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    <title>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</title>
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    <description>DIe Pressemeldungen der Universität Bielefeld finden ab sofort unter https://aktuell.uni-bielefeld.de/pressemitteilungen</description>
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    <lastBuildDate>Thu, 15 Jan 2026 15:06:17 +0100</lastBuildDate>
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      <title>Forschung in der Schwerelosigkeit </title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/forschung-in-der-schwerelosigkeit1</link>
      <pubDate>Wed, 25 Jun 2025 14:27:49 +0200</pubDate>
      <category>Internationales</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
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          <atom:summary type="html">(Nr. 75/2025) Im Rahmen der 44. Parabelflugkampagne der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wurde vom 11. bis 13. Juni 2025 das Forschungsprojekt ARTiFACTS erfolgreich durchgeführt. Im Rahmen der Studie haben sie die nahezu vollständige Schwerelosigkeit selbst erfahren und so gravitationsbedingte Störsignale bei der Messung von Herzfunktionen untersucht – ein Thema mit besonderer Relevanz für die gesundheitliche Überwachung bei zukünftigen Weltraummissionen.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;ARTiFACTS-Studie bei der Parabelflugkampagne des DLR abgeschlossen&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Im Rahmen der 44. Parabelflugkampagne der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen 
Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wurde vom 11. bis 13. Juni 2025 das Forschungsprojekt ARTiFACTS erfolgreich durchgeführt. Bei den Flugmanövern werden die Bedingungen der 
Schwerelosigkeit simuliert, vergleichbar mit dem Zustand im All. Professor Dr. Dr. Urs-Vito 
Albrecht und Annabelle Mielitz der Medizinischen Fakultät OWL waren bei der diesjährigen 
Kampagne mit an Bord. Im Rahmen der Studie haben sie die nahezu vollständige Schwerelosigkeit selbst erfahren und so gravitationsbedingte Störsignale bei der Messung von Herzfunktionen untersucht – ein Thema mit besonderer Relevanz für die gesundheitliche Überwachung bei zukünftigen Weltraummissionen.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei Herzfunktionsmessungen kann es zu Störsignalen kommen, die die Ergebnisse verfälschen. 
Sie entstehen, wenn die messenden Sensoren unter Schwerkraft durch den Herzschlag kippen –
ein Problem, das unter Schwerelosigkeit nicht vorkommt. Dieser Zustand ohne Gravitationseinfluss, der eigentlich nur im Weltall herrscht, kann innerhalb sogenannter Parabelflüge simuliert 
werden. Seit 1999 organisiert die Deutsche Raumfahrtagentur regelmäßig eigene Parabelflugkampagnen für biologische, humanphysiologische, physikalische, technologische und materiawissenschaftliche Experimente von deutschen Forschungseinrichtungen. An Bord der diesjährigen Flugserie waren Professor Dr. Dr. Urs-Vito Albrecht und Annabelle Mielitz der Arbeitsgruppe 
„Digitale Medizin“ von der Medizinischen Fakultät OWL.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&amp;nbsp;ARTiFACTS:&amp;nbsp;Ursachen von Messstörungen im Fokus&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Im Rahmen des Experiments ARTiFACTS (Identifikation gravitationsbedingter Artefakte ballistokardiographischer Signale im Vergleich Schwerelosigkeit und bei normaler Gravitation) haben 
sie gemeinsam mit Forscher*innen der Technischen Universität Hamburg (TUHH) untersucht, 
wie genau die gravitationsbedingten Störsignale bei der Messung von Herzfunktionen 
2/3
entstehen. Während der dreitägigen Parabelflugkampagne auf dem Forschungsflugzeug Airbus 
A310 ZERO-G, organisiert und gefördert durch das DLR in Kooperation mit Novespace, wurden 
das vierköpfige Forschungsteam mit sogenannten 6-DOF-Sensoren ausgestattet. Diese Sensoren messen sowohl lineare Beschleunigungen als auch Winkelgeschwindigkeiten und wurden am 
Brustbein und an der Herzspitze angebracht. Zusätzlich kam wurde ein EKG zum Einsatz. Um 
externe Bewegungen zu kontrollieren, wurde ein Referenzsensor am Boden des Flugzeugs genutzt.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zur Durchführung der Untersuchungen in der Schwerelosigkeit kam unter anderem auch eine 
neuartige Sensortechnologie zum Einsatz: Das sogenannte „SpacePatch“ ist besonders klein, 
leicht und strahlungsresistent und kann dauerhaft an Haut oder Kleidung befestigt werden. Damit bietet es das Potenzial für nicht-invasive und verlässliche Herzüberwachung bei Langzeitmissionen, etwa zum Mond oder Mars und für die Verlaufsbeobachtung der Herzschwäche auf 
der Erde. „Wir sind mit dem Verlauf des Experiments sehr zufrieden. Die gewonnen Erkenntnisse 
leisten einen wichtigen Beitrag unserer Forschung an unaufdringlichen, autonomen Systemen 
zur Gesundheitsüberwachung von Astronaut*innen – und genauso von Patient*innen auf der 
Erde, die auf eine kontinuierliche Gesundheitsüberwachung angewiesen sind.“, betont Prof. Albrecht. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;
Ein einzigartiges Forschungserlebnis in Schwerelosigkeit
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Während jeder der 31 Parabeln pro Flugtag herrschten rund 22 Sekunden lang Schwerelosigkeit 
– insgesamt also etwa 35 Minuten pro Flug. Diese Phase wurde dann flankiert von Phasen geringer, normaler und erhöhter Erdbeschleunigung. Diese besonderen Bedingungen des Fluges machen diese Methodik zu einer einzigartigen Möglichkeit, gravitationsbedingte Einflüsse auf medizinische Messungen systematisch zu erfassen und zu analysieren. Frau Mielitz beschreibt Ihre 
Erfahrung so: „Es war ein unglaubliches Gefühl, die Schwerelosigkeit selbst zu erleben. Plötzlich 
gab es kein Oben und kein Unten mehr und ich schwebte. Das war vollkommen aufregend, großartig und insbesondere unglaublich beeindruckend – ein totaler Perspektivwechsel. Dass ich als 
junge Wissenschaftlerin Teil dieses Forschungsteams sein durfte, war nicht nur eine große Ehre, 
sondern auch eine Erfahrung, die mich persönlich und fachlich enorm bereichert hat.“ &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Geleitet wurde die Studie von Professor Dr.-Ing. Ulf Kulau von der Technischen Universität Hamburg. Als Co-Projektleiter beteiligte sich Professor Dr. Dr. Urs-Vito Albrecht, Leiter der AG Digitale Medizin, Medizinische Fakultät OWL der Universität Bielefeld. Zum Team gehörten außerdem Annabelle Mielitz, ebenfalls aus dem Bereich Digitale Medizin und Kazi Rahman (TUHH).&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/MF5V0&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier &lt;/a&gt;abrufbar.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/gemeinsame-feier-f-uuml-r</guid>
      <title>Gemeinsame Feier f&amp;uuml;r internationale Lehrkr&amp;auml;fte in Bielefeld </title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/gemeinsame-feier-f-uuml-r</link>
      <pubDate>Wed, 28 May 2025 09:46:17 +0200</pubDate>
      <category>Internationales</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
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          <category>homepage</category>
          <atom:summary type="html">(Nr. 62/2025) Zertifikatsverleihung für 60 NRW-Absolvent*innen von „Lehrkräfte Plus“

Am Mittwoch, 4. Juni, verabschieden die Universität Bielefeld, die Ruhr-Universität Bochum und die Universität Duisburg-Essen mit einer gemeinsamen Feier in der Bielefelder Hechelei ihre insgesamt rund 60 Absolvent*innen des diesjährigen Jahrgangs „Lehrkräfte Plus“. In dem Programm qualifizieren sich Lehrer*innen aus Drittstaaten mit und ohne Fluchthintergrund an den drei Universitäten für ihren Einsatz an Schulen in NRW weiter. Bei der Feier werden insgesamt rund 150 Gäste erwartet. Auch Journalist*innen sind zur Veranstaltung am 4. Juni ab 16 Uhr in der Hechelei eingeladen und werden um vorherige Anmeldung unter medien@uni-bielefeld.de gebeten. </atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Zertifikatsverleihung für 60 NRW-Absolvent*innen von „Lehrkräfte Plus“
&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Am Mittwoch, 4. Juni, verabschieden die Universität Bielefeld, die Ruhr-Universität Bochum und die Universität Duisburg-Essen mit einer gemeinsamen Feier in der Bielefelder Hechelei ihre insgesamt rund 60 Absolvent*innen des diesjährigen Jahrgangs „Lehrkräfte Plus“. In dem Programm qualifizieren sich Lehrer*innen aus Drittstaaten mit und ohne Fluchthintergrund an den drei Universitäten für ihren Einsatz an Schulen in NRW weiter. Bei der Feier werden insgesamt rund 150 Gäste erwartet. Auch Journalist*innen sind zur Veranstaltung am 4. Juni ab 16 Uhr in der Hechelei eingeladen und werden um vorherige Anmeldung unter medien@uni-bielefeld.de gebeten. 

&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;br&gt;„Wir freuen uns, dass wir in Bielefeld zum ersten Mal die gemeinsame Abschlussfeier der Lehrkräfte Plus-Absolvent*innen aus Bielefeld, Bochum und Duisburg-Essen ausrichten. Die Leistung der Teilnehmer*innen verdient diese besondere Wertschätzung! Mit der Veranstaltung feiern wir auch den vertrauensvollen Austausch und die gewachsene Vernetzung zwischen den drei Lehrkräfte Plus-Standorten Bielefeld, Bochum und Duisburg-Essen“, sagt Professor Dr. Dario Anselmetti, Prorektor für Studium und Lehre an der Universität Bielefeld.

&lt;br&gt;&lt;br&gt;Das namensgleiche Zertifikatsprogramm Lehrkräfte Plus ist an den drei NRW-Standorten jeweils in den Schools of Education bzw. Zentrum für Lehrer*innenbildung der Universitäten verortet – an der Universität Bielefeld in der Bielefeld School of Education (BiSEd). Ein ähnlicher Programmaufbau und vergleichbare Zugangsvoraussetzungen an den drei Standorten zeichnen das Programm aus: Alle internationalen Teilnehmer*innen haben vor der Aufnahme in das Programm außerhalb Deutschlands ein universitäres Studium absolviert, bereits als Lehrkraft gearbeitet und weisen bereits fortgeschrittene Deutschkenntnisse auf. Während des einjährigen Programms Lehrkräfte Plus werden die Deutschkompetenzen intensiv vertieft und berufsbezogen ausgebaut.  Die Sprachkursangebote werden mit Blick auf den beruflichen Wiedereinstieg in der Schule durch pädagogisch-interkulturelle Kurselemente und fachdidaktische Angebote ergänzt. Bei Praktika an Schulen in den Regionen sammeln die Teilnehmer*innen praktische Erfahrungen als Lehrkraft im deutschen Schulalltag. 
&lt;br&gt;&lt;br&gt;Lehrkräfte Plus bietet den Teilnehmer*innen eine berufliche Orientierung im schulischen Kontext in NRW. Ebenso ist das Programm eine Brücke für den weiteren Weg der internationalen Lehrkräfte zurück in den Schuldienst. Viele nehmen als nächsten Schritt am Programm „Internationale Lehrkräfte Fördern“ (ILF) teil, das von den Bezirksregierungen angeboten wird.

&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die Universität Bielefeld und die Ruhr-Universität Bochum verabschieden bei der Feier in Bielefeld ihren jeweils siebten Programmjahrgang. An der Universität Duisburg-Essen hat der fünfte Jahrgang Lehrkräfte Plus abgeschlossen. Die diesjährigen Absolvent*innen aller Standorte sind Lehrkräfte in den Fächern Biologie, Chemie, Englisch, Informatik, Mathematik, Physik oder Technik. Sie kommen aus Algerien, Brasilien, Indien, Irak, Iran, Kolumbien, Syrien, Türkei, Tunesi-en, Ukraine und Usbekistan.

&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die Abschlussveranstaltung, diesjährig in Bielefeld, die seit 2024 gemeinsam von den drei Standorten ausgerichtet wird, ist der feierliche Schlusspunkt des einjährigen Programms. Höhepunkt ist die Verleihung der Zertifikate. Außerdem blicken die Kurssprecher*innen der drei Standorte stellvertretend für ihre Jahrgänge gemeinsam zurück auf ihr Jahr Lehrkräfte Plus. 
Gäste bei der Veranstaltung sind neben Professor Dr. Dario Anselmetti, Prorektor für Studium und Lehre an der Universität Bielefeld, Professor Dr. Stefan Rumann, Prorektor für Studium, Lehre und Bildung der Universität Duisburg-Essen und der Geschäftsführer der Professional School of Education an der Ruhr-Universität Bochum, Dr. Henning Feldmann. Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, ist mit einer digitalen Grußbotschaft genauso Teil der Veranstaltung wie Nabil Zeriouh, Referent für Mehrsprachigkeit &amp;amp; Integration durch Bildung des Ministeriums für Schule und Bildung NRW.  

&lt;br&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;Kontakt: 
&lt;/b&gt;&lt;br&gt;Sabrina Hermann, Bielefeld School of Education (BiSEd), Universität Bielefeld
&lt;br&gt;Projektkoordinatorin Lehrkräfte Plus 
&lt;br&gt;E-Mail: projekt-lkplus@uni-bielefeld.de
&lt;br&gt;Telefon: 0521 106-67943   
&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
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      <title>EU-Projekt: Vertrauensw&amp;uuml;rdige KI f&amp;uuml;r bessere  Entscheidungen</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/eu-projekt-vertrauensw-uuml-rdige</link>
      <pubDate>Mon, 26 May 2025 15:42:47 +0200</pubDate>
      <category>Internationales</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">(Nr. 58/2025) Wie können Unternehmen fundierte Entscheidungen treffen – schneller, effizienter und gleichzeitig fairer? Mit dieser Frage beschäftigt sich das europäische Promotionsnetzwerk CoRDS (Confident Data-Driven Decision Support, übersetzt: Zuverlässige datengestützte Entscheidungshilfe). Das Projekt erhält über das Programm Marie Skłodowska-Curie Actions von der EU bis 2029 insgesamt 4,6 Millionen Euro Förderung.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neues Promotionsnetzwerk erhält über 4,6 Millionen Euro EU-Förderung&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Wie können Unternehmen fundierte Entscheidungen treffen – schneller, effizienter und gleichzeitig fairer? Mit dieser Frage beschäftigt sich das europäische Promotionsnetzwerk CoRDS (Confident Data-Driven Decision Support, übersetzt: Zuverlässige datengestützte Entscheidungshilfe). Das Projekt, das von der Universität Bielefeld koordiniert wird, erhält über das Programm Marie Skłodowska-Curie Actions (MSCA Doctoral Networks) von der EU bis 2029 insgesamt 4,6 Millionen Euro Förderung. In CoRDS werden 15 Doktorand*innen an der Schnittstelle von Forschung und Praxis ausgebildet. Ziel ist es, die nächste Generation von KI-gestützten Entscheidungssystemen zu entwickeln – und die Expert*innen gleich mit.&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ob es um die gerechte Verteilung von Blutspenden, die effiziente Steuerung von Schiffscontainern oder die faire Zuteilung von Ressourcen im Gesundheitswesen geht – Organisationen stehen heute vor komplexen, dynamischen und oft widersprüchlichen Entscheidungsproblemen. Herkömmliche Werkzeuge aus der Optimierungsforschung (Operations Research, OR) sind zwar mathematisch ausgefeilt, erfordern aber meist detailliertes Expertenwissen und reagieren nur begrenzt auf neue Daten. Durch Methoden des maschinellen Lernens (Machine Learning, ML) lassen sich wiederum große Datenmengen verarbeiten und daraus Muster er-kennen, sie sind jedoch oft intransparent und ungeeignet für Entscheidungsfindung unter komplexen Nebenbedingungen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;KI-Systeme im Einklang mit ethischen Prinzipien&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Genau hier setzt CoRDS an: OR und ML werden zu datenbasierten Optimierungsverfahren kombiniert, die strukturiert vorgehen. CoRDS entwickelt diese Methoden nicht nur weiter, sondern sorgt mit einem gezielten Trainingsprogramm dafür, dass sie in die Praxis überführt werden – etwa bei Partnern wie Hapag-Lloyd, Allianz, Sanquin, Elsevier, OPTANO oder Cargoful. Das Besondere daran: Die Methoden sollen nicht nur technisch leistungsfähiger, sondern auch vertrauenswürdig im Sinne europäischer KI-Regulierungen sein – also erklärbar, robust, fair und nachvollziehbar.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Zentrum von CoRDS steht ein interdisziplinäres Doktorand*innennetzwerk mit 15 individuell betreuten Promotionsprojekten. Die Forschungsthemen reichen von Deep Reinforcement Learning (Tiefes Verstärkungslernen) für Logistikprozesse, über transparente Zuordnungsverfahren in wissenschaftlichen Begutachtungssystemen, bis hin zu fairen Optimierungsmodellen für Organtransplantationen. Alle Doktorand*innen durchlaufen mindestens eine mehr-monatige Industrie-Secondment bei einem der Unternehmenspartner, um die entwickelten Methoden direkt an realen Problemen zu erproben. Ergänzt wird dies durch PhD-Schools, On-line-Seminare, eine geplante MOOC-Serie (offene Online-Kurse) sowie gemeinsame Publikationen, Open-Source-Toolboxen und Benchmarks, um den Wissenstransfer nachhaltig zu sichern.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Mit CoRDS schaffen wir eine Brücke zwischen zwei Welten – Optimierungsforschung und maschinelles Lernen“, erklärt Professor Dr. Kevin Tierney, Koordinator des Projekts. „Dabei entwickeln wir nicht nur innovative Technologien, sondern auch eine neue Generation von Expert*innen, die diese verantwortungsvoll einsetzen können. Uns geht es um praxisnahe, vertrauenswürdige Systeme, die Organisationen in ganz Europa dabei unterstützen, bessere Entscheidungen zu treffen – und das im Einklang mit ethischen Prinzipien.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Warum CoRDS ein europäisches Schlüsselprojekt ist&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Projekt ist laut Tierney in mehrfacher Hinsicht von strategischer Bedeutung für die europäische Innovationslandschaft: Erstens stellt es ein dringend benötigtes Ausbildungsangebot für ein neues Berufsprofil bereit – Expert*innen an der Schnittstelle zwischen KI, Optimierung und Ethik. Zweitens fördert es den Aufbau vertrauenswürdiger KI-Systeme, die mit den neuen EU-Regulierungen im Einklang stehen und auf gesellschaftliche Akzeptanz zielen. Drittens fokussiert CoRDS auf reale Anwendungsfelder mit hoher gesellschaftlicher Relevanz: Transport, Gesundheit, Energieeffizienz, Publikationsprozesse und Industrieproduktion. Nicht zuletzt leistet das Projekt einen Beitrag zu mehreren UN-Nachhaltigkeitszielen, etwa zur Klimaschutzstrategie, zum Zugang zu Gesundheitsversorgung und zu mehr Chancengleichheit.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Innovative Ausbildungsnetzwerk&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das EU-Forschungsrahmenprogramm „Horizont 2020“ fördert das Netzwerk als Marie Skłodowska-Curie Innovative Training Network (Innovative Ausbildungsnetzwerk, ITN). Durch die neuen Bewilligungen ist die Universität Bielefeld an insgesamt zwölf ITN beteiligt. Die Netz-werke forschen unter anderem in den Disziplinen Chemie, Erziehungswissenschaft, Informatik, Physik, Psychologie und Wirtschaftswissenschaften. Fünf dieser Netzwerke leitet die Universität Bielefeld als Koordinatorin.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/jura-studierende-schreiben-als-erste</guid>
      <title>Jura-Studierende schreiben als Erste Hausarbeiten mit KI</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/jura-studierende-schreiben-als-erste</link>
      <pubDate>Wed, 7 May 2025 12:47:07 +0200</pubDate>
      <category>Internationales</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
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          <atom:summary type="html">(Nr. 48/2025) Ab Juli 2025 startet an der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Bielefeld ein deutschlandweit einzigartiges Pilotprojekt: Studierende dürfen im Rahmen ihrer Hausarbeit im Familienrecht erstmals ein auf Künstliche Intelligenz gestütztes Recherchetool des juristischen Informationssystems juris GmbH nutzen. Ziel ist es, den Einsatz künstlicher Intelligenz unter wissenschaftlich kontrollierten Bedingungen in der juristischen Ausbildung zu erproben. </atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Pilotprojekt der Universität Bielefeld und juris GmbH bringt Künstliche 
Intelligenz in die juristische Lehre&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Ab Juli 2025 startet an der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Bielefeld ein deutschlandweit einzigartiges Pilotprojekt: Studierende dürfen im Rahmen ihrer Hausarbeit im Familienrecht erstmals ein auf Künstliche Intelligenz gestütztes Recherchetool des juristischen Informationssystems juris GmbH nutzen. Ziel ist es, den Einsatz künstlicher Intelligenz unter wissenschaftlich kontrollierten Bedingungen in der juristischen Ausbildung zu erproben.&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In Kooperation mit der juris GmbH, einem mehrheitlich in Staatshand befindlicher juristischer Informationsdienstleister, erprobt die Universität Bielefeld als erste juristische Fakultät bundesweit den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) in einer juristischen Hausarbeit. Die Pilotphase startet im Juli 2025 und umfasst zunächst Studierende, die im aktuellen Semester ihre Hausarbeit im Familienrecht verfassen. Sie erhalten dafür exklusiv Zugang zur neuen juris-KI.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Besondere: Die KI arbeitet nicht mit offen zugänglichen Internetdaten, sondern mit den verifizierten Fachinhalten der juris-Datenbank, darunter Gesetzestexte, aktuelle Rechtsprechung und Kommentare. Durch Filteroptionen – etwa nach Rechtsgebieten – sowie eine transparente Quellenanzeige ermöglicht die Anwendung gezielte, nachvollziehbare juristische Rechercheergebnisse.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Mit diesem Pilotprojekt eröffnen wir unseren Studierenden die Möglichkeit, verantwortungsvoll mit modernsten digitalen Werkzeugen zu arbeiten – ohne dabei wissenschaftliche Standards aus dem Blick zu verlieren“, so Professorin Dr. Marie Herberger, die das Pilotprojekt von der Fakultätsseite aus bereut.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Kontrollierte Nutzung: Eigenständigkeit bleibt gewahrt&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Tool ermöglicht die Bearbeitung konkreter Fragestellungen, verzichtet dabei aber auf personenbezogene Datenspeicherung. Anders als viele frei verfügbare KI-Modelle verweist die hier eingesetzte KI auf fundierte, geprüfte Quellen und gibt transparent an, wenn keine ausreichenden Informationen vorliegen. Die Eigenständigkeitserklärung zur Hausarbeit wurde angepasst, um den verantwortungsvollen Einsatz der KI nachvollziehbar zu dokumentieren.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Rückhalt erhält das Projekt vom Prorektorat für Studium und Lehre der Universität Bielefeld. Prorektor Professor Dr. Dario Anselmetti verweist auf die Chancen, die in einer kontrollierten Öffnung gegenüber digitalen Werkzeugen liegen: „Die Einbindung vertrauenswürdiger KI-Tools in die Lehre ist ein logischer nächster Schritt – vorausgesetzt, sie erfolgt transparent, reflektiert und mit wissenschaftlicher Sorgfalt. Die Universität will so gezielt Experimentierräume schaffen, in denen Lehrende und Studierende den verantwortungsvollen Umgang mit neuen Technologien erproben können.“&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Exklusives Projekt – bundesweite Vorreiterrolle&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit der exklusiven Zusammenarbeit zwischen der Universität Bielefeld und juris nimmt die Fakultät für Rechtswissenschaft eine bundesweite Vorreiterrolle ein. Ein globaler Rollout der juris-KI ist zwar geplant – doch zunächst profitieren ausschließlich die Bielefelder Studierenden von diesem innovativen Lehrexperiment.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Resonanz für die gemeinsame Informationsveranstaltung von der Universität Bielefeld und der juris GmbH Ende April im vollbesetzten Citec-Hörsaal war eindeutig: Das Interesse an KI-gestützten Arbeitsweisen ist groß – ebenso wie das Bedürfnis nach Orientierung und verantwortungsvollen Rahmenbedingungen in Studium und Prüfung.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/erste-juristische-staatspr-uuml-fung</guid>
      <title>Erste Juristische Staatspr&amp;uuml;fung erstmals barrierefrei</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/erste-juristische-staatspr-uuml-fung</link>
      <pubDate>Wed, 23 Apr 2025 11:24:53 +0200</pubDate>
      <category>Internationales</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
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          <atom:summary type="html">(Nr. 42/2025) Erstmals wurde am Justizprüfungsamt bei dem Oberlandesgericht Hamm eine Staatliche Pflichtfachprüfung in einer vollständig barrierefreien Prüfungsform durchgeführt. Grundlage war die Bielefelder Barrierefreie Gesetzessammlung: eine digitale Anwendung, die es sehbeeinträchtigten Prüflingen ermöglicht, Gesetzestexte ohne Unterstützung durch eine Vorlesekraft zu nutzen. </atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Bielefelder Barrierefreie Gesetzessammlung ermöglicht Chancengleichheit
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Erstmals wurde am Justizprüfungsamt bei dem Oberlandesgericht Hamm eine Staatliche Pflichtfachprüfung in einer vollständig barrierefreien Prüfungsform durchgeführt. Zwei blinde Studierende der Universität Bielefeld und der Universität Münster legten gestern die Prüfungen ab. Grundlage war die Bielefelder Barrierefreie Gesetzessammlung: eine digitale Anwendung, die es sehbeeinträchtigten Prüflingen ermöglicht, Gesetzestexte selbstständig zu nutzen – ohne Unterstützung durch eine Vorlesekraft. Entwickelt wurde das System am rechtswissenschaftlichen Lehrstuhl von Professorin Dr. Marie Herberger in Zusammenarbeit mit der Zentralen Anlaufstelle Barrierefrei (ZAB) der Universität Bielefeld sowie dem Justizprüfungsamt bei dem Oberlandesgericht Hamm.&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Herzstück der barrierefreien Lösung ist die Bielefelder Barrierefreie Gesetzessammlung, ein speziell entwickeltes digitales Gesetzbuch, das sich durch Screenreader vorlesen lässt oder mit einer Braillezeile taktil genutzt werden kann. Damit entfällt die bislang übliche Assistenz: eine 
Person, die den Prüflingen die gedruckten Gesetzestexte vorgelesen hat – ein entscheidender 
Fortschritt für die Selbstständigkeit und Chancengleichheit blinder Studierender.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit der Bielefelder Barrierefreien Gesetzessammlung setzen wir neue Maßstäbe für eine inklusive juristische Ausbildung. Die erfolgreiche Prüfung zeigt, dass digitale barrierefreie Lösungen 
auch in der Staatlichen Pflichtfachprüfung praktikabel sind“, betont Professor Dr. Marie Herberger, Inhaberin des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Zivilverfahrensrecht, Methodenlehre, 
Recht der Digitalisierung und Legal Tech, die an der Erstellung der Bielefelder Barrierefreien Gesetzessammlung wesentlich beteiligt war. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Bundesweite Bedeutung und Vorbildcharakter
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die innovative Lösung wurde zunächst im Rahmen des Nachteilsausgleichsverfahrens für zwei 
blinde Studierende an der Universität Bielefeld entwickelt, eröffnet aber Perspektiven für eine 
bundesweite Umsetzung der barrierefreien Prüfung. Bereits jetzt gibt es Anfragen aus anderen 
Universitäten, wie der Universität Münster.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Wir freuen uns, dass das Justizprüfungsamt bei dem Oberlandesgericht Hamm hier als Vorreiter agiert und eine wegweisende Prüfungsform ermöglicht hat. Dies ist ein wichtiger Schritt, um 
das juristische Staatsexamen inklusiver zu gestalten“, so Michael Johannfunke, Koordinator der 
ZAB, Vertrauensperson der schwerbehinderten Menschen und Beauftragter für Studierende mit 
Behinderung oder chronischer Erkrankung an der Universität Bielefeld.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Obwohl einzelne Bundesländer bereits Maßnahmen zu digitalen Prüfungen ergriffen haben, ist 
das Konzept der barrierefreien digitalen Gesetzessammlung in dieser Form wegen der Barrierefreiheit ein Alleinstellungsmerkmal der Universität Bielefeld. Der Einsatz dieser Gesetzessammlung in einer Prüfung markiert damit einen bedeutenden Fortschritt in der rechtlichen Ausbildung blinder Studierender.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Chancengleichheit als essenzieller Bestandteil der Bildung
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Möglichkeit, Prüfungen barrierefrei abzulegen, ist ein zentraler Baustein für echte Chancengleichheit im Bildungsbereich. Gerade im juristischen Studium, das stark auf präzise Textarbeit 
angewiesen ist, dürfen körperliche Beeinträchtigungen nicht zum Nachteil werden. Die barrierefreie Prüfungsform zeigt, dass digitale Lösungen eine gleichberechtigte Teilhabe ermöglichen 
und Barrieren effektiv abbauen können. Die Universität Bielefeld wird sich auch in Zukunft für 
eine inklusive Hochschulbildung einsetzen und innovative Wege zur Förderung von Studierenden 
mit Behinderung entwickeln.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Weitere Informationen:
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/einrichtungen/zab/projekte/bbg/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Website des Projekts&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/GMCMF&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier &lt;/a&gt;abrufbar.&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
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      <title>Bielefelder Entwurf zur Rechtsform im neuen Koalitionsvertrag</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/bielefelder-entwurf-zur-rechtsform-im</link>
      <pubDate>Fri, 11 Apr 2025 10:52:57 +0200</pubDate>
      <category>Internationales</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">(Nr. 37/2025) Die geplante Einführung einer „Gesellschaft mit gebundenem Vermögen“ ist Teil des neuen Koalitionsvertrags von CDU, CSU und SPD. An der fachlichen Entwicklung der neuen Rechtsform arbeiten seit mehreren Jahren die Bielefelder Rechtswissenschaftler*innen Professorin Dr. Anne Sanders, M.Jur., und Professor Dr. Simon Kempny, LL.M., mit. Bereits im September 2024 diskutierten sie gemeinsam mit Politiker*innen aller Parteien und Unternehmer*innen im Deutschen Bundestag zentrale Fragen der Reform. </atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Entwurf der Rechtswissenschaftler*innen zur „Gesellschaft mit gebundenem Vermögen“ auf der politischen Agenda&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die geplante Einführung einer „Gesellschaft mit gebundenem Vermögen“ ist Teil des neuen Koalitionsvertrags von CDU, CSU und SPD. An der fachlichen Entwicklung der neuen Rechtsform arbeiten seit mehreren Jahren die Bielefelder Rechtswissenschaftler*innen Professorin Dr. Anne Sanders, M.Jur., und Professor Dr. Simon Kempny, LL.M., mit. Bereits im September 2024 diskutierten sie gemeinsam mit Politiker*innen aller Parteien und Unternehmer*innen im Deutschen Bundestag zentrale Fragen der Reform.&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die „Gesellschaft mit gebundenem Vermögen“ ist als eigenständige neue Rechtsform konzipiert, die die langfristige Orientierung einer Stiftung mit unternehmerischer Freiheit verbindet. Zentrales Merkmal ist die unabänderliche Vermögensbindung: Gewinne dürfen nicht an Gesellschafter*innen ausgeschüttet werden, sondern müssen im Unternehmen verbleiben oder gemeinnützigen Zwecken zugutekommen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Anders als bei der gGmbH ist für die GmgV keine steuerliche Gemeinnützigkeit erforderlich. So entsteht eine Unternehmensform, die weder steuerlich privilegiert noch benachteiligt wird – und damit insbesondere für Unternehmen in Verantwortungseigentum, soziale Start-ups oder Familienbetriebe attraktiv sein kann, die ihre langfristige Orientierung erhalten wollen, auch wenn es in der Familie keine Nachfolger gibt. Organisiert wird die Bewegung für die eigene Rechtsform von Unternehmer*innen, die sich in der Stiftung Verantwortungseigentum e. V. zusammengeschlossen haben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit Professorin Dr. Anne Sanders, M.Jur., und Professor Dr. Simon Kempny, LL.M., sind zwei Jurist*innen der Fakultät für Rechtswissenschaft seit Jahren maßgeblich an der fachlichen Ausarbeitung eines entsprechenden Gesetzesentwurfs beteiligt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Dass die Gesellschaft mit gebundenem Vermögen nun erneut in den Koalitionsvertrag aufgenommen wurde, ist ein deutliches Signal für die Stärkung langfristig orientierter Unternehmensstrukturen, zum Beispiel für die unternehmerische Nachfolge“, erklärt Professorin Dr. Anne Sanders. „Es geht um eine moderne Rechtsform, die langfristige Vermögensbindung und demokratische Teilhabe verbindet – ohne steuerliche Privilegierung und Diskriminierung.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch Professor Dr. Simon Kempny unterstreicht die Bedeutung einer solchen Reform: „Die GmgV kann eine echte Lücke im Gesellschaftsrecht schließen – zwischen dividendenorientierten Kapitalgesellschaften und klassischen gemeinnützigen Organisationsformen. Nun ist der Gesetzgeber gefragt, zügig und präzise zu handeln.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Langfristig orientierte Unternehmensform&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Thema stand bereits auf der Agenda der „Ampel-Koalition“. Schon Anfang letzten Jahres hatten die damaligen drei zuständigen Bundestagsabgeordneten von SPD, GRÜNE und FDP einen Entwurf bei den Rechtswissenschaftler*innen angeregt. Diesen Entwurf erstellten die Bielefelder Jurist*innen dann gemeinsam mit Professor Dr. Dr. h. c. Barbara Dauner-Lieb (Universität zu Köln), Rechtsanwalt Dr. Noah Neitzel (Berlin), Professor Dr. Florian Möslein, LL.M., (Universität Marburg) und Professor Dr. Christoph Teichmann von der Universität Würzburg.&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im September 2024 wurde der Entwurf im Deutschen Bundestag diskutiert. Die Rechtswissenschaftler*innen sprachen im Rahmen des Symposions „Neue Rechtsform für Unternehmen mit gebundenem Vermögen“ im Europasaal des Bundestags über gesetzliche Ausgestaltung, Zielsetzung und Abgrenzung der GmgV. Nach dem Bruch der Ampel-Koalition rund zwei Monate später geriet das Reformvorhaben ins Stocken. Mit der aktuellen Veröffentlichung des neuen Koalitionsvertrags erhält es nun neuen politischen Rückenwind.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Bielefelder Wissenschaftler*innen sehen in der laufenden Debatte ein Beispiel für den gelungenen Transfer wissenschaftlicher Expertise in politische Entscheidungsprozesse. Die Fakultät für Rechtswissenschaft begleitet den Gesetzgebungsprozess weiterhin.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Weitere Informationen:
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.mohrsiebeck.com/buch/gesetz-zur-einfuehrung-einer-gesellschaft-mit-gebundenem-vermoegen-9783161640773/&quot;&gt;Website zum Gesetzesentwurf&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/GRR1A&quot;&gt;hier &lt;/a&gt;abrufbar.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
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      <title>Bielefelder Rektorin Angelika Epple zum Vorstandsmitglied des Verbands der Europ&amp;auml;ischen Universit&amp;auml;ten gew&amp;auml;hlt  </title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/bielefelder-rektorin-angelika-epple-zum</link>
      <pubDate>Thu, 10 Apr 2025 12:22:30 +0200</pubDate>
      <category>Internationales</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
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          <category>homepage</category>
          <atom:summary type="html">(Nr. 36/2025) Die Wahl erfolgt für eine Amtszeit von vier Jahren

Die Rektorin der Universität Bielefeld Professorin Dr. Angelika Epple ist zum Vorstandsmitglied des Verbands der Europäischen Universitäten („European University Association“ - kurz EUA) gewählt worden. Die European University Association gilt als Stimme der europäischen Universitäten und ist die zentrale Interessenvertretung für über 900 Mitglieder und angeschlossene Organisationen, darunter 840 europäische Universitäten. Angelika Epple wurde bei der EUA-Jahreskonferenz in Riga (Lettland) für eine Amtszeit von vier Jahren gewählt. Sie wurde von der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) vorgeschlagen. </atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die Wahl erfolgt für eine Amtszeit von vier Jahren  
&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Die Rektorin der Universität Bielefeld Professorin Dr. Angelika Epple ist zum Vorstandsmitglied des Verbands der Europäischen Universitäten („European University Association“ - kurz EUA) gewählt worden. Die European University Association gilt als Stimme der europäischen Universitäten und ist die zentrale Interessenvertretung für über 900 Mitglieder und angeschlossene Organisationen, darunter 840 europäische Universitäten. Angelika Epple wurde bei der EUA-Jahreskonferenz in Riga (Lettland) für eine Amtszeit von vier Jahren mit dem besten Ergebnis der neuen Vorstandsmitglieder gewählt. Sie wurde von der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) vorgeschlagen&lt;/b&gt;.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;Professorin Dr. Angelika Epple zu ihrer Wahl: „Ich bedanke mich für das Vertrauen der Mitglieder der European University Association. Die Wahl zum Vorstandsmitglied ehrt und freut mich sehr, zugleich ist dies eine große Aufgabe in besonderen Zeiten: Die akademische Freiheit ist weltweit unmittelbarer bedroht denn je. Das betrifft uns als europäische Universitäten alle direkt und es gilt, demokratische Werte wachsam zu verteidigen – dafür möchte ich mich einsetzen.“ &lt;br&gt;&lt;br&gt;Die European University Association arbeitet darauf hin, auf der europäischen Ebene eine gemeinsame Wissenschaftspolitik zu initiieren – auch und gerade in Zeiten geopolitischer Herausforderungen und schnellen sozialen Wandels. Angelika Epple sagte im Rahmen der EUA-Jahreskonferenz dazu: „In den europäischen Gesellschaften und liberalen Demokratien haben wir die akademische Freiheit lange als selbstverständlich angesehen. Als Gemeinschaft europäischer Universitäten ist es nun unsere wichtige Rolle, diese Freiheit aktiv zu schützen und mit einer gemeinsamen Stimme zu sprechen.“ &lt;br&gt;&lt;br&gt;Als EUA-Vorstandsmitglied will sie sich insbesondere dafür engagieren, dass Studierenden im Zeitalter von Big Data und KI eine kritische Herangehensweise an Wissensproduktion vermittelt wird. Weitere wichtige Punkte auf ihrer Agenda sind auch die strukturelle und finanzielle Stärkung interdisziplinärer europäischer Forschungskooperationen und der Einsatz dafür, Europa zu einer Erfahrungschance für Studierende, Forschende und Lehrenden zu machen – von Möglichkeiten für Austauschsemester bis hin zu Job-Praktika an europäischen Partneruniversitäten. 

&lt;br&gt;&lt;br&gt;Als Vorstandsmitglied verantwortet Angelika Epple gemeinsam mit ihren europäischen Kolleg*innen die Ausarbeitung und Umsetzung der Richtlinien der European University Associati-on. Neben Angelika Epple wurden auch Gregor Majdič (Rektor der Universität Ljubljana, Slo-wenien) und Manuel Tuñón de Lara (ehemaliger Rektor der Universität Bordeaux, Frankreich) zum ersten Mal in den EUA-Vorstand gewählt. Ivanka Popović (ehemalige Rektorin der Univer-sität Belgrad, Serbien) wurde für eine zweite Amtszeit im Vorstand wiedergewählt. Ein Ausschuss hatte die Kandidat*innen nach einem Auswahl- und Interviewverfahren für die Wahl im Rahmen der EUA-Jahreskonferenz nominiert. 

&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die European University Association spielt eine Schlüsselrolle beim Aufbau von Universitätsge-meinschaften in ganz Europa und schafft vernetzte Systeme für die europäische Hochschul-bildung und Forschung. Auch die Universität Bielefeld ist Mitglied der EUA. Vertreten sind ebenfalls nationale Rektorenkonferenzen von 49 europäischen Ländern – aus Deutschland die Hochschulrektorenkonferenz (HRK). 
&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Weitere Informationen:
&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.eua.eu/news/eua-news/four-members-elected-to-euas-board.html&quot;&gt;Presseinformation &lt;/a&gt;der European University Association (10. April 2025)  &lt;br&gt;&lt;br&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/T0M1P&quot;&gt;hier &lt;/a&gt;abrufbar. &lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
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      <title>Durchbruch bei Speiser&amp;ouml;hrenkrebs</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/durchbruch-bei-speiser-ouml-hrenkrebs</link>
      <pubDate>Thu, 6 Mar 2025 15:15:31 +0100</pubDate>
      <category>Internationales</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
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          <atom:summary type="html">(Nr.26/2025) Weltweit erkranken jedes Jahr rund 85.700 Menschen neu an einem Adenokarzinom der Speiseröhre. Eine Studie, die Professor Dr. Jens Höppner, Leiter der Universitätsklinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Klinikum Lippe, die der Universität Bielefeld angeschlossen ist, mit einem interdisziplinären Team durchgeführt hat, verglich zwei etablierte Behandlungsmethoden miteinander – und kam zu einem klaren Ergebnis. Veröffentlicht wurde die ESOPEC-Studie nun im New England Journal of Medicine.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Studie mit weltweit beachteten Ergebnissen aus Bielefeld veröffentlicht
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Nr.26/2025) &lt;b&gt;Weltweit erkranken jedes Jahr rund 85.700 Menschen neu an einem Adenokarzinom der Speiseröhre. Eine Studie, die Professor Dr. Jens Höppner, Leiter der Universitätsklinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Klinikum Lippe, die der Universität Bielefeld angeschlossen ist, mit einem interdisziplinären Team durchgeführt hat, verglich zwei etablierte Behandlungsmethoden miteinander – und kam zu einem klaren Ergebnis. Veröffentlicht wurde die ESOPEC-Studie nun im New England Journal of Medicine.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Studie wurde in einem Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft durchgeführt. Beteiligt daran waren 25 auf Krebs spezialisierte Einrichtungen in Deutschland. „Heilbar ist diese Krebsart durch eine Operation, wenn der Krebs noch nicht gestreut hat“, sagt Höppner. „Die Heilungschancen steigen deutlich, wenn die Operation mit zusätzlichen Therapien kombiniert wird.“ Dafür stehen zwei Behandlungsmethoden zur Verfügung – doch welche den Krebs tatsächlich besser bekämpft, war bislang nicht klar.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Untersucht wurden in der Studie sogenannte Adenokarzinome. Diese Krebsart entsteht im unteren Teil der Speiseröhre am Übergang zum Magen und entwickelt sich aus Drüsengewebe. Ausgelöst wird diese Krebsart vor allem dadurch, dass Säure aus dem Magen aufsteigt und die Speiseröhre reizt. Daraus können sich Zellveränderungen und schließlich auch Krebs entwickeln. Übergewicht, bei dem Magensäure in die Speiseröhre gedrückt wird, gilt als einer der Hauptrisikofaktoren. Auch Rauchen, Alkohol und eine fettreiche Ernährung erhöhen das Risiko. „Die Häufigkeit dieser Krebsform hat sich in den letzten 30 Jahren versiebenfacht“, so Höppner.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Zwei Behandlungsmethoden im Vergleich
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Konkret ging es in der ESOPEC-Studie darum, auf der einen Seite eine Kombination aus Chemotherapie und Strahlentherapie („CROSS“) und auf der anderen Seite eine Chemotherapie sowohl vor und wie auch nach der Operation („FLOT“) miteinander zu vergleichen. „Beide Methoden sind besser als eine alleinige Operation“, betont Höppner. „Bislang galten beide Ansätze als gleichwertig, aber wir sind die ersten, die eine solche vergleichende Studie durchgeführt haben.“ &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Zwischen 2016 und 2020 nahmen 438 Patientinnen und Patienten aus ganz Deutschland mit einem Adenokarzinom an der Speiseröhre an der Studie teil. Bis 2023 wurde nachverfolgt, wie viele Personen einen Rückfall erlitten und wie viele an der Krankheit gestorben waren. „Wir haben ein klares Ergebnis erzielt“, sagt Höppner: Betroffene, die vor und nach der Operation (perioperativ) eine Chemotherapie erhalten hatten, lebten im Durchschnitt 66 Monate – ganze 29 Monate länger als diejenigen, die nur vor der Operation eine Chemo- und Strahlentherapie erhalten hatten. Dies entspricht einem rund 30 Prozent niedrigeren Sterberisiko. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass die perioperative Chemotherapie die Überlebenschancen bei Speiseröhrenkrebs erheblich verbessert.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Einfluss auf Leitlinien zur Behandlung
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Häufig sind an klinischen Studien sonst auch Unternehmen aus der Pharmaindustrie beteiligt, wenn etwa neue Wirkstoffe oder Behandlungen erforscht werden. „Ein besonderer Aspekt der ESOPEC-Studie ist, dass sie nicht von einem Pharmaunternehmen finanziert worden ist“, sagt Dr. Claudia Schmoor, stellvertretende Leiterin des Zentrums Klinische Studien am Universitätsklinikum Freiburg, das an der Organisation und Auswertung der Studie beteiligt war. Die Studie ist von unabhängigen Forschenden und unabhängigen Institutionen geplant und durchgeführt worden. „Wir konnten dabei einen eindeutigen Vorteil der perioperativen Behandlungsmethode belegen. Das ist ein wichtiger Schritt für die zukünftige Behandlung von Speiseröhrenkrebs.“ &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Der onkologische Co-Studienleiter und Mitautor der aktuellen Veröffentlichung, Professor Dr. Florian Lordick von der Universitätsmedizin Leipzig berichtet, dass sich durch die Studie die nationalen und internationalen Leitlinien für die Behandlung von Adenokarzinomen verändern. „Die europäischen ESOM Leitlinien wurden bereit nach Veröffentlichung der Studienergebnisse angepasst. Aktuell werden die nationalen Behandlungsleitlinien in Deutschland ebenfalls überarbeitet“, sagt er.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Bereits jetzt Auswirkungen auf Behandlung
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Ergebnisse der Studie hatte Höppner bereits im vergangenen Jahr auf der ASCO-Jahrestagung in den USA präsentiert. Dabei handelt es sich um die wichtigste internationale Onkologie-Konferenz, die von der American Society of Clinical Oncology (ASCO) organisiert wird. „Unsere Ergebnisse wurden nicht nur auf der Konferenz, sondern auch weltweit sehr interessiert aufgenommen“, sagt Höppner. Und sie haben schon jetzt einen Einfluss auf die Behandlungen: „Ich bekomme laufend Rückmeldungen, dass weltweit nun eher die perioperative Chemotherapie bevorzugt wird, ganz gleich, ob nun in der Türkei, den Niederlanden, den USA oder in Chile.“
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Durch die Präsentation auf der Konferenz wurde auch das New England Journal of Medicine auf die Ergebnisse aufmerksam. Nur ein bis zwei Studien aus Deutschland würden dort überhaupt pro Jahr angenommen. Die Publikation im weltweit renommiertesten Fachjournal für klinische Forschung unterstreicht die Bedeutung der Studie. Ihre Ergebnisse tragen dazu bei, die Behandlung von Speiseröhrenkrebs zu verbessern und die Heilungschancen für viele Patientinnen und Patienten weltweit zu erhöhen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;

Weitere Informationen:&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;a href=&quot;https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/264590883?context=projekt&amp;amp;task=showDetail&amp;amp;id=264590883&amp;amp;&quot;&gt;Zum DFG-Projekt&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Kontakt:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Prof. Jens Höppner, Universität Bielefeld &lt;br&gt;Leitung der Universitätsklinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Klinikum Lippe
&lt;br&gt;Telefon: 05231 721151
&lt;br&gt;E-Mail: jens.hoeppner@uni-bielefeld.de
&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Originalveröffentlichung:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jens Hoeppner, Thomas Brunner, Florian Lordick, et al.: Perioperative Chemotherapy or Preoperative Chemoradiotherapy in Esophageal Cancer), erschienen im New England Journal of Medicine, Volume 392, Number 4, DOI: 10.1056/NEJMoa2409408.&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/TP0AJ&quot;&gt;hier &lt;/a&gt;abrufbar.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
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      <title>Bielefelder Konfliktmonitor: Mehrheit sieht Zunahme an Konflikten und keine L&amp;ouml;sungen</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/bielefelder-konfliktmonitor-mehrheit-sieht-zunahme</link>
      <pubDate>Fri, 21 Feb 2025 14:10:39 +0100</pubDate>
      <category>Internationales</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
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          <atom:summary type="html">(Nr. 22/2025) Welche Konfliktthemen Bürger*innen in Deutschland besonders beschäftigen, zeigt der erste Konfliktmonitor der Konfliktakademie (ConflictA) an der Universität Bielefeld. An der Online-Befragung nahmen 2.900 Personen teil.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;(Nr. 22/2025) &lt;b&gt;Viele Themen beunruhigen Bürger*innen – nicht nur Migration und Sicherheit
Jede zweite befragte Person hält die Demokratie in Deutschland für instabil, nur 22 Prozent der Befragten nehmen sie als stabil wahr und 73 Prozent meinen, es gelingt nicht mehr die Konflikte zu lösen. Welche Konfliktthemen Bürger*innen in Deutschland besonders beschäftigen, zeigt der erste Konfliktmonitor der Konfliktakademie (ConflictA) an der Universität Bielefeld. An der Online-Befragung nahmen 2.900 Personen teil. Von ihnen erachten 78 Prozent Diskussionen über innere Sicherheit als wichtig. Die Befragten schätzen jedoch auch andere Konfliktthemen wie Infrastruktur, soziale Ungleichheit und Gesundheit als bedeutsam ein, die im aktuellen Bundestagswahlkampf eine untergeordnete Rolle spielen. &lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Befragung der Konfliktakademie ConflictA erfasste die Wahrnehmung zentraler Konfliktfelder. Die aktuelle Veröffentlichung ist ein Vorabergebnis des neuen Konfliktmonitors für Deutschland. Der Auswertung zufolge nannten die Befragten innere Sicherheit (78 Prozent), Migration (77 Prozent) und Meinungsfreiheit (76 Prozent) als bedeutsame Konfliktthemen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Unterschiedliche Schwerpunkte bei Streitthemen
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dabei spiegelt sich in der Konfliktwahrnehmung nicht der polarisierte Wahlkampf um die Themen Migration und Sicherheit wider. Auch Infrastruktur (73 Prozent), soziale Ungleichheit (69 Prozent) und Gesundheit (68 Prozent) wurden häufig genannt. Wichtig sind den Befragten ebenso die Themen Rechtsextremismus (67 Prozent), der Unterschied zwischen Arm und Reich (65 Prozent) und der Klimawandel (61 Prozent).
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Diskussionen über innere Sicherheit und Migration sind eher Wähler*innen der AfD, CDU und FDP wichtig, während das Thema Rechtsextremismus Anhänger*innen der SPD bewegt und der Klimawandel von Anhänger*innen von Bündnis90/Die Grünen als relevantestes Konfliktfeld angesehen wird. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;
Ursachen für gesellschaftliche Konflikte
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Teilnehmenden der Online-Befragung nannten als Hauptgründe für aktuelle Konflikte mangelnde Kooperation in der Bundesregierung (70 Prozent), Überregulierung und Bürokratie (67 Prozent) sowie Inkompetenz von Parteien und Politik (68 Prozent). Fehlende gesellschaftliche Solidarität und wirtschaftliche Schwierigkeiten am Standort Deutschland wurden jeweils von 67 Prozent genannt. 
Fehlender Zusammenhalt (65 Prozent), Intoleranz und Menschenfeindlichkeit (62 Prozent) erscheinen in den Augen der Befragten ebenso relevant für das Entstehen gesellschaftlicher Konflikte wie das Aufeinanderprallen verschiedener Kulturen und Religionen (63 Prozent).
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Demokratie unter Druck
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Rund ein Drittel der Befragten (30 Prozent) stimmt der Aussage zu, „Die Demokratie in Deutschland ist am Ende“, weitere 51 Prozent meinen, „Die Demokratie in Deutschland ist in erheblichem Maße gefährdet“. „Diese deutlichen Befunde weisen auf eine zentrale Aufgabe für die nächste Bundesregierung hin“, so die Autor*innen der Studie.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Die Stärkung der Demokratie und ihrer Institutionen sollte verbunden sein mit einer Stärkung der Kompetenz, Konflikte jenseits aller Differenzen konstruktiv zu lösen“, sagt Professor Dr. Andreas Zick, Direktor des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung und einer der Autor*innen der Studie. „Die Ergebnisse zeigen uns vielfach, dass die Befragten nach konstruktiven Debatten suchen. Wir müssen lernen, unterschiedliche Meinungen auszuhalten und dabei die demokratischen Grundwerte zu bewahren. Die Parteien müssen die Vielfalt der Themen, die die Bürger*innen bewegen, ernst nehmen, anstatt einseitige oder polarisierende Schwerpunktsetzungen vorzunehmen.“
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Bielefelder Akademie untersucht Krisendynamiken
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Daten für den Konfliktmonitor wurden vom 21. November bis 12. Dezember 2024 erhoben. Der Konfliktmonitor wurde erstmals von der Konfliktakademie (ConflictA) durchgeführt und soll künftig jährlich aktualisiert werden. Er soll eine Datengrundlage zur Erfassung innergesellschaftlicher Konflikte in Deutschland und darauf aufbauender Diskussionen liefern.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die ConflictA verbindet Forschung mit praktischer Anwendung. Mit einem Budget von acht Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung untersucht sie bis 2027 unter dem Leitsatz „Konflikte beforschen, besprechen, bearbeiten und daraus lernen“ verschiedene Konfliktphänomene. Die Akademie konzentriert sich dabei auf drei Hauptbereiche: die Auswirkungen globaler Krisen auf innergesellschaftliche Konflikte, Faktoren für konstruktive Konfliktlösung sowie den Einfluss politischer und kultureller Rahmenbedingungen. Die ConflictA ist als Projekt am Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) der Universität Bielefeld angesiedelt.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;
Originalveröffentlichung:&lt;/b&gt;&lt;br&gt;Andreas Zick, Dirk Lampe, Anna Christina Nowak und Jonas Rees: Mehr streiten? Über was? Konfliktwahrnehmungen und Meinungen zur Demokratie in Deutschland. Vorabergebnisse aus dem Konfliktmonitor für Deutschland (ConflictA Spotlights), &lt;a href=&quot;https://conflict-a.de/2025/02/mehr-streiten-ueber-was-konfliktwahrnehmungen-und-meinungen-zur-demokratie-in-deutschland-vorabergebnisse-aus-dem-konfliktmonitor-fuer-deutschland&quot;&gt;https://conflict-a.de/2025/02/mehr-streiten-ueber-was-konfliktwahrnehmungen-und-meinungen-zur-demokratie-in-deutschland-vorabergebnisse-aus-dem-konfliktmonitor-fuer-deutschland&lt;/a&gt;, veröffentlicht am 21. Februar 2025.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;
Weitere Informationen:&lt;/b&gt;&lt;br&gt;Website der ConflictA&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Kontakt:
&lt;br&gt;Dirk Lampe, Universität Bielefeld &lt;br&gt;Konfliktakademie „ConflictA“
&lt;br&gt;E-Mail: &lt;a href=&quot;mailto:dirk.lampe@uni-bielefeld.de&quot;&gt;dirk.lampe@uni-bielefeld.de&lt;/a&gt; &lt;br&gt;&lt;br&gt;Allgemeine Medienanfragen zur ConflictA über das Online-Formular unter 
&lt;a href=&quot;https://conflict-a.de/kontakt&quot;&gt;https://conflict-a.de/kontakt&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/G8EC9&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; abrufbar&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
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      <title>Wie digitale L&amp;ouml;sungen Haussanierungen vorantreiben sollen</title>
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      <pubDate>Tue, 11 Feb 2025 11:35:54 +0100</pubDate>
      <category>Internationales</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
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          <atom:summary type="html">(Nr. 21/2025) Zwei Forschungsprojekte der Universität Bielefeld entwickeln smarte, digitale Hilfsmittel, um Planung und Kostenverteilung zu erleichtern und gleichzeitig nachhaltig zu gestalten. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) stellen dafür knapp eine Million Euro bereit. </atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Ein interdisziplinärer Ansatz zur Lösung von Eintrittshürden und Konflikten&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;(Nr. 21/2025)&amp;nbsp;&lt;b&gt;Wie können energetische Sanierungen einfacher und gerechter werden? Zwei Forschungsprojekte der Universität Bielefeld entwickeln smarte, digitale Hilfsmittel, um Planung und Kostenverteilung zu erleichtern und gleichzeitig nachhaltig zu gestalten. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) stellen dafür knapp eine Million Euro bereit. Die Projekte zielen darauf ab, Hürden zu senken, Konflikte zu lösen und den Wohnungsbestand klimafreundlicher zu gestalten.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Rund 24 Millionen Wohnungen müssen laut Fraunhofer-Instituts für Bauphysik in Stuttgart dringend modernisiert werden. Das ist mehr als die Hälfte der deutschen Wohnungen. Vorhandene Gebäude so umbauen, dass sie weniger Energie verbrauchen - das ist ein entscheidender Schritt für eine nachhaltige Zukunft. Trotzdem zögern viele Vermieter*innen, solche Maßnahmen umzusetzen. Gründe dafür sind hohe Kosten, komplexe Bauprozesse und Streitigkeiten über die Kostenverteilung zwischen Vermieter*innen und Mieter*innen. In Gemeinschaften von Wohnungseigentümer*innen gibt es oft ähnliche Konflikte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zwei Projekte, „IntelMOD“ und „KIMM“, setzen genau hier an. Ihr Ziel: die Hürden und Konflikte bei energetischen Sanierungen abbauen. Beide Projekte erforschen digitale Lösungen, um alle Beteiligten – Vermieter*innen, Mieter*innen und Wohnungseigentümer*innen – bei Planung und Umsetzung zu unterstützen. Sie schaffen Transparenz, erleichtern die Kostenverteilung und fördern klimafreundliche Entscheidungen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;IntelMOD: Die Plattform für intelligente Modernisierung&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Projekt IntelMOD (Intelligente Modernisierungsplattform) entwickelt eine nutzerfreundliche Online-Plattform, die alle Beteiligten durch den Sanierungsprozess begleitet. Sie richtet sich vor allem an Menschen ohne bautechnisches Vorwissen und hilft, Kosten fair zu verteilen. Mithilfe des sogenannten Funktionalen Kostensplittings werden die finanziellen Belastungen gerecht aufgeteilt. Gleichzeitig zeigt die Plattform Möglichkeiten auf, den ökologischen Nutzen der Maßnahmen zu optimieren. Das Projekt erhält rund 1,6 Millionen Euro Fördermittel, davon entfallen über 750.000 Euro auf die Universität Bielefeld.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;KIMM: KI für bessere Entscheidungen&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Projekt KIMM (KI-gestützte Modernisierung an Mietwohnungsbaubeständen) untersucht, inwiefern Künstliche Intelligenz die Anwendung des Funktionalen Kostensplittings effizienter unterstützen kann, als eine menschliche Beratung.  Es werden Mensch-Maschine- und Mensch-Mensch-Interaktionen erforscht, um den Prozess auch für Laien intuitiver und verständlicher zu gestalten. Ziel ist es die Akzeptanz energetischer Maßnahmen und der Verteilung ihrer Kosten zu steigern.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Projekt läuft von April 2024 bis November 2025 und wird vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Auftrag des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) aus Mitteln der Zukunft Bau Forschungsförderung mit über 235.000 Euro gefördert. 185.000 Euro davon fließen an die Universität Bielefeld. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Projektleiterin Dr. Kirsten David betont: „Es ist ein wichtiges Signal, dass unsere Projekte durch die Förderung der beiden Ministerien diese Aufmerksamkeit erhalten. Energetische Sanierungen sind ein zentraler Baustein für nachhaltiges Wohnen und spielen eine entscheiden-de Rolle im Kampf gegen die Klimakrise.“&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Interdisziplinäre Zusammenarbeit für nachhaltige Lösungen&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Beide Projekte profitieren von einem breiten Netzwerk an Expert*innen. Hochschulen, Technologiezentren und Unternehmen arbeiten gemeinsam mit Organisationen wie dem Deutschen Mietgerichtstag, dem Mieterverein zu Hamburg r.V. oder dem BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.). Gemeinsam entwickeln sie Lösungen, die Praxisnähe und wissenschaftliche Innovation vereinen. Durch qualitative Tests und schrittweise Anpassungen wird sichergestellt, dass die Ergebnisse sowohl technisch und rechtlich belastbar als auch gut anwendbar sind.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;IntelMOD und KIMM zeigen, wie digitale Innovationen die energetische Sanierung revolutionieren können. Sie erleichtern den Zugang zu nachhaltigen Maßnahmen, schaffen Transparenz und lösen Konflikte. So tragen sie dazu bei, den Wohnungsbestand zukunftssicher und klima-freundlich zu gestalten.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Weitere Informationen:&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;a href=&quot;https://transpa-rent.de/&quot;&gt;Webseite der Gruppe&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Kontakt:
&lt;/b&gt;&lt;br&gt;Dr.-Ing. Kirsten David, Fakultät für Rechtswissenschaft
&lt;br&gt;Universität Bielefeld&lt;br&gt;Telefon 0521 106-67308
&lt;br&gt;E-Mail: kirsten.david@uni-bielefeld.de&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/IF16V&quot;&gt;hier &lt;/a&gt;abrufbar.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/wegweisende-entwicklung-in-der-labordiagnostik</guid>
      <title>Wegweisende Entwicklung in der Labordiagnostik</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/wegweisende-entwicklung-in-der-labordiagnostik</link>
      <pubDate>Mon, 20 Jan 2025 14:18:00 +0100</pubDate>
      <category>Internationales</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
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          <atom:summary type="html">(Nr.10/2025) Beim diesjährigen Neujahrsempfang der Rektorin der Universität Bielefeld wurden Prof. Dr. med. Thorsten Kaiser und Dr. phil. nat. René Staritzbichler mit dem renommierten Jörg Schwarzbich Inventor Award ausgezeichnet. Die beiden Mediziner erhielten den mit 40.000 Euro dotierten Preis für ihre wegweisende Entwicklung im Bereich der Labordiagnostik.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Bielefelder Mediziner für Innovation ausgezeichnet
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Nr.10/2025)&lt;b&gt; Beim diesjährigen Neujahrsempfang der Rektorin der Universität Bielefeld am 17. Januar
wurden Prof. Dr. med. Thorsten Kaiser, Chefarzt und Leiter des Instituts für Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie und klinische Pathobiochemie und Dr. phil. nat. René Staritzbichler, 
Leiter für klinische Entscheidungsunterstützung und spektroskopische Medizin am Universitätsklinikum OWL der Universität Bielefeld mit dem renommierten Jörg Schwarzbich Inventor Award ausgezeichnet. Die beiden Mediziner erhielten den mit 40.000 Euro dotierten Preis 
für ihre wegweisende Entwicklung im Bereich der Labordiagnostik.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In ihrer Laudatio betonte Rektorin Professorin Dr. Angelika Epple die besondere Bedeutung der 
Arbeit von Thorsten Kaiser und René Staritzbichler: „Diese Innovation zeigt, wie Wissenschaft 
die Kraft besitzt, unser Leben nachhaltig zu verändern. Mit dem Zusammenspiel aus Künstlicher 
Intelligenz und intensiver Forschung wird hier ein Weg geebnet, der nicht nur die medizinische 
Diagnostik revolutioniert, sondern auch neue Maßstäbe für personalisierte Therapien setzt. Wir 
sind stolz, solch visionäre Arbeit an unserer Universität zu fördern“
Die Labordiagnostik ist ein zentraler Bestandteil der modernen Medizin, der entscheidende Informationen für Diagnosen und Therapien liefert. Doch herkömmliche Verfahren sind oft aufwendig, teuer und bergen Risiken, da sie nur spezifische, vorab definierte Biomarker messen und 
unbekannte Marker unentdeckt bleiben können. Hier setzt die Erfindung der beiden Mediziner 
an.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;KI-gestützte Diagnostik ohne Reagenzien
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der “Spectimprover” ist ein neuartiges Diagnostiksystem, das mehrere Biomarker gleichzeitig 
messen kann, ohne auf Reagenzien angewiesen zu sein. Durch die Integration bioinformatischer Algorithmen liefert das System nicht nur präzise Messergebnisse, sondern auch wertvolle 
Hinweise auf mögliche Erkrankungen oder medizinische Komplikationen. Da „Spectimprover“ 
2/3
ohne Reagenzien auskommt, reduziert er Kosten, schont Ressourcen und ermöglicht eine 
schnelle sowie umfassende Analyse von Proben wie Blut oder Urin. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Das Gerät nutzt die Ramanspektroskopie in Kombination mit Künstlicher Intelligenz, um die 
Analyse von Proben wie Blut oder Urin zu optimieren und dabei bislang unentdeckte Biomarker 
zu erfassen. Durch das Training der Künstlichen Intelligenz auf molekulare Marker werden die 
Ergebnisse mit jeder neuen Probe zudem weiter verbessert.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Was ist Ramanspektroskopie?
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Ramanspektroskopie ist eine Methode, um die chemische Zusammensetzung und Struktur 
von Materialien zu untersuchen. Dabei wird das Material mit Laserlicht bestrahlt. Die Verände&#2;rungen im Licht, die von den Molekülen der Probe ausgehen, liefern detaillierte Informationen 
über die Substanzen. Diese Technik wird unter anderem in der Medizin und der Materialforschung verwendet, da sie schnell, berührungslos und ohne chemische Zusätze funktioniert.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Der Weg zur praktischen Anwendung
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Diagnostiksystem wird derzeit weiterentwickelt. Nach erfolgreichen wissenschaftlichen 
Studien und der Anmeldung eines europäischen Patents stehen nun die nächsten Schritte an: 
Weitere Patente werden angemeldet, und eine Ausgründung des Projekts wird geplant.
„Mit der Fördersumme möchten wir die Grundlage schaffen, um die Forschung unabhängig voranzutreiben und nicht auf externe Geldgeber angewiesen zu sein. So können wir die Entwicklung weiter intensivieren“, erläutert Professor Dr. med. Thorsten Kaiser die geplante Verwendung des Preises.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;René Staritzbichler ergänzt: „Wir freuen uns über diesen Preis insbesondere deswegen, weil es 
sich um einen technologischen Fortschritt handelt, welcher nicht nur von akademischem Interesse ist, sondern vielen Menschen wirklich nutzen kann.“
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Der Jörg Schwarzbich Inventor Award
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Jörg Schwarzbich Inventor Award wird seit 2019 von der Universitätsgesellschaft Bielefeld 
(UGBi) und der Universität Bielefeld verliehen. Mit diesem Preis werden außergewöhnliche wissenschaftliche Erfindungen ausgezeichnet, die das Potenzial haben, das Leben der Menschen 
nachhaltig zu verbessern. Die Auszeichnung, die mit einem Preisgeld von 40.000 Euro dotiert ist, 
gehört zu den renommiertesten Ehrungen der Universität Bielefeld und würdigt Projekte, die sowohl wissenschaftliche Exzellenz als auch praktische Anwendbarkeit vereinen. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Kontakt:
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Prof. Dr. med. Thorsten Kaiser, Universität Bielefeld &lt;br&gt;Medizinische Fakultät OWL
&lt;br&gt;E-Mail: thorsten.kaiser@uni-bielefeld.de&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/JM8NA&quot;&gt;hier &lt;/a&gt;abrufbar.&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/25-jahre-bdquo-europa-intensiv</guid>
      <title>25 Jahre &amp;bdquo;Europa Intensiv&amp;ldquo; an der Universit&amp;auml;t Bielefeld</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/25-jahre-bdquo-europa-intensiv</link>
      <pubDate>Fri, 10 Jan 2025 11:32:21 +0100</pubDate>
      <category>Internationales</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
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          <atom:summary type="html">(Nr. 4/2025) Das Qualifikationsprogramm „Europa Intensiv“ der Universität Bielefeld feiert 25-jähriges Bestehen. Seit der Gründung bietet es Bielefelder Studierenden aller Fachrichtungen die Möglichkeit, Europa aus interdisziplinären Perspektiven zu verstehen – von Rechtswissenschaft über Soziologie bis hin zu Gesundheitswissenschaften.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Interdisziplinäre Perspektiven auf Europa
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Nr. 4/2025)&amp;nbsp;&lt;b&gt;Das Qualifikationsprogramm „Europa Intensiv“ der Universität Bielefeld feiert 25-jähriges Bestehen. Seit der Gründung bietet es Bielefelder Studierenden aller Fachrichtungen die Möglichkeit, Europa aus interdisziplinären Perspektiven zu verstehen – von Rechtswissenschaft über Soziologie bis hin zu Gesundheitswissenschaften. Mit internationalen Praktika und praxisnahen Studienangeboten gibt „Europa Intensiv“ Einblicke in internationale Zusammenarbeit innerhalb Europas hinweg. Das im Jahr 1999 gegründete Programm vereint Internationalität, Praxisorientierung und wissenschaftlichen Austausch, um Studierende auf die Herausforderungen eines vernetzten Europas vorzubereiten.&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit Unterstützung von Fakultäten wie Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaften, Soziologie, Gesundheitswissenschaften, Geschichte, Philosophie und Theologie bietet „Europa Intensiv“ ein zweisemestriges Zusatzmodul, das die europäische Integration und die Arbeit der EU-Institutionen in den Fokus rückt. Jährlich profitieren rund 35 Studierende von der Möglichkeit, Europa aus verschiedenen wissenschaftlichen Blickwinkeln zu beleuchten und praktische Kompetenzen wie interkulturelle Kommunikation, Verhandlungsführung sowie Fremdsprachenkenntnisse in Englisch und Französisch zu erwerben.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Praxisorientierung durch internationale Einblicke
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein zentrales Element des Programms ist das mehrwöchige Praktikum, das häufig in Brüssel stattfindet. Hier erleben die Teilnehmenden hautnah, wie Entscheidungen in den EU-Institutionen vorbereitet, getroffen und umgesetzt werden. Weitere Praktikumsorte wie Berlin und andere europäische Städte eröffnen den Studierenden wertvolle Einblicke in internationale Zusammenarbeit.&amp;nbsp;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Das Programm ist ein echtes Aushängeschild der Universität Bielefeld und ein Symbol für die Bedeutung eines geeinten Europas“, erklärt Professor Dr. Ansgar Staudinger, der das Programm seit vielen Jahren leitet. Besonders hervorzuheben sei der interdisziplinäre Ansatz, der Studierende verschiedener Fachrichtungen zusammenbringt. „Der Austausch zwischen Disziplinen ist ein Schmelztiegel, der den Blick auf Europa erweitert und bereichert“, so Staudinger.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Wegbereiter der Internationalisierung
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als eines der ersten Programme dieser Art in Deutschland setzte „Europa Intensiv“ vor 25 Jahren ein starkes Zeichen für die Internationalisierung der Hochschullandschaft. Es befähigt Studierende, die komplexen Herausforderungen Europas zu verstehen und aktiv mitzugestalten. Themen wie das Lieferkettengesetz, Menschenrechtsstandards oder geopolitische Konflikte werden dabei aus verschiedenen fachlichen Perspektiven beleuchtet.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Bedeutung des Programms spiegelt sich auch in den Karrieren der Absolvent*innen wider. Die Kombination aus wissenschaftlicher Tiefe und praktischer Erfahrung macht sie zu gefragten Experte*innen in Europa-Fragen. Das über die Jahre gewachsene Netzwerk von „Europa Intensiv“ unterstützt Studierende nicht nur während des Programms, sondern auch darüber hinaus.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Jubiläumsfeier - 25 Jahre „Europa Intensiv“
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Anlässlich des 25-jährigen Bestehens von „Europa Intensiv“ findet an der Universität Bielefeld eine Jubiläumsveranstaltung am 13. Januar statt. Im Mittelpunkt stehen ein Rückblick auf die bisherigen Erfolge des Programms sowie ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen und Meilensteine. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Die Veranstaltung wird von Festreden begleitet, unter anderem von Prorektor für Studium und Lehre Dario Anselmetti, dem Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, Professor Dr. Michael Lindemann, sowie den ehemaligen und aktuellen Leitern des Programms, Professor Dr. Armin Hatte und Professor Dr. Ansgar Staudinger. Im Anschluss bietet die Feier Gelegenheit zum persönlichen Austausch zwischen den Teilnehmenden und Akteur*innen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;Weitere Informationen:&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;a href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/studium/studierende/europa-intensiv/&quot;&gt;Website von Europa Intensiv&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Kontakt:
&lt;/b&gt;&lt;br&gt;Prof. Dr. Ansgar Staudinger, Universität Bielefeld &lt;br&gt;Europa Intensiv
&lt;br&gt;Telefon 0521 106-12711
&lt;br&gt;E-Mail: &lt;a href=&quot;mailto:europaintensiv@uni-bielefeld.de&quot;&gt;europaintensiv@uni-bielefeld.de&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/LR9SQ&quot;&gt;hier &lt;/a&gt;abrufbar.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
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      <title>Weihnachtsgeschenke f&amp;uuml;r die Menschen in Bethel</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/weihnachtsgeschenke-f-uuml-r-die</link>
      <pubDate>Thu, 21 Nov 2024 14:45:50 +0100</pubDate>
      <category>Internationales</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
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          <atom:summary type="html">(Nr. 117/2024) Die Aktion Wunschstern startete heute (21.11.2024) digital und vor Ort in der Universität Bielefeld. In diesem Jahr kamen 1.700 Wünsche von Menschen aus Bethel zusammen. </atom:summary>          <description>&lt;p&gt;(Nr. 117/2024) &lt;b&gt;Die Aktion Wunschstern startete heute (21.11.2024) digital und vor Ort in der Universität Bielefeld. In diesem Jahr kamen 1.700 Wünsche von Menschen aus Bethel zusammen. Pastor Ulrich Pohl, Vorstandsvorsitzender der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, und Professor Dr. Dario Anselmetti, Prorektor für Studium und Lehre der Universität, eröffneten die Aktion gemeinsam am Wunschsternbaum in der Universitätshalle. Die Tanzgruppe aus Bethel zeigte ihre aktuelle Performance.
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die goldenen Sterne, die von den Auszubildenden der Universität mit den Wunschzetteln der Bewohner*innen aus Bethel bestückt und in den Baum gehängt wurden, können direkt am Baum oder virtuell unter &lt;a href=&quot;https://www.aktion-wunschstern.de&quot;&gt;https://www.aktion-wunschstern.de &lt;/a&gt;ausgewählt werden. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bis Anfang November hatten die Bewohner*innen aus Bethel Zeit, ihre Wünsche einzureichen. So stehen in diesem Jahr wieder sehr viele gemeinsame Aktionen auf den Wunschsternen der Menschen: gemeinsamen Singen, Waffelbacken oder ein Besuch des Weihnachtsmarktes und ganz neu: eine Führung durch die Wissenswerkstadt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Viele andere freuen sich wie in jedem Jahr über kleine Päckchen. Gewünscht werden zum Beispiel ein Malbuch oder Pflegeprodukte und einige Menschen freuen sich auch über ein Überraschungspaket. Wer gern Menschen aus Bethel eine Freude bereiten möchte, sucht sich aus der Vielzahl an Wunschsternen den passenden auf der Internetseite oder am Baum in der Universitätshalle aus. Auf dem Zettel am Stern ist eine Chiffrenummer gedruckt, mit der sich der oder die Beschenkte zuordnen lässt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Geschenkpäckchen können bis zum 4. Dezember im &lt;a href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/themen/unishop/&quot;&gt;UniShop&lt;/a&gt; in der Unihalle abgegeben werden. Alternativ können die Päckchen auch direkt zur &lt;a href=&quot;https://www.neue-schmiede.de/&quot;&gt;Neuen Schmiede&lt;/a&gt; gebracht werden. Das Geschenk wird dann an den richtigen Empfänger oder die richtige Empfängerin weitergeleitet. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weitere Informationen und der Link zum virtuellen &lt;a href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/themen/wunschstern/&quot;&gt;Sternenhimmel&lt;/a&gt;. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/K3TT8&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; abrufbar. &lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
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      <title>Lunch Talks: Von Ukrainer*innen &amp;uuml;ber die Ukraine lernen </title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/lunch-talks-von-ukrainer-innen</link>
      <pubDate>Mon, 28 Oct 2024 12:55:45 +0100</pubDate>
      <category>Internationales</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
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          <category>homepage</category>
          <atom:summary type="html">(Nr. 109/2024) Ein besseres Verständnis über die aktuelle Debatte in der ukrainischen Öffentlichkeit gewinnen: Das ist das Ziel der digitalen Reihe „Lunch Talks with Lviv“, gemeinsam initiiert von Wissenschaftler*innen des Arbeitsbereichs Public History der Universität Bielefeld und der Ukrainischen Katholischen Universität Lviv, Partneruniversität der Universität Bielefeld. Jeder der sechs 60-minütigen Veranstaltungen während der Mittagszeit ist einem ausgewählten Essay oder Buch eines ukrainischen Autors oder einer ukrainischen Autorin gewidmet. Teilnehmen können auch interessierte Bürger*innen. Veranstaltungssprache ist Englisch. Der nächste Lunch Talk widmet sich am 4. November, 12 bis 13 Uhr der Dekolonisierungsdebatte auf Grundlage des Essays „Why is Canadian Theatre So Russian Right Now“ von Andrew Kushnir. </atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue digitale Reihe an der Universität Bielefeld gestartet
&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;(Nr. 109/2024)&lt;/b&gt; &lt;b&gt;Ein besseres Verständnis über die aktuelle Debatte in der ukrainischen Öffentlichkeit gewinnen: Das ist das Ziel der digitalen Reihe „Lunch Talks with Lviv“, gemeinsam initiiert von Wissenschaftler*innen des Arbeitsbereichs Public History der Universität Bielefeld und der Ukrainischen Katholischen Universität Lviv, Partneruniversität der Universität Bielefeld. Jede der sechs 60-minütigen Veranstaltungen während der Mittagszeit ist einem ausgewählten Essay oder Buch eines ukrainischen Autors oder einer ukrainischen Autorin gewidmet. Teilnehmen können auch interessierte Bürger*innen. Veranstaltungssprache ist Englisch. Der nächste Lunch Talk widmet sich am 4. November, 12 bis 13, Uhr der Dekolonisierungsdebatte auf Grundlage des Essays „Why is Canadian Theatre So Russian Right Now“ von Andrew Kushnir. 
&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die Organisator*innen schaffen mit dem neuen Format einen Raum, in dem das Publikum von Ukrainer*innen etwas über die Ukraine erfahren kann. Die Bielefelder Organisator*innen Professorin Dr. Kornelia Kończal und Professor Dr. Taras Romashchenko  sowie ihre ukrainischen Kollegen Bohdan Chuma und Volodymyr Sklokin (Ukrainische Katholische Universität Lviv) haben die Lunch Talks gemeinsam  ausgewählt und zusammengestellt. 
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Bei den Veranstaltungen geht es um Fragen, wie: Welche sind die wichtigsten und umstrittensten Themen in der heutigen Ukraine? Welche Stimmen prägen die öffentliche Sphäre und welche nicht? Wie wirkt sich der anhaltende Krieg auf die ukrainische Sprache aus? Warum ist die Idee der Dekolonisierung für so viele Ukrainer*innen so zentral, und was bedeutet sie eigentlich? Welche Faktoren beeinflussen die ukrainische Wahrnehmung von Deutschland? Wie stellen sich ukrainische Schriftsteller und Intellektuelle die Nachkriegszukunft ihres Landes vor?

&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die Lunch Talks finden im Wintersemester 2024/2025 am 4., 18., 25. November und 2. und 16. Dezember jeweils von 12 bis 13 Uhr statt. Anmeldungen unter: geschichtskulturen@uni-bielefeld.de 
&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Weitere Informationen: 
&lt;/b&gt;&lt;br&gt;Alle „Lunch Talks with Lviv” sind einsehbar unter: &lt;a href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/geschichtswissenschaft/forschung/profilbereiche/geschichtskultur/kooperationen/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/geschichtswissenschaft/forschung/profilbereiche/geschichtskultur/kooperationen/&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/geschichtswissenschaft/forschung/profilbereiche/geschichtskultur/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Kontakt:
&lt;/b&gt;&lt;br&gt;Professorin Dr. Kornelia Kończal, Universität Bielefeld
&lt;br&gt;Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie
&lt;br&gt;Telefon: +49 521 106-67031  
&lt;br&gt;E-Mail: geschichtskulturen@uni-bielefeld.de
&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
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      <title>&amp;bdquo;Eine Universit&amp;auml;t, ein Buch&amp;ldquo; mit Dmitrij Kapitelman</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/bdquo-eine-universit-auml-t</link>
      <pubDate>Wed, 16 Oct 2024 15:22:26 +0200</pubDate>
      <category>Internationales</category>
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      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">(Nr. 102/2024) Dmitrij Kapitelmans Roman „Eine Formalie in Kiew“ bildet den Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe des Fachbereichs Germanistik und der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft der Universität. Bei „Eine Universität, ein Buch“ steht jeweils ein ausgewählter literarischer Text im Zentrum der Aufmerksamkeit. Die Veranstaltungsreihe umfasst neben einem literaturwissenschaftlichen Seminar und einer interdisziplinären Vortragsreihe auch die Begegnung mit den jeweiligen Autor*innen in Form von Autor*innenlesungen und -gesprächen. </atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Veranstaltungsreihe will Menschen Literatur näherbringen
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;(Nr. 102/2024) Dmitrij Kapitelmans Roman „Eine Formalie in Kiew“ bildet den Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe des Fachbereichs Germanistik und der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft der Universität. Bei „Eine Universität, ein Buch“ steht jeweils ein ausgewählter literarischer Text im Zentrum der Aufmerksamkeit. Die Veranstaltungsreihe umfasst neben einem literaturwissenschaftlichen Seminar und einer interdisziplinären Vortragsreihe auch die 
Begegnung mit den jeweiligen Autor*innen in Form von Autor*innenlesungen und -gesprächen. Zum Autorengespräch von Dimitij Kapitelman mit Sonja Zekri, Journalistin der Süddeutschen Zeitung, laden die Organisatorinnen Dr. Mareike Gronich und Professorin Dr. Claudia Hillebrandt am 22. Oktober um 19 Uhr in die Wissenswerkstadt ein.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Wahl fiel auf das Buch des in der Ukraine geborenen Journalisten und Autor Dmitrij Kapitelman „Eine Formalie in Kiew“. „Das Buch erfüllt zum einen das Ziel der Reihe literarische Texte zu 
präsentieren, die einen wichtigen Beitrag zum besseren Verständnis gegenwärtiger kultureller, 
politischer und sozialer Debatten leisten“, sagt Prof’in Dr. Claudia Hillebrandt. „Zum anderen 
bringt die Reihe Literaturschaffende, Stadtgesellschaft und Forschende an der Universität miteinander ins Gespräch“, ergänzt Dr. Mareike Gronich. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Über das Buch:
&lt;/b&gt;&lt;br&gt;„Eine Formalie in Kiew“ ist die ergreifende Geschichte einer Familie, die einst voller Hoffnung in 
die Fremde zog, um ein neues Leben zu beginnen und nun vor einem Haufen Katzen und einer 
mysteriösen Krankheit steht. Erzählt mit dem bittersüßen Humor eines Sohnes, der stoisch versucht, Deutscher zu werden. Dima, der Protagonist des Romans, kann besser sächseln als die 
Beamtin, bei der er den deutschen Pass beantragt. Aber der Bürokratie ist keine Formalie zu 
klein, wenn es um Einwanderer geht. Frau Kunze verlangt eine Apostille aus Kiew. Also reist 
Dima in seine Geburtsstadt, mit der ihn nichts mehr verbindet außer Kindheitserinnerungen. 
2/3
Schön sind diese Erinnerungen, warten doch darin liebende, unfehlbare Eltern. Und schwer, 
denn gegenwärtig ist die Familie zerstritten. Bis das Schicksal sie in Kiew wieder zusammenführt.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Der Autor:
&lt;/b&gt;&lt;br&gt;Dmitrij Kapitelman, 1986 in Kiew geboren, kam im Alter von acht Jahren als „Kontingentflüchtling“ mit seiner Familie nach Deutschland. Er studierte in Leipzig und absolvierte die Deutsche 
Journalistenschule in München. Heute arbeitet er als freier Journalist unter anderem für das 
Zeit-Magazin. 2016 erschien sein erstes, erfolgreiches Buch „Das Lächeln meines unsichtbaren 
Vaters“. „Eine Formalie in Kiew“ (2021) ist sein zweiter Roman. Kapitelman schreibt außerdem 
Erzählungen. Für die beiden Bücher erhielt er den Klaus-Michael Kühne-Preis sowie den Buchpreis „Familienroman der Stiftung Ravensburger Verlag“.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die öffentlichen Veranstaltungen im Wintersemester:
&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;22. Oktober -&amp;nbsp;19-21 Uhr, Wissenswerkstadt&lt;br&gt;&lt;b&gt;Von Formalien und undurchsichtigen Vätern&lt;br&gt;&lt;/b&gt;Dmitrij Kapitelman im Gespräch mit Sonja Zekri (Süddeutsche Zeitung), Moderation Dr. Mareike Gronich&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;29. Oktober -&amp;nbsp; 18-20 Uhr, Y-l-201,&amp;nbsp;Universität&lt;br&gt;&lt;b&gt;Zuhören und Zugehören — Transgenerationale Gespräche in Dmitrij Kapitelmans „Eine Formalie in Kiew“&lt;/b&gt; &lt;br&gt;Dr. Luisa Banki (Literaturwissenschaft, Universität Wuppertal)&lt;br&gt;&lt;br&gt;3. Dezember -&amp;nbsp;18-20 Uhr,&amp;nbsp;Y-l-201, Universität&lt;br&gt;&lt;b&gt;Migration und Humor &lt;/b&gt;&lt;br&gt;Prof. Dr. Paul Mecheril (Erziehungswissenschaften, Universität Bielefeld, Schwerpunkt Migration), Laura Meyer-Stolte&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;7. Januar 2025&amp;nbsp;18-20 Uhr,&amp;nbsp;Y-l-201,&amp;nbsp;Universität &lt;br&gt;&lt;b&gt;Von den &amp;#39;Baseballschlägerjahren&amp;#39; bis heute:&amp;nbsp; gesellschaftliches Zusammenleben zwischen Fremdenfeindlichkeit, Polarisierung und Solidarität&amp;nbsp; &lt;/b&gt;&lt;br&gt;Dr. Anna-Lisa Müller (Institut für interdisziplinäre Konflikt- und 
 Gewaltforschung)
&lt;br&gt;&lt;br&gt;14. Januar 2025 -&amp;nbsp;19-21 Uhr,&amp;nbsp;Wissenswerkstadt &lt;br&gt;&lt;b&gt;Öffentliche Lesung&amp;nbsp; Dmitrij Kapitelman liest aus seinem Roman „Eine Formalie in Kiew“&lt;/b&gt;&amp;nbsp;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Weitere Informationen:
&lt;a href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/linguistik-literaturwissenschaft/personen/claudia-hillebrandt/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Website &lt;/a&gt;des Arbeitsbereichs von Prof‘in Dr. Claudia Hillebrandt &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Kontakt:
&lt;/b&gt;&lt;br&gt;Prof’in Dr. Claudia Hillebrandt, Universität Bielefeld &lt;br&gt;&amp;nbsp;Linguistik und Literaturwissenschaft
&lt;br&gt;Telefon 0521 106- 87977 &lt;br&gt;&amp;nbsp;E-Mail: claudia.hillebrandt@uni-bielefeld.de&lt;br&gt;&lt;br&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/s/VS6UT?viewIndex=0&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier &lt;/a&gt;abrufbar.&amp;nbsp;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/ein-blick-auf-das-unsichtbare</guid>
      <title>Ein Blick auf das Unsichtbare </title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/ein-blick-auf-das-unsichtbare</link>
      <pubDate>Wed, 18 Sep 2024 16:42:04 +0200</pubDate>
      <category>Internationales</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">(Nr. 87/2024) Mit einem innovativen Ansatz hat der Biophysiker Professor Dr. Thomas Huser von der Universität Bielefeld die Grenzen der Mikroskopie neu definiert. Sein neu entwickeltes Mikroskop erlaubt es, lebendige Zellen in nie zuvor gesehener Detailtreue zu untersuchen – eine Innovation, die ihm den diesjährigen Jörg Schwarzbich Inventor Award und ein Preisgeld von 40.000 Euro einbrachte. </atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Thomas Huser erfindet neuartiges Mikroskop mit höchster Auflösung und&amp;nbsp;erhält Jörg Schwarzbich Inventor Award&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Mit einem innovativen Ansatz hat der Biophysiker Professor Dr. Thomas Huser von der Universität Bielefeld die Grenzen der Mikroskopie neu definiert. Sein neu entwickeltes Mikroskop erlaubt es, lebendige Zellen in nie zuvor gesehener Detailtreue zu untersuchen – eine Innovation, die ihm den diesjährigen Jörg Schwarzbich Inventor Award und ein Preisgeld von 40.000 Euro einbrachte. Die Auszeichnung wird jährlich von der Universitätsgesellschaft Bielefeld (UGBi) in enger Zusammenarbeit mit der Universität Bielefeld vergeben.
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die visuelle Auflösung eines Mikroskops ist nach den physikalischen Gesetzen begrenzt, und bisher können bestimmte Details von Zellen und anderen winzigen Organismen nur durch die leistungsstärksten Raster-Elektronenmikroskope sichtbar gemacht werden. Die Erstellung von Proben für solche Elektronenmikroskope ist zudem sehr aufwendig und teuer. Doch genau hier setzt die innovative Forschung von Professor Dr. Thomas Huser an.&amp;nbsp;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Ein Durchbruch in der Auflösung
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;2018 entwickelte Thomas Huser den theoretischen Aufbau eines Mikroskops, das durch eine innovative Bauweise und die Multiplikation von Lichtsequenzen die bisherige Auflösungsgrenze überwindet. Vorrausgegangen waren dabei die Forschungsergebnisse von Professor Dr. Stefan Hell, vom Max-Planck-Institut für multidisziplinäre Wissenschaften in Göttingen, der 2014 für seine Entwicklungen auf dem Gebiet der ultrahochauflösenden Fluoreszenzmikroskopie gemeinsam mit den Amerikanern Eric Betzig und William E. Moerner mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet wurde. 2019 konnte Thomas Huser durch eingeworbene Mittel über die Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit der praktischen Umsetzung seiner Erfindung beginnen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dank der Methode der „Strukturierten Beleuchtung“ wird ein Laserstrahl aufgespalten und in unterschiedlichen Mustern übereinandergelegt. Dieser optische Effekt ermöglicht es, Strukturen und Feinheiten sichtbar zu machen, die bisher verborgen waren. Im Gegensatz zu Elektronenmikroskopen, bei denen die Zellen durch einen langen Präparationsprozess gehen müssen, bleiben die Zellen in Husers Mikroskop lebendig und schwimmen in einer Nährlösung. Dieses Verfahren ermöglicht es, mit den Zellen über längere Zeit zu arbeiten – eine Probe ist damit äußerst ergiebig und kann zudem Prozesse innerhalb der lebenden Zelle abbilden. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;
Neue Einblicke in die Zellbiologie
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein zentrales Anwendungsgebiet von Husers Mikroskop ist die Erforschung von Leberzellen. Die Leber hat extrem feingliedrige Kanäle, um bestimmte Stoffe zu filtern – ein Filtersystem, das bisher nicht gänzlich erforscht werden konnte, da die nötige Auflösung fehlte. Mit dem neuen Mikroskop können Wissenschaftler*innen nun den Zellaufbau und die Filtrationsprozesse in Leberzellen in Echtzeit beobachten und so besser verstehen, wie diese lebenswichtigen Zellen arbeiten.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Anwendungsgebiete: Von Polypharmazie bis Diagnostik
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Einsatzmöglichkeiten dieses Mikroskops sind vielfältig. In Zusammenarbeit mit Gruppen der Medizinischen Fakultät OWL, in Norwegen, Brüssel, sowie Firmenpartnern in Deutschland und Frankreich entwickelt Huser gerade die Möglichkeit, Polypharmazie-Effekte zu untersuchen. Hierbei kann untersucht werden, wie verschiedene Medikamente miteinander reagieren, was gerade bei Patienten, die auf mehrere Medikamente für unterschiedliche Erkrankungen angewiesen sind, entscheidend ist. Wechselwirkungen, die sich zum Teil individuell unterscheiden, könnten so frühzeitig erkannt werden. Leberzellen geben hier aufgrund ihrer Filterfunktion für den Körper entsprechend Aufschluss. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Auch in der Diagnostik gibt es bereits Ansätze, mit dem Mikroskop andere Organe, wie z.B. die Niere zu untersuchen, um frühzeitig Erkrankungen minimalinvasiv festzustellen. Die Niere hat eine ähnliche Struktur wie die Leber und spielt ebenfalls eine zentrale Rolle in der Filterfunktion des Körpers. Durch eine frühe Diagnostik lassen sich Erkrankungen bereits im Anfangsstadium gut behandeln. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;
Ein Mikroskop für den Alltag
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Entwicklungen von Professor Huser könnten schon bald den Weg in den medizinischen Alltag finden. Eine Ausgründung ist in Planung, um das Mikroskop für den breiteren Einsatz zugänglich zu machen. Ziel ist es, ein viel günstigeres und praktikableres Instrument als ein Elektronenmikroskop zu schaffen, das Ergebnisse in Echtzeit liefert und daher auch in Diagnostiklaboren und Krankenhäusern stehen könnte, oder sogar in normalen Arztpraxen denkbar wäre. Die Verleihung des Jörg Schwarzbich Inventor Awards unterstreicht die Bedeutung dieser Innovation, die das Potenzial hat, die medizinische Forschung und Diagnostik zu verbessern.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vorsitzende des Organisationsteams Juniorprofessorin Dr. Sabrina Backs betont: „Der Award ist eine gute Möglichkeit einen aktiven Wissens- und Technologietransfer zu motivieren und die Forschung an der Universität Bielefeld in die Wirtschaft und die Gesellschaft zu bringen. In Bezug auf den diesjährigen Preisträger Herrn Professor Huser ist besonders hervorzuheben, dass er die technologische Entwicklung von der Idee bis hin zur Umsetzung konsequent verfolgt, Studierende einbindet und motiviert und nun gemeinsam mit seinen Doktorand*innen ein Spin-off gründen möchte.“
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Auszeichnung für bedeutsame Innovationen
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Jörg Schwarzbich Inventor Award wird seit 2019 von der Universitätsgesellschaft Bielefeld (UGBi) in Kooperation mit der Universität Bielefeld vergeben. Ziel des Preises ist es, herausragende Erfindungen und Innovationen aus der Wissenschaft zu würdigen, die das Potenzial haben, das Leben der Menschen nachhaltig zu verbessern. Die Preisträger*innen kommen aus unterschiedlichen Fachbereichen und werden für Arbeiten ausgezeichnet, die sowohl wissenschaftliche Exzellenz als auch praxisorientierte Anwendbarkeit vereinen. Mit einem Preisgeld von 40.000 Euro ist die Auszeichnung eine der bedeutendsten Ehrungen, die an der Universität Bielefeld vergeben werden. Im Fokus stehen dabei Projekte, die nicht nur theoretisch wegweisend sind, sondern auch konkrete Lösungsansätze für aktuelle Herausforderungen bieten.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Kontakt:
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Prof. Dr. Thomas Huser, Universität Bielefeld &lt;br&gt;Fakultät für Physik
&lt;br&gt;Telefon 0521 106-2958 &lt;br&gt;E-Mail: thomas.huser@physik.uni-bielefeld.de&amp;nbsp; &amp;nbsp;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/MOL80&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier &lt;/a&gt;abrufbar.&amp;nbsp;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/bielefelder-endemic-studie-erh-auml</guid>
      <title>Bielefelder ENDEMIC-Studie erh&amp;auml;lt zwei Millionen Euro F&amp;ouml;rderung </title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/bielefelder-endemic-studie-erh-auml</link>
      <pubDate>Wed, 18 Sep 2024 16:24:27 +0200</pubDate>
      <category>Internationales</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
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          <atom:summary type="html">(Nr. 86/2024) Viele Kinder wachsen in städtischen Umgebungen auf und verbringen weniger Zeit in der Natur als Kinder früher. Zugleich steigen die Zahlen chronischer Erkrankungen bei Kindern stetig an. Die ENDEMIC-Studie unter der Leitung von Eckard Hamelmann untersucht, wie diese Entwicklungen zusammenhängen könnten und ob eine größere biologische Vielfalt in der Umgebung von Kindern deren Gesundheit positiv beeinflussen kann.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Untersucht werden Auswirkungen von Biodiversität auf Gesundheit von Kindern&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Zum Spielen in den Wald, in den Garten – oder doch lieber ins Kinderzimmer? Viele Kinder wachsen in städtischen Umgebungen auf und verbringen weniger Zeit in der Natur als Kinder früher. Zugleich steigen die Zahlen chronischer Erkrankungen bei Kindern stetig an, darunter Asthma, Allergien oder ADHS. Die ENDEMIC-Studie unter der Leitung von Eckard Hamelmann, Professor für Kinderheilkunde an der Universität Bielefeld und Direktor der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin am Evangelischen Klinikum Bethel, untersucht, wie diese Entwicklungen zusammenhängen könnten und ob eine größere biologische Vielfalt in der Umgebung von Kindern deren Gesundheit positiv beeinflussen kann.
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Ziel ist es, herauszufinden, ob eine Umgebung, in der viele verschiedene Arten von Mikroorganismen leben, das Mikrobiom und damit auch das Immunsystem von Kindern langfristig stärken kann. Die Forschenden hoffen, neue Ansätze zu entwickeln, um chronische Krankheiten wie Allergien, Autoimmunerkrankungen und ADHS besser vorbeugen zu können. Beteiligt sind neben der Universität Bielefeld das Klinikum Bielefeld, das Evangelische Klinikum Bethel, die Universität Maastricht, das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig, das Fraunhofer-Instituts für Translationale Medizin und Pharmakologie (ITMP) in Berlin, die Charité Universitätsmedizin in Berlin, das Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels (LIB) in Bonn, die Biologische Station Gütersloh/Bielefeld, die Sander Strohmann GmbH und die Kindergesundheitsstudie „Kleine Eulen OWL“.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Unser Mikrobiom, also die Vielzahl der Mikroorganismen, die uns besiedeln, spielt eine entscheidende Rolle für unsere Gesundheit“, sagt Dr. Patricia Maasjosthusmann, wissenschaftliche Leiterin der Studie und Leiterin der Forschungsabteilung am Evangelischen Klinikum Bethel. „Wir möchten herausfinden, inwiefern eine artenreiche Umgebung das Mikrobiom von Kindern beeinflusst und womöglich helfen kann, Krankheiten vorzubeugen.“ &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;
Methoden, die das Unsichtbare sichtbar machen&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Es gibt Hinweise darauf, dass der Rückgang der Artenvielfalt insbesondere in städtischen Gebieten mit einem Anstieg chronischer Erkrankungen in Zusammenhang stehen könnte. „Wir sprechen dabei auch von einem stillen Artensterben, weil es nicht sichtbar stattfindet“, sagt die Wissenschaftlerin. „Generationenvergleiche zeigen aber, dass viele Arten verschwinden.“ So hätten im Vergleich etwa die meisten Großmütter ein deutlich vielseitigeres Mikrobiom als ihre Kinder, die wiederum artenreicher besiedelt seien als die Enkelkinder. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
In einem ersten Teil der Untersuchung bestimmt das Team der ENDEMIC-Studie mit einer Strukturanalyse die Artenvielfalt der Mikroorganismen in einem bestimmten Gebiet. „Wir nehmen Proben aus den Umgebungen von Kindern, sei es aus Gärten, dem Wald, Kindergärten oder Wohnzimmern“, sagt die Wissenschaftlerin. „Diese Proben helfen uns, die Vielfalt der Organismen zu verstehen, die diese Lebensräume prägen.“ Damit soll auch das Potenzial der jeweiligen Umgebung mit Blick auf die Biodiversität deutlich werden.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit Gensequenzierungen können die Forschenden die DNA in diesen Proben analysieren und damit bestimmen, welche Mikroorganismen jeweils in einer bestimmten Umgebung vorkommen. „Wir hoffen, dass wir dadurch langfristig nachvollziehen können, wie diese Organismen mit dem Mikrobiom der Kinder interagieren und welche Auswirkungen das auf ihre Gesundheit hat.“
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Kinder spielen in Naturgruppen
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In der zweiten Phase der ENDEMIC-Studie, die mit zwei Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird, stehen Naturspielgruppen im Mittelpunkt. In diesen Gruppen spielen rund 30 bis 40 Kleinkinder im Alter von anderthalb bis zwei Jahren regelmäßig im Wald. Sie erkunden Böden, Pflanzen und andere natürliche Materialien – alles unter wissenschaftlicher Beobachtung.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die beteiligten Kinder stammen aus den beiden Bielefelder Kliniken. Ihre Daten werden mit einer Vergleichsgruppe abgeglichen, die nicht an der Waldgruppe teilnimmt. Die Forschenden wollen dadurch herausfinden, wie diese Naturerfahrungen konkret das Mikrobiom und das Immunsystem der Kinder stärken können. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;
Langfristige Ansätze für eine bessere Gesundheit
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das langfristige Ziel der ENDEMIC-Studie ist es, die gewonnenen Erkenntnisse in konkrete Maßnahmen zur Gesundheitsförderung umzusetzen. „Es geht dabei nicht nur darum, Empfehlungen für Familien zu entwickeln, sondern auch Hinweise beispielsweise für die Stadt- und Landschaftsplanung zu entwickeln“, sagt Professor Dr. Eckard Hamelmann, der seit Jahren intensiv zum menschlichen Mikrobiom und seinen Auswirkungen auf die Gesundheit forscht. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
In die Studie fließt darüber hinaus auch mit ein, wie das Mikrobiom von Kindern durch äußere Faktoren wie Ernährung, Antibiotika oder den Kontakt mit Haustieren beeinflusst wird. „Diese Erkenntnisse könnten in Summe zur Entwicklung neuer therapeutischer Ansätze führen, die das Mikrobiom gezielt unterstützen – etwa durch probiotische Mittel oder spezielle Hautpflegeprodukte“, sagt der Studienleiter. „Besonders bei kleinen Kindern, deren Immunsystem noch in der Entwicklung ist, haben wir die Chance, durch gezielte Maßnahmen einen positiven Einfluss zu nehmen.“
&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;
Kontakt:
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Prof. Dr. med. Eckard Hamelmann, Universität Bielefeld &lt;br&gt;&amp;nbsp;Medizinische Fakultät OWL
&lt;br&gt;Telefon 0521 773-78059 (Sekretariat)
&lt;br&gt;E-Mail: eckard.hamelmann@uni-bielefeld.de
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dr. Patricia Maasjosthusmann, Universität Bielefeld &lt;br&gt;&amp;nbsp;Evangelisches Klinikum Bethel
&lt;br&gt;Telefon 0521 772-77288
&lt;br&gt;E-Mail: patricia.maasjosthusmann@evkb.de&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/PMVIU&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier &lt;/a&gt;abrufbar. Weitere Meldungen unter:&amp;nbsp;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
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      <title>Fred Becker erh&amp;auml;lt Ehrennadel der Universit&amp;auml;t Bielefeld </title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/fred-becker-erh-auml-lt</link>
      <pubDate>Tue, 3 Sep 2024 13:38:15 +0200</pubDate>
      <category>Internationales</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">(Nr. 83/2024) Das Rektorat der Universität Bielefeld hat den Wirtschaftswissenschaftler Professor Dr. Fred Becker mit der Ehrennadel ausgezeichnet, eine der höchsten Ehrungen, die die Universität zu vergeben hat. </atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Herausragende Verdienste als Vermittler zwischen der regionalen Wirtschaft und der Universität gewürdigt&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;(Nr. 83/2024) Das Rektorat der Universität Bielefeld hat den Wirtschaftswissenschaftler Professor Dr. Fred Becker mit der Ehrennadel ausgezeichnet, eine der höchsten Ehrungen, die die Universität zu vergeben hat. Becker, der seit rund 30 Jahren an der Universität tätig ist, wurde für seine bedeutenden Beiträge zur Forschung, Lehre und Verwaltung geehrt. Besonders hervorgehoben wurde seine Rolle als Brückenbauer zwischen der regionalen Wirtschaft und der Universität, was sich unter anderem in der Gründung des Instituts für Familienunternehmen Ostwestfalen-Lippe (iFUn) und der ersten Stiftungsprofessur an der Universität Bielefeld widerspiegelt.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Mit seinem qualitativen Forschungsansatz ist Fred Becker zu einem wichtigen Vermittler zwischen Wissenschaft und Praxis geworden. Seine Bemühungen um eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis finden nicht nur in der Wissenschaft, sondern auch im universitären Alltag ihre Anwendung“, so die Rektorin der Universität Bielefeld, Professorin Dr. Angelika Epple in ihrer Laudatio zur Verleihung der Ehrennadel der Universität an den Ökonomen. Fred Becker habe durch seine wissenschaftlichen Arbeiten zu Familienunternehmen und akademischem Personalmanagement nachhaltige Impulse für die Universität und die Region gesetzt.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Während der Feierlichkeiten zur Verabschiedung Beckers aus dem aktiven Dienst der Universität wurde dieser mit der Ehrennadel der Universität Bielefeld gewürdigt. Diese Auszeichnung wird vom Rektorat an Personen verliehen, die sich auf außergewöhnliche Weise um die Universität verdient gemacht haben und deren Leistungen die in ihrer jeweiligen Position üblichen Erwartungen deutlich übertreffen. Zuletzt wurde die Ehrennadel 2017 an Johanna Soufi, ehemalige Vorsitzende des Personalrats der Universität, verliehen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Fred Becker wurde für seine Rolle als Vermittler zwischen der regionalen Wirtschaft und der Universität Bielefeld gewürdigt. Sein Engagement zeigt sich insbesondere in der Gründung des Instituts für Familienunternehmen Ostwestfalen-Lippe (iFUn).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Professorin Dr. Christina Hoon, aktueller Vorstand des iFun betont: „Das Institut für Familienunternehmen zu gründen und mit Leben zu füllen, braucht viel Kopf, Herz und Hand. Hierzu hat Fred Becker mit Leidenschaft und hohem Engagement über Jahrzehnte einen wesentlichen Beitrag geleistet. Heute sind wir als Universität Bielefeld fest mit den Familienunternehmen der Region verwurzelt. Hiervon profitieren wir nicht nur in der Forschung, sondern auch im Austausch mit unseren Studierenden.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch seine vielfältigen Engagements innerhalb der Universität wurden während der Veranstaltung hervorgehoben. Becker war in zahlreichen Gremien aktiv, darunter als Dekan, Senatsvorsitzender und Mitglied verschiedener Kommissionen. Seine Arbeiten zum akademischen Personalmanagement gelten als wegweisend und haben maßgeblich zur Professionalisierung des Hochschulbetriebs beigetragen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Rektorin würdigte Becker während der Verabschiedung als engagierten und leidenschaftlichen Wissenschaftler, der sich stets für die Belange der Universität eingesetzt hat. Mit der Ehrennadel dankte sie Fred Becker im Namen der Universität für seine herausragenden Verdienste.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/I223H&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier &lt;/a&gt;abrufbar. Weitere Meldungen unter: 
www.uni-bielefeld.de/uni/presse-medien | Pressemitteilungen&amp;nbsp;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/lehrkr-auml-fte-plus-neue</guid>
      <title>Lehrkr&amp;auml;fte Plus: Neue Bewerbungsphase und Alumni-Tagung</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/lehrkr-auml-fte-plus-neue</link>
      <pubDate>Tue, 3 Sep 2024 08:22:40 +0200</pubDate>
      <category>Internationales</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">(Nr. 82/2024) Lehrer*innen aus Drittstaaten mit und ohne Fluchthintergrund können sich im Programm „Lehrkräfte Plus“ an der Universität Bielefeld weiterqualifizieren und für den Einsatz an Schulen in NRW vorbereiten. Die nächste Bewerbungsphase läuft bis 13. Oktober. </atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Lehrkräfte Plus: Neue Bewerbungsphase und Alumni-Tagung&lt;/b&gt;&lt;br&gt;Qualifizierungsprogramm für internationale Lehrkräfte an der Universität 
&lt;br&gt;&lt;br&gt;Lehrer*innen aus Drittstaaten mit und ohne Fluchthintergrund können sich im Programm „Lehrkräfte Plus“ an der Universität Bielefeld weiterqualifizieren und für den Einsatz an Schulen in NRW vorbereiten. Die nächste Bewerbungsphase läuft bis 13. Oktober. Der neue Programmjahrgang beginnt im April 2025 mit maximal 25 Teilnehmenden. Die Bewerbung erfolgt über die &lt;a href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/einrichtungen/bised/transfer-vernetzung/lkplus/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Webseite&lt;/a&gt;. Lehrkräfte Plus startete 2017 an der Universität Bielefeld als Pionierprojekt in Nordrhein-Westfalen und wird aktuell vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW gefördert. Weiterer Kooperationspartner ist das NRW-Ministerium für Schule und Bildung. Das Programm gibt es an mittlerweile fünf Universitätsstandorten in NRW mit gemeinsamen Veranstaltungen wie der Alumni-Tagung, die dieses Jahr am 14. September an der Universität Bielefeld stattfindet.

&lt;br&gt;&lt;br&gt;„Wir haben Lehrkräfte Plus an der Universität Bielefeld in den vergangenen Jahren erfolgreich weiterentwickelt, gleichzeitig ergänzt das Programm unsere erstklassige Lehrkräfteausbildung: Wir unterstützen internationale Lehrkräfte auf ihrem Weg in den Schuldienst in NRW und bieten ihnen auch über das Programm  hinaus eine Plattform für Austausch und Vernetzung“, erklärt Professor Dr. Dario Anselmetti, Prorektor für Studium und Lehre an der Universität Bielefeld.  
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Lehrkräfte Plus wird an der Universität Bielefeld von der BiSEd (Bielefeld School of Education) verantwortet. Bewerben können sich Lehrkräfte aus Drittstaaten mit Fluchthintergrund. Ein Anteil der Plätze kann auch an Lehrer*innen aus Drittstaaten ohne Fluchthintergrund verge-ben werden. Sie müssen in ihrem Herkunftsland ein universitäres Studium absolviert haben, das sie für den Lehrer*innenberuf in den Unterrichtsfächern Biologie, Chemie, Englisch, Informatik, Kunst, Mathematik, Musik, Physik oder Sport qualifiziert. Außerdem ist eine Berufserfahrung als Lehrer*in von mindestens zwei Jahren erforderlich. Voraussetzung für die Programmteilnahme sind zudem fundierte Deutschkenntnisse, mindestens auf B2-Niveau. 
&lt;br&gt;&lt;br&gt;Das einjährige Qualifizierungsprogramm besteht aus verschiedenen Komponenten. Zunächst steigern die Teilnehmer*innen ihre Deutschkenntnisse auf das Sprachniveau C1 und werden gezielt auf das Thema Sprache im Kontext Schule vorbereitet. Die Kurse erfolgen in Zusammenarbeit mit dem Deutschlernzentrum PunktUm der Universität Bielefeld. Zudem vertiefen die Teilnehmenden ihre fachlichen Kenntnisse bei pädagogisch-interkulturellen Angeboten und fachdidaktischen Seminaren an der Universität. Hier geht es unter anderem um den Bildungssystemvergleich oder Themen wie Unterrichtsplanung und Classroom Management. &lt;br&gt;

&lt;br&gt;Außerdem erproben sie sich in der Unterrichtspraxis bei mehrwöchigen Hospitationen in Schulen in der Region. Die Programmteilnehmer*innen werden während der Praxisphase in den Schulen von dort tätigen Lehrkräften unterstützt, die als Mentor*innen fungieren. Die intensive und individuelle Beratung und Begleitung der Teilnehmenden durch das Bielefelder Projekt-team ist während des gesamten Programmablaufs wichtiger Bestandteil. Auch Absolvent*innen des Lehrkräfte Plus-Programms aus den vergangenen Jahren begleiten die neuen Programmteilnehmenden. 
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Auch die Vernetzung der Absolvent*innen ist mittlerweile Teil von Lehrkräfte Plus. Nach einem Auftakt in Köln im letzten Jahr richtet die Universität Bielefeld am 14. September die zweite Alumni-Tagung aller Lehrkräfte Plus-Standorte in NRW aus. Bei der Veranstaltung tauschen sich rund 50 ehemalige Teilnehmer*innen aus. In einem Barcamp und bei einem Austauschspaziergang lernen die Tagungsteilnehmenden von- und miteinander, reflektieren Situationen im Schul- und Arbeitsalltag und können eigene Themen einbringen. 
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;Der sechste Programmjahrgang an der Universität Bielefeld wurde im Frühling erfolgreich abgeschlossen. Die Absolvent*innen des Lehrkräfte Plus-Programms aus Bielefeld, Bochum und Duisburg-Essen erhielten bei der ersten gemeinsamen NRW-weiten Abschlussfeier ihre Zertifikate in der Zeche Carl in Essen. Im April 2024 startete dann der aktuell siebte Programmjahrgang.2017 ging Lehrkräfte Plus an der Universität Bielefeld als erstes Qualifizie-rungsprogramm zunächst ausschließlich für geflüchtete Lehrer*innen in NRW an den Start; 2018 folgte die Universität Bochum. Mit den Universitäten Duisburg-Essen, Köln und Siegen wuchs das Lehrkräfte-Plus-Netzwerk 2020 auf insgesamt fünf Standorte an. In den ersten sechs Programmdurchläufen haben in Bielefeld rund 130 internationale Lehrkräfteerfolgreich teilgenommen. 

&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Weitere Informationen: 
&lt;/b&gt;&lt;br&gt;•    Die &lt;a href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/einrichtungen/bised/transfer-vernetzung/lkplus/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Homepage &lt;/a&gt;von Lehrkräfte Plus
&lt;br&gt;•    Zur &lt;a href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/einrichtungen/bised/transfer-vernetzung/lkplus/bewerbung/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ausschreibung &lt;/a&gt;für Bewerber*innen 
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;&lt;b&gt;Kontakt: 
&lt;/b&gt;&lt;br&gt;Sabrina Hermann, Universität Bielefeld
&lt;br&gt;Projektkoordination Lehrkräfte Plus
&lt;br&gt;E-Mail: projekt-lkplus@uni-bielefeld.de 
&lt;br&gt;Tel: 0521 106 67620
&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/medizinische-fakult-auml-t-owl</guid>
      <title>Medizinische Fakult&amp;auml;t OWL sucht Forschende und Fachkr&amp;auml;fte</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/medizinische-fakult-auml-t-owl</link>
      <pubDate>Mon, 2 Sep 2024 11:15:43 +0200</pubDate>
      <category>Internationales</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">(Nr. 80/2024) Unter dem Slogan „Wir wollen Medizin gestalten. Bist du dabei?“ wirbt die Medizinische Fakultät OWL ab sofort um weitere ärztliche und wissenschaftliche Mitarbeitende sowie Fachkräfte in Technik und Verwaltung. 

</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Kampagne startet und ist sichtbar in der Region und auf Social Media
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;(Nr. 80/2024)&lt;/b&gt;&amp;nbsp;&lt;b&gt;Unter dem Slogan „Wir wollen Medizin gestalten. Bist du dabei?“ wirbt die Medizinische Fakultät OWL ab sofort um weitere ärztliche und wissenschaftliche Mitarbeitende sowie Fachkräfte in Technik und Verwaltung. Die Kampagne ist sichtbar auf Plakaten, digitalen Anzeigen und in Imagefilmen, unter anderem im Stadtbild, aber auch überregional und über Social Media. Dabei präsentieren sich Mitarbeitende der Medizinischen Fakultät OWL als Testimonials: Sie berichten als Botschafter*innen, was die Medizinische Fakultät für sie als Arbeitgeberin ausmacht. Mit der Kampagne spricht die Fakultät engagierte Fachkräfte an, die sich am fortschreitenden Aufbau der Fakultät beteiligen möchten.&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Unsere noch junge Fakultät bietet viel Raum und Möglichkeit zur aktiven Mitgestaltung“, sagt Professorin Dr. med. Claudia Hornberg, Dekanin der Medizinischen Fakultät OWL. „Wir sind auf der Suche nach engagierten Menschen, die die zukunftsweisenden Schwerpunkte der Fakultät in Forschung, Lehre und Krankenversorgung voranbringen möchten.“ &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;
Entwicklungen mitgestalten – in der Fakultät und der Medizin
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Seit ihrer Gründung vor knapp fünf Jahren befindet sich die Medizinische Fakultät OWL im raschen Wachstum. Dazu zählt auch der personelle Aufbau des Universitätsklinikums OWL der Universität Bielefeld. Dieses setzt sich aus den Fachkliniken der drei Krankenhäuser Evangelisches Klinikum Bethel, Klinikum Bielefeld und Klinikum Lippe zusammen, die gemeinsam eine wichtige Säule in der klinischen Ausbildung und der medizinischen Forschung bilden. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Mittlerweile arbeiten bereits über 300 Mitarbeitende in Forschung, Lehre und der Verwaltung der Fakultät. „Um die Dynamik beizubehalten, möchten wir als neuer Standort auf uns aufmerksam machen“, sagt Dr. Frank Lohkamp, Geschäftsführer der Medizinischen Fakultät OWL. „In der Aufbausituation mit all ihren Gestaltungsfreiräumen, suchen wir Mitstreiter*innen, die die Offenheit als positive Herausforderung verstehen und die Fakultät und auch die medizinische Versorgung und Lehre stetig weiterentwickeln wollen.“
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Seit dem Wintersemester 2021 nehmen jedes Jahr 60 neue Studierende ihr Medizinstudium in Bielefeld auf. Im Endausbau soll es pro Semester 300 neue Studienplätze geben. Bereits jetzt ist die Medizinische Fakultät OWL die größte der insgesamt 14 Fakultäten der Universität Bielefeld.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Arbeiten auf Augenhöhe und Familienfreundlichkeit sind attraktiv für junge Forschende
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; „Wenn die Medizinische Fakultät ein Mensch wäre, würde ich sie als vielfältig, zielstrebig und tatkräftig beschreiben“, sagt Professorin Dr. Wing-Kee Lee. Sie ist die Leiterin der Arbeitsgruppe für Physiologie und Pathophysiologie von Zellen und Membranen an der Universität Bielefeld. Als eine von drei Botschafter*innen berichtet sie in einer Filmsequenz von ihrer Arbeit und davon, warum sie sich für die Medizinische Fakultät OWL der Universität Bielefeld entschieden hat. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Neben der Chance auf Mitwirkung wirbt die Medizinische Fakultät OWL mit familienfreundlichen Strukturen und Diversitätssensibilität. Ebenso sollen die flachen Hierarchien und der kollegiale Geist der noch jungen Fakultät das Interesse der Zielgruppe wecken. „Wir arbeiten miteinander und begegnen uns auf Augenhöhe“, berichtet etwa Tamara Ruß, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Arbeitsgruppe Anatomie und Zellbiologie, in der Kampagne.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Kampagne läuft ab Anfang September für drei Monate. Das Konzept und die Strategie dafür wurden von der Agentur TERRITORY entwickelt, die auch die Umsetzung der Anzeigen übernimmt. Ausgespielt wird die Kampagne dort, wo sich die Zielgruppe aufhält: Auf digitalen Kanälen, also via Social Media, Onlinewerbung und Audioclips in Fachpodcasts. Als weitere Maßnahme werden zudem Großflächenplakate in zehn deutschen Universitätsstädten plakatiert. Auch in Bielefeld werden die Plakatanzeigen zu sehen sein.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;Weitere Informationen:
&lt;br&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/medizin/arbeiten/&quot;&gt;Karriereseite mit Stellenausschreibungen der Medizinischen Fakultät OWL&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;Kontakt:
&lt;br&gt;Frauke Rogalla, Universität Bielefeld
&lt;br&gt;Medizinische Fakultät OWL &lt;br&gt;&amp;nbsp;Leitung Referat Finanz-, Personal- und Flächenmanagement
&lt;br&gt;Telefon: 0521 106-67425  
E-Mail: frauke.rogalla@uni-bielefeld.de&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/hafenarbeit-nach-der-containerrevolution</guid>
      <title>Hafenarbeit nach der Containerrevolution </title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/hafenarbeit-nach-der-containerrevolution</link>
      <pubDate>Thu, 29 Aug 2024 14:01:47 +0200</pubDate>
      <category>Internationales</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">(Nr. 79/2024) Internationale Tagung am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) über die Veränderungen, die Transportcontainer für die Hafenarbeiter*innen mit sich brachten. </atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Internationale Tagung am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) &lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;In den Häfen der Welt werden 2024 über 900 Millionen Container verladen. Die Einführung dieser normierten Transportbehälter in den 1960er Jahren führte zu einem massiven Aufschwung des weltweiten Handels und Güterverkehrs. Die wirtschaftliche Seite der sogenannten Containerrevolution ist oft beschrieben worden. Weniger weiß man über die Veränderungen, die die Container für die Hafenarbeiter*innen mit sich brachten. Die Menschen, die die Container bewegen und die Schiffe beladen und entladen, stehen deshalb im Mittelpunkt des internationalen Workshops „Containerisation and Dock Labour. Work, Security, and Intermodal Transport in an Uncertain Setting“ (Containerisierung und Hafenarbeit. Arbeit, Sicherheit und intermodaler Transport in einem unsicheren Umfeld“), der vom 12. bis zum 14. September Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld stattfindet. &lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;

Die Einführung der Container für den Gütertransport veränderte Häfen weltweit: Manche erlebten einen Boom, während andere aufgegeben werden mussten: weil sie nicht tief genug waren für die immer größer werdenden Transportschiffe, keinen Platz hatten, um die Stahlkisten zu lagern, oder schlicht überflüssig wurden.  „Auch für die Hafenarbeiter*innen änderte sich alles“, berichtet der Historiker Professor Dr. Klaus Weinhauer von der Universität Bielefeld, der den Workshop leitet. „Erst einmal wurden viel weniger Arbeitende gebraucht als zu der Zeit, als man noch Säcke, Kisten und Fässer auf die Schiffe schaffen musste. Zudem veränderten sich die Arbeiten und Anforderungen an die Arbeitenden massiv.“ Statt mit Stückgut hatte man nun mit verschlossenen Containern zu tun. Diese werden mithilfe von Containerbrücken, Lastwagen und Kränen in den Häfen bewegt und auf den Schiffen fachgerecht gestapelt und gesichert. Zugleich bleiben die Unsicherheiten bestehen, die mit der Hafenarbeit einhergehen: Die Abhängigkeit von Wind und Wetter, Arbeitsunfälle und auch Streiks bestimmten den Alltag der Hafenarbeiter*innen, denn diese Prozesse trafen auf eine Arbeiterschaft, die in starken Gewerkschaften organisiert war. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Bei dem Workshop werden Forscher*innen aus sechs Ländern diese Veränderungen der Hafenarbeit gemeinsam analysieren; sie kommen aus Geschichtswissenschaft, Anthropologie und Wirtschaftswissenschaft. Dabei stehen zwei Themen im Mittelpunkt: Wie genau hat die Containerrevolution die Hafenarbeit verändert? Und: Wie haben die Hafenarbeiter*innen darauf reagiert?
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Forscherinnen und Forscher verfolgen einen Ansatz, der sich auf die handelnden Personen konzentriert, in diesem Fall also auf die Hafenarbeiter*innen, ihre Traditionen, ihre Kultur und ihre Vernetzung vor Ort und mit Arbeiter*innen in anderen Häfen. „Uns interessiert, ob die Hafenarbeiter*innen inzwischen in der Menge der meist schlecht ausgebildeten Logistik-Arbeiter*innen weltweit aufgehen oder ob es nach wie vor eine besondere Arbeitskultur der Hafenarbeiter*innen gibt“, berichtet Klaus Weinhauer. „Zudem möchten wir einen Forschungsansatz testen, der zwei neue Fragen stellt: Verstehen wir die Vorgänge besser, wenn wir die vielen Unsicherheiten, die mit diesen Veränderungen einhergehen, nicht nur als Bedrohungen, sondern als Chancen für Innovation und Veränderungen betrachten? Wie beeinflussen lokale Aktivitäten globale Prozesse?“ Dabei werden sich die Teilnehmenden auf Häfen in Nord-Amerika, Europa und Asien konzentrieren. &lt;/p&gt;&lt;p&gt; 

Die Tagungssprache ist Englisch. Journalist*innen sind herzlich eingeladen, über den Workshop zu berichten. Der Leiter steht für Presseanfragen gerne zur Verfügung. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;

Weitere Informationen:
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Workshop-Informationen im &lt;a href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/einrichtungen/zif/events/#/event/7404&quot;&gt;Veranstaltungskalender&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;

Kontakt:&lt;br&gt;Prof. Dr. Klaus Weinhauer, Universität Bielefeld&lt;br&gt;Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF)&lt;br&gt;Telefon: 0521 106-2768&lt;br&gt;E-Mail: klaus.weinhauer@uni-bielefeld.de&lt;/p&gt;&lt;p&gt; 

Kontakt:
&lt;br&gt;Taugheda Helterhof, Universität Bielefeld
&lt;br&gt;Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie
&lt;br&gt;Telefon: 0521 106-2966 &lt;br&gt;&amp;nbsp;E-Mail: zif-conference-office@uni-bielefeld.de&amp;nbsp;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/P4KUA&quot;&gt;hier &lt;/a&gt;abrufbar.&amp;nbsp;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/dataninja-stellt-innovationen-f-uuml</guid>
      <title>DataNinja stellt Innovationen f&amp;uuml;r vertrauensw&amp;uuml;rdige KI vor (Nr. 61/2024)</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/dataninja-stellt-innovationen-f-uuml</link>
      <pubDate>Mon, 24 Jun 2024 10:28:08 +0200</pubDate>
      <category>Internationales</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">Das Graduiertenkolleg DataNinja zieht nach drei Jahren Forschung Bilanz, in denen das Team aus Doktorand*innen und etablierten Wissenschaftler*innen an vertrauenswürdigen KI-Systemen und ihrer Einbettung gearbeitet hat. Auf der Abschlusskonferenz „sAIOnARA“ diskutieren Wissenschaftler*innen und Branchenexpert*innen vom 25. bis 27. Juni über die Entwicklungen der 18 Doktorand*innen des Kollegs. In dem von der Universität Bielefeld koordinierten Graduiertenkolleg kooperieren neun nordrhein-westfälische Universitäten und Hochschulen. Die Konferenz im CITEC-Gebäude der Universität Bielefeld bringt täglich bis zu 130 Teilnehmende aus Informatik, Linguistik und Ingenieurwissenschaften zusammen.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Abschlusskonferenz des nordrhein-westfälischen Graduiertenkollegs&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Das Graduiertenkolleg DataNinja zieht nach drei Jahren Forschung Bilanz, in denen das Team aus Doktorand*innen und etablierten Wissenschaftler*innen an vertrauenswürdigen KI-Systemen und ihrer Einbettung gearbeitet hat. Auf der Abschlusskonferenz „sAIOnARA“ diskutieren Wissenschaftler*innen und Branchenexpert*innen vom 25. bis 27. Juni über die Entwicklungen der 18 Doktorand*innen des Kollegs. In dem von der Universität Bielefeld koordinierten Graduiertenkolleg kooperieren neun nordrhein-westfälische Universitäten und Hochschulen. Die Konferenz im CITEC-Gebäude der Universität Bielefeld bringt täglich bis zu 130 Teilnehmende aus Informatik, Linguistik und Ingenieurwissenschaften zusammen.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;„Unsere Forschung zeigt, dass KI-Systeme nicht nur leistungsfähig, sondern auch transparent und robust sein können“, sagt Professorin Dr. Barbara Hammer von der Technischen Fakultät der Universität Bielefeld. Sie leitet das universitätsübergreifende Graduiertenkolleg. „Durch die Initiative des Graduiertenkollegs gelang es, KI-Forschende aus ganz Nordrhein-Westfalen zusammenzubringen und es entstanden über das Projekt hinaus mehrere Kooperationen.“&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Praxisnahe Erfolge: Von Online-Shopping bis Medizintechnik&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Koordiniert wird das Kolleg von Dr. Ulrike Kuhl, die auch die dreitägige Konferenz organisiert. „Entwicklungen aus der DataNinja-Forschung werden insbesondere in Medizin, Bildung und Industrie erprobt und angewendet“, berichtet Kuhl. „Unsere Forschungsteams haben konkrete Lösungen entwickelt, die Unternehmen und Forschung gleichermaßen voranbringen.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Fortschritte erzielten die DataNinja-Forschenden zum Beispiel zu diesen Themen:&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Das Projekt ML4ProM entwickelte KI-gestützte Programme für transparente Kaufempfehlungen im Online-Shopping.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;In NireHApS wurde „RAVSim“ auf den Weg gebracht – ein Werkzeug für die einfache Erstellung großer Bilddatensätze und schnelle Qualitätstests für KI-Algorithmen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Im RoSe-Projekt wurden tragbare Sensoren für medizinische Anwendungen entwickelt, darunter ein selbstanpassendes Exoskelett und eine intelligente Einlegesohle.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;„Diese Projekte zeigen exemplarisch, wie sich KI-Systeme robuster, transparenter und ethisch vertretbarer gestalten lassen“, sagt Barbara Hammer.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Stärken und Grenzen heutiger KI-Systeme&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf dem Programm der Konferenz stehen sieben Keynotes renommierter Wissenschaftler*innen, Präsentationen der DataNinja-Doktorand*innen sowie von Forschenden, die über die Förderlinie KI-Starter des Landes NRW gefördert werden. Neben den Fachvorträgen gibt es außerdem eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „KI – Bedürfnisse und Risiken“. Bei einer Postersession zu aktuellen Forschungsergebnissen tragen vor allem Juniorwissenschaftler*innen aus ganz Nordrhein-Westfalen vor.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der erste Tag widmet sich aktuellen Entwicklungen bei vertrauenswürdiger Künstlicher Intelligenz (KI). Eine der Keynotes wird von dem Mathematiker und Humboldt-Professor Dr. Holger Hoos von der RWTH Aachen gehalten. Er erörtert grundlegende Stärken, Schwächen und Grenzen der derzeitigen KI-Systeme. Am zweiten Tag liegt der Fokus auf den Herausforderungen und Chancen von KI in Nordrhein-Westfalen. Dann wird es auch um Large Language Models (LLM, große Sprachmodelle) wie ChatGPT gehen. Die Informatikerin Professorin Dr. Lucie Flek von der Universität Bonn geht auf die Perspektivübernahme in großen Sprachmodellen ein. Die Konferenz endet mit einer feierlichen Verleihung der Preise für herausragende Poster.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Um die Erkenntnisse öffentlich zugänglich zu machen, planen die DataNinja-Verantwortlichen eine Ergebnisplattform mit Science-Blog, interaktiven Anwendungen und Erklärvideos.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Landesweites Promotionsnetzwerk&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Graduiertenkolleg DataNinja wird seit 2021 mit fünf Millionen Euro gefördert, als Teil der Förderlinie Künstliche Intelligenz/ Maschinelles Lernen des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft. DataNinja ist der Kurzname des Graduiertenkollegs. Der volle Titel lautet: „Trustworthy AI for Seamless Problem Solving: Next Generation Intelligence Joins Robust Data Analysis“ (Vertrauenswürdige KI für einfache und nahtlose Problemlösungen als KI der nächsten Generation).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Weitere Informationen:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://dataninja.nrw/?p=2071&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Programm&lt;/a&gt; der Konferenz&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/graduiertenkolleg_f%C3%BCr_vertrauensw%C3%BCrdigere_ki_technologie&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pressemitteilung&lt;/a&gt; zum Start des Graduiertenkollegs DataNinja vom 30. April 2021&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Kontakt:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Prof’in Dr. Barbara Hammer, Universität Bielefeld&lt;br&gt;Technische Fakultät&lt;br&gt;Telefon:&amp;nbsp; 0521 106-12115&lt;br&gt;E-Mail: &lt;a href=&quot;mailto:bhammer@techfak.uni-bielefeld.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;bhammer@techfak.uni-bielefeld.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/KBQEC&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; abrufbar.&lt;br&gt;&lt;/div&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/dialog-dazu-warum-freiheit-f</guid>
      <title>Dialog dazu, warum Freiheit f&amp;uuml;r Forschende essenziell ist (Nr. 59/2024)</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/dialog-dazu-warum-freiheit-f</link>
      <pubDate>Mon, 17 Jun 2024 09:01:23 +0200</pubDate>
      <category>Internationales</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">Wie frei kann Wissenschaft sein? Das thematisieren die Konfliktakademie „ConflictA“ der Universität Bielefeld und das Historische Museum Bielefeld. Mit dem Verbundprojekt „WiFrei – Wie Freiheit Wissen schafft“ wollen sie Bürger*innen die Bedeutung von Wissenschaftsfreiheit nahebringen. Eine Ausstellung im Museum und an öffentlichen Orten, Filmreihen sowie Dialog-Veranstaltungen widmen sich dem Dilemma zwischen Freiheit und Sicherheit in der Forschung. Das Projekt ist Teil des Wissenschaftsjahres 2024, das anlässlich von 75 Jahren Grundgesetz und 35 Jahren Mauerfall unter dem Schlagwort „Freiheit“ steht. Das Wissenschaftsjahr ist eine Initiative vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und Wissenschaft im Dialog.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Wie frei kann Wissenschaft sein? Das thematisieren die Konfliktakademie „ConflictA“ der 
Universität Bielefeld und das Historische Museum Bielefeld. Mit dem Verbundprojekt „WiFrei 
– Wie Freiheit Wissen schafft“ wollen sie Bürger*innen die Bedeutung von Wissenschaftsfreiheit nahebringen. Eine Ausstellung im Museum und an öffentlichen Orten, Filmreihen sowie
Dialog-Veranstaltungen widmen sich dem Dilemma zwischen Freiheit und Sicherheit in der
Forschung. Das Projekt ist Teil des Wissenschaftsjahres 2024, das anlässlich von 75 Jahren
Grundgesetz und 35 Jahren Mauerfall unter dem Schlagwort „Freiheit“ steht. Das Wissenschaftsjahr ist eine Initiative vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und Wissenschaft im Dialog.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In Zeiten von Krisen und Konflikten gerät die im Grundgesetz verankerte Freiheit der Wissenschaft unter Druck. So werden etwa Sicherheitsaspekte als Argument herangezogen, das 
Grundrecht der Forschungsfreiheit einzuschränken. „Mit solchen Herausforderungen, die zu 
Konflikten führen, muss die Wissenschaft immer wieder umgehen“, sagt der Projektkoordinator 
Prof. Dr. Andreas Zick. Das Projektteam von WiFrei möchte aufklären. „Wir wollen veranschaulichen, warum Freiheit für Wissenschaftler*innen essenziell ist – warum freie Forschung nötig ist, 
um weitreichende Erkenntnisse zu gewinnen und Lösungen für große Herausforderungen zu entwickeln“, so Andreas Zick. Der Konfliktforscher leitet die ConflictA und das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) der Universität Bielefeld. Zick verweist mit Blick 
auf das Projekt insbesondere auf Forschende, die aus Gesellschaften fliehen müssen, weil sie 
bedroht und verfolgt werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=&quot;font-size:12px;&quot;&gt;Prof. Dr. Andreas Zick und Esther Rüßler von der Universität Bielefeld koordinieren das Verbundprojekt „WiFrei“ zum Wissenschaftsjahr. Foto li.: Universität Bielefeld/Michael Adamski, Foto re.: Universität Bielefel&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size:12px;&quot;&gt;d&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Historische und aktuelle Perspektiven
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ab Anfang Oktober zeigt die Ausstellung im Historischen Museum Biografien von Forscher*innen, die unter Einschränkungen zu leiden hatten. „Die Schicksale dieser Wissenschaftler*innen 
2/3
machen greifbar, dass eingeschränkte Forschungsfreiheit letztlich uns allen schadet“, sagt Esther Rüßler, die das Projekt seitens der ConflictA koordiniert. Ergänzt wird die Ausstellung durch
sechs Stationen im Bielefelder Stadtgebiet, die Statements und Installationen zu aktuellen Konflikten um Wissenschaftsfreiheit präsentieren. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;
Im Dialog mit der Öffentlichkeit Freiheitsfragen ansprechen
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Eine freie Wissenschaft lebt vom öffentlichen Diskurs“, sagt Andreas Zick. Deshalb suchen die 
Beteiligten von „WiFrei“ den Dialog mit Bürger*innen. Im Herbst wird eine achtteilige Filmreihe 
gezeigt, zu der jeweils eine Diskussion in dem Kinosaal gehört. Außerdem sind Projektwochen 
mit Schulklassen geplant. Mit Blick auf den Austausch mit der Öffentlichkeit sagt Dr. Constanze 
Döhrer, Leiterin des Historischen Museums Bielefeld: „Gemeinsam wollen wir herausfinden, wie
wichtig Wissenschaft für unsere Gesellschaft ist, und erkunden, wie stark wissenschaftliche Entwicklungen unseren Alltag prägen.“ 
Bei „WiFrei“ handelt es sich um eines von zwei Bielefelder Projekten zum Wissenschaftsjahr 2024 
– Freiheit. Der Podcast „Autonomie &amp;amp; Algorithmen“ von Prof. Dr. Benjamin Paaßen (Universität
Bielefeld) und Dr. Christiane Attig (Universität zu Lübeck) beschäftigt sich damit, wie der Einsatz Künstlicher Intelligenz die menschliche Autonomie beeinflusst und wie ein selbstbestimmter Umgang damit ermöglicht werden kann.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Wissenschaftsjahr 2024 – Freiheit
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Wissenschaftsjahr ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung 
(BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD). Das Thema des Wissenschaftsjahres 2024 
ist Freiheit. Denn sie ist von grundlegendem Wert und heute in lange nicht vorstellbarer Weise 
bedroht. Zwei Jubiläen unterstreichen in diesem Jahr ihre Bedeutung für Deutschland: 75 Jahre
Grundgesetz und 35 Jahre Mauerfall. Das Wissenschaftsjahr 2024 beschäftigt sich daher mit 
verschiedenen Dimensionen von Freiheit. Was genau ist Freiheit? Hängen Freiheit und Demokratie zusammen? Wo fängt Freiheit an? Mit vielfältigen Angeboten zum Mitmachen bietet das
Wissenschaftsjahr einen Rahmen, um generationenübergreifend über Freiheit, ihren Wert und 
ihre Bedeutung zu diskutieren – miteinander und mit der Wissenschaft. Über Freiheit von heute,
morgen und weltweit.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/s/QL96H?viewIndex=0&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; abrufbar.&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
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      <title>Sprachliche Entwicklungschancen schon in der Kita fördern (Nr. 50/2024)</title>
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      <pubDate>Fri, 31 May 2024 12:31:32 +0200</pubDate>
      <category>Internationales</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
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          <atom:summary type="html">&lt;b&gt;Universitätsprojekt „Kleine Sprachfüchse“ auf 26 Gruppen erweitert&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Das
 von der Universität Bielefeld koordinierte Projekt „Kleine 
Sprachfüchse“ hilft Kita-Kindern dabei, die deutsche Sprache spielerisch
 zu erlernen. Unter wissenschaftlicher Leitung regen Studierende mit 
Gesprächen über Bilder die sprachliche und literarisch-mediale 
Entwicklung der Kinder an. Das 2021 angelaufene Projekt hat seine Arbeit
 dank kontinuierlicher Förderung – seit diesem Jahr rund 190.000 Euro 
jährlich – auf inzwischen 26 Kita-Gruppen in Bielefeld ausgeweitet.</atom:summary>          <description>&lt;b&gt;Universitätsprojekt „Kleine Sprachfüchse“ auf 26 Gruppen erweitert&lt;br&gt;&lt;br&gt;Das von der Universität Bielefeld koordinierte Projekt „Kleine Sprachfüchse“ hilft Kita-Kindern dabei, die deutsche Sprache spielerisch zu erlernen. Unter wissenschaftlicher Leitung regen Studierende mit Gesprächen über Bilder die sprachliche und literarisch-mediale Entwicklung der Kinder an. Das 2021 angelaufene Projekt hat seine Arbeit dank kontinuierlicher Förderung – seit diesem Jahr rund 190.000 Euro jährlich – auf inzwischen 26 Kita-Gruppen in Bielefeld ausgeweitet. &lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die Studierenden begleiten über mehrere Monate eine feste Kita-Gruppe und regen mit Bildern, später auch mit Bilderbüchern, Gesprächssituationen an. „Der gesprächsorientierte Ansatz greift die natürlichen Sprachlernprozesse auf und nutzt den Austausch über das, was auf Bildern zu sehen oder eben nicht zu sehen ist, und was man sich dazu denken kann. So wer-den Sprachkompetenzen immer weiter ausgebaut“, sagt Dr. Beate Lingnau von der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft. Sie leitet das Projekt gemeinsam mit Professorin Dr. Ulrike Preußer und Miriam Kodoll. Bilder schrittweise gemeinsam zu betrachten, infrage zu stellen, Assoziationen zu ihnen zuzulassen und das Geäußerte immer wieder an die für alle sichtbaren Bildelemente zurückzubinden, erfordert viel Aufmerksamkeit und regt zum Versprachlichen von dabei entstehenden inneren Bildern an. Ulrike Preußer: „Auf diese Weise docken wir zum einen ganz natürlich an die Sprachentwicklung an, weil die Kinder über Themen reden, die ihnen nahe sind und für die sie sich begeistern. Zum anderen lernen die Kinder, dass es auf Bildern mehr zu entdecken gibt, als der erste Blick offenbart und es nicht nur eine einzige gültige Sinnzuschreibung gibt.“ &lt;br&gt;&lt;br&gt;Im Projektverlauf zeigt sich, dass sich die Sprach- und Konzentrationsfähigkeiten der geförderten Kinder ebenso wie die sprachförderlichen Fähigkeiten der Förderkräfte spürbar erweitern. Darüber hinaus sind die Kinder mehr und mehr dazu in der Lage, einzelne Bildelemente aufeinander zu beziehen, Sinn in die gemeinsam besprochenen Bilder hineinzulesen, aber auch einander zuzuhören und aufeinander einzugehen. Die überwiegend aus mehrsprachigen Familien stammenden Kinder werden dadurch auf die sprachlichen, sozialen und literarisch-medialen Anforderungen der Schule vorbereitet. Die Gespräche dienen sowohl als Diagnose- wie als Förderinstrumente und werden wissenschaftlich ausgewertet.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Praxiserfahrung für Studierende&lt;/b&gt;&lt;br&gt;Insbesondere Lehramts- und Linguistik-Studierende können als bezahlte Hilfskräfte bei den „Kleinen Sprachfüchsen“ mitwirken. Sie werden methodisch geschult und fachlich eng betreut. Seit Oktober 2023 können Lehramtsstudierende auch ihre berufsfeldbezogene Praxisstudie im Projekt absolvieren.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Von kleinen Anfängen zum langfristigen Projekt&lt;/b&gt;&lt;br&gt;Initiiert wurde „Kleine Sprachfüchse“ gemeinsam mit der Martini-Stiftung und der Stadt Bielefeld als langfristig angelegtes Gemeinschaftsprojekt. Es startete im April 2021 mit sechs Förderkräften in fünf Bielefelder Kindertagesstätten. Die Förderung wird seit Beginn des Projekts in Quartieren durchgeführt, die mithilfe des Lebenslagenberichts der Stadt Bielefeld ausgewählt wurden. Inzwischen fördern die Martini-Stiftung und weiteren Bielefelder Stiftungen das Projekt jährlich mit rund 100.000 Euro, weitere 90.000 Euro kommen von der Stadt. Das ermöglicht, dass mittlerweile rund 30 studentische Förderkräfte und eine wissenschaftliche Mitarbeiterin, Miriam Kodoll, für das Projekt tätig sind. Sie sind in elf Kindertagesstätten in 26 Gruppen in den Stadtteilen Baumheide und Sieker im Einsatz.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Weitere Informationen:&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;a href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/linguistik-literaturwissenschaft/personen/beate-lingnau/2XES3out.pdf&quot;&gt;Faktenblatt&lt;/a&gt; zum Projekt „Kleine Sprachfüchse“&lt;br&gt;&lt;br&gt;Kontakt:&lt;br&gt;Miriam Kodoll, Universität Bielefeld&lt;br&gt;Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft&lt;br&gt;Telefon 0521 106-3694&lt;br&gt;E-Mail: mkodoll@uni-bielefeld.de&lt;br&gt;&lt;br&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/GQMS1&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; abrufbar. &lt;br&gt;&lt;br&gt;</description>    </item>
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      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/gastfamilien_f%C3%BCr_italienische_studierende_gesucht14</guid>
      <title>Gastfamilien für italienische Studierende gesucht (Nr. 46/2024)</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/gastfamilien_f%C3%BCr_italienische_studierende_gesucht14</link>
      <pubDate>Tue, 21 May 2024 12:39:37 +0200</pubDate>
      <category>Internationales</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
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          <atom:summary type="html">&lt;b&gt;Gastfamilien für italienische Studierende gesucht&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die 
Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, Studienfach Deutsch 
als Fremd- und Zweitsprache, sucht für Studierende der Germanistik aus 
Turin wieder Gastfamilien. Die Gaststudierenden nehmen vom 9. bis zum 
27. September an der Universität Bielefeld an einem intensiven 
Landeskundekurs teil.</atom:summary>          <description>&lt;b&gt;Gastfamilien für italienische Studierende gesucht&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Die Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, Studienfach Deutsch als Fremd- und Zweitsprache, sucht für Studierende der Germanistik aus Turin wieder Gastfamilien. Die Gaststudierenden nehmen vom 9. bis zum 27. September an der Universität Bielefeld an einem intensiven Landeskundekurs teil.&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Während ihres Bielefeld-Aufenthaltes erweitern und vertiefen die italienischen Studierenden ihre Sprachkenntnisse und beschäftigen sich in Bielefeld mit Themen wie Deutsche Geschichte, Literatur und allgemeine Landeskunde sowie Kunst und Theater. Zudem sind Ausflüge und gemeinsame Unternehmungen geplant, beispielsweise eine Stadterkundung durch Bielefeld oder eine Reise nach Berlin. &lt;br&gt;&lt;br&gt;Die Studierenden wollen durch den Aufenthalt in Gastfamilien deutsche Lebensgewohnheiten kennenlernen und ihre Sprachkenntnisse in alltäglichen Situationen und Gesprächen verbessern. Die Partnerschaft der Universitäten Bielefeld und Turin existiert bereits seit mehr als 30 Jahren und wurde während dieser Zeit stets durch die Gastfreundschaft vieler Bielefelder*innen, die immer wieder Turiner Studierende aufgenommen haben, mitgetragen. &lt;br&gt;Interessierte, die einen Gast für die Dauer von drei Wochen aufzunehmen möchten, können sich an folgenden Kontakt wenden: &lt;br&gt;&lt;br&gt;Maja Fliedner, E-Mail: majafliedner@surf2000.de &lt;br&gt;oder telefonisch unter 0521 106-3617&lt;br&gt;&lt;br&gt;</description>    </item>
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