<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<!-- 123456789101112131415161718192021222324252627282930313233343536373839404142434445464748495051525354555657585960616263646566676869707172737475767778798081828384858687888990919293949596979899100101102103104105106107108109110111112113114115116117118119120121122123124125126127128129130131132133134135136137138139140141142143144145146147148149150151152153
-->
<?xml-stylesheet type="text/xsl" href="https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/roller-ui/styles/rss.xsl" media="screen"?><rss version="2.0"
     xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom">
  <channel>
    <title>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</title>
    <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/</link>
        <atom:link rel="self" type="application/rss+xml" href="https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/feed/entries/rss"/>
    <description>DIe Pressemeldungen der Universität Bielefeld finden ab sofort unter https://aktuell.uni-bielefeld.de/pressemitteilungen</description>
    <language>en-us</language>
    <copyright>Copyright 2026</copyright>
    <lastBuildDate>Thu, 15 Jan 2026 15:06:17 +0100</lastBuildDate>
    <generator>Apache Roller</generator>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/in-eigener-sache-pressemitteilungen-nicht</guid>
      <title>In eigener Sache: Pressemitteilungen nicht mehr in diesem Blog</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/in-eigener-sache-pressemitteilungen-nicht</link>
      <pubDate>Fri, 18 Jul 2025 09:10:46 +0200</pubDate>
      <category>Universität &amp; Campusleben</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <category>homepage</category>
          <atom:summary type="html">
alert(&amp;#39;Die Pressemitteilungen der Universität Bielefeld sind ab sofort (Juli 2025) nicht mehr an dieser Stelle verfügbar, sondern finden Sie unter: https://aktuell.uni-bielefeld.de/pressemitteilungen/&amp;#39;);

Die Pressemitteilungen der Universität Bielefeld sind ab sofort (Juli 2025) nicht mehr an dieser Stelle verfügbar. 
</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die Pressemitteilungen der Universität Bielefeld sind ab sofort (Juli 2025) nicht mehr an dieser Stelle verfügbar, sondern sind umgezogen.&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Alle Pressemitteilungen der Universität Bielefeld sind ab sofort &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://aktuell.uni-bielefeld.de/pressemitteilungen/&quot;&gt;hier &lt;/a&gt;einsehbar.&amp;nbsp;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/pressegespr-auml-ch-zur-12</guid>
      <title>Pressegespr&amp;auml;ch zur 12. CeBiTec-Sch&amp;uuml;ler*innen-Akademie</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/pressegespr-auml-ch-zur-12</link>
      <pubDate>Thu, 3 Jul 2025 10:48:51 +0200</pubDate>
      <category>SchülerInnen &amp; Studieninteressierte</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">Vom 14. bis 18. Juli experimentieren 16 Jugendliche aus Ostwestfalen-Lippe bei der 12. CeBiTec-Schüler*innen-Akademie „Biotechnologie und Biomedizin“ an der Universität Bielefeld. In einem Pressegespräch informieren die Organisator*innen am Centrum für Biotechnologie über die Schüler*innen-Akademie. Das Pressegespräch findet am Montag, den 14. Juli, 11 Uhr im CeBiTec im Seminarraum G01-101 statt. Journalist*innen können das Schüler*innen-Labor teutolab-biotechnologie besichtigen und dort Fotos aufnehmen.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;(Nr. 79/2025) &lt;b&gt;Vom 14. bis 18. Juli experimentieren 16 Jugendliche aus Ostwestfalen-Lippe bei der &lt;a href=&quot;https://teutolabbiotechnologie-online.de/praesenz-projektwoche-cebitec-schuelerinnen-akademie/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;12. CeBiTec-Schüler*innen-Akademie&lt;/a&gt; „Biotechnologie und Biomedizin“ an der Universität Bielefeld. Sie arbeiten zu biotechnologischen Fragestellungen im Labor, hören und diskutieren Fachvorträge von Expert*innen, erhalten Informationen zu Studienmöglichkeiten und lernen sich bei gemeinsamen Abendveranstaltungen und der obligatorischen Übernachtung in der Jugendherberge Bielefeld kennen. Die Akademie des &lt;a href=&quot;https://www.cebitec.uni-bielefeld.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;CeBiTec&lt;/a&gt; soll Schüler*innen mit dem zukunftsweisenden Wissenschaftsfeld „Biotechnologie in medizinischen Kontexten“ vertraut machen. Die diesjährige CeBiTec-Schüler*innen-Akademie ist bereits ausgebucht.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In einem Pressegespräch informieren die Organisator*innen am Centrum für Biotechnologie über die Schüler*innen-Akademie. Das Pressegespräch findet am Montag, den 14. Juli, 11 Uhr im CeBiTec im Seminarraum G01-101 statt. Journalist*innen können das Schüler*innen-Labor teutolab-biotechnologie besichtigen und dort Fotos aufnehmen. Gesprächspartner*innen sind:&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Prof. Dr. Alfred Pühler (CeBiTec)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Prof. Dr. Jörn Kalinowski (CeBiTec)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Prof. Dr. Norbert Grotjohann (teutolab-biotechnologie)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Rainer Menze (Bezirksregierung Detmold)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Claudia Holle (Osthushenriuch-Stiftung)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Vier Teilnehmer*innen (Yazan Al Akhal, Leonie Boo, Jeremy Löwen, Malien Hiddink)&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Die Bezirksregierung Detmold und Osthushenrich-Stiftung unterstützen die Akademie.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Der Pressetermin in Kürze:
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Datum: 14. Juli 2025
&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ort: Centrum für Biotechnologie, Universitätsstraße 27, Raum G01-101
&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Zeit: 11 Uhr&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/trotz-dunkler-zeiten-ndash-zuh</guid>
      <title>Trotz dunkler Zeiten &amp;ndash; Zuh&amp;ouml;ren und miteinander reden</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/trotz-dunkler-zeiten-ndash-zuh</link>
      <pubDate>Wed, 2 Jul 2025 14:01:17 +0200</pubDate>
      <category>Öffentliche Veranstaltungen</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">(Nr. 78/2025) Nahostexpertin Dr. Elisabeth Becker-Topkara spricht am 10. Juli in der Reihe &amp;quot;Refelexionsraum&amp;quot; in der Universität Bielefeld. </atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Dr. Elisabeth Becker-Topkara spricht in der Universität Bielefeld
&lt;br&gt;&lt;br&gt;In dunklen Zeiten, vor dem Hintergrund sich immer weiter verhärtender Fronten im Nahostkonflikt, ist es umso wichtiger, sowohl weiter miteinander zu sprechen als auch einander weiter zuzuhören. Diese Ansicht vertritt Dr. Elisabeth Becker-Topkara von der Universität Heidelberg in ihrem Vortrag am Donnerstag, 10. Juli, um 18 Uhr im Hörsaal des CITEC der Universität Bielefeld. Der Vortrag trägt den Titel &amp;quot;Speaking and Listening in Dark Times: The University as a Space of Trust&amp;quot; und wird auf Englisch gehalten.
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Nahost-Expertin spricht in der Reihe „Reflexionsraum” des Rektorats. Diese Reihe widmet sich Themen, welche die Gesellschaft besonders beschäftigen. Hierzu lädt die Universität regelmäßig Wissenschaftler*innen ein, die zu aktuellen gesellschaftlichen Konfliktfragen einen Beitrag leisten können. Es ist ein Angebot an die Mitglieder der Universität, aber auch an die Stadtgesellschaft, sich mit fundierten wissenschaftlichen Analysen zu diesen Fragen zu befassen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In ihrem Vortrag zeigt Elisabeth Becker-Topkara die Notwendigkeit von Diskursräumen auf, in denen sich Universitäten von Schlachtfeldern konkurrierender Ideologien in Zufluchtsorte für einen rigorosen, mutigen Dialog verwandeln müssen. Der Diskurs über Unterschiede hinweg muss aktiv gefördert werden. Sie schlägt hierfür das Konzept der „dritten Räume“ vor, in denen tiefes Engagement und Austausch ohne ideologische Zwänge stattfinden können und Pluralität, gemeinsames Lernen und die Notwendigkeit verantwortungsvoller Diskurse betont werden. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Vortrag fordert die gegenwärtigen Polarisierungen und Radikalisierungen heraus, indem er Ansätze anbietet, die die wesentliche Funktion der Universität als einen Ort stärken, an dem wir miteinander – und nicht nur übereinander – sprechen können. Die Universität soll ein Ort sein, an dem wir auch bei tiefgreifenden Meinungsverschiedenheiten versuchen, uns gegenseitig zu verstehen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dr. Elisabeth Becker-Topkara ist Freigeist Fellow am Max Weber Institut für Soziologie der Uni-versität Heidelberg und Senior Fellow am Center for Cultural Sociology der Yale University. Sie forscht seit mehr als zehn Jahren über jüdisch-muslimische Beziehungen in Europa und den USA. Ihre jüngsten Arbeiten konzentrieren sich auf Strategien zur Erleichterung von Gesprächen nach dem 7. Oktober 2023. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Für die Medien: Dr. Elisabeth Becker-Topkara steht vor der Veranstaltung für ein Interview zur Verfügung. Anmeldung für ein Gespräch über medien@uni-bielefeld.de.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Termin in Kürze:
Datum: 10. Juli 2025
Zeit: 18 Uhr
Ort: Hörsaal CITEC, Inspiration 1
Sprache: Englisch
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Das Bildmaterial ist &lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/GRB86&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; abrufbar.
&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/personalnachrichten-aus-der-universit-auml6</guid>
      <title>Personalnachrichten aus der Universit&amp;auml;t Bielefeld</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/personalnachrichten-aus-der-universit-auml6</link>
      <pubDate>Fri, 27 Jun 2025 13:30:17 +0200</pubDate>
      <category>Personalien</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">(Nr.77/2025) Auszeichnungen und Förderungen für Bielefelder Wissenschaftler*innen und Georg Forster-Stipendiat zu Gast.  </atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;•	Bielefelder Wissenschaftler Florian Schneider bei Nobelpreisträger*innen-Meeting in Lindau
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;•	Brigitte Knobbe-Keuk Preis für Sebastian Plesdonat 
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;•	Tina Heitmann erhält Förderpreis der Stiftung Supervision
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;•	Billy Toussie Tchegnitegni, PhD, ist Georg Forster Stipendiat der Alexander von Hum-boldt-Stiftung
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;•	Neue Dekan*innen
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Florian Schneider&lt;/b&gt; (25) wird an der 74. Lindauer Nobelpreisträgertagung mit dem Schwerpunkt Chemie teilnehmen (29. Juni bis 4. Juli). Die wissenschaftliche Prüfungskommission des Rates für die Lindauer Nobelpreisträgertagung wählte Florian Schneider unter den vielversprechendsten Nachwuchswissenschaftlern aus 84 Ländern aus. Die ausgewählten Nachwuchswissenschaftler werden Anfang Juli die einzigartige Atmosphäre der Lindauer Tagung erleben und mitgestalten. Bis heute planen mehr als 30 Nobelpreisträger aus der ganzen Welt die Teilnahme an der Tagung und begrüßen die herausragenden Qualifikationen und die große Vielfalt der Nationalitäten der circa 600 jungen Wissenschaftler*innen. 
Florian Schneider hat an der Universität Bonn studiert und seinen Master an der Universität Bielefeld in Chemie absolviert. Zurzeit promoviert er in der Arbeitsgruppe Physikalische Chemie I. Von dem Treffen in Lindau erhofft sich der junge Chemiker, der gern weiter in der Wissenschaft arbeiten möchte, nicht nur einen spannenden und inspirierenden Austausch mit zahlreichen Nobelpreisträgern, sondern auch mit vielen anderen jungen Wissenschaftler*innen aus aller Welt. 

&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Sebastian Plesdonat&lt;/b&gt; (34) erhält für seine Dissertation mit dem Titel &amp;quot;Korrespondenz im Steuerrecht. Beschreibung einer Gesetzgebungstechnik und steuertheoretische Untersuchung der Besteuerung von Kapitalgesellschaften und deren Anteilseignern&amp;quot; den Dissertationspreis der Brigitte Knobbe-Keuk Stiftung. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wird alle zwei Jahre in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft der Fachanwälte für Steuerrecht e.V. ausgelobt. Gefördert werden junge Rechtswissenschaft¬ler*innen, die an einer deutschen Universität hervorragende Dissertationen auf einem der Arbeitsgebiete von Brigitte Knobbe-Keuk vorgelegt haben, insbesondere in den Bereichen des Bürgerlichen Rechts, des Handels-, Gesellschafts-, Wirtschafts- sowie des Steuer- und Europarechts. Die Preisverleihung fand am Vorabend der Jahresarbeitstagung für Fachanwälte für Steuerrecht am 25. Mai in Wiesbaden statt. Die Arbeit entstand am Bielefelder Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Steuerrecht und wurde von Professor Dr. Simon Kempny betreut. 
Sebastian Plesdonat hat zunächst ein Duales Studium in der hessischen Finanzverwaltung zum &amp;quot;Diplom-Finanzwirt&amp;quot; absolviert und studierte anschließend Rechtswissenschaften an der Goethe Universität Frankfurt am Main. Von August 2019 bis April 2024 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bielefelder Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Steuerrecht von Prof. Dr. Kempny. Zurzeit ist er Referendar am Landgericht in Frankfurt am Main.
Die Brigitte Knobbe-Keuk Stiftung wurde im November 2011 vom Ehemann der Namensgeberin, in Gemeinschaft mit der Universität Bonn, als unselbstständige Stiftung unter dem Dach der Bonner Universitätsstiftung errichtet. Die deutsche Rechtswissenschaft verdankt Professor Dr. Brigitte Knobbe-Keuk herausragende Arbeiten auf den Gebieten des Bürgerlichen Rechts, des Bilanz- und Steuerrechts sowie des Handels- und Gesellschaftsrechts. Auch dem Europäischen Gesellschafts- und Steuerrecht hat sie entscheidende Impulse gegeben und neue Wege geebnet.

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Tina Heitmann&lt;/b&gt; (48), wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Bielefeld, ist für ihren Podcast ausgezeichnet worden. Gemeinsam mit Henning Schnieder erhält sie den Cornelius F.- Wieringa Förderpreis der Stiftung Supervision. Der Förderpreis der Stiftung Supervision ist mit 3.000 Euro dotiert und zeichnet wegweisende Beiträge zu einer wertorientierten Professionalisierung der Supervision aus. Er wird am 27. September in Berlin verliehen.
Der zukunftsweisende Podcast &amp;quot;Überblick-Supervision&amp;quot; nutzt ein Medium, das die Diskurskultur der Supervision ins digitale Zeitalter überträgt und bereichert. Seit März 2023 führen die beiden Supervisoren jeden Monat Gespräche mit Persönlichkeiten aus den Bereichen Supervision, Coaching und Organisationsberatung. Was diesen Podcast besonders macht: Statt standardisierter Interviews erleben die Zuhörenden authentische Begegnungen mit offenem Ausgang. Der Podcast ist unter https://ueberblick.podigee.io/ und auf allen gängigen Plattformen verfügbar.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Billy Toussie Tchegnitegni, PhD&lt;/b&gt; (38), ist für zwei Jahre als Georg Forster Stipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung an der Universität Bielefeld tätig. Der Wissenschaftler aus Kamerun forscht als Postdoktorand zum Thema Naturstoffchemie in der Arbeitsgruppe Organische und Bioorganische Chemie von Professor Dr. Norbert Sewald. Das Hauptziel seines Forschungsprojekts ist es, eine innovative Strategie zur schnellen und eindeutigen Entdeckung potenter bioaktiver Verbindungen aus endophytischen Pilzen zu entwickeln. Diese Verbindungen wurden aus ausgewählten Heilpflanzen isoliert, die in Kamerun zur Behandlung von bakteriellen Infektionskrankheiten und bestimmten Krebsarten verwendet werden. Die Umsetzung dieses Forschungsvorhabens wird zur Erreichung von drei Entwicklungszielen der Vereinten Nationen beitragen, und zwar durch den Beitrag zu guter Gesundheit und Wohlbefinden (SDG 3), die Förderung des Lebens auf dem Land (SDG 15) und die Verbesserung der Bildungsqualität (SDG 4).
Billy Toussie Tchegnitegni hat Chemie/Organische Chemie an der Universität von Dschang (Kamerun) studiert und dort auch zum Thema Naturstoffchemie promoviert. Es folgten Forschungsaufenthalte an den Universitäten Yaoundé I (Kamerun), Bielefeld, Karachi (Pakistan) und der University of the Western Cape (Südafrika).
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;An der Fakultät für Chemie wurde &lt;b&gt;Professorin Dr. Angelika Kühnle &lt;/b&gt;zur Prodekanin gewählt.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/KHQKL&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; abrufbar&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/unerwartete-tierpartnerschaft-im-amazonas-entdeckt</guid>
      <title>Unerwartete Tierpartnerschaft im Amazonas entdeckt</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/unerwartete-tierpartnerschaft-im-amazonas-entdeckt</link>
      <pubDate>Thu, 26 Jun 2025 10:48:25 +0200</pubDate>
      <category>Forschung &amp; Wissenschaft</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <category>homepage</category>
          <atom:summary type="html">(Nr. 76/2025) Einzeln lebende Tiere, die gemeinsam durch den nächtlichen Dschungel streifen – was wie eine Szene aus einem Märchen klingt, wurde nun wissenschaftlich dokumentiert. In ihrer Studie beschreibt ein Forschungsteam unter der Leitung von Verhaltensökolog*innen der Universität Bielefeld in Zusammenarbeit mit Forschenden der ETH Zürich erstmals eine rätselhafte Beziehung zwischen zwei sehr unterschiedlichen Tierarten: dem Ozelot (Leopardus pardalis) und dem Gemeinen Opossum (Didelphis marsupialis). Die Studie wurde nun in der Fachzeitschrift Ecosphere veröffentlicht. </atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Ozelots und Opossums stellen Wissen über tierische Beziehungen infrage &lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Nr. 76/2025) &lt;b&gt;Einzeln lebende Tiere, die gemeinsam durch den nächtlichen Dschungel streifen – was wie eine Szene aus einem Märchen klingt, wurde nun wissenschaftlich dokumentiert. In ihrer Studie mit dem Titel „Beyond predator and prey: first evidence of an association between ocelot and opossum individuals“ (Jenseits von Räuber und Beute: Erster Nachweis einer Verbindung zwischen Ozelot- und Opossum-Individuen) beschreibt ein Forschungsteam unter der Leitung von Verhaltensökolog*innen der Universität Bielefeld in Zusammenarbeit mit Forschenden der ETH Zürich erstmals eine rätselhafte Beziehung zwischen zwei sehr unterschiedlichen Tierarten: dem Ozelot (Leopardus pardalis) und dem Gemeinen Opossum (Didelphis marsupialis). Die Studie wurde nun in der Fachzeitschrift Ecosphere veröffentlicht.
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Auch wenn wir noch nicht sicher sagen können, ob es sich tatsächlich um eine feste Partnerschaft handelt, könnten wir hier das südamerikanische Gegenstück zur bekannten Zusammenarbeit zwischen Kojoten und Dachsen in Nordamerika beobachten“, erklärt Dr. Isabel Damas-Moreira, Verhaltensökologin an der Fakultät für Biologie der Universität Bielefeld und Letztautorin der Studie. Solche Kooperationen seien besonders faszinierend, „weil sie zeigen, dass sich Beziehungen auch zwischen nicht verwandten Arten entwickeln können“.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ursprünglich wollten die Forschenden mit Kamerafallen das Verhalten von Vögeln dokumentieren. Dabei stießen sie auf Videoaufnahmen, die einen Ozelot und ein Opossum zeigen, wie sie Seite an Seite umherziehen – ohne jegliche Anzeichen von Aggression, Angst oder Jagdverhalten. Nach Rücksprache mit weiteren Forschenden fanden sie zusätzliche Hinweise auf dieselbe Verbindung – über vier verschiedene Regionen im peruanischen Amazonas hinweg und über mehrere Jahre verteilt. In allen Fällen scheint das Opossum die Führung zu übernehmen, während der Ozelot dicht folgt. Zusätzliche Feldexperimente ergaben zudem, dass Opossums eine deutliche Anziehung zum Geruch von Ozelots zeigen – sie reiben sich häufig an dessen Duftmarken, während sie andere Gerüche, etwa von Pumas, ignorieren. Dies deutet auf eine gezielte Hinwendung zu Ozelots hin.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Gegenseitiger Nutzen statt Jagdinstinkt
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Forschenden vermuten hinter dieser ungewöhnlichen Verbindung einen gegenseitigen Nutzen – immerhin könnte der Ozelot ein Opossum problemlos reißen. Opossums könnten vom schützenden Beisein des Ozelots profitieren, während der Ozelot durch die besonderen Eigenschaften des Opossums bei der Nahrungssuche unterstützt wird – etwa durch dessen Resistenz gegenüber dem Gift von Vipern. Auch eine Art chemische Tarnung durch die Vermischung ihrer Gerüche ist denkbar.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Entdeckung ist zweifellos bedeutend für die Wissenschaft: Sie eröffnet neue Perspektiven auf das Sozialverhalten von Tieren und zeigt, wie viel im Ökosystem Regenwald noch unbekannt ist. „Diese Entdeckung war ein Zufall. Sie erinnert uns daran, wie wichtig genaues Beobachten ist – denn die Natur ist oft komplexer, als wir denken“, sagt Damas-Moreira.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit internationalen Partner*innen durchgeführt, wobei die Universität Bielefeld die Federführung übernahm.

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Originalpublikation:&lt;/b&gt;
Ettore Camerlenghi, Dumas Gálvez, Christopher Ketola, Angelo Piga, Nadine Holmes, José Luis Mena, Mathias W. Tobler, Fortunato Rayan, Isabel Damas-Moreira: Beyond predator and prey: first evidence of an association between ocelot and opossum individuals. Ecosphere. https://doi.org/10.1002/ecs2.70322, veröffentlicht am 24.06.2025.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Weitere Informationen:&lt;/b&gt;
&lt;br&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/biologie/forschung/arbeitsgruppen/behav_eco/index.xml&quot;&gt;Website&lt;/a&gt; der Verhaltensökologie an der Universität Bielefeld


&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Kontakt:
&lt;/b&gt;&lt;br&gt;Dr. Isabel Damas Moreira, Universität Bielefeld 
&lt;br&gt;Fakultät für Biologie
&lt;br&gt;Telefon 0521 106-2194 (Sekretariat)
&lt;br&gt;E-Mail: isabel.damas@uni-bielefeld.de   
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/R4CJS&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; abrufbar. Weitere Meldungen unter: 
www.uni-bielefeld.de/uni/presse-medien | Pressemitteilungen
&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/forschung-in-der-schwerelosigkeit1</guid>
      <title>Forschung in der Schwerelosigkeit </title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/forschung-in-der-schwerelosigkeit1</link>
      <pubDate>Wed, 25 Jun 2025 14:27:49 +0200</pubDate>
      <category>Internationales</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">(Nr. 75/2025) Im Rahmen der 44. Parabelflugkampagne der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wurde vom 11. bis 13. Juni 2025 das Forschungsprojekt ARTiFACTS erfolgreich durchgeführt. Im Rahmen der Studie haben sie die nahezu vollständige Schwerelosigkeit selbst erfahren und so gravitationsbedingte Störsignale bei der Messung von Herzfunktionen untersucht – ein Thema mit besonderer Relevanz für die gesundheitliche Überwachung bei zukünftigen Weltraummissionen.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;ARTiFACTS-Studie bei der Parabelflugkampagne des DLR abgeschlossen&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Im Rahmen der 44. Parabelflugkampagne der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen 
Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wurde vom 11. bis 13. Juni 2025 das Forschungsprojekt ARTiFACTS erfolgreich durchgeführt. Bei den Flugmanövern werden die Bedingungen der 
Schwerelosigkeit simuliert, vergleichbar mit dem Zustand im All. Professor Dr. Dr. Urs-Vito 
Albrecht und Annabelle Mielitz der Medizinischen Fakultät OWL waren bei der diesjährigen 
Kampagne mit an Bord. Im Rahmen der Studie haben sie die nahezu vollständige Schwerelosigkeit selbst erfahren und so gravitationsbedingte Störsignale bei der Messung von Herzfunktionen untersucht – ein Thema mit besonderer Relevanz für die gesundheitliche Überwachung bei zukünftigen Weltraummissionen.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei Herzfunktionsmessungen kann es zu Störsignalen kommen, die die Ergebnisse verfälschen. 
Sie entstehen, wenn die messenden Sensoren unter Schwerkraft durch den Herzschlag kippen –
ein Problem, das unter Schwerelosigkeit nicht vorkommt. Dieser Zustand ohne Gravitationseinfluss, der eigentlich nur im Weltall herrscht, kann innerhalb sogenannter Parabelflüge simuliert 
werden. Seit 1999 organisiert die Deutsche Raumfahrtagentur regelmäßig eigene Parabelflugkampagnen für biologische, humanphysiologische, physikalische, technologische und materiawissenschaftliche Experimente von deutschen Forschungseinrichtungen. An Bord der diesjährigen Flugserie waren Professor Dr. Dr. Urs-Vito Albrecht und Annabelle Mielitz der Arbeitsgruppe 
„Digitale Medizin“ von der Medizinischen Fakultät OWL.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&amp;nbsp;ARTiFACTS:&amp;nbsp;Ursachen von Messstörungen im Fokus&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Im Rahmen des Experiments ARTiFACTS (Identifikation gravitationsbedingter Artefakte ballistokardiographischer Signale im Vergleich Schwerelosigkeit und bei normaler Gravitation) haben 
sie gemeinsam mit Forscher*innen der Technischen Universität Hamburg (TUHH) untersucht, 
wie genau die gravitationsbedingten Störsignale bei der Messung von Herzfunktionen 
2/3
entstehen. Während der dreitägigen Parabelflugkampagne auf dem Forschungsflugzeug Airbus 
A310 ZERO-G, organisiert und gefördert durch das DLR in Kooperation mit Novespace, wurden 
das vierköpfige Forschungsteam mit sogenannten 6-DOF-Sensoren ausgestattet. Diese Sensoren messen sowohl lineare Beschleunigungen als auch Winkelgeschwindigkeiten und wurden am 
Brustbein und an der Herzspitze angebracht. Zusätzlich kam wurde ein EKG zum Einsatz. Um 
externe Bewegungen zu kontrollieren, wurde ein Referenzsensor am Boden des Flugzeugs genutzt.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zur Durchführung der Untersuchungen in der Schwerelosigkeit kam unter anderem auch eine 
neuartige Sensortechnologie zum Einsatz: Das sogenannte „SpacePatch“ ist besonders klein, 
leicht und strahlungsresistent und kann dauerhaft an Haut oder Kleidung befestigt werden. Damit bietet es das Potenzial für nicht-invasive und verlässliche Herzüberwachung bei Langzeitmissionen, etwa zum Mond oder Mars und für die Verlaufsbeobachtung der Herzschwäche auf 
der Erde. „Wir sind mit dem Verlauf des Experiments sehr zufrieden. Die gewonnen Erkenntnisse 
leisten einen wichtigen Beitrag unserer Forschung an unaufdringlichen, autonomen Systemen 
zur Gesundheitsüberwachung von Astronaut*innen – und genauso von Patient*innen auf der 
Erde, die auf eine kontinuierliche Gesundheitsüberwachung angewiesen sind.“, betont Prof. Albrecht. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;
Ein einzigartiges Forschungserlebnis in Schwerelosigkeit
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Während jeder der 31 Parabeln pro Flugtag herrschten rund 22 Sekunden lang Schwerelosigkeit 
– insgesamt also etwa 35 Minuten pro Flug. Diese Phase wurde dann flankiert von Phasen geringer, normaler und erhöhter Erdbeschleunigung. Diese besonderen Bedingungen des Fluges machen diese Methodik zu einer einzigartigen Möglichkeit, gravitationsbedingte Einflüsse auf medizinische Messungen systematisch zu erfassen und zu analysieren. Frau Mielitz beschreibt Ihre 
Erfahrung so: „Es war ein unglaubliches Gefühl, die Schwerelosigkeit selbst zu erleben. Plötzlich 
gab es kein Oben und kein Unten mehr und ich schwebte. Das war vollkommen aufregend, großartig und insbesondere unglaublich beeindruckend – ein totaler Perspektivwechsel. Dass ich als 
junge Wissenschaftlerin Teil dieses Forschungsteams sein durfte, war nicht nur eine große Ehre, 
sondern auch eine Erfahrung, die mich persönlich und fachlich enorm bereichert hat.“ &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Geleitet wurde die Studie von Professor Dr.-Ing. Ulf Kulau von der Technischen Universität Hamburg. Als Co-Projektleiter beteiligte sich Professor Dr. Dr. Urs-Vito Albrecht, Leiter der AG Digitale Medizin, Medizinische Fakultät OWL der Universität Bielefeld. Zum Team gehörten außerdem Annabelle Mielitz, ebenfalls aus dem Bereich Digitale Medizin und Kazi Rahman (TUHH).&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/MF5V0&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier &lt;/a&gt;abrufbar.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/bewerbung-live-universit-auml-t</guid>
      <title>Bewerbung live: Universit&amp;auml;t unterst&amp;uuml;tzt Studieninteressierte</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/bewerbung-live-universit-auml-t</link>
      <pubDate>Wed, 25 Jun 2025 09:27:53 +0200</pubDate>
      <category>Studium &amp; Lehre</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <category>homepage</category>
          <atom:summary type="html">(Nr. 74/2025) Hilfe bei für Bewerbung und Einschreibung für das Wintersemester

Die Universität Bielefeld bietet Studieninteressierten während der aktuell laufenden Bewerbungsphase für das Wintersemester 2025/2026 eine umfassende Unterstützung bei der Studienentscheidung, Bewerbung und Einschreibung. Im Juli und August stehen Mitarbeitende an mehreren Terminen in der Universität bereit, um Bewerber*innen bei Fragen rund um den Bewerbungsprozess und bei der Einschreibung zur Seite zu stehen. Diese Angebote werden ergänzt um Info-Vorträge zu Tipps und Tricks zum Studienstart und Campusführungen. </atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Hilfe bei für Bewerbung und Einschreibung für das Wintersemester
&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Die Universität Bielefeld bietet Studieninteressierten während der aktuell laufenden Bewerbungsphase für das Wintersemester 2025/2026 eine umfassende Unterstützung bei der Studienentscheidung, Bewerbung und Einschreibung. Im Juli und August stehen Mitarbeitende an mehreren Terminen in der Universität bereit, um Bewerber*innen bei Fragen rund um den Bewerbungsprozess und bei der Einschreibung zur Seite zu stehen. Diese Angebote werden ergänzt um Info-Vorträge zu Tipps und Tricks zum Studienstart und Campusführungen. 

&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;Bewerbungsprozess und Studienentscheidung: Beratung und Live-Unterstützung 
&lt;/b&gt;&lt;br&gt;Die Zentrale Studienberatung berät Studieninteressierte in der Woche vom 7. bis 11. Juli in der Zeit von 13 bis 16 Uhr zusätzlich im Studierenden Service Center. Wer sich für ein Studium interessiert, aber noch unsicher ist, erhält hier Hilfe bei der Entscheidungsfindung für das richtig Studienfach und allgemeine Infos zum Studium. 

&lt;br&gt;&lt;br&gt;Zusätzlich unterstützen die Mitarbeitenden beim Bewerbungsprozess mit Vor-Ort-Angeboten. Diese Live-Unterstützung richtet sich insbesondere an jene, die bereits eine Vorstellung von ihrem gewünschten Studienfach haben, aber unsicher beim Bewerbungsprozess sind. Hier helfen Fachkräfte des Studierendensekretariats sowie der Zentralen Studienberatung bei individuellen Fragen und unterstützen. 
&lt;br&gt;Termine für die Live-Unterstützung im Infopunkt im Studierenden Service Center im Universitätshauptgebäude:  
&lt;br&gt;•	Mittwoch, 2. Juli, 15 bis 17 Uhr
&lt;br&gt;•	Montag, 7. Juli bis Freitag, 11. Juli, jeweils 11 bis 16 Uhr 
&lt;br&gt;•	Montag, 25. August bis Freitag, 29. August, 11 bis 16 Uhr (hier sind nur noch Bewerbungen für zulassungsfreie Studiengänge möglich)
&lt;br&gt;&lt;br&gt;Zu den Terminen der Live-Unterstützung vor Ort beim Bewerbungsprozess soll am besten das eigene Laptop mitgebracht werden. Um den Bewerbungsprozess zu erleichtern, sollten die erforderlichen Unterlagen bereits eingescannt, auf dem eigenen Endgerät gespeichert und als PDF-Dateien mitgebracht werden (vor allem das Abiturzeugnis, max. 5 MB pro Dokument). 

&lt;br&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;Vorträge und Campusführungen zum Studienstart
&lt;/b&gt;&lt;br&gt;Zusätzlich zur persönlichen Beratung können Interessierte Vorträge der Jungen Uni zum Studienstart an der Universität Bielefeld mit Themen wie Studienfinanzierung und Wohnungssuche hören und optional anschließend an einer Campusführung teilnehmen. Treffpunkt für die beiden Formate ist der Infopunkt im Studierenden Service Center im Universitätshauptgebäude. &lt;br&gt;Termine sind:
&lt;br&gt;•	Vorträge: Mittwoch, 9. Juli, 12.30 Uhr und Dienstag, 26. August, 12.30 Uhr
&lt;br&gt;•	Campusführungen: Mittwoch, 9. Juli, 14 Uhr und Dienstag, 26. August, 14 Uhr
Für die Campusführung ist eine vorherige Anmeldung unter jungeuni@uni-bielefeld.de nötig.

&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Unterstützung beim Einschreibeprozess
&lt;/b&gt;&lt;br&gt;Ab Dienstag, 1. Juli, erhalten Studieninteressierte von 8 bis 16 Uhr Unterstützung von Mitarbeitenden des Infopunkts bei der Einschreibung in zulassungsfreie Studiengänge. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Weitere Informationen:
&lt;/b&gt;&lt;br&gt;Alle Termine und weitere Informationen zu den Formaten „&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.uni-bielefeld.de/bewerbung-live&quot;&gt;Bewerbung live&lt;/a&gt;“&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/studieren-ab-15-an-der</guid>
      <title>Studieren ab 15 an der Universit&amp;auml;t Bielefeld</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/studieren-ab-15-an-der</link>
      <pubDate>Tue, 24 Jun 2025 15:53:45 +0200</pubDate>
      <category>SchülerInnen &amp; Studieninteressierte</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">(Nr. 73/2025)  Mit Beginn des Wintersemesters 2025/2026 können sich überdurchschnittlich leistungsstarke und motivierte Schüler*innen wieder für das Schüler*innen-Studium und Begabtenförderungsprogramm „Studieren ab 15“ an der Universität Bielefeld bewerben. </atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Informationsveranstaltung zum Schüler*innen-Studium am 30. Juni
&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;(Nr. 73/2025)&amp;nbsp; &lt;b&gt;Mit Beginn des Wintersemesters 2025/2026 können sich überdurchschnittlich leistungsstarke und motivierte Schüler*innen wieder für das Schüler*innen-Studium und Begabtenförderungsprogramm „Studieren ab 15“ an der Universität Bielefeld bewerben.
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wer sich persönlich informieren möchte, kann zu einer Informationsveranstaltung am 30. Juni um 18 Uhr an die Universität Bielefeld kommen – eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung findet im Universitätshauptgebäude (UHG) im Hörsaal 15 statt; eingeladen sind interessierte Schüler*innen (gern auch deren Eltern) sowie Lehrerinnen und Lehrer.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ausführliche Informationen zu „Studieren ab 15“ finden sich hier: &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.uni-bielefeld.de/schuelerstudium&quot;&gt;www.uni-bielefeld.de/schuelerstudium&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bewerbungsschluss für die Teilnahme am Programm im Wintersemester ist der 1. September 2025.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Weitere Informationen:
&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.uni-bielefeld.de/jungeuni&quot;&gt;Internetseite der Jungen Uni&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Kontakt:
&lt;/b&gt;&lt;br&gt;Zentrum für Lehren &amp;amp; Lernen (ZLL), Universität Bielefeld
&lt;br&gt;Junge Uni Bielefeld, &lt;br&gt;Telefon: 0521.106-4446
&lt;br&gt;E-Mail: jungeuni@uni-bielefeld.de
&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/k-uuml-nstliche-intelligenz-f</guid>
      <title>K&amp;uuml;nstliche Intelligenz f&amp;uuml;r kleine und mittlere Unternehmen</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/k-uuml-nstliche-intelligenz-f</link>
      <pubDate>Tue, 24 Jun 2025 09:48:36 +0200</pubDate>
      <category>Forschung &amp; Wissenschaft</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <category>homepage</category>
          <atom:summary type="html">(Nr. 72/2025) Künstliche Intelligenz wird für kleine und mittlere Unternehmen zum Wettbewerbsfaktor, doch die Umsetzung scheitert oft an technischen Hürden. Eine neue Initiative soll das ändern: Die Universität Bielefeld hat die Förderzusage für das Projekt „LLM4KMU“ erhalten, das im Programm NEXT.IN.NRW des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt wird. Das Projekt verfolgt das Ziel, den Einsatz von Open Source Large Language Models (LLM) in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zu optimieren. </atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;5 Millionen Euro Budget: Universität koordiniert Projekt für KI-Zugang
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Nr. 72/2025)&lt;b&gt; Künstliche Intelligenz wird für kleine und mittlere Unternehmen zum Wettbewerbsfaktor, doch die Umsetzung scheitert oft an technischen Hürden. Eine neue Initiative soll das ändern: Die Universität Bielefeld hat die Förderzusage für das Projekt „LLM4KMU“ erhalten, das im Programm NEXT.IN.NRW des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt wird. Das Projekt verfolgt das Ziel, den Einsatz von Open Source Large Language Models (LLM) in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zu optimieren. 
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Forschenden wollen Best Practices entwickeln und eine Experimentierplattform aufbauen, um Unternehmen den effektiven Einsatz der Technologie zu ermöglichen. Für das Projekt stehen rund 5 Millionen Euro zur Verfügung, knapp 4 Millionen davon als Förderung.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;KI ohne große Investitionen einsetzen
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die kontinuierliche Entwicklung von großen Sprachmodellen, auch bekannt als Generative KI, hat die Möglichkeiten für Unternehmen erweitert. Insbesondere KMU können von der Automatisierung ihrer Prozesse profitieren, was zu Effizienzsteigerungen und Kostensenkungen führt. Das Projekt LLM4KMU setzt genau hier an und soll maßgeschneiderte Lösungen zur Integration dieser Technologien bieten.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Mit LLM4KMU wollen wir dafür sorgen, dass auch kleine und mittlere Unternehmen von den Chancen der Künstlichen Intelligenz profitieren – ohne dass sie dafür große Investitionen oder komplizierte Technik stemmen müssen“, erklärt Prof. Dr. Philipp Cimiano von der Technischen Fakultät der Universität Bielefeld. „Damit stärken wir nicht nur die Innovationskraft der Unternehmen, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit von Nordrhein-Westfalen insgesamt.“ Die Universität Bielefeld erhält als Koordinatorin fast 840.000 Euro der Fördergelder.

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Modelle einfach wechseln
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Geplant ist eine Art „Experimentierplattform“, auf der Unternehmen verschiedene Sprachmodelle ausprobieren können, um herauszufinden, welches am besten zu ihren individuellen Anforderungen passt. Dabei kommen vor allem sogenannte Open-Source-Modelle zum Einsatz – das sind frei verfügbare KI-Modelle, die von einer breiten Entwicklergemeinschaft weiterentwickelt und angepasst werden können. Diese Modelle lassen sich besonders flexibel in bestehende Systeme integrieren. Der Ansatz folgt dem Prinzip „Plug &amp;amp; Play“: Die Sprachmodelle können relativ einfach eingebunden, getestet und bei Bedarf wieder ausgetauscht werden – ohne dass umfangreiche technische Anpassungen notwendig sind.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Unternehmen behalten Datenkontrolle
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Darüber hinaus entwickelt das Projekt Best-Practice-Leitfäden, die Unternehmen dabei unterstützen, ihre LLM besser zu trainieren und anzupassen. So sollen die Modelle zuverlässiger werden und die Nutzungskosten sinken. Ein wichtiger Punkt dabei: Die Unternehmen behalten die Kontrolle über ihre Daten, weil alles auf Open-Source-Lösungen basiert, die sich in die eigene IT-Infrastruktur integrieren lassen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein starkes Konsortium aus Wissenschaft und Wirtschaft unterstützt das Projekt. Neben der Universität Bielefeld sind die semalytix GmbH, CLAAS Selbstfahrende Erntemaschinen GmbH, ellamind GmbH, ZENIT GmbH, primeLine Solutions GmbH und Matplus GmbH beteiligt. Sie alle bringen ihr Know-how ein, um den Unternehmen den Einstieg in KI zu erleichtern.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Weitere Informationen:&lt;br&gt;&lt;/b&gt;Innovationswettbewerb&lt;a href=&quot;https://www.wirtschaft.nrw/innovationswettbewerb-nextinnrw-land-und-eu-foerdern-innovative-projekte-mit-rund-42-millionen-euro&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt; NEXT.IN.NRW&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Kontakt:&lt;br&gt;&lt;/b&gt;Prof. Dr. Philipp Cimiano, Universität Bielefeld 
&lt;br&gt;Technische Fakultät 
&lt;br&gt;Telefon 0521 106-12212 (Sekretariat)
&lt;br&gt;E-Mail: cimiano@techfak.uni-bielefeld.de
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/QE8PS&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; abrufbar. Weitere Meldungen unter: 
www.uni-bielefeld.de/uni/presse-medien | Pressemitteilungen&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/mediaresource/71addee3-fe17-4246-87e3-1f5f0702e112&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/mediaresource/71addee3-fe17-4246-87e3-1f5f0702e112&quot; alt=&quot;EFRE-Logo.png&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/graduiertenkolleg-zu-geschlechterforschung-verl-auml</guid>
      <title>Graduiertenkolleg zu Geschlechterforschung verl&amp;auml;ngert</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/graduiertenkolleg-zu-geschlechterforschung-verl-auml</link>
      <pubDate>Mon, 23 Jun 2025 13:32:35 +0200</pubDate>
      <category>Forschung &amp; Wissenschaft</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">(Nr. 71/2025) Das Kolleg „Geschlecht als Erfahrung“ ist eines von zehn Graduiertenkollegs in Deutschland, für die weitere Förderung bewilligt wurde. Geleitet wird es von Prof’in Dr. Tomke König.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;DFG fördert Kolleg der Universität Bielefeld weitere fünf Jahre&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Das Graduiertenkolleg „Geschlecht als Erfahrung“ (GRK 2650) der Universität Bielefeld geht in eine zweite Förderphase bis 2030. Wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) mitteilt, gehört das interdisziplinäre Kolleg unter Leitung von Professorin Dr. Tomke König deutschlandweit zu zehn verlängerten Kollegs.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Verlängerung des Graduiertenkollegs „Geschlecht als Erfahrung. Konstitution und Transformation gesellschaftlicher Existenzweisen“ an der Universität Bielefeld bewilligt. Das seit 2021 laufende Kolleg wird ab November 2025 für weitere viereinhalb Jahre gefördert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der besondere Ansatz des Kollegs besteht darin, Geschlecht theoretisch als Erfahrung zu konzeptualisieren und empirisch zu untersuchen. Auf die Weise wird eine Brücke zwischen Forschungsansätzen geschlagen, die Geschlecht einerseits als vorgegeben und andererseits als sozialisiert und anerzogen untersuchen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bislang haben sechs Doktorand*innen des Kollegs ihre Dissertationen eingereicht. Derzeit forschen elf Kollegiat*innen aus sechs Disziplinen zu verschiedenen Aspekten von Geschlechtererfahrungen, weitere vier Wissenschaftler*innen sind assoziiert. Die neue Förderungsphase ermöglicht es, ab Mai 2027 eine weitere Kohorte von zehn Promovierenden einzustellen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Die Verlängerung ist für uns eine große Bestätigung. Sie zeigt, dass das Kolleg nicht nur gesellschaftlich relevante Themen vorantreibt, sondern auch durch exzellente Forschung überzeugt“, sagt Professorin Dr. Christiane Fuchs, Prorektorin für Forschung und Forschungsvernetzung der Universität Bielefeld.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kolleg-Sprecherin Tomke König blickt nach vorn: „In den kommenden Jahren werden wir unser Programm einer verkörperten Geschlechterforschung weiter konsolidieren und damit einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Gender Studies leisten.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Mittelpunkt des zukünftigen Forschungsprogramms des Kollegs steht die Artikulation von geschlechtlichen und vergeschlechtlichten Erfahrungen in Feldern des Sozialen und des Ästhetischen. Themen sind Erzählen und Erinnern, gesundheitliche Phänomene, politischer Aktivismus, körperliches Training, Praktiken des Schauens sowie Lust und Begehren.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Verlängerung nach Begutachtung
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Bielefelder Kolleg gehört zu nur zehn Graduiertenkollegs, die eine Verlängerung erhielten. Insgesamt hatte die DFG 18 neue Graduiertenkollegs bewilligt und zehn bestehende verlängert. Die Gesamtfördersumme für alle 28 Kollegs beträgt rund 130 Millionen Euro für die erste beziehungsweise weitere Förderperiode.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Pionierarbeit seit den Achtzigerjahren&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Universität Bielefeld gilt seit Jahrzehnten als führender Standort der Geschlechterforschung. Das Interdisziplinäre Zentrum für Geschlechterforschung (IZG) ist eines der ersten Zentren im deutschsprachigen Raum, das Geschlecht und Geschlechterverhältnisse in den Mittelpunkt seiner Forschungen gestellt hat. Es ging aus der 1982 eingerichteten Interdisziplinären Forschungsgruppe Frauenforschung (IFF) hervor.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Weitere Informationen:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.dfg.de/de/service/presse/pressemitteilungen/2025/pressemitteilung-nr-15&quot;&gt;DFG-Pressemitteilung&lt;/a&gt; zu neuen und verlängerten Graduiertenkollegs&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/zwe/izg/grk/&quot;&gt;Graduiertenkolleg&lt;/a&gt; „Geschlecht als Erfahrung“&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/zwe/izg/&quot;&gt;Interdisziplinäres Zentrum für Geschlechterforschung&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Kontakt:
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Prof’in Dr. Tomke König, Universität Bielefeld
&lt;br&gt;Fakultät für Soziologie
&lt;br&gt;Telefon: 0521 106-4615
&lt;br&gt;E-Mail: &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;mailto:tomke.koenig@uni-bielefeld.de&quot;&gt;tomke.koenig@uni-bielefeld.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/SIDF2&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; abrufbar&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/wie-kann-forschungsf-ouml-rderung</guid>
      <title>Wie kann Forschungsf&amp;ouml;rderung besser werden? </title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/wie-kann-forschungsf-ouml-rderung</link>
      <pubDate>Mon, 23 Jun 2025 13:27:19 +0200</pubDate>
      <category>Forschung &amp; Wissenschaft</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <category>homepage</category>
          <atom:summary type="html">(Nr. 70/2025) Fast die Hälfte aller Forschungsgelder in Deutschland stammt aus Drittmitteln. Um sie zu bekommen, müssen Forschende aufwendige Anträge stellen und sich gegen eine starke Konkurrenz behaupten. Das Verfahren gilt als ineffizient und wenig geeignet, die besten Ideen zu fördern. Wie es besser gehen könnte, ist Thema des interdisziplinären Workshops „More than Luck. Rethinking Research Funding“ (Mehr als Glück. Forschungsförderung neu denken), der vom 30. Juni bis zum 3. Juli am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld stattfindet.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Workshop am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF)&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Nr. 70/2025)&lt;b&gt; Fast die Hälfte aller Forschungsgelder in Deutschland stammt aus Drittmitteln. Um sie zu bekommen, müssen Forschende aufwendige Anträge stellen und sich gegen eine starke Konkurrenz behaupten. Das Verfahren gilt als ineffizient und wenig geeignet, die besten Ideen zu fördern. Wie es besser gehen könnte, ist Thema des interdisziplinären Workshops „More than Luck. Rethinking Research Funding“ (Mehr als Glück. Forschungsförderung neu denken), der vom 30. Juni bis zum 3. Juli am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld stattfindet. &lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;

Fördergelder bestimmen, welche Forschungsprojekte und Ideen realisiert werden – ihre Vergabe erfolgt sehr unterschiedlich: von Peer Reviews über direkte Einladungen bis hin zu Losverfahren. Die Förderformate reichen von einmaligen Beträgen bis zu langfristiger Unterstützung.  „Jedes Verfahren hat Stärken und Schwächen, über die wir mehr wissen sollten“, sagt die Psychologin Dr. Rima-Maria Rahal, Wissenschaftlerin an der Wirtschaftsuniversität Wien und am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern in Bonn. Sie ist zugleich Mitglied im Postdoc-Netzwerk „Das Junge ZiF“ und leitet den Workshop.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;
Kritik an gängigen Auswahlverfahren
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Was eine gute Forschungsidee ausmacht und wie man sie erkennt, ist oft unklar. Genau darüber wollen wir am ZiF sprechen“, sagt Rahal. Kritik gibt es auch an den gängigen Auswahlverfahren: Der hohe Bewerbungsaufwand führt zu viel verlorener Arbeitszeit, während einfache Maßstäbe wie Publikations- oder Zitationszahlen wenig über Innovationspotenzial aussagen. „Das benachteiligt nicht nur Forschende in frühen Karrierephasen, sondern auch Personen aus marginalisierten Gruppen und unkonventionelle Ansätze“, so die Forscherin. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;

Um bessere Strategien zu entwickeln, hat sie Forschende und Vertreter*innen von Forschungsförderinstitutionen aus sechs Ländern und unterschiedlichen Disziplinen wie Rechtswissenschaft, Statistik, Kognitions- und Neurowissenschaften, Medizin, Management und Politikwissenschaft ans ZiF eingeladen. „Wir werden diskutieren, ob es Möglichkeiten gibt, Fördermittel besser zu verteilen, wenn die Auswirkungen des gewählten Verfahrens auf die Forschung selbst besser verstanden werden“, so die Forscherin. Die Teilnehmer*innen wollen auch prüfen, ob Verfahren aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz, wie etwa die großen Sprachmodelle, verwendet werden könnten, um Entscheidungen zu unterstützen. „Es geht um viel Geld, Zeit, gute Forschung und darum, gute Bedingungen für Forscherinnen und Forscher zu schaffen, damit wir gute Forschung durchführen können“, erklärt Rima-Maria Rahal. „Wir haben uns bei diesem Workshop die wichtige Aufgabe gestellt, hier neue Perspektiven zu entwickeln.“ &lt;/p&gt;&lt;p&gt; 

Die Arbeitssprache des Workshops ist Englisch. Journalist*innen sind herzlich eingeladen, über die Veranstaltung zu berichten und die öffentlichen Vorträge mit anschließender Diskussion zu besuchen. Die Leiterin steht für Medienanfragen gerne zur Verfügung. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;

„Das Junge ZiF“ ist das Postdoc-Netzwerk des Zentrums für interdisziplinäre Forschung und besteht seit 2002. Herausragende Wissenschaftler*innen früher Karrierestufen erhalten hier die Möglichkeit zu Vernetzung und interdisziplinärem Diskurs. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;

Weitere Informationen:
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/einrichtungen/zif/events/#/event/7816&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Website&lt;/a&gt; des Workshops mit dem öffentlichen Teil des Programms&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/einrichtungen/zif/funding/young-zif/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Website&lt;/a&gt; des „Jungen ZiF“&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;


Kontakt:
&lt;/b&gt;&lt;br&gt;Sue Fizell, Universität Bielefeld
&lt;br&gt;Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) &lt;br&gt;&amp;nbsp;Telefon: 0521 106-2792
&lt;br&gt;E-Mail: zif-researchsupport@uni-bielefeld.de&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/SBUMH&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; abrufbar. Weitere Meldungen unter: 
www.uni-bielefeld.de/uni/presse-medien | Pressemitteilungen&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/universit-auml-t-und-hsbi</guid>
      <title>Universit&amp;auml;t und HSBI sind &amp;bdquo;gleichstellungsstark&amp;ldquo;</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/universit-auml-t-und-hsbi</link>
      <pubDate>Tue, 17 Jun 2025 14:56:25 +0200</pubDate>
      <category>Auszeichnungen &amp; Preise</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">Bund und Land zeichnen Bielefelds Hochschulen im Rahmen des Professorinnenprogramms 2030 aus. Geschlechtergerechter Kulturwandel wird gefördert.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;An Bielefelds Hochschulen wird Gleichstellung großgeschrieben. Das belegt nicht nur der Erfolg von Universität Bielefeld und Hochschule Bielefeld (HSBI) beim Professorinnenprogramm 2030 des Bundes und der Länder, sondern auch das Prädikat „Gleichstellungsstarke Hochschule“, mit dem beide Hochschulen zusätzlich ausgezeichnet worden sind. Eine entsprechende Ehrung durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BFTR) sowie das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (MKW NRW) fand nun im Beisein von Bielefelds Oberbürgermeister Pit Clausen und über 100 Teilnehmer*innen bei einer feierlichen Veranstaltung in der Bielefelder Wissenswerkstadt statt.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Bundesforschungsministerin Dorothee Bär: Zusammenspiel von Gleichstellung, Innovationskraft und Exzellenz&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Prädikatsverleihung kommentierte Bundesforschungsministerin Dorothee Bär folgendermaßen: „Es ist mir ein wichtiges Anliegen, den Frauenanteil in wissenschaftlichen Führungspositionen weiter zu erhöhen. Dabei geht es um Gleichstellung – aber auch um die Steigerung der Innovationskraft und um die Exzellenz unseres Wissenschaftssystems. Deswegen tragen Bund und Länder mit dem Professorinnenprogramm 2030 maßgeblich dazu bei, dass die Zahl der Professorinnen in Deutschland weiter in Richtung Parität steigt und der Leaky Pipeline entgegengewirkt wird. Der Universität Bielefeld und der Hochschule Bielefeld gratuliere ich zur Auszeichnung als gleichstellungsstarke Hochschulen sehr herzlich.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;NRW-Ministerin Ina Brandes: „Know-how von Wissenschaftlerinnen noch besser nutzen!“&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;n einer Videobotschaft gratulierte auch Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, den beiden Hochschulen zu ihren herausragenden Gleichstellungskonzepten. Wissenschaftsministerin Brandes: „Die Vielfalt und Exzellenz des Wissenschaftsstandortes Nordrhein-Westfalen sind einzigartig in Europa. Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, das Know-how von hervorragenden Wissenschaftlerinnen noch besser wertzuschätzen und zu nutzen. Ganz unabhängig von der Frage der Gerechtigkeit stärken wir damit auch die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes.“

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bundestagspräsidentin a.&amp;nbsp;D., Prof. Dr. Rita Süssmuth, langjährige Bundesministerin für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit, gratulierte ebenfalls in einem Videostatement und verwies auf die Vorreiterrolle, die die Hochschulen mit ihrem Engagement für die Gleichstellung der Geschlechter für alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens übernehmen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Konzeptionell fundierte Gleichstellungsarbeit in Bielefeld eine Selbstverständlichkeit&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Für die Universität Bielefeld unterstrich Rektorin Prof&amp;#39;in Dr. Angelika Epple: „Exzellente Forschung kann nur dann gelingen, wenn wir die Gleichstellung ganz selbstverständlich mit in den Blick nehmen.“ Prof&amp;#39;in Dr. Ingeborg Schramm-Wölk, Präsidentin der Hochschule Bielefeld, sagte: „Gleichstellungsarbeit ist für uns integraler Bestandteil unserer Hochschulkultur. Nur durch Vielfalt und Chancengerechtigkeit können wir exzellente Lehre, Forschung und Praxiskooperation gewährleisten.“

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Universität Bielefeld hat in den vergangenen 15 Jahren über 400 strukturelle und personelle Maßnahmen nachhaltig in ihren Strukturen und Prozessen verankert und fördert damit erfolgreich einen geschlechtergerechten Kulturwandel. Die Implementierung der Gleichstellungsstrategie wird als Gemeinschaftsaufgabe „gelebt“, wobei die Führungskräfte in Wissenschaft und Verwaltung in besonderer Weise für die Umsetzung die Verantwortung übernehmen.

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Gleichstellungsstrategie der HSBI orientiert sich dabei am Prinzip des Gender Mainstreaming und ist fest in der Struktur und in den Prozessen der Hochschule verankert. Dies beinhaltet die Integration von Gleichstellung in alle wesentlichen Entscheidungen und die Verbindung der Gleichstellungsplanung mit der allgemeinen Hochschulplanung für Studium und Lehre, Forschung und Transfer sowie Technik und Verwaltung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit der Auszeichnung als „Gleichstellungsstarke Hochschule“ erhalten die beiden Bielefelder Hochschulen die Möglichkeit, neben der Förderung von drei Professuren für Frauen auch die für eine Nachwuchswissenschaftlerin zu beantragen.

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach der feierlichen Übergabe der Prädikate an die Spitzen der Hochschulen wurden im Rahmen einer Podiumsdiskussion, moderiert von Anneliese Niehoff, Leiterin des Referats Chancengleichheit / Antidiskriminierung der Universität Bremen, Perspektiven der Gleichstellungspolitik im Hochschulbereich erörtert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Bewährte Strategien und neue Impulse gefordert, breites Unterstützungsangebot vorhalten&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dr. Uschi Baaken, Zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Universität Bielefeld, betonte: „Gleichstellung ist nicht selbstverständlich und noch lange nicht erreicht. Für eine nachhaltige und zukunftsweisende Gleichstellungspolitik setzen wir auf eine Kombination aus bewährten Strategien und neuen Impulsen.“

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Prof&amp;#39;in Dr. Katja Makowsky, Zentrale Beauftragte für Gleichstellung der HSBI, erklärte, dass ihr die Vielfalt der Angebote zur Gleichstellung wichtig sei: „Wir nehmen die unterschiedlichsten Lebenssituationen in den Blick. Das reicht von Unterstützungsangeboten für schwangere Studierende und Mitarbeiterinnen und Eltern in der frühen Familienphase über systematische Maßnahmen zur Karriereförderung von Frauen bis hin zu Angeboten der Unterstützung von pflegenden Angehörigen.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bildmaterial findet sich &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://aktuell.uni-bielefeld.de/2025/06/17/universitaet-und-hsbi-sind-gleichstellungsstark/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/dr-stephan-becker-als-kanzler</guid>
      <title>Dr. Stephan Becker als Kanzler der Universit&amp;auml;t Bielefeld wiedergew&amp;auml;hlt</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/dr-stephan-becker-als-kanzler</link>
      <pubDate>Fri, 13 Jun 2025 15:13:05 +0200</pubDate>
      <category>Personalien</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">(Nr. 69/2025) Die Mitglieder der Hochschulwahlversammlung haben heute mit deutlicher Mehrheit Dr. Stephan Becker für ein zusätzliches Jahr als Kanzler der Universität Bielefeld bestätigt.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Verlängerung seiner Amtszeit um ein Jahr
&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;(Nr. 69/2025) &lt;b&gt;Die Mitglieder der Hochschulwahlversammlung haben heute (13. Juni 2025) mit deutlicher Mehrheit Dr. Stephan Becker für ein zusätzliches Jahr als Kanzler der Universität Bielefeld bestätigt. Auf Wunsch von Rektorin Professorin Dr. Angelika Epple sowie der wählenden Gremien Hochschulrat und Senat hatte er sich noch einmal für eine verkürzte Amtszeit von einem Jahr beworben – seine aktuelle endet im August 2026.
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Professorin Dr.-Ing. Dr. Dr. h.c. Sabine Kunst, Vorsitzende des Hochschulrats: „Dr. Stephan Becker hat über annähernd zwei Amtsperioden aus seiner Funktion als Kanzler wesentlich zur Neuaufstellung und Erweiterung der Universität Bielefeld beigetragen. Wir freuen uns, diesen erfolgreichen Weg mit ihm gemeinsam fortzusetzen und wünschen ihm viel Fortune.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Professorin Dr. Silke Schwandt, Vorsitzende des Senats: „Dr. Stephan Becker hat der Universität in den vergangenen Jahren unschätzbare Dienste geleistet und uns gut vertreten. Ich bin froh, dass er weiterhin das Programm der Rektorin unterstützt, insbesondere mit Blick auf die Herausforderungen der Profilbildung.&amp;quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Professorin Dr. Angelika Epple, Rektorin: „Ich danke Dr. Stephan Becker ganz herzlich für seine Bereitschaft, unseren eingeschlagenen Weg der Profilbildung noch ein zusätzliches Jahr mit mir und dem Rektorat zu gehen. Seine Erfahrungen und Kompetenzen sind in dem Prozess extrem wertvoll. Insbesondere gilt dies für den notwendigen Schritt der Konsolidierung unseres Finanzhaushalts angesichts der angekündigten Kürzungen des Landes für die Hochschulen. Unser Kanzler hat in den vergangenen Jahren riesige Projekte und Herausforderungen erfolgreich gemeistert. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dr. Stephan Becker, Kanzler: „Ich bedanke mich für das ausgesprochene Vertrauen. Den von der Rektorin eingeschlagenen Weg der Profilbildung halte ich für richtig und notwendig. Des-halb möchte ich gerne mit meiner spezifischen Expertise in hochschulbezogenen Management- und Steuerungsfragen dazu beitragen, die entscheidenden Weichen für die Zukunft unserer Universität zu stellen – sowohl strategisch-konzeptionell als Mitglied dieses Rektorats als auch bei der konkreten Umsetzung als Verantwortlicher für die Unterstützungsbereiche. “&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dr. Stephan Becker ist seit 2014 Kanzler der Universität Bielefeld. Seine zwei Amtszeiten (2014 – 2020 und 2020 - 2026) sind und waren von weitreichenden Veränderungsprozessen geprägt. Herausragende Beispiele für zentrale Herausforderungen und Aufgaben sind die Sanierung des Universitätshauptgebäudes, die Weiterentwicklung der Unterstützungsbereiche (Technik und Verwaltung), die Planung und Umsetzung der infrastrukturellen Voraussetzungen für die Medizinische Fakultät, die Bewältigung von Krisen (Corona-Pandemie, Energiekrise) sowie ganz aktuell die Planung der Konsolidierung aufgrund angekündigter Finanzkürzungen des Landes.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unter dem Titel „Universitätsverwaltung 2025“ hat Dr. Stephan Becker ein umfassendes Modernisierungsprogramm für die Unterstützungsbereiche durchgeführt. Die Themen darin waren unter anderem Prozessmanagement und Digitalisierung, Projektmanagement sowie Führungs- und Fachkräfteentwicklung. Sein leitendes Motiv: Die Unterstützungsbereiche richten sich – unter Berücksichtigung sich wandelnder Rahmenbedingungen – bestmöglich auf die Anforderungen der Universität in Forschung, Studium und Lehre aus. Ein besonderer Fokus lag dabei auf der Kulturentwicklung, beispielsweise mit der partizipativen Entwicklung eines Leitbilds für gute Zusammenarbeit und eines Führungsleitbildes. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Kanzler der Universität Bielefeld ist Leiter der Verwaltung und hauptamtliches Mitglied des Rektorats. Er ist Dienstvorgesetzter des nichtwissenschaftlichen Personals und zuständig für den Haushalt, Bauangelegenheiten sowie für Rechts- und sonstige Verwaltungsaufgaben.
Die Wahl erfolgte durch die Hochschulwahlversammlung, die aus den Mitgliedern des Senats und den externen Mitgliedern des Hochschulrats besteht. Beide Gremien haben die gleichen Stimmenanteile.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dr. Stephan Becker, 1960 in Hanau geboren, studierte Rechtswissenschaft in Würzburg. Nach Referendariat und Zweitem Juristischen Staatsexamen war er zunächst wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Juristischen Fakultät der Universität Würzburg. 1992 wechselte er an die Humboldt-Universität zu Berlin, an der er auch seine Promotion abschloss. 1994 trat Dr. Becker in die Senatsverwaltung für Wissenschaft und Forschung von Berlin ein. Dort war er zuletzt Referatsleiter für den Bereich Universitäten, Fachhochschulen und Kunsthochschulen sowie stellvertretender Leiter der Hochschulabteilung. Von 2008 bis 2014 war er Kanzler der Hoch-schule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW). Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/QTAAM&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; abrufbar. &lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/erfahren-was-die-bdquo-schweigende</guid>
      <title>Erfahren, was die &amp;bdquo;schweigende Mehrheit&amp;ldquo; zu sagen hat</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/erfahren-was-die-bdquo-schweigende</link>
      <pubDate>Fri, 13 Jun 2025 15:12:39 +0200</pubDate>
      <category>Öffentliche Veranstaltungen</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">(Nr. 68/2025) Als Teil des bundesweiten Wissenschaftsjahres 2025 − Zukunftsenergie startet ein Projekt der ConflictA. WissKON soll dazu beitragen, öffentlich wenig präsente Bürger*innen am Thema Energiewende zu beteiligen.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neues ConflictA-Projekt im Wissenschaftsjahr 2025 − Zukunftsenergie
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Wie kann die „schweigende Mehrheit“ der Gesellschaft stärker in die Energiewende einbezogen werden? Das Projekt WissKON entwickelt Empfehlungen für Kommunen. Es gehört zum bundesweiten Wissenschaftsjahr 2025 − Zukunftsenergie. Umgesetzt wird das Projekt von der Konfliktakademie „ConflictA“ an der Universität Bielefeld. Das Wissenschaftsjahr ist eine Initiative des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD).&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Ausbau erneuerbarer Energien ist eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen. Obwohl die meisten Menschen den Ausbau unterstützen, kommt es gerade in Kommunen immer wieder auch zu Protesten und Konflikten. Die politische Antwort darauf lautet: mehr Beteiligung. Doch die bestehenden Beteiligungsformate erreichen viele Menschen nicht. Die Folge: eine kleine Gruppe aktiver Menschen dominiert die Debatte – obwohl sie nur einen geringen Teil der Bevölkerung abbildet.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;WissKON erarbeitet Strategien, um jene anzusprechen, die bisher wenig oder gar nicht in politischen Entscheidungsprozessen vertreten sind. Das Projekt entwickelt praxistaugliche Empfehlungen für Personen, die in Kommunen Beteiligungen planen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dafür sucht das Projekt auch nach Vermittlungsansätzen in der Energiewende, die an die Lebenswelt der Menschen anknüpfen. Es geht in dem Projekt also um eine Schnittstelle von kommunaler Konfliktbearbeitung und gut verständlicher Wissenschaftskommunikation. Das verbirgt sich auch hinter der Abkürzung „WissKON“ – anstelle der sonst für Wissenschaftskommunikation häufig verwendeten Abkürzung „WissKOMM“.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Konflikte als Bestandteil demokratischer Aushandlung
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Konflikte sollen in dem Projekt nicht als Hindernis, sondern als Chance vermittelt werden: Unterschiedliche Meinungen sind nicht gefährlich, sondern Ausdruck einer lebendigen Demokratie. „WissKON will Wege aufzeigen, wie konstruktiver Dialog gelingen kann – etwa durch Methoden aus der Dialog- und Konfliktforschung“, sagt Esther Rüßler, die das Projekt gemeinsam mit Heike Augustin koordiniert. Die Leitung von WissKON übernimmt Dr. Sonja Fücker. Langfristig soll das Projekt der ConflictA dazu beitragen, gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, Beteiligungsprozesse fairer zu gestalten und die Energiewende als ein Gemeinschaftsprojekt aller sichtbar zu machen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Juni lädt das Projekt Expert*innen, unter anderem aus den Bereichen Wissenschaftskommunikation, Forschung, Beteiligung und Quartiersarbeit ein, um mit ihnen gemeinsam Empfehlungen zu entwickeln. Die Empfehlungen richten sich an Menschen, die Beteiligungsprozesse planen. Damit diese am Schluss auch praxistauglich sind, erprobt die ConflictA sie im Herbst selbst in Dialogveranstaltungen in Kommunen oder Nachbarschaften.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Talkshow bei Bielefelder Festival
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein Höhepunkt des Projekts in Bielefeld wird eine Live-Talkshow am 1. Juli in der Bielefelder Innenstadt sein – Motto: „Bessere Energiewende durch mehr Mitsprache! Aber wie viel Beteiligung muss sein?“. Mit der britischen Künstler*innengruppe „The People Speak“ ergründen Projektmitglieder, was Bürger*innen zur Teilhabe motiviert oder davon abhält. Die Talkshow gehört zum Programm des Festivals „Denken.Fühlen.Handeln – Ein Zukunftsfestival für planetarische Gerechtigkeit“.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Wissenschaftsjahr 2025 – Zukunftsenergie
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Wissenschaftsjahr 2025 widmet sich dem Thema Zukunftsenergie. Wie kann ein Energiemix aussehen, der sauber, verlässlich, bezahlbar und ressourcenschonend ist? Welche Technologien wurden bereits entwickelt und woran wird aktuell geforscht? Welche neuen Energiepartnerschaften braucht unser Land? Wie wird die Energieversorgung der Zukunft aussehen – und welche Auswirkungen hat sie auf die Gesellschaft?
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Bedeutung der Forschung für die Erreichung einer klimaneutralen Energieversorgung in Wirtschaft und Gesellschaft steht im Mittelpunkt des Wissenschaftsjahres 2025.  Energieforschung ist eine fachübergreifende, vielschichtige, kapitalintensive und strategische Aufgabe. Der Klimawandel, begrenzte Ressourcen und ein zugleich weltweit steigender Energiebedarf stellen Regierungen, Industrie und auch Bürgerinnen und Bürger vor neue Herausforderungen, die die Forschung adressiert. Das Wissenschaftsjahr 2025 – Zukunftsenergie lädt mit vielfältigen Angeboten dazu ein, Einblicke in Lösungsstrategien aus der Energieforschung zu gewinnen, die neuesten Innovationen und Erkenntnisse kennenzulernen und in den Austausch mit Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu kommen.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Wissenschaftsjahr ist eine Initiative des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD).
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;
Weitere Informationen:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.wissenschaftsjahr.de/2025/foerderprojekte/zukunftsenergie-kennenlernen-und-verstehen&quot;&gt;Meldung&lt;/a&gt; zu den neuen Förderprojekten des Wissenschaftsjahres&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://conflict-a.de/&quot;&gt;Website&lt;/a&gt; der ConflictA&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/denken-f-uuml-hlen-handeln&quot;&gt;Pressemitteilung&lt;/a&gt; zum Festival „Denken.Fühlen.Handeln – Ein Zukunftsfestival für planetarische Gerechtigkeit“&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Kontakt:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Esther Rüßler, Universität Bielefeld
&lt;br&gt;Konfliktakademie „ConflictA“ &lt;br&gt;Telefon 0521 106- 86542
&lt;br&gt;E-Mail: &lt;a href=&quot;mailto:esther.ruessler@uni-bielefeld.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;esther.ruessler@uni-bielefeld.de&lt;/a&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/QKRI9&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; abrufbar.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/bdquo-alles-vormoderne-oder-was</guid>
      <title>&amp;bdquo;Alles Vormoderne, oder was?&amp;ldquo;</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/bdquo-alles-vormoderne-oder-was</link>
      <pubDate>Thu, 12 Jun 2025 14:10:39 +0200</pubDate>
      <category>Öffentliche Veranstaltungen</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">(Nr. 67/2025) Historiker*innen der Universität präsentieren ihre Forschung am 25. Juni in der Stadt. In neun Vorträgen à acht Minuten erfahren die Zuhörenden mehr über mittelalterliche Verhältnisse.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;(Nr. 67/2025) &lt;b&gt;Historiker*innen der Universität Bielefeld zeigen mitten in der Stadt Ergebnisse ihrer Forschung zu mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Themen. Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr präsentiert sich der Arbeitsbereich „Geschichte der Vormoderne“ der Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie zum zweiten Mal im Nr. z. Pl., dem Veranstaltungsort der Initiative Bielefelder Subkultur e.V.. Die Veranstaltung am 25. Juni beginnt um 19.30 Uhr (Große-Kurfürsten-Straße 81). Der Eintritt ist frei.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In neun Vorträgen à acht Minuten erfahren die Zuhörenden, wie Mysteriker*innen sich im theologischen Diskurs Verhör verschafften, wie bisexuelles Verhalten in frühneuzeitlichen Unzuchtsverfahren thematisiert wurde, wie sich völlig ungeplant die religiöse Landschaft des mittelalterlichen Westfalens veränderte und vieles mehr. Neben der Faszination, die die vormodernen Verhältnisse ausüben können, wird auch deutlich, welche sozialen Dynamiken mit den heutigen zumindest vergleichbar sind.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Das Programm:&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Glücksspiele für Christus? Wenn mittelalterliche Mönche und Nonnen würfeln (PD Dr. Jörg Sonntag) &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Fear and Loathing in Liège. Wie man als Mystikerin im theologischen Diskurs gehört wird (Dr. Gion Wallmeyer)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;You get the best of both worlds – bisexuelles Verhalten in vormodernen Sodomieverfahren (Anna-Lea Krampe)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die letzten Tage der zum Tode Verurteilten im Tagebuch eines Nürnberger Gefangenenseelsorgers, 1605-1620 (Moritz Schädler)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;

Wie sich völlig ungeplant die religiöse Landschaft verwandelte – zur exponentiellen Ausweitung des Ablassangebots in Westfalen (Dr. Friederike Neumann)
&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Klöster und Schlösser brennen und plündern. Der Herrenkrieg gegen aufständische Bauernhaufen 1525 (Prof. Dr. Andreas Rüther)
&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Through the looking glass. Kunst und Naturerleben im 18. Jahrhundert (Dr. Maja-Lisa Müller)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;
Die Konstruktion von Narrativen über die Vergangenheit. Die Hanse als politisches und wirtschaftliches Modell (Nikita Malinovskii)

&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Zwischen Fake News und Fakt: Gerüchte im vormodernen Nachrichtensystem (Dr. Jan Siegemund)&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Weitere Informationen:
&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/geschichte/entry/alles-vormoderne-oder-was-25#mainSection&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Blog der Abteilung Geschichtswissenschaft &lt;/a&gt;&lt;br&gt;

&lt;br&gt;&lt;b&gt;Der Termin in Kürze:&lt;/b&gt;
&lt;br&gt;Wann? Mittwoch, 25.06.2025, 19.30–21.15 Uhr
&lt;br&gt;Wo? Nr. z. Pl., Große-Kurfürsten-Str. 81, 33615 Bielefeld

&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Kontakt:
&lt;/b&gt;&lt;br&gt;Dr. Friederike Neumann, Universität Bielefeld 
&lt;br&gt;Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie, Abt. Geschichtswissenschaft
&lt;br&gt;Telefon: 0521 106-3202
&lt;br&gt;E-Mail: friederike.neumann@uni-bielefeld.de
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/pilotmonitor-politische-bildung-vorgestellt</guid>
      <title>Pilotmonitor politische Bildung vorgestellt</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/pilotmonitor-politische-bildung-vorgestellt</link>
      <pubDate>Wed, 11 Jun 2025 09:15:18 +0200</pubDate>
      <category>Forschung &amp; Wissenschaft</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <category>homepage</category>
          <atom:summary type="html">(Nr. 66/2025) Verbundforschung zu politischer Bildung mit Bielefelder Beteiligung

Eine funktionierende Demokratie braucht politische Bildung. In Zeiten fundamentaler Umbrüche gilt dies mehr denn je. Bislang fehlt es jedoch an belastbaren Daten, die diese Relevanz auch empirisch belegen. Der Pilotmonitor politische Bildung schlägt vor, wie diese Lücke geschlossen werden kann. Er wurde im Rahmen des von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) geförderten Projekts Machbarkeitsstudie Monitor Politische Bildung erarbeitet. Das Verbundprojekt wird seit 2021 unter gemeinsamer Leitung der Universitäten Bielefeld, Duisburg-Essen, Köln und Frankfurt am Main durchgeführt. Von der Universität Bielefeld sind Dr. Reinhold Hedtke und Dr. Simon Niklas Hellmich beteiligt. </atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Verbundforschung zu politischer Bildung mit Bielefelder Beteiligung
&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Eine funktionierende Demokratie braucht politische Bildung. In Zeiten fundamentaler Umbrüche gilt dies mehr denn je. Bislang fehlt es jedoch an belastbaren Daten, die diese Relevanz auch empirisch belegen. Der Pilotmonitor politische Bildung schlägt vor, wie diese Lücke geschlossen werden kann. Er wurde im Rahmen des von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) geförderten Projekts Machbarkeitsstudie Monitor Politische Bildung erarbeitet. Das Verbundprojekt wird seit 2021 unter gemeinsamer Leitung der Universitäten Bielefeld, Duisburg-Essen, Köln und Frankfurt am Main durchgeführt. Von der Universität Bielefeld sind Dr. Reinhold Hedtke und Dr. Simon Niklas Hellmich beteiligt. 
&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Der Pilotmonitor politische Bildung liefert vergleichbare Indikatoren darüber, wie Lernende politische Bildung erfahren, Organisationen diese umsetzen und Bildungspersonal darauf vorbereitet wird, politische Bildung zu vermitteln. In den vier Bereichen Schule, Hochschule, Lehrkräftebildung der zweiten und dritten Phase sowie außerschulische Bildung analysiert der Pilotmonitor vorliegende und eigens erhobene Daten. Dabei wird klar, wo zentrale Schnittstellen zwischen den untersuchten Bildungsbereichen liegen, und wo weitere Informationen erforderlich sind. Das Verbundprojekt wird seit 2021 unter gemeinsamer Leitung von Professor Dr. Reinhold Hedtke (Universität Bielefeld), Professor Dr. Hermann Josef Abs (Universität Duisburg-Essen), Profes-sor Dr. Tim Engartner (Universität zu Köln) und Professorin Dr. Monika Oberle (Goethe-Universität Frankfurt am Main) durchgeführt.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;„Der neu entwickelte Pilotmonitor ist als Werkzeug zu verstehen, um einen Überblick zu Stärken und Schwächen von politischer Bildung zu schaffen – und zeigt auf, wo welche Verbesserungspo-tenziale schlummern“, erklärt Professor Dr. Reinhold Hedtke von der Universität Bielefeld. 

&lt;br&gt;&lt;br&gt;Ausgewählte Ergebnisse der Studie:  
&lt;br&gt;•	Lernende an allgemein- und berufsbildenden Schulen haben je nach Bundesland und Schulart sehr unterschiedliche Möglichkeiten, politische Bildung zu erfahren. Das politische Wissen von Schüler*innen hängt stark vom Anforderungsniveau der Schule sowie von Bildungsabschluss, Elternhaus und (internationaler) Herkunft ab. Für sozioökonomisch benachteiligte Gruppen ist der Zugang zu politischer Bildung quantitativ und qualitativ meist reduziert.
&lt;br&gt;•	Es gibt an Hochschulen bislang kaum institutionalisierte Orte, an denen sich Studierende gezielt für eine Lehrtätigkeit im Bereich der außerschulischen politischen Bildung qualifizieren können. Im Rahmen der Fachlehrkräftebildung konzentrieren sich Hochschulen auf unterrichtliche politische Bildung. Dagegen lernen Lehrkräfte aller Fächer im bildungswissenschaftlichen Studium nur unzureichend, inwiefern sie politisch bildend tätig werden können und müssen.
&lt;br&gt;•	Angesichts eines außerordentlich hohen Anteils an fachfremd erteiltem Politikunterricht an Schulen kommt der Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften eine besondere Bedeutung zu. Der Pilotmonitor zeigt allerdings, dass die Ausbildung von Quer- und Seiteneinsteiger*innen sowie die Weiterbildung aktiver Lehrkräfte ohne fachspezifische Lehrbefähigung im Vergleich zur regulären Lehrkräfteausbildung inhaltlich defizitär ist. Darunter leidet die Unterrichtsqualität der politischen Bildung.
&lt;br&gt;•	Im Bereich der außerschulischen politischen Bildung wurden neben Bundes- und Landeshaushalten auch Kernakteursgruppen analysiert. Die Dichte von Akteur*innen und Bildungsräumen variiert regional. Die Vergütung der Lehrenden liegt erkennbar unter dem Niveau, das sie aufgrund ihrer formalen Qualifikation und ihrer Aufgaben üblicherweise erreichen können. Obwohl viele Angebote prinzipiell offen zugänglich sind, wird eine annähernd gleiche Bildungsteilhabe aller Bevölkerungsgruppen nicht erreicht.

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Ergebnisse des Pilotmonitors zeigen die Bedeutung, aber auch die Herausforderungen der politischen Bildung in Deutschland. Aufbauend auf diesen Ergebnissen kann ein regelmäßig wiederkehrendes, datenbasiertes und bereichsübergreifendes Monitoring der politischen Bildung künftig: Herausforderungen für die Entwicklung politischer Bildung frühzeitig identifizieren, die politische Responsivität mit Blick auf Bedarfe der politischen Bildung erhöhen, Datendefizite aufzeigen und eine konsistentere Datengenerierung anstoßen sowie vertiefende Studien im Kontext der nationalen Bildungsberichterstattung initiieren.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Pilotmonitor politische Bildung wurde am 10. Juni 2025 in der Leibniz-Gemeinschaft Berlin vorgestellt.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Weitere Informationen: 
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;•	Zum &lt;a href=&quot;https://bericht-pb.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Bericht&lt;/a&gt;&lt;br&gt;•	Zum Download des Pilotmonitors Politische Bildung auf den Seiten der &lt;a href=&quot;https://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/bpb_SR_11134_Pilotmonitor_politische_Bildung.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Bundeszentrale für politische Bildung&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
  
&lt;br&gt;&lt;b&gt;Kontakt:
&lt;/b&gt;&lt;br&gt;Prof. Dr. Reinhold Hedtke, Universität Bielefeld
&lt;br&gt;Fakultät für Soziologie
&lt;br&gt;E-Mail: reinhold.hedtke@uni-bielefeld.de; monitor@bericht-pb.de   
&lt;br&gt;Telefon: 0521-106-3983
&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/denken-f-uuml-hlen-handeln</guid>
      <title>Denken.F&amp;uuml;hlen.Handeln. Ein Zukunftsfestival f&amp;uuml;r planetarische Gerechtigkeit</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/denken-f-uuml-hlen-handeln</link>
      <pubDate>Thu, 5 Jun 2025 15:31:07 +0200</pubDate>
      <category>Universität &amp; Campusleben</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">Ins Gespräch kommen über unsere gemeinsame Zukunft und das in unterschiedlichsten kostenlosen Veranstaltungen: Das können alle Interessierten in Bielefeld vom 30. Juni bis 5. Juli beim Festival „Denken.Fühlen.Handeln – Ein Festival für Gerechtigkeit.
</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Ins Gespräch kommen über unsere gemeinsame Zukunft und das in unterschiedlichsten kostenlosen Veranstaltungen: Das können alle Interessierten in Bielefeld vom 30. Juni bis 5. Juli beim Festival „Denken.Fühlen.Handeln – Ein Zukunftsfestival für planetarische Gerechtigkeit“. Dahinter stehen die Arbeitsgruppe 10 „Migrationspädagogik und Rassismuskritik“ an der Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Bielefeld und das Welthaus Bielefeld e.V.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Wir leben in Zeiten multipler Krisen, etwa der Klimakatastrophe, wachsender sozialer Ungleichheit und der Normalisierung menschenfeindlicher Politik. Deswegen ist es wichtig, Menschen ins Gespräch zu bringen über ihre Erfahrungen und ihre womöglich auch unterschiedlichen politischen Einstellungen“, hebt Prof. Dr. Paul Mecheril, Professor für Erziehungswissenschaften an der Universität Bielefeld hervor.
„Dies passiert bei dem Festival in ganz unterschiedlichen Formaten. Workshops, Diskussionen, Kunst, Theater, Mitmach-Angebote und vieles mehr laden zum gemeinsamen Denken, Fühlen und Handeln ein – und das kostenfrei“, ergänzt Beate Wolff, Geschäftsführerin des Welthauses Bielefeld.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Das Programm des Festivals mit über 100 Veranstaltungen wurde in einem partizipativen Prozess mit ganz unterschiedlichen Akteur*innen der Stadtgesellschaft gestaltet“, betont Dr. Lara Esther Bartels, Eine-Welt-Regionalpromotorin im Welthaus Bielefeld. „Das DFH-Festival ist offen für alle, die sich für die Zukunft unseres Planeten interessieren – egal ob sie aus Wissenschaft, Politik, Aktivismus, Bildung, Zivilgesellschaft oder der breiten Öffentlichkeit kommen“, ergänzt Nadine Etzkorn, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Bielefeld.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein Blick ins vielfältige digitale Programmheft lässt ahnen, dass für alle etwas dabei ist: Den Auftakt des Festivals bilden am Montag, 30. Juni, die Podiumsdiskussion „Was ist planetarische Gerechtigkeit und was kann sie in einer polarisierten Welt sein?” mit anschließenden Workshops, gefolgt von dem Konzert „Zuversicht“ mit Matitjahu Kellig und Rabih Lahoud. Während alle Programmpunkte dieses ersten Festivaltags in der VHS Bielefeld zu finden sind, verteilen sich die der Folgetage über die ganze Stadt. Neben bekannteren Veranstaltungsorten wie dem Kunstverein Bielefeld, der Universität Bielefeld, dem Welthaus Bielefeld oder dem Alarmtheater sind auch überraschende Locations wie zum Beispiel die Fahrschule Rückenwind dabei. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Einige weitere Highlights&lt;/b&gt;:
&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;das Gespräch „Ein Pluriversum an Utopien. Ein Gespräch über Zukünfte“ mit spannenden Gesprächspartner*innen aus Kunst, Wissenschaft und Bildung und einer Ausstellungseröffnung, am Mittwoch, 2. Juli 
&lt;/li&gt;&lt;li&gt;die Podiumsdiskussion „Revolution oder Transformation? Zwischen Argument und Militanz unter anderem mit Britta Haßelmann (Bündnis 90/Die Grünen) und Carla Hinrichs (Letzte Generation) gefolgt vom Theater „Klimamonologe“ von Autor Michael Ruf am Donnerstag, 3. Juli 
&lt;/li&gt;&lt;li&gt;die Filmvorstellung „Niemals allein, immer zusammen“ mit anschließendem Gespräch mit der Regisseurin Joana Georgi am Freitag, 4. Juli.
&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Am Samstagmorgen, 5. Juli, lädt das Festivalteam morgens zum Global Brunch unter anderem mit den Bielefelder OB-Kandidat*innen ein und abends zum Abschlussfest mit Kabarett von Fatih Çevikkollu und Musik von DJ İpek İpekçioğlu.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das vollständige Programm steht online bereit unter&lt;a href=&quot;http://www.dfh-festival.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt; www.dfh-festival.de&lt;/a&gt;.
Auch für Kinderbetreuung ist jeden Tag von 14 bis 18 Uhr in der Universität und am ersten Festivaltag in der VHS Bielefeld gesorgt, hierzu ist eine vorherige Anmeldung notwendig. 
Weitere Information auch zu den Anmeldemodalitäten unter: &lt;a href=&quot;https://www.dfh-festival.de/kinderbetreuung/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;https://www.dfh-festival.de/kinderbetreuung/ &lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/HVT5S&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; abrufbar&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/start-mint-studiengang-und-orientierungsangebote</guid>
      <title>Start MINT-Studiengang und Orientierungsangebote</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/start-mint-studiengang-und-orientierungsangebote</link>
      <pubDate>Tue, 3 Jun 2025 11:52:07 +0200</pubDate>
      <category>SchülerInnen &amp; Studieninteressierte</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">Bachelor-Studiengang Naturwissenschaftliche Informatik startet zum Wintersemester 2025/26 – Info-Wochen und MINT Sommer bieten erste Einblicke.
Was kommt nach dem Abitur? Wer über ein Studium nachdenkt, findet an der Universität Bielefeld gleich mehrere Gelegenheiten, fundierte Einblicke zu gewinnen – und auch ein neues Studienangebot: Der Bachelorstudiengang Naturwissenschaftliche Informatik startet zum Wintersemester 2025/26 und soll eine praxisorientierte Informatikausbildung mit besonderem Fokus auf Anwendungen in den Naturwissenschaften Biologie, Chemie und Physik vermitteln.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;(Nr. 63/2025)&amp;nbsp;&lt;b&gt;Bachelor-Studiengang Naturwissenschaftliche Informatik startet zum Wintersemester 2025/26 – Info-Wochen und MINT Sommer bieten erste Einblicke&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Ziel des Studiengangs Naturwissenschaftliche Informatik ist es, Informatiker*innen auszubilden, die moderne Methoden der Informatik in naturwissenschaftlicher Forschung und Industrie anwenden können – etwa bei der Planung von Experimenten, der Analyse wissenschaftlicher Daten oder deren Präsentation.  Denn die Informatik hat sich in den Naturwissenschaften längst vom Hilfsmittel zum zentralen Werkzeug entwickelt – sei es zur Steuerung komplexer Experimente oder zur Auswertung großer Datenmengen. Solche Aufgaben erfordern Fachkräfte, die sowohl technisches Know-how mitbringen als auch die Sprache und Denkweise der Naturwissenschaften verstehen. &lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Die Studierenden lernen, grundlegende Konzepte aus Informatik und Naturwissenschaften anzuwenden, weiterzuentwickeln und fachübergreifend einzusetzen. Die breite Qualifikation der Absolvent*innen verspricht ihnen gute Chancen sowohl im interdisziplinären Umfeld als auch auf dem allgemeinen Informatik-Arbeitsmarkt. Das Studium kann mit dem gleichnamigen konsekutiven Masterstudiengang fortgesetzt werden. Eine Schwerpunktsetzung, z.B. in Bioinformatik, wird unterstützt. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;

Wer mehr über dieses und andere Studienangebote erfahren möchte, hat bei diesen Angeboten Gelegenheit dazu:
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Info-Wochen vom 14. bis 28. Juni 2025
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ob Schnuppervorlesungen, Workshops oder Campusführungen – während der Info-Wochen können Schüler*innen die Universität Bielefeld hautnah erleben. Expert*innen aus Lehre und Beratung beantworten Fragen rund ums Studium, zur Bewerbung und Studienfinanzierung. Das Programm findet teils vor Ort, teils digital statt. Anmeldung bis 13. Juni unter &lt;a href=&quot;http://www.uni-bielefeld.de/info-wochen&quot;&gt;http://www.uni-bielefeld.de/info-wochen&lt;/a&gt;.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;MINT Sommer vom 30. Juni bis 4. Juli 2025
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine Woche lang Einblicke in MINT-Studiengänge: Die Fakultäten für Biologie, Chemie, Mathematik, Physik sowie die Technische Fakultät öffnen ihre Türen für Vorträge, Lehrveranstaltungen und Experimente in Kleingruppen. Auch direkter Austausch mit Studierenden und Lehrenden steht auf dem Programm. Anmeldung bis 15. Juni unter &lt;a href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/mint-sommer&quot;&gt;www.uni-bielefeld.de/mint-sommer&lt;/a&gt;.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Beide Veranstaltungen liegen passend zur Bewerbungsphase für zulassungsbeschränkte Studiengänge, die am 1. Juni beginnt und am 15. Juli endet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Weitere Informationen:
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ehemalige Teilnehmer*innen berichten im Blog, wie ihnen Info-Wochen und MINT Sommer bei der Studienwahl geholfen haben – heute studieren sie an der Uni Bielefeld:
Blogbeitrag: „&lt;a href=&quot;https://aktuell.uni-bielefeld.de/2024/04/16/eine-gute-hilfe-fuer-die-studienwahl-bieten/&quot;&gt;Eine gute Hilfe für die Studienwahl bieten&lt;/a&gt;“ (16.04.2024)&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/gemeinsame-feier-f-uuml-r</guid>
      <title>Gemeinsame Feier f&amp;uuml;r internationale Lehrkr&amp;auml;fte in Bielefeld </title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/gemeinsame-feier-f-uuml-r</link>
      <pubDate>Wed, 28 May 2025 09:46:17 +0200</pubDate>
      <category>Internationales</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <category>homepage</category>
          <atom:summary type="html">(Nr. 62/2025) Zertifikatsverleihung für 60 NRW-Absolvent*innen von „Lehrkräfte Plus“

Am Mittwoch, 4. Juni, verabschieden die Universität Bielefeld, die Ruhr-Universität Bochum und die Universität Duisburg-Essen mit einer gemeinsamen Feier in der Bielefelder Hechelei ihre insgesamt rund 60 Absolvent*innen des diesjährigen Jahrgangs „Lehrkräfte Plus“. In dem Programm qualifizieren sich Lehrer*innen aus Drittstaaten mit und ohne Fluchthintergrund an den drei Universitäten für ihren Einsatz an Schulen in NRW weiter. Bei der Feier werden insgesamt rund 150 Gäste erwartet. Auch Journalist*innen sind zur Veranstaltung am 4. Juni ab 16 Uhr in der Hechelei eingeladen und werden um vorherige Anmeldung unter medien@uni-bielefeld.de gebeten. </atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Zertifikatsverleihung für 60 NRW-Absolvent*innen von „Lehrkräfte Plus“
&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Am Mittwoch, 4. Juni, verabschieden die Universität Bielefeld, die Ruhr-Universität Bochum und die Universität Duisburg-Essen mit einer gemeinsamen Feier in der Bielefelder Hechelei ihre insgesamt rund 60 Absolvent*innen des diesjährigen Jahrgangs „Lehrkräfte Plus“. In dem Programm qualifizieren sich Lehrer*innen aus Drittstaaten mit und ohne Fluchthintergrund an den drei Universitäten für ihren Einsatz an Schulen in NRW weiter. Bei der Feier werden insgesamt rund 150 Gäste erwartet. Auch Journalist*innen sind zur Veranstaltung am 4. Juni ab 16 Uhr in der Hechelei eingeladen und werden um vorherige Anmeldung unter medien@uni-bielefeld.de gebeten. 

&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;br&gt;„Wir freuen uns, dass wir in Bielefeld zum ersten Mal die gemeinsame Abschlussfeier der Lehrkräfte Plus-Absolvent*innen aus Bielefeld, Bochum und Duisburg-Essen ausrichten. Die Leistung der Teilnehmer*innen verdient diese besondere Wertschätzung! Mit der Veranstaltung feiern wir auch den vertrauensvollen Austausch und die gewachsene Vernetzung zwischen den drei Lehrkräfte Plus-Standorten Bielefeld, Bochum und Duisburg-Essen“, sagt Professor Dr. Dario Anselmetti, Prorektor für Studium und Lehre an der Universität Bielefeld.

&lt;br&gt;&lt;br&gt;Das namensgleiche Zertifikatsprogramm Lehrkräfte Plus ist an den drei NRW-Standorten jeweils in den Schools of Education bzw. Zentrum für Lehrer*innenbildung der Universitäten verortet – an der Universität Bielefeld in der Bielefeld School of Education (BiSEd). Ein ähnlicher Programmaufbau und vergleichbare Zugangsvoraussetzungen an den drei Standorten zeichnen das Programm aus: Alle internationalen Teilnehmer*innen haben vor der Aufnahme in das Programm außerhalb Deutschlands ein universitäres Studium absolviert, bereits als Lehrkraft gearbeitet und weisen bereits fortgeschrittene Deutschkenntnisse auf. Während des einjährigen Programms Lehrkräfte Plus werden die Deutschkompetenzen intensiv vertieft und berufsbezogen ausgebaut.  Die Sprachkursangebote werden mit Blick auf den beruflichen Wiedereinstieg in der Schule durch pädagogisch-interkulturelle Kurselemente und fachdidaktische Angebote ergänzt. Bei Praktika an Schulen in den Regionen sammeln die Teilnehmer*innen praktische Erfahrungen als Lehrkraft im deutschen Schulalltag. 
&lt;br&gt;&lt;br&gt;Lehrkräfte Plus bietet den Teilnehmer*innen eine berufliche Orientierung im schulischen Kontext in NRW. Ebenso ist das Programm eine Brücke für den weiteren Weg der internationalen Lehrkräfte zurück in den Schuldienst. Viele nehmen als nächsten Schritt am Programm „Internationale Lehrkräfte Fördern“ (ILF) teil, das von den Bezirksregierungen angeboten wird.

&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die Universität Bielefeld und die Ruhr-Universität Bochum verabschieden bei der Feier in Bielefeld ihren jeweils siebten Programmjahrgang. An der Universität Duisburg-Essen hat der fünfte Jahrgang Lehrkräfte Plus abgeschlossen. Die diesjährigen Absolvent*innen aller Standorte sind Lehrkräfte in den Fächern Biologie, Chemie, Englisch, Informatik, Mathematik, Physik oder Technik. Sie kommen aus Algerien, Brasilien, Indien, Irak, Iran, Kolumbien, Syrien, Türkei, Tunesi-en, Ukraine und Usbekistan.

&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die Abschlussveranstaltung, diesjährig in Bielefeld, die seit 2024 gemeinsam von den drei Standorten ausgerichtet wird, ist der feierliche Schlusspunkt des einjährigen Programms. Höhepunkt ist die Verleihung der Zertifikate. Außerdem blicken die Kurssprecher*innen der drei Standorte stellvertretend für ihre Jahrgänge gemeinsam zurück auf ihr Jahr Lehrkräfte Plus. 
Gäste bei der Veranstaltung sind neben Professor Dr. Dario Anselmetti, Prorektor für Studium und Lehre an der Universität Bielefeld, Professor Dr. Stefan Rumann, Prorektor für Studium, Lehre und Bildung der Universität Duisburg-Essen und der Geschäftsführer der Professional School of Education an der Ruhr-Universität Bochum, Dr. Henning Feldmann. Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, ist mit einer digitalen Grußbotschaft genauso Teil der Veranstaltung wie Nabil Zeriouh, Referent für Mehrsprachigkeit &amp;amp; Integration durch Bildung des Ministeriums für Schule und Bildung NRW.  

&lt;br&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;Kontakt: 
&lt;/b&gt;&lt;br&gt;Sabrina Hermann, Bielefeld School of Education (BiSEd), Universität Bielefeld
&lt;br&gt;Projektkoordinatorin Lehrkräfte Plus 
&lt;br&gt;E-Mail: projekt-lkplus@uni-bielefeld.de
&lt;br&gt;Telefon: 0521 106-67943   
&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/studie-so-gestresst-waren-arminia</guid>
      <title>Studie: So gestresst waren Arminia-Fans beim DFB-Pokalfinale</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/studie-so-gestresst-waren-arminia</link>
      <pubDate>Tue, 27 May 2025 12:06:07 +0200</pubDate>
      <category>Forschung &amp; Wissenschaft</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <category>homepage</category>
          <atom:summary type="html">(Nr. 60/2025) Bielefelder Forschende werten Vitalwerte von mehr als 200 Fans aus

Das DFB-Pokalfinale zwischen dem DSC Arminia Bielefeld und dem VfB Stuttgart hallt nach – nicht nur emotional, sondern auch wissenschaftlich. Forschende der Universität Bielefeld haben mithilfe von Smartwatches Herzschlag und Stress-Level von mehr als 200 Arminia-Fans beim Pokalfinale am Samstag gemessen. Erstes Ergebnis: Die Forschenden fanden klare Parallelen zwischen Spielverlauf und Körperreaktionen. Schon lange vor Anpfiff stiegen Puls und Belastungswerte deutlich an. Arminia geht wirklich zu Herzen – für die meisten teilnehmenden Fans die intensivste Stresserfahrung der vergangenen Tage. Die Studie in Kooperation mit der Wissenswerkstadt Bielefeld ist der erste Schritt zu weiteren „Fußballfieber“-Untersuchungen. </atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Bielefelder Forschende werten Vitalwerte von mehr als 200 Fans aus
&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Das DFB-Pokalfinale zwischen dem DSC Arminia Bielefeld und dem VfB Stuttgart hallt nach – nicht nur emotional, sondern auch wissenschaftlich. Forschende der Universität Bielefeld haben mithilfe von Smartwatches Herzschlag und Stress-Level von mehr als 200 Arminia-Fans beim Pokalfinale am Samstag gemessen. Erstes Ergebnis: Die Forschenden fanden klare Parallelen zwischen Spielverlauf und Körperreaktionen. Schon lange vor Anpfiff stiegen Puls und Belastungswerte deutlich an. Arminia geht wirklich zu Herzen – für die meisten teilnehmenden Fans die intensivste Stresserfahrung der vergangenen Tage. Die Studie in Kooperation mit der Wissenswerkstadt Bielefeld ist der erste Schritt zu weiteren „Fußballfieber“-Untersuchungen.
&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die teilnehmenden Arminia-Fans stimmten vor dem Pokalfinale der Übermittlung und Auswertung der Daten ihrer Fitnessuhren zu. Ihre Smartwatches zeichneten Daten zu Herzfrequenz, Stress, Bewegung und weiteren Werten auf, die im Anschluss an das Pokalfinal-Spiel von einem Forschungsteam der Universität Bielefeld ausgewertet wurden.

&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die Daten belegen, dass die Fans bereits Stunden vor dem Anstoß in Berlin auf das Spiel hinfieberten. „Schon vor dem Anpfiff sehen wir deutlich ansteigende Puls- und Stresswerte“, sagt Professorin Dr. Christiane Fuchs, Leiterin der Data-Science-Gruppe an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften. „Und spätestens nach dem Lattentreffer der Arminia in der 12. Minute stieg der Puls der Fans in die Höhe.“
&lt;br&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;Herzschlag folgt dem Spiel
&lt;/b&gt;&lt;br&gt;Ihr Kollege Professor Dr. Christian Deutscher von der Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft berichtet: „Der Spielverlauf spiegelt sich klar in den Daten wider. Die frühe Chance zur Führung und der direkte Gegentreffer in der 15. Minute gehen zeitlich einher mit deutlich erhöhten Puls- und Stresswerten. Nach dem 0:2 und insbesondere dem 0:4 gingen beide Werte wieder zurück – möglicherweise, weil viele Fans das Spiel innerlich abgehakt hatten.“ Fuchs ergänzt: „Kurz vor Spielende, als Arminia zwei Tore erzielte und ein drittes möglich schien, nahmen Puls und Stress erneut zu.“ Eine Grafik der Forschenden veranschaulicht die durchschnittlichen Pulswerte.

&lt;br&gt;&lt;br&gt;Der Durchschnittspuls der untersuchten Arminia-Fans lag am Samstag der Vorwoche zwischen 20 und 22 Uhr bei knapp 76. Während des Finales an diesem Wochenende stieg der Puls auf durchschnittlich knapp 90 – ein Anstieg von über 18 Prozent. Die Auswertung der Forschenden zeigt den Höchstwert von 96 Herzschlägen pro Minute nach dem ersten Tor der Stuttgarter. Nach den folgenden Treffern der Stuttgarter kam es zu jeweils geringeren Pulsanstiegen. Als Arminia gegen Spielende noch zwei Tore erzielte, stieg der Puls jedoch erneut auf bis zu 93. Auch der zeitliche Verlauf des Stresslevels unterstreicht die enorme emotionale Bedeutung des Spiels. Bereits ab Samstagmittag zeigen die Daten deutlich die zunehmende Anspannung, wie ebenfalls in einer Grafik zu sehen ist. „Insbesondere unmittelbar vor dem Anpfiff sind bedeutend gestiegene Stresswerte zu beobachten“, so Fuchs. „Analog zur Herzfrequenz sinkt aber auch das Stresslevel nach den frühen Gegentoren und bleibt dabei auch den Rest des Spiels auf einem Wert, der außerhalb des Spiels in der ganzen Woche nicht erreicht wird.“ &lt;br&gt;

&lt;br&gt;Viele Fans hatten sich frühzeitig zur Studie angemeldet, das ermöglicht einen Vergleich mit Vitalwerten aus dem Alltag. Demnach war das Zeitfenster des Pokalfinales das stressigste Er-lebnis vieler Fans in den vergangenen Tagen – weit intensiver als der normale Alltag auf der Arbeit oder in ähnlichen Situationen. Bemerkenswert ist außerdem der Unterschied zu den Messwerten des letzten Saisonspiels – gegen den SV Waldhof Mannheim – eine Woche zuvor. Während dieses Spiels zeigten die Fans zwar ähnlich hohe Pulswerte, allerdings war die Aufre-gung im Vorfeld und auch während dieses Spiels deutlich geringer. Am Tag nach dem Finale normalisieren sich die Stresswerte der Fans und sind vergleichbar mit dem Sonntag der Vorwoche.&lt;br&gt;

&lt;br&gt;Während die Parallelen von Spielverlauf und Herzfrequenz ins Auge stechen, betonen die Forschenden, dass ein ursächlicher Zusammenhang hierdurch nicht nachgewiesen ist. Ein erhöhter Puls kann auch durch andere Faktoren wie Reisetätigkeit, den Aufenthalt in Menschenmengen, Bewegung oder Alkoholkonsum ausgelöst werden. Eine tiefergehende Analyse auch der Bewe-gungsdaten soll hier zu einem späteren Zeitpunkt Einblicke liefern.



&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Studie wird fortgesetzt&lt;/b&gt;&lt;br&gt;
Auch wenn das DFB-Pokalfinale nun Geschichte ist, soll die Studie der Auftakt für weitere wissenschaftliche Untersuchungen sein. Zunächst werden beim Finale des Westfalenpokals gegen die Sportfreunde Lotte am kommenden Donnerstag (29.05.2025) weitere Daten erhoben. So können drei Spiele von unterschiedlicher sportlicher Bedeutung in die Analyse einfließen. 

Die Forschenden werten später alle Daten vollständig aus und streben eine Publikation in einem Fachjournal an. Die Daten der VfB-Stuttgart-Fans sollen ebenfalls in die Analyse einfließen – allerdings nahmen deutlich weniger Stuttgart-Fans als Arminia-Anhänger*innen teil, was nur begrenztere Aussagen erlaubt. „Nach unserer ersten Analyse ähneln die Reaktionen der Stuttgart-Fans während des Pokalfinales denen der Arminen – insbesondere der Anstieg zu Spielbeginn und die Entspannung nach den ersten Toren sind deutlich zu erkennen“, sagt Christian Deutscher. Mittelfristig sehen Fuchs und Deutscher große Potenziale für ihren Untersuchungsansatz – nicht nur im Sport, sondern auch in anderen gesellschaftlichen Bereichen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Weitere Informationen:
&lt;/b&gt;&lt;br&gt;•	&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/l-auml-sst-sich-fu&quot;&gt;Pressemitteilung &lt;/a&gt;zum Start der Studie „Unser Herz schlägt für Arminia“
&lt;br&gt;•	&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/wessen-fu-szlig-ball-herz&quot;&gt;Pressemitteilung &lt;/a&gt;zur Ausweitung der Studie auf Fans vom VfB Stuttgart

&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Kontakt:
&lt;/b&gt;&lt;br&gt;Prof. Dr. Christian Deutscher, Universität Bielefeld&lt;br&gt;
Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft
&lt;br&gt;Telefon 0521 106-2006
&lt;br&gt;E-Mail: christian.deutscher@uni-bielefeld.de
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/s/K4V8S?viewIndex=0&quot;&gt;hier &lt;/a&gt;abrufbar. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/erste-bourdieu-lectures-der-universit</guid>
      <title>Erste Bourdieu-Lectures der Universit&amp;auml;t Bielefeld</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/erste-bourdieu-lectures-der-universit</link>
      <pubDate>Tue, 27 May 2025 10:15:59 +0200</pubDate>
      <category>Forschung &amp; Wissenschaft</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">(Nr. 59/2025) Wissenschaftler*innen können Beiträge zu Geschlechterforschung einreichen. Die Konferenz wird im November ausgerichtet. Der Bielefelder Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Ullrich Bauer ist einer der Initiatoren.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Forschende können Beiträge zu Geschlechterforschung einreichen
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Der französische Soziologe Pierre Bourdieu prägte mit seinen Theorien zu Habitus, Kapital und symbolischer Gewalt das Verständnis sozialer Ungleichheit weltweit. Die Universität Bielefeld richtet ihm zu Ehren erstmals die Bourdieu-Lectures aus. Die Konferenz am 19. und 20. November widmet sich dem Thema „Geschlecht – Herrschaft – Visualität“. Organisiert wird sie in Kooperation mit der Stiftung Pierre Bourdieu und der Kunsthalle Bielefeld, wo sie stattfindet. Vorschläge für Beiträge können noch wenige Tage – bis zum 31. Mai – eingereicht werden.
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die ersten Bourdieu-Lectures analysieren systematisch Pierre Bourdieus Werk zur geschlechtlichen Herrschaft. Wissenschaftler*innen aller Karrierestufen sind eingeladen, theoretische, methodologische und empirische Arbeiten einzureichen. Das neue Veranstaltungsformat soll dazu beitragen, Bourdieus Konzepte kritisch zu reflektieren und weiterzuentwickeln.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Mit den ersten Bourdieu-Lectures etablieren wir ein wichtiges Forum für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit einem der einflussreichsten Soziologen unserer Zeit“, sagt der Erziehungswissenschaftler Professor Dr. Ullrich Bauer von der Universität Bielefeld, einer der Initiator*innen der neuen Konferenz. „Bourdieus Analysen zu Geschlechterverhältnissen sind gerade angesichts aktueller Debatten um die Retraditionalisierung von Geschlechterverhältnissen hochrelevant.“
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wissenschaftler*innen können Kurzzusammenfassungen (Abstracts) für Beiträge zu vier verschiedenen Themenbereichen einreichen: Symbolische Gewalt und Geschlechterdoxa, Kapital und Heteronormativität, sozialer Raum und Materialität sowie aktuelle geschlechtertheoretische Debatten. Einreichungen sind als Einzelbeiträge, Posterpräsentationen oder Workshops möglich.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;

Ausstellung begleitet Konferenz
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Parallel zur Tagung zeigt die Kunsthalle Bielefeld Fotografien aus Bourdieus ethnografischer Forschung in Algerien. Die Ausstellung bietet Einblicke in seine visuelle Soziologie und methodologischen Ansätze.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Programm umfasst Keynotes von:
&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Geschlechterforscherin Professorin Dr. Andrea Maihofer (Emerita der Universität Basel)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Soziologe und Kunsthistoriker Privatdozent Dr. Jens Kastner (Akademie der bildenden Künste Wien)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Geschlechtersoziologin Professorin Dr. Tomke König (Universität Bielefeld) &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Soziologe Professor Dr. Franz Schultheis (Zeppelin Universität)
&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Organisiert wird die Veranstaltung von den Professoren Dr. Ullrich Bauer (Universität Bielefeld), Dr. Uwe Bittlingmayer (Pädagogische Hochschule Freiburg) und Dr. Franz Schultheis (Zeppelin Universität).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Weitere Informationen:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/erziehungswissenschaft/zpi/Geschlecht-Herrschaft-Visualitat_Bourdieu-Lectures_Bielefeld).pdf&quot;&gt;Aufruf&lt;/a&gt; zur Mitwirkung an der Konferenz &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://kunsthalle-bielefeld.de/programm/ausstellungen/die-visuelle-soziologie-pierre-bourdieus/&quot;&gt;Ausstellung&lt;/a&gt; in der Kunsthalle Bielefeld&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Kontakt:&lt;/b&gt;&lt;br&gt;Prof. Dr. Ullrich Bauer, Universität Bielefeld
&lt;br&gt;Fakultät für Erziehungswissenschaft
&lt;br&gt;Telefon 0521 106-6876 (Sekretariat)
&lt;br&gt;E-Mail: &lt;a href=&quot;mailto:ullrich.bauer@uni-bielefeld.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ullrich.bauer@uni-bielefeld.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/U1NOD&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; abrufbar.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/eu-projekt-vertrauensw-uuml-rdige</guid>
      <title>EU-Projekt: Vertrauensw&amp;uuml;rdige KI f&amp;uuml;r bessere  Entscheidungen</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/eu-projekt-vertrauensw-uuml-rdige</link>
      <pubDate>Mon, 26 May 2025 15:42:47 +0200</pubDate>
      <category>Internationales</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">(Nr. 58/2025) Wie können Unternehmen fundierte Entscheidungen treffen – schneller, effizienter und gleichzeitig fairer? Mit dieser Frage beschäftigt sich das europäische Promotionsnetzwerk CoRDS (Confident Data-Driven Decision Support, übersetzt: Zuverlässige datengestützte Entscheidungshilfe). Das Projekt erhält über das Programm Marie Skłodowska-Curie Actions von der EU bis 2029 insgesamt 4,6 Millionen Euro Förderung.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neues Promotionsnetzwerk erhält über 4,6 Millionen Euro EU-Förderung&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Wie können Unternehmen fundierte Entscheidungen treffen – schneller, effizienter und gleichzeitig fairer? Mit dieser Frage beschäftigt sich das europäische Promotionsnetzwerk CoRDS (Confident Data-Driven Decision Support, übersetzt: Zuverlässige datengestützte Entscheidungshilfe). Das Projekt, das von der Universität Bielefeld koordiniert wird, erhält über das Programm Marie Skłodowska-Curie Actions (MSCA Doctoral Networks) von der EU bis 2029 insgesamt 4,6 Millionen Euro Förderung. In CoRDS werden 15 Doktorand*innen an der Schnittstelle von Forschung und Praxis ausgebildet. Ziel ist es, die nächste Generation von KI-gestützten Entscheidungssystemen zu entwickeln – und die Expert*innen gleich mit.&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ob es um die gerechte Verteilung von Blutspenden, die effiziente Steuerung von Schiffscontainern oder die faire Zuteilung von Ressourcen im Gesundheitswesen geht – Organisationen stehen heute vor komplexen, dynamischen und oft widersprüchlichen Entscheidungsproblemen. Herkömmliche Werkzeuge aus der Optimierungsforschung (Operations Research, OR) sind zwar mathematisch ausgefeilt, erfordern aber meist detailliertes Expertenwissen und reagieren nur begrenzt auf neue Daten. Durch Methoden des maschinellen Lernens (Machine Learning, ML) lassen sich wiederum große Datenmengen verarbeiten und daraus Muster er-kennen, sie sind jedoch oft intransparent und ungeeignet für Entscheidungsfindung unter komplexen Nebenbedingungen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;KI-Systeme im Einklang mit ethischen Prinzipien&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Genau hier setzt CoRDS an: OR und ML werden zu datenbasierten Optimierungsverfahren kombiniert, die strukturiert vorgehen. CoRDS entwickelt diese Methoden nicht nur weiter, sondern sorgt mit einem gezielten Trainingsprogramm dafür, dass sie in die Praxis überführt werden – etwa bei Partnern wie Hapag-Lloyd, Allianz, Sanquin, Elsevier, OPTANO oder Cargoful. Das Besondere daran: Die Methoden sollen nicht nur technisch leistungsfähiger, sondern auch vertrauenswürdig im Sinne europäischer KI-Regulierungen sein – also erklärbar, robust, fair und nachvollziehbar.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Zentrum von CoRDS steht ein interdisziplinäres Doktorand*innennetzwerk mit 15 individuell betreuten Promotionsprojekten. Die Forschungsthemen reichen von Deep Reinforcement Learning (Tiefes Verstärkungslernen) für Logistikprozesse, über transparente Zuordnungsverfahren in wissenschaftlichen Begutachtungssystemen, bis hin zu fairen Optimierungsmodellen für Organtransplantationen. Alle Doktorand*innen durchlaufen mindestens eine mehr-monatige Industrie-Secondment bei einem der Unternehmenspartner, um die entwickelten Methoden direkt an realen Problemen zu erproben. Ergänzt wird dies durch PhD-Schools, On-line-Seminare, eine geplante MOOC-Serie (offene Online-Kurse) sowie gemeinsame Publikationen, Open-Source-Toolboxen und Benchmarks, um den Wissenstransfer nachhaltig zu sichern.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Mit CoRDS schaffen wir eine Brücke zwischen zwei Welten – Optimierungsforschung und maschinelles Lernen“, erklärt Professor Dr. Kevin Tierney, Koordinator des Projekts. „Dabei entwickeln wir nicht nur innovative Technologien, sondern auch eine neue Generation von Expert*innen, die diese verantwortungsvoll einsetzen können. Uns geht es um praxisnahe, vertrauenswürdige Systeme, die Organisationen in ganz Europa dabei unterstützen, bessere Entscheidungen zu treffen – und das im Einklang mit ethischen Prinzipien.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Warum CoRDS ein europäisches Schlüsselprojekt ist&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Projekt ist laut Tierney in mehrfacher Hinsicht von strategischer Bedeutung für die europäische Innovationslandschaft: Erstens stellt es ein dringend benötigtes Ausbildungsangebot für ein neues Berufsprofil bereit – Expert*innen an der Schnittstelle zwischen KI, Optimierung und Ethik. Zweitens fördert es den Aufbau vertrauenswürdiger KI-Systeme, die mit den neuen EU-Regulierungen im Einklang stehen und auf gesellschaftliche Akzeptanz zielen. Drittens fokussiert CoRDS auf reale Anwendungsfelder mit hoher gesellschaftlicher Relevanz: Transport, Gesundheit, Energieeffizienz, Publikationsprozesse und Industrieproduktion. Nicht zuletzt leistet das Projekt einen Beitrag zu mehreren UN-Nachhaltigkeitszielen, etwa zur Klimaschutzstrategie, zum Zugang zu Gesundheitsversorgung und zu mehr Chancengleichheit.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Innovative Ausbildungsnetzwerk&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das EU-Forschungsrahmenprogramm „Horizont 2020“ fördert das Netzwerk als Marie Skłodowska-Curie Innovative Training Network (Innovative Ausbildungsnetzwerk, ITN). Durch die neuen Bewilligungen ist die Universität Bielefeld an insgesamt zwölf ITN beteiligt. Die Netz-werke forschen unter anderem in den Disziplinen Chemie, Erziehungswissenschaft, Informatik, Physik, Psychologie und Wirtschaftswissenschaften. Fünf dieser Netzwerke leitet die Universität Bielefeld als Koordinatorin.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/zimmer-f-uuml-r-internationale</guid>
      <title>Zimmer f&amp;uuml;r internationale Studierende gesucht </title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/zimmer-f-uuml-r-internationale</link>
      <pubDate>Fri, 23 May 2025 13:54:11 +0200</pubDate>
      <category>Studium &amp; Lehre</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">(Nr. 57/2025) Vom 5. bis 29. August werden noch 40 freie Zimmer in Bielefeld oder der näheren Umgebung für die internationale Studierende der Sommerdeutschkurse gesucht.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Sommerdeutschkurse an der Universität Bielefeld
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Nr. 57/2025) &lt;b&gt;Jedes Jahr machen sich rund 120 internationale Gaststudierende auf die Reise nach Bielefeld, um an einem vierwöchigen Sommerdeutschkurs an der Universität teilzunehmen. Vom 5. bis 29. August werden noch 40 freie Zimmer in Bielefeld oder der näheren Umgebung für die internationalen Studierenden gesucht.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Neben dem täglichen Deutschkurs lernen die Studierenden durch fachspezifische Projekte und Exkursionen Land und Leute kennen. Ohne Gastfamilien wäre ein solches Abenteuer nicht möglich. Gastfamilie werden kann jede*r: Paare mit und ohne Kinder, Alleinerziehende, gleichgeschlechtliche Paare, Senior*innen, Alleinstehende oder Wohngemeinschaften. Als Dankeschön erhalten die Gastgeber*innen eine Aufwandsentschädigung. 
Interessierte können sich per Mail an sommerkurse@uni-bielefeld.de melden. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weitere Informationen: 
&lt;a href=&quot;http://www.uni-bielefeld.de/sommerkurse/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;www.uni-bielefeld.de/sommerkurse/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/wessen-fu-szlig-ball-herz</guid>
      <title>Wessen Fu&amp;szlig;ball-Herz schl&amp;auml;gt schneller beim Pokalfinale? </title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/wessen-fu-szlig-ball-herz</link>
      <pubDate>Wed, 21 May 2025 10:00:04 +0200</pubDate>
      <category>Forschung &amp; Wissenschaft</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <category>homepage</category>
          <atom:summary type="html">(Nr. 56/2025) Ausweitung der Fußballfieber-Studie auf Fans des VfB Stuttgart

In ganz Deutschland fiebern Fußballfans dem DFB-Pokalfinale am Samstag, 24. Mai, entgegen – vor allem natürlich in Stuttgart und Bielefeld. Doch lässt sich das Fußball-Fieber auch objektiv messen? Diese Frage stellen Forschende der Universität Bielefeld in Kooperation mit der Wissenswerkstadt Bielefeld. Im Rahmen einer ungewöhnlichen Studie wollen sie herausfinden, welchen Einfluss das Spiel auf Vitalfunktionen wie Puls und Stress-Level bei den Fans hat. 
</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Ausweitung der Fußballfieber-Studie auf Fans des VfB Stuttgart
&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;In ganz Deutschland fiebern Fußballfans dem DFB-Pokalfinale am Samstag, 24. Mai, entgegen – vor allem natürlich in Stuttgart und Bielefeld. Doch lässt sich das Fußball-Fieber auch objektiv messen? Diese Frage stellen Forschende der Universität Bielefeld in Kooperation mit der Wissenswerkstadt Bielefeld. Im Rahmen einer ungewöhnlichen Studie wollen sie herausfinden, welchen Einfluss das Spiel auf Vitalfunktionen wie Puls und Stress-Level bei den Fans hat. Dafür werden Smartwatches am Handgelenk genutzt. Nachdem eine bereits gestartete Erhebung unter Arminia-Anhänger*innen auch bundesweit auf großes Interesse gestoßen ist, haben die Forschenden beschlossen, für eine Ausweitung der Studie auch Fans des VfB Stuttgart aufzunehmen.

&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;br&gt;„Uns haben viele Nachfragen dazu erreicht, sodass wir spontan reagiert haben“, berichtet Studienleiter Professor Dr. Christian Deutscher von der Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft an der Universität Bielefeld. „Uns interessiert, ob sich ein kulturelles Phänomen messbar machen lässt“, sagt Professorin Dr. Christiane Fuchs, Leiterin der Data-Science-Gruppe an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität. Die Forschenden machen es sich zu Nutze, dass viele Menschen inzwischen sogenannte Smartwatches tragen, die Daten zu Herzfrequenz, Bewegung und andere Werte aufzeichnen. Die Daten sollen helfen zu verstehen, wie intensiv Fans den Sport erleben.&lt;br&gt;

&lt;br&gt;So wollen die Forschenden nicht nur herausbekommen, wie sehr Chancen, Tore und Foul-Pfiffe den Puls der Anhänger während der Partie schneller schlagen lassen. Sie interessiert auch der Abgleich mit den Daten im Alltag vor und nach der Partie. Und durch die Ausweitung der Studie um VfB-Anhänger*innen ist auch ein Vergleich beider Fan-Lager möglich. 

&lt;br&gt;&lt;br&gt;„Jetzt könnten wir ein bisschen ketzerisch fragen, wessen Herz wohl mehr für den eigenen Verein schlägt – das der Arminen oder das der Stuttgarter?“, scherzt Christian Deutscher. Bei der körperlichen Reaktion der Fans stellt sich die Frage, ob es einen Unterschied macht, dass die eigene Mannschaft der Favorit oder der krasse Außenseiter ist. 

&lt;br&gt;&lt;br&gt;An der Fußballfieber-Studie teilnehmen können alle, die eine Smartwatch des Herstellers Garmin, einem der Marktführer, besitzen. Das US-Unternehmen bietet Forschenden weltweit einen Zugang, um datenschutzkonform an Daten von Kunden zu gelangen, die sich freiwillig für wissenschaftliche Studien angemeldet haben. „Andere Smartwatch-Marken mussten bei diesem schlanken Studiendesign leider außen vor gelassen werden“, erklärt Christiane Fuchs.

&lt;br&gt;&lt;br&gt;Alle Teilnehmenden müssen sich einmalig per Link anmelden und brauchen danach nichts mehr zu tun – außer das Spiel zu verfolgen und dabei das Gadget am Handgelenk zu tragen. Die für das Studienformat ausgewählten Fitness-Daten werden per Synchronisation mit der Garmin-App an die Forschenden übermittelt.

&lt;br&gt;&lt;br&gt;Knapp 200 Arminia-Fans haben sich bereits für die Studie angemeldet. Unter den VfB-Anhänger*innen würden die Forschenden aufgrund der Kürze der Zeit gern auf 100 Teilnehmende kommen. Erste Ergebnisse der Studie werden zeitnah nach dem Pokalfinale veröffentlicht.

&lt;br&gt;&lt;br&gt;Weitere Informationen:
&lt;br&gt;•	Fans des VfB Stuttgart können sich auf folgender Website anmelden: 
www.unibi.de/herz-fuer-vfb&lt;br&gt;•	Anhänger der Arminia können sich weiterhin registrieren unter: 
www.unibi.de/herz-fuer-arminia&lt;br&gt;•	Gemeinsame &lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/l-auml-sst-sich-fu#mainSection&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pressemitteilung &lt;/a&gt;von Wissenswerkstadt und Universität Bielefeld (14.05.2025): „Lässt sich Fußball-Fieber messen?“ 

Kontakt:
Prof. Dr. Christian Deutscher, Universität Bielefeld 
Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft 
Telefon 0521 106-2006
E-Mail: christian.deutscher@uni-bielefeld.de 
&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/erkl-auml-rungen-von-ki</guid>
      <title>Erkl&amp;auml;rungen von KI im Kontext betrachten </title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/erkl-auml-rungen-von-ki</link>
      <pubDate>Mon, 19 May 2025 11:47:36 +0200</pubDate>
      <category>Forschung &amp; Wissenschaft</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen</handle>
      <name>Pressemitteilungen (bis 07/2025)</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <category>homepage</category>
          <atom:summary type="html">(Nr. 55/2025) Transregio 318 lädt zur 3. Konferenz an der Universität Bielefeld ein 

Wie können Erklärungen von Künstlich Intelligenten Systemen verständlich gestaltet werden, und welche Rolle spielt der Kontext dabei? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der 3. TRR 318-Konferenz „Contextualizing Explanations“ („Erklärungen kontextualisieren“), die am 17. und 18. Juni in Bielefeld stattfindet. Veranstalter ist der Sonderforschungsbereich/Transregio (TRR) 318 der Universitäten Bielefeld und Paderborn. </atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Transregio 318 lädt zur 3. Konferenz an der Universität Bielefeld ein&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Wie können Erklärungen von Künstlich Intelligenten Systemen verständlich gestaltet werden, und welche Rolle spielt der Kontext dabei? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der 3. TRR 318-Konferenz „Contextualizing Explanations“ („Erklärungen kontextualisieren“), die am 17. und 18. Juni in Bielefeld stattfindet. Veranstalter ist der Sonderforschungsbereich/Transregio (TRR) 318 der Universitäten Bielefeld und Paderborn. Internationale Wissenschaftler*innen werden ihre aktuellen Forschungsarbeiten und -ansätze im Bereich Erklärbarer Künstlicher Intelligenz austauschen. Weitere wissenschaftliche Impulse kommen von renommierten Keynote-Speakern.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Systeme mit Künstlicher Intelligenz (KI) werden immer häufiger in sensiblen Anwendungsfeldern eingesetzt, in denen Fehlentscheidungen gravierende Folgen haben können – beispielsweise in der Medizin oder im Finanzwesen. Indem KI-Systeme transparent gemacht werden, lässt sich eine effektive Kontrolle sicherstellen, die Nutzer*innen befähigt, Entscheidungen auf KI-Basis zu hinterfragen. „Damit Nutzer*innen selbstbestimmt handeln können, müssen Erklärungen von KI-Entscheidungen sachdienlich sein und ausreichende Informationen liefern“, sagt Professor Dr. Philipp Cimiano, stellvertretender Sprecher des TRR 318. „Da keine Erklärung allen Anforderungen genügt, verfolgt der TRR 318 den Ansatz, Nutzer*innen die Möglichkeit zu geben, KI-Erklärungen aktiv mitzugestalten und nach ihren Bedürfnissen zu steuern.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf der 3. TRR 318-Konferenz beziehen die Forschenden den Kontext mit in den Erklärprozess ein. „Dabei ist Kontext dynamisch“, erklärt Mitorganisatorin Professorin Dr.-Ing. Anna-Lisa Vollmer. „Zunächst kann es für die Erklärung relevant sein, dass eine Person einen anderen sprachlichen und kulturellen Hintergrund hat. Das kann aber schnell an Bedeutung verlieren, wenn beispielsweise drängender ist, dass die Person wenig Zeit hat und die Erklärung kürzer ausfallen muss. Auch der Raum, in dem die Erklärung gegeben wird, kann manchmal relevant sein.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Professor Dr. Benjamin Paaßen ergänzt: „Nutzer*innen gewinnen durch die Kontextualisierung von KI-Erklärungen mehr Verständnis und Kontrolle über die Prozesse. Die Vorträge auf der TRR 318-Konferenz verdeutlichen, wie vielfältig Kontext sein kann und welche Auswirkungen er auf die Nutzer*innen hat.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Eingeladene Sprecher*innen&lt;br&gt;&lt;/b&gt;Die Konferenz startet am Dienstag mit einem Keynote-Vortrag von Dr. Kacper Sokol. Er forscht in der „Medical Data Science“-Gruppe der ETH Zürich. In seinem Vortrag zieht er ein breites Spektrum an relevanten interdisziplinären Erkenntnissen heran und schlägt vor, die Entscheidungsfindung des Menschen auf datengesteuerte Weise zu unterstützen. Der zweite Keynote-Vortrag wird von Professorin Dr. Virginia Dignum, von der Umeå Universität per Videozuschaltung gehalten. Sie stellt die aktuellen EU-Debatten zur KI-Regulierung vor und diskutiert, wie sichergestellt werden kann, dass technologischer Fortschritt mit ethischer und rechtlicher Verantwortung einhergeht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am zweiten Konferenztag erwartet die Teilnehmenden der Keynote-Vortrag von Professor Dr. Angelo Cangelosi von der Universität Manchester. Sein Vortrag trägt den Titel „The Importance of Starting Small with Baby Robots” („Warum es wichtig ist, mit Baby-Robotern klein anzufangen“). Cangelosi stellt Beispiele vor, wie Roboter Sprache lernen können, und diskutiert wichtige Prinzipien wie „klein anfangen“, was bedeutet, dass Roboter mit einfachen Konzepten und Aufgaben beginnen. Außerdem geht er auf die Vor- und Nachteile von fundamentalen Modellen in der Robotik sowie auf Fragen zu erklärbarer KI (XAI) und Vertrauen ein.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Konferenz schließt mit einer Podiumsdiskussion, bei der Mitglieder anderer Forschungsverbünde verschiedene Kontexte für Erklärungen diskutieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Journalist*innen sind herzlich eingeladen, über die Veranstaltung zu berichten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Weitere Informationen:&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://trr318.uni-paderborn.de/&quot;&gt;Website&lt;/a&gt; des TRR 318&lt;br&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://trr318.uni-paderborn.de/konferenzen/measuring-understanding&quot;&gt;Website&lt;/a&gt; der Konferenz „Contextualizing Explanations“&lt;br&gt;Anmeldung zur Konferenz (bis 1.6.2025)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Kontakt:&lt;/b&gt;&lt;br&gt;Prof. Dr. Philipp Cimiano, Prof. Dr. Benjamin Paaßen, Prof. Dr.-Ing. Anna-Lisa Vollmer,&lt;br&gt;Universität Bielefeld&lt;br&gt;E-Mail: communication@trr318.uni-paderborn.de.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/s/QBOEC?viewIndex=0&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; abrufbar.&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
  </channel>
</rss>