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    <title>Medizin</title>
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    <description>Blog - Medizinische Fakultät</description>
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    <lastBuildDate>Wed, 15 Apr 2026 08:00:00 +0200</lastBuildDate>
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      <title>Kombinierte Online-Therapie will R&amp;uuml;ckfallrisiko senken</title>
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      <pubDate>Mon, 12 Jan 2026 12:32:08 +0100</pubDate>
      <category>Forschung</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin</handle>
      <name>Medizin</name>
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          <atom:summary type="html">Mit der vom gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) in Höhe von 4,5 Millionen Euro geförderten Studie „EVA-RADIUS“ startet das Evangelische Klinikum Bethel (EvKB) ein innovatives Versorgungskonzept, kombiniert aus Online- und persönlicher Therapie, das die Behandlung von Menschen nach einem Alkoholentzug entscheidend verbessern soll. Denn für die meisten Betroffenen beginnt nach dem Entzug eine Phase mit hohem Rückfallrisiko und fehlenden Therapieangeboten.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;Digitale Hilfe für die Zeit nach dem Entzug
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Kombinierte Online-Therapie will Rückfallrisiko senken&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Bielefeld-Bethel.&lt;/b&gt; Mit der vom gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) in Höhe von 4,5 Millionen Euro geförderten Studie „EVA-RADIUS“ startet das Evangelische Klinikum Bethel (EvKB) ein innovatives Versorgungskonzept, kombiniert aus Online- und persönlicher Therapie, das die Behandlung von Menschen nach einem Alkoholentzug entscheidend verbessern soll. Denn für die meisten Betroffenen beginnt nach dem Entzug eine Phase mit hohem Rückfallrisiko und fehlenden Therapieangeboten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schätzungen zufolge sind in Deutschland rund 1,5 bis 2 Millionen Menschen alkoholabhängig – mit Folgen, die von schweren körperlichen und psychischen Problemen bis hin zu erheblichen Belastungen im sozialen und beruflichen Umfeld reichen. „Wichtig ist, dass Betroffene wissen: Sie können etwas tun und in spezialisierten Einrichtungen wie Bethel wirksame Hilfe erhalten“, betont Univ.-Prof. Dr. med. Martin Driessen, Direktor der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie im EvKB.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Während ein Alkoholentzug für viele Betroffene ein wichtiger Schritt ist, fehlt nach der Entlassung oft die Anschlussbehandlung: Nur rund zehn Prozent der Patientinnen und Patienten erhalten zeitnah eine ambulante Psychotherapie oder Rehabilitation. Genau hier setzt „EVA-RADIUS“ an. Die Studie kombiniert persönliche therapeutische Gespräche mit der Online-Anwendung „RADIUS“, einem interaktiven Programm, das eine kontinuierliche Begleitung nach dem Entzug ermöglicht. „Das Programm bietet tägliche Impulse, fragt Stimmungen und Risikosituationen ab und hält alle Therapieinhalte weiter verfügbar“, erklärt Projektleiterin Martina Bertino. Über das Tool können Betroffene zudem jederzeit Nachrichten an ihr Therapeutenteam senden. Die digitalen Informationen machen die persönlichen Sitzungen effizienter, sodass mehr Menschen eine nahtlose Weiterbehandlung erhalten können.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Konzept basiert auf dem bewährten „Community Reinforcement Approach“ (deutsch: gemeindepsychiatrischer Verstärkeransatz), der individuelle und erreichbare Ziele in den Mittelpunkt stellt – sei es der Wiedereinstieg in den Beruf, die Wiedererlangung des Führerscheins oder des Kontaktes zu Kindern. Auch eine reduzierte Trinkmenge kann ein Erfolg sein. Ein Rückfall gilt nicht als Scheitern, sondern als möglicher Teil des therapeutischen Weges. Die Studie wird durch den Innovationsfonds mit 4,5 Millionen Euro gefördert und wurde 2024 gestartet. Bereits rund 50 Teilnehmende aus dem EvKB wurden eingeschlossen, weitere sind willkommen. Zufällig zugeordnet erhalten sie entweder das neue Versorgungskonzept oder die konventionelle Therapieform. „Alkoholsucht ist keine Willensschwäche“, betont Prof. Driessen. „Entscheidend ist der Mut, Hilfe anzunehmen – und jeder Schritt kann etwas bewegen.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Kontakt&lt;/b&gt;: Interessierte können sich auch anonym melden und sich informieren, Tel. 0521 – 77279460.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Partner der Studie „EVA-RADIUS“
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
•	Charité – Universitätsmedizin Berlin
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;•	Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;•	Universitätsklinikum Essen
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;•	Health &amp;amp; Medical School Potsdam
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;•	Klinikum Ernst von Bergmann Potsdam
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;•	Circumradius (Entwicklung der Anwendung „RADIUS“)&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/water-iv-studie-am-klinikum</guid>
      <title>WATER-IV-Studie am Klinikum Lippe Klinische Pr&amp;uuml;fung zur Aquablation-Therapie bei lokalisiertem Prostatakrebs startet</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/water-iv-studie-am-klinikum</link>
      <pubDate>Mon, 22 Dec 2025 08:55:44 +0100</pubDate>
      <category>Forschung</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin</handle>
      <name>Medizin</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">Am Klinikum Lippe startet die internationale, prospektive und randomisierte WATER-IV-Studie 
zur Untersuchung der Aquablation-Therapie bei Männern mit lokalisiertem Prostatakrebs. Es 
handelt sich um die erste klinische Studie am Klinikum Lippe, die im Rahmen eines 
Zulassungsverfahrens der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) 
durchgeführt wird.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Am Klinikum Lippe startet die internationale, prospektive und randomisierte WATER-IV-Studie 
zur Untersuchung der Aquablation-Therapie bei Männern mit lokalisiertem Prostatakrebs. Es 
handelt sich um die erste klinische Studie am Klinikum Lippe, die im Rahmen eines 
Zulassungsverfahrens der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) 
durchgeführt wird.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Initiator der Studie ist der Hersteller PROCEPT Biorobotics, Entwickler des Aquabeam®-Systems, mit 
dem die Aquablation-Therapie durchgeführt wird. In der WATER-IV-Studie wird die Sicherheit und 
Wirksamkeit der Aquablation bei Patienten mit niedrigem bis mittelhohem Risiko für lokalisierten 
Prostatakrebs untersucht. Die Studienteilnehmenden werden per Zufallsprinzip entweder einer 
Aquablation-Therapie oder einer radikalen Prostatektomie zugeteilt und über einen Zeitraum von bis 
zu zehn Jahren nachbeobachtet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Aquablation-Therapie ist ein robotergestütztes, minimalinvasives resektives Verfahren, bei dem 
Prostatagewebe über die Harnröhre entfernt wird. Sie kommt am Klinikum Lippe bereits seit 
mehreren Jahren erfolgreich bei Patienten mit Symptomen des unteren Harntrakts (LUTS) infolge 
einer gutartigen Prostatavergrößerung (BPH) zum Einsatz. Das Verfahren ist unabhängig von Größe 
und Form der Prostata anwendbar.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Charakteristisch für die Aquablation ist der Einsatz eines hitzefreien Hochdruck-Wasserstrahls, mit 
dem das erkrankte Prostatagewebe präzise entfernt wird. Es handelt sich dabei um das bislang 
einzige robotergesteuerte Verfahren dieser Art. Die Planung und Durchführung erfolgen auf Basis 
einer kombinierten endoskopischen Darstellung und transrektalen Ultraschallbildgebung. Vor 
Beginn der Gewebeabtragung wird die Prostata individuell kartografiert, um exakt festzulegen, 
welche Areale entfernt und welche funktionell relevanten Strukturen geschont werden sollen. Ziel ist 
es insbesondere, Bereiche zu vermeiden, deren Verletzung mit irreversiblen Komplikationen wie 
Inkontinenz, Erektions- oder Ejakulationsstörungen einhergehen könnte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die eigentliche Gewebeabtragung erfolgt robotergestützt mit hoher Präzision, Gleichmäßigkeit und 
Planbarkeit. Der Operateur kann den Ablauf jederzeit beeinflussen oder bei Bedarf unterbrechen. 
Nach Abschluss der Aquablation wird eine minimale Kauterisation durchgeführt, um potenzielle 
Blutungen zu vermeiden. Der Eingriff erfolgt stationär in Narkose und dauert in der Regel weniger als 
eine Stunde.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Langzeitdaten aus klinischen Studien zur Anwendung der Aquablation bei gutartiger 
Prostatavergrößerung zeigen eine nachhaltige Symptomlinderung über mindestens fünf Jahre. 
Zudem weisen die Studien auf eine sehr niedrige Rate irreversibler funktioneller Komplikationen hin. 
In den vorliegenden Daten bleiben Kontinenz und Erektionsfähigkeit vollständig erhalten, und der 
Großteil der Patienten bewahrt auch die Ejakulationsfähigkeit. Diese funktionellen Ergebnisse 
werden auf das gewebeschonende, hitzefreie und präzise Vorgehen der Aquablation zurückgeführt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die WATER-IV-Studie soll nun klären, welchen Stellenwert dieses etablierte Verfahren auch in der 
Behandlung ausgewählter Patienten mit lokalisiertem Prostatakrebs einnehmen kann. Die Studie 
wird überwiegend an spezialisierten Zentren in den USA durchgeführt. Das Klinikum Lippe ist das 
einzige Krankenhaus in Deutschland, das an der WATER-IV-Studie teilnimmt. Geleitet wird die Studie 
von Univ.-Prof. Dr. Karl-Dietrich Sievert, Direktor der Universitätsklinik für Urologie am 
Universitätsklinikum OWL Campus Klinikum Lippe. Die Durchführung erfolgt in enger 
interdisziplinärer Zusammenarbeit mit dem Universitätsinstitut für Radiologie sowie dem Institut für 
Pathologie.&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/forschungsprofil-medizin-erste-klausurtagung-der</guid>
      <title>Forschungsprofil Medizin: Erste Klausurtagung der Professor*innen</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/forschungsprofil-medizin-erste-klausurtagung-der</link>
      <pubDate>Wed, 19 Nov 2025 08:47:23 +0100</pubDate>
      <category>Forschung</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin</handle>
      <name>Medizin</name>
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          <atom:summary type="html">Am 14. und 15. November fand im Lindhotel in Rietberg die erste gemeinsame Klausurtagung aller Professor*innen der Medizinischen Fakultät OWL statt. Das Ziel: Die Vernetzung untereinander zu fördern und das Forschungsprofil weiterzuentwickeln. Die Klausurtagung war dabei der Startschuss zu einem fortlaufenden Prozess.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;Am 14. und 15. November fand im Lindhotel in Rietberg die erste gemeinsame Klausurtagung aller Professor*innen der Medizinischen Fakultät OWL statt. Das Ziel: Die Vernetzung untereinander zu fördern und das Forschungsprofil weiterzuentwickeln. Die Klausurtagung war dabei der Startschuss zu einem fortlaufenden Prozess.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Ich freue mich sehr über die konstruktive und produktive Zusammenarbeit, das tolle Miteinander und den offenen Austausch“, so Dekanin Prof’in Dr. Claudia Hornberg. „Die Tagung hat wertvolle Vernetzungen ermöglicht, die auch für zukünftige Forschungsentwicklungen und gemeinsame Projekte von großer Bedeutung sein werden. Über die zahlreichen positiven Rückmeldungen haben wir uns sehr gefreut.  Viele neue Kontakte und Ideen sind entstanden.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Rahmen der Tagung wurde zunächst ein Überblick über aktuelle Forschungsaktivitäten und -kooperationen gegeben. Darauf aufbauend diskutierten die Teilnehmenden, wie bestehende Schwerpunkte weiterentwickelt und neue strategische Forschungsfelder identifiziert werden können. Dafür arbeiteten die knapp 60 Teilnehmenden in verschiedenen thematischen Workshops zusammen und tauschten in intensiven Gesprächen ihre Ideen aus, um Anknüpfungspunkte zu entdecken und die Forschungsfelder weiterzuentwickeln.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Abendvortrag „Impulse für eine qualitätsorientierte Forschungsbewertung in der Praxis“ von Dr. Sebastian Major, QUEST Center des Berlin Institute of Health (BIH) an der Charité, lieferte interessante Denkanstöße und führte zu einem spannenden Austausch zur Bewertung der Qualität von Forschung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Prof. Dr. med. Stefan Herzig, Präsident der TH Köln von 2018 bis 2024 und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Medizinischen Fakultät OWL seit ihren Anfängen, moderierte die Tagung mit Feingefühl und Stringenz.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Prozess zur Weiterentwicklung des Forschungsprofils der Fakultät wird auch nach der Klausurtagung in den verschiedenen Themenfeldern und gebildeten Strategiegruppen fortgeführt. Dabei werden Kooperationen mit den weiteren Fakultäten sowie der aktuell laufende Profilbildungsprozess der Universität mitberücksichtigt.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;  &lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
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      <title>Antiobiotica Awareness: WHO-Aktionstag Prognose: Ebenso viele Todesf&amp;auml;lle durch Resistenzen wie durch Krebs</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/antiobiotica-awareness-who-aktionstag-prognose</link>
      <pubDate>Tue, 18 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
      <category>Forschung</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin</handle>
      <name>Medizin</name>
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          <atom:summary type="html">Der „Antibiotic Awareness Day“ am 18. November und die folgende „Antibiotic Awareness Week“ der Weltgesundheitsorganisation (WHO) rücken den verantwortungsvollen Umgang mit Antibiotika ins Licht der Öffentlichkeit. Ein Expertenteam des Evangelischen Klinikums Bethel (EvKB) engagiert sich auf vielen Ebenen dafür, gibt Tipps für den Umgang und räumt mit Mythen auf.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Antiobiotica Awareness: WHO-Aktionstag
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Prognose: Ebenso viele Todesfälle durch Resistenzen wie durch Krebs&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bielefeld-Bethel. Der „Antibiotic Awareness Day“ am 18. November und die folgende 
„Antibiotic Awareness Week“ der Weltgesundheitsorganisation (WHO) rücken den 
verantwortungsvollen Umgang mit Antibiotika ins Licht der Öffentlichkeit. Ein Expertenteam des 
Evangelischen Klinikums Bethel (EvKB) engagiert sich auf vielen Ebenen dafür, gibt Tipps für den 
Umgang und räumt mit Mythen auf.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ob eine Mandelentzündung, ein Harnwegsinfekt oder ein entzündeter Mückenstich – viele 
Menschen haben schon häufig ein Antibiotikum von ihrem Arzt verschrieben bekommen. Dank 
Antibiotika können wir bakterielle Infektionen überwinden, und viele von uns verdanken ihnen 
das Leben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Damit Antibiotika überlebenswichtige Retter in der Not bleiben, ist ein bewusster Umgang mit 
ihnen entscheidend. „Die Angst vor Resistenzen ist so alt wie das Antibiotikum selbst“ erläutert 
Univ.-Prof. Dr. Hendrik Bracht, stellvertretender Direktor der Universitätsklinik für 
Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin, Transfusionsmedizin und Schmerztherapie am 
EvKB.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Denn ein unsachgemäßer Einsatz kann Resistenzen begünstigen. „Antibiotika werden auch 
immer wieder verschrieben, wenn Erkrankungen durch Viren oder Pilze verursacht werden. Dazu 
kommt ein oft prophylaktischer Einsatz im großen Stil in der Nahrungsmittelproduktion“, ergänzt 
Univ.-Prof. Dr. Hendrik Bracht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein Fakt, der fatale Folgen für unser aller Leben haben kann. Es sei perspektivisch möglich, dass 
bei einigen gefährlichen Erkrankungen kein wirksames Antibiotikum mehr zur Verfügung stehen 
könnte. „Es gibt düstere Szenarien, die bei einer Fortsetzung der aktuellen Entwicklung bis zum 
Jahr 2050 weltweit ebenso viele Todesfälle durch nicht mehr behandelbare Infektionen wie durch 
Krebs prognostizieren.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vor diesem Hintergrund macht sich das EvKB auf vielen Ebenen für den verantwortungsvollen 
Umgang stark. „Es gilt, Antibiotika so rational wie möglich zu nutzen“, erklärt der 
Intensivmediziner und ergänzt: „Beim mengenmäßigen Einsatz befinden wir uns im unteren 
Drittel unter den Krankenhäusern in Deutschland.“ Das gelinge nur durch einen systematischen 
Umgang mit dem Thema.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der größte Hebel ist für Univ.-Prof. Bracht neben der Abklärung der bakteriellen Ursache eine 
möglichst kurze Einnahmedauer. „Es ist ein Mythos, dass man eine Packung Antibiotikum immer 
bis zum Ende nehmen sollte. Man sollte auf seinen Arzt hören und sich nicht an der 
Packungsgröße orientieren.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Global gesehen, könnten dadurch große Mengen eingespart und Erregerresistenzen vermieden 
werden. Denn in Ländern wie Griechenland, in denen Antibiotika frei verkäuflich sind, seien die 
Zahlen für Verbrauch und Resistenzen vergleichsweise hoch. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Ein Grund für die unnötige Einnahme kann auch die gelernte Erwartungshaltung von Patienten 
sein, ein Antibiotikum verschrieben zu bekommen“, sagt Dr. Ina Vedder. Die Fachärztin für 
Anästhesiologie und Intensivmedizin gehört zur eigens eingerichteten klinikübergreifenden 
Stabsstelle für Klinische Infektiologie, die sich bereits seit 2017 im EvKB dafür einsetzt, 
Resistenzentwicklungen im Krankenhaus zu vermeiden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Wir beraten die Kollegen auf der Intensivstation und weiteren Stationen, auf denen besonders 
sensible Patienten behandelt werden, bei der Auswahl des richtigen Antibiotikums und bei der 
Therapiedauer im Sinne eines rationalen Einsatzes.“ Das Team nimmt in Zusammenarbeit mit 
Kolleginnen und Kollegen der Klinikapotheke und der Mikrobiologie die Aufgabe des 
sogenannten „Antibiotic Stewardship“ (ABS) wahr, begleitet Visiten und steht allen Kollegen im 
EvKB und Krankenhaus Mara auf Anfrage zur Verfügung. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein Tipp von Dr. Ina Vedder: „Ich möchte allen Menschen, die glauben, an einer Penicillin-Allergie 
zu leiden, Mut machen, das zu überprüfen.“ Denn diese Einschätzung habe sich als falsch 
herausgestellt. Es handelt sich vielmehr um Nebenwirkungen. „Penicillin ist das älteste und bei 
vielen Erkrankungen das bis heute wirksamste Antibiotikum.“ &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch die jüngsten Patienten können auf einen bewussten Antibiotika-Einsatz zählen. „Man weiß, 
dass die häufigsten Krankheiten im Kindesalter viral verursacht sind“, erklärt Dr. Janina Soler 
Wenglein, stellvertretende Leitende Ärztin der Notaufnahme im Kinderzentrum Bethel. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sie macht sich auch in Forschungsprojekten und über die Klinikgrenzen hinaus im ABS-Netzwerk 
Westfalen-Lippe für eine sinnvolle Antibiotikaverordnung stark. „Ein wichtiges Thema ist die 
Zusammenarbeit von niedergelassenen Kollegen und den Kliniken im Sinne einer möglichst 
geringen bakteriellen Resistenzentwicklung. Das funktioniert hier in der Region hervorragend.“ &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein Engagement mit großer Bedeutung, bedenkt man, dass wir schon heute von resistenten 
Erregern umgeben sind, die überall zu finden sind und zum Beispiel auch über eine Verletzung 
den Weg in den Körper finden können.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die aufwändige Behandlung von Patienten mit Resistenzen unter höchsten hygienischen 
Standards gehöre auch schon heute zum Alltag des Intensivteams, berichtet Univ.-Prof. Dr. 
Hendrik Bracht. Dazu komme, dass es für die Pharma-Industrie wenig lukrativ sei, neue 
Antibiotika zu entwickeln. „Wir möchten den „Antibiotic Awareness Day“ nutzen, um alle 
Menschen für dieses Thema zu sensibilisieren und die Wirkung lebensrettender Antibiotika zu 
erhalten.“&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>    </item>
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      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/autoimmun-epilepsie-mara-baut-wissensvorsprung</guid>
      <title>Autoimmun-Epilepsie: Mara baut Wissensvorsprung durch neue Forschung aus </title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/autoimmun-epilepsie-mara-baut-wissensvorsprung</link>
      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 14:47:41 +0100</pubDate>
      <category>Forschung</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin</handle>
      <name>Medizin</name>
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          <atom:summary type="html">Bereits vor rund zehn Jahren wurde entdeckt, dass viele Patienten durch den Einsatz von Immunmedikamenten wie Kortison in kurzer Zeit von akuten Entzündungen und dadurch ausgelösten Anfällen geheilt werden können. Doch im Krankenhaus Mara fiel auf, dass nicht alle Patienten auf die Therapie ansprachen. </atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Autoimmun-Epilepsie: Mara baut Wissensvorsprung durch neue Forschung aus &lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Das Krankenhaus Mara ist die größte Einrichtung in Deutschland für die Behandlung von Epilepsien. Patienten profitieren dort auch von der Forschung rund um autoimmun verursachte Anfallsleiden. Die Ergebnisse reichen von neuer Hoffnung bis Heilung. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Universitätsklinik für Epileptologie im Krankenhaus Mara in Bielefeld-Bethel versorgt bereits seit 1932 Patienten mit Epilepsie und Anfallsleiden. Pro Jahr werden rund 5.000 Patienten aus ganz Europa behandelt, die auf die einzigartige Expertise in Bethel vertrauen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Zu unserem Selbstverständnis gehört auch, neue Therapieansätze zu begründen und uns in Wissenschaft und Forschung zu engagieren“, betont Univ.-Prof. Dr. Christian G. Bien, Direktor der Universitätsklinik für Epileptologie im Krankenhaus Mara.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;So wurde im Krankenhaus Mara zum Beispiel 1991 die Epilepsiechirurgie eingeführt und 1997 die erste Klinik für Epilepsie-Rehabilitation eröffnet. Aufbauend auf dieser Tradition liegt ein aktueller Forschungsschwerpunkt auf autoimmun verursachten Anfallsleiden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei einer sogenannten „Autoimmun-Enzephalitis“ greift das Immunsystem das Gehirn hat. „Es kommt zu einer Entzündung des Gehirns, welche sich durch epileptische Anfälle und Gedächtnisstörungen zeigen kann“, erklärt Oberärztin Dr. Anna Rada, die maßgeblich an den aktuellen Forschungsprojekten beteiligt ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Besondere Stärke bei chronischen Verläufen
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bereits vor rund zehn Jahren wurde entdeckt, dass viele Patienten durch den Einsatz von Immunmedikamenten wie Kortison in kurzer Zeit von akuten Entzündungen und dadurch ausgelösten Anfällen geheilt werden können. Doch im Krankenhaus Mara fiel auf, dass nicht alle Patienten auf die Therapie ansprachen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei einigen entwickelte sich entgegen allen Hoffnungen eine chronische Epilepsie mit anhaltenden Anfällen. Das Mara-Forschungsteam hat eine entsprechende Definition und Diagnosekriterien für diese chronischen Verläufe erarbeitet und 2023 im Fachjournal „Epilepsia“ veröffentlicht.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Diese Forschungsergebnisse ermöglichen es, zwischen heilbaren und chronischen Verläufen von autoimmun verursachten Anfallsleiden zu differenzieren und jeweils zielgerichtete Therapien einzuleiten“, erklärt Univ.-Prof. Bien.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Weltweit größte Kohorte mit speziellen Antikörpern
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Häufig führt ein Forschungsergebnis zum nächsten Thema: Denn bei vielen Patienten mit chronischem Verlauf wurde über die Labordiagnostik eine Gemeinsamkeit festgestellt: Es wurden sogenannte GAD-Antikörper diagnostiziert, die spezielle Strukturen im Gehirn angreifen.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In einer aktuell veröffentlichten Studie ist es gelungen, diese Form von Epilepsie als eigenständiges Syndrom zu definieren. „Ein zentrales Ergebnis ist, dass diese Patienten trotz der fortbestehenden Anfälle ein vergleichsweise normales Leben führen können. Die Patienten gehen ihrem Beruf nach und ihr kognitiver Zustand verschlechtert sich mit der Zeit nicht “, berichtet Dr. Anna Rada. Ein Ergebnis, das diese Form von anderen Epilepsien unterscheidet und Betroffenen große Hoffnung schenkt.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In die Studie sind von 2011 bis 2022 Daten von gut 80 Patienten eingeflossen – die bislang weltweit größte Kohorte dieser seltenen Erkrankung. „Unsere Stärke ist, dass wir viele Patienten über viele Jahre begleiten und somit auch spezielle Aspekte bei chronischen Verläufen herausarbeiten können“, betont Univ.-Prof. Dr. Christian Bien.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Internationales Renommee
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Studie wurde im Juli dieses Jahres in der renommierten US-amerikanischen Fachzeitschrift „Neurology: Neuroimmunology &amp;amp; Neuroinflammation“ veröffentlicht. Zudem hat Univ.-Prof. Dr. Christian Bien einen zusammenfassenden Artikel zum aktuellen Stand der Forschung für „Nature Reviews Neurology“ mit verfasst, der ebenfalls in diesem Jahr erschienen ist. „Das ist eine bedeutende Zeitschrift und eine große Ehre“, erklärt er.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Von Bedeutung für Patienten ist auch eine weitere Studie unter Federführung Bethels in Kooperation mit 14 Zentren und Kliniken weltweit aus dem Jahr 2024, in die Daten von knapp 1.000 Patientinnen und Patienten eingeflossen sind. Veröffentlicht wurde diese Studie ebenfalls erstmals in „Neurology: Neuroimmunology &amp;amp; Neuroinflammation“.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dank ihr dürfen viele Patienten mit einer heilbaren Autoimmun-Epilepsie hoffen, bereits nach drei statt bislang zwölf anfallsfreien Monaten wieder Autofahren zu dürfen. Das ist bei bestimmten diagnostizierten Antikörpern (NMDAR und LGI1) möglich, die stellvertretend für eine schnelle und dauerhafte Heilung stehen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Erfolge motivieren zur weiteren Forschung
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Ich freue mich sehr darüber, dass wir vielen Patienten heute viel besser helfen können als noch zu Beginn meiner ärztlichen Laufbahn“, sagt Univ.-Prof. Bien. „Mir macht es Freude, an neuen Erkenntnissen mitzuarbeiten, viel zu lernen und die Ergebnisse direkt zum Wohl der Patienten anwenden zu können“, ergänzt Dr. Rada. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Anna Rada wird durch das „Female Clinician Scientist Fellowships“ der Medizinischen Fakultät OWL gefördert, das Chancengerechtigkeit und die Vereinbarkeit von Wissenschaftskarriere und Familie an Hochschulen verbessern soll.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit Erfolg – die Mutter von drei Kindern arbeitet und forscht in Teilzeit und ist auf dem Weg zur Habilitation. Und die nächsten Forschungsthemen des Mara-Teams sind bereits in Planung. „Jede neue Erkenntnis trägt zu einer verbesserten Versorgung unserer Patienten bei“, fassen Univ.-Prof. Bien und Dr. Anna Rada ihre Motivation zusammen.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;  
&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</description>    </item>
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      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/dr_lorenz_dehn_erh%C3%A4lt_den</guid>
      <title>Dr. Lorenz Dehn erhält den DGPPN-Preis 2023</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/dr_lorenz_dehn_erh%C3%A4lt_den</link>
      <pubDate>Thu, 7 Dec 2023 12:08:21 +0100</pubDate>
      <category>Forschung</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin</handle>
      <name>Medizin</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">&lt;p&gt;
Die „Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, 
Psychosomatik und Nervenheilkunde“ (DGPPN) würdigt Dehns Arbeit zur 
Integration psychisch erkrankter Menschen mit dem DGPPN-Preis für 
Versorgungsforschung in Psychiatrie und Psychotherapie 2023. &lt;br&gt;&lt;/p&gt;</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Dr. Lorenz Dehn erhält den DGPPN-Preis 2023 &lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die „Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde“ (DGPPN) würdigt Dehns Arbeit zur Integration psychisch erkrankter Menschen mit dem DGPPN-Preis für Versorgungsforschung in Psychiatrie und Psychotherapie 2023. Lorenz Dehn ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Medizinischen Fakultät OWL, Lehrbeauftragter in der Psychologie sowie Arbeitsgruppenleiter am Universitätsklinikum OWL. &lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der psychologische Psychotherapeut konzentriert sich in seiner Forschung auf die Evaluation sozialpsychiatrischer Versorgungsangebote in den Bereichen Arbeit, Beschäftigung und Wohnen. Sein Hauptinteresse liegt darin, herauszufinden, wie die berufliche und soziale Teilhabe von Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen verbessert werden kann. Außerdem untersucht er, wie Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen die Teilnahme an (sozial-)psychiatrischer Forschung selbst erleben und aus welchen Gründen sie sich daran beteiligen. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wurde am 29. November beim DGPPN-Kongress in Berlin verliehen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
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      <title> Medizin für alle</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/medizin_f%C3%BCr_alle</link>
      <pubDate>Thu, 7 Dec 2023 10:22:34 +0100</pubDate>
      <category>Forschung</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin</handle>
      <name>Medizin</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <category>forschung</category>
          <category>studium&amp;lehre</category>
          <description>&lt;p&gt;&lt;span&gt;Barrieren abbauen und eine gerechtere Medizin für alle 
verwirklichen – das sind Ziele der Medizinischen Fakultät OWL der 
Universität Bielefeld. Mit dem Forschungsprofil „Medizin für Menschen 
mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen“ sollen Benachteiligungen
 identifiziert und angehende Ärzt*innen schon im Studium für inklusive 
Medizin sensibilisiert werden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://aktuell.uni-bielefeld.de/2023/11/28/medizin-fuer-alle/&quot;&gt;Weiterlesen. &lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
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      <title>Neurochirurg Matthias Simon an Spitze europäischer Fachgesellschaft</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/neurochirurg_matthias_simon_an_spitze</link>
      <pubDate>Tue, 21 Nov 2023 14:20:00 +0100</pubDate>
      <category>Forschung</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin</handle>
      <name>Medizin</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">&lt;p&gt;&lt;b&gt;Wiederwahl&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;Bereits zum zweiten Mal wurde Univ.-Prof. Dr. Matthias Simon Mitte September in Barcelona in die Spitze der European Association of Neurosurgical Societies (EANS) gewählt. &lt;br&gt;&lt;/p&gt;</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Wiederwahl&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Bereits zum zweiten Mal wurde 
Univ.-Prof. Dr. Matthias Simon Mitte September in Barcelona in die 
Spitze der European Association of Neurosurgical Societies (EANS) 
gewählt.

&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Univ.-Prof. Dr. Matthias Simon leitet die Sektion Neuro-Onkologie. „Ich freue mich, dass ich mich als Sektionsleiter für zwei weitere Jahre für die Förderung des wissenschaftlichen Austauschs auf europäischer Ebene und weltweit einsetzen kann“, sagt der Direktor der Universitätsklinik für Neurochirurgie am Evangelischen Klinikum Bethel (EvKB).&amp;nbsp; Die EANS zählt als Vereinigung der Neurochirurgischen Fachgesellschaften Europas in ihren Reihen herausragende Wissenschaftler. Insgesamt besteht sie aus 20 nationalen Gesellschaften und mehr als 2.500 individuellen Mitgliedern. Die Förderung des fachlichen Austausches über Ländergrenzen hinweg sowie die Umsetzung von aktuellem medizinischem Wissen in Leitlinien für die Praxis gehören zu den Schwerpunkten der EANS. Innerhalb dieser europäischen Institution leitet Univ.-Prof. Dr. Matthias Simon, seit 2016 Ärztlicher Leiter der Neurochirurgie am EvKB und seit 2023 Lehrstuhlinhaber des Faches Neurochirurgie an der medizinischen Fakultät der Universität Bielefeld, die größte der insgesamt neun Sektionen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;Dabei gehört es zu seinen Aufgaben, zusammen mit einem Team weiterer Neurochirurgen aus ganz Europa, das Univ.-Prof. Dr. Matthias Simon nun zusammenstellt, die jährlichen EANS-Kongresse mit vorzubereiten und weitere Kanäle für den Austausch von Wissen über Ländergrenzen hinweg zu implementieren. So hat er bereits ein mehrfach jährlich stattfindendes Webinar zur onkologischen Neurochirurgie ins Leben gerufen. Auch wissenschaftliche Projekte und insbesondere die Erstellung Europäischer Leitlinien stehen ganz oben auf der To-Do-Liste. Darüber hinaus engagiert er sich auch in der Aus- und Weiterbildung und hat u. a. das Curriculum für die beim neurochirurgischen Nachwuchs beliebten EANS Kurse mit erarbeitet. Dabei kommen junge Neurochirurginnen und -chirurgen über einen Zeitraum von vier Jahren in unterschiedlichen Ländern Europas zu Kursen und Weiterbildungen zusammen. Prof. Simon: „Die Neurochirurgie entwickelt sich rasant. Aktuelles Wissen zum Wohle der Patientinnen und Patienten nutzbar zu machen, daran arbeite ich international.“&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/geschlechtersensible_forschung_f%C3%BCr_die_gesamte</guid>
      <title> Geschlechtersensible Forschung für die gesamte Gesellschaft</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/geschlechtersensible_forschung_f%C3%BCr_die_gesamte</link>
      <pubDate>Thu, 12 Oct 2023 12:21:38 +0200</pubDate>
      <category>Forschung</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin</handle>
      <name>Medizin</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <category>forschung</category>
          <category>gender</category>
          <category>lehre</category>
          <category>studium</category>
          <description>&lt;p&gt;Im akademischen Jahr 2023/24 übernimmt Professorin Dr. Londa Schiebinger die Gender-Gastprofessur an der Universität Bielefeld. Die Gleichstellungskommission der Medizinischen Fakultät OWL sowie die Arbeitsgruppe Geschlechtersensible Medizin haben die Wissenschaftshistorikerin eingeladen. Schiebinger ist John L. Hinds Professorin für Wissenschaftsgeschichte an der Stanford University und Gründungsdirektorin von „Gendered Innovations in Science, Health &amp;amp; Medicine, Engineering, and Environment“ – ein Projekt, das Spitzenleistungen in Wissenschaft und Technik durch die Integration von geschlechtsspezifischen und intersektionalen Analysen im Forschungsdesign aufzeigt und fördert. Seit Jahren beschäftigt sich die US-Amerikanerin mit der Frage, warum es wichtig ist, dass wissenschaftliche Analysen geschlechtsspezifisch angelegt sind – also das biologische und soziale Geschlecht (im Englischen „sex“ und „gender“) einbeziehen – und wie sich die Kategorien von Geschlecht in Forschungs- und Lehrstrukturen integrieren lassen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://aktuell.uni-bielefeld.de/2023/10/12/geschlechtersensible-forschung-fuer-die-gesamte-gesellschaft/&quot;&gt;Weiterlesen&amp;nbsp;&lt;/a&gt; &lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/die_lehren_aus_der_pandemie</guid>
      <title>Die Lehren aus der Pandemie </title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/die_lehren_aus_der_pandemie</link>
      <pubDate>Fri, 21 Jul 2023 11:39:35 +0200</pubDate>
      <category>Forschung</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin</handle>
      <name>Medizin</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">&lt;b&gt;Bielefelder Professorin leitet EU-Expert*innengruppe&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die 
Pandemie hat die Menschen in so gut wie allen Bereichen ihres Lebens 
tangiert. Einige sind von den pandemiebedingten Einschränkungen jedoch 
härter getroffen worden als andere. Eine Expert*innengruppe der 
Europäischen Kommission hat sich speziell mit den Auswirkungen von Covid
 19 auf die Gleichstellung der Geschlechter in Forschung und Innovation 
befasst. Die Bielefelder Professorin Dr. med. Sabine Oertelt-Prigione 
leitete diese Sachverständigengruppe, die im Dezember 2021 eingesetzt 
wurde. Die Ergebnisse konnten nun in dem Report „Covid 19 impact on 
gender equality in research &amp;amp; innovation“ („Auswirkungen von Covid 
19 auf die Gleichstellung der Geschlechter in Forschung und Innovation“)
 veröffentlicht werden.&lt;b&gt;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Bielefelder Professorin leitet EU-Expert*innengruppe&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Die
 Pandemie hat die Menschen in so gut wie allen Bereichen ihres Lebens 
tangiert. Einige sind von den pandemiebedingten Einschränkungen jedoch 
härter getroffen worden als andere. Eine Expert*innengruppe der 
Europäischen Kommission hat sich speziell mit den Auswirkungen von Covid
 19 auf die Gleichstellung der Geschlechter in Forschung und Innovation 
befasst. Die Bielefelder Professorin Dr. med. Sabine Oertelt-Prigione 
leitete diese Sachverständigengruppe, die im Dezember 2021 eingesetzt 
wurde. Die Ergebnisse konnten nun in dem Report „Covid 19 impact on 
gender equality in research &amp;amp; innovation“ („Auswirkungen von Covid 
19 auf die Gleichstellung der Geschlechter in Forschung und Innovation“)
 veröffentlicht werden.&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Ziel unserer Arbeit war es den 
Status Quo aufzuzeigen. Wie ist der bestehende Zustand? Was ist bisher 
passiert? Daraus sollten Empfehlungen resultieren, wie es zukünftig 
besser gemacht werden kann“, erklärt Sabine Oertelt-Prigione. Der 
Bericht hebt in seinen vier Hauptkapiteln insbesondere die 
geschlechtsspezifischen Auswirkungen der Pandemie auf die akademische 
Produktivität, den wissenschaftlichen Nachwuchs und die Vereinbarkeit 
von Beruf und Privatleben hervor. Die 12 Mitglieder des 
Expert*innen-Teams waren aufgrund ihrer Expertise und wegen ihres 
Engagements in strukturellen EU-Projekten ausgewählt worden. Untersucht 
wurden institutionelle Reaktionen auf die pandemiebedingten 
Veränderungen. Ziel war es auch ungesehene und marginalisierte 
Erfahrungen in der Wissenschaft aufzuzeigen und Lösungsansätze 
anzubieten.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Vorteile für bereits gut vernetzte Wissenschaftler*innen&lt;br&gt;&lt;/b&gt;„Gut
 etablierte Wissenschaftler*innen hatten die besseren Chancen, ihre 
Forschung und Karrieren ohne große Einschränkungen weiterzuführen“, sagt
 Oertelt-Prigione: „Aber gerade Frauen, noch dazu mit Care-Verantwortung
 für Kinder oder Angehörige, mussten ihre beruflichen Ziele oft 
zurückstecken. Auch junge Forschende, die noch kein etabliertes Netzwerk
 hatten, waren von der eingeschränkten Mobilität und dem Ausfall von 
netzwerkfördernden Veranstaltungen, wie Tagungen und Konferenzen, 
ungleich stärker betroffen, als ihre etablierten Kolleg*innen.“ Es werde
 Jahre dauern, um diese verpasste Zeit in den wissenschaftlichen 
Karrieren wieder aufzuholen, ist sich Oertelt-Prigione sicher. Wenn es 
denn überhaupt möglich ist, denn teils notwendige Karriereschritte, wie 
beispielsweise Auslandsaufenthalte, könnten eventuell wegen einer nicht 
mehr weiter aufzuschiebenden Familienplanung nicht nachgeholt werden. 
„Es ist deshalb wichtig für die Zukunft zu klären, wie junge 
Wissenschaftler*innen hier unterstützt werden können“, sagt 
Oertelt-Prigione.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Ziel ist inklusive Gleichstellungspolitik im Europäischen Forschungsraum&lt;/b&gt;&lt;br&gt;Die
 Empfehlungen, die in dem Report ausgesprochen werden, richten sich an 
politische Entscheidungsträger*innen auf nationaler und EU-Ebene, 
Forschungsförderorganisationen und Forschungseinrichtungen. Sie bieten 
den Mitgliedstaaten und Organisationen die Möglichkeit, die Lehren aus 
der Pandemie auf die Entwicklung einer inklusiven Gleichstellungspolitik
 im Europäischen Forschungsraum anzuwenden. „Es wird immer mehr 
Notsituationen geben. Klimawandel, ökonomische Krisen, Kriege – das 
System wird immer weiteren Stressoren ausgesetzt sein“, erläutert 
Oertelt-Prigione: „Wichtig ist deshalb, dass sich Institutionen intern 
damit auseinandersetzen, wie sie sich den Ungleichheiten stellen können 
und wie für die Zukunft Instrumente entwickelt werden können, um 
Ausgleiche zu schaffen.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Mitglieder der Sachverständigengruppe
 kamen aus Deutschland, Dänemark, Italien Finnland, Portugal, Israel, 
Spanien, Ungarn, Belgien und Großbritannien. Im März 2022 nahm die 
Gruppe ihre Aktivitäten auf, gefolgt von mehreren virtuellen Treffen und
 einem hybriden Workshop mit Forschung &amp;amp; Innovation-Akteur*innen im 
Oktober 2022 in Brüssel.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Weitere Informationen:&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;https://op.europa.eu/de/home&quot;&gt;Website&lt;/a&gt; des Amts für Veröffentlichungen der Europäischen Union.&lt;br&gt;&lt;a href=&quot;https://op.europa.eu/en/publication-detail/-/publication/cee1e9a7-ea92-11ed-a05c-01aa75ed71a1/language-en&quot;&gt;Hier&lt;/a&gt; ist der Volltext des Berichts zu lesen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Kontakt:&lt;br&gt;&lt;/b&gt;Prof’in Dr. Sabine Oertelt-Prigione, Universität Bielefeld &lt;br&gt;Medizinische Fakultät OWL&lt;br&gt;Telefon 0521 106-86621&lt;br&gt;E-Mail: sabine.oertelt-prigione@uni-bielefeld.de&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das Bildmaterial ist&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/VEQ0J&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;&amp;nbsp;abrufbar. &lt;br&gt;&lt;/div&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/zweite_ausschreibung_der_female_clinician</guid>
      <title>Zweite Ausschreibung der Female Clinician Scientist Fellowships</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/zweite_ausschreibung_der_female_clinician</link>
      <pubDate>Thu, 22 Jun 2023 13:00:00 +0200</pubDate>
      <category>Forschung</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin</handle>
      <name>Medizin</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">&lt;b&gt;Die Medizinische Fakultät OWL schreibt zum zweiten Mal die Female Clinician Scientist Fellowships (FCSF) als Förderlinie des &lt;a href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/medizin/karriere/clinician-scientist/&quot;&gt;Clinician Scientist Programms (CSP)&lt;/a&gt; aus. Bewerbungen können bis zum 27.08.2023 eingereicht werden.&lt;/b&gt;</atom:summary>          <description>&lt;b&gt;Die Medizinische Fakultät OWL schreibt zum zweiten Mal die Female Clinician Scientist Fellowships (FCSF) als Förderlinie des &lt;a href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/medizin/karriere/clinician-scientist/&quot;&gt;Clinician Scientist Programms (CSP)&lt;/a&gt; aus. Bewerbungen können bis zum 27.08.2023 eingereicht werden.&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;br&gt;Mit der &lt;a href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/medizin/karriere/dokumente/Ausschreibung-FCSF-Pilot-06-23.pdf&quot;&gt;Ausschreibung&lt;/a&gt; der Female Clinician Scientist Fellowships verfolgt die Medizinische Fakultät OWL das Ziel, zur Verbesserung der Geschlechtergerechtigkeit sowie besseren Vereinbarkeit von Wissenschaftskarriere, klinischer Tätigkeit und Care-Aufgaben beizutragen. Das Fellowship bietet klinisch-wissenschaftlich tätigen Ärztinnen eine partielle Freistellung von klinischen Aufgaben zur Schaffung geschützter und planbarer Forschungszeit. Auf diese Weise ermöglicht es, Forschung und klinischen Alltag miteinander zu vereinen und schafft so hervorragende Bedingungen für die (Weiter-)Entwicklung klinisch-wissenschaftlicher Karrieren und das Vorantreiben einer Habilitation.&lt;br&gt;Die Förderlinie wird über Mittel aus dem Programm „Chancen ergreifen, Forschung und Familie fördern – Programm für chancengerechte Hochschulmedizin in Nordrhein- Westfalen (&lt;a href=&quot;https://www.land.nrw/pressemitteilung/chancengerechte-hochschulmedizin-programm-unterstuetzt-medizinische-fachbereiche&quot;&gt;FF-Med&lt;/a&gt;)” des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW finanziert.&lt;br&gt;Im Rahmen der ersten Ausschreibung konnten bereits erfolgreich drei klinisch tätige Frauen des Universitätsklinikums OWL gefördert werden. &lt;a href=&quot;https://aktuell.uni-bielefeld.de/2023/04/18/medizinische-fakultaet-owl-foerdert-forschungskarrieren-von-aerztinnen/&quot;&gt;Hier geht es zu den Portraits der Geförderten.&lt;/a&gt;&lt;br&gt;Bewerben können sich alle promovierten Ärztinnen, die ihre wissenschaftliche Tätigkeit (wieder) intensivieren möchten und zum geplanten Start der Förderung an einer Universitätsklinik des UK OWL beschäftigt sind (Details siehe &lt;a href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/medizin/karriere/dokumente/Richtlinien-FCSF-Pilot-06-23.pdf&quot;&gt;Förderrichtlinien&lt;/a&gt;).&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;a href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/medizin/karriere/clinician-scientist/&quot;&gt;Hier finden Sie weitere Informationen zur aktuellen Ausschreibung sowie alle Informationen zum Clinician Scientist Programm (CSP).&lt;/a&gt;&lt;br&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/wie_der_klimawandel_unsere_gesundheit1</guid>
      <title>Wie der Klimawandel unsere Gesundheit beeinflusst</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/wie_der_klimawandel_unsere_gesundheit1</link>
      <pubDate>Thu, 1 Jun 2023 10:18:15 +0200</pubDate>
      <category>Forschung</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin</handle>
      <name>Medizin</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <description>&lt;p&gt;Am 7. Juni richtet die Arbeitsgruppe 1 „Sustainable 
Environmental Health Sciences“ der Medizinischen Fakultät OWL eine 
interdisziplinäre Online-Tagung zu den „Auswirkungen des Klimawandels 
auf unsere Lebensumwelt &amp;amp; Gesundheit“ aus. Die Online-Tagung findet 
im Rahmen des Forschungsprojektes „Implementierung von Klima(schutz-) 
und Gesundheitsaspekten in die Lehre von medizinischen und medizinnahen 
Studiengängen (MedKlimaGesund)“ statt, gefördert durch die Dr. Pritzsche
 Stiftung im Stifterverband.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://aktuell.uni-bielefeld.de/2023/06/01/wie-der-klimawandel-unsere-gesundheit-beeinflusst/&quot;&gt;Hier&lt;/a&gt; weiterlesen. &lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/richtiges_ma%C3%9F_an_therapie_f%C3%BCr</guid>
      <title> Richtiges Maß an Therapie für chronisch Erkrankte finden</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/richtiges_ma%C3%9F_an_therapie_f%C3%BCr</link>
      <pubDate>Wed, 17 May 2023 11:40:52 +0200</pubDate>
      <category>Forschung</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin</handle>
      <name>Medizin</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <description>&lt;p&gt;Die Behandlung chronischer Krankheiten ist komplex, gerade wenn 
Menschen mehrfach erkrankt sind – und das ist in einer älter werdenden 
Gesellschaft immer häufiger der Fall. Professorin Christiane Muth will 
Ärzt*innen schon im Studium besser auf die Herausforderungen vorbereiten
 und die hausärztliche Versorgung stärken.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://aktuell.uni-bielefeld.de/2023/05/09/das-richtige-mass-an-therapie-fuer-chronisch-erkrankte-finden/&quot;&gt;Weiterlesen.&lt;/a&gt; &lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/medizinische_fakult%C3%A4t_owl_f%C3%B6rdert_forschungsvorhaben</guid>
      <title>Medizinische Fakultät OWL fördert Forschungsvorhaben von Ärztinnen</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/medizinische_fakult%C3%A4t_owl_f%C3%B6rdert_forschungsvorhaben</link>
      <pubDate>Wed, 19 Apr 2023 08:43:43 +0200</pubDate>
      <category>Forschung</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin</handle>
      <name>Medizin</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Medizinische Fakultät OWL fördert Forschungsvorhaben von Ärztinnen&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Eine hohe Wochenstundenzahl im Schichtdienst definiert den Arbeitsalltag an Krankenhäusern. Zusätzlich zur klinischen Tätigkeit zu forschen und zu lehren, bringt einen deutlichen Mehraufwand mit sich. Insbesondere Frauen entscheiden sich aufgrund individueller und struktureller Bedingungen – zum Beispiel, wenn zusätzlich noch Care-Aufgaben hinzukommen – gegen eine wissenschaftlich-klinische Karriere. Um diesem Phänomen entgegen zu wirken, bietet die Medizinische Fakultät OWL der Universität Bielefeld erstmals „Female Clinician Scientist Fellowships“ an.&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Medizinische Fakultät OWL fördert Forschungsvorhaben von Ärztinnen&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Female Clinician Scientist Fellowships für drei promovierte Ärztinnen des Universitätsklinikums OWL&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Eine hohe Wochenstundenzahl im Schichtdienst definiert den Arbeitsalltag an Krankenhäusern. Zusätzlich zur klinischen Tätigkeit zu forschen und zu lehren, bringt einen deutlichen Mehraufwand mit sich. Insbesondere Frauen entscheiden sich aufgrund individueller und struktureller Bedingungen – zum Beispiel, wenn zusätzlich noch Care-Aufgaben hinzukommen – gegen eine wissenschaftlich-klinische Karriere. Um diesem Phänomen entgegen zu wirken, bietet die Medizinische Fakultät OWL der Universität Bielefeld erstmals „Female Clinician Scientist Fellowships“ an. Die Fellowships ermöglichen kontinuierliche und planbare Zeiträume für die Forschung der Ärztinnen. Die Förderung ist damit eine wichtige Gleichstellungsmaßnahme, um dem Drop-out von Frauen auf dem Weg zur Habilitation entgegenzuwirken.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;Drei Ärztinnen wurden für die neue Förderung ausgewählt. „Die drei Fellows haben uns durch eine vielversprechende Kombination aus wissenschaftlicher Vorerfahrung und qualitativ hochwertigen Forschungsvorhaben überzeugt“, sagt Dr. med. Sabine Oertelt-Prigione Professorin für Geschlechtersensible Medizin an der Medizinischen Fakultät OWL und Mitglied der Auswahlkommission für das Female Clinican Scientist Fellowship. Die ausgewählten Ärztinnen sind am Universitätsklinikum OWL in der Patient*innenversorgung tätig, sind promoviert und haben ihre fachärztliche Weiterbildung bereits abgeschlossen oder werden diese bald abschließen.&lt;br&gt;Die Fellows sind:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Dr. med. Anna-Maria Addicks&lt;/b&gt;&lt;br&gt;Sie arbeitet im Klinikum Lippe in der Klinik für Neurologie. Hier bietet die überregional zertifizierte Stroke-Unit Raum für Addicks’ Forschungsvorhaben: Sie identifiziert Risikofaktoren für Depressionen nach einem Schlaganfall. Dabei erforscht sie insbesondere den Einfluss von Gendereffekten und psychosozialer Unterstützung im ambulanten Verlauf und fokussiert auf die häusliche Versorgungs- und Betreuungssituation nach einem Schlaganfall. Die Ärztin betont, dass sowohl die an-schließende ambulante Nachversorgung als auch die Herausforderungen für die Personen innerhalb des Angehörigenkreises nicht zu unterschätzen sind. „Eine Depression nach einem Schlagan-fall tritt bei rund einem Drittel aller Betroffenen auf – eine Herausforderung für Patient*innen, Angehörige und die ambulante Versorgung.“ Für ihr Forschungsprojekt kooperiert Anna-Maria Addicks mit Professorin Dr. Katja Werheid und Dr. Simon Ladwig von der Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft der Universität Bielefeld, Experten für Post-Stroke-Depression, sowie mit Professorin Dr. med. Christiane Muth von der Arbeitsgruppe für Allgemein- und Familienmedizin der Medizinischen Fakultät OWL. Die klinische Begleitung übernimmt Professor Dr. med. Christoph Redecker vom Klinikum Lippe.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Dr. med. Anna Höink&lt;/b&gt;&lt;br&gt;Sie ist seit 2022 Oberärztin im Universitätsinstitut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Campus Klinikum Lippe. Bevor sie an das Universitätsklinikum OWL kam, arbeitete sie als Oberärztin im Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie der Uniklinik Köln und leitete dort die Sektion Thoraxradiologie. Sie identifiziert in ihrem Forschungsvorhaben Risikofaktoren für das Auftreten von Long Covid, die bei betroffenen Patient*innen gegebenenfalls bereits in Computertomographie-Untersuchungen der Lunge zum Zeitpunkt der Erstinfektion mit SARS-CoV-2 entdeckt werden können. „Bislang lag der wissenschaftliche Fokus auf der Diagnostik, Therapie und Prävention einer Covid-19-Infektion. Um jedoch auch die Mechanismen, die zu Long Covid führen, besser verstehen zu können, ist eine Intensivierung der radiologischen Forschung unerlässlich“, sagt Höink. Die klinische Begleitung übernimmt Professor Dr. Dr. med. Michel Eisenblätter, Leiter des Universi-tätsinstituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Klinikum Lippe. Die wissenschaft-liche Begleitung übernimmt Professorin Dr. med. Sabine Oertelt-Prigione, Leiterin der Arbeitsgrup-pe Geschlechtersensible Medizin an der Medizinischen Fakultät OWL.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Dr. med. Haang Jeung-Maarse&lt;/b&gt;&lt;br&gt;Sie ist seit 2015 Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und seit 2022 als Psychiaterin, Psychotherapeutin und Neurowissenschaftlerin im Evangelischen Klinikum Bethel tätig. Ihre Expertise liegt in der Forschung von zwischenmenschlichen Entscheidungen bei Patient*innen mit einer Persönlichkeitsstörung. Sie forscht zu der Frage, ob sich bei Individuen mit psychopathischen Persönlich-keits-eigenschaften die Fähigkeit zur Empathie beeinflussen lässt und ob eine höhere Empathiefä-higkeit zu einer weniger starken Verfolgung von Eigeninteressen führt. „Persönlichkeitsstörungen sind nicht in Kategorien zu denken, sondern Persönlichkeitsmerkmale bestimmen je nach Ausprä-gung den individuellen Charakter eines Menschen. Aus diesem Grund erforsche ich – anstelle von einzelnen Diagnosen – die Ausprägungen von Persönlichkeitsmerkmalen und deren Auswirkungen auf unser Miteinander.“ Ihre Beobachtungen stützen sich auf Experimente aus den Verhaltenswirtschaftswissenschaften (behaviorale Ökonomie) in Kombination mit Methoden der klinischen Psychologie und Psychiatrie sowie den Neurowissenschaften. Professor Dr. med. Martin Driessen vom Evangelischen Klinikum Bethel begleitet das Forschungsvorhaben aus klinischer Perspektive. Professor Dr. Frank Neuner aus der Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft übernimmt die wissenschaftliche Begleitung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Das Fellowship im Überblick&lt;/b&gt;&lt;br&gt;Die finanzielle und strukturelle Unterstützung der Fellows wird aus Mitteln des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen – über das Programm „Chancen ergrei-fen, Forschung und Familie fördern – Programm für chancengerechte Hochschulmedizin in Nordrhein-Westfalen (FF-Med) bereitgestellt. Dabei erhält jede geförderte Ärztin bis zu 50.000 Euro. Ziel der „Female Clinican Scientist Fellowships“ ist es, zu einer Verbesserung der Geschlechtergerechtigkeit beizutragen und Frauen auf dem Weg zur Habilitation durch die anteilige Freistellung von klinischen Aufgaben und so entstehende Freiräume für Forschungsaktivitäten gezielt zu fördern. Das Fellowship knüpft an nationale und internationale Beispiele der Hochschulmedizin an. Eine zweite Aus-schreibungsrunde ist für 2023 geplant. Das Fellowship ist Teil des Clinician Scientist Programms der Medizinischen Fakultät OWL.&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weitere Informationen:&lt;br&gt;Hier auf &lt;a href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/medizin/karriere/foerderung/clinician-scientist/&quot;&gt;Website&lt;/a&gt; zum Clinician Scientist Programms der Medizinischen Fakultät OWL.&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/mentoring_programm_movement_med_ist</guid>
      <title>Mentoring-Programm movement.med ist gestartet</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/mentoring_programm_movement_med_ist</link>
      <pubDate>Wed, 5 Apr 2023 09:49:08 +0200</pubDate>
      <category>Forschung</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin</handle>
      <name>Medizin</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">&lt;b&gt;Mentoring-Programm movement.med ist gestartet&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die Universität Bielefeld hat ein Mentoring-Programm für die Medizin aufgebaut. Die ersten 17 Ärztinnen und Wissenschaftlerinnen aus den drei Trägerkliniken des Universitätsklinikums OWL und der Medizinischen Fakultät OWL wurden jetzt (31.03.2023) feierlich willkommen geheißen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Mentoring-Programm movement.med ist gestartet&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;Medizinische Fakultät OWL fördert Frauen auf dem Weg zur Führungsposition in Forschung, Klinik und Management&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;Die Universität Bielefeld hat ein Mentoring-Programm für die Medizin aufgebaut. Die ersten 17 Ärztinnen und Wissenschaftlerinnen aus den drei Trägerkliniken des Universitätsklinikums OWL und der Medizinischen Fakultät OWL wurden jetzt (31.03.2023) feierlich willkommen geheißen.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;br&gt;„movement.med“ ist ein Programm der geschlechtergerechten Personalentwicklung. Hochqualifizierte Wissenschaftlerinnen und Ärztinnen werden hier in ihrer Karriereentwicklung gefördert. Die Teilnehmerinnen können sich im Rahmen von Mentoring-Beziehungen mit erfahrenen Personen aus der Hochschulmedizin besprechen und Einblicke in die ungeschriebenen Regeln des Wissenschafts- und Klinikbetriebs gewinnen. Außerdem tauschen sie sich in interdisziplinären Peer-Gruppen zu den Herausforderungen des wissenschaftlichen und klinischen Alltags aus. Ergänzend dazu werden Trainings zu karriererelevanten Themen angeboten. Der Fokus des Programms liegt darauf, den Blick für die eigenen Prioritäten zu schärfen, tragfähige Perspektiven für die Zukunftsgestaltung zu entwickeln und entsprechende Handlungsstrategien auszuloten.&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;br&gt;Das Mentoring-Angebot für Medizinerinnen besteht aus zwei Programmlinien, gestaffelt nach Karrierestufen. Die Programmlinie „movement.med I early career“ für die frühe Karrierephase dauert 18 Monate und ist im September 2022 in die erste Runde gegangen. Die Programmlinie „movement.med I advanced career“ für die fortgeschrittene Karrierephase dauert zwei Jahre und hat im März 2023 begonnen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;Anlässlich der feierlichen Eröffnung der neuen Programmlinien betont Professorin Marie I. Kaiser, die Prorektorin für Personalentwicklung und Gleichstellung: „Geschlechtergerechtigkeit ist eines der zentralen strategischen Ziele der Universität Bielefeld. Das Mentoring-Programm movement ist außerdem seit elf Jahren ein wichtiges Instrument unserer Karriereförderung.“ Über 400 Studentinnen, Doktorandinnen und promovierte Wissenschaftlerinnen mit Interesse an einer wissenschaftlichen Laufbahn haben seit dem Start an diesem Karriereentwicklungsprogramm teilgenommen. Mit der Medizin kommt nun eine neue Zielgruppe mit einem speziellen Arbeitsumfeld hinzu.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;Für Professorin Claudia Hornberg, Dekanin der Medizinischen Fakultät OWL, ist ein eigenes Mentoring-Programm für die Medizin ein „‘must have‘. Studien zufolge unterliegt der Zugang zu Netzwerken einem starken Gender Bias. Das heißt: Frauen haben deutlich weniger Chancen eingebunden und gefördert zu werden. Genau hier setzen seit den 90er Jahren formale Mentoring-Programme an und wollen Lücken schließen. Mittlerweile haben über 90 Prozent der Hochschulmedizin-Standorte solche Programme etabliert und ich freue mich sehr, dass wir in Bielefeld nun auch mit zwei Programmlinien aktiv Frauen dabei unterstützen, im klinischen oder medizinnahen Bereich Führungsverantwortung zu übernehmen.“ &lt;br&gt;Das hiesige Programm erstreckt sich auf die Fakultät und das Universitätsklinikum Ostwestfalen-Lippe.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/themen/movement/programm/movement-med/&quot;&gt;&lt;br&gt;https://www.uni-bielefeld.de/themen/movement/programm/movement-med/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
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      <title>Gemeinsame kardiovaskuläre und diabetologische Forschung und Lehre</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/gemeinsame_kardiovaskul%C3%A4re_und_diabetologische_forschung</link>
      <pubDate>Mon, 20 Mar 2023 15:22:14 +0100</pubDate>
      <category>Forschung</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin</handle>
      <name>Medizin</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">&lt;b&gt;Universität Bielefeld, Ruhr-Universität Bochum und Herz- und Diabeteszentrum NRW unterzeichnen Kooperationsvertrag&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die
 acht an die Ruhr-Universität Bochum berufenen Hochschullehrer*innen des
 Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, sollen zukünftig auch in
 Forschung und Lehre an der Medizinischen Fakultät OWL der Universität 
Bielefeld tätig werden. Einen entsprechenden Vertrag haben Dr. Karin 
Overlack, Geschäftsführerin des HDZ NRW, Professor Dr. Dr. h. c. Martin 
Paul, Rektor der Ruhr-Universität Bochum, sowie Professor Dr.-Ing. 
Gerhard Sagerer, Rektor der Universität Bielefeld, heute (20. März 2023)
 unterzeichnet.</atom:summary>          <description>&lt;b&gt;Universität Bielefeld, Ruhr-Universität Bochum und Herz- und Diabeteszentrum NRW unterzeichnen Kooperationsvertrag&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Die
 acht an die Ruhr-Universität Bochum berufenen Hochschullehrer*innen des
 Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, sollen zukünftig auch in
 Forschung und Lehre an der Medizinischen Fakultät OWL der Universität 
Bielefeld tätig werden. Einen entsprechenden Vertrag haben Dr. Karin 
Overlack, Geschäftsführerin des HDZ NRW, Professor Dr. Dr. h. c. Martin 
Paul, Rektor der Ruhr-Universität Bochum, sowie Professor Dr.-Ing. 
Gerhard Sagerer, Rektor der Universität Bielefeld, heute (20. März 2023)
 unterzeichnet.&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Das Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW) 
ist Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum und wird nun auch 
dauerhaft mit der Universität Bielefeld verbunden sein. Gegenstand der 
Kooperation ist die ständige universitätsübergreifende Kooperation in 
der kardiovaskulären (das Herz- und Gefäßsystem betreffende) und 
diabetologischen Forschung und Lehre. In diesem Rahmen werden die acht 
am HDZ NRW beschäftigten Professor*innen der Ruhr-Universität als 
Mitglieder der Medizinischen Fakultät OWL tätig. &lt;br&gt;&lt;br&gt;An den 
Berufungsverfahren der Ruhr-Universität Bochum für die Professuren am 
Herz- und Diabeteszentrum NRW wird die Universität Bielefeld zukünftig 
beteiligt. Die Ausschreibungen erfolgen abgestimmt und weisen die 
Kooperation als wichtige Aufgabe aus. Zudem entsendet die Medizinische 
Fakultät OWL ein Mitglied in die jeweilige Berufungskommission. Über die
 Entscheidung, wer berufen wird, stellen die beiden Universitäten 
Einvernehmen her. &lt;br&gt;&lt;br&gt;Die Professor*innen am HDZ NRW ergänzen an der
 Universität Bielefeld das bereits berufene und künftig zu berufene 
Kollegium des Universitätsklinikum OWL, insbesondere im kardiologischen 
und diabetologischen Bereich. Neben ihrer Lehre an der Ruhr-Universität 
Bochum geben sie zukünftig auch Lehrveranstaltungen in Bielefeld und 
bilden Bielefelder Studierende vor Ort in Bad Oeynhausen aus. Für 
Kooperationsprojekte und gemeinsame Aktivitäten mit dem Herz- und 
Dia-beteszentrum NRW stehen im Haushalt der Universität Bielefeld 
jährlich 600.000 Euro zur Verfügung.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Der Kooperationsvertrag 
wurde in enger Abstimmung mit den nordrhein-westfälischen Ministe-rien 
für Kultur und Wissenschaft sowie Arbeit, Gesundheit und Soziales 
erarbeitet.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professor Dr.-Ing. Gerhard Sagerer, Rektor der Universität Bielefeld: &lt;/b&gt;&lt;br&gt;„Das
 Herz- und Diabeteszentrum NRW ist eine exzellente universitäre 
Spezialklinik. Wir gewinnen mit dieser Kooperation einen herausragenden 
Partner für unsere medizinische Forschung und in diesen Fächern weitere 
hochkompetente Forschende und Lehrende. Ich bin der Ruhr-Universität 
Bochum und dem HDZ NRW sehr dankbar, dass sie diesen Weg der Kooperation
 mit uns gehen. Den beiden Ministerien danke ich für die Unterstützung.“&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. med. Jan Gummert, Ärztlicher Direktor des HDZ NRW: &lt;/b&gt;&lt;br&gt;„Wir
 sind hochmotiviert, unsere mehr als 30-jährigen Erfahrungen in der 
studentischen Lehre künftig auch den Studierenden in Bielefeld zukommen 
zu lassen. Als leistungsstarke Forschungseinrichtung freuen wir uns, die
 neugegründete Medizinische Fakultät OWL und deren neu berufene 
Ordinarien zu verstärken und als Bindeglied zu unserem langjährigen 
Kooperationspartner Ruhr-Universität Bochum zu fungieren.“&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Professor Dr. Martin Paul, Rektor der Ruhr-Universität Bochum:&lt;/b&gt;&lt;br&gt;„Die
 Ruhr-Universität Bochum fühlt sich der standortübergreifenden und 
regionalen Rolle der Universitätsmedizin verpflichtet und freut sich, 
dass durch die Zusammenarbeit mit der Universi-tät Bielefeld die 
Vernetzung in den Bereichen medizinische Ausbildung, Forschung und 
Translation in die Klinik weiter ausgebaut werden kann.“ &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Ina Brandes, Wissenschaftsministerin von Nordrhein-Westfalen: &lt;/b&gt;&lt;br&gt;„Die
 Kooperation des Herz- und Diabeteszentrums mit der neuen medizinischen 
Fakultät in Bielefeld ist eine gute Nachricht für Forschung und Lehre 
und für Patientinnen und Patienten in Nord-rhein-Westfalen. Junge 
Medizinerinnen und Mediziner werden auf Spitzenniveau ausgebildet und 
profitieren von den Stärken zweier exzellenter Standorte. Menschen mit 
Herz-, Kreislauf- und Diabeteserkrankungen können sich auf erstklassige 
Behandlungen verlassen.“&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Karl-Josef Laumann, Gesundheitsminister von Nordrhein-Westfalen: &lt;/b&gt;&lt;br&gt;„Das
 Herz- und Diabeteszentrum (HDZ) genießt als Zentrum der Spitzenmedizin 
weit über die Grenzen Nordrhein-Westfalens hinaus ein hervorragendes 
Ansehen. Ich freue mich, dass es nun neben der erfolgreichen 
Zusammenarbeit des HDZ mit der Ruhr-Universität Bochum auch eine 
Kooperation mit der Medizinischen Fakultät Ostwestfalen-Lippe in 
Bielefeld gibt. Die doppelte Anbindung an zwei medizinische Fakultäten 
in Nordrhein-Westfalen wird auch positiven Einfluss auf die hohe 
Behandlungsqualität im HDZ haben und den Patientinnen und Patienten zu 
Gute kommen. Für die Ausbildung der Medizinerinnen und Mediziner in 
unserem Land wird die Erfah-rung des HDZ einen gewinnbringenden Mehrwert
 bedeuten. Allen Beteiligten möchte ich meinen Dank für die 
Zusammenarbeit an einem so wichtigen Vorhaben für die Region 
Ostwestfalen-Lippe und dem Land Nordrhein-Westfalen insgesamt 
aussprechen.“&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Hintergrund:&lt;/b&gt;&lt;br&gt;Die Universitätsklinik Herz-
 und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen, Bad Oeynhausen, (HDZ NRW) ist 
ein international führendes Zentrum zur Behandlung von Herz-, Kreislauf-
 und Diabeteserkrankungen. Mit medizinischen Spitzenleistungen und einer
 in allen Bereichen vorgehaltenen Hochleistungsmedizin und -technologie 
ist das HDZ NRW nicht nur das größte Zentrum seiner Art in Deutschland, 
sondern zählt auch im europäischen Vergleich zu den ersten 
Klinikadressen. Unter einem Dach arbeiten fünf hochspezialisierte 
Universitätskliniken und –institute seit mehr als 30 Jahren 
interdisziplinär und erfolgreich zusammen. Das HDZ NRW ist seit 1989 
Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum (RUB).&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die 
Medizinische Fakultät OWL der Universität Bielefeld wurde 2018 
gegründet. Die ersten 60 Studierenden haben im Wintersemester 2021/2022 
ihr Medizinstudium begonnen. Der Modellstudiengang bietet den 
Studierenden eine fundierte Vorbereitung auf die komplexen Anforderungen
 ärztlichen Handelns und ermöglicht interessengeleitete Profilierungen 
und fokussiert zukunftsweisende Themen, wie die Zusammenarbeit mit 
anderen Berufsgruppen sowie die ambulante und digitale Medizin. Das 
Forschungsprofil „Medizin für Menschen mit Behinderungen und chronischen
 Erkrankungen“ ist von hoher gesellschaftlicher Relevanz. Drei klinische
 Standorte mit sich ergänzenden Profilen bieten hervorragende 
Voraussetzungen für universitätsmedizinische Patient*innenversorgung, 
Forschung und Lehre.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Das Bildmaterial ist &lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.canto.de/b/IFLC7&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; abrufbar.</description>    </item>
    <item>
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      <title>Stammzellforschung gemeinsam mit Schüler*innen</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/stammzellforschung_gemeinsam_mit_sch%C3%BCler_innen</link>
      <pubDate>Mon, 13 Mar 2023 11:21:49 +0100</pubDate>
      <category>Forschung</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin</handle>
      <name>Medizin</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">Am UniStem Day am 10. März öffnen weltweit Forschungseinrichtungen ihre 
Labore für interessierte Schüler*innen, um sich einen Tag lang gemeinsam
 der Stammzellforschung zu widmen – zum ersten Mal ist auch die 
Medizinischen Fakultät OWL der Universität Bielefeld mit dabei. Die 
Arbeitsgruppe ‚Biochemie und Molekulare Medizin‘ begrüßt 42 
Schüler*innen von Gymnasien aus OWL an der Universität.</atom:summary>          <description>&lt;b&gt;Am UniStem Day am 10. März öffnen weltweit Forschungseinrichtungen ihre Labore für interessierte Schüler*innen, um sich einen Tag lang gemeinsam der Stammzellforschung zu widmen – zum ersten Mal ist auch die Medizinischen Fakultät OWL der Universität Bielefeld mit dabei. Die Arbeitsgruppe ‚Biochemie und Molekulare Medizin‘ begrüßt 42 Schüler*innen von Gymnasien aus OWL an der Universität.&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;br&gt;„Der UniStem Day ermöglicht uns, jungen Menschen einen konkreten Eindruck vom Arbeiten in einem Forschungslabor zu vermitteln und sie für ein naturwissenschaftliches oder biomedizinisches Studium zu begeistern“, sagt Professor Dr. Sven Thoms, Leiter der Arbeitsgruppe ‚Biochemie und Molekulare Medizin‘ an der Medizinischen Fakultät OWL. Vor Ort erhalten die Schüler*innen Einblick in die aktuelle Forschungspraxis, dürfen selbst Stammzellen unter dem Mikroskop untersuchen und können so ihre theoretischen Kenntnisse aus dem Schulunterricht mit ersten praktischen Erfahrungen ergänzen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Stammzellforschung ermöglicht Grundlagenforschung und kann wesentlich dazu beitragen, die Ursachen von Krankheiten zu klären und neue Wirkstoffe und Therapien zu entwickeln. Durch den Einsatz von sogenannten induzierten Stammzellen in Krankheitsmodellen können Zellen untersucht werden, die sonst an erkrankten Patient*innen kaum zu untersuchen sind. Im Bielefelder Labor werden zum Beispiel gesunde und erkrankte Zellen des menschlichen Herzens biochemisch und molekularmedizinisch untersucht. Stammzellforschung hilft dabei auch, die Zahl der Tierversuche zu reduzieren. &lt;br&gt;&lt;br&gt;In NRW beteiligen sich insgesamt 15 Universitäten am &lt;a href=&quot;https://www.stammzellen.nrw.de/informieren/schulen/unistem-day/unistem-day-2023&quot;&gt;UniStem Day 202&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://www.stammzellen.nrw.de/informieren/schulen/unistem-day/unistem-day-2023&quot;&gt;3&lt;/a&gt;. Organisiert wird der Tag vom Stammzellnetzwerk NRW. &lt;br&gt;&lt;br&gt;</description>    </item>
    <item>
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      <title>Der Erste seiner Art</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/der_erste_seiner_art</link>
      <pubDate>Tue, 24 Jan 2023 09:08:23 +0100</pubDate>
      <category>Forschung</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin</handle>
      <name>Medizin</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <description>&lt;p&gt;Stille. Fünf, zehn Sekunden lang. Dann räuspert sich Alexander Angleitner am anderen Ende der Telefonleitung und antwortet – die Worte sorgsam abwägend – auf die Frage, wie es sich anfühle, der erste Promovierende der Medizinischen Fakultät OWL zu sein: „Es ist schon eine Ehre und eine gewisse Freude“, sagt der 28-Jährige. „Gleichzeitig spüre ich aber auch einen kleinen Druck, denn ich möchte natürlich, dass die erste abgegebene Doktorarbeit sehr gut wird.“ Dass Angleitner sich davon nur ein bisschen stressen lässt, mag daran liegen, dass er sich in Bielefeld und insbesondere von seinem Betreuer Dr. med. Carsten Israel bestens betreut fühlt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das gesamte Potrait über den &lt;a href=&quot;https://aktuell.uni-bielefeld.de/2023/01/17/der-erste-seiner-art/&quot; title=&quot;Der erste seiner Art&quot;&gt;ersten Promovierenden der Medizinsichen Fakultät OWL&lt;/a&gt; können Sie auf dem Uni-aktuell Blog nachlesen. &lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/neuer_zusammenschluss_f%C3%BCr_geschlechtersensible_medizin</guid>
      <title>Neuer Zusammenschluss für geschlechtersensible Medizin</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/neuer_zusammenschluss_f%C3%BCr_geschlechtersensible_medizin</link>
      <pubDate>Thu, 22 Dec 2022 10:15:05 +0100</pubDate>
      <category>Forschung</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin</handle>
      <name>Medizin</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">&lt;b&gt;Acht medizinische Fakultäten in Nordrhein-Westfalen haben ein gemeinsames Netzwerk gegründet. Initiiert wurde es von der Medizinischen Fakultät OWL der Universität Bielefeld. &lt;/b&gt;&lt;br&gt;</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;Frauen und Männer reagieren häufig unterschiedlich auf Erkrankungen und Therapien. „Doch immer noch werden biologische und soziokulturelle Geschlechterunterschiede in der medizinischen Versorgung ebenso wie in der Forschung unzureichend beachtet“, sagt Dr. med. Sabine Oertelt-Prigione, Professorin für geschlechtersensible Medizin an der Universität Bielefeld. Ein neuer Zusammenschluss soll vorantreiben, dass die Medizin allen Geschlechtern gerecht wird: das Netzwerk geschlechtersensible Medizin NRW. Gegründet wurde es von den medizinischen Fakultäten der Universitäten Aachen, Bielefeld, Bochum, Duisburg-Essen, Düsseldorf, Köln, Münster und Witten-Herdecke. Initiatorin des Netzwerks ist die Medizinische Fakultät OWL der Universität Bielefeld.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Den ganzen Beitrag dazu gibt hier: &lt;a href=&quot;https://aktuell.uni-bielefeld.de/wp-admin/post.php?post=54444&amp;amp;action=edit&amp;amp;lang=de&quot;&gt;Neuer Zusammenschluss für geschlechtersensible Medizin&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/anschubfonds_medizinische_forschung_f%C3%B6rdert_weitere</guid>
      <title>Anschubfonds Medizinische Forschung fördert weitere acht Kooperationsprojekte </title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/anschubfonds_medizinische_forschung_f%C3%B6rdert_weitere</link>
      <pubDate>Thu, 3 Mar 2022 10:46:43 +0100</pubDate>
      <category>Forschung</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin</handle>
      <name>Medizin</name>
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          <atom:summary type="html">&lt;p&gt;&lt;b&gt;Interdisziplinäre und translationale Forschung zur Verbesserung des Verständnisses und der Therapie von chronischen Erkrankungen&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bielefeld, 03. März 2022. Die Universität Bielefeld unterstützt mit dem&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/medizin/forschung/foerderung/anschubfonds/#&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Anschubfonds Medizinische Forschung (AMF)&lt;/a&gt;&amp;nbsp; zukunftsweisende das Forschungsprofil der Medizinischen Fakultät OWL stärkende Projekte mit einer Fördersumme von insgesamt 1,1 Mio. EUR. Dabei steht die Medizin für Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen im Fokus, um die gesundheitliche Versorgung, Teilhabe und Lebensqualität von Patient*innen zu verbessern. Der AMF soll trägerübergreifende Forschung innerhalb des Universitätsklinikums OWL anregen und Kooperationen mit Forschenden aus der ambulanten und stationären Medizin sowie den Fakultäten der Universität Bielefeld beflügeln. Die Anschubförderung soll den Kooperationspartner*innen die anschließende Beantragung einer Drittmittelförderung ermöglichen.&lt;/p&gt;</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Interdisziplinäre und translationale Forschung zur Verbesserung des Verständnisses und der Therapie von chronischen Erkrankungen&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bielefeld, 03. März 2022. Die Universität Bielefeld unterstützt mit dem &lt;a href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/medizin/forschung/foerderung/anschubfonds/#&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Anschubfonds Medizinische Forschung (AMF)&lt;/a&gt;&amp;nbsp; zukunftsweisende das Forschungsprofil der Medizinischen Fakultät OWL stärkende Projekte mit einer Fördersumme von insgesamt 1,1 Mio. EUR. Dabei steht die Medizin für Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen im Fokus, um die gesundheitliche Versorgung, Teilhabe und Lebensqualität von Patient*innen zu verbessern. Der AMF soll trägerübergreifende Forschung innerhalb des Universitätsklinikums OWL anregen und Kooperationen mit Forschenden aus der ambulanten und stationären Medizin sowie den Fakultäten der Universität Bielefeld beflügeln. Die Anschubförderung soll den Kooperationspartner*innen die anschließende Beantragung einer Drittmittelförderung ermöglichen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie in der ersten Runde des AMF, werden Kooperationen zwischen forschenden Ärzt*innen des UK OWL, ambulant tätigen Ärzt*innen in OWL und Wissenschaftler*innen der Universität Bielefeld zur Vorbereitung von gemeinsamen Drittmittelanträgen unterstützt. Eine neue 2. Förderlinie richtet sich exklusiv an Wissenschaftler*innen in frühen Karrierephasen und soll deren wissenschaftliche Eigenständigkeit und Profilbildung unterstützen. Das Rektorat hat am 22.2.22 die Förderempfehlung einer interdisziplinären, achtköpfigen, mit namenhaften Wissenschaftler*innen anderer Medizinstandorte besetzten &lt;a href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/medizin/forschung/foerderung/anschubfonds/kommission/#&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Auswahlkommission&lt;/a&gt;&amp;nbsp;für acht der 19 eingereichten Anträge bestätigt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Projekte reichen von Untersuchungen neuer Therapien für psychische Störungen über digitale Anwendungen in der ambulanten Versorgung bis hin zur Erforschung grundlegender biologischer Prozesse bei der Krankheitsentstehung. So werden beispielsweise robotergestützte Therapieverfahren bei Kindern, Achtsamkeits- und neuropsychologische Trainings in der Therapie von Depressionen und Verfahren zur Selbsthilfe für emotional instabile Patient*innen untersucht. Andere Vorhaben widmen sich dem Einsatz transdiagnostischer Apps in der ambulanten psychotherapeutischen Versorgung von Jugendlichen oder der Bewertung der Fahrtauglichkeit in der Rehabilitation nach Schlaganfall. In weiteren Projekten werden biologische Prozesse bei der Entstehung von entzündlichen Hirnerkrankungen, neue Medikationen bei der Tumorchirurgie sowie Geschlechtsunterschiede bei Migränepatient*innen untersucht. Weitere Informationen zu den ausgewählten Projekten und den Beteiligten finden sich online &lt;a href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/medizin/forschung/foerderung/anschubfonds/projekte/#&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Bei den zahlreichen spannenden Forschungsvorhaben fiel der Auswahlkommission die Entscheidung nicht leicht. Die ausgewählten Projekte bereichern nicht nur das Forschungsprofil der Medizinischen Fakultät, sondern entsprechen auch dem Ziel, interdisziplinäre sowie intersektorale Vernetzung zu fördern. Gefreut haben wir uns über den hohen Frauenanteil und über die engagierten Anträge insbesondere auch von Wissenschaftler*innen in ihrer frühen Karrierephase“, sagte Professor Dr. Martin Egelhaaf, Rektoratsbeauftragter Forschungsvernetzung Medizin der Universität Bielefeld und Vorsitzender der Auswahlkommission. „Überzeugen konnten die zum Forschungsprofil passenden Anträge mit innovativen Forschungsideen, einem durchdachten Arbeitsplan und einem erkennbaren Potenzial für die spätere Drittmittelakquise. Zudem sind viele Kooperationsvorhaben zwischen den Kliniken und der Medizinischen Fakultät OWL eingegangen. All diese Aspekte entsprechen unseren Förderzielen und zeigen, dass wir bei der Entwicklung der medizinischen Arbeitsgruppen und der gewünschten Schärfung unseres Forschungsprofils auf einem guten Weg sind“, hebt die Dekanin Prof´in Dr. Claudia Hornberg und stellvertretende Vorsitzende der Auswahlkommission hervor.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Vergleich zur 1. Ausschreibungsrunde lag der Anteil der Frauen unter den 63 Antragsstellenden mit 25 Frauen (40 Prozent) deutlich höher. Beteiligungen aus der Universität (42 Prozent) und aus den klinischen Einrichtungen des Universitätsklinikums OWL (54 Prozent) waren fast ausgewogen. Zudem hatten sich vier Ärzt*innen aus niedergelassenen Praxen beworben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weitere Informationen zum Anschubfonds Medizinische Forschung und zu den geförderten Projekten finden Sie online &lt;a href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/medizin/forschung/foerderung/anschubfonds/projekte/#&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/kooperationsprojekt_betterview_mit_speziellem_operationsmikroskop</guid>
      <title>Kooperationsprojekt &amp;quot;BetterView&amp;quot; mit speziellem Operationsmikroskop</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/kooperationsprojekt_betterview_mit_speziellem_operationsmikroskop</link>
      <pubDate>Fri, 11 Feb 2022 17:30:41 +0100</pubDate>
      <category>Forschung</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin</handle>
      <name>Medizin</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <category>forschung</category>
          <category>medizin</category>
          <atom:summary type="html">&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom:12pt;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size:10pt;font-family:Arial, sans-serif;&quot;&gt;Mit dem Mikroskop durch Blut sehen&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style=&quot;font-size:10pt;font-family:Arial, sans-serif;&quot;&gt;&lt;br&gt;Forschungsverbund entwickelt Technologie für Bekämpfung bakterieller Belastungen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom:12pt;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size:10pt;font-family:Arial, sans-serif;&quot;&gt;Mittelohrentzündungen werden häufig durch Cholesteatome ausgelöst, einer chronischen Knocheneiterung. Damit Cholesteatome und andere bakterielle Belastungen besser erkannt und sicher beseitigt werden können, arbeitet das neue Kooperationsprojekt „BetterView“ an einem speziellen Operationsmikroskop: Das so genannte SWIR-Mikroskop-system nutzt kurzwelliges Infrarotlicht. Es soll Blut, bakterielle Biofilme, Knorpel und Weichgewebe durchleuchten, räumlich darstellen und voneinander unterscheidbar machen. In dem Projekt kooperieren sieben Partnereinrichtungen, darunter die Universität Bielefeld und das Klinikum Bielefeld, eine der Trägerkliniken des Universitätsklinikums OWL. Koordiniert wird die Forschung von dem Medizintechnik-Unternehmen Munich Surgical Imaging. Für das Projekt werden insgesamt 4,1 Millionen Euro aufgewendet. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert die neue Forschung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-family:Arial, sans-serif;font-size:13.3333px;&quot;&gt;Weitere Informationen lesen Sie in der&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;https://ekvv.uni-bielefeld.de/blog/medizin/resource/Forschungsprojekt_SWIR_Spezielles_Mikroskop.pdf&quot; style=&quot;font-family:Arial, sans-serif;font-size:13.3333px;&quot;&gt;Pressemitteilung&amp;nbsp;&lt;/a&gt;&lt;span style=&quot;font-family:Arial, sans-serif;font-size:13.3333px;&quot;&gt;der Uni Bielefeld.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</atom:summary>          <description>&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom:12pt;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size:10pt;font-family:Arial, sans-serif;&quot;&gt;Mit dem Mikroskop durch Blut sehen&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style=&quot;font-size:10pt;font-family:Arial, sans-serif;&quot;&gt;&lt;br&gt;
Forschungsverbund entwickelt Technologie für Bekämpfung bakterieller
Belastungen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom:12pt;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size:10pt;font-family:Arial, sans-serif;&quot;&gt;Mittelohrentzündungen werden häufig durch
Cholesteatome ausgelöst, einer chronischen Knocheneiterung. Damit Cholesteatome
und andere bakterielle Belastungen besser erkannt und sicher beseitigt werden
können, arbeitet das neue Kooperationsprojekt „BetterView“ an einem speziellen
Operationsmikroskop: Das so genannte SWIR-Mikroskop-system nutzt kurzwelliges
Infrarotlicht. Es soll Blut, bakterielle Biofilme, Knorpel und Weichgewebe
durchleuchten, räumlich darstellen und voneinander unterscheidbar machen. In
dem Projekt kooperieren sieben Partnereinrichtungen, darunter die Universität
Bielefeld und das Klinikum Bielefeld, eine der Trägerkliniken des
Universitätsklinikums OWL. Koordiniert wird die Forschung von dem
Medizintechnik-Unternehmen Munich Surgical Imaging. Für das Projekt werden
insgesamt 4,1 Millionen Euro aufgewendet. Das Bundesministerium für Bildung und
Forschung fördert die neue Forschung. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom:12pt;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size:10pt;font-family:Arial, sans-serif;&quot;&gt;Weitere Informationen lesen Sie in der &lt;a href=&quot;https://ekvv.uni-bielefeld.de/blog/medizin/resource/Forschungsprojekt_SWIR_Spezielles_Mikroskop.pdf&quot;&gt;Pressemitteilung &lt;/a&gt;der Uni Bielefeld.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/digital_clinician_scientists_zoe_oftring</guid>
      <title>Digital Clinician Scientists Zoe Oftring und Dennis Lawin im Portrait</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/digital_clinician_scientists_zoe_oftring</link>
      <pubDate>Thu, 9 Dec 2021 13:21:14 +0100</pubDate>
      <category>Forschung</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin</handle>
      <name>Medizin</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <category>digitale</category>
          <category>forschung</category>
          <category>medizin</category>
          <atom:summary type="html">&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Mit dem Digital Clinician Scientist Programm (DCSP) unterstützt die Universität Bielefeld promovierte und ambitionierte Mediziner*innen mit Interesse an einer akademischen Karriere innerhalb der digitalen Medizin. Das Programm bietet eine strukturierte Förderung und ermöglicht es Forschung und klinische Tätigkeit zu verbinden. Dr. med. Zoe Oftring (29), Ärztin in der Kinder- und Jugendmedizin am Evangelischen Klinikum Bethel, und Dr. med. Dennis Lawin (29), Arzt in der Kardiologie und internistischen Intensivmedizin des Klinikums Bielefeld, sind die ersten geförderten Teilnehmer*innen an der Medizinischen Fakultät OWL.&lt;/p&gt;</atom:summary>          <description>&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Mit dem Digital Clinician
Scientist Programm (DCSP) unterstützt die Universität Bielefeld promovierte und
ambitionierte Mediziner*innen mit Interesse an einer akademischen Karriere
innerhalb der digitalen Medizin. Das Programm bietet eine strukturierte
Förderung und ermöglicht es Forschung und klinische Tätigkeit zu verbinden. Dr. med. Zoe
Oftring (29), Ärztin in der Kinder- und Jugendmedizin am Evangelischen Klinikum
Bethel, und Dr. med. Dennis Lawin (29), Arzt in der Kardiologie und
internistischen Intensivmedizin des Klinikums Bielefeld, sind die ersten geförderten
Teilnehmer*innen an der Medizinischen Fakultät OWL.&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;b&gt;Angehende Kinderärztin
und Digital Clinician Scientist Zoe Oftring&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://ekvv.uni-bielefeld.de/blog/medizin/resource/ZoeOftring_DigitalClinicianScientist.jpg&quot; vspace=&quot;0&quot; hspace=&quot;0&quot; border=&quot;0&quot; align=&quot;bottom&quot;&gt; &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;i&gt;Foto: Universitätsklinikum OWL Campus Bielefeld-Bethel &lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;„Eine klinische Tätigkeit in der Kinderheilkunde war immer
mein Berufswunsch. Gleichzeitig wollte ich im Bereich der Digitalen Medizin
weiterforschen, also meine klinische Tätigkeit mit einer wissenschaftlichen
Karriere kombinieren. Bei den langen Arbeitszeiten in den Kliniken, wechselnden
Schichten und notwendigen Dokumentationen ist das aber oft herausfordernd.“ Dann
stieß sie auf das Förderprogramm in Bielefeld und hat die Chance genutzt. Hier kann
sie sowohl ihre Tätigkeit als Medizinerin, als auch ihre Forschungsvorhaben
weiterverfolgen.&lt;br&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Schon als Medizinstudentin interessierte sich Zoe Oftring
besonders für die Pädiatrie. Als „Digital Clinician Scientist“ wird sie
von Professor Dr. med. Eckard Hamelmann, Leitung der Universitätsklinik für
Kinder- und Jugendmedizin und von Professor Dr. med. Sebastian Kuhn, Leitung
der AG 4 Digitale Medizin, sowohl klinisch als auch wissenschaftlich in ihrem
Forschungsvorhaben begleitet.&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Das DCS-Programm stellt über eine Finanzierung ihre Freistellung
von der Versorgungstätigkeit sicher und schafft mit verbindlichen Absprachen
geschützte Forschungszeiten. „Das ist ein enormer Vorteil, weil der
Klinikalltag normalerweise kaum Zeit und Freiraum für Forschung lässt“, so Oftring.
Sie schätzt einerseits die wissenschaftliche Ausbildung und die Zukunftsorientierung
des Programms, andererseits die interdisziplinäre und interprofessionelle
Ausrichtung in Bielefeld. Schließlich bedeutet die Digitalisierung in der
Medizin einen fundamentalen Wandlungsprozess. In Digital Health-Projekten ist
die Expertise von App-Entwickler*innen, Medizin-Informatiker*innen,
Jurist*innen, Ethiker*innen, Kolleg*innen anderer Gesundheitsberufe und Wissenschaftler*innen
anderer Fakultäten gefragt. Das findet sie alles am Campus Bielefeld.&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;„In meinem Projekt mit dem Titel „Ärztliches Handeln mit
digitalen Gesundheitsanwendungen und künstlicher Intelligenz in der Kinder- und
Jugendmedizin“ möchte ich beleuchten, wie digitale Gesundheitsanwendungen und
künstliche Intelligenz sicher, ethisch und gerecht eingesetzt werden können“,
schildert Zoe Oftring ihr Forschungsvorhaben. Sie möchte untersuchen, inwiefern
digitale Gesundheitsanwendungen bei chronischen Lungenerkrankungen sowie
postakutem Verlauf einer SARS-CoV-2 Erkrankung, dem sogenannten Long Covid, in
der Kinder- und Jugendmedizin therapieunterstützend integriert werden können. &lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;„Meinen bisherigen Werdegang als Ärztin und Forscherin
möchte ich künftig fortführen. Für die nächsten Jahre sehe ich meine Aufgabe darin,
durch die Verbindung von klinischer Tätigkeit in der Kinderheilkunde,
Digitalisierung und Medical Humanities eine Brücke in eine innovative Zukunft
zu bauen“, fasst Zoe Oftring zusammen.&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;b&gt;Angehender Herzspezialist
und Digital Clinician Scientist Dennis Lawin&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;img src=&quot;https://ekvv.uni-bielefeld.de/blog/medizin/resource/DennisLawin_DigitalClinicianScientist.jpg&quot; vspace=&quot;0&quot; hspace=&quot;0&quot; border=&quot;0&quot; align=&quot;bottom&quot;&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=&quot;font-size:10pt;color:rgb(68, 84, 106);&quot;&gt;&lt;/span&gt;Foto: Universitätsklinikum OWL Campus Klinikum Bielefeld&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Seit etwa eineinhalb Jahren bestimmt die „Corona-Pandemie“
unseren Alltag. Als ärztlicher Mitarbeiter der Intensivstation musste ich die
erschütternde Erfahrung machen, wie dramatisch eine COVID-Pneumonie verlaufen
kann und wie langwierig und anstrengend die Rehabilitation danach für
Patient*innen ist.“ Dennis Lawin ist in der Klinik für Kardiologie und
internistische Intensivmedizin bei Chefarzt Prof. Dr. med. Christoph Stellbrink
im Klinikum Bielefeld ärztlich tätig. Seit Mai 2021 verfolgt er als Digital
Clinician Scientist Forschungsprojekte an der Medizinischen Fakultät OWL
innerhalb der AG Digitale Medizin, angeleitet von Sebastian Kuhn.

&amp;lt;/o:p&amp;gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;„Nach dem Krankenhausaufenthalt folgen für viele
Covid-19-Patientinnen und Patienten meist mehrwöchige Rehabilitationsmaßnahmen.
Dagegen sind Betroffene, die im ambulanten Bereich eine COVID-Infektion
durchmachten, diesbezüglich eher unterversorgt. Denn Arztbesuche sind durch
pandemiebedingte Kontaktbeschränkungen limitiert und die Aufmerksamkeit für
Beschwerden nach der akuten Infektion gering.“, erklärt Lawin. Er sieht hier
eine Herausforderung an die sektorenübergreifende Versorgung und die Aufgabe
diese in einem neuen telemedizinischen Netzwerk zu koordinieren.&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Seit etwa dreieinhalb Jahren behandelt er im Klinikum
Bielefeld Menschen mit Herzinsuffizienz und Erkrankungen des
Herz-Kreislaufsystems. „Wir nutzen digitale Gesundheitsanwendungen bereits in
der Kardiologie“, schildert er. Mit Beginn seiner klinischen Laufbahn in der
Kardiologie des Klinikums Bielefeld wuchs auch sein Interesse an der Forschung.
Das Digital Clinician Scientist Programm bietet ihm eine Förderung über ein
Jahr. Darüber erhofft er sich den Einstieg in eine wissenschaftlich-ärztliche
Laufbahn. Lawin möchte ein Projekt zur Digitalen Medizin entwickeln, das im
klinischen Alltag etabliert und Forschungsgegenstand am Universitätsklinikum
OWL werden kann. &lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;In der Forschung zu Telemonitoring bei Long-COVID-Patient*innen
und bei Patient*innen mit kardialen Erkrankungen wie z.B. Herzrhythmusstörungen
– beides angesiedelt in der AG Digitale Medizin von Sebastian Kuhn – möchte Dennis
Lawin eigene Projekte entwickeln und durchführen. Das Smartphone-basierte
Monitoring der Beschwerden von Patienten*innen mit „Long-COVID“ zielt darauf
ab, die Notwendigkeit medizinischer Behandlungen und Rehabilitationsmaßnahmen zu
erfassen. Betroffene sollen nicht unterversorgt bleiben und anhaltende
Einschränkungen erleiden müssen. Beim Smartphone-basierten Monitoring von kardiologischen
Erkrankungen ermöglicht eine mit Sensoren gekoppelte App die Diagnostik von
Herzrhythmusstörungen. Ziel ist die Konzeptentwicklung für das häusliche
Monitoring von Herzrhythmusstörungen über digitale Gesundheitsanwendungen.&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Auch privat engagiert sich Dennis Lawin für Herzgesundheit:
„Ehrenamtlich beteilige ich mich in der Herzsportgruppe beim TUS Jöllenbeck.
Medizin und Gesundheit sind für Menschen mit Herzerkrankungen rund um die Uhr
und überall Thema“, sagt er aus Überzeugung. „Aktuell fehlen in unserer Praxis
noch die Schnittstellen. Die Digitale Medizin wird hier als
Behandlungskontinuum zwischen Wohnzimmer und Notaufnahme zur besseren
Versorgung Betroffener immer wichtiger werden.“&lt;/p&gt;



&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;b&gt;Zur
Förderlinie Digital Clinician Scientists&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;line-height:normal;&quot;&gt;Ziel der Förderlinie für Digital Clinician Scientists der Universität
Bielefeld ist es, Ärzt*innen mit Interesse an der digitalen Medizin von
klinischen Aufgaben partiell freizustellen. Damit werden Freiräume für
Forschungsaktivitäten geschaffen und die Aufnahme einer wissenschaftlich-ärztlichen
Karriere parallel zur fachärztlichen Weiterbildung unterstützt. Der thematische
Fokus liegt auf der Forschung zu ärztlichem Handeln mit digitalen
Gesundheitsanwendungen („App auf Rezept“), digitalen Projekten im Bereich
Covid-19/Infektion/Pandemie und Künstlicher Intelligenz.&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;line-height:normal;&quot;&gt;Die Förderung ermöglicht die Umsetzung einer eigenen wissenschaftlichen
Zielsetzung begleitet durch die Leitung der Arbeitsgruppe 4 Digitale Medizin sowie
der Leitung einer Fachklinik am Universitätsklinikum OWL, eingebettet in ein Qualifizierungsprogramm
für innovative Forschung und Lehre.&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;line-height:normal;&quot;&gt;Weitere Informationen zu den Geförderten finden Sie &lt;a href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/medizin/karriere/foerderung/clinician-scientist/gefoerderte/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Weitere Details zu den Förderlinien des Digital Clinical Scientist
Programms sind online &lt;a href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/medizin/karriere/foerderung/clinician-scientist/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; zu finden.&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div id=&quot;_com_2&quot; class=&quot;msocomtxt&quot; language=&quot;JavaScript&quot;&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;/div&gt;
&amp;lt;/o:p&amp;gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/80_forschende_vernetzten_sich_in</guid>
      <title>80 Forschende vernetzten sich in Veranstaltungen des Anschubfonds Medizinische Forschung (AMF)</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/80_forschende_vernetzten_sich_in</link>
      <pubDate>Tue, 16 Nov 2021 15:31:34 +0100</pubDate>
      <category>Forschung</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin</handle>
      <name>Medizin</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <category>anschubfonds</category>
          <category>forschung</category>
          <category>medizin</category>
          <category>vernetzung</category>
          <atom:summary type="html">&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;b&gt;80 Forschende vernetzten sich in Veranstaltungen des Anschubfonds Medizinische Forschung (AMF)&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;b&gt;Teilnehmer*innen wünschten sich Fortsetzung und Ausweitung von Förderformaten&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoCommentText&quot; style=&quot;text-align:left;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family:arial, helvetica, sans-serif;text-align:justify;&quot;&gt;Anlässlich der 2. Runde des Anschubfonds Medizinische Forschung fanden zwei virtuelle Veranstaltungen statt:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style=&quot;text-align:left;&quot;&gt;Am 29. September 2021&lt;span class=&quot;MsoCommentReference&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;beteiligten sich insgesamt 52 Teilnehmer*innen aus der Universität Bielefeld, dem Universitätsklinikum OWL (UK OWL) und aus niedergelassenen Praxen in OWL, an der Informations- und Netzwerkveranstaltung per Videokonferenz. Insgesamt wurden 23 Kurzvorträge passend zum Forschungsprofil der neuen Medizinischen Fakultät OWL gehalten.&lt;/div&gt;&lt;p class=&quot;MsoCommentText&quot; style=&quot;text-align:left;&quot;&gt;28 „Early-Career Scientists“ beteiligten sich am 24. September am spezifisch für sie zugeschnittenen Online-Workshop per Zoom-Videokonferenz mit insgesamt 9 Vorträgen. Sie diskutierten beispielsweise zu neuen Ansätzen zur Untersuchung des Mikrobioms für Darmgesundheit und Verdauung, zu chronischen Schmerzen sowie zur Anwendung intelligenter Systeme und zu datenbasierten Methoden in der Erforschung neurologischer und kardiologischer Erkrankungen.&lt;/p&gt;</atom:summary>          <description>&lt;p style=&quot;text-align:left;&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;b&gt;Teilnehmer*innen wünschten sich
Fortsetzung und Ausweitung von Förderformaten&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p style=&quot;text-align:left;&quot; class=&quot;MsoCommentText&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-align:justify;&quot;&gt;Anlässlich
der 2. Runde des Anschubfonds Medizinische Forschung fanden zwei virtuelle Veranstaltungen
statt:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style=&quot;text-align:left;&quot;&gt;Am 29. September 2021 beteiligten sich insgesamt 52 Teilnehmer*innen aus der
Universität Bielefeld, dem Universitätsklinikum OWL (UK OWL) und aus
niedergelassenen Praxen in OWL, an der Informations- und Netzwerkveranstaltung
per Videokonferenz. Insgesamt wurden 23 Kurzvorträge passend zum Forschungsprofil
der neuen Medizinischen Fakultät OWL gehalten.&lt;/div&gt;&lt;p style=&quot;text-align:left;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-align:justify;&quot;&gt;28 „Early-Career Scientists“ beteiligten sich am 24. September am spezifisch
für sie zugeschnittenen Online-Workshop per Zoom-Videokonferenz mit insgesamt 9
Vorträgen. Sie diskutierten beispielsweise zu neuen Ansätzen zur Untersuchung
des Mikrobioms für Darmgesundheit und Verdauung, zu chronischen Schmerzen sowie
zur Anwendung intelligenter Systeme und zu datenbasierten Methoden in der
Erforschung neurologischer und kardiologischer Erkrankungen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:left;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;img align=&quot;bottom&quot; border=&quot;0&quot; src=&quot;https://ekvv.uni-bielefeld.de/blog/medizin/resource/AMF-Workshop-Screenshotsmall.png&quot;&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=&quot;font-family:Arial, sans-serif;&quot;&gt;Teilnehmer*innen
aus Universität, Kliniken und Praxen vernetzten sich im AMF-Workshop und
tauschten sich zu ihren Ideen für gemeinsame Projekte in der Medizinforschung
aus.“&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-family:Arial, sans-serif;&quot;&gt;(Foto:
Universität Bielefeld)&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p style=&quot;text-align:left;&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;„Die Veranstaltungen
haben die Vernetzung, sowohl innerhalb der Fakultäten der Universität als auch
zwischen Campus und den Trägerkliniken der neuen Medizinischen Fakultät OWL, gefördert
und ermöglicht“, schilderte Professor Dr. rer. nat. Sven Thoms, Prodekan für
Forschung und Karriereentwicklung an der Medizinischen Fakultät.&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:left;&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;„Besonders
hat uns das Interesse und die aktive Beteiligung der Early Career Scientists gefreut.
Wir sind gespannt auf viele innovative Projektideen“, sagte Professorin Dr.
Claudia Hornberg, Dekanin der Medizinischen Fakultät OWL. „Durch die Förderung
der Early Career Scientists wird ein wichtiger Impuls gesetzt. Wir möchten
damit ambitionierten Forscher*innen an der Universität und in den Trägerkliniken
eine Perspektive bieten und sie unterstützen.“&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:left;&quot; class=&quot;MsoCommentText&quot;&gt;Im
Workshop konnten die Early Career Scientists ihre Forschungsinteressen
vorstellen und sich in virtuellen Räumen zu den Themen „Molekulare Medizin /
personalisierte Medizin / Biomedizinische Forschung“, „Neurowissenschaftliche
Forschung“, „Versorgungsforschung“ und „Assistenzsysteme, KI, Digitale Medizin“
austauschen. Es ging vor allem darum,
welches Expert*innenwissen sie in Bezug auf den gewählten Bereich suchen oder anbieten.&lt;/p&gt;

&lt;p style=&quot;text-align:left;&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Vorerst ist der
Anschubfonds Medizinische Forschung auf zwei Förderrunden begrenzt. Das
Feedback der bisherigen Teilnehmer*innen war sehr positiv: Sie wünschten sich,
dass der Anschubfonds oder ein vergleichbares Förderformat zur Stärkung der interdisziplinären
und interprofessionellen Zusammenarbeit fortgesetzt wird. Zudem regten die
Teilnehmenden an, auch jenseits des AMF vermehrt ähnliche
Vernetzungsveranstaltungen anzubieten, damit Ärzt*innen und
Wissenschaftler*innen der Kliniken, Praxen und verschiedenen Fakultäten stärker
und enger zusammenarbeiten können.&lt;/p&gt;

&lt;p style=&quot;text-align:left;&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;b&gt;Wie geht es weiter innerhalb der 2.
Runde des Anschubfonds Medizinische Forschung?&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p style=&quot;text-align:left;&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Die Anträge konnten
bis zum 2. November 2021 eingereicht werden. Anschließend wird eine
interdisziplinär zusammengesetzte Auswahlkommission tagen und pro Förderlinie
eine Förderempfehlung treffen, über die letztlich das Rektorat der Universität entscheiden
wird.&lt;/p&gt;

&lt;p style=&quot;text-align:left;&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://uni-bielefeld.de/fakultaeten/medizin/forschung/foerderung/anschubfonds/&quot;&gt;Weitere
Informationen zum Anschubfonds Medizinische Forschung&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/2_ausschreibungsrunde_im_anschubfonds_medizinische</guid>
      <title>2. Ausschreibungsrunde im Anschubfonds Medizinische Forschung (AMF)</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/2_ausschreibungsrunde_im_anschubfonds_medizinische</link>
      <pubDate>Mon, 30 Aug 2021 14:39:15 +0200</pubDate>
      <category>Forschung</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin</handle>
      <name>Medizin</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <category>amf</category>
          <category>ausschreibung</category>
          <category>forschung</category>
          <atom:summary type="html">&lt;span style=&quot;font-family:arial, helvetica, sans-serif;&quot;&gt;Die 2. Ausschreibungsrunde im&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/medizin/forschung/foerderung/anschubfonds/index.xml&quot;&gt;Anschubfonds Medizinische Forschung (AMF)&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;MsoCommentReference&quot; style=&quot;font-family:arial, helvetica, sans-serif;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size:8pt;line-height:11.4133px;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-family:arial, helvetica, sans-serif;&quot;&gt;hat begonnen. Anträge für die 2. Förderrunde können bis zum 02.11.2021 eingereicht werden. Zudem finden im Vorfeld zwei Veranstaltungen zu Informations- und Netzwerkzwecken statt (Anmeldungen bis zum 05.09.2021).&lt;/span&gt;</atom:summary>          <description>&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;b&gt;Die 2.
Ausschreibungsrunde im &lt;a href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/medizin/forschung/foerderung/anschubfonds/index.xml&quot;&gt;Anschubfonds Medizinische Forschung (AMF)&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;span class=&quot;MsoCommentReference&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size:8pt;line-height:107%;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;b&gt;hat
begonnen. Anträge für die 2. Förderrunde können bis zum 02.11.2021 eingereicht
werden. Zudem finden im Vorfeld zwei Veranstaltungen zu Informations- und
Netzwerkzwecken statt (Anmeldungen bis zum 05.09.2021). &lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Der &lt;a href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/medizin/forschung/foerderung/anschubfonds/index.xml&quot;&gt;Anschubfonds&lt;/a&gt;&lt;span class=&quot;MsoCommentReference&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size:8pt;line-height:107%;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;fördert interdisziplinäre sowie
transsektorale medizinische und medizinrelevante Forschungsvorhaben mit dem
Ziel der Vorbereitung von Drittmittelanträgen im Rahmen des&lt;a href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/medizin/forschung/profil/&quot;&gt; Forschungsprofils
der Medizinischen Fakultät OWL&lt;/a&gt;&lt;span class=&quot;MsoCommentReference&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size:8pt;line-height:107%;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; „Medizin für Menschen mit Behinderungen und
chronischen Erkrankungen“. Gefördert werden Forschungsideen und -vorhaben in
den Themengebieten der zwei Forschungsschwerpunkte „Gehirn - Beeinträchtigung -
Teilhabe“ und „Intelligente Systeme - Assistenz-Interprofessionelle Vernetzung“
sowie der zwei Perspektivfelder „Mikrobielle Diversität im Lebensraum Mensch“
und „Data Science für die medizinische Versorgung“. Eine Berücksichtigung der
Querschnittsthemen „Medizinethik“, „Ärzt*in-Patient*in Kommunikation“,
„Akzeptanzforschung“ und „Gender- und diversitätssensible Medizin“ ist
wünschenswert. &lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Dabei werden wie in der 1. Runde Forschungskooperationen
zwischen forschenden Ärzt*innen des UK OWL, ambulant tätigen Ärzt*innen in OWL
und Wissenschaftler*innen der Universität Bielefeld gefördert. Zusätzlich
können in dieser Runde auch Kooperationen innerhalb der klinischen Bereiche
gefördert werden und es startet eine neu eingerichtete Förderlinie 2, mit der Kooperationsvorhaben
gefördert werden, die ausschließlich von promovierten Personen in der
Qualifizierungsphase (z. B. Postdocs, Nachwuchsgruppenleitungen, Assistenz-,
Fach-, Oberärzt*innen) getragen werden. Diese Förderung soll die
wissenschaftliche Eigenständigkeit und Profilbildung von Ärzt*innen und
Wissenschaftler*innen unterstützen. Ein Workshop für „Early Career Scientists“ am
24.09.2021 richtet sich explizit an diese Zielgruppe. &lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Eine übergreifende Informations- und Netzwerkveranstaltung
findet am 29.09.2021 statt. Anmeldungen zu beiden geplanten &lt;a href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/medizin/forschung/foerderung/anschubfonds/veranstaltung/index.xml&quot;&gt;Veranstaltungen&lt;/a&gt;&amp;nbsp;sind noch bis zum 05.09.2021 möglich.&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div class=&quot;msocomtxt&quot; id=&quot;_com_4&quot;&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;/div&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/studie_belegt_mangelnde_ber%C3%BCcksichtigung_von</guid>
      <title>Studie belegt mangelnde Berücksichtigung von Geschlecht und Gender in klinischen Studien zu Covid-19</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/studie_belegt_mangelnde_ber%C3%BCcksichtigung_von</link>
      <pubDate>Wed, 7 Jul 2021 09:38:39 +0200</pubDate>
      <category>Forschung</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin</handle>
      <name>Medizin</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <category>covid-19</category>
          <category>gender</category>
          <category>studie</category>
          <description>&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;b&gt;Internationales Team veröffentlicht Studie in Nature
Communications&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Obwohl sich das Coronavirus unterschiedlich auf Frauen und
Männer auswirkt, stellt die große Mehrzahl der laufenden klinischen SARS-CoV-2-
und Covid-19-Studien keinen Bezug zu Geschlecht und Gender her. Eine neue
Metaanalyse von fast 4.500 klinischen Studien zeigt: Nur vier Prozent der
ausgewerteten Studien sehen ausdrücklich vor, Geschlecht und Gender als Aspekte
in ihre Analyse einzubeziehen. Für die Studie kooperierten
Wissenschaftler*innen der Universität Bielefeld, des Radboud University Medical
Center (Niederlande) sowie der Universitäten Aarhus und Kopenhagen (beide
Dänemark). Das internationale Forschungsteam hat seine Analyse in Nature
Communications veröffentlicht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die vollständige Pressemitteilung &lt;a href=&quot;https://ekvv.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/studie_belegt_mangelnde_ber%C3%BCcksichtigung_von&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>    </item>
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