sind. Sie wird Ende April ein Blockseminar zum Thema “Social Justice and Social Categories: How to be a Pluralist about Race and Gender“ halten. Eine pluralistische Sichtweise besagt, dass es keine einzelne soziale Kategorie gibt, die einer Bezeichnung wie &amp;quot;Frau&amp;quot; entspricht, sondern verschiedene soziale Kategorien, von denen jede auf unterschiedliche Weise wichtig ist. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Zwei Stipendiaten der Alexander von Humboldt-Stiftung forschen in diesem Sommersemester neu an der Universität Bielefeld. &lt;br&gt;&lt;b&gt;Puneeth Kumar Drgkoppalu Ramanna, PhD,&lt;/b&gt; (32) kommt vom Indian Institute of Science Education and Research (IISER) Pune (Indien) und arbeiten auf dem Gebiet der Organischen Molekülchemie. Er hat ein Humboldt-Forschungsstipendium für Postdocs erhalten und forscht zwei Jahre in der Arbeitsgruppe von Professor Dr. Norbert Sewald an der Faultät für Chemie. Seine Forschung konzentriert sich auf die Verbesserung von Peptidstrukturen, die – als Ersatz für Antibiotika – multiresistente bakterielle Infektionen bekämpfen können. Antimikrobielle Peptide (AMPs) können Bakterien mit großer Wirksamkeit abtöten und ihre Wirkungsweise verringert die Wahrscheinlichkeit, dass sie Resistenzen verursachen, erheblich. Sie zerstören nämlich die bakterielle Membran. Aber sie haben auch negative Eigenschaften, unter anderem geringe Stabilität. Puneeth Kumar versucht diese negativen Eigenschaften zum Beispiel durch den Einbau verschiedener Aminosäuren zu verringern und so AMPs zu entwickeln und nutzbar zu machen, die eine Alternative zu den mittlerweile resistenten Antibiotika bilden können.&lt;br&gt;Puneeth Kumar hat an der Under Tumkur University (Indien) studiert und am Indian Institute of Science Education and Research in Pune 2023 promoviert. Er lebt während seines Forschungsaufenthaltes mit seiner Frau in Bielefeld.&lt;br&gt;&lt;b&gt;Dr. habil. Oleksandr Yushchuk&lt;/b&gt; (32), arbeitet an der Ivan Franko National University of Lviv (Ukraine) und hat ebenfalls ein Humboldt-Forschungsstipendium für Postdocs erhalten. Er forscht auf in den Bereichen Mikrobielle Ökologie und Angewandte Mikrobiologie und wird von Professor Dr. Jörn Kalinowski betreut. Er kann aufgrund der Kriegssituation die Ukraine nicht verlassen und arbeitet digital mit den Bielefelder Kolleg*innen zusammen. Auch sein Thema ist der Kampf gegen multiresistente Keime und die Suche nach alternativen antimikrobiellen Mitteln. Er erforscht Glykopeptidantibiotika (GPAs) und deren Biosynthesewege. Diese könnten Raum für kombinatorische Biosynthesen bieten, die noch nicht vollständig genutzt werden. Die neukombinierten Biosynthesen der Peptidantibiotika sollen neue chemisch modifizierte Derivate mit besseren Wirkungen ergeben. Die Technik der kombinatorischen Biosynthese wurde schon erfolgreich bei anderen Antibiotika eingesetzt. Das Projekt von Oleksandr Yushchuk will einen Beitrag zur Aufklärung der Struktur, der Evolution, der Biosynthese und der Regelkreise für neue, alte und vergessene PAs leisten. Ziel ist es, die Bemühungen um eine wissensbasierte kombinatorische PA-Biosynthese wiederzubeleben. Oleksandr Yushchuk hat Biologie und Genetik studiert und erhielt seinen PhD 2018 an der Nationalen Universität Iwan Franko in Lemberg (Ukraine). 2023 wurde er dort Doktor der biologischen Wissenschaften (annähernd analog zur Habilitation) in Molekulargenetik. Er war zu Gastaufenhalten an der Eberhard Karls Universität Tübingen und an der Universita degli studi dell&amp;#39;Insubria (Varese, Italien).&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Dr. Denis Meuthen&lt;/b&gt; (39), Bielefelder Nachwuchsgruppenleiter und Freigeist-Fellow in der Fakultät für Biologie wurde als ein „&lt;a href=&quot;https://newpislack.wordpress.com/2024/04/04/denis-meuthen/&quot;&gt;außergewöhnlicher neuer PI&lt;/a&gt;“ ausgezeichnet. Dieser Titel wurde ihm von einer seit 2016 existierenden weltweiten Community aus mehr als 2500 Nachwuchs-PI’s (Principal Investigator, wissenschaftlicher Leiter) verliehen. Dr. Meuthen ist der erste Deutsche und der zweite Europäer, der diese Auszeichnung erhält. Er wurde unter anderem für seine überdurchschnittlich vielen Publikationen in anerkannten internationalen Fachzeitschriften seit Antritt seiner Nachwuchsgruppenleiterstelle im Juli 2022 gewählt. Zudem sticht Dr. Meuthen durch seine kreativen Hilfestellungen hervor, mit denen er andere Nachwuchs-PI’s bei der Lösung von vielfältigen wissenschaftlichen und administrativen Problemen unter-stützt. Dr. Meuthen ist aufgrund seiner angeborenen Schwerhörigkeit schwerbehindert. Er muss deshalb im Wissenschaftsbetrieb andere Wege gehen. Seine Art und Weise, eine Arbeitsgruppe zu leiten, beschreibt aktuell ein Artikel in der Zeitschrift &lt;a href=&quot;https://www.science.org/content/article/why-i-foster-multiple-lines-communication-students-my-lab&quot;&gt;Science&lt;/a&gt; (DOI: 10.1126/science.znt8xow). Und auch in der Zeitschrift &lt;a href=&quot;https://www.nature.com/articles/d41586-022-00230-3&quot;&gt;Nature&lt;/a&gt; war im Januar 2022 ein Artikel über seine Arbeitsweise als Forscher erschienen.&lt;br&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;Professor Dr.-Ing. Gerhard Sagerer &lt;/b&gt;(67 ), emeritierter Professor für Angewandte Informatik und Rektor a. D. der Universität Bielefeld wurde Mitte März zum Vorsitzenden des neue Stiftungsrates der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) gewählt. Die Mitglieder des fünften Stiftungsrates nahmen in einer konstituierenden Sitzung ihre Arbeit auf. Die Europa-Universität ist seit März 2008 eine Stiftungsuniversität. Der Stiftungsrat berät die Universität in strategischen und grundsätzlichen Angelegenheiten und überwacht die Tätigkeit des Stiftungsvorstandes. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professorin Dr. med. Claudia Hornberg&lt;/b&gt; ist erneut für vier Jahre von Bundesumweltministerin Steffi Lemke in den Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) berufen worden. Sie vertritt dort die Fachgebiete Umwelt und Gesundheit, Chemie sowie Toxikologie. Die neue Amtsperiode beginnt am 1. Juli 2024 und endet am 30. Juni 2028. Hornberg war seit 2016 Vorsitzende des Sachverständigenrats. Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) ist 1971 als wissenschaftliches Beratungsgremium der Bundesregierung zu Umweltfragen eingerichtet worden und nahm 1972 seine Arbeit auf. Der SRU soll unabhängig die Situation der Umwelt und deren Entwicklungstendenzen sowie umweltrelevante politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Aktivitäten begutachten.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Mit Beginn des Sommersemesters 2024 ist &lt;b&gt;Professor Dr. Oliver Flügel-Martinsen &lt;/b&gt;neuer Dekan der Fakultät für Soziologie. Neue Prodekanin ist &lt;b&gt;Professorin Dr. Minh Nguyen.&lt;/b&gt; Auch an der Fakultät für Chemie gibt es zum Semesterart einen Wechsel: Neuer Dekan ist &lt;b&gt;Professor Dr. Thomas Hellweg&lt;/b&gt; und neuer Prodekan &lt;b&gt;Professor Dr. Thomas Koop&lt;/b&gt;.&amp;nbsp; Bereits Anfang März wurde &lt;b&gt;Professorin Dr. Kerstin Gerlach&lt;/b&gt; zur neue Prodekanin in der Fakultät für Mathematik gewählt.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Das Bildmaterial ist&lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/M0HP4&quot;&gt; hier&lt;/a&gt; abrufbar. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;</description>    </item>
    <item>
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      <title>Neue Professor*innen an der Universität Bielefeld (Nr. 25/2024)</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/neue_professor_innen_an_der3</link>
      <pubDate>Fri, 5 Apr 2024 13:09:39 +0200</pubDate>
      <category>Personalien</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
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          <atom:summary type="html">Im Wintersemester 2023/2024 sind vier Professorinnen und elf Professoren
 an die Universität Bielefeld berufen worden. Sie arbeiten 
beispielsweise in den Bereichen Algorithmische Chemieinformatik, 
Mathematik und ihre Didaktik und Management in Diakonie und 
Sozialwirtschaft. Zwei Professuren für Allgemein- und Viszeralchirurgie
 wurden am Universitätsklinikum OWL der Universität Bielefeld besetzt. 
Die neuberufene &lt;a href=&quot;https://aktuell.uni-bielefeld.de/2024/03/14/milliarden-von-galaxien-jenseits-des-mittelmasses/&quot;&gt;Kosmologin Professorin Dr. Cora Uhlemann&lt;/a&gt; bringt einen 
Starting Grant des Europäischen Forschungsrates mit.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Im Wintersemester 2023/2024 sind vier Professorinnen und elf Professoren an die Universität Bielefeld berufen worden. Sie arbeiten beispielsweise in den Bereichen Algorithmische Chemieinformatik, Mathematik und ihre Didaktik sowie Management in Diakonie und Sozialwirtschaft. Zwei Professuren für Allgemein- und Viszeralchirurgie wurden am Universitätsklinikum OWL der Universität Bielefeld besetzt. Die neu berufene &lt;a href=&quot;https://aktuell.uni-bielefeld.de/2024/03/14/milliarden-von-galaxien-jenseits-des-mittelmasses/&quot;&gt;Kosmologin Professorin Dr. Cora Uhlemann&lt;/a&gt; hat einen Starting Grant des Europäischen Forschungsrates erhalten.&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professorin Dr. Anja Abendroth &lt;/b&gt;(42) ist im Dezember 2023 zur Professorin für Sozialstrukturanalyse an der Fakultät für Soziologie ernannt worden. Zu ihren aktuellen Forschungsschwerpunkten gehören Auswirkungen der Digitalisierung der Arbeitswelt auf Gratifikationen und Belastungen von Erwerbstätigen. Dabei soll herausgearbeitet werden, inwiefern sich bestehende Ungleichheiten, zum Beispiel entlang von Geschlecht, in der Digitalisierung von Arbeit bestätigen und welche Rolle betriebliche und wohlfahrtsstaatliche Rahmenbedingungen spielen. Anja-Kristin Abendroth studierte Soziologie an der Universität Bielefeld und promovierte 2013 an der Universität Utrecht (Niederlande). Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin im Sonderforschungsbereich 882 „Von Heterogenitäten zu Ungleichheiten“. Zuletzt war sie Juniorporfessorin für „Technischen und Sozialen Wandel“ im Arbeitsbereich Sozialstruktur und Soziale Ungleichheit der Universität Bielefeld sowie im NRW geförderten Forschungsschwerpunkt „Digitale Zukunft“.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Prof. Dr. Marcel Binnenbösel&lt;/b&gt; (46) wurde im März zum Universitätsprofessor für das Fach Allgemein- und Viszeralchirurgie berufen. Zeitgleich wurde Binnebösel zum Direktor der Universitätsklinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Campus Klinikum Bielefeld ernannt. Binnebösel engagiert sich am Klinikum Bielefeld für die stetige Weiterentwicklung der Krebsmedizin. Sein wissenschaftlicher Fokus liegt in der Prädiktion und Prognose von endokrinen und viszeralonkologischen Krankheitsbildern. &lt;br&gt;Binnebösel hat in Köln, Bern und Malmö Medizin studiert und dort auch promoviert. Die klinische und wissenschaftliche Weiterbildung erfolgte an der RWTH in Aachen. In der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie erlangte Binnebösel die Facharztbezeichnungen für Chirurgie, Viszeralchirurgie und die Zusatzbezeichnung Spezielle Viszeralchirurgie. Nach der Habilitation wurde er zum außerplanmäßigen Professor ernannt. Im Jahr 2018 wechselte Binnebösel an das Klinikum Bielefeld Mitte und übernahm als Chefarzt die Leitung der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie. Er ist stellvertretender ärztlicher Direktor und Mitglied der Fachsektion Viszeralchirurgie der Akademie für medizinische Fortbildung der Ärztekammer Westfalen-Lippe und der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe.&lt;br&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;Professorin Dr. Tine Haubner &lt;/b&gt;(40) wurde im März als Juniorprofessorin für Qualitative Methoden an die Fakultät für Gesundheitswissenschaften berufen. Die qualitative Arbeits- und Ungleichheitsforschung bildet den Schwerpunkt ihrer Forschungs- und Lehrtätigkeiten. Konkret geht es ihr um die qualitativ-empirische Erforschung des Wandels gesellschaftlicher Reproduktionsbedingungen. Tine Haubner absolvierte ein Studium der Soziologie, Philosophie und Psychologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und promovierte dort 2016 mit einer Arbeit zur sozialpolitischen Indienstnahme informeller Altenpflege in Deutschland. Die Arbeit wurde mit dem Dissertationspreis der Deutschen Gesellschaft für Soziologie ausgezeichnet. Es folgten Tätigkeiten als wissenschaftliche Mitarbeiterin am soziologischen Institut in Jena und Kassel und als Vertretungsprofessorin am soziologischen Institut in Chemnitz. Forschungsaufenthalte führten sie nach Paris (Frankreich), Peking (China) und Pennsylvania (USA). &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Fabian Hebestreit&lt;/b&gt; (34) ist im Januar 2024 zum Professor für Mathematik ernannt worden. Sein Forschungsschwerpunkt liegt in der Homotopietheorie, im Grenzgebiet zwischen Topologie und Algebra. Diese entstand ursprünglich zu Beginn des letzten Jahrhunderts als eine Art Deformationsgeometrie und hat sich insbesondere seit der Jahrtausendwende zu einem wichtigen Hilfsmittel in anderen Bereichen der Mathematik entwickelt, etwa mit wichtigen Beiträgen zum algebraischen Studium von Zahlsystemen und Symmetriegruppen. Nach dem Diplom in seiner Heimatstadt Osnabrück 2010, promovierte Fabian Hebestreit 2014 in Münster und habilitierte 2022 in Bonn. Desweiteren verbrachte er ein Jahr an der University of Notre Dame (USA) und ein weiteres an der Universität Münster. Weitere Stationen waren die Universitäten in Augsburg, Cambridge (Großbritannien), Kopenhagen (Dänemark) und Stockholm (Schweden). Zuletzt war als Dozent in Aberdeen (Schottland) tätig.&lt;br&gt;&amp;nbsp;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Tobias Hecker &lt;/b&gt;(39) ist im Oktober 2023 zum Professor für Klinische Psychologie und Gewaltforschung an der Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft ernannt worden. Ebenfalls im Oktober ist er zum Stellvertretenden Wissenschaftlichen Direktor des Institut für Interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) gewählt worden. Dort leitet er eine Emmy Noether-Nachwuchsgruppe zu Folgen und Prävention von Gewalt gegen Kinder. Hecker hat Psychologie an der Philipps-Universität Marburg und der Universität Aarhus (Dänemark) studiert und promovierte an der Universität Konstanz. Als Postdoc an den Universitäten Zürich (2015-2016) und Bielefeld (2016-2020) beschäftige er sich mit Auswirkungen von Trauma, Gewalt und Migration. Von 2020 bis zu seiner Berufung auf die W3-Professor war er Mitglied des Jungen Kollegs der NRW Akademie der Wissenschaften und der Künste NRW. Er ist Senior Consulting Editor der APA-Zeitschrift Psychology of Violence.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;Professor Dr. Julian Hinz&lt;/b&gt; (36) ist seit November 2023 Professor für Internationale Volkswirtschaftslehre an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften. Er forscht zu internationalem Handel, Migration und angewandter Ökonometrie. Er leitet zudem das Forschungszentrum Handelspolitik am Kieler Institut für Weltwirtschaft. Bevor er an die Universität Bielefeld kam, war er Vertretungsprofessor am Institut für Wettbewerbsökonomie (DICE) der Universität Düsseldorf, Postdoc am Institut für Weltwirtschaft in Kiel und Fellow am Kiel Centre for Globalization. In den Jahren 2018 und 2019 war er Max-Weber-Stipendiat am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz (Italien). Seine Promotion in Volkswirtschaftslehre erwarb er an der Paris School of Economics und der Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne (Frankreich). Zuletzt war er Juniorprofessor an der Universität Bielefeld.&lt;br&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;Professor Dr. Jens Höppner&lt;/b&gt; (50) hat den Ruf der Universität Bielefeld auf die Professur für All-gemein- und Viszeralchirurgie zum 1. März 2024 angenommen und übernimmt die Leitung der Universitätsklinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Klinikum Lippe. Der erfahrene Chi-rurg ist Facharzt für Chirurgie, Facharzt für Viszeralchirurgie und Europäischer Facharzt für Chirurgische Onkologie (EBSQ Surgical Oncology). An den Klinikstandort Detmold des Universi-tätsklinikums OWL bringt der neue Klinikdirektor vor allem seine Expertise im Bereich der Tu-morchirurgie und der Anwendung minimal invasiver und robotisch assistierter Operationstechniken mit.&lt;br&gt;Höppner ist gebürtiger Bremer und studierte Humanmedizin in Hamburg, Zürich und San Francisco. Er war zuvor unter anderem an der Medizinischen Hochschule Hannover und am Universitätsklinikum Freiburg tätig. Zuletzt war er Stellvertretender Direktor der Klinik für Chi-rurgie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein am Campus Lübeck.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Joseph Hoffman &lt;/b&gt;(52) wurde im März 2024 auf die Professur für evolutionäre Populationsgenetik an der Fakultät für Biologie berufen. Er ist Leiter der Arbeitsgruppe Molekulare Verhaltensökologie und hat auch einen PhD in Evolutionsgenetik von der Universität Cambridge (Großbritannien). Seine Forschung konzentriert sich auf die evolutionäre, ökologische und naturschutzfachliche Genetik von Wildpopulationen. Er untersucht mit Hilfe modernster populationsgenomischer Ansätze die grundlegenden Prozesse, die die genetische Vielfalt und die Reaktionen auf Umweltveränderungen bestimmen. Darüber hinaus ist Hoffman Honorary Fellow beim British Antarctic Survey und Mitglied des Joint Institute for Individualisation in a Changing Environment (JICE). &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;Professor Dr. Daniel Merkle&lt;/b&gt; (52) ist seit Dezember 2023 Professor für Algorithmische Chemieinformatik an der Technischen Fakultät. In seiner Forschung entwickelt er interdisziplinäre Ansätze um komplexe Fragestellungen in Chemie, Biologie und Gesundheit anzugehen.&amp;nbsp; Er hat an der Universität Karlsruhe (TH) Informatik studiert und im Bereich Effiziente Algorithmen promoviert. Nach seiner Zeit als wissenschaftlicher Assistent an der Universität in Leipzig forschte er an der Syddansk Universitet (Dänemark) und etablierte dort die Arbeitsgruppe Algorithmische Chemieinformatik. Er hatte währenddessen Forschungsaufenthalte an der Universität Wien (Österreich) und an der Harvard Medical School (USA). Er ist Koordinator eines EU Doctoral Networks (TACsy) und Leiter eines Projektes der Novo Nordisk Foundation (MATOMIC).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;Professor Dr. Helge Rhodin&lt;/b&gt; (37) arbeitet seit März 2024 an der Technischen Fakultät der Universität Bielefeld und leitet dort die Forschungsgruppe „Visual AI for Extended Reality“, welche 3D-Computervision, maschinelles Lernen und Computergrafik erforscht. Die neuesten AR-Geräte (Augmented Reality) bieten exzellente Anzeigemöglichkeiten, die Helge Rhodin und sein Team mit Rekonstruktionsalgorithmen nützlich machen möchten. Zuvor war er Assistant Professor an der University of British Columbia (Kanada) und Postdoktorand an der École polytechnique fédérale de Lausanne (Schweiz). Seine Promotion erlangte er 2016 an der Universität des Saarlandes, als Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Informatik.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;Professor Dr. Alexander Salle&lt;/b&gt; (40) hat im Februar 2024 die Professur für Mathematik und ihre Didaktik an der Fakultät für Mathematik angetreten. Er forscht zu vorstellungsorientiertem Mathematiklernen, zur Analyse von Lern- und Denkprozessen aus multimodaler Perspektive und zum Einbezug digitaler Werkzeuge in den Mathematikunterricht. Sein Studium an der Universität Bielefeld schloss Alexander Salle mit einem Bachelor für das gymnasiale Lehramt im Fach Mathematik und dem Mathematikdiplom ab. Nach seiner Promotion im Bereich des Mathematiklernens in der frühen Sekundarstufe I, unterrichtete er unter anderem ein Jahr am Berufskolleg Tor 6, bevor er auf eine Juniorprofessur für Mathematikdidaktik an die Universität Osnabrück wechselte.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professorin Dr. Cora Uhlemann &lt;/b&gt;ist im März 2024 zur Professorin für Kosmologie an der Fakultät für Physik ernannt worden. Ihr Forschungsschwerpunkt ist die Beschreibung und Analyse der großräumigen Struktur des Universums, Milliarden von Galaxien angeordnet entlang eines Skeletts dunkler Materie. Mit Beobachtungen des Euclid Weltraumteleskops will sie mehr über die Zusammensetzung unseres Universums lernen. Nach Abschluss ihres Physikstudiums promovierte sie 2015 in Kosmologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie war Postdoc am Delta Institute for Theoretical Physics in Utrecht (Niederlande) und am Stephen Hawking Centre for Theoretical Cosmology kombiniert mit einem Junior Research Fellowship am Fitzwilliam College in Cambridge (Großbritannien). Zuletzt war sie Reader (Assoziierter Professor) an der Newcastle University (Großbritannien). &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Michael Wittland&lt;/b&gt; (42) ist seit Februar 2024 Professor für Management in Diakonie und Sozialwirtschaft mit dem Schwerpunkt Betriebswirtschaftslehre am Institut für Diakoniewissenschaft und Diakoniemanagement (IDWM) der Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie. Der Wirtschaftswissenschaftler untersucht, wie Management die Erreichung multipler Ziele in Einrichtungen im Gesundheits- und Sozialwesen beeinflussen kann. Im Zentrum seiner Forschung stehen Fragen gelingender Zusammenarbeit und förderlicher Strukturen, Prozesse und Rahmenbedingungen. Seine Promotion erfolgte 2013 an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln. Bis 2016 war er dort als Akademischer Rat tätig. 2016 wurde er als Professor für Management im Gesundheitswesen an die Hochschule Hannover berufen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professorin Dr. Sina Zarrieß&lt;/b&gt; (39) ist seit Dezember 2023 Professorin für Computerlinguistik an der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft. Sie erforscht natürliche Sprache mit Verfahren der Informatik, besonders mit Methoden des maschinellen Lernens. Ziel ist es, Systeme zu entwickeln, die sprachliche Äußerungen in Texten und Dialogen verstehen oder selber produzieren, um dabei herauszufinden, was Menschen eigentlich tun, wenn Sie miteinander reden. Sina Zarrieß hat in Potsdam und Toulouse (Frankreich) studiert und an der Universität Stuttgart promoviert. Als Postdoc kam sie das erste Mal nach Bielefeld, trat dann eine Juniorprofessur an der Universität Jena an und kehrte dann an die Universität Bielefeld zurück.&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &lt;br&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Martin Koch&lt;/b&gt; (49) ist seit Februar 2024 außerplanmäßiger Professor im Arbeitsbereich Politik und Gesellschaft an der Fakultät für Soziologie. Nach einem Lehramtsstudium (Mathematik und Sozialwissenschaften) wurde er 2007 an der Fakultät für Soziologie promoviert, wo er 2016 nach Forschungsaufenthalten in Helsinki und Ottawa sowie einer Vertretungsprofessur (Universität Potsdam) habilitiert wurde. Seine Forschungstätigkeiten sind vor allem in den Internationalen Beziehungen und der Internationalen Politischen Soziologie zu verorten. In seiner Forschung beschäftigt er sich schwerpunktmäßig mit internationalen Organisationen und Gruppen, um deren Beitrag zur globalen Ordnungsbildung genauer auszuloten.&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Dr. Tilman Reichling&lt;/b&gt; (42), Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, wurde im November 2023 zum Honorarprofessor der Universität Bielefeld ernannt. Er hat an der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Bielefeld studiert und wurde dort auch promoviert; seit dem Jahr 2011 ist er als Rechtsanwalt mit dezidiert wirtschafts- und steuerstrafrechtlicher Ausrichtung tätig. Nach Stationen in namhaften, auf Strafrecht spezialisierten Kanzleien, gründete er im Jahr 2022 die Kanzlei Reichling Corsten in Frankfurt am Main. Neben seiner praktischen Tätigkeit publiziert Tilman Reichling auf den Gebieten des Wirtschafts- und Steuerstrafrechts sowie des Strafprozessrechts und ist unter anderen Mitherausgeber des Heidelberger Kommentars zum Steuerstrafrecht. Der Fakultät für Rechtswissenschaft ist er langjährig verbunden und bietet regelmäßig Lehrveranstaltungen zum Steuerstrafrecht sowie zur Methodik der Strafverteidigung an.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Das Bildmaterial ist&lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/MV9J6&quot;&gt; hier &lt;/a&gt;abrufbar. Weitere Meldungen unter: &lt;br&gt;&lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/MV9J6&quot;&gt;www.uni-bielefeld.de/uni/presse-medien&lt;/a&gt; | Pressemitteilungen&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
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      <title>Trauer um den Mathematiker Professor Andreas Dress (Nr. 17/2024)</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/trauer_um_den_mathematiker_professor</link>
      <pubDate>Thu, 29 Feb 2024 15:18:41 +0100</pubDate>
      <category>Personalien</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
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          <atom:summary type="html">Im Alter von 85 Jahren ist am 23. Februar Professor Dr. Andreas Dress 
gestorben. Dress gehörte zu den ersten Professoren der Fakultät für 
Mathematik der Universität Bielefeld und forschte und arbeitete seit der
 Gründung 1969 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2003 an der Fakultät. 
Seine Forschungsinteressen waren außergewöhnlich breit. Nach Anfängen in
 der Algebra wandte er sich den Anwendungen der Mathematik zu, 
insbesondere dem Thema „Phylogenetische Kombinatorik“ zu. Dabei geht es 
um die Bereitstellung mathematischer Konzepte und Verfahren, die zur 
Bestimmung verwandtschaftlicher Beziehungen in Stammbäumen und 
Netzwerken dienen können. Sein Interesse galt zudem 
Strukturbildungsprozessen in der Mathematik und in benachbarten 
Wissenschaften. Die „Mathematisierung der Einzelwissenschaften“ gehörte 
bereits in der Aufbauphase zu den Strukturmerkmalen der Universität 
Bielefeld, und Professor Dress war als deren Protagonist eine der 
prägenden Persönlichkeiten, die den Gedanken der Interdisziplinarität in
 besonderer Weise gelebt haben.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Im Alter von 85 Jahren ist am 23. Februar Professor Dr. Andreas Dress gestorben. Dress gehörte zu den ersten Professoren der Fakultät für Mathematik der Universität Bielefeld und forschte und arbeitete seit der Gründung 1969 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2003 an der Fakultät. Seine Forschungsinteressen waren außergewöhnlich breit. Nach Anfängen in der Algebra wandte er sich den Anwendungen der Mathematik zu, insbesondere dem Thema „Phylogenetische Kombinatorik“ zu. Dabei geht es um die Bereitstellung mathematischer Konzepte und Verfahren, die zur Bestimmung verwandtschaftlicher Beziehungen in Stammbäumen und Netzwerken dienen können. Sein Interesse galt zudem Strukturbildungsprozessen in der Mathematik und in benachbarten Wissenschaften. Die „Mathematisierung der Einzelwissenschaften“ gehörte bereits in der Aufbauphase zu den Strukturmerkmalen der Universität Bielefeld, und Professor Dress war als deren Protagonist eine der prägenden Persönlichkeiten, die den Gedanken der Interdisziplinarität in besonderer Weise gelebt haben.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;Nach seiner Emeritierung war Andreas Dress zunächst als Gastwissenschaftler am Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften tätig. Mit 67 Jahren übernahm er im Jahr 2005 für fünf Jahre die Aufgabe, als Gründungsdirektor ein Max-Planck-Partnerinstitut in Shanghai aufzubauen. Träger des „Partner Institute for Computional Biology“ (Partnerinstitut für computergestützte Biologie, PICB) waren die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) und die Chinesische Akademie der Wissenschaften (CAS). Die chinesische Regierung ehrte Andreas Dress dafür 2012 mit dem Freundschaftspreis und mit dem „International Science and Technology Cooperation Award“, der als die höchste chinesische Auszeichnung für internationale Wissenschaftskooperationen gilt.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Professor Andreas Dress studierte Mathematik in Berlin, Tübingen und Kiel, wo er 1962 promovierte und sich 1965 habilitierte. Zweimal war er für je ein Jahr Mitglied des „Institute for Advanced Studies“ in Princeton (USA). Andreas Dress war als Gastwissenschaftler an vielen renommierten Universitäten und Forschungseinrichtungen weltweit tätig. Ende der sechziger Jahre wechselte er gemeinsam mit Professor Dr. Karl Peter Grotemeyer aus Berlin nach Bielefeld.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Andreas Dress‘ enge Verbundenheit mit China ging weit über den rein wissenschaftlichen Bereich hinaus. Dies zeigt sich insbesondere in seinem Verhältnis zu den Studierenden, die ihm als Wertschätzung für seine Lebenserfahrung und Unterstützung den in China sehr ehrenvollen Titel „Lao Yeye“ – Großvater – verliehen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/JSJQO&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; abrufbar. &lt;br&gt;
&lt;/p&gt;</description>    </item>
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      <title>Personalnachrichten aus der Universität Bielefeld (Nr. 12/2024)</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/personalnachrichten_aus_der_universit%C3%A4t_bielefeld50</link>
      <pubDate>Fri, 16 Feb 2024 11:38:49 +0100</pubDate>
      <category>Personalien</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
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          <atom:summary type="html">&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Dr. Petra Bevandić in das KI-Starter-Programm aufgenommen &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Dr. Gabriele Anton in den Vorstand des German Biobank Node gewählt&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Professor Dr. Bernhard Badura erhält Corporate Health Award für sein Lebenswerk&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Professor Dr. Wolfgang Greiner weiterhin im Beirat für die 
Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleichs der Krankenkassen 

&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;</atom:summary>          <description>&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Dr. Petra Bevandić in das KI-Starter-Programm aufgenommen &lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Dr. Gabriele Anton in den Vorstand des German Biobank Node gewählt&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Bernhard Badura erhält Corporate Health Award für sein Lebenswerk&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Wolfgang Greiner weiterhin im Beirat für die 
Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleichs der Krankenkassen 

&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;Dr. Petra Bevandić&lt;/b&gt; (33) ist im Januar für von der Landesregierung NRW für das Förderprogramm „KI-Starter“ ausgewählt worden. Mit dem Programm „KI-Starter“ fördert das Land junge Nachwuchsforscher*innen bei zukunftsweisenden Projekten mit einem Fokus auf KI-Anwendungen. Es ist Teil der Förderlinie „Künstliche Intelligenz/Maschinelles Lernen“ (KI/ML). Das Projekt von Petra Bevandić hat zum Ziel, mehr Datensätze für das Training von autonomem Fahren nutzbar zu machen. Konkret geht es um die automatische Bilderkennung. Eine zentrale Aufgabe dabei ist es, Bildbereiche zu Kategorien wie zum Beispiel Straße, Bürgersteig und Fußgänger zuzuordnen. Im Rahmen des Projekts sollen Methoden entwickelt werden, die solche Kennzeichnungen und Begriffe durch generelle Prinzipien wie wechselseitige Relationen automatisch vereinheitlichen und damit die Datensätze für ein homogenes Training verfügbar machen.&lt;br&gt;Petra Bevandić ist leitende Assistentin in der Fakultät für Elektrotechnik und Informatik (FER) der Universität Zagreb (Kroatien) und kommt für ihr Projekt im März an die Technische Fakultät der Universität Bielefeld. Sie wird in der Arbeitsgruppe Machine Learning, geleitet von Professorin Dr. Barbara Hammer, arbeiten.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Dr. Gabriele Anton&lt;/b&gt; ist in den Vorstand des German Biobank Node (GBN) gewählt worden und übernimmt gemeinsam mit zwei anderen Vorstandskolleg*innen die Leitung. Sie ist seit 2023 Leiterin der Biobank der Medizinische Fakultät OWL und widmet sich dem Aufbau der zentralen Biobank. In Biobanken werden große Mengen von biologischem Material wie beispielsweise DNA-, Blut- oder Gewebeproben zusammen mit Hintergrundinformationen gespeichert. Die studierte Biologin bringt große Expertise im Bereich Populationskohorten mit und ist zugleich Co-Koordinatorin des Bioprobenkerns im Netzwerk Universitätsmedizin (NUM). Vor ihrem Wechsel an die Universität Bielefeld war sie für die Joint Biobank Munich und die Biobank am Helmholtz Zentrum München tätig. Besonders wichtig sind ihr die aktive Beteiligung von Biobanken an wissenschaftlicher Forschung und die Kooperation von Biobanken untereinander. Der German Biobank Node ist die Dachorganisation akademischer Biobanken in Deutschland. Ihre Amtszeit umfasst zwei Jahre.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Bernhard Badura&lt;/b&gt; (80) ist mit dem Corporate Health Award für sein Lebenswerk ausgezeichnet worden. Er ist Mitbegründer der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld und gilt als geistiger Vater eines betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM). Der Corporate Health Award prämiert jährlich Organisationen in Deutschland, die sich durch ein herausragendes betriebliches Gesundheitsmanagement auszeichnen. Im Dezember wurde zusätzlich ein Preis für das Lebenswerk vergeben. Bernhard Badura ist emeritierter Professor der Universität Bielefeld. Er hat an zahlreichen Universitäten geforscht und gelehrt, unter anderem an der Universität Konstanz, der Harvard University (USA), den Universitäten Graz und Zürich (Schweiz). Bevor er zur Universität Bielefeld wechselte, war er Direktor des Instituts für Soziologie der Technischen Universität Berlin. Auch nach seiner Emeritierung ist Badura weiterhin aktiv zum Beispiel in der Organisationsberatung in Fragen der Betrieblichen Gesundheitspolitik, er hält Vorträge zu Betrieblichem Gesundheitsmanagement und betreibt Gesundheitssystemforschung.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Gesundheitsminister Dr. Karl Lauterbach hat die Mitgliedschaft von &lt;b&gt;Professor Dr. Wolfgang Greiner&lt;/b&gt; im Beirat für die Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleichs der Krankenkassen verlängert. Die Neuberufung gilt bis zu zum Abschluss des Evaluationsberichtes. Wolfgang Greiner lehrt und forscht seit 2005 zu „Gesundheitsökonomie und Gesundheitsmanagement“ an der Universität Bielefeld. &lt;br&gt;&lt;br&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/SJ5BV&quot;&gt;hier &lt;/a&gt;abrufbar. &lt;br&gt;&lt;br&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/trauer_um_ehrensenator_professor_franz</guid>
      <title>Trauer um Ehrensenator Professor Franz-Xaver Kaufmann (Nr. 2/2024)</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/trauer_um_ehrensenator_professor_franz</link>
      <pubDate>Wed, 10 Jan 2024 08:52:29 +0100</pubDate>
      <category>Personalien</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
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          <atom:summary type="html">&lt;b&gt;Renommierter Familien- und Religionssoziologe gestorben&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Professor
 Dr. Dr. h.c. Franz-Xaver Kaufmann ist am 7. Januar im Alter von 91 
Jahren gestorben. Die Universität Bielefeld trauert um ihren 
Ehrensenator und Mitbegründer der Fakultät für Soziologie. Der 
renommierte Soziologe galt auch über Fächergrenzen hinweg als 
herausragende wissenschaftliche Persönlichkeit. Sein Wirken war eng mit 
der Universität Bielefeld verbunden, bereits 1968 wurde er an die in 
Gründung befindliche Universität Bielefeld berufen.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Renommierter Familien- und Religionssoziologe gestorben&lt;br&gt;&lt;br&gt;Professor Dr. Dr. h.c. Franz-Xaver Kaufmann ist am 7. Januar im Alter von 91 Jahren gestorben. Die Universität Bielefeld trauert um ihren Ehrensenator und Mitbegründer der Fakultät für Soziologie. Der renommierte Soziologe galt auch über Fächergrenzen hinweg als herausragende wissenschaftliche Persönlichkeit. Sein Wirken war eng mit der Universität Bielefeld verbunden, bereits 1968 wurde er an die in Gründung befindliche Universität Bielefeld berufen.&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;„Franz-Xaver Kaufmann hat während der Gründungszeit der Universität Bielefeld nicht nur die Fakultät für Soziologie von Anfang an maßgeblich geprägt. Als kritischer und konstruktiver Wissenschaftler hat er in Bielefeld über Jahrzehnte hinweg geforscht, sein wissenschaftliches Werk wirkt bis heute weit über Bielefeld hinaus. Er hat zugleich wissenschaftliche Kolleg*innen wie auch Studierende inspiriert – und das über Fächergrenzen hinweg. Dafür ist ihm die Uni-versität Bielefeld zu großem Dank verpflichtet“, sagt Professorin Dr. Angelika Epple, Rektorin der Universität Bielefeld.&amp;nbsp; &lt;br&gt;&lt;br&gt;Der Dekan der Fakultät für Soziologie Professor Dr. Andreas Vasilache: „Franz-Xaver Kaufmann war eine zentrale Gründungsfigur der Universität Bielefeld und der Fakultät für Soziologie, die er maßgeblich mitgestaltet hat. Er hat die soziologische Sozialpolitikforschung in Deutschland über Jahrzehnte maßgeblich geprägt. Darüber hinaus hat er auch in der Religionssoziologie, der Familiensoziologie und der Bevölkerungsforschung wichtige Beiträge geliefert. Franz-Xaver Kaufmann war nicht nur ein herausragender Wissenschaftler, sondern auch ein sehr engagierter akademischer Lehrer, der sich in besonderer Weise für die Ausbildung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern eingesetzt hat. Die Fakultät ist ihm sehr dankbar und wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.“&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die Universität Bielefeld ernannte Franz-Xaver Kaufmann im Jahr 2009 wegen seiner Verdienste für die Universität Bielefeld und seiner herausragenden wissenschaftlichen Leistungen zum Ehrensenator.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Er hat sich als Berater und Zeitdiagnostiker in aktuelle Debatten fundiert und sachlich eingemischt. Insbesondere die demographische, familienpolitische und sozialpolitische Diskussion in Deutschland ist maßgeblich von ihm beeinflusst worden. Dementsprechend gehörte er dem Beraterkreis des Bundespräsidenten „Forum demographischer Wandel&amp;quot; an.&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Deutsche Gesellschaft für Soziologie zeichnete ihn 2012 mit dem Preis für ein herausragendes wissenschaftliches Lebenswerk aus. Im selben Jahr verlieh ihm die Katholische Fakultät der Universität Münster die Ehrendoktorwürde. Franz-Xaver Kaufmann ist außerdem mit dem Bundesverdienstkreuz, dem Verdienstorden des Landes NRW und durch Mitgliedschaften verschiedener europäischer Akademien gehrt worden. Er erhielt Ehrendoktortitel etwa aus Bochum oder St. Gallen und verschiedene Preise unter anderem den Ludwig-Preller-Preis für Sozialpolitik und den Schader-Preis.&amp;nbsp; &lt;br&gt;&lt;br&gt;Die Bielefelder Fakultät vergibt ihm zu Ehren den Franz-Xaver Kaufmann Preis an vielversprechende Nachwuchswissenschaftler*innen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Professor Kaufmann gehörte zu den Mitgründern der Fakultät für Soziologie an der Universität Bielefeld und wirkte dort von 1968 bis zu seiner Emeritierung (1997) als Professor für Sozialpolitik und Soziologie. Von 1979 bis 1983 war er Direktor am Zentrum für interdisziplinäre Forschung der Universität Bielefeld. Von 1980 bis 1992 leitete er das von ihm gegründete Institut für Bevölkerungsforschung und Sozialpolitik. Zu seinen Hauptarbeitsgebieten gehörten die Theorie der Sozialpolitik und des Wohlfahrtsstaates, die Geschichte und institutionelle Entwicklungen der Sozialpolitik, Familiensoziologie und Familienpolitik sowie Religionssoziologie.&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/ULV15&quot;&gt;hier &lt;/a&gt;abrufbar&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/personalnachrichten_aus_der_universit%C3%A4t_bielefeld48</guid>
      <title>Personalnachrichten aus der Universität Bielefeld (Nr. 119/2023)</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/personalnachrichten_aus_der_universit%C3%A4t_bielefeld48</link>
      <pubDate>Wed, 8 Nov 2023 13:43:36 +0100</pubDate>
      <category>Personalien</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Professor Dr. David Stark übernimmt im Wintersemester Niklas Luhmann-Gastprofessur&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Professor Dr. Andreas Zick in den wissenschaftlichen Beirat der Bundeszentrale für politische Bildung berufen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Professor Dr. Volker F. Wendisch in den Vorstand des CLIB-Clusters gewählt&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Professorin Dr. Barbara Göbel neu im wissenschaftlichen Beirat des ZIF&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Neue Dekaninnen und Dekane in den Fakultäten&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Professor Dr. Wolfgang Nahrstedt verstorben &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ehemaliger WiWi-Verwaltungsleiter Rolf-Peter Kreickenbaum gestorben&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;</atom:summary>          <description>&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. David Stark übernimmt im Wintersemester Niklas Luhmann-Gastprofessur&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Andreas Zick in den wissenschaftlichen Beirat der Bundeszentrale für politische Bildung berufen&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Volker F. Wendisch in den Vorstand des CLIB-Clusters gewählt&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Professorin Dr. Barbara Göbel neu im wissenschaftlichen Beirat des ZIF&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Neue Dekaninnen und Dekane in den Fakultäten&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Wolfgang Nahrstedt verstorben&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Ehemaliger WiWi-Verwaltungsleiter Rolf-Peter Kreickenbaum gestorben&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. David Stark &lt;/b&gt;(73) übernimmt im Wintersemester 2023/2024 die Niklas Luhmann-Gastprofessor an der Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld. David Stark ist Arthur Lehman Professor für Soziologie an der Columbia University (USA), wo er das Center on Organizational Innovation leitet. Er forscht auf dem Gebiet der Wirtschaftssoziologie und setzt eine breite Palette von Forschungsmethoden ein, um Prozesse der Bewertung und Innovation zu untersuchen; ethnografische, netzwerkanalytische und experimentelle Methoden. Er hat beispielsweise Fabrikarbeiter*innen im sozialistischen Ungarn, Angestellte in einem Silicon Valley Startup, Derivatehändler*innen an der Wall Street, Künstler*innen der elektronischen Musik in Berlin und Banker*innen in Budapest untersucht.&lt;br&gt;Im Jahr 2002 wurde er zum Guggenheim Fellow ernannt und 2013 erhielt die Ehrendoktorwürde der École normale supérieure de Cachan (Frankreich). Stark war Gastwissenschaftler an zahlreichen Instituten, darunter: Wissenschaftskolleg, Berlin; Center for Advanced Study in the Behavioral Sciences, Palo Alto (USA); Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, Köln; Russell Sage Foundation; Collegium Budapest (Ungarn) und am Institute for Advanced Study in Hangzhou (China).&lt;br&gt;Im Rahmen dieser Gastprofessur hält David Stark ein Doktorand*innen-Seminar zum Thema „Algorithmic Management and New Class Conflicts“. Am 24. Januar 2024 gibt David Stark seine Universitätsvorlesung “This is Not a Test! Preparedness, Innovation, and Uncertainty”. &lt;br&gt;Die Fakultät für Soziologie und das Rektorat der Universität Bielefeld haben 2005 erstmals die Niklas Luhmann-Gastprofessur eingerichtet. Deren Intention ist es, international renommierte Sozialtheoretiker*innen zu gewinnen, um Studierenden und einer größeren akademischen wie außerakademischen Öffentlichkeit die Gelegenheit zu bieten, maßgebliche und innovative Theorien unmittelbar kennenzulernen.&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Andreas Zick&lt;/b&gt; (61) ist im Oktober für vier Jahre in den wissenschaftlichen Beirat der Bundeszentrale für politische Bildung berufen worden. Der wissenschaftliche Beirat besteht aus bis zu zwölf sachverständigen Persönlichkeiten. Er unterstützt die Bundeszentrale für politische Bildung in grundsätzlichen Angelegenheiten der politischen Bildung. Andreas Zick ist Professor für Sozialisation und Konfliktforschung an der Universität Bielefeld und leitet seit April 2013 das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) an der Universität Bielefeld. Seit April 2023 ist er wissenschaftlicher Leiter der neu gegründeten Konfliktakademie, ConflictA, an der Universität Bielefeld.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Volker F. Wendisch&lt;/b&gt; ist neu in den geschäftsführenden Vorstand des Clusters industrielle Biotechnologie (CLIB) gewählt worden. Professor Wendisch leitet die Arbeitsgruppe für Genetik der Prokaryoten an der Fakultät für Biologie und ist stellvertretender Wissen-schaftlicher Direktor des Centrums für Biotechnologie (CeBiTec) der Universität Bielefeld. Das Cluster für industrielle Biotechnologie (CLIB) vertritt mehr als 100 Mitglieder aus Biotech-Industrie, Investoren und Wissenschaft. Volker F. Wendisch forscht an biotechnologisch wichti-gen Bakterien. Basierend auf Erkenntnissen der Grundlagenforschung, beispielsweise zur ge-netischen Regulation, versucht er, Strategien für die nachhaltige Produktion von Biochemika-lien zu entwickeln und experimentell zu bewerten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Professorin Dr. Barbara Göbel&lt;/b&gt; (Direktorin des Ibero-Amerikanisches Instituts, Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Berlin) ist auf Vorschlag des Zentrums für interdisziplinäre Forschung (ZiF) vom Rektorat zum Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des ZiF ernannt worden.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Zum 1. Oktober haben einige neue Dekan*innen ihr Amt angetreten: An der Fakultät für Biologie wurde &lt;b&gt;Professor Dr. Volker Dürr&lt;/b&gt; zum neuen Dekan gewählt, Prodekanin wurde &lt;b&gt;Professorin Dr. Andrea Bräutigam&lt;/b&gt;. An der Fakultät für Erziehungswissenschaft übernimm &lt;b&gt;Professorin Dr. Saskia Bender &lt;/b&gt;das Amt der Dekanin, &lt;b&gt;Professor Dr. Paul Mecheril&lt;/b&gt; ist neuer Prodekan und &lt;b&gt;Professorin Dr. Anna-Maria Kamin&lt;/b&gt; wurde zur neuen Studiendekanin gewählt. Neuer Dekan der Fakultät Physik ist &lt;b&gt;Professor Dr. Walter Pfeiffer&lt;/b&gt;, zum neuen Prodekan wurde &lt;b&gt;Professor Dr. Gernot Akemann&lt;/b&gt; gewählt. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Wolfgang Nahrstedt&lt;/b&gt; ist am 27. Oktober im Alter von 91 verstorben. Bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1997 war er als Professor für Freizeitpädagogik an der Fakultät für Erzie-hungswissenschaft (ehem. Pädagogik) der Universität Bielefeld tätig. Zuvor war Wolfgang Nahrstedt Professer an der damaligen Pädagogischen Hochschule Westfalen-Lippe, die 1980 in die Universität Bielefeld integriert wurde. Wolfgang Nahrstedt hat die Freizeitpädagogik im bundesdeutschen Raum entscheidend geprägt und hatte großen Anteil am Aufbau und der Ausrichtung der Bielefelder Fakultät. Seiner Familie gilt unser Mitgefühl.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Rolf-Peter Kreickenbaum&lt;/b&gt; ist im Alter von 80 Jahren am 19. Oktober gestorben. Der Regierungsamtmann Rolf-Peter Kreickenbaum war 26 Jahre in der Universität Bielefeld tätig. Er übernahm im Jahr&lt;br&gt;1985 die Verwaltungsleitung der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und bekleidete diese Position bis zu seinem Ruhestand 2006. Seine hohe Kompetenz, das umfassendes Fachwissen und seine außergewöhnliche Hilfsbereitschaft sowie sein Engagement in der lösungsorientierten Problembewältigung zeichneten ihn aus. Er war bei den Mitarbeitenden in der Verwaltung und in der Wissenschaft und bei den Studierenden gleichermaßen beliebt wie geachtet. Den Angehörigen gilt unser Mitgefühl.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;Das Bildmaterial ist&lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/J9UVL&quot;&gt; hier&lt;/a&gt; abrufbar&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
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      <title>Neue Professor*innen an der Universität Bielefeld (Nr. 109/2023)</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/neue_professor_innen_an_der2</link>
      <pubDate>Wed, 11 Oct 2023 15:38:21 +0200</pubDate>
      <category>Personalien</category>
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      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
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          <atom:summary type="html">Im Sommersemester 2023 sind zwölf Professorinnen und zehn Professoren
 an die Universität Bielefeld berufen worden. Sie arbeiten 
beispielsweise in den Bereichen Germanistische Linguistik, 
Pflegewissenschaft und Versorgungsforschung und Mathematische 
Versicherungsökonomik. Vier Professuren wurden am Universitätsklinikum 
OWL der Universität Bielefeld besetzt: Allgemein- und Viszeralchirurgie,
 Gynäkologie und Geburtshilfe - Schwerpunkt Gynäkologische Onkologie, 
Schmerzmedizin und Interdisziplinäre Intensivmedizin. Zudem gibt es 
zwei Professuren, die gemeinsam mit außeruniversitären 
Forschungseinrichtungen berufen wurden: Die Professur für 
„Kollaborative Robotik“ wurde gemeinsam mit Fraunhofer-Institut für 
Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung in Lemgo (IOSB) – 
Institutsteil für industrielle Automation (INA) berufen; die Professur 
für&amp;nbsp;„Service Science in den Lebenswissenschaften“&amp;nbsp; gemeinsam mit dem 
Forschungszentrum Jülich. Dieser Arbeitsbereich ist als Außenstelle des 
Forschungszentrums Jülich an der Universität Bielefeld angesiedelt.</atom:summary>          <description>&lt;b&gt;Im Sommersemester 2023 sind zwölf Professorinnen und zehn Professoren an die Universität Bielefeld berufen worden. Sie arbeiten beispielsweise in den Bereichen Germanistische Linguistik, Pflegewissenschaft und Versorgungsforschung und Mathematische Versicherungsökonomik. Vier Professuren wurden am Universitätsklinikum OWL der Universität Bielefeld besetzt: Allgemein- und Viszeralchirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe - Schwerpunkt Gynäkologische Onkologie, Schmerzmedizin und Interdisziplinäre Intensivmedizin. Zudem gibt es zwei Professuren, die gemeinsam mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen berufen wurden: Die Professur für „Kollaborative Robotik“ wurde gemeinsam mit Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung in Lemgo (IOSB) – Institutsteil für industrielle Automation (INA) berufen; die Professur für&amp;nbsp;„Service Science in den Lebenswissenschaften“&amp;nbsp; gemeinsam mit dem Forschungszentrum Jülich. Dieser Arbeitsbereich ist als Außenstelle des Forschungszentrums Jülich an der Universität Bielefeld angesiedelt.&lt;/b&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;Professorin Dr. Tanja Ackermann &lt;/b&gt;(38) ist seit August 2023 Professorin für Germanistische Linguistik (Schwerpunkt Variation und Wandel) an der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft. Nach ihrem Studium an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Freien Universität Berlin beschäftigt. Dort hat sie 2017 promoviert und sich 2023 am Fachbereich für Philosophie und Geisteswissenschaften habilitiert. Während dieser Zeit war sie für Forschungs- und Lehraufenthalte in London, Peking und Mainz. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich des grammatischen Wandels und der pragmatischen Variation, wobei auch der Zusammenhang von gesellschaftlichen Aspekten und Sprache in den Blick genommen wird.&lt;br&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;Professor Dr. Timo Adam&lt;/b&gt; (31) ist seit September 2023 Juniorprofessor für statistische Modellierung an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften. In seiner Forschung befasst er sich unter anderem mit statistischen Modellen für stochastische Prozesse und deren Anwendungen in der Ökologie und in den Wirtschaftswissenschaften. Statistische Modellierung hilft dabei, Wissen aus Daten zu generieren und so beispielsweise herauszufinden, wie Tiere auf sich ändernde Umwelten reagieren oder sich Finanzmarktakteur*innen in Abhängigkeit ökonomischer Zustände verhalten. Nach seiner Promotion an der Universität Bielefeld war er von 2020 bis 2022 als Postdoc an der School of Mathematics and Statistics der University of St Andrews in Großbritannien und von 2022 bis August 2023 am Department of Mathematical Sciences der University of Copenhagen in Dänemark tätig.&lt;br&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;Professorin Dr. med. Beyhan Ataseven&lt;/b&gt; (50) hat im Mai 2023 die Leitung der Frauenklinik am Cam-pus Klinikum Lippe des Universitätsklinikums OWL (UK OWL) übernommen und wurde zur Professorin für Gynäkologie und Geburtshilfe an das Universitätsklinikum OWL berufen. Zu den Schwerpunkten ihrer Arbeit gehören die operative und konservative Behandlung senologischer und gynäkologisch/-onkologischer Erkrankungen. Ihre Forschung fokussiert auf die Evaluation prädiktiver/prognostischer Faktoren beim Ovarial-/Endometrium-/Mammakarzinom, die Etablierung neuer Therapiekonzepte sowie die Versorgungsforschung onkologischer Patientinnen und ihrer Angehörigen. Beyhan Ataseven kommt aus den Evangelischen Kliniken Essen-Mitte, einer der größten Gynäkoonkologischen Zentren europaweit. Nach dem Medizinstudium an der Technischen Universität München war sie langjährig als Assistenz-, Oberärztin und leitende Oberärztin in der Frauenklink des Rotkreuzklinikums München tätig. Ihre Habilitation erfolgte 2015 an der Ludwig-Maximilians-Universität München. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. med. Hendrik Bracht &lt;/b&gt;(49) wurde auf die Professur für Interdisziplinäre Intensivmedizin an der Medizinischen Fakultät OWL berufen. Er wird im Januar 2024 am Evangelischen Klinikum Bethel (EvKB) die Position des stellvertretenden Klinikdirektors und Leitenden Oberarztes der Universitätsklinik für Anästhesiologie, Intensiv- und Notfallmedizin, Transfusionsmedizin und Schmerztherapie übernehmen. Bracht will den Fokus seiner Arbeit auf die fachübergreifende Zusammenarbeit legen. Die Anästhesiologie, die Innere Medizin und die Chirurgie müssen in der Intensivmedizin seiner Meinung nach eng miteinander verzahnt sein. Hendrik Bracht war zuvor seit 2001 am Universitätsklinikum Ulm tätig, seit 2012 als geschäftsführender Oberarzt in der Klinik für Anästhesiologie im Bereich der Interdisziplinären Operativen Intensivmedizin (IOI). Der Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin mit den Zusatzbezeichnungen spezielle Intensivmedizin und Notfallmedizin leitete seit 2020 die Notaufnahme der Uniklinik Ulm.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professorin Dr. Ana Maria Botero &lt;/b&gt;(34) arbeitet seit April 2023 als Juniorprofessorin an der Fakultät für Mathematik. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich der Algebraischen und Arithmetischen Geometrie und deren Verbindungen zur Konvexen und Tropischen Geometrie. Botero hat an der Universidad de los Andes in Bogotá, Kolumbien studiert. In 2011 wurde sie Mitglied der Berlin Mathematical school und promovierte 2017 an der Humboldt Universität zu Berlin. Seitdem hat sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU Darmstadt und an der Universität Regensburg gearbeitet; und als Vertretungsprofessorin an der Universität Heidelberg.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professorin Dr. Friederike Gebhard&lt;/b&gt; (31) hat seit August 2023 als Juniorprofessorin die Brückenprofessur für Gesundheits- und Medizinrecht an der Fakultät für Rechtswissenschaft/Medizinischen Fakultät OWL inne. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören das Öffentliche Recht (Staats- und Verwaltungsrecht) sowie das Gesundheits- und Medizinrecht und das Sozialrecht. Sie hat an der Leibniz Universität Hannover Rechtswissenschaften studiert und wurde dort 2021 promoviert. Nach dem Referendariat im Oberlandesgerichtsbezirk Celle mit Station unter anderem im Bundespräsidialamt legte sie 2022 das zweite Staatsexa-men ab. Anschließend war sie seit November 2022 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Europäische Gesundheitspolitik und Sozialrecht der Goethe-Universität Frankfurt a.M.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professorin Dr. Heike Greschke &lt;/b&gt;(53) hat im August 2023 die Professur für Mediensoziologie angetreten. Sie erforscht die Wechselwirkungen zwischen Medienwandel und sozialem Wandel aktuell am Beispiel von Migrations- und Transnationalisierungsprozessen und der Bedeutung von Medien im Umgang mit Risiken öffentlicher Herabsetzung. Nach einer Ausbildung zur Floristin studierte sie in Koblenz Sozialpädagogik und nach mehrjähriger Berufstätigkeit im Mädchenhaus Bielefeld e.V. Soziologie in Bielefeld, wo sie auch promovierte. Nach anschließenden wissenschaftlichen Tätigkeiten in Bielefeld und Hamburg folgte sie 2012 dem Ruf auf eine Juniorprofessur an die Julius-Liebig-Universität Gießen. Seit 2016 war sie Professorin an der Technischen Universität Dresden und dort zuletzt Dekanin der Philosophischen Fakultät.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Robert Heyer&lt;/b&gt; (37) wurde von der Universität Bielefeld im September 2023 zum Professor für Mehrdimensionale Omics-Datenanalyse an die Technische Fakultät berufen. Er beschäftigt sich mit der Integration und Analyse von komplexen Genom-, Proteom-, und Metabolitdaten mit dem Ziel diagnostische, prognostische und therapeutische Biomarker zu identifizieren. Er untersucht die Pathogenese diverser Erkrankungen und entwickelt Software für die Auswertung von Omics-Daten. Robert Heyer hat Biosystemtechnik an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg studiert, im Anschluss im Bereich Biogasmikrobiom promoviert und sich danach als Postdoc mit der Entwicklung von Auswertesoftware für Omics Daten beschäftigt. Zuvor war er als Juniorprofessor an der Universität Bielefeld und am Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften (ISAS) in Dortmund tätig.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professorin Dr. Lena Hoffmann &lt;/b&gt;(36) wurde im September 2023 auf die Juniorprofessur für Kinder- und Jugendliteratur berufen. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit den vielfältigen Wechselwirkungen zwischen Kinder- und Jugendliteratur und der Literatur für Erwachsene. Aktuell interessiert sie sich aus literatursoziologischer Perspektive für die Selbst- und Fremdinszenierungen von Autor*innen für junge Menschen. Lena Hoffmann war zuvor wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Jugendbuchforschung, Goethe-Universität Frankfurt a. M.&amp;nbsp; und an der Arbeitsstelle für Kinder- und Jugendmedienforschung der Universität zu Köln. Promoviert wurde sie im Rahmen des DFG-Graduiertenkollegs „Literarische Form. Ge-schichte und Kultur ästhetischer Modellbildung“ mit einer Arbeit über Crossover-Literatur an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professorin Dr. Tina Barbara Lonsdorf&lt;/b&gt; (42) wurde im April 2023 auf die Professur für Biologi-sche Psychologie und Kognitive Neurowissenschaften in der Fakultät für Psychologie berufen. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf der Erforschung der (neuro-)biologischen Grundlagen von Furcht, Angst und Stress – mit Fokus auf individuellen Unterschieden und Traumata mit Schwerpunkt auf Kindheit und Jugend – sowie auf meta-wissenschaftlichen Betrachtungen, Open Science und Reproduzierbarkeit. Tina Lonsdorf hat an den Universitäten Trier und Gießen Psychologie studiert (mit Nebenfach Medizin für Psychologen) und hat 2020 am Karolinska Institutet in Stockholm (Schweden) in den Klinischen Neurowissenschaften promoviert. Von 2010 bis 2023 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Systemische Neurowissenschaften am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, wo sie seit 2018 eine von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Emmy-Nöther Nachwuchsgruppe leitet. Tina Lonsdorf ist seit 2023 Vorsitzende der Fachgruppe „Biologische Psychologie und Neuropsychologie“ der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs).&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Johann E. Kufs &lt;/b&gt;(32) wurde im Juli 2023 von der Technischen Fakultät zum Juniorprofessor für Genome Engineering and Editing ernannt. Er beschäftigt sich mit der gezielten Konstruktion und Aktivierung von Biosynthesewegen in Amöben zur Entdeckung neuer Wirkstoffe und Produktionsverfahren. Dabei kommen vor allem CRISPRai- sowie Multigen-Expressionssysteme zum Einsatz. Johann Kufs studierte Biotechnologie an der Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg und absolvierte mehrere internationale Forschungsaufenthalte, unter anderem an der Universität Oxford (Großbritannien) und am Salk Institute for Biological Studies in San Diego (USA). Es folgte eine Promotion auf dem Gebiet der Naturstoffchemie und Synthetischen Mikrobiologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena mit anschließender Tätigkeit als Postdoc am Leibniz-Institut für Infektionsbiologie und Naturstoffforschung in Jena.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professorin Dr. Claudia Bettina Maier&lt;/b&gt; (43) hat zum August 2023 die Professur für Pflegewissenschaft und Versorgungsforschung an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften angetreten. Sie wird zusätzlich Direktorin des Institutes für Pflegewissenschaft (IPW). Claudia Bettina Maier forscht zu den Themen Akademisierung und erweiterte pflegerische Rollen (unter anderem Advanced Practice Nursing) in Deutschland und international, Verbesserung des Arbeitsumfelds Pflege sowie zu interprofessionellen Teams. Vorherige Stationen ihrer beruflichen Tätigkeit umfassen unter anderem die Technische Universität Berlin, die University of Pennsylvania (USA) als Harkness Fellow, UNAIDS, WHO, European Observatory on Health Sys-tems and Policies und die Europäische Kommission.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Klaus Neumann &lt;/b&gt;(39) wurde von der Universität Bielefeld gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung in Lemgo (IOSB) – Institutsteil für industrielle Automation (INA) im Juli 2023 zum Professor für kollaborative Robotik an die Technische Fakultät berufen. Dabei stehen insbesondere Rekonfigurierbarkeit, intelligenter Produkttransport und die datenbasierte Steuerungs- und Regelungstechnik in sicherer Interaktion mit menschlichen Produktionsteilnehmern im Fokus. Klaus Neumann hat Naturwissenschaftliche Informatik mit Fachprofil Physik an der Universität Bielefeld, der Universität Aarhus (Dänemark) und am CERN (Schweiz) studiert. Nach seiner Promotion an der Universität Bielefeld arbeitete er in einer mehrjährigen Forschungs- und Entwicklungsleitungsposition bei Beckhoff Automation, einem technologisch-führenden Unternehmen für Automatisierungstechnik, im Bereich Maschinelles Lernen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Benjamin Paaßen &lt;/b&gt;(33) ist seit April 2023 als Juniorprofessor (mit Tenure Track) für „Wissensrepräsentation und Maschinelles Lernen“ an der Technischen Fakultät tätig. Der Schwerpunkte der Forschung liegt darauf, menschliches Vorwissen für das maschinelle Lernen zu nutzen und umgekehrt menschliches Wissen aus Modellen des maschinellen Lernens zu extrahieren. Der Hauptanwendungsbereich liegt in der KI für die Bildung. Paaßen hat im Jahr 2019 an der Universität Bielefeld im Fach Intelligente Systeme promoviert. Nach einem DFG-Forschungsstipendium an der Universität Sydney (Australien) und der Humboldt-Universität zu Berlin wechselte Paaßen als stellvertretender Leiter an das Educational Technology Lab des Deutschen Forschungszentrums für künstliche Intelligenz in Berlin. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Arne Pilniok &lt;/b&gt;(45) ist seit Juli 2023 an der Fakultät für Rechtswissenschaft Professor für Deutsches und Europäisches Öffentliches Recht und Verwaltungswissenschaften. Er wurde an der Universität Hamburg mit einer Arbeit zum europäischen Verwaltungsrecht promoviert. Im Rahmen der Juniorprofessur, die er dort im Anschluss innehatte, verbrachte er unter anderem ein akademisches Jahr an der University of California, Berkeley (USA). Nach der Habilitation, ebenfalls an der Universität Hamburg, folgten Lehrstuhlvertretungen an den Universitäten Freiburg im Breisgau, Frankfurt am Main und der Humboldt-Universität zu Berlin. An der Universität Bielefeld wird er sich insbesondere mit dem Recht der digitalen und ökologischen Transformation beschäftigen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professorin Dr. Maren Diane Schmeck&lt;/b&gt; (40) hat seit April 2023 die Professur für Mathematische Versicherungsökonomik am Institut für Mathematische Wirtschaftsforschung (IMW) inne. Sie forscht über die Auswirkungen von Langlebigkeit für Versicherungsunternehmen. Ein zweiter Schwerpunkt liegt im Bereich von finanziellen Absicherungsstrategien in Energiemärkten. Maren Diane Schmeck promovierte 2012 an der Universität Oslo (Norwegen) im Bereich Finanzmathematik. Ihre Habilitation schloss sie 2022 an der Universität Bielefeld ab. Ebenfalls 2022 erlangte sie die italienische Habilitation.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. med. Jan Schulte am Esch &lt;/b&gt;(55) ist im Juni zum Professor für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Universitätsklinikum OWL berufen worden. Mit dieser Professur ist der Lehrstuhl für das Fach Chirurgie verbunden – eines der fünf Hauptfächer im Medizinstudium. Die klinischen Schwerpunkte des Direktors der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Evangelischen Klinikum Bethel (EvKB) im Johannesstift liegen unter anderen in der Onkologischen Allgemein- und Viszeralchirurgie, Robotischer Viszeralchirurgie und gut- wie bösartigen Erkrankungen von Leber und Bauchspeicheldrüse. Schulte am Esch promovierte 1994 und absolvierte von 1995 bis 1997 einen Forschungsaufenthalt an der Harvard Medical School in Boston. Er habilitierte 2005 an der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf und war Leitender Oberarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Kinderchirurgie am Universitätsklinikum Düsseldorf. Seit 2016 ist er Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie des Evangelischen Klinikums Bethel (EvKB) in Bielefeld.&lt;br&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;Professor Dr. Alexander Sczyrba&lt;/b&gt; (51) ist im August 2023 zum Professor für Service Science in den Lebenswissenschaften an der Technischen Fakultät ernannt worden. Es handelt sich um eine gemeinsame Berufung mit dem Forschungszentrum Jülich. Alexander&amp;nbsp; Sczyrba leitet als Direktor des „Instituts für Bio- und Geowissenschaften (IBG)” am Forschungszentrum Jülich die Abteilungen „Computergestütze Metagenomik“, die de.NBI Geschäftsstelle und die ELIXIR-DE Geschäftsstelle. Das Institut gehört zum Bereich IBG-5, der aus der Verstetigung des Deutschen Netzwerks für Bioinformatik Infrastruktur (de.NBI) über die Helmholtz-Gesellschaft hervorgegangen ist. Es ist als Außenstelle des Forschungszentrums Jülich an der Universität Bielefeld angesiedelt. Alexander Sczyrba hat an der Universität Bielefeld Naturwissenschaftliche Informatik studiert und hier 2007 promoviert. Seine Forschungsgebiete sind die computergestützte Metagenomik, die zur Untersuchung der mikrobiellen „dunklen Materie“ genutzt werden kann. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professorin Dr. Anna-Lisa Vollmer &lt;/b&gt;(40) arbeitet seit Mai 2023 als Professorin für Interaktive Robotik in Medizin und Pflege an der Medizinischen Fakultät OWL. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen das Aufgabenlernen von Robotern in Interaktion mit Menschen, um indivi-duelle Präferenzen von Nutzer*innen zu erlernen sowie die Implementierung und den Transfer interaktiv lernender sozialer Assistenzroboter und Serviceroboter in die Praxis. Nach ihrem Mathematikstudium und ihrer Promotion am Institut für Kognition und Robotik an der Universität Bielefeld folgte die Mitarbeit im Marie Curie Innovative Training Network RobotDoC an der Plymouth University (Großbritannien) und eine Starting Research Position bei INRIA (Insti-tut national de recherche en informatique et en automatique) und der ENSTA Paris ( École nationale supérieure de techniques avancées, Frankreich). &lt;br&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;Professor Dr. med. Wilfried Witte&lt;/b&gt; (57) ist im Juni 2023 zum Professor für Schmerzmedizin am Universitätsklinikum OWL ernannt worden. Wilfried Witte ist Oberarzt der Universitätsklinik für Anästhesiologie, Intensiv-, Notfallmedizin, Transfusionsmedizin und Schmerztherapie am Evangelischen Klinikum Bethel (EvKB). Er erforscht und betrachtet die Schmerztherapie interdisziplinär und ganzheitlich. In Berlin hat er Geschichte, Philosophie und Publizistik studiert, bevor er in Heidelberg ein Medizinstudium begann, das er in Berlin abschloss. Nach Stationen an Kliniken in Berlin und Brandenburg war Wilfried Witte 13 Jahre als Anästhesiologe an der Charité tätig und bildete sich in Schmerztherapie weiter. Vor dreieinhalb Jahren kam der gebürtige Emsländer ans Evangelische Klinikum Bethel (EvKB). Die Behandlung von chronischen und chronifizierten Schmerzen gewinne zunehmend an Bedeutung, ist der Mediziner überzeugt. Die Erforschung insbesondere von Nervenschmerzen will Witte in einem neuen Forschungslabor für „Quantitative sensorische Testung“ vorantreiben.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professorin Dr. Meike Wittmann&lt;/b&gt; (37) wurde nach erfolgreichem Tenure-Track-Verfahren zum 1. September zur Professorin für Theoretische Biologie an der Fakultät für Biologie ernannt. Seit 2017 war sie dort bereits Juniorprofessorin für Theoretische Biologie. Bevor sie nach Bielefeld kam, hat Meike Wittmann an der Ludwig-Maximilians-Universität München promoviert und war als Postdoktorandin an der Stanford University (USA) und an der Universität Wien (Österreich). Gemeinsam mit ihrer Arbeitsgruppe erforscht sie zum Beispiel, warum sich Individuen innerhalb einer Art unterscheiden und welche Auswirkungen das für Populationsdynamiken und andere ökologische und evolutionäre Prozesse hat. Dafür kommen mathematische Modelle und Computersimulationen zum Einsatz.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professorin Dr. Alexandra Scheele&lt;/b&gt; (54) ist seit Mai 2023 außerplanmäßige Professorin im Arbeitsbereich Wirtschaft und Arbeit an der Fakultät für Soziologie. In ihren Forschungen setzt sie sich unter anderem mit Geschlechterungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt auseinander sowie mit Veränderungen von beruflichen Tätigkeiten durch Digitalisierung. Sie ist geschäftsführende Herausgeberin der Zeitschrift für Soziologie. Ihre wissenschaftlichen Stationen waren die Universität Marburg, wo sie 2006 promoviert wurde und die BTU Cottbus-Senftenberg, wo sie sich im Jahr 2017 habilitiert hat. Sie ist bereits seit 2014 an der Universität Bielefeld tätig, zunächst als Vertretungsprofessorin, später als Akademische Oberrätin und als Leiterin der ZiF-Forschungsgruppe „Global Contestations of Women’s and Gender Rights“.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/QDV7H&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; abrufbar. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
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      <title>Personalnachrichten aus der Universität Bielefeld (Nr. 83/2023)</title>
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      <pubDate>Thu, 27 Jul 2023 13:40:04 +0200</pubDate>
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      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
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          <atom:summary type="html">&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Dr. Isabell Diekmann erhält Augsburger Wissenschaftspreis für interkulturelle Studien&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Zwei neue Mitglieder des Wissenschaftlichen Direktoriums des ZiF ernannt&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Professor Dr. Michael Baake mit dem Jean-Marie Dubois Award ausgezeichnet &lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;</atom:summary>          <description>&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Dr. Isabell Diekmann erhält Augsburger Wissenschaftspreis für interkulturelle Studien&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Zwei neue Mitglieder des Wissenschaftlichen Direktoriums des ZiF ernannt&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Michael Baake mit dem Jean-Marie Dubois Award ausgezeichnet &lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;b&gt;Dr. Isabell Diekmann &lt;/b&gt;(32), Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld, ist mit dem dies-jährigen Augsburger Wissenschaftspreis für interkulturelle Studien ausgezeichnet worden. Der Preis wird von der Universität Augsburg, der Stadt Augsburg und dem Forum Interkulturelles Leben und Lernen (FiLL e.V.) verliehen und ist mit 5.000 Euro dotiert. Isabell Diekmann wird für ihre Dissertation „Good Muslims, bad Islam? Zur differenzierten Betrachtung feindlicher Einstellungen gegenüber Menschen und Religion“ geehrt. Die Arbeit von Diekmann zeigt, dass es sich bei Islamfeindlichkeit, also Vorurteilen gegenüber einer Religion, und Muslim*innenfeindlichlichkeit, also Vorurteilen gegenüber Menschen, um zwei unterschiedliche Phänomene handelt. Die Erkenntnis aus der Arbeit sei zentral sowohl für die wissenschaftliche Erfassung als auch für die Prävention in der Praxis, so die Jury. Die Soziologin hat an den Universitäten Osnabrück und Bielefeld studiert und 2022 an der Bielefeld Graduate School in History and Sociology (BGHS) promoviert. Seit 2020 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät für Soziologie im Arbeitsbereich Transnationalisierung, Entwicklung und Migration (Center on Migration, Citizenship and Development).&lt;br&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;Professorin Dr. Marie Kaiser&lt;/b&gt; und &lt;b&gt;Professorin Dr. Eleonora Rohland&lt;/b&gt; (beide Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie) sind zu Mitgliedern des Wissenschaftlichen Direktoriums des Zentrums für interdisziplinäre Forschung (ZiF) ernannt worden. Die vierjährige Amtszeit beginnt am 1. Oktober 2023. Ein Findungsausschuss hatte sie dem wissenschaftlichen Beirat als Nachfolgerinnen von &lt;b&gt;Professorin Dr. Véronique Zanetti &lt;/b&gt;und &lt;b&gt;Professor Dr. Carsten Reinhardt&lt;/b&gt; (beide Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie) vorgeschlagen. In den wissenschaftlichen Beirat des ZiF wurden erstmalig &lt;b&gt;Professorin Dr. Ruth Wodak&lt;/b&gt; (Sprachwissenschaften, Universität Wien, Österreich), &lt;b&gt;Professorin Dr. Barbara Hammer &lt;/b&gt;(Technische Fakultät) und &lt;b&gt;Professor Dr. Oliver Razum&lt;/b&gt; (Fakultät für Gesundheitswissenschaften) ernannt. Die Amtszeit dauert vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2027. Das Rektorat hat die Ernennungen bestätigt.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Michael Baake&lt;/b&gt; (64), Fakultät für Mathematik der Universität Bielefeld, erhält in Anerkennung seiner Forschung zu Quasikristallen den Jean-Marie-Dubois-Preis. Professor Baake erhält diese Auszeichnung für seine Forschung zur mathematischen Struktur von Quasi-kristallen, insbesondere für die Entwicklung von Methoden und Modellen zur Beschreibung dieser Kristalle. Sie ermöglichen es, die langreichweitige strukturelle Ordnung der aperiodischen Quasikristalle zu identifizieren und zu quantifizieren. Michael Baake promovierte 1987 in Theoretischer Physik an der Universität Bonn, wo er sich mit Supersymmetrie in der Kernphysik und statistischer Mechanik beschäftigte. Nach seiner Habilitation in Mathematischer Physik an der Universität Tübingen verlagerte sich sein Forschungsschwerpunkt auf die mathematische Theorie von Quasikristallen, in der er zu einem der weltweit führenden Wissenschaftler geworden ist.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/S4U2J&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; abrufbar.&lt;br&gt;&lt;br&gt;</description>    </item>
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      <title>Personalnachrichten aus der Universität Bielefeld (Nr. 72/2023)</title>
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      <pubDate>Fri, 23 Jun 2023 14:06:16 +0200</pubDate>
      <category>Personalien</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
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          <atom:summary type="html">•&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Professor Dr. Andreas Zick in den Expert*innenrat Antirassismus der Bundesregierung berufen&lt;br&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Professor Dr. Karl-Josef Dietz in die Wissenschaftsakademie Leopoldina aufgenommen&lt;br&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Dr. Abdou Tchoukoua erhält Georg Forster-Forschungsstipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung&lt;br&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Professor em. Dr. Neithard Bulst mit der „1ère Médaille des Antiquités de la France“ geehrt&lt;br&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Neuwahlen in den Dekanaten</atom:summary>          <description>&lt;b&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Professor Dr. Andreas Zick in den Expert*innenrat Antirassismus der Bundesregierung berufen&lt;br&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Professor Dr. Karl-Josef Dietz in die Wissenschaftsakademie Leopoldina aufgenommen&lt;br&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Dr. Abdou Tchoukoua erhält Georg Forster-Forschungsstipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung&lt;br&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Professor em. Dr. Neithard Bulst mit der „1ère Médaille des Antiquités de la France“ geehrt&lt;br&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Neuwahlen in den Dekanaten&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Andreas Zick&lt;/b&gt; (60), Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) der Universität Bielefeld und Professor für Sozialisation und Konfliktforschung an der Fakultät für Erziehungswissenschaft, ist zum Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und der Beauftragten für Antirassismus in den Expert*innenrat „Antirassismus“ berufen worden. Dem Gremium gehören zwölf Wissenschaftler*innen an. Sie entwickeln in den kommenden Monaten Empfehlungen zum Umgang mit Rassismus in zentralen gesellschaftlichen Bereichen und Institutionen, um frühzeitiger und genauer rassistische Herabwürdigungen und Diskriminierungen zu verhindern. Der Expert*innenrat hat am 19. Juni die Arbeit aufgenommen. &lt;br&gt;Andreas Zick leitet seit April 2013 das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) an der Universität Bielefeld.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Karl-Josef Dietz &lt;/b&gt;(65) ist Ende April in die Nationale Akademie der Wissenschaften, die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina, aufgenommen worden. Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina ist mit ihren rund 1.600 Mitgliedern aus nahezu allen Wissenschaftsbereichen eine klassische Gelehrtengesellschaft. Sie wurde 2008 zur Nationalen Akademie der Wissenschaften Deutschlands ernannt. In dieser Funktion hat sie zwei besondere Aufgaben: die Vertretung der deutschen Wissenschaft im Ausland sowie die Beratung von Politik und Öffentlichkeit.&lt;br&gt;Karl-Josef Dietz ist seit 1997 Professor für Biochemie und Physiologie der Pflanzen an der Universität Bielefeld. Er ist Träger des Gay-Lussac Humboldt-Preises (2011). Karl-Josef Dietz gehört laut dem Ranking „Highly Cited Researchers“ wiederholt zu den meist zitierten Forscher*innen weltweit.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Dr. Abdou Tchoukoua &lt;/b&gt;(43) hat von der Alexander von Humboldt-Stiftung ein Georg Forster-Forschungsstipendium erhalten und wird in der Arbeitsgruppe von Professor Dr. Norbert Sewald, Fakultät für Chemie der Universität Bielefeld, forschen. Er ist Dozent an der Universite de Maroua (Kamerun) und arbeitet im Bereich der Naturstoffmedizin. Er untersucht die traditionelle kamerunische Medizin hinsichtlich nützlicher Aspekte für die Arzneimittelforschung. Konkret betreffen Tchoukoua&amp;#39;s Forschungsaktivitäten die Isolierung und Identifizierung von neuen Metaboliten, die von Pflanzen und Pilzen aus der tropischen Biodiversität produziert werden. Er untersucht die Auswirkungen oder die Anwendung, die diese Substanzen für den Menschen haben können. &amp;nbsp;&lt;br&gt;Abdou Tchoukoua hat 2018 an der Universität Iwate (Japan) in Bioressourcenwissenschaften promoviert und wird zwei Jahre in Bielefeld forschen. &lt;br&gt;Die Alexander von Humboldt-Stiftung vergibt Georg Forster-Forschungsstipendien für nachhaltige Entwicklung an überdurchschnittlich qualifizierte Forschende aller Fachrichtungen aus Entwicklungs‐ und Schwellenländern.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professor em. Dr. Neithard Bulst&lt;/b&gt; ist mit dem Preis der „1ère Médaille des Antiquités de la France“ ausgezeichnet worden. Verliehen hat ihm diese Medaille die Académie des Inscriptions et Belles-Lettres (Paris) (zu deutsch: Akademie für Inschriften und schöne Literatur) für die Übersetzung seines Buchs über die französischen Generalstände. Die Medaille wird ihm im November in der Akademie in Paris überreicht. Neithard Bulst war von 1978 bis 2008 Professor für Geschichte an der Universität Bielefeld. 2013 wurde er bereits von der französischen Regierung für seine Verdienste für die französische Kultur zum Offizier des „Ordre des Palmes Académiques“ ernannt. &amp;nbsp;&lt;br&gt;Die Académie ist eine Gelehrtengesellschaft für wissenschaftliche Forschungen, die sich Sprachen, Geschichte, Kultur und Kunst der gesamten Alten Welt von den Anfängen bis heute widmet. &lt;br&gt;&lt;br&gt;Im April hat es im Dekanat der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften Neuwahlen gegeben: &lt;b&gt;Professor Gerald Willmann, PhD&lt;/b&gt;, ist neuer Dekan der Fakultät, &lt;b&gt;Professor Dr. Christian Stummer&lt;/b&gt; wurde zum Prodekan und &lt;b&gt;Professor Dr. Roland Langrock &lt;/b&gt;zum Studiendekan gewählt.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/T4FIF&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; abrufbar. &lt;br&gt;&lt;br&gt;</description>    </item>
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      <title>Personalnachrichten aus der Universität Bielefeld (Nr. 47/2023)</title>
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      <pubDate>Tue, 25 Apr 2023 14:23:51 +0200</pubDate>
      <category>Personalien</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
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          <atom:summary type="html">•&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Professor Dr. Karl-Josef Dietz zum Repräsentanten der Internationalen Biologen Vereinigung (IUBS) gewählt&lt;br&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;
 &amp;nbsp;Professor Dr. Klaus Weinhauer in internationale Kommission der 
Bundesinnenministerin zur Aufarbeitung des Olympia-Attentats 1972 
gewählt&lt;br&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Professor Dr. Armin Schikorra als Humboldt-Forscher zu Gast in der Mathematik&lt;br&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Professor em. Dr. Peter Funke mit 95 Jahren gestorben&lt;br&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Neuwahlen in den Dekanaten</atom:summary>          <description>&lt;b&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Professor Dr. Karl-Josef Dietz zum Repräsentanten der Internationalen Biologen Vereinigung (IUBS) gewählt&lt;br&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Professor Dr. Klaus Weinhauer in internationale Kommission der Bundesinnenministerin zur Aufarbeitung des Olympia-Attentats 1972 gewählt&lt;br&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Professor Dr. Armin Schikorra als Humboldt-Forscher zu Gast in der Mathematik&lt;br&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Professor em. Dr. Peter Funke mit 95 Jahren gestorben&lt;br&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Neuwahlen in den Dekanaten&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Karl-Josef Dietz&lt;/b&gt; (65) ist von der Generalversammlung der International Union of Biological Sciences, (IUBS) in Tokyo als Präsident in ein neues Exekutivkomitee gewählt worden. Das neunköpfige Komitee vertritt die Belange der Biolog*innen und Biowissenschaftler*innen auf der internationalen Ebene, beispielsweise gegenüber Organisationen und Einrichtungen der Vereinten Nationen (UN). &lt;br&gt;Die International Union of Biological Sciences (IUBS) folgt auch im kommenden Triennium dem Leitgedanken der „Unifying Biology“. Unifying Biology steht als Gegenentwurf zur Fragmen-tierung der Biologie in zahllose Disziplinen. Als internationale Stimme der Biologie repräsentiert die IUBS 25 Länder und 80 internationale biologische Fachgesellschaften. Ihre Aufgabe ist es, die Biowissenschaften weltweit zu stärken und in den politischen Beratungs- und Entscheidungsorganen wie dem International Science Council und den UN-Organisationen zu vertreten.&lt;br&gt; Dietz ist seit 1997 Professor für Biochemie und Physiologie der Pflanzen an der Universität Bielefeld. Er ist Träger des Gay-Lussac Humboldt-Preises (2011). Karl-Josef Dietz gehörte laut dem Ranking „Highly Cited Researchers“ wiederholt zu den meist zitierten Forscher*innen weltweit. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Klaus Weinhauer&lt;/b&gt; (65), Professor für Neuere Geschichte an der Universität Bielefeld und Direktor der Bielefeld Graduate School in History and Sociology (BGHS), ist von Bundesinnenministerin Nancy Faeser in eine am 21. April neu eingesetzte internationale Kommission berufen worden. Sie soll das Attentat auf die israelische Mannschaft während der Olympischen Spiele in München 1972 aufarbeiten. Die Kommission besteht aus acht international renommierten Forscherinnen und Forschern – vier Deutsche, drei Israelis und ein Brite. Klaus Weinhauer wird seine langjährigen Forschungsergebnisse sowohl zur Polizei als auch zur konzeptionellen Erforschung des Linksterrorismus in das Projekt einbringen. Der Historiker lehrt und forscht seit 2011 an der Universität Bielefeld und wurde 2021 zum Direktor der BGHS gewählt. Er ist zudem assoziiertes Mitglied im Sonderforschungsbereich 1288 „Praktiken des Vergleichens“.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Armin Schikorra&lt;/b&gt;, Associate Professor an der University of Pittsburgh (USA), hat ein Humboldt-Forschungsstipendium für erfahrene Forschende erhalten und wird ab Ende April für neun Monate – verteilt auf die nächsten drei Jahre – an der Fakultät für Mathematik der Universität Bielefeld forschen. Gastgeber ist Professor Dr. Moritz Kaßmann. Schikorra befasst sich mit den Themen Nichtlineare Partielle Differentialgleichungen, Harmonische Analyse, Geometrische Analyse und Variationsrechnung. In Bielefeld möchte der Wissenschaftler gemeinsam mit den Bielefelder Mathematiker*innen das Problem variabler Differential- und Integralgleichungen erforschen. Der Mathematiker hat an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen promoviert und war anschließend als Postdoc an den Universitäten in Zürich und Basel (Schweiz) sowie am Max-Planck-Institut for Mathematics in the Sciences (MIS) in Leipzig tätig. Als Heisenberg-Stipendiat arbeitete er an der Universität Freiburg, bevor er 2017 als Assistent Professor an die Universität Pittsburgh wechselte. Seit 2021 forscht und lehrt er dort als Associate Professor. &lt;br&gt;Das Humboldt-Forschungsstipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung wendet sich an promovierte und überdurchschnittlich qualifizierte Forschende aus der ganzen Welt.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Peter Funke&lt;/b&gt;, Emeritus der Universität Bielefeld und langjähriger Vorsitzender der Deutsch-Britischen Gesellschaft, ist am 20. März im Alter von 95 Jahren gestorben. Er folgte 1965 einem Ruf an die Pädagogische Hochschule in Bielefeld. Als Prorektor, Abteilungsdekan und Fachbereichsdekan trug er dort maßgeblich zur Integration der Abteilung Bielefeld der Pädagogischen Hochschule Westfalen-Lippe in die Universität und zur Entwicklung des Faches Anglistik/Amerikanistik bei. Als Anglist engagierte er sich in Bielefeld in der Deutsch-Britischen Gesellschaft, deren Vorsitz er 33 Jahre inne hatte. 1989 wurde ihm für dieses Engagement das Bundesverdienstkreuz verliehen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Zum 1. April hat es in den Dekanaten der Fakultäten Chemie und Gesundheitswissenschaften Veränderungen gegeben: Zum neuen Prodekan in der Chemie wurde &lt;b&gt;Professor Dr. Thomas Hellweg&lt;/b&gt; gewählt; bei den Gesundheitswissenschaften ist &lt;b&gt;Dr. Kerstin Schlingmann&lt;/b&gt; jetzt neue Studiendekanin. &lt;br&gt;&lt;br&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/IQKGG&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; abrufbar.&lt;br&gt;&lt;br&gt;</description>    </item>
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      <title> Neue Professor*innen an der Universität Bielefeld (Nr. 41/2023)</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/neue_professor_innen_an_der1</link>
      <pubDate>Fri, 14 Apr 2023 10:50:57 +0200</pubDate>
      <category>Personalien</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
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          <atom:summary type="html">Im Wintersemester 2022/2023 sind sieben Professorinnen und elf Professoren mit ihrer Forschung und Lehre an der Universität Bielefeld gestartet. Sie arbeiten beispielsweise in den Bereichen Kindheits- und Jugendforschung, Diakoniewissenschaft und Physik und ihre Didaktik. Vier Professuren wurden am Universitätsklinikum OWL der Universität Bielefeld besetzt: Epileptologie, Klinische Radiologie, Neurochirurgie und Urologie. Es wurde die bundesweit erste Professorin für Rassismusforschung sowie der erste Professor für Epilepto-logie mit dem Schwerpunkt Behindertenmedizin berufen.</atom:summary>          <description>

&lt;div class=&quot;WordSection1&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;Im Wintersemester 2022/2023 sind sieben Professorinnen und elf Professoren mit ihrer Forschung und Lehre an der Universität Bielefeld gestartet. Sie arbeiten beispielsweise in den Bereichen Kindheits- und Jugendforschung, Diakoniewissenschaft und Physik und ihre Didaktik. Vier Professuren wurden am Universitätsklinikum OWL der Universität Bielefeld besetzt: Epileptologie, Klinische Radiologie, Neurochirurgie und Urologie. Es wurde die bundesweit erste Professorin für Rassismusforschung sowie der erste Professor für Epilepto-logie mit dem Schwerpunkt Behindertenmedizin berufen.&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. med. Christian Brandt&lt;/b&gt; (58) hat im Januar 2023 die bundesweit erste Professur für Epileptologie mit Schwerpunkt Behindertenmedizin am Universitätsklinikum OWL der Universität Bielefeld angetreten. Der Leitende Abteilungsarzt an der Universitätsklinik für Epileptologie am Krankenhaus Mara in Bethel ist Facharzt für Neurologie und hat seinen klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkt in der Behandlung von Menschen mit Epilepsie und Behinderung sowie in der Pharmakotherapie der Epilepsie. Der gebürtige Bielefelder hat in Münster und München Medizin studiert und die Weiterbildungen in Bethel, Freiburg und Würzburg absolviert. Christian Brandt ist Vorsitzender der Kommission zur geistigen Behinderung der Deutschen Gesellschaft für Epileptologie und Mitglied der Intellectual Disability Task Force der Internationalen Liga gegen Epilepsie.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professorin Dr. Sonja Blum &lt;/b&gt;(39) ist seit März 2023 Professorin für Vergleichende Politikwissen-schaft und Politikfeldanalyse an der Fakultät für Soziologie. In ihrer Forschung befasst sie sich unter anderem mit politischen Narrativen, dem Verhältnis von Evidenz und Politik sowie mit vergleichender Sozialpolitik. So geht es zum Beispiel darum herauszufinden, wie politische Narrative in Krisenzeiten verwendet und darin unterschiedliche Zielgruppen adressiert werden. Sonja Blum ist aktuell Co-Leiterin einer Arbeitsgruppe zu sozialen Ungleichheiten in der europäischen COST Action „Parental Leave Policies and Social Sustainability“. Ihre Promotion schloss sie 2011 an der Universität Münster ab. Weitere Berufsstationen lagen an der Universität Wien, der Katholieke Universiteit Leuven (Belgien) sowie zuletzt an der FernUniversität in Hagen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professorin Dr. Joana Cholin&lt;/b&gt; wurde im Dezember 2022 zur Professorin für Psycholinguistik an der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft ernannt. Ihre Forschungsschwerpunkte sind flüssige und nicht-flüssige Aspekte gesprochener Sprache bei mono- und bilingualen sprachgesunden und neurologisch beeinträchtigten Sprecher*innen. Cholin promovierte am Max-Planck-Institut für Psycholinguistik in Nijmegen (Niederlanden), danach folgten Stationen in den USA (University of Illinois at Urbana-Champaign; Johns Hopkins University in Baltimore) und Spanien (Universidad de La Laguna, Teneriffa; Basque Center on Cognition, Brain and Language, San Sebastián). Nach Vertretungsprofessuren an der Universität Bielefeld und der Ruhr-Universität Bochum kehrte sie 2017 nach Bielefeld zurück, wo ihr 2019 der Titel einer außerplanmäßigen Professorin verliehen wurde. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Frederick de Moll&lt;/b&gt; wurde zum Oktober 2022 auf die Professur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Kindheits- und Jugendforschung berufen. Seine Forschungsinteressen richten sich insbesondere auf soziale Ungleichheiten in der frühen Kindheit und im Grundschulalter. Sein Hauptaugenmerk liegt auf der Frage, wie intensivierte Bildungs- und Förderbemühungen in der Familie sowie ungleichheitsbezogene Überzeugungen von Kindern und Eltern zu ungleichen Erfolgschancen im Bildungssystem beitragen. Nach seinem Studium in Würzburg arbeitete Frederick de Moll an der Goethe-Universität Frankfurt, wo er 2016 promoviert wurde. Ab 2019 war er als Postdoktorand im Institute of Education and Society der Universität Luxemburg tätig. Darüber hinaus absolvierte er mehrere Forschungsaufenthalte in Frankreich, Japan und den Vereinigten Staaten.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Dr. med. Michel Eisenblätter&lt;/b&gt; (41) leitet seit Oktober das Institut für Diagnosti-sche und Interventionelle Radiologie des Klinikums Lippe und ist Professor für Klinische Radiologie an der Medizinischen Fakultät der Universität Bielefeld. Er forscht zur Entstehung und Ausbreitung von Tumoren mit dem Ziel, die Diagnostik von Krebserkrankungen weiter zu optimieren. Nach dem Abschluss des Medizinstudiums und Promotion an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster absolvierte Michel Eisenblätter die Facharztweiterbildung am Uni-versitätsklinikum Münster. Mehr als fünf Jahre war er am King’s College London tätig, bevor er zurück an das Universitätsklinikum Münster wechselte. Seit 2019 war Eisenblätter Geschäftsführender Oberarzt und Leiter der Sektion Onkologische Bildgebung am Universitätsklinikum Freiburg. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professorin Dr. Nina Heinrichs &lt;/b&gt;wurde im Oktober 2022 als Professorin für Klinische Kinder- und Jugendlichenpsychologie und Psychotherapie ernannt und hat damit auch die wissenschaftliche Leitung der Hochschulambulanz für Kinder, Jugendliche und ihre Familien (HaKiJu) an der Universität Bielefeld übernommen. Ihre Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte sind unter anderem Angststörungen und Verhaltensstörungen im Kindes- und Jugendalter sowie Störungen, die im Zusammenhang stehen mit der Wahrnehmung des eigenen Körpers, des Geruchs oder von Geräuschen. Zudem erforscht sie, was gelingende Beziehungen ausmacht. Nina Heinrichs führte ihre Promotionsstudien an der Boston University (USA) durch und war dann nach ihrer Rückkehr als Postdoc und später als Juniorprofessorin an der Technischen Universität Braunschweig tätig. Es folgten Tätigkeiten als Professorin für Klinische (Kinder- und Jugendlichen)Psychologie und Psychotherapie an den Universitäten Bielefeld, Braunschweig sowie Bremen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Benjamin Kiesewetter&lt;/b&gt; (43) wurde im März auf die Professur für Praktische Philosophie berufen. Er arbeitet schwerpunktmäßig zu Fragen der philosophischen Ethik und der Normativitätstheorie. In seinem ERC Forschungsprojekt „The Structure of Normativity“ wird die Hypothese untersucht, dass Normativität ein einheitliches Phänomen ist und sich normative Urteile auf einen gemeinsamen Kernbegriff zurückführen lassen: den Begriff des Grundes. Kiesewetter studierte Philosophie, Neuere deutsche Literatur und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin, wo er sich 2014 mit einer Arbeit zur Rationalitätstheorie promovierte. Er ist Träger des Humboldt-Preises und des Stegmüller-Preises. Er absolvierte For-schungsaufenthalte in Berkeley (USA) und Buenos Aires (Argentinien) und hielt Positionen an der Australian National University Canberra (Australien), der Humboldt Universität Berlin, der Technischen Universität Dresden und der Universität Hamburg inne. Neben dem Ruf nach Bielefeld erhielt er auch Rufe auf Professuren an die Universität Heidelberg und die Universität Stuttgart.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Christian Oelschlägel &lt;/b&gt;(48) ist im Februar 2023 auf die Professur für Diakoniewissenschaft mit dem Schwerpunkt Systematische Theologie/Ethik berufen worden. Er forscht und lehrt am interdisziplinär arbeitenden Institut für Diakoniewissenschaft und Diakoniemanagement (IDWM) der Universität Bielefeld, das theologische, ethische, managementtheoretische und ökonomische Perspektiven auf Grundfragen und Praxis der Diakonie beziehungs-weise der sozialen Verantwortung der Kirche verbindet. Nach dem Studium in Wuppertal, Princeton (USA) und Heidelberg hat Christian Oelschlägel am Diakoniewissenschaftlichen Institut (DWI) der Ruprecht Karls-Universität Heidelberg promoviert und über mehrere Jahre diakonische Organisations- und Praxiserfahrung im Präsidialbereich der Diakonie Deutschland erworben.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Jonas Rees &lt;/b&gt;(37) hat seit Oktober 2022 die Professur für Politische Psychologie mit den Schwerpunkten gesellschaftlicher Zusammenhalt und sozialer Wandel inne. Er hat Angewandte Sozialpsychologie an der University of Sussex (Großbritannien) und Psychologie an der Universität Bielefeld studiert, wo er anschließend promovierte. Es folgten Vertretungsprofessuren an den Universitäten Bielefeld und Bremen. Am Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) arbeitet und forscht er zu mit Emotionen und Konflikt assoziierten Gruppenprozessen, sowie den sozialpsychologischen Aspekten von Erinnerungskultur und ge-sellschaftlichem Wandel. Er hat außerdem den Aufbau des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) am Standort Bielefeld koordiniert.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professorin Dr. Charlotte Schmitt-Leonardy&lt;/b&gt; ist seit Dezember 2022 Professorin für Strafrecht, Strafprozessrecht und interdisziplinäre Rechtsforschung. Nach ihrem Studium der Rechtswissenschaften, Promotion an der Universität des Saarlandes sowie Referendariat in Rheinland-Pfalz war sie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main bei Prof. Dr. Matthias Jahn wissenschaftliche Mitarbeiterin und Habilitandin ebenda. Seit 2017 ist sie Redakteurin der Fachzeitschrift „wistra“. Ihre aktuellen Forschungsschwerpunkte liegen im Wirtschaftsstrafrecht mit Fokus auf kriminologische Grundlagen und Unternehmensverantwortung sowie im Strafverfahrensrecht mit seinen straftheoretischen und interdisziplinären Bezügen. Seit 2022 ist sie Co-Herausgeberin der Schriftenreihe „Praxis der Strafverteidigung“. Zuletzt war sie Juniorprofessorin an der Universität Bielefeld und hat einen Ruf an die Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder) abgelehnt.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professorin Dr. Lisa Schüler&lt;/b&gt; (41) wurde im Oktober 2022 zur Professorin für Sprachdidaktik des Deutschen ernannt. Ihre Arbeitsschwerpunkte in Forschung, Lehre und Transfer umfassen Erwerb und Vermittlung sprachlicher und medialer Kompetenzen, die Aufgabenentwicklung (insbesondere auch im inklusiven Deutschunterricht) sowie das materialgestützte und wissenschaftspropädeutische Schreiben. Ein Fokus aktueller Forschungsprojekte liegt auf der Text-produktion und -rezeption unter besonderer Berücksichtigung digitaler Medien. Lisa Schüler studierte Medien- und Kommunikationswissenschaft, Soziologie und Pädagogik (Magister) sowie die Fächer Deutsch und Werte und Normen (Lehramt Gymnasien) an der Georg-August-Universität Göttingen. Nach ihrer Promotion an der Justus-Liebig-Universität Gießen im Jahr 2016 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Europa-Universität Flensburg und als Lektorin an der Universität Bremen.&lt;br&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;Professor Dr. med. Karl-Dietrich Sievert&lt;/b&gt; (57) hat den Ruf der Universität Bielefeld auf die Professur für Urologie im Februar 2023 angenommen. Er leitet die Universitätsklinik für Urologie am Klinikum Lippe und ist Inhaber des Lehrstuhls für Urologie der medizinischen Fakultät der Universität Bielefeld. Dr. Karl-Dietrich Sievert ist seit 2019 in leitender Funktion und seit 2022 Chefarzt der Universitätsklinik für Urologie am Klinikum Lippe. Neben der Forschung und Lehre am Universitätsklinikum OWL sind ihm besonders die Erweiterung minimalinvasiver Ope-rationsmethoden, die Einführung neuer und besonders schonender Therapien sowie der Ausbau der urologischen Robotik ein wichtiges Anliegen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Matthias Simon&lt;/b&gt;, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie am Evangelischen Klini-kum Bethel (EvKB), hat den Ruf auf die Professur „Neurochirurgie“ am Universitätsklinikum OWL (UK OWL) der Universität Bielefeld Ende März 2023 angenommen. Er leitet die Neurochirurgie des EvKB seit 2016 und gilt insbesondere in der operativen Behandlung schwierig gelegener Hirntumoren als ausgewiesener Spezialist. Weitere Schwerpunkte sind die vaskuläre Neurochirurgie, Wirbelsäulenoperationen und die Epilepsiechirurgie. Sein Studium der Hu-manmedizin absolvierte Matthias Simon an der Universität Hamburg. Weitere berufliche Stationen waren Forschungsaufenthalte an der Harvard Universität und an der Universität Cincinnati (USA). 2010 wurde er in Bonn zum außerplanmäßigen Professor für das Fach Neurochirurgie ernannt. Prof. Simon wurde 2018 in die Neurochirurgischen Akademie der Deutschen Fachgesellschaft berufen. 2021 wurde er zum Vorsitzenden der Sektion Neuro-Onkologie der Vereinigung der Europäischen nationalen neurochirurgischen Fachgesellschaften gewählt.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professorin Dr. Saphira Shure &lt;/b&gt;(37) ist seit März 2023 Juniorprofessorin (mit Tenure Track) für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Rassismus- und Differenzforschung an der Universität Bielefeld. Sie hat die bundesweit erste Professur für Rassismusforschung inne. Zuvor war sie an der TU Dortmund sowie an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg tätig. In Oldenburg hat sie 2019 im Themenfeld „Lehrer*innenbildung in der Migrationsgesellschaft“ promoviert. Aktuell leitet sie die BMBF-Nachwuchsgruppe „Gelingensbedingungen rassismus-sensibler Lehrer*innenbildung. Eine rassmustheoretische Analyse von Studium, Referendariat und Berufseinstieg“. Saphira Shure betrachtet und entwirft rassismussensible bzw. rassismuskritische Lehrer*innenbildung als Aspekt inklusionssenisbler Lehrer*innenbildung, die den Anpruch diskriminierungskritischer Professionalisierung verfolgt.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professorin Dr. Lisa Stinken-Rösner &lt;/b&gt;(34) ist seit Beginn 2023 als Professorin für Physik und ihre Didaktik tätig. An der Fakultät für Physik befasst sie sich in ihrer Arbeit unter anderem mit der Frage, welche Effekte der Einsatz digitaler Medien auf individuelle Lernprozesse hat. Dabei kommt in ihrer Forschung dem Experiment als zentrales Element des Physikunterrichts eine besondere Bedeutung zu. Sie studierte Physik und Mathematik auf Lehramt in Bremen und promovierte 2016 in Physikdidaktik an der Westfälischen Wilhelms Universität Münster. Nach einem knapp zweijährigen Aufenthalt in den USA, währenddessen sie sich im außerschulischen Bildungsbereich engagierte, absolvierte sie ihren Postdoc an der Universität Lüneburg. 2022 übernahm sie die Geschäftsführung und wissenschaftliche Leitung der Zukunftswerk-statt Buchholz.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Jan Christoph Störtländer&lt;/b&gt; (41) hat seit November 2022 die Professur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Allgemeine Didaktik und Bildungstheorie inne. Er beschäftigt sich insbesondere zum einen damit, wie sich Lehrkräfte professionelle Ziele setzen und wie sie dabei Zielkonflikte in einem widersprüchlichen Berufsfeld bearbeiten. Zum anderen erforscht er, wie Eltern und ihre Kinder sich ein gelingendes Leben vorstellen und welche Vorstellungen von Bildung dabei eine Rolle spielen. Jan Christoph Störtländer hat Germanistik, Philosophie und Erziehungswissenschaft studiert, 2017 in Bielefeld promoviert und ist nach einer Vertretungsprofessur in Paderborn sowie umfangreichen Projekttätigkeiten an seine Alma Mater zurückgekehrt.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Dan Verständig&lt;/b&gt; (39) wurde zum Oktober 2022 auf die Professur für Erziehungs-wissenschaft mit Schwerpunkt Allgemeine Medienpädagogik berufen. Seine Forschung liegt im Schnittfeld von Bildungs- und Medientheorie sowie Algorithmenforschung. 2017 promovierte er an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Im April 2018 wurde er auf die Junior-professur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Bildung in der digitalen Welt an der OVGU Magdeburg berufen. 2019 erhielt er dort den Lehrpreis der Universität für den inno-vativen Einsatz digitaler Medien und Interdisziplinarität. Darüber hinaus hat er mehr als zehn Jahre als Web-/Backend-Entwickler in verschiedenen IT-Unternehmen gearbeitet und Erfah-rungen in der Konzeption, Umsetzung von Softwareprojekten im Zusammenhang zur IT-Sicherheit gesammelt.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Martin Wahl&lt;/b&gt; ist seit Januar 2023 als Professor für Mathematik an der Universität Bielefeld tätig. Seine Forschungsschwerpunkte sind die mathematische Statistik und die statistische Lerntheorie mit besonderem Fokus auf hochdimensionale Daten und Phänomene. Martin Wahl studierte Mathematik an der Universität Heidelberg und wurde 2015 nach Stationen an den Universitäten Zürich und Mannheim an der Universität Heidelberg promoviert. Vor seinem Wechsel nach Bielefeld war er von 2015 bis 2022 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Humboldt-Universität zu Berlin, wo er sich 2021 im Fach Mathematik habilitierte. Während seiner Zeit als Postdoktorand absolvierte er ein sechsmonatiges Feodor Lynen-Forschungsstipendium am Georgia Institute of Technology (USA).&lt;br&gt;&lt;br&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/PGRL0&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; abrufbar. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&amp;nbsp;</description>    </item>
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      <title>Universität Bielefeld trauert um Professor Helmut Steiner (Nr. 30/2023)</title>
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      <pubDate>Wed, 22 Mar 2023 09:22:27 +0100</pubDate>
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          <atom:summary type="html">&lt;b&gt;Langjähriges Engagement in verschiedenen Positionen für die Universität&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Am 17. März ist Honorarprofessor Dr. h.c. Helmut Steiner im Alter von 95 Jahren gestorben. Er engagierte sich über Jahrzehnte hinweg in verschiedenen Positionen für die Universität, ob als langjähriger Geschäftsführer der Universitätsgesellschaft (UGBi, zuvor Westfälisch-Lippische Universitätsgesellschaft) oder als Lehrbeauftragter und später Honorarprofessor der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften. Er setzte sich stets für die Verbindung und Vernetzung zwischen regionaler Wirtschaft und der Universität ein. Wegen seines außerordentlichen Engagements wurde Helmut Steiner 2005 zum Ehrenbürger der Universität ernannt. &lt;br&gt;</atom:summary>          <description>&lt;b&gt;Langjähriges Engagement in verschiedenen Positionen für die Universität&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Am 17. März ist Honorarprofessor Dr. h.c. Helmut Steiner im Alter von 95 Jahren gestorben. Er engagierte sich über Jahrzehnte hinweg in verschiedenen Positionen für die Universität, ob als langjähriger Geschäftsführer der Universitätsgesellschaft (UGBi, zuvor Westfälisch-Lippische Universitätsgesellschaft) oder als Lehrbeauftragter und später Honorarprofessor der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften. Er setzte sich stets für die Verbindung und Vernetzung zwischen regionaler Wirtschaft und der Universität ein. Wegen seines außerordentlichen Engagements wurde Helmut Steiner 2005 zum Ehrenbürger der Universität ernannt. &lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Rektor Professor Dr.-Ing. Gerhard Sagerer:&lt;/b&gt;&lt;br&gt;„Helmut Steiner hat sich in herausragendem Maße für die Universität Bielefeld engagiert. Mit hohem persönlichem Einsatz hat er Brücken gebaut zwischen ‚seiner‘ Universität und der Gesellschaft sowie der Wirtschaft in OWL. Er war sich schon in den Gründungsjahren bewusst, welche Bedeutung eine erfolgreiche Universität für die Entwicklung von Stadt und Region haben wird. Entsprechend handelte er mit besonderer Motivation und Identifikation. Dafür ist ihm die Universität Bielefeld zu großem Dank verpflichtet.“&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Dr. Rainer Wend, Mitglied des Vorstands, Schatzmeister und Geschäftsführer der Universitätsgesellschaft Bielefeld, Verein der Freunde und Förderer der Universität Bielefeld e. V.:&lt;/b&gt;&lt;br&gt;„Wir verlieren mit Helmut Steiner einen wahren Freund der Universität Bielefeld. 21 lange Jahre lang hat er von 1991 bis 2012 als Geschäftsführer die Geschicke und die Geschichte der UGBi geprägt, die damals noch Westfälisch-Lippische Universitätsgesellschaft hieß. In seine Amtszeit fällt die Stiftung des renommierten ‚Karl Peter Grotemeyer-Preis – Für hervorragende Leistungen und persönliches Engagement in der Lehre‘. Auch nach der Amtsübergabe an seinen Nachfolger Jürgen Heinrich blieb er ein wertvoller Gesprächspartner und stets engagierter Begleiter unseres Vereins. Die Ehrenmitgliedschaft war ein nur bescheidener Dank für all seine Taten. Die UGBi verdankt ihm viel.“&lt;br&gt;&lt;br&gt;Steiners zahlreiche Aktivitäten im Zusammenhang mit der Universität Bielefeld reichen bis in ihre Gründungszeit zurück: Von 1969 bis 1979 war er stellvertretender Vorsitzender des Studentenwerks Bielefeld (heute Studierendenwerk). Helmut Steiner war auch schon zu Beginn der Universitätsge-sellschaft für diese aktiv. Als ihr Geschäftsführer trug er von 1991 bis 2012 dazu bei, stetig mehr Mit-glieder zu gewinnen und so die Universität bekannter zu machen, Identifikation zu befördern und Fördersummen für Aktivitäten der Universität zu erhöhen. Während Steiners Zeit als Geschäftsführer richtete die Universitätsgesellschaft den Karl Peter Grotemeyer-Preis für hervorragende Leistungen und besonderes Engagement in der Lehre ein, der seit 1997 jährlich durch die UGBi verliehen wird. Für die von der Universitätsgesellschaft verliehenen Dissertationspreise fand Steiner immer wieder Unterstützer*innen und Förderer*innen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Als Lehrbeauftragter und später als Honorarprofessor der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften brachte er von 1979 an die Perspektive des erfahrenen Praktikers in die Lehre ein – Helmut Steiner war langjähriger Direktor der Sparkasse Bielefeld. Zudem war er Lehrbeauftragter der Kirchlichen Hochschule Bethel und Gastdozent an internationalen Hochschulen, vor allem im postsowjetischen Raum. &lt;br&gt;&lt;br&gt;Als einer der Gründer*innen und langjähriger Schatzmeister baute Helmut Steiner das Absolventen-Netzwerk der Universität Bielefeld e. V. auf (heute Ehemaligennetzwerk) und war aktiv im „Verein der Freunde und Förderer des Zentrums für interdisziplinäre Forschung“, Vorstandsmitglied des „Vereins zur Förderung von Kunst und Kultur an der Universität Bielefeld“ sowie Kuratoriumsmitglied der Bielefelder Sektion von AIESEC, einer internationalen Vereinigung von Studierenden der Wirtschaftswissenschaften.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Für sein gesellschaftliches Engagement in zahlreichen Ehrenämtern erhielt Steiner 1999 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. &lt;br&gt;&lt;br&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/s/HDKER?viewIndex=0&quot;&gt;hier &lt;/a&gt;abrufbar.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;</description>    </item>
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      <title>Personalnachrichten aus der Universität Bielefeld (Nr.27/2023)</title>
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      <pubDate>Fri, 17 Mar 2023 14:23:45 +0100</pubDate>
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      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
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          <atom:summary type="html">Dr. Magdalena Miklaszewska und Dr. Tomoki Hiraoka erhalten eine Marie Skłodowska-Curie Förderung (MSCA) der Europäischen Union. Mit diesen Fördermaßnahmen finanziert die EU exzellente Forschung und Innovation und ermöglicht Forschern grenzüberschreitende Mobilität und Einblicke in verschiedene Bereiche und Disziplinen. Die MSCA tragen zum Aufbau der europäischen Forschungs- und Innovationskapazitäten bei, indem sie in die langfristigen Karrieren exzellenter Forscher investieren. Der MSCA ist mit knapp 200.000 Euro dotiert.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Dr. Magdalena Miklaszewska und Dr. Tomoki Hiraoka erhalten eine Marie Skłodowska-Curie Förderung (MSCA) der Europäischen Union. Mit diesen Fördermaßnahmen finanziert die EU exzellente Forschung und Innovation und ermöglicht Forschern grenzüberschreitende Mobilität und Einblicke in verschiedene Bereiche und Disziplinen. Die MSCA tragen zum Aufbau der europäischen Forschungs- und Innovationskapazitäten bei, indem sie in die langfristigen Karrieren exzellenter Forscher investieren. Der MSCA ist mit knapp 200.000 Euro dotiert.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Dr. Magdalena Miklaszewska (40)&lt;/b&gt; hat eine Marie Skłodowska-Curie Förderung (MSCA) für Postdoktorand*innen der Europäischen Kommission erhalten. Die Wissenschaftlerin der Universität Wien wird von September 2024 bis August 2026 am Center für Biotechnologie (CeBiTec) im Bereich der Algenforschung bei Professor Dr. Olaf Kruse forschen. Magdalena Miklaszewska untersucht Wachsester (WE). Wachsester sind neutrale Lipide von großer industrieller Bedeutung, die als Bestandteile von Schmierstoffen, Arzneimitteln und Kosmetika verwendet werden. Es besteht ein großer Bedarf an einer alternativen biobasierten Produktion von WE aus erneuerbaren Ressourcen, da die großtechnische Herstellung von Wachsen auf chemischen Verfahren basiert, bei denen hauptsächlich aus Erdöl gewonnene Rohstoffe verwendet werden und gefährliche Abfälle entstehen. Hauptziel des Projekts ist die Etablierung der Produktion mit Hilfe der Gentechnik und ihre weitere Verbesserung durch Optimierung der Kulturbedingungen. Schließlich sollen die Kulturen der WE-produzierenden transgenen Mikroalgen vergrößert werden, um ihre Produktivität und WE-Ausbeute zu überprüfen. „Die Ergebnisse dieses Projekts werden einen wertvollen Beitrag zur künftigen Entwicklung neuer Strategien für die WE-Produktion leisten&amp;quot;, sagt Professor Dr. Kruse.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Dr. Tomoki Hiraoka (32)&lt;/b&gt; wird für sein Projekt zu gestapelten Schichtmaterialien „Ultrafast Control of Interlayer Coupling of Two-Dimensional Layered Materials “ (UCoCo) durch die Marie Skłodowska-Curie Actions (MSCA) gefördert. Dr. Hiraoka kommt von der renommierten Universität Kyoto und forscht von September 2021 bis Dezember 2024 in der Arbeitsgruppe „Terahertz Physics“ von Professor Dr. Dmitry Turchinovich an der Fakultät für Physik. Durch das Übereinanderstapeln von Einzelschichten lassen sich Materialien mit einzigartigen elektrischen und optischen Eigenschaften herstellen. Die Zwischenschichtkopplung – die Wechselwirkung zwischen den benachbarten Atomschichten – ist der Schlüssel zu den vielfältigen Eigenschaften der gestapelten Schichtmaterialien. Das vom Marie-Skłodowska-Curie-Programm geförderte Projekt von Dr. Tomoki Hiraoka zielt darauf ab, die Mechanismen zu untersuchen, die die Zwischenschichtkopplung im ultraschnellen Zeitbereich steuern. Der vorgeschlagene Ansatz könnte Studien über die ultraschnelle Kontrolle von Quantenphasen in verschiedenen geschichteten Materialien erleichtern. Auch in der optoelektronischen und rein optischen ultraschnellen Schaltertechnologie könnte er eingesetzt werden.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das &lt;b&gt;Bildmaterial&lt;/b&gt; ist &lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/LROQT&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; abrufbar.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>    </item>
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