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    <title>Medizin</title>
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    <description>Blog - Medizinische Fakultät</description>
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      <title>Neues interdisziplin&amp;auml;res Zentrum f&amp;uuml;r Essst&amp;ouml;rungen am EvKB</title>
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      <pubDate>Tue, 31 Mar 2026 08:46:45 +0200</pubDate>
      <category>Allgemein</category>
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      <name>Medizin</name>
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          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Bielefeld-Bethel&lt;/b&gt;. Mit dem neuen Zentrum für Essstörungen im Kindes- und Jugendalter erweitert das EvKB – Evangelisches Klinikum Bethel –  sein Versorgungsangebot für die Kinder- und Jugendgesundheit deutlich. Neben der stationären Behandlung stehen nun auch ambulante und teilstationäre Therapieformen zur Verfügung. Ziel ist es, betroffenen Kindern und Jugendlichen schneller und individueller helfen zu können. Das Angebot ist in dieser Art einzigartig in Ostwestfalen Lippe. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;

Ob Magersucht, Ess-Brech-Sucht oder vermeidend-restriktive Essstörungen – bei Kindern und Jugendlichen nehmen Essstörungen seit Jahren zu. Studien zeigen, dass mehr als 20 Prozent der jungen Menschen ein gestörtes Essverhalten entwickeln. Besonders seit der COVID-19-Pandemie ist ein deutlicher Anstieg zu beobachten. Auch regional ist die Entwicklung alarmierend: In Ostwestfalen-Lippe liegen die Fallzahlen teils deutlich über dem Durchschnitt, gleichzeitig sind Therapieplätze vielerorts knapp und mit langen Wartezeiten verbunden. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;

Das neue Zentrum am EvKB reagiert gezielt auf diesen wachsenden Bedarf: „Vor dem Hintergrund der steigenden Zahlen wollen wir betroffenen Familien mit unserem neuen Zentrum ein umfassendes Hilfsangebot bieten “, erklärt Thorsten Kaatze, Vorsitzender Geschäftsführer des EvKB. Durch die enge Zusammenarbeit der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie sowie der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin entsteht eine interdisziplinäre Versorgungsstruktur. In dem neuen Zentrum arbeiten die Teams der beiden Kliniken berufsgruppenübergreifend zusammen. Sie stimmen sich in regelmäßigen Fallkonferenzen über die individuell beste Behandlung ab.  Neben einer spezialisierten Essstörungs-Ambulanz für betroffene Familien sind je nach Schweregrad der Erkrankung ambulant, teilstationär, tagesklinisch oder stationär Behandlungsmöglichkeiten gegeben und eng miteinander vernetzt. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;

„Damit können wir künftig nicht nur sehr schwere Fälle aufnehmen, sondern auch Patienten in frühen Stadien behandeln und so schwerere Verläufe verhindern“, sagt Univ.-Prof. Dr. Eckard Hamelmann, Direktor der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin. Denn Magersucht weise eine der höchsten Sterblichkeitsraten unter den psychischen Erkrankungen auf. Sie gingen neben körperlichen Folgen häufig bei Essstörungen einher – beispielsweise in Form von Depressionen, Angst- und Zwangsstörungen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;

Neben der Ergänzung der ambulanten und teilstationären Möglichkeiten in der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie spiele außerdem die Verdopplung der Bettenkapazität auf der psychosomatischen Station der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin eine entscheidende Rolle. Thorsten Kaatze: „Die Wartezeiten für einen Therapieplatz reduzieren sich von rund zehn Monaten auf circa sechs Wochen.“ 

Die Ursachen für Essstörungen sind vielfältig. Neben individuellen Faktoren spielen auch gesellschaftliche Einflüsse eine Rolle. „Hier kommt es vor, dass bestimmte Körperbilder propagiert und Essstörungen, besonders die Anorexie, die Magersucht, verherrlicht werden“, sagt Univ.-Prof.in Dr. Stefanie Horndasch, Direktorin der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie. Besonders betroffen seien häufig Mädchen und junge Frauen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Ein zentraler Bestandteil des Behandlungskonzepts ist die enge Einbindung der Familien – und somit auch der Eltern. „Sie stehen häufig unter großem Druck und entwickeln Schuldgefühle. Es geht hier auch darum, ihnen diese zu nehmen und sie eng mit einzubinden“, betont Inga Knipschild, Leitende Psychologin der Kinderklinik. Gemeinsame Mahlzeiten im therapeutischen Setting helfen dabei, Konfliktsituationen aus dem Alltag zu bearbeiten und die Rückkehr in ein stabiles familiäres Umfeld zu unterstützen.

Darüber hinaus ermöglicht das neue Zentrum eine kontinuierliche Begleitung auch nach einer stationären oder teilstationären Behandlung. So sollen Rückfälle vermieden und langfristige Therapieerfolge gesichert werden. Das Zentrum ist mit Partnern der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Beratungsstellen und niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten vernetzt. Die Zusammenarbeit der Teams der Universitätskliniken steht für Versorgungskonzepte auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft und ermöglicht die Teilnahme an Studien.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
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      <title>Ausschreibung des Anschubfonds Medizinische Forschung (AMF)</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/ausschreibung-des-anschubfonds-medizinische-forschung</link>
      <pubDate>Wed, 18 Mar 2026 08:00:00 +0100</pubDate>
      <category>Allgemein</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin</handle>
      <name>Medizin</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die Medizinische Fakultät OWL schreibt vier Förderlinien im Anschubfonds Medizinische Forschung (AMF) aus. Bewerben können sich promovierte Forschende der Universität Bielefeld, des UK OWL sowie des HDZ.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit der &lt;a href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/medizin/forschung/dokumente/AMF-Ausschreibung-2026.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ausschreibung&lt;/a&gt; des&lt;a href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/medizin/forschung/foerderung/anschubfonds/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt; Anschubfonds Medizinische Forschung (AMF)&lt;/a&gt; möchte die Medizinische Fakultät OWL innovative Pilotprojekte und Forschungskooperationen zwischen Forschenden des UK OWL, des HDZ und Wissenschaftler*innen der Universität Bielefeld fördern. Ziel der Forschungsvorhaben soll die Vorbereitung von gemeinsamen Drittmittelanträgen – insbesondere Verbundvorhaben – in den Themengebieten des medizinischen&lt;a href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/medizin/forschung/profil/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt; Forschungsprofils&lt;/a&gt; sein. Mit dem Anschubfonds soll die interdisziplinäre medizinische und medizinrelevante – insbesondere translationale – Forschung gestärkt werden.+&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zu diesem Zwecke werden vier Förderlinien ausgeschrieben:
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;•&lt;b&gt;	Kooperationsprojekte:&lt;/b&gt; Förderung gemeinsamer Drittmittelbestrebungen von Forschenden der Med Fak OWL, den universitären Fachkliniken des UK OWL sowie den weiteren Fakultäten der Universität Bielefeld mit max. 150.000 € über bis zu 24 Monate. Bewerbungsfrist ist der 15.07.2026.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;•	&lt;b&gt;HDZ-Kooperationsprojekte:&lt;/b&gt; Förderung gemeinsamer Drittmittelbestrebungen des HDZ mit der Universität Bielefeld und den universitären Fachkliniken des UK OWL mit max. 150.000 € über bis zu 24 Monate. Bewerbungsfrist ist der 15.07.2026.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;•	&lt;b&gt;Profilvorhaben&lt;/b&gt;: Förderung profilbildenden Forschungsvorhaben und/oder wissenschaftlichen Netzwerken zur Vorbereitung der Antragstellung von extern finanzierten Verbundvorhaben mit dem Potential zur Ausbildung von konkurrenzfähigen Alleinstellungsmerkmalen. Förderlaufzeit von bis zu 24 Monaten. Fördersumme von max. 250.000 €, aufgeteilt auf ein administratives und ein Projekt-Modul. Einreichungsfrist ist der 15.07.2026.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;•&lt;b&gt;	Pilotprojekte&lt;/b&gt;: Förderung innovativer Pilotprojekte zur Vorbereitung von Drittmittelanträgen von Forschenden früher Karrierestufen zur Unterstützung der wissenschaftliche Profilbildung mit max. 25.000 € über bis zu 12 Monate. Bewerbungsfrist ist der 20.05.2026.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Universität verfolgt eine engagierte Gleichstellungspolitik. Aus diesem Grunde wird die Beteiligung von Wissenschaftlerinnen und forschenden Ärztinnen besonders begrüßt.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/medizin/forschung/foerderung/anschubfonds/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hier&lt;/a&gt; finden Sie weitere Informationen zur Ausschreibung des Anschubfonds Medizinische Forschung (AMF).&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/darmkrebszentrum-im-evkb-zertifiziert</guid>
      <title>Darmkrebszentrum im EvKB zertifiziert</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/darmkrebszentrum-im-evkb-zertifiziert</link>
      <pubDate>Mon, 16 Mar 2026 08:45:48 +0100</pubDate>
      <category>Allgemein</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin</handle>
      <name>Medizin</name>
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          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Bielefeld-Bethel&lt;/b&gt;. Das Darmkrebszentrum des EvKB – Evangelisches Klinikum Bethel –  ist erfolgreich von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert worden. Die Auszeichnung bestätigt die hohe Qualität der interdisziplinären Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Darmkrebs und ist zugleich ein zentraler Bestandteil des Onkologischen Zentrums am EvKB.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Nach einer erfolgreichen Aufbau- und Entwicklungsphase als sogenanntes Transit-Zentrum wurde das Darmkrebszentrum am EvKB nun vollumfänglich von der DKG zertifiziert. Mit dieser Auszeichnung bestätigt die Fachgesellschaft, dass alle strukturellen, personellen und quantitativen Anforderungen sowie eine kontinuierlich hohe Behandlungszahl dauerhaft und in vollem Umfang erfüllt werden. Für Patientinnen und Patienten bedeutet dies eine verlässliche, langfristig abgesicherte Versorgung auf zertifiziertem Niveau – von der Früherkennung über die spezialisierte Therapie bis hin zur Nachsorge – eingebettet in die interdisziplinären Strukturen des Onkologischen Zentrums.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Die Zertifizierung unseres Darmkrebszentrums ist ein starkes Signal für unsere Patientinnen und Patienten“, betont Prof. Dr. Martin Krüger, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Gastroenterologie. „Sie bestätigt, dass Diagnostik, Therapie und Nachsorge auf höchstem fachlichen Niveau und in eng abgestimmten interdisziplinären Strukturen erfolgen.“ Auch Univ.-Prof. Dr. Jan Schulte am Esch, Direktor der Universitätsklinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am EvKB, unterstreicht die Bedeutung: „Die enge Zusammenarbeit der beteiligten Fachdisziplinen und Berufsgruppen sowie der konsequente Einsatz minimalinvasiver und robotischer Verfahren ermöglichen eine besonders schonende und präzise Behandlung.“
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Im Darmkrebszentrum arbeiten Gastroenterologie und Allgemein- und Viszeralchirurgie eng zusammen. Das Leistungsspektrum reicht von moderner Endoskopie und hochauflösender Ultraschalldiagnostik bis zur spezialisierten Chirurgie von Dick- und 

Enddarmkrebs einschließlich der Behandlung von Metastasen, auch in der Leber. Vorstufen und frühe Tumorformen können minimalinvasiv endoskopisch entfernt werden. Operative Eingriffe erfolgen überwiegend minimalinvasiv oder robotisch, offene Operationen sind nur noch in Ausnahmefällen erforderlich.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Enddarmkrebs einschließlich der Behandlung von Metastasen, auch in der Leber. Vorstufen und frühe Tumorformen können minimalinvasiv endoskopisch entfernt werden. Operative Eingriffe erfolgen überwiegend minimalinvasiv oder robotisch, offene Operationen sind nur noch in Ausnahmefällen erforderlich.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Onkologisches Zentrum am EvKB&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Darmkrebszentrum am EvKB bildet gemeinsam mit dem ‚Ostwestfälisches Lungenkrebszentrum Ev. Klinikum Bethel – Bielefeld | Klinikum Gütersloh‘, dem Uroonkologischen Zentrum mit den Zentren für Harnblasen-, Nieren- und Prostatakrebs, dem Zentrum für hämatologische Neoplasien und dem Zentrum für Kinder- und Jugend-Hämatologie und -Onkologie das Onkologische Zentrum am EvKB. Alle Zentren sind von der DKG zertifiziert.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
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      <title>Juniorprofessur st&amp;auml;rkt digitale und personalisierte Psychotherapie</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/juniorprofessur-st-auml-rkt-digitale</link>
      <pubDate>Wed, 11 Mar 2026 15:44:53 +0100</pubDate>
      <category>Allgemein</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin</handle>
      <name>Medizin</name>
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          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Bielefeld-Bethel.&lt;/b&gt; Dr. rer. nat. Carolin Steuwe, Psychologin in der 
Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, am EvKB – Evangelisches 
Klinikum Bethel – ist zur Juniorprofessorin für (Online-) Intervention und 
Psychotraumatologie an der Medizinischen Fakultät OWL der Universität 
Bielefeld ernannt worden.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ziel der Juniorprofessur ist es, die psychotherapeutische Versorgung von Menschen mit 
schweren und chronischen psychischen Erkrankungen nachhaltig zu verbessern. Ein 
besonderer Fokus liegt auf der Weiterentwicklung psychotherapeutischer Verfahren durch 
die Ergänzung von Online-Interventionen. „Die psychotherapeutische Behandlung soll in 
Zukunft noch stärker auf die individuellen Eigenschaften und Bedürfnisse der Patientinnen 
und Patienten zugeschnitten werden. Dabei erhalten auch digitale Anwendungen wie 
etwa App-basierte Programme eine immer größere Bedeutung um Behandlungserfolge 
zu optimieren. Wir ermöglichen damit mehr Betroffenen den Zugang zu einer wirksamen 
Therapie“, erklärt Prof.in Dr. Carolin Steuwe, deren wissenschaftlicher Schwerpunkt auf 
der Psychotherapie und Emotionsverarbeitung bei psychischen Störungen, insbesondere 
bei traumaassoziierten Erkrankungen liegt. &lt;/p&gt;&lt;p&gt; 
Thorsten Kaatze, Vorsitzender Geschäftsführer des EvKB, betont: „Die Digitalisierung 
gewinnt in der Medizin nicht nur organisatorisch, sondern zunehmend auch 
therapeutisch an Bedeutung. Gerade in der Behandlung psychischer Erkrankungen 
eröffnen digitale und personalisierte Ansätze neue Möglichkeiten, Menschen individueller 
und wirksamer zu unterstützen. Diese Professur vereint in besonderer Weise 
wissenschaftliche Innovation mit einer konsequent menschenbezogenen Therapie.“&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die gebürtige Bünderin studierte Psychologie an der Universität Bielefeld sowie in London, 
Ontario (Kanada). Sie promovierte mit summa cum laude im Bereich der klinischen 
Psychologie an der Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaften der Universität 
Bielefeld und erlangte die Approbation als Psychologische Psychotherapeutin. Prof.in Dr. 
Carolin Steuwe ist seit 2009 an der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie 
des EvKB tätig. Seit 2018 verantwortet sie die therapeutische Leitung einer Station mit 
den Behandlungsschwerpunkten Traumafolgestörungen und Persönlichkeitsstörungen. 
Darüber hinaus leitet sie die Arbeitsgruppe „Psychotherapie und Emotionsverarbeitung 
bei psychischen Störungen“ in der Forschungsabteilung der Universitätsklinik für 
Psychiatrie und Psychotherapie. Für ihre Forschungsleistung wurde sie 2016 mit dem 
Nachwuchspreis der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT) 
ausgezeichnet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;EvKB-Geschäftsführer Dr. Matthias Ernst: „Mit dieser Juniorprofessur stärken wir als Teil 
des Universitätsklinikums OWL die enge Verzahnung von Wissenschaft und klinischer 
Praxis. Damit wollen wir unsere Therapieangebote für schwer psychisch erkrankte 
Menschen hier in Bethel weiterentwickeln. Der Forschungsansatz von Prof.in Dr. Carolin 
Steuwe steht für eine moderne, zeitgemäße und zukunftsgerichtete Psychiatrie und 
Psychotherapie.“ &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Prof.in Dr. Carolin Steuwe ist 37 Jahre alt, verheiratet und Mutter einer einjährigen 
Tochter.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/evkb-erneut-als-spezialklinik-f</guid>
      <title>EvKB erneut als Spezialklinik f&amp;uuml;r Schwerstverletzte best&amp;auml;tigt </title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/evkb-erneut-als-spezialklinik-f</link>
      <pubDate>Mon, 9 Mar 2026 14:03:21 +0100</pubDate>
      <category>Allgemein</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin</handle>
      <name>Medizin</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Bielefeld-Bethel&lt;/b&gt;. Das Evangelische Klinikum Bethel (EvKB) ist erneut vom Spitzenverband 
der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) als Klinik für das 
Schwerstverletztenartenverfahren (SAV) anerkannt worden. Damit bleibt das EvKB 
weiterhin das einzige Klinikum in Ostwestfalen-Lippe, das Arbeits- und Wegeunfälle mit 
schwersten Verletzungen im Rahmen dieses besonderen Verfahrens versorgen darf. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Das EvKB ist seit 2015 als SAV-Klinik zugelassen. Landesweit verfügen in Nordrhein
Westfalen lediglich zwölf Kliniken über diese Zulassung. Die Universitätsklinik für 
Unfallchirurgie und Orthopädie im EvKB gehört weiterhin zu diesem Kreis. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
„Die Bestätigung des Schwerstverletztenartenverfahrens durch die DGUV belegt das hohe 
fachliche Niveau und die umfangreiche Erfahrung unserer Klinik in der Versorgung 
komplexer Verletzungen und Schwerstverletzter. Wir nehmen diese große Verantwortung 
für die Patientinnen und Patienten sowie für die Region Ostwestfalen-Lippe sehr ernst“, 
erklärt Univ.-Prof. Dr. Thomas Vordemvenne, Direktor der Universitätsklinik für 
Unfallchirurgie und Orthopädie. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Die Aufnahme in das Schwerstverletztenartenverfahren ist an besonders hohe fachliche, 
personelle und strukturelle Anforderungen geknüpft. Die Universitätsklinik für 
Unfallchirurgie und Orthopädie behandelt jährlich 165 Unfallopfer mit schwersten und 
lebensgefährlichen Verletzungen, zu denen auch Patientinnen und Patienten mit 
Berufsunfällen gehören. Damit zählt die Klinik zu den größten Unfallkliniken des Landes. 
Im Rahmen eines strukturierten Rehamanagements und in enger Zusammenarbeit mit 
den Berufsgenossenschaften begleitet das Klinikteam diese Patientinnen und Patienten 
zurück in ihr vorherige Berufsfähigkeit.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Notaufnahme sowie ein Hubschrauberlandeplatz. Hinzu kommen eine enge 
interdisziplinäre Zusammenarbeit unter anderem mit der Neurochirurgie, Radiologie, 
Thoraxchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie sowie der Gefäßchirurgie sowie eine 
24-stündige Einsatzbereitschaft an 365 Tagen im Jahr.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; 
Ergänzend ist das EvKB von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie als 
überregionales Traumazentrum im TraumaNetzwerk OWL und als Alterstraumazentrum 
zertifiziert. Auch diese Auszeichnungen belegen die umfassende regionale Vernetzung 
und Kompetenz des Klinikums in der Versorgung verletzter Patientinnen und Patienten.&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/die-medizinische-fakult-auml-t</guid>
      <title>Die Medizinische Fakult&amp;auml;t OWL &amp;ndash; das sind wir</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/die-medizinische-fakult-auml-t</link>
      <pubDate>Mon, 2 Mar 2026 10:00:00 +0100</pubDate>
      <category>Allgemein</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin</handle>
      <name>Medizin</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">Wer mehr über die Medizinische Fakultät OWL erfahren möchte, findet ab sofort eine kompakte Übersicht in unserer aktuellen Präsentation auf der Website Dekanat und Verwaltung. Die Präsentation gibt Einblick in die Entwicklung der Fakultät seit ihrer Gründung 2018, den Modellstudiengang Medizin, das Forschungsprofil „Medizin für Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen“ sowie in unsere klinischen Partner und den Campus.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;Wer mehr über die Medizinische Fakultät OWL erfahren möchte, findet ab sofort eine kompakte Übersicht in unserer aktuellen Präsentation auf der Website Dekanat und Verwaltung. Die Präsentation gibt Einblick in die Entwicklung der Fakultät seit ihrer Gründung 2018, den Modellstudiengang Medizin, das Forschungsprofil „Medizin für Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen“ sowie in unsere klinischen Partner und den Campus.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Neben zentralen Kennzahlen zu Studium, Lehre und Forschung werden auch unsere Lehrpraxen, Förderprogramme und Gleichstellungsmaßnahmen vorgestellt. Damit bietet die Präsentation eine anschauliche Zusammenfassung dessen, wofür die Medizinische Fakultät OWL steht: innovative Lehre, interprofessionelle Zusammenarbeit und gesellschaftlich relevante Forschung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Präsentation kann zudem heruntergeladen und für eigene Zwecke genutzt werden. Sie ist wie ein Baukasten konzipiert, aus dem sich je nach Anlass passende Inhalte und Folien individuell zusammenstellen lassen. Einmal jährlich wird sie mit aktuellen Daten zum Stichtag 31.12. aktualisiert.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Die vollständige Präsentation finden Sie hier:
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/medizin/fakultaet/dekanat/&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/online-informationsveranstaltung-zur-f-ouml</guid>
      <title>Online-Informationsveranstaltung zur F&amp;ouml;rderlinie movement.med | early career &amp;ndash; Entwicklung und Planung einer wissenschaftlichen Karriere in der Medizin (Ausschreibung: 2026-2027)</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/online-informationsveranstaltung-zur-f-ouml</link>
      <pubDate>Sun, 1 Mar 2026 09:21:36 +0100</pubDate>
      <category>Termine</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin</handle>
      <name>Medizin</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">Das Mentoring-Programm movement.med I early career richtet sich an alle an der Medizinischen Fakultät OWL und dem UK OWL tätigen Assistenzärztinnen in den ersten Berufsjahren, Promovendinnen (postgraduale Promotion), promovierten Nachwuchswissenschaftlerinnen in der frühen Postdoc-Phase, die an einer wissenschaftlichen Karriere in der Medizin in Forschung / Lehre / Klinik oder einem medizinnahen Bereich interessiert sind.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;Online-Informationsveranstaltung zur Förderlinie movement.med | early career – Entwicklung und Planung einer wissenschaftlichen Karriere in der Medizin (Ausschreibung: 2026-2027)
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Das Mentoring-Programm movement.med I early career richtet sich an alle an der Medizinischen Fakultät OWL und dem UK OWL tätigen Assistenzärztinnen in den ersten Berufsjahren, Promovendinnen (postgraduale Promotion), promovierten Nachwuchswissenschaftlerinnen in der frühen Postdoc-Phase, die an einer wissenschaftlichen Karriere in der Medizin in Forschung / Lehre / Klinik oder einem medizinnahen Bereich interessiert sind.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Informationsveranstaltung via Zoom am:
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
•	Di, 17.03.2026, 12:30-13:30 Uhr &lt;/p&gt;&lt;p&gt;

Anmeldung via Mail an: &lt;/p&gt;&lt;p&gt;movement.med@uni-bielefeld.de
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mehr Informationen unter: https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/medizin/gleichstellung/movement-med/med-early/&amp;nbsp; &amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/auftakt-f-uuml-r-gendimednet</guid>
      <title> Auftakt f&amp;uuml;r GenDiMedNet: Forschungsnetzwerk zur geschlechtersensiblen Medizin im Rahmen der BMFTR-F&amp;ouml;rderrichtlinie GeGe gestartet</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/auftakt-f-uuml-r-gendimednet</link>
      <pubDate>Fri, 27 Feb 2026 17:51:00 +0100</pubDate>
      <category>Allgemein</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin</handle>
      <name>Medizin</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">Mit einer Auftaktveranstaltung in den Design Offices am Humboldthafen in Berlin ist das Begleitforschungsnetzwerk GenDiMedNet offiziell gestartet. Das Vorhaben wird im Rahmen der Förderrichtlinie „Interaktive Technologien für eine geschlechtersensible Gesundheit (GeGe)“ vom Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert (https://www.interaktive-technologien.de/projekte/gendimednet). </atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Auftakt für GenDiMedNet: Forschungsnetzwerk zur geschlechtersensiblen Medizin im Rahmen der BMFTR-Förderrichtlinie GeGe gestartet&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Berlin/Bielefeld, 3. Februar 2026 &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Mit einer Auftaktveranstaltung in den Design Offices am Humboldthafen in Berlin ist das Begleitforschungsnetzwerk GenDiMedNet offiziell gestartet. Das Vorhaben wird im Rahmen der Förderrichtlinie „Interaktive Technologien für eine geschlechtersensible Gesundheit (GeGe)“ vom Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert (https://www.interaktive-technologien.de/projekte/gendimednet).&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;GenDiMedNet ist als Netzwerk- und Begleitforschungszentrum in Kooperation mit dem BIH an der Charité, dem Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg sowie der Universität Greifswald eine zentrale wissenschaftliche Koordinationsfunktion in Datenmanagement, Kommunikation und medizinischer Begleitforschung für acht Technologieprojekte in Diagnostik und Therapie.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;

Forschungsschwerpunkt: Datenerhebung, Analyse und Forschungsdatenmanagement
Im Zentrum des Vorhabens stehen die strukturierte Erhebung, Harmonisierung und Analyse von Forschungsdaten unter konsequenter Berücksichtigung biologischer und soziokultureller Geschlechteraspekte. GenDiMedNet adressiert damit bestehende Wissens- und Datenlücken im Bereich der geschlechter-sensiblen Medizin und leistet einen Beitrag zur evidenzbasierten Weiterentwicklung KI-gestützter diag-nostischer und therapeutischer Ansätze.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein besonderer Fokus liegt auf dem Aufbau nachhaltiger Standards im Forschungsdatenmanagement gemäß FAIR-Prinzipien (Findable, Accessible, Interoperable, Reusable). Ziel ist es, Daten nicht nur projektintern nutzbar zu machen, sondern langfristig anschlussfähig für weiterführende Forschungsvorhaben zu strukturieren.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
„Geschlechtersensible Medizin braucht eine belastbare Datenbasis. Unser Anspruch ist es, systematisch Evidenz zu generieren und methodische Standards zu entwickeln, die Forschung, Lehre und perspektivisch auch die klinische Praxis nachhaltig prägen“, betont Prof. Dr. Sabine Oertelt-Prigione, Projektleitung von GenDiMedNet und Professorin an der Medizinischen Fakultät OWL der Universität Bielefeld. „Wir arbeiten im Projekt an einer Roadmap um geschlechtersensible Ansätze strukturell im digitalen Innovationen und interaktiven Technologien zu verankern.“&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wissenschaftliche Begleitforschung und Theory of Change
Das koordinierende Verbundteam M1 unter der Leitung von Prof. Oertelt-Prigione verantwortet neben der Netzwerkstruktur insbesondere die wissenschaftliche Begleitforschung. Dazu gehören die Entwicklung einer übergreifenden Theory of Change, die Evaluation der technologischen Ansätze sowie die wissensbasierte Kommunikation der Projektergebnisse.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Die Koordination und strategische Vernetzung der insgesamt 39 Verbundorganisationen mit über 100 Beteiligten sowie 29 Beiratspersonen – Expertinnen und Nutzerinnen aus Industrie, Start-up-Szene, Rechtswissenschaft, Medizin, weiblicher Gesundheit sowie dem Bereich Gender Health Data Gap – begleiten die acht Technologieprojekte beratend über die gesamte Förderlaufzeit.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Unsere Aufgabe ist es, die unterschiedlichen Perspektiven strukturiert zusammenzuführen und eine inhaltlich tiefe Kooperation zwischen den Technologieprojekten und dem Netzwerkzentrum sicherzustellen“, erklärt Ute Wenning, zuständig für die Projektkoordination des Gesamtverbundes. „Nur durch systematische Vernetzung, abgestimmte Datenerhebung und transparente Kommunikationsprozesse entsteht wissenschaftlicher Mehrwert.“ so Wenning weiter.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Positive Resonanz und Ausbau der wissenschaftlichen Sichtbarkeit
Die Auftaktveranstaltung wurde von den beteiligten Projektpartnerinnen und -partnern sowie den Beiratspersonen als außerordentlich gelungen bewertet. Begleitend zur Forschungsarbeit baut GenDiMedNet seine Kommunikationsstrukturen aus. Neben einer themenspezifischen Website informiert das Netzwerk über eigene Social-Media-Kanäle sowie über regelmäßige Pressemitteilungen zu wissenschaftlichen Fort-schritten und Zwischenergebnissen. Ziel ist es, Transparenz zu schaffen, wissenschaftliche Erkenntnisse nachvollziehbar darzustellen und den Diskurs zur geschlechtersensiblen Medizin nachhaltig zu stärken.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit dem Start von GenDiMedNet beginnt eine 4-jährige Forschungsphase bis September 2029, in der die wissenschaftliche Fundierung, die Qualität der Datenerhebung und die Entwicklung tragfähiger methodi-scher Standards im Mittelpunkt stehen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/master-of-medical-education-mme</guid>
      <title>Master of Medical Education (MME): Studiengangsf&amp;ouml;rderung f&amp;uuml;r Lehrende der Medizinischen Fakult&amp;auml;t OWL</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/master-of-medical-education-mme</link>
      <pubDate>Wed, 4 Feb 2026 11:06:47 +0100</pubDate>
      <category>Allgemein</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin</handle>
      <name>Medizin</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">Die Medizinische Fakultät OWL fördert jährlich eine Person aus der Lehre mit der Finanzierung der Studiengebühren für den Master of Medical Education (MME) (ca. 26.500 €) und unterstützt damit die evidenzbasierte Weiterentwicklung und Qualitätssicherung der medizinischen Lehre.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;Die Medizinische Fakultät OWL fördert jährlich eine Person aus der Lehre mit der Finanzierung der Studiengebühren für den Master of Medical Education (MME) (ca. 26.500 €) und unterstützt damit die evidenzbasierte Weiterentwicklung und Qualitätssicherung der medizinischen Lehre. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der MME ist als postgraduales Qualifizierungsangebot auf fünf Semester (2,5 Jahre) angelegt und kombiniert insgesamt acht Präsenzphasen à eine Woche mit Selbstlern- und Online-Phasen; der Studienstart ist für September 2026 vorgesehen. Weitere Informationen werden über die Studiengangsseite sowie ergänzend in einer Podcastfolge von Medizin vs. Didaktik bereitgestellt (Universität Bielefeld, Medizinische Fakultät OWL 2026). Bewerben können sich Lehrende mit nachgewiesener Lehrerfahrung, die an der Lehre der Fakultät beteiligt sind; die Teilnahme an Didaktik-Fortbildungen ist Voraussetzung, wobei ein MQ I-Zertifikat (120 AE) ausdrücklich erwünscht ist. Zudem wird eine Anstellung an der Universität Bielefeld oder bei einem der drei Träger des UK OWL vorausgesetzt (Universität Bielefeld, Medizinische Fakultät OWL 2026). &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die fakultätsinterne Bewerbung ist bis zum 23.02.2026 einzureichen; die Auswahl soll bis 02.03.2026 erfolgen. Im Anschluss ist die Bewerbung für den Studiengang an der Universität Heidelberg bis zum 15.03.2026 vorgesehen (Universität Bielefeld, Medizinische Fakultät OWL 2026). Für die Bewerbung sind ein Motivationsschreiben (max. 1 Seite), ein Kurzlebenslauf (max. 1 Seite), Nachweise zu Qualifikationen und Lehrtätigkeit, ein Projektentwurf zur Verbesserung der Lehre an der Fakultät sowie Angaben zu Erfahrungen in Bildungsforschung oder medizinischer Forschung einzureichen; zusätzlich ist ein Unterstützungsschreiben der direkten vorgesetzten Person erforderlich, das eine Freistellungszusage beinhaltet. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Einreichung erfolgt per E-Mail an facultydevelopment@uni-bielefeld.de&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/univ-prof-dr-ren-eacute</guid>
      <title>Univ.-Prof. Dr. Ren&amp;eacute; Staritzbichler &amp;uuml;bernimmt Professur f&amp;uuml;r Physikalische und Digitale  Labordiagnostik am Klinikum Lippe</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/univ-prof-dr-ren-eacute</link>
      <pubDate>Fri, 16 Jan 2026 08:46:18 +0100</pubDate>
      <category>Allgemein</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin</handle>
      <name>Medizin</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">Dr. phil. nat. habil. René Staritzbichler hat den Ruf der Universität Bielefeld auf die Professur für 
Physikalische und Digitale Labordiagnostik angenommen. Im November 2025 erhielt er die 
Berufungsurkunde aus den Händen der Rektorin der Universität Bielefeld, Prof. Dr. Angelika Epple.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Univ.-Prof. Dr. René Staritzbichler übernimmt Professur für Physikalische und Digitale 
Labordiagnostik am Klinikum Lippe&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dr. phil. nat. habil. René Staritzbichler hat den Ruf der Universität Bielefeld auf die Professur für 
Physikalische und Digitale Labordiagnostik angenommen. Im November 2025 erhielt er die 
Berufungsurkunde aus den Händen der Rektorin der Universität Bielefeld, Prof. Dr. Angelika Epple.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als W2-Professor wird Univ.-Prof. Staritzbichler künftig die Entwicklung innovativer Analyse- und 
Diagnostikverfahren zur Verbesserung der Patientenversorgung maßgeblich vorantreiben. Die modernen 
Verfahren der Labordiagnostik liefern heute unverzichtbare Informationen für Diagnosen,
Therapieentscheidungen und Verlaufskontrollen. Gleichzeitig sind viele dieser Verfahren 
ressourcenintensiv und auf die gezielte Anforderung durch die behandelnden Ärztinnen und Ärzte 
angewiesen. Fehlende oder verzögerte Labordiagnostik kann jedoch den Behandlungserfolg gefährden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gemeinsam mit dem Direktor des Universitätsinstituts für Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie und 
Klinische Pathobiochemie, Prof. Dr. Thorsten Kaiser, verfolgt Univ.-Prof. Staritzbichler das Ziel, durch die 
Kombination spektroskopischer Verfahren mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz künftig 
kostengünstig zahlreiche Biomarker gleichzeitig in einer einzigen Probe nachzuweisen. Damit soll eine 
noch schnellere, präzisere und zielgerichtete Diagnostik ermöglicht werden. Für diese innovative 
Methode wurde den beiden Wissenschaftlern bereits ein Patent erteilt; zudem erhielten sie den 
renommierten Jörg-Schwarzbich-Inventor-Award.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach seinem Physikstudium an der Universität Hamburg und der Promotion an der Johann Wolfgang 
Goethe-Universität Frankfurt am Main arbeitete Univ.-Prof. Staritzbichler als Wissenschaftler an 
verschiedenen international renommierten Einrichtungen, darunter das Max-Planck-Institut für Biophysik, 
die Vanderbilt University sowie die BioNTech SE. Bevor er im Jahr 2023 an das Universitätsinstitut für 
Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie und Klinische Pathobiochemie im Universitätsklinikum OWL am 
Campus Lippe wechselte, war Univ.-Prof. Staritzbichler am Institut für Medizinische Physik und Biophysik 
der Universität Leipzig tätig.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit der Berufung von Univ.-Prof. Staritzbichler stärkt das Klinikum Lippe gezielt den Bereich der digitalen 
und KI-gestützten Labordiagnostik und setzt einen weiteren wichtigen Impuls für die universitäre 
Spitzenmedizin in Ostwestfalen-Lippe.&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/kombinierte-online-therapie-will-r</guid>
      <title>Kombinierte Online-Therapie will R&amp;uuml;ckfallrisiko senken</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/kombinierte-online-therapie-will-r</link>
      <pubDate>Mon, 12 Jan 2026 12:32:08 +0100</pubDate>
      <category>Forschung</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin</handle>
      <name>Medizin</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">Mit der vom gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) in Höhe von 4,5 Millionen Euro geförderten Studie „EVA-RADIUS“ startet das Evangelische Klinikum Bethel (EvKB) ein innovatives Versorgungskonzept, kombiniert aus Online- und persönlicher Therapie, das die Behandlung von Menschen nach einem Alkoholentzug entscheidend verbessern soll. Denn für die meisten Betroffenen beginnt nach dem Entzug eine Phase mit hohem Rückfallrisiko und fehlenden Therapieangeboten.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;Digitale Hilfe für die Zeit nach dem Entzug
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Kombinierte Online-Therapie will Rückfallrisiko senken&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Bielefeld-Bethel.&lt;/b&gt; Mit der vom gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) in Höhe von 4,5 Millionen Euro geförderten Studie „EVA-RADIUS“ startet das Evangelische Klinikum Bethel (EvKB) ein innovatives Versorgungskonzept, kombiniert aus Online- und persönlicher Therapie, das die Behandlung von Menschen nach einem Alkoholentzug entscheidend verbessern soll. Denn für die meisten Betroffenen beginnt nach dem Entzug eine Phase mit hohem Rückfallrisiko und fehlenden Therapieangeboten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schätzungen zufolge sind in Deutschland rund 1,5 bis 2 Millionen Menschen alkoholabhängig – mit Folgen, die von schweren körperlichen und psychischen Problemen bis hin zu erheblichen Belastungen im sozialen und beruflichen Umfeld reichen. „Wichtig ist, dass Betroffene wissen: Sie können etwas tun und in spezialisierten Einrichtungen wie Bethel wirksame Hilfe erhalten“, betont Univ.-Prof. Dr. med. Martin Driessen, Direktor der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie im EvKB.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Während ein Alkoholentzug für viele Betroffene ein wichtiger Schritt ist, fehlt nach der Entlassung oft die Anschlussbehandlung: Nur rund zehn Prozent der Patientinnen und Patienten erhalten zeitnah eine ambulante Psychotherapie oder Rehabilitation. Genau hier setzt „EVA-RADIUS“ an. Die Studie kombiniert persönliche therapeutische Gespräche mit der Online-Anwendung „RADIUS“, einem interaktiven Programm, das eine kontinuierliche Begleitung nach dem Entzug ermöglicht. „Das Programm bietet tägliche Impulse, fragt Stimmungen und Risikosituationen ab und hält alle Therapieinhalte weiter verfügbar“, erklärt Projektleiterin Martina Bertino. Über das Tool können Betroffene zudem jederzeit Nachrichten an ihr Therapeutenteam senden. Die digitalen Informationen machen die persönlichen Sitzungen effizienter, sodass mehr Menschen eine nahtlose Weiterbehandlung erhalten können.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Konzept basiert auf dem bewährten „Community Reinforcement Approach“ (deutsch: gemeindepsychiatrischer Verstärkeransatz), der individuelle und erreichbare Ziele in den Mittelpunkt stellt – sei es der Wiedereinstieg in den Beruf, die Wiedererlangung des Führerscheins oder des Kontaktes zu Kindern. Auch eine reduzierte Trinkmenge kann ein Erfolg sein. Ein Rückfall gilt nicht als Scheitern, sondern als möglicher Teil des therapeutischen Weges. Die Studie wird durch den Innovationsfonds mit 4,5 Millionen Euro gefördert und wurde 2024 gestartet. Bereits rund 50 Teilnehmende aus dem EvKB wurden eingeschlossen, weitere sind willkommen. Zufällig zugeordnet erhalten sie entweder das neue Versorgungskonzept oder die konventionelle Therapieform. „Alkoholsucht ist keine Willensschwäche“, betont Prof. Driessen. „Entscheidend ist der Mut, Hilfe anzunehmen – und jeder Schritt kann etwas bewegen.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Kontakt&lt;/b&gt;: Interessierte können sich auch anonym melden und sich informieren, Tel. 0521 – 77279460.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Partner der Studie „EVA-RADIUS“
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
•	Charité – Universitätsmedizin Berlin
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;•	Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;•	Universitätsklinikum Essen
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;•	Health &amp;amp; Medical School Potsdam
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;•	Klinikum Ernst von Bergmann Potsdam
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;•	Circumradius (Entwicklung der Anwendung „RADIUS“)&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/versorgungsl-uuml-cken-bei-postinfekti</guid>
      <title>Versorgungsl&amp;uuml;cken bei postinfekti&amp;ouml;sen Erkrankungen: J&amp;uuml;rgen Dusel fordert schnelles Handeln</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/versorgungsl-uuml-cken-bei-postinfekti</link>
      <pubDate>Wed, 7 Jan 2026 12:00:00 +0100</pubDate>
      <category>Allgemein</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin</handle>
      <name>Medizin</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, hat sich bei einem Besuch im Kinderzentrum des Evangelischen Klinikums Bethel (EvKB) ein persönliches Bild von der Situation von Kindern und Jugendlichen mit Myalgischer Enzephalomyelitis/Chronischem Fatiguesyndrom (ME/CFS), Post-/Long-COVID und ähnlichen postinfektiösen Erkrankungen gemacht. Im Austausch mit betroffenen jungen Menschen, ihren Familien sowie dem Behandlungsteam versprach er, sich politisch für bessere Versorgungsstrukturen einzusetzen.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Bielefeld-Bethel&lt;/b&gt;. Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, hat sich bei einem Besuch im Kinderzentrum des Evangelischen Klinikums Bethel (EvKB) ein persönliches Bild von der Situation von Kindern und Jugendlichen mit Myalgischer Enzephalomyelitis/Chronischem Fatiguesyndrom (ME/CFS), Post-/Long-COVID und ähnlichen postinfektiösen Erkrankungen gemacht. Im Austausch mit betroffenen jungen Menschen, ihren Familien sowie dem Behandlungsteam versprach er, sich politisch für bessere Versorgungsstrukturen einzusetzen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Meine Aufgabe ist es, das Bindeglied zwischen der Bundesregierung und Menschen zu sein, die beispielsweise so erkrankt sind wie du“, sagte Dusel im Gespräch mit dem elfjährigen Bennett Wockenfuß aus Braunschweig. Bennett leidet seit einer Infektion unter ME/CFS, hat schwere, dauerhafte Erschöpfung und Konzentrationsprobleme, kann seit Monaten nicht mehr regulär am Schulunterricht teilnehmen und wird zu Hause unterrichtet – sofern seine Kräfte es zulassen. „Oft müssen wir selbst diese halbe Stunde absagen“, berichtet seine Mutter Nicole Wockenfuß.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bennett verbringt den Großteil seiner Zeit im Bett. Kurze Online-Kontakte mit Freunden zum Spielen und der Austausch mit Betroffenen innerhalb einer Selbsthilfegruppe sind für ihn wichtige Lichtblicke. Sein größter Wunsch: wieder in die Schule gehen und Fußball spielen zu können.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Versorgt wird Bennett wie viele andere Betroffene in der „Pädiatrischen Ambulanz für Postakute Infektionssyndrome (PAIS), Post-Covid und ME/CFS“ am EvKB. „Wir haben früh erkannt, dass es hier ein Versorgungsdefizit gibt, und eigene Mittel eingesetzt, um eine spezialisierte Ambulanz aufzubauen“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Eckhard Hamelmann, Direktor der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Seit März ist die Ambulanz Teil des bundesweiten Netzwerks „PEDNET-LC“, in dem 65 Kliniken und Forschungsinstitute zusammenarbeiten. Das vom Bundesgesundheitsministerium bis Mitte 2027 geförderte Projekt zielt auf eine bessere Diagnostik und Therapie für Kinder und Jugendliche mit Long COVID-ähnlichen Erkrankungen. Bethel ist eines von 20 Versorgungszentren bundesweit. „Dank der Förderung konnten wir die Behandlungsqualität deutlich steigern und haben mehr Zeit für die Patienten“, sagt Dr. Jeremy Schmidt, der die Ambulanz seit 2022 mit aufgebaut hat.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vor diesem Hintergrund betont EvKB-Geschäftsführer Dr. Matthias Ernst die langfristige Verantwortung der Kliniken: „Die Versorgung dieser Kinder darf kein zeitlich begrenztes Projekt bleiben. Wir wollen die aufgebauten Strukturen nachhaltig sichern und uns auch künftig aktiv an der Weiterentwicklung verlässlicher Versorgungsangebote für chronisch kranke Kinder und ihre Familien beteiligen.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zum multiprofessionellen Team gehört auch Psychologin Marie Griggel. Sie berichtet von erheblichen psychosozialen Belastungen: „Viele Familien fühlen sich alleingelassen, nicht ernst genommen und kämpfen täglich um Anerkennung und Unterstützung.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie schwer die Folgen sein können, schilderte auch der 17-jährige Lewin Althoff. Ständige Kopfschmerzen, monatelange Bettlägerigkeit und massive Kreislaufprobleme führten dazu, dass er seine Zwischenprüfungen nur unter großen Schwierigkeiten erreichte und das Ziel, das Abitur zu absolvieren, stark gefährdet ist. Seine Mutter reduzierte ihre Arbeitszeit deutlich, der Vater berichtet von Problemen bei der Anerkennung von Unterstützungsbedarfen. „Man ist stark auf die Familie angewiesen – das belastet uns alle.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zum Abschluss des Besuchs benannten Univ.-Prof Dr. Eckard Hamelmann und Dr. Jeremy Schmidt zentrale Handlungsfelder: die Überführung der aufgebauten Strukturen in die Regelversorgung, eine konsequente Weiterführung der biomedizinischen Forschung sowie den Ausbau begleitender Unterstützungsangebote – von Schule und Pflege bis hin zur Telemedizin.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jürgen Dusel sicherte den Familien seine Unterstützung zu: „Was hier geschildert wurde, steht stellvertretend für Zehntausende Betroffene in Deutschland. Diese Berichte unterstreichen die Dringlichkeit des Handelns.“&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/neuer-klinikdirektor-f-uuml-r</guid>
      <title>Neuer Klinikdirektor f&amp;uuml;r Psychiatrie und Psychotherapie am EvKB</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/neuer-klinikdirektor-f-uuml-r</link>
      <pubDate>Mon, 5 Jan 2026 10:11:45 +0100</pubDate>
      <category>Allgemein</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin</handle>
      <name>Medizin</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">Univ.-Prof. Dr. Dr. Udo Dannlowski übernimmt zum 1. Januar 2026 die Ärztliche Leitung der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am EvKB – Evangelisches Klinikum Bethel. Der neue Klinikdirektor tritt die Nachfolge von Univ.-Prof. Dr. med. Martin Driessen an, der die Klinik über 26 Jahre geprägt hat und im Frühsommer 2026 in den Ruhestand verabschiedet wird. Mit seiner Ernennung geht zugleich die Berufung zum Universitätsprofessor (W3) für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik an der Medizinischen Fakultät OWL der Universität Bielefeld einher. Das EvKB ist Teil des Universitätsklinikums OWL (UK OWL) der Universität Bielefeld. </atom:summary>          <description>&lt;p&gt;Univ.-Prof. Dr. Dr. Udo Dannlowski übernimmt zum 1. Januar 2026 die Ärztliche Leitung der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am EvKB – Evangelisches Klinikum Bethel. Der neue Klinikdirektor tritt die Nachfolge von Univ.-Prof. Dr. med. Martin Driessen an, der die Klinik über 26 Jahre geprägt hat und im Frühsommer 2026 in den Ruhestand verabschiedet wird. Mit seiner Ernennung geht zugleich die Berufung zum Universitätsprofessor (W3) für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik an der Medizinischen Fakultät OWL der Universität Bielefeld einher. Das EvKB ist Teil des Universitätsklinikums OWL (UK OWL) der Universität Bielefeld.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Univ.-Prof. Dr. Dr. Udo Dannlowski gehört zu den international führenden Forschern für psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen. Er verbindet modernste Bildgebung des Gehirns mit Erkenntnissen aus Genetik und Psychotherapie – ein Ansatz, der hilft, die Ursachen psychischer Erkrankungen besser zu verstehen und Behandlungen individueller auf Patientinnen und Patienten abzustimmen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Mediziner und Psychologe studierte an der Universität Münster sowie in Zürich (Schweiz) und Bangalore (Indien). Er promovierte in beiden Fächern mit „summa cum laude“. Zudem führt er die Facharztbezeichnung Psychiatrie und Psychotherapie. Seine Habilitation erfolgte auf dem Gebiet der Kognitiven Neuropsychiatrie. Seit 2015 war Dannlowski Professor (W3) für Translationale Psychiatrie an der Universität Münster und Oberarzt sowie ab 2019 stellvertretender Direktor der dortigen Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Zusätzlich verantwortete er die Sektion „Transitionspsychiatrie“, die auf die psychische Gesundheit im Übergang der Jugend ins Erwachsenenalter fokussiert. Mit mehr als 550 wissenschaftlichen Veröffentlichungen zählt er zu den meistzitierten Stimmen seines Fachgebiets.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zudem leitet er auch weiterhin als Direktor das Institut für Translationale Psychiatrie in Münster, wodurch die strategische Kooperation der Universitäten Münster und Bielefeld wissenschaftlich gestärkt wird. Die translationale Psychiatrie bringt Forschung und Behandlung zusammen, damit neue wissenschaftliche Erkenntnisse schneller den Patientinnen und Patienten zugutekommen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Thorsten Kaatze, Vorsitzender Geschäftsführer des EvKB, hebt sowohl den Neuanfang als auch die Leistungen des bisherigen Klinikdirektors hervor: „Mit Univ.-Prof. Dr. Dr. Udo Dannlowski gewinnen wir einen der profiliertesten Forscher seines Fachs. Seine Expertise an der Schnittstelle von klinischer Versorgung, Bildgebung und Neurowissenschaften stärkt unsere Position als universitäres Zentrum für moderne Diagnostik und individualisierte Therapie psychischer Erkrankungen in OWL.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zugleich dankt er Univ.-Prof. Dr. Martin Driessen: „Er hat die psychiatrische und psychotherapeutische Versorgung am EvKB über ein Vierteljahrhundert mit großer fachlicher Kompetenz, Weitsicht und menschlicher Stärke geprägt und entscheidend zu ihrem heutigen Renommee beigetragen.“ Um den Übergang zu ebnen, wird Univ. Dr. Martin Driessen seinen Nachfolger noch bis zum Frühsommer begleiten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Univ.-Prof. Dr. Dr. Udo Dannlowski übernimmt eine Klinik mit einem breiten Versorgungsauftrag für die Region Bielefeld: Von Depressionen über Psychosen bis hin zu Angsterkrankungen reicht das Behandlungsspektrum. Neben stationären Angeboten stehen fünf Tageskliniken für teilstationäre und die Psychiatrische Institutsambulanz für ambulante Behandlungen bereit. In die Klinik ist außerdem eine eigene Forschungsabteilung integriert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit Blick auf seine neue Aufgabe betont Univ.-Prof. Dr. Dr. Udo Dannlowski: „Die enge Verzahnung von Forschung, moderner Diagnostik und direkter Patientenversorgung bietet ideale Voraussetzungen, um neue Erkenntnisse schneller in die Behandlung zu bringen.“ Ziel sei es, die biologischen Grundlagen psychischer Erkrankungen weiter zu entschlüsseln und daraus wirksamere, individuell zugeschnittene Therapien abzuleiten. „Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe im EvKB.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Univ.-Prof. Dr. Dr. Udo Dannlowski stammt aus Lengerich. Er ist 49 Jahre alt, verheiratet und Vater zweier Töchter.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/med-owl-bringt-die-neuen</guid>
      <title>MED OWL bringt die neuen Medizinstudierenden auf der Nachwuchsinitiative Hausarztmedizin in Bielefeld zum Strahlen!</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/med-owl-bringt-die-neuen</link>
      <pubDate>Tue, 23 Dec 2025 12:01:01 +0100</pubDate>
      <category>Allgemein</category>
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      <name>Medizin</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">Zum allerersten Mal machte die Roadshow „Nachwuchsinitiative Hausarztmedizin - Zukunft Praxis!“ des Hausärztinnen- und Hausärzteverbands Westfalen-Lippe am 10. Dezember 2025 an der Universität Bielefeld Station. </atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Zum allerersten Mal machte die Roadshow „Nachwuchsinitiative Hausarztmedizin - Zukunft Praxis!“ des Hausärztinnen- und Hausärzteverbands Westfalen-Lippe am 10. Dezember 2025 an der Universität Bielefeld Station.&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Verein zur Förderung der medizinischen Ausbildung Ostwestfalen Lippe (MED OWL) nutzte die Gelegenheit, um bei den Medizinstudierenden für die Region OWL zu werben. Die Studierenden des ersten Semesters erhielten bei dieser Gelegenheit wichtige Lehrbücher für ihr Studium und zum Lernen. MED OWL hat gemeinsam mit der Medizinischen Fakultät OWL und der Fachschaft für Medizin Lehrbücher ausgesucht, die die Studierenden auf dem Weg durchs Studium begleiten sollen. Wie die vorherigen Kohorten können nun die Studierenden jeweils ein Exemplar der Heidelberger Klinischen Standards für Untersuchungen, Prozeduren und Gespräche nutzen. Die klar strukturierten Texte sowie zahlreiche Abbildungen und ergänzende Videos vermitteln die Inhalte anschaulich und praxisnah.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die überreichten Lehrbücher sorgte für Begeisterung: „Wir haben die Bücher gerade eben in einer Lehrveranstaltung genutzt“, berichteten die Studierenden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Darüber bot die Veranstaltung wertvolle Einblicke in zentrale Themen für die Nachwuchsmediziner:innen, wie Niederlassung, Finanzierung einer Praxis, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Work-Life-Balance. In den anschließenden Gesprächen in offener und lockerer Atmosphäre konnten sich die Studierenden mit Vertreter:innen der hausärztlichen Versorgung austauschen. Vor Ort waren außerdem Ansprechpartner:innen der Servicestelle Gesundheit im Kreis Gütersloh, der Kreis Herford und das Sauerland, die für die hausärztliche Tätigkeit in ihrer Region warben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie wichtig solche Formate sind, zeigte die positive Resonanz. Eine Studierende aus dem ersten Semester meinte: „Ich fühle mich hier aufgehoben und willkommen geheißen. Das gibt es in Hamburg so nicht!“ – Worte, die besonders Dr. Charlotte Șahin (MED OWL) freuten: „Gespräche wie dieses unterstreichen, wie wichtig persönliche Begegnungen und frühzeitige Orientierung für den Gewinn von Nachwuchsmediziner:innen für die Region OWL sind.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Studierende, die nicht vor Ort sein konnten, können sich gerne bei MED OWL melden, damit diese ebenfalls ein Set der Lehrbücher bekommen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;MED OWL wünscht allen Studierenden viel Erfolg im Studium!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weitere Information: Dr. PH Charlotte Șahin, sahin(at)zig-owl.de.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/water-iv-studie-am-klinikum</guid>
      <title>WATER-IV-Studie am Klinikum Lippe Klinische Pr&amp;uuml;fung zur Aquablation-Therapie bei lokalisiertem Prostatakrebs startet</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/water-iv-studie-am-klinikum</link>
      <pubDate>Mon, 22 Dec 2025 08:55:44 +0100</pubDate>
      <category>Forschung</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin</handle>
      <name>Medizin</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">Am Klinikum Lippe startet die internationale, prospektive und randomisierte WATER-IV-Studie 
zur Untersuchung der Aquablation-Therapie bei Männern mit lokalisiertem Prostatakrebs. Es 
handelt sich um die erste klinische Studie am Klinikum Lippe, die im Rahmen eines 
Zulassungsverfahrens der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) 
durchgeführt wird.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Am Klinikum Lippe startet die internationale, prospektive und randomisierte WATER-IV-Studie 
zur Untersuchung der Aquablation-Therapie bei Männern mit lokalisiertem Prostatakrebs. Es 
handelt sich um die erste klinische Studie am Klinikum Lippe, die im Rahmen eines 
Zulassungsverfahrens der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) 
durchgeführt wird.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Initiator der Studie ist der Hersteller PROCEPT Biorobotics, Entwickler des Aquabeam®-Systems, mit 
dem die Aquablation-Therapie durchgeführt wird. In der WATER-IV-Studie wird die Sicherheit und 
Wirksamkeit der Aquablation bei Patienten mit niedrigem bis mittelhohem Risiko für lokalisierten 
Prostatakrebs untersucht. Die Studienteilnehmenden werden per Zufallsprinzip entweder einer 
Aquablation-Therapie oder einer radikalen Prostatektomie zugeteilt und über einen Zeitraum von bis 
zu zehn Jahren nachbeobachtet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Aquablation-Therapie ist ein robotergestütztes, minimalinvasives resektives Verfahren, bei dem 
Prostatagewebe über die Harnröhre entfernt wird. Sie kommt am Klinikum Lippe bereits seit 
mehreren Jahren erfolgreich bei Patienten mit Symptomen des unteren Harntrakts (LUTS) infolge 
einer gutartigen Prostatavergrößerung (BPH) zum Einsatz. Das Verfahren ist unabhängig von Größe 
und Form der Prostata anwendbar.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Charakteristisch für die Aquablation ist der Einsatz eines hitzefreien Hochdruck-Wasserstrahls, mit 
dem das erkrankte Prostatagewebe präzise entfernt wird. Es handelt sich dabei um das bislang 
einzige robotergesteuerte Verfahren dieser Art. Die Planung und Durchführung erfolgen auf Basis 
einer kombinierten endoskopischen Darstellung und transrektalen Ultraschallbildgebung. Vor 
Beginn der Gewebeabtragung wird die Prostata individuell kartografiert, um exakt festzulegen, 
welche Areale entfernt und welche funktionell relevanten Strukturen geschont werden sollen. Ziel ist 
es insbesondere, Bereiche zu vermeiden, deren Verletzung mit irreversiblen Komplikationen wie 
Inkontinenz, Erektions- oder Ejakulationsstörungen einhergehen könnte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die eigentliche Gewebeabtragung erfolgt robotergestützt mit hoher Präzision, Gleichmäßigkeit und 
Planbarkeit. Der Operateur kann den Ablauf jederzeit beeinflussen oder bei Bedarf unterbrechen. 
Nach Abschluss der Aquablation wird eine minimale Kauterisation durchgeführt, um potenzielle 
Blutungen zu vermeiden. Der Eingriff erfolgt stationär in Narkose und dauert in der Regel weniger als 
eine Stunde.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Langzeitdaten aus klinischen Studien zur Anwendung der Aquablation bei gutartiger 
Prostatavergrößerung zeigen eine nachhaltige Symptomlinderung über mindestens fünf Jahre. 
Zudem weisen die Studien auf eine sehr niedrige Rate irreversibler funktioneller Komplikationen hin. 
In den vorliegenden Daten bleiben Kontinenz und Erektionsfähigkeit vollständig erhalten, und der 
Großteil der Patienten bewahrt auch die Ejakulationsfähigkeit. Diese funktionellen Ergebnisse 
werden auf das gewebeschonende, hitzefreie und präzise Vorgehen der Aquablation zurückgeführt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die WATER-IV-Studie soll nun klären, welchen Stellenwert dieses etablierte Verfahren auch in der 
Behandlung ausgewählter Patienten mit lokalisiertem Prostatakrebs einnehmen kann. Die Studie 
wird überwiegend an spezialisierten Zentren in den USA durchgeführt. Das Klinikum Lippe ist das 
einzige Krankenhaus in Deutschland, das an der WATER-IV-Studie teilnimmt. Geleitet wird die Studie 
von Univ.-Prof. Dr. Karl-Dietrich Sievert, Direktor der Universitätsklinik für Urologie am 
Universitätsklinikum OWL Campus Klinikum Lippe. Die Durchführung erfolgt in enger 
interdisziplinärer Zusammenarbeit mit dem Universitätsinstitut für Radiologie sowie dem Institut für 
Pathologie.&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/univ-prof-dr-matthias-benndorf</guid>
      <title>Univ.-Prof. Dr. Matthias Benndorf &amp;uuml;bernimmt Professur f&amp;uuml;r KI-gest&amp;uuml;tzte Biomarkerforschung am Klinikum Lippe</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/univ-prof-dr-matthias-benndorf</link>
      <pubDate>Mon, 15 Dec 2025 12:08:05 +0100</pubDate>
      <category>Allgemein</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin</handle>
      <name>Medizin</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">Priv.-Doz. Dr. med. Matthias Benndorf hat den Ruf der Universität Bielefeld auf die Professur für KI-gestützte Biomarkerforschung am Universitätsinstitut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Klinikum Lippe angenommen. Am 20. November 2025 erhielt er die Berufungsurkunde aus den Händen der Rektorin der Universität Bielefeld, Prof. Dr. Angelika Epple.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Priv.-Doz. Dr. med. Matthias Benndorf hat den Ruf der Universität Bielefeld auf die Professur für KI-gestützte Biomarkerforschung am Universitätsinstitut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Klinikum Lippe angenommen. Am 20. November 2025 erhielt er die Berufungsurkunde aus den Händen der Rektorin der Universität Bielefeld, Prof. Dr. Angelika Epple.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit Univ.-Prof. Dr. med. Matthias Benndorf hat das Klinikum Lippe einen exzellenten Radiologen, der künftig insbesondere in der abdominellen und urogenitalen Bildgebung die diagnostische Qualität weiter stärken wird. Deutschlandweit ist Univ.-Prof. Benndorf vor allem für seine ausgewiesene Expertise auf dem Gebiet der Prostata-MRT bekannt. Dieses Know-how wird er im Rahmen seiner klinischen Tätigkeit als Oberarzt für die abdominelle und urogenitale Bildgebung einbringen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sein wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt in der Validierung diagnostischer Parameter. In Lippe wird Univ.-Prof. Benndorf die KI-gestützte Biomarkerforschung mit einem klaren Fokus auf die Integrierte Diagnostik – also die intelligente Kombination unterschiedlicher Datenquellen zur präziseren Diagnosefindung – für die alltägliche klinische Anwendung etablieren. Darüber hinaus wird er diesen zukunftsweisenden Bereich an der Medizinischen Fakultät der Universität Bielefeld in Forschung und Lehre vertreten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Univ.-Prof. Benndorf absolvierte sein Medizinstudium an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Seine Facharztausbildung durchlief er an der Klinik für Radiologie des Universitätsklinikum Freiburg, wo er anschließend als Facharzt und Oberarzt für Schnittbilddiagnostik tätig war und später die Leitung der Sektion für Urogenitale Bildgebung übernahm.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Jahr 2014 absolvierte er einen Forschungsaufenthalt an der University of Wisconsin–Madison, USA. 2020 habilitierte er sich an der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg. Seit Februar 2023 ist Univ.-Prof. Benndorf als Geschäftsführender Oberarzt am Universitätsinstitut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Campus Lippe des Universitätsklinikum OWL tätig.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit der Berufung von Univ.-Prof. Benndorf setzt das Klinikum Lippe einen weiteren Meilenstein im Ausbau der universitären Medizin und der KI-gestützten Diagnostik in Ostwestfalen-Lippe.&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/med-owl-verleiht-stipendien-an</guid>
      <title>MED OWL verleiht Stipendien an Medizinstudierendein Kooperation mit der  Stiftung Studienfonds OWL</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/med-owl-verleiht-stipendien-an</link>
      <pubDate>Wed, 10 Dec 2025 13:50:18 +0100</pubDate>
      <category>Allgemein</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin</handle>
      <name>Medizin</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">Im Förderjahr 2025/26 umfasst das MED OWL-Stipendienpaket beim Studienfonds OWL insgesamt acht Deutschlandstipendien für Medizinstudierende aus OWL.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;Gemeinsame Pressemeldung der Stiftung „Zukunft im Wittekindskreis“ und des Vereins zur Förderung 
der medizinischen Ausbildung und Versorgung (MED OWL).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Förderjahr 2025/26 umfasst das MED OWL-Stipendienpaket beim Studienfonds OWL insgesamt acht 
Deutschlandstipendien für Medizinstudierende aus OWL. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
In diesem Jahr wurde eine neue Stipendiatin in die Förderung aufgenommen: Janne Schwarzer erhielt 
ihre Förderurkunde von Prof. Dr. Dr. Rahe-Meyer, Vorstandsmitglied von MED OWL und Chefarzt der Klinik 
für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Franziskus Hospital Bielefeld, der ihr herzlich gratulierte: 
„Toll, dass wir eine so engagierte und interessierte Nachwuchskollegin fördern dürfen. Nutzen Sie die 
Chancen des Stipendiums für sich und Ihren beruflichen Werdegang!“ Mit einem Augenzwinkern fügte er 
hinzu: „Natürlich haben Sie in OWL dazu die besten Chancen!&amp;quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch Markus Altenhöner, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Zukunft im Wittekindskreis“ und 
Kreisdirektor des Kreises Herford, ist überzeugt: „Für Studium, Arbeiten und Leben haben Sie hier in der 
Region herausragende Möglichkeiten, egal ob Sie später im Krankenhaus, in einer Praxis oder im 
öffentlichen Gesundheitsdienst arbeiten möchten. “Die Stiftung aus dem Kreis Herford finanziert fünf 
Stipendien im MED OWL Stipendienpaket, aus Vereinsmitteln werden drei weitere Stipendien gestiftet. 
Der Förderverein MED OWL und seine Unterstützer :innen setzen damit ein starkes Signal für die 
medizinische Ausbildung und für eine zukunftssichere Gesundheitsversorgung in Ostwestfalen-Lippe 
sowie für überregionale Sichtbarkeit der Region.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Janne Schwarzer bedankte sich für die Förderung: „Vor knapp einem Jahr habe ich noch am MED OWL 
Workshop zu Stipendien teilgenommen. Ich freue mich sehr, dass ich nun die Förderung wirklich 
bekommen habe. Vielen Dank dafür! Das ist eine große Chance für mich. Ich freue mich besonders 
darauf, neue Erfahrungen zu sammeln, interessante Menschen zu treffen und durch das ideelle 
Förderprogramm Einblicke zu bekommen, die ich sonst nie gehabt hätte.&amp;quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die feierliche Stipendienvergabe der Stiftung Studienfonds OWL fand dieses Jahr am 26.11.25 in der 
Hochschule Bielefeld (HSBI) statt. Für Stipendiat:innen und Förderer bietet die Veranstaltung eine tolle 
Gelegenheit zum Kennenlernen und Austausch. „Das ist jedes Mal ein inspirierender Abend. Ich bin 
gespannt auf den weiteren gemeinsamen Austausch mit allen geförderten Medizinstudierenden. Es ist 
beeindruckend wie engagiert und interessiert die angehenden Mediziner:innen sind – auch über ihr 
Studium hinaus“, freut sich Dr. Charlotte Şahin, MED OWL&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;HINTERGRUNDINFORMATIONEN
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Warum engagiert sich MED OWL?
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Verein erhält wertvolle Impulse der Studierenden, motiviert sie zu Spitzenleistungen und möchte 
zukünftige Fachkräfte des Gesundheitswesens langfristig für die Region OWL begeistern. MED OWL 
pflegt wichtige Kontakte zu den Hochschulen und anderen Fördern aus OWL und leistet durch sein 
Engagement für Bildung einen wichtigen Beitrag zur regionalen Entwicklung. MED OWL vergibt die 
Stipendien in Kooperation mit der Stiftung Studienfonds OWL, die jährlich an wechselnden 
Hochschulstandorten die feierliche Stipendienvergabe ausrichtet. Die gemeinsame Stiftung der fünf 
staatlichen Hochschulen in Ostwestfalen-Lippe fördert damit mehr als 500 Studierende mit einem 
Stipendium.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Engagiert für die Medizinstudierenden unserer Region
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mitglieder und Förderer von MED OWL (Verein zur Förderung der medizinischen Ausbildung und 
Versorgung in OWL e.V.) unterstützen talentierte und engagierte Medizinstudierende mit Stipendien. Wir 
freuen uns, dass wir dazu mit der Stiftung Studienfonds OWL zusammenarbeiten. Im 
Deutschlandstipendienprogramm wird jeder Euro durch den Bund verdoppelt, sodass jede:r 
Studierende:r jährlich von 3.600 Euro profitiert. Die Stipendiat:innen profitieren nicht nur von der 
finanziellen, sondern auch von der ideellen Förderung des Studienfonds OWL und seiner 
Unterstützerinnen und Unterstützer. Gemeinsam mit über 200 weiteren Förderern aus der Region ist 
MED OWL dabei Teil eines großen Netzwerkes.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Über MED OWL
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Förderverein MED OWL, Verein zur Förderung der medizinischen Ausbildung und Versorgung in 
Ostwestfalen Lippe, unterstützt die medizinische Versorgung und Ausbildung in Ostwestfalen-Lippe. Ziel 
ist es, junge Leute als zukünftige Medizinerinnen und Mediziner für OWL zu begeistern, ihre Ausbildung 
zu unterstützen und sie für die Region OWL zu begeistern. Der Verein arbeitet eng zusammen mit der 
Medizinischen Fakultät OWL und dem ZIG OWL, das auch die Geschäftsführung wahrnimmt. Mitglieder 
sind die Kreise, Kommunen und Kliniken der Region OWL.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Über die Stiftung Studienfonds OWL
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Stiftung Studienfonds OWL fördert Studierende der Universitäten Bielefeld und Paderborn, der 
Hochschule Bielefeld, der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe sowie der Hochschule für Musik 
Detmold. Studierende aller Fachrichtungen, die durch Leistung und Engagement überzeugen, haben 
eine Chance auf ein Deutschlandstipendium. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten monatlich 
300 Euro und Zugang zu einem umfassenden ideellen Förderprogramm. Dazu gehören Workshops, 
Unternehmensbesichtigungen, Kaminabende, Projekte, kulturelle Events u.v.m. Außerdem vergibt die 
Stiftung Studienfonds OWL Sozialstipendien aufgrund einer besonderen finanziellen Bedürftigkeit. Ein 
Teilder Stipendiatinnen und Stipendiaten erhält auchin diesem Jahr ein solches Stipendium in Höhe 
von 1.800 Euro pro Jahr und partizipieren ebenfalls am ideellen Förderprogram.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Info Stiftung „Zukunft im Wittekindskreis“
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Stiftung „Zukunft im Wittekindskreis“ wurde im Jahr 2007 vom Kreis Herford gegründet. Seitdem 
unterstützt die Stiftung die Standortentwicklung des Kreises Herford durch die Förderung vielfältiger 
und nachhaltiger Strukturmaßnahmen und Projekte. 
Sie ist in verschiedenen Bereichen aktiv – so etwa in der Bildung, Wissenschaft und Forschung, der 
Kultur und Heimatpflege, dem Natur- und Umweltschutz, dem Feuer- und Katastrophenschutz, dem 
Ehrenamt sowie dem Gemeinwesen rund um das Wohlfahrtswesen, öffentliches Gesundheitswesen und 
Sport. 
Die Stiftung ist offiziell vom Deutschen Spendenrat e.V. (DSR) zertifiziert.&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/klinikum-lippe-erh-auml-lt</guid>
      <title>Klinikum Lippe erh&amp;auml;lt neuestes robotisches OP-System </title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/klinikum-lippe-erh-auml-lt</link>
      <pubDate>Tue, 9 Dec 2025 10:20:27 +0100</pubDate>
      <category>Allgemein</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin</handle>
      <name>Medizin</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">Das Klinikum Lippe hat eines der modernsten da Vinci-Operationssysteme Europas in Betrieb genommen, ermöglicht durch eine Förderung von rund 3,5 Millionen Euro durch das Land NRW an die Universität Bielefeld und das Universitätsklinikum OWL am Campus Klinikum Lippe.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b style=&quot;&quot;&gt;Klinikum Lippe erhält neuestes robotisches OP-System&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b style=&quot;&quot;&gt;Rund 3,5 Millionen Förderung für eines der größten universitären Robotik-Zentren 
Deutschlands&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Klinikum Lippe hat eines der modernsten da Vinci-Operationssysteme Europas in Betrieb 
genommen, ermöglicht durch eine Förderung von rund 3,5 Millionen Euro durch das Land NRW 
an die Universität Bielefeld und das Universitätsklinikum OWL am Campus Klinikum Lippe. Das 
Gerät der neuesten Generation (dV5) ist bundesweit das fünfte seiner Art und das vierte 
daVinci-System am Klinikum Lippe. Damit zählt das Klinikum Lippe zu den größten 
chirurgischen Robotik-Zentren in Deutschland.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das neue daVinci-System wurde nach einer positiven Begutachtung des Förderantrags der 
„Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG“ im Rahmen des Programms „Großgeräte der Länder“ 
mit rund 3,5 Millionen Euro gefördert. Univ.-Prof. Dr. Claudia Hornberg, Dekanin der Medizinischen 
Fakultät OWL der Universität Bielefeld, freut sich über den positiven Förderbescheid: „Wir stärken 
den universitätsmedizinischen Campus in OWL und schaffen eine leistungsfähige Struktur für 
Forschung und Lehre.“&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch Univ.-Prof. Dr. Jens Höppner, Direktor der Universitätsklinik für Allgemein- und 
Viszeralchirurgie, hebt hervor: „Mit vier Systemen am Campus Klinikum Lippe und zwei weiteren an 
den anderen Campusstandorten des Universitätsklinikums OWL in Bielefeld erreichen wir eine 
einzigartige Verfügbarkeit dieser hochmodernen Technik. Davon profitieren nicht nur Forschung und 
studentische Lehre, sondern auch die chirurgische Weiterbildung und die Versorgung der 
Patientinnen und Patienten in der gesamten Region. Robotisch assistiert durchgeführte Operationen 
bringen durch die minimalinvasive Zugangstechnik und die hohe Präzision der Instrumentenkontrolle 
entscheidende Vorteile für die Patienten. Für den Campus Klinikum Lippe am Universitätsklinikum 
OWL bedeutet die Verfügbarkeit von vier daVinci-Systemen außerdem ein kontinuierliches Training 
an robotischen Systemen. Die Ausbildung der Studierenden und Chirurgen wird durch eine 
zusätzlich in der Landesförderung zur Verfügung gestellte Simulations- und Ausbildungskonsole 
weiter deutlich verbessert.“&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Klinikgeschäftsführer Dr. Niklas Cruse sagt: „Am Klinikum Lippe nutzen neben der Universitätsklinik 
für Allgemein- und Viszeralchirurgie auch die Universitätsklinik für Urologie sowie die 
Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe die robotischen Systeme für spezialisierte 
Operationen. Wir reagieren mit dem zusätzlichen OP-System auch auf die erhöhte Nachfrage von 
Patientinnen und Patienten nach hochpräziser Spitzenmedizin.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dr. Michael Leitz, Leitender Arzt der Universitätsklinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, hat die 
Robotik am Klinikum Lippe von Beginn an mit aufgebaut und ist inzwischen regelmäßig in 
verschiedenen Kliniken europaweit als ausgewiesener Experte für robotische Chirurgie zu Gast. Er 
betont die Bedeutung des Ausbaus für die Allgemein- und Viszeralchirurgie: „Mit vier da Vinci Systemen sind wir das größte viszeralchirurgische Robotik-Zentrum in Deutschland. Das neue 
System setzt einen starken Impuls für moderne, präzise Hochleistungsmedizin in Lippe. Wir freuen 
uns darauf, ab 8. Dezember mit allen vier Systemen parallel operieren zu können.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit dem neuen daVinci-System wird das Spektrum robotisch durchgeführter minimalinvasiver 
Eingriffe weiter ausgebaut. In der Universitätsklinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie können 
künftig nahezu alle gängigen Operationen robotisch erfolgen – darunter Eingriffe an Magen, 
Speiseröhre, Bauchspeicheldrüse, Leber, Gallenblase, Blinddarm sowie die Versorgung von 
Bauchwandbrüchen. Gerade bei komplexen operativen Eingriffen zum Beispiel nach Voroperationen 
oder Verwachsungen profitieren Patientinnen und Patienten von der hohen Präzision des Roboters. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/ministerpr-auml-sident-w-uuml</guid>
      <title>Ministerpr&amp;auml;sident W&amp;uuml;st &amp;uuml;bergibt 4,9-Millionen-F&amp;ouml;rderbescheid</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/ministerpr-auml-sident-w-uuml</link>
      <pubDate>Mon, 1 Dec 2025 00:13:00 +0100</pubDate>
      <category>Allgemein</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin</handle>
      <name>Medizin</name>
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          <atom:summary type="html">NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann haben in der Staatskanzlei einen Förderbescheid in Höhe von 4,9 Millionen Euro an das EvKB – Evangelisches Klinikum Bethel – übergeben. Die Förderung erfolgt im Rahmen der Umsetzung der NRW-Krankenhausplanung. </atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Bielefeld-Bethel.&lt;/b&gt; NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann haben in der Staatskanzlei einen Förderbescheid in Höhe von 4,9 Millionen Euro an das EvKB – Evangelisches Klinikum Bethel – übergeben. Die Förderung erfolgt im Rahmen der Umsetzung der NRW-Krankenhausplanung.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die 4,9 Millionen Euro fließen in die geplante bauliche Erweiterung der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie. Das Ziel: der deutliche Ausbau der stationären und tagesklinischen Behandlungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche mit psychischen und psychosomatischen Erkrankungen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die 2019 gegründete Universitätsklinik ist ein zentraler Bestandteil der Versorgung junger Menschen im EvKB und in Bethel. Sie startete mit 27 Betten und 16 tagesklinischen Plätzen. Dank der Förderung des Landes NRW entstehen nun zehn weitere stationäre Betten, eine neue tagesklinische Versorgung für bis zu 28 Patientinnen und Patienten sowie zusätzliche Räume für Schulunterricht und Funktionsbereiche. Die Erweiterungen erfolgen in den Gebäuden Haus Mosesberg und Haus Abendlicht am Remterweg 13a – ehemalige Häuser des Altensitzes der Diakonissen, die bereits 2019 umfassend für die damals neue Klinik modernisiert wurden. Die Ausschreibungen beginnen jetzt, der Baubeginn ist im Herbst 2026 vorgesehen. Die Fertigstellung der Maßnahme ist für das Frühjahr 2028 geplant.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Die psychische Gesundheit junger Menschen ist ein zentrales gesellschaftliches Anliegen“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Stefanie Horndasch, Direktorin der Universitätsklinik. „Die Fördermittel ermöglichen es uns, die Versorgungskapazitäten deutlich zu erhöhen und jungen Menschen in Krisen schneller und wirksamer helfen zu können.“ Auch die EvKB-Geschäftsführung betont die Bedeutung der Investition: „Mit diesem Ausbau leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Beseitigung der regionalen Unterversorgung“, so Thorsten Kaatze und Dr. Matthias Ernst. „Die Förderung stärkt nachhaltig die kinder- und jugendpsychiatrische Versorgung in Bethel und schafft moderne, bedarfsgerechte Strukturen für die Zukunft.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Angesichts der deutlich gestiegenen psychischen Belastungen bei jungen Menschen seit der Corona-Pandemie – darunter insbesondere Angststörungen, Depressionen und Essstörungen – ist der Ausbau ein essenzieller Schritt, um die Akut- und Langzeitversorgung weiter zu verbessern. Jährlich behandelt die Klinik rund 3.850 stationäre, teilstationäre und ambulante Patientinnen und Patienten im Kindes- und Jugendalter.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/mediaresource/f9952e7a-0e55-4c75-a967-f550b74c4a9a&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;Förderbescheid-Übergabe-Düsseldorf.jpg&quot; src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/mediaresource/f9952e7a-0e55-4c75-a967-f550b74c4a9a&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Übergabe in der Staatskanzlei: NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (1.v.l.) und NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (4.v.l) überreichen den Förderbescheid an Dr. Matthias Ernst (2.v.l.), Univ.-Prof. Dr. Thomas Vordemvenne (Ärztlicher Direktor des EvKB) und an Thorsten Kaatze (3.v.l.).&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/1-uk-owl-symposium-onkologische</guid>
      <title>1. UK OWL-Symposium Onkologische Pflege</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/1-uk-owl-symposium-onkologische</link>
      <pubDate>Thu, 27 Nov 2025 15:14:17 +0100</pubDate>
      <category>Allgemein</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin</handle>
      <name>Medizin</name>
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          <atom:summary type="html">Am Campus Bielefeld-Bethel fand am 14. November 2025 der erste gemeinsame Fachtag Onkologische Pflege im Universitätsklinikum OWL der Universität Bielefeld statt – ein wichtiger Schritt in der Weiterentwicklung unserer Universitätsmedizin in Ostwestfalen-Lippe.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;Erster gemeinsamer Fachtag Onkologische Pflege im Universitätsklinikum OWL&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am Campus Bielefeld-Bethel fand am 14. November 2025 der erste gemeinsame Fachtag Onkologische Pflege im Universitätsklinikum OWL der Universität Bielefeld statt – ein wichtiger Schritt in der Weiterentwicklung unserer Universitätsmedizin in Ostwestfalen-Lippe.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Fachtag steht für das, was das UK OWL ausmacht:
Drei Trägerhäuser – das Evangelische Klinikum Bethel (EvKB), das Klinikum Lippe und das Klinikum Bielefeld – arbeiten über Klinikgrenzen hinweg zusammen, um Wissen zu teilen, voneinander zu lernen und die bestmögliche Versorgung für Patientinnen und Patienten zu gestalten.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Mittelpunkt stand die Pflege – als zentrale Säule unseres Gesundheitswesens und als Berufsgruppe, die insbesondere in der onkologischen Versorgung eine Schlüsselrolle einnimmt. Die Themen des Fachtags – von Fatigue über den Umgang mit malignen Wunden bis hin zu moralischem Distress – verdeutlichen, dass Pflege in der Onkologie weit über die reine Versorgung hinausgeht. Sie vereint Fachkompetenz, Empathie, Ethik und Wissenschaft.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Fachtag ist Ausdruck gelebter interprofessioneller Zusammenarbeit in der Universitätsmedizin OWL. Er zeigt, wie Forschung, Lehre und Praxis gemeinsam wirken, um die onkologische Pflege weiterzuentwickeln.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein besonderer Dank gilt den Initiatorinnen und Initiatoren Dorothea Baus (Pflegerische Fachbereichsleitung Innere Medizin, EvKB), Sascha Hetmeier (Pflegedienstleitung, Klinikum Lippe) und Christopher Waters (Pflegerische Bereichsleitung, Klinikum Bielefeld), 
die mit großem Engagement dieses Programm gestaltet haben.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zukünftig wird der Fachtag im Wechsel zwischen den drei Trägerhäusern stattfinden – als Zeichen partnerschaftlicher Kontinuität und gemeinsamer Weiterentwicklung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Pflege gestaltet Zukunft – Pflege gestaltet Universitätsmedizin.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/mediaresource/0f9b5ae6-8aa5-45c1-b373-f03bf56ddd7e&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/mediaresource/0f9b5ae6-8aa5-45c1-b373-f03bf56ddd7e&quot; alt=&quot;DSC_4125-1.webp&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/mediaresource/b1c05c8d-6bc3-42f7-8a3c-59cae4e78a50&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/mediaresource/b1c05c8d-6bc3-42f7-8a3c-59cae4e78a50&quot; alt=&quot;DSC_4115.webp&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/online-informationsveranstaltung-zur-mentoring-f</guid>
      <title>Online-Informationsveranstaltung zur Mentoring-F&amp;ouml;rderlinie movement.med | early career (2026-2027)</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/online-informationsveranstaltung-zur-mentoring-f</link>
      <pubDate>Tue, 25 Nov 2025 16:37:55 +0100</pubDate>
      <category>Allgemein</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin</handle>
      <name>Medizin</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">Online-Informationsveranstaltung zur Förderlinie movement.med | early career – Entwicklung und Planung einer wissenschaftlichen Karriere in der Medizin (Ausschreibung: 2026-2027)</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;Online-Informationsveranstaltung zur Förderlinie movement.med | early career – Entwicklung und Planung einer wissenschaftlichen Karriere in der Medizin (Ausschreibung: 2026-2027):&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Mentoring-Programm movement.med I early career richtet sich an alle an der Medizinischen Fakultät OWL und dem UK OWL tätigen Assistenzärzt:innen in den ersten Berufsjahren, Promovend:innen (postgraduale Promotion), promovierten Nachwuchswissenschaftler:innen in der frühen Postdoc-Phase, die an einer wissenschaftlichen Karriere in der Medizin in Forschung / Lehre / Klinik oder einem medizinnahen Bereich interessiert sind.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Informationsveranstaltung via Zoom am:
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
•	Do, 15. Januar 2026, 19:30 Uhr
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;•	Mi, 21. Januar 2026, 12:30 Uhr&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Anmeldung via Mail an: movement.med@uni-bielefeld.de
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mehr Informationen unter: https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/medizin/gleichstellung/movement-med/med-early/&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/zwei-highlights-am-10-dezember</guid>
      <title>Zwei Highlights am 10. Dezember 2025: MEDucation-Buchausgabe &amp;amp; Roadshow Hausarztmedizin</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/zwei-highlights-am-10-dezember</link>
      <pubDate>Mon, 24 Nov 2025 13:16:55 +0100</pubDate>
      <category>Termine</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin</handle>
      <name>Medizin</name>
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          <atom:summary type="html">Am 10. Dezember 2025 finden an der Medizinischen Fakultät OWL zwei zentrale Angebote für Medizinstudierende statt, die sowohl den Studienstart als auch die berufliche Orientierung unterstützen. </atom:summary>          <description>&lt;p&gt;Am 10. Dezember 2025 finden an der Medizinischen Fakultät OWL zwei zentrale Angebote für Medizinstudierende statt, die sowohl den Studienstart als auch die berufliche Orientierung unterstützen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;MEDucation: Lehrbuchausgabe für Erstsemester&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Alle neuen Medizinstudierenden erhalten im Rahmen der MEDucation-Aktion wichtige Lehrbücher.&lt;br&gt;Damit erleichtert die Fakultät den Einstieg in klinisch-praktische Grundlagen und setzt auf eine frühzeitige, hochwertige Studienunterstützung.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Standort: Gebäude R1&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Roadshow &amp;quot;Zukunft Praxis&amp;quot;: Einblicke in die Hausarztmedizin&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ebenfalls am 10. Dezember macht die Roadshow der Nachwuchsinitiative Hausarztmedizin Halt an der Universität Bielefeld. In kurzen Impulsvorträgen geht es u.a. um Wege in die Hausarztmedizin, Work-Life-Balance, Finanzierungsmodelle und berufliche Perspektiven im ambulanten Bereich.&amp;nbsp;&lt;br&gt;Kostenlose Verpflegung und offene Gesprächsphasen ermöglichen einen Austausch in lockerer Atmosphäre.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Ein Tag für Orientierung und Unterstützung&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit der Kombination aus Lehrmaterial für den Studienstart und praxisnahen Einblicken in mögliche Karrierewege bietet die Fakultät einen informativen Tag für Studierenden aller Semester.&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/forschungsprofil-medizin-erste-klausurtagung-der</guid>
      <title>Forschungsprofil Medizin: Erste Klausurtagung der Professor*innen</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/forschungsprofil-medizin-erste-klausurtagung-der</link>
      <pubDate>Wed, 19 Nov 2025 08:47:23 +0100</pubDate>
      <category>Forschung</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin</handle>
      <name>Medizin</name>
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          <atom:summary type="html">Am 14. und 15. November fand im Lindhotel in Rietberg die erste gemeinsame Klausurtagung aller Professor*innen der Medizinischen Fakultät OWL statt. Das Ziel: Die Vernetzung untereinander zu fördern und das Forschungsprofil weiterzuentwickeln. Die Klausurtagung war dabei der Startschuss zu einem fortlaufenden Prozess.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;Am 14. und 15. November fand im Lindhotel in Rietberg die erste gemeinsame Klausurtagung aller Professor*innen der Medizinischen Fakultät OWL statt. Das Ziel: Die Vernetzung untereinander zu fördern und das Forschungsprofil weiterzuentwickeln. Die Klausurtagung war dabei der Startschuss zu einem fortlaufenden Prozess.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Ich freue mich sehr über die konstruktive und produktive Zusammenarbeit, das tolle Miteinander und den offenen Austausch“, so Dekanin Prof’in Dr. Claudia Hornberg. „Die Tagung hat wertvolle Vernetzungen ermöglicht, die auch für zukünftige Forschungsentwicklungen und gemeinsame Projekte von großer Bedeutung sein werden. Über die zahlreichen positiven Rückmeldungen haben wir uns sehr gefreut.  Viele neue Kontakte und Ideen sind entstanden.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Rahmen der Tagung wurde zunächst ein Überblick über aktuelle Forschungsaktivitäten und -kooperationen gegeben. Darauf aufbauend diskutierten die Teilnehmenden, wie bestehende Schwerpunkte weiterentwickelt und neue strategische Forschungsfelder identifiziert werden können. Dafür arbeiteten die knapp 60 Teilnehmenden in verschiedenen thematischen Workshops zusammen und tauschten in intensiven Gesprächen ihre Ideen aus, um Anknüpfungspunkte zu entdecken und die Forschungsfelder weiterzuentwickeln.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Abendvortrag „Impulse für eine qualitätsorientierte Forschungsbewertung in der Praxis“ von Dr. Sebastian Major, QUEST Center des Berlin Institute of Health (BIH) an der Charité, lieferte interessante Denkanstöße und führte zu einem spannenden Austausch zur Bewertung der Qualität von Forschung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Prof. Dr. med. Stefan Herzig, Präsident der TH Köln von 2018 bis 2024 und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Medizinischen Fakultät OWL seit ihren Anfängen, moderierte die Tagung mit Feingefühl und Stringenz.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Prozess zur Weiterentwicklung des Forschungsprofils der Fakultät wird auch nach der Klausurtagung in den verschiedenen Themenfeldern und gebildeten Strategiegruppen fortgeführt. Dabei werden Kooperationen mit den weiteren Fakultäten sowie der aktuell laufende Profilbildungsprozess der Universität mitberücksichtigt.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;  &lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/antiobiotica-awareness-who-aktionstag-prognose</guid>
      <title>Antiobiotica Awareness: WHO-Aktionstag Prognose: Ebenso viele Todesf&amp;auml;lle durch Resistenzen wie durch Krebs</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/antiobiotica-awareness-who-aktionstag-prognose</link>
      <pubDate>Tue, 18 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
      <category>Forschung</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin</handle>
      <name>Medizin</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">Der „Antibiotic Awareness Day“ am 18. November und die folgende „Antibiotic Awareness Week“ der Weltgesundheitsorganisation (WHO) rücken den verantwortungsvollen Umgang mit Antibiotika ins Licht der Öffentlichkeit. Ein Expertenteam des Evangelischen Klinikums Bethel (EvKB) engagiert sich auf vielen Ebenen dafür, gibt Tipps für den Umgang und räumt mit Mythen auf.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Antiobiotica Awareness: WHO-Aktionstag
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Prognose: Ebenso viele Todesfälle durch Resistenzen wie durch Krebs&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bielefeld-Bethel. Der „Antibiotic Awareness Day“ am 18. November und die folgende 
„Antibiotic Awareness Week“ der Weltgesundheitsorganisation (WHO) rücken den 
verantwortungsvollen Umgang mit Antibiotika ins Licht der Öffentlichkeit. Ein Expertenteam des 
Evangelischen Klinikums Bethel (EvKB) engagiert sich auf vielen Ebenen dafür, gibt Tipps für den 
Umgang und räumt mit Mythen auf.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ob eine Mandelentzündung, ein Harnwegsinfekt oder ein entzündeter Mückenstich – viele 
Menschen haben schon häufig ein Antibiotikum von ihrem Arzt verschrieben bekommen. Dank 
Antibiotika können wir bakterielle Infektionen überwinden, und viele von uns verdanken ihnen 
das Leben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Damit Antibiotika überlebenswichtige Retter in der Not bleiben, ist ein bewusster Umgang mit 
ihnen entscheidend. „Die Angst vor Resistenzen ist so alt wie das Antibiotikum selbst“ erläutert 
Univ.-Prof. Dr. Hendrik Bracht, stellvertretender Direktor der Universitätsklinik für 
Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin, Transfusionsmedizin und Schmerztherapie am 
EvKB.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Denn ein unsachgemäßer Einsatz kann Resistenzen begünstigen. „Antibiotika werden auch 
immer wieder verschrieben, wenn Erkrankungen durch Viren oder Pilze verursacht werden. Dazu 
kommt ein oft prophylaktischer Einsatz im großen Stil in der Nahrungsmittelproduktion“, ergänzt 
Univ.-Prof. Dr. Hendrik Bracht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein Fakt, der fatale Folgen für unser aller Leben haben kann. Es sei perspektivisch möglich, dass 
bei einigen gefährlichen Erkrankungen kein wirksames Antibiotikum mehr zur Verfügung stehen 
könnte. „Es gibt düstere Szenarien, die bei einer Fortsetzung der aktuellen Entwicklung bis zum 
Jahr 2050 weltweit ebenso viele Todesfälle durch nicht mehr behandelbare Infektionen wie durch 
Krebs prognostizieren.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vor diesem Hintergrund macht sich das EvKB auf vielen Ebenen für den verantwortungsvollen 
Umgang stark. „Es gilt, Antibiotika so rational wie möglich zu nutzen“, erklärt der 
Intensivmediziner und ergänzt: „Beim mengenmäßigen Einsatz befinden wir uns im unteren 
Drittel unter den Krankenhäusern in Deutschland.“ Das gelinge nur durch einen systematischen 
Umgang mit dem Thema.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der größte Hebel ist für Univ.-Prof. Bracht neben der Abklärung der bakteriellen Ursache eine 
möglichst kurze Einnahmedauer. „Es ist ein Mythos, dass man eine Packung Antibiotikum immer 
bis zum Ende nehmen sollte. Man sollte auf seinen Arzt hören und sich nicht an der 
Packungsgröße orientieren.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Global gesehen, könnten dadurch große Mengen eingespart und Erregerresistenzen vermieden 
werden. Denn in Ländern wie Griechenland, in denen Antibiotika frei verkäuflich sind, seien die 
Zahlen für Verbrauch und Resistenzen vergleichsweise hoch. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Ein Grund für die unnötige Einnahme kann auch die gelernte Erwartungshaltung von Patienten 
sein, ein Antibiotikum verschrieben zu bekommen“, sagt Dr. Ina Vedder. Die Fachärztin für 
Anästhesiologie und Intensivmedizin gehört zur eigens eingerichteten klinikübergreifenden 
Stabsstelle für Klinische Infektiologie, die sich bereits seit 2017 im EvKB dafür einsetzt, 
Resistenzentwicklungen im Krankenhaus zu vermeiden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Wir beraten die Kollegen auf der Intensivstation und weiteren Stationen, auf denen besonders 
sensible Patienten behandelt werden, bei der Auswahl des richtigen Antibiotikums und bei der 
Therapiedauer im Sinne eines rationalen Einsatzes.“ Das Team nimmt in Zusammenarbeit mit 
Kolleginnen und Kollegen der Klinikapotheke und der Mikrobiologie die Aufgabe des 
sogenannten „Antibiotic Stewardship“ (ABS) wahr, begleitet Visiten und steht allen Kollegen im 
EvKB und Krankenhaus Mara auf Anfrage zur Verfügung. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein Tipp von Dr. Ina Vedder: „Ich möchte allen Menschen, die glauben, an einer Penicillin-Allergie 
zu leiden, Mut machen, das zu überprüfen.“ Denn diese Einschätzung habe sich als falsch 
herausgestellt. Es handelt sich vielmehr um Nebenwirkungen. „Penicillin ist das älteste und bei 
vielen Erkrankungen das bis heute wirksamste Antibiotikum.“ &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch die jüngsten Patienten können auf einen bewussten Antibiotika-Einsatz zählen. „Man weiß, 
dass die häufigsten Krankheiten im Kindesalter viral verursacht sind“, erklärt Dr. Janina Soler 
Wenglein, stellvertretende Leitende Ärztin der Notaufnahme im Kinderzentrum Bethel. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sie macht sich auch in Forschungsprojekten und über die Klinikgrenzen hinaus im ABS-Netzwerk 
Westfalen-Lippe für eine sinnvolle Antibiotikaverordnung stark. „Ein wichtiges Thema ist die 
Zusammenarbeit von niedergelassenen Kollegen und den Kliniken im Sinne einer möglichst 
geringen bakteriellen Resistenzentwicklung. Das funktioniert hier in der Region hervorragend.“ &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein Engagement mit großer Bedeutung, bedenkt man, dass wir schon heute von resistenten 
Erregern umgeben sind, die überall zu finden sind und zum Beispiel auch über eine Verletzung 
den Weg in den Körper finden können.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die aufwändige Behandlung von Patienten mit Resistenzen unter höchsten hygienischen 
Standards gehöre auch schon heute zum Alltag des Intensivteams, berichtet Univ.-Prof. Dr. 
Hendrik Bracht. Dazu komme, dass es für die Pharma-Industrie wenig lukrativ sei, neue 
Antibiotika zu entwickeln. „Wir möchten den „Antibiotic Awareness Day“ nutzen, um alle 
Menschen für dieses Thema zu sensibilisieren und die Wirkung lebensrettender Antibiotika zu 
erhalten.“&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/veranstaltungsreihe-bdquo-medizinrecht-im-dialog</guid>
      <title>Veranstaltungsreihe &amp;bdquo;Medizinrecht im Dialog&amp;ldquo;</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin/entry/veranstaltungsreihe-bdquo-medizinrecht-im-dialog</link>
      <pubDate>Mon, 17 Nov 2025 13:08:44 +0100</pubDate>
      <category>Termine</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/medizin</handle>
      <name>Medizin</name>
      <is_active_blog>false</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">Wo Recht und Medizin aufeinandertreffen, entstehen Fragen von hoher praktischer und gesellschaftlicher Relevanz. Mit der Vortragsreihe „Medizinrecht im Dialog“ setzt die Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Bielefeld den interdisziplinären Austausch zu aktuellen Herausforderungen im Gesundheitswesen fort. </atom:summary>          <description>&lt;p&gt;Wo Recht und Medizin aufeinandertreffen, entstehen Fragen 
von hoher praktischer und gesellschaftlicher Relevanz. 
Mit der Vortragsreihe „Medizinrecht im Dialog“ setzt die 
Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Bielefeld den 
interdisziplinären Austausch zu aktuellen Herausforderungen 
im Gesundheitswesen fort.
Dabei kommen Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis 
zusammen, um rechtliche Graubereiche auszuloten, ethische 
Fragen zu diskutieren und Reformbedarf zu beleuchten. Ziel 
der Reihe ist ein offener Dialog zwischen Medizin und Recht – 
verständlich, kritisch und praxisnah.
Eingeladen sind alle Interessierten aus Universität und 
Praxis. Juristische oder medizinische Vorkenntnisse sind nicht 
erforderlich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Termine:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;19.11.2025&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Thema: Gefängnismedizin (Christoph Wiens)&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Beginn: 18:00-20:00 Uhr&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Raum: X-E0-001&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;10.12.2025&amp;nbsp; &lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Thema:&amp;nbsp;Allgemeinmedizin (Dr. med. Manuel Schmidtlein)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Beginn: 18:00-20:00 Uhr&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Raum: X-E0-001&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;28.01.2026&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Thema:&amp;nbsp;Psychatrie (Univ.-Prof. Dr. med. Martin Driessen)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Beginn: 18:00-20:00 Uhr &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Raum: X-E0-001&lt;/p&gt;</description>    </item>
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