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    <title>Center for Uncertainty Studies Blog</title>
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      <title>CeUS Pressespiegel #24: Highlights aus den letzten zwei Jahren</title>
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      <pubDate>Thu, 29 Jan 2026 14:09:41 +0100</pubDate>
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          <atom:summary type="html">Zwei Jahre lang habe ich in diesem Format spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammengestellt. In der heutigen Ausgabe bespreche ich einige Highlights unter den 565 gesammelten Artikeln und blicke zurück auf die 23 Ausgaben des Formats hier auf dem CeUS Blog.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/f9d0ab3e-fdbb-4cf5-9049-c37b5cda95bf&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;Thumbnail_Presspiegel_Rückblick_klein.jpeg&quot; src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/f9d0ab3e-fdbb-4cf5-9049-c37b5cda95bf&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;b&gt;Herzlich willkommen zur 24. und vorerst finalen Ausgabe des CeUS Pressespiegels!&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zwei Jahre lang habe ich in diesem Format spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammengestellt. In der heutigen Ausgabe bespreche ich einige Highlights unter den 565 gesammelten Artikeln und blicke zurück auf die 23 Ausgaben des Formats hier auf dem CeUS Blog.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Den Anfang macht ein aktuelles Thema, das die &lt;i&gt;FAZ&lt;/i&gt; auch schon im Mai 2024 umgetrieben hat: die Affinität der Deutschen zu Gold als Geldanlage. In Zeiten gesellschaftspolitischer Unsicherheiten suchen die Deutschen Sicherheit beim Edelmetall, so argumentiert &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/finanzen/die-deutschen-und-das-gold-geschichte-einer-liebe-aus-angst-19704040.html&quot;&gt;„Die Deutschen und das Gold – Geschichte einer Liebe aus Angst&amp;quot;&lt;/a&gt; (&lt;i&gt;FAZ&lt;/i&gt;, 08.05.2024) mit Blick auf Forschung zum Thema. In dieser wird auch die Hyperinflation 1923 als historische Grundlage wirkmächtiger Narrative in deutschen Familien genannt, die Gold auch heute noch attraktiv machten. Jüngst stieg die Feinunze Gold über 5.500 USD.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weiter geht es mit &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.zeit.de/2024/36/ueberwachungskameras-privat-angst-unternehmen&quot;&gt;„Höchst aufgelöst&amp;quot;&lt;/a&gt; (&lt;i&gt;Die Zeit&lt;/i&gt;, 24.08.2024). In dieser sehr kurzweiligen Reportage begleitet die Wochenzeitung den Geschäftsführer einer Firma für Überwachungskameras auf einer Tour zu Kunden in Norddeutschland. Die Abnehmerinnen und Abnehmer versprechen sich durch die Kameras erhöhte Sicherheit – und zeichnen vor allem Hasen und Füchse auf. Eine Kundin fürchte, ihre Nachbarn überwachten sie mit Wärmebildkameras, ein Kunde beschuldige seine „Rock-Nachbarn&amp;quot;, Brennnesseln im Garten seiner Tochter auszusäen. Ob die Kameras das Sicherheitsempfinden in diesen Fällen steigern könnten, muss offen bleiben.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Thema Kontrollverlust steht in &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.zeit.de/kultur/2024-09/populismus-afd-gruene-migration-kontrollverlust-armin-nassehi&quot;&gt;„Ist Deutschland verrückt geworden, Herr Nassehi?&amp;quot;&lt;/a&gt; (&lt;i&gt;Die Zeit&lt;/i&gt;, 03.10.2024) im Zentrum. Der Soziologe, CeUS-Forscher und mittlerweile Vizepräsident der LMU gibt im Interview eine Perspektive auf nach wie vor aktuelle Probleme in Deutschland – und spricht auch darüber, warum prominente Identitätsdiskurse wenig Potenzial für Verbesserungen entfalten.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Konkrete Zukunftsperspektiven bekamen Leserinnen und Leser in &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.spiegel.de/geschichte/so-stellen-sich-junge-menschen-das-leben-im-jahr-2070-vor-gute-zukunft-schlechte-zukunft-a-c28fca55-bdb0-49b6-b7c1-4b304530b3f2&quot;&gt;„Gute Zukunft, schlechte Zukunft?&amp;quot;&lt;/a&gt; (&lt;i&gt;Der Spiegel&lt;/i&gt;, 27.09.2024). Hier stellen einige junge Menschen ihre Vorstellungen von Deutschland im Jahr 2070 vor. Dabei lernen wir auch etwas über ihre Mittel und Wege, mit Unsicherheiten umzugehen. Eine Gemeinsamkeit: Keiner der jungen Menschen möchte sich auf Absicherung durch das Rentensystem verlassen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein weiteres Highlight aus dem &lt;i&gt;Spiegel&lt;/i&gt; war die Reportage &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.spiegel.de/ausland/indien-besuch-beim-kumbh-mela-baden-mit-250-millionen-hindus-a-eee563ad-6dd0-47ec-80da-9fc3be80571a&quot;&gt;„Besuch beim Kumbh Mela – Baden mit 250 Millionen Hindus&amp;quot;&lt;/a&gt; (26.01.2025). Alle zwölf Jahre findet das Großereignis in Prayagraj, Uttar Pradesh, Indien, statt. Es handelt sich um die wohl größte Veranstaltung der Menschheitsgeschichte. Auch dieses Mal konnten trotz erheblicher Planung Massenpaniken leider nicht verhindert werden. Die Veranstaltung ist nichtsdestotrotz ein bemerkenswertes Beispiel für Unsicherheitsnavigation: Erst wenige Monate vor Beginn des Festivals zogen sich die Flüsse Ganges und Yamuna so zurück, dass mit den Bauarbeiten für Straßen, Brücken und Krankenhäuser begonnen werden konnte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/2025-02/entscheidungsfindung-psychologie-intuition-beziehung&quot;&gt;„Sie wollen den besten Partner finden? Dann viel Glück&amp;quot;&lt;/a&gt; (&lt;i&gt;Die Zeit&lt;/i&gt;, 05.02.2025) interviewt &lt;i&gt;Die Zeit&lt;/i&gt; Gerd Gigerenzer, der 2023 für einen &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/einrichtungen/ceus/events/uncertainty-talks/&quot;&gt;Uncertainty Talk&lt;/a&gt; in Bielefeld zu Gast war. Im Umgang mit Unsicherheit empfiehlt der heutige Vizepräsident des Europäischen Forschungsrats (ERC): Schnelligkeit, Intuition und einen kritischen Freundeskreis. Den Uncertainty Talk von Gerd Gigerenzer, in dem er die Frage „Wie können wir lernen, vernünftig mit Ungewissheit umgehen?&amp;quot; stellt, können Sie &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.youtube.com/watch?v=6Hs3mrJgeEY&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; ansehen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine Synthese der zahlreichen Artikel zur „Zeitenwende&amp;quot; und der neuen Rolle Europas in der Welt findet sich bei &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.zeit.de/zeit-geschichte/2025/04/russischer-angriffskrieg-ukraine-aussenpolitik-herfried-muenkler&quot;&gt;„Bis Russland resigniert&amp;quot;&lt;/a&gt; (&lt;i&gt;Die Zeit&lt;/i&gt;, 13.07.2025), wo der Politologe Herfried Münkler Wege auslotet, mit der weltpolitischen Ungewissheit umzugehen.Dass Verschwiegenheit in der neuen Strategie eine Rolle zu spielen haben könnte, deutet ein Blick in die &lt;i&gt;Süddeutsche&lt;/i&gt; an. Am 24.06.2025 ging es in &lt;a href=&quot;https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/politik/israel-dimona-atombombe-hamas-iran-e689925/?reduced=true&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;„Wie eine Stadt lernte, die Bombe zu verschweigen&amp;quot;&lt;/a&gt; um das israelische Atomprogramm.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zum Abschluss des kleinen Rückblicks auf zwei Jahre CeUS Pressespiegel gibt es nochmal etwas zum Hören: Der &lt;i&gt;Deutschlandfunk&lt;/i&gt; hat in den &lt;i&gt;Systemfragen &lt;/i&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.deutschlandfunk.de/komplexe-welt-wie-laesst-sich-am-besten-mit-unsicherheit-umgehen-100.html&quot;&gt;„Komplexe Welt. Wie lässt sich am besten mit Unsicherheit umgehen?&amp;quot;&lt;/a&gt; (16.01.2025) u. a. CeUS-Direktor Andreas Zick zu Fragen der Unsicherheit in der deutschen Gesellschaft befragt. Reinhören lohnt sich bestimmt!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Machen Sie es gut!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Adrian Strothotte&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
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      <title>CeUS Pressespiegel #23: Klima, Krisen, Kipppunkte </title>
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      <pubDate>Fri, 12 Dec 2025 13:48:06 +0100</pubDate>
      <category>CeUS Pressespiegel</category>
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          <category>uncertainty</category>
          <atom:summary type="html">In diesem Format stelle ich spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen. In dieser Woche geht es mit einem internationalen Fokus u. a. um Trockenheit in Teheran, die Folgen der Klimakrise am Amazonas und die möglicherweise weitreichenden Folgen der Feuer in Kalifornien.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/7bc12aa6-6e8f-49f7-83c6-57a2a98ef341&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;Thumbnail_Presspiegel_23_klein.jpeg&quot; src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/7bc12aa6-6e8f-49f7-83c6-57a2a98ef341&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;Herzlich willkommen zur 23. Ausgabe des CeUS Pressespiegels!&lt;/span&gt;
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In diesem Format stelle ich spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen. In dieser Woche geht es mit einem internationalen Fokus u. a. um Trockenheit in Teheran, die Folgen der Klimakrise am Amazonas und die möglicherweise weitreichenden Folgen der Feuer in Kalifornien.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Gewalt des Krieges Russlands gegen die Ukraine strahlt weit über die eigentlichen Kampfhandlungen hinaus – in &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.nzz.ch/international/in-der-ukraine-nimmt-haeusliche-gewalt-wegen-des-krieges-zu-eine-betroffene-frau-erzaehlt-ld.1905618&quot;&gt;»Der Krieg führt zu mehr häuslicher Gewalt«&lt;/a&gt; (NZZ, 05.12.2025) begleiten die Autor:innen eine Ukrainerin, die seit 2022 von ihrem Mann geschlagen wurde. Viele Betroffene häuslicher Gewalt, von denen nicht wenige Binnenflüchtlinge sind, melden sich aus Unsicherheit nicht. Zusätzlich dazu sind Anlaufstellen in der Ukraine rar gesät.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In der iranischen Hauptstadt Teheran kommt es unterdessen zunehmend zu einer drastischen Wasserknappheit durch Missmanagement der Regierung, Bevölkerungswachstum und überbordende Landwirtschaft (&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.zeit.de/wissen/2025-11/iran-wasserkrise-teheran-duerre-systemproblem&quot;&gt;»Teheran droht der ›Tag null‹«&lt;/a&gt;, Die Zeit, 02.12.2025). Der Umgang des lokalen Regimes mit der Krise löst zusätzliche Unsicherheit aus: Immer wieder ist die Rede von einer Evakuierung der Stadt. Angesichts einer Bevölkerung von etwa 15 Millionen Menschen erscheint dies allerdings utopisch.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Probleme mit Trockenheit gibt es angesichts von Abholzung und Klimawandel auch im Amazonas-Regenwald, der zwischen 80 und 123 Milliarden Tonnen Kohlenstoff speichert. &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://taz.de/Amazonas-Regenwald-kippt/!6130319/&quot;&gt;»Wenn die Wolkenmaschine stockt«&lt;/a&gt; (taz, 19.11.2025) beschreibt die Schwierigkeiten der Wissenschaft, das riesige, unzugängliche Gebiet in Südamerika zu beforschen und auch die Ängste, dass es schon bald zu einem Kippen des Ökosystems kommen könnte.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Etwas weiter nördlich, nämlich in Kalifornien, bahnt sich laut &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.zeit.de/2025/49/boerse-crash-immobilienmarkt-usa-kuenstliche-intelligenz&quot;&gt;»Vom Feuersturm zur Finanzkrise«&lt;/a&gt; (Die Zeit, 21.11.2025) unterdessen eine weitere Gefahr an. Brände bedrohen zunehmend die Immobilien in der für sich genommen viertgrößten Volkswirtschaft der Erde – und die Menschen sind ungenügend abgesichert. Expert:innen befürchten einen von Kalifornien ausgehenden Kollaps des Finanzsystems. Mit der angeblichen Unversicherbarkeit in Zeiten allgegenwärtiger Naturkatastrophen, die von der Versicherungsbranche beschworen wird, kommt hier auch das risikobasierte Denken selbst an seine Grenzen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach so viel Unsicherheit und Katastrophe auf internationalem Level macht &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://sz-magazin.sueddeutsche.de/liebe-und-partnerschaft/fallenlassen-beziehung-verlustangst-95734?reduced=true&quot;&gt;»Wie ich lernte, ohne Angst zu lieben«&lt;/a&gt; (SZ, 12.12.2025) Mut. Dorothea Wagner ist überzeugt, dass sich Vertrauen und Lockerlassen in der Liebe lernen lassen. Sie blickt auf prägende Momente in ihrem Leben zurück und findet Wege, ihren Bedürfnissen näher zu kommen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zum Schluss sei Ihnen noch die neue deutsche Literaturgeschichte der Gegenwart von Steffen Martus (vielleicht als Feiertagslektüre?) empfohlen. »Erzählte Welt. Eine Literaturgeschichte der Gegenwart, 1989 bis heute« wird auch in der taz (&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://taz.de/Literaturgeschichte-von-Steffen-Martus/!6126492/&quot;&gt;»In postheroischer Gesellschaft«&lt;/a&gt;, 22.11.2025) als vielschichtiges und unverbrämtes Buch über die Literatur einer zunehmend unsicherheitsbewussten Zeit angepriesen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Haben Sie schöne Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Adrian Strothotte&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
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      <title>CeUS Pressespiegel #22: Von &amp;bdquo;konstruktivem Patriotismus&amp;quot; zum Jugendwort des Jahres</title>
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      <pubDate>Tue, 11 Nov 2025 15:33:29 +0100</pubDate>
      <category>Research News</category>
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          <category>uncertainty</category>
          <atom:summary type="html">In diesem Format stelle ich spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen. In dieser Woche geht es neben Zeitdiagnosen aus der Soziologie und Sozialreformen auch darum, was das Jugendwort des Jahres mit Unsicherheit zu tun hat.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/ff2e110e-c001-4ac2-b2c5-30d0c2351354&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;Thumbnail_Presspiegel_22_klein.jpeg&quot; src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/ff2e110e-c001-4ac2-b2c5-30d0c2351354&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;b&gt;Herzlich willkommen zur 22. Ausgabe des CeUS Pressespiegels!&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In diesem Format stelle ich spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen. In dieser Woche geht es neben Zeitdiagnosen aus der Soziologie und Sozialreformen auch darum, was das Jugendwort des Jahres mit Unsicherheit zu tun hat.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Der Spiegel&lt;/i&gt; bietet mit &lt;a href=&quot;https://www.spiegel.de/kultur/aladin-el-mafaalani-ueber-vertrauen-und-misstrauen-wer-vertraut-erleichtert-sich-das-leben-a-70a794dc-93fb-46da-b522-990e95e4d961&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;„Was für die Liebe gilt, gilt auch für die Politik&amp;quot;&lt;/a&gt; (06.11.2025) einen Ritt durch aktuelle Zeitdiagnosen aus den Sozialwissenschaften an. Aufhänger ist hier das Erscheinen des neuen Buchs von Aladin El-Mafaalani mit dem Titel „Misstrauensgemeinschaften&amp;quot;. El-Mafaalani betont die Bedeutung von Vertrauen zur Bekämpfung politischer Unsicherheit und sieht heute Misstrauen an Boden gewinnen – ähnlich wie Reckwitz, Frevert oder auch Amlinger und Nachtwey. Angenehm dürfte hier sein, dass El-Mafaalani im Gegensatz zu den genannten Autor:innen mit nur 128 Seiten auskommt.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vertrauen, aber auf was? Dennis Chiponda freundet sich in der &lt;i&gt;taz&lt;/i&gt; mit der Idee eines „konstruktiven Patriotismus&amp;quot; (Jan Christopher Cohrs) an (&lt;a href=&quot;https://taz.de/Die-verunsicherte-Gesellschaft/!6123479/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;„Ich, ein Patriot?&amp;quot;&lt;/a&gt;, 08.11.2025). Konstruktive Patrioten, das seien „Menschen, die ihre Heimat lieben, andere nicht abwerten, demokratische Werte vertreten und kritisch den Staat beobachten.&amp;quot; Chiponda hofft, dass auch bei deutschen Linken die Bereitschaft wächst, über solche Angebote zu sprechen und nicht – wie 1989 – die Chance auf geteilte Werte zu verpassen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein Streitthema, bei dem zurzeit große Unsicherheit herrscht, sind die immer wieder diskutierten Sozialreformen. Christine Fuchsloch, Präsidentin des Bundessozialgerichts, wird von der &lt;i&gt;FAZ &lt;/i&gt;zu den anstehenden Veränderungen interviewt (&lt;a href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/bsg-praesidentin-fuchsloch-rentenalter-muss-irgendwann-angehoben-werden-accg-110770364.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;„Das Rentenalter muss irgendwann angehoben werden&amp;quot;&lt;/a&gt;, 09.11.2025). Die Ausführungen von der Sozialrichterin Fuchsloch fallen gewissermaßen deeskalierend aus: Totalverweigernde Bürgergeldempfänger habe sie praktisch nicht erlebt, psychische Probleme und Handicaps überwögen. Sie wünscht sich Gespräche über Reformen und Komplexitätsabbau ohne Angst.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Joshua Schößler betitelt gerade so („Angst&amp;quot;, &lt;i&gt;FAZ&lt;/i&gt;, 23.10.2025) seinen Artikel zum Jugendwort des Jahres „das crazy&amp;quot;. Auffällig sei, dass alle vergangenen Jugendwörter und auch viele in der aktuellen Auswahl entweder mit „gruppenbezogenen Unsicherheiten&amp;quot; (cringe, goofy) oder aber mit Sex zu tun haben (goonen). Möglicherweise setzt sich auch hier die aktuelle Tendenz durch, das Gesellschaftliche vor allem als etwas Unsicheres, Prekäres zu denken – oder aber Jugendwörter bilden tatsächlich jugendliche Themen ab.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aus dem Bereich der Bücher und anderer Medien sei diese Woche der Roman „Die Wut ist ein heller Stern&amp;quot; von Anja Kampmann empfohlen. Die Kritik in der &lt;i&gt;Süddeutschen Zeitung&lt;/i&gt; (&lt;a href=&quot;https://www.sueddeutsche.de/kultur/anja-kampmann-die-wut-ist-ein-heller-stern-literatur-buchempfehlungen-hanser-li.3304110?reduced=true&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;„Ein großes Gedicht&amp;quot;&lt;/a&gt;, 23.10.2025) stellt neben der spürbar lyrischen Grundierung des Werkes auch die Unsicherheit des Szenarios in den Vordergrund: Der Roman spielt in einem Hamburger Varieté während des Nationalsozialismus.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kommen Sie sicher durch die Woche!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Adrian Strothotte&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
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      <title>CeUS Pressespiegel #21: Die Angst vorm Fleischersatz (und andere Unsicherheiten)</title>
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      <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 17:17:40 +0200</pubDate>
      <category>CeUS Pressespiegel</category>
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          <category>uncertainty</category>
          <atom:summary type="html">In diesem Format stelle ich spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen. Diese Woche geht es u.a. um Unsicherheit in der französischen Politik, die lähmende Wirkung der Angst und die Debatte um Fleischersatzprodukte.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/e4ae7947-6a90-4a6b-9b20-b6cbdeb891e8&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/e4ae7947-6a90-4a6b-9b20-b6cbdeb891e8&quot; alt=&quot;Thumbnail_Presspiegel_21_klein.jpeg&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;Herzlich willkommen zur 21. Ausgabe des CeUS Pressespiegels!&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In diesem Format stelle ich spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen. Diese Woche geht es u.a. um Unsicherheit in der französischen Politik, die lähmende Wirkung der Angst und die Debatte um Fleischersatzprodukte.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Das Thema Unsicherheit ist (mal wieder) ganz oben angekommen: Auf einer Pressekonferenz stellte Bundeskanzler Friedrich Merz fest, dass er in der deutschen Bevölkerung eine wachsende Unsicherheit wahrnehme. In &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.zeit.de/politik/deutschland/2025-10/pressekonferenz-friedrich-merz-bundeskanzler-cdu-praesidium&quot;&gt;&amp;quot;CDU identifiziert wachsendeUnsicherheit in der Bevölkerung&amp;quot;&lt;/a&gt; (&lt;i&gt;Die ZEIT&lt;/i&gt;, 20.10.2025) geht es vor allem um die geplante Bekämpfung hybrider Angriffe auf deutsche Infrastruktur.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;An der Bundeswehr-Universität in München fand unterdessen eine Diskussion unter dem Titel „Angst als gesellschaftlicher Faktor - Wie treffen wir rationale Entscheidungen unter Unsicherheit?&amp;quot; statt (&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/neubiberg-universitaet-der-bundeswehr-experten-krieg-klimakrise-unsicherheit-angst-li.3319211&quot;&gt;&amp;quot;Wie sich Sicherheit gewinnen lässt&amp;quot;&lt;/a&gt;, &lt;i&gt;SZ&lt;/i&gt;, 10.10.2025). Die Veranstaltung wurde vom Forschungszentrum Risk der Bundeswehr-Uni ausgerichtet. Die Psychologin Inga Schalinski, der Unsicherheitsforscher Timothy Williams und weitere diskutierten u.a. über die lähmende Wirkung von Angst, die verhindern könnte, dass Menschen Komplexität annehmen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Solche Effekte lassen sich momentan vermutlich auch in Frankreich beobachten. Die &lt;i&gt;FAZ&lt;/i&gt; (&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/finanzen/regierungskrise-frankreich-sorge-um-wirtschaftliche-folgen-110730124.html&quot;&gt;&amp;quot;Der größte Feind des Wachstums&amp;quot;&lt;/a&gt;, 13.10.2025) moniert die anhaltende Unsicherheit in der französischen (Haushalts-)Politik und betont die drastischen Folgen für die Wirtschaft, deren &amp;quot;größter Feind&amp;quot; die Unsicherheit sei. Die neuerliche Herabwertung der Kreditwürdigkeit des Landes weist in eine ähnliche Richtung.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Barbara Stollberg-Rilinger untersucht in ihrem Essay &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/stollberg-rilinger-ueber-aufklaerung-und-ki-wie-wurde-der-staat-zur-maschine-accg-110730301.html&quot;&gt;&amp;quot;Wie wurde der Staat zur &amp;quot;Maschine&amp;quot; - und warum lief sie nie perfekt?&amp;quot;&lt;/a&gt; (&lt;i&gt;FAZ&lt;/i&gt;, 15.10.2025) die Parallelen zwischen den Rationalitätsvorstellungen von KI-Optimisten wie Elon Musk mit denen der Aufklärer des 18. Jahrhunderts. Die Ausblendung von Unsicherheiten spielt hier eine zentrale Rolle. Glücklicherweise habe die Aufklärung auch Werkzeuge zur Kritik einer zu einfach gedachten Rationalität mitgeliefert – wir sollten sie mehr denn je nutzen, so die Historikerin.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unsicherheit erzeugt scheinbar auch die neue Gesetzgebung der EU zu Fleischersatzprodukten, die künftig Namen wie &amp;quot;Veggie-Schnitzel&amp;quot; verbieten könnte. &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/wirtschaft/streit-um-veggie-schnitzel-welche-folgen-haette-ein-verbot-accg-110734486.html&quot;&gt;&amp;quot;Ein Schnitt ins eigene Vleisch&amp;quot;&lt;/a&gt; (&lt;i&gt;FAZ&lt;/i&gt;, 17.10.2025) befragt die Lebensmittelbranche: Während sich bei den Verfechter:innen veganer Ersatzprodukte nun Unsicherheit über die zukünftigen Bezeichnungen breit macht, üben sich die Vertreter:innen der Fleischindustrie in demonstrativer Sicherheit. Die befürchtete Verwirrung bei Verbrauchenden angesichts der bisherigen Namen sei dabei eher kein Problem, so die Verbraucherzentrale Hessen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Die Medienempfehlung für diese Woche: &amp;quot;In meinem Element. Härteprüfung Vendée Globe&amp;quot; von Pip Hare. Die Seglerin schildert ihre Erfahrungen während der Vendée Globe 2020/2021 – einer Einhand-Weltumseglung im Wettbewerb. Angst und Unsicherheit seien ihre ständigen Begleiter gewesen und ihr Umgang mit diesen mehr als bemerkenswert, fasst die &lt;i&gt;FAZ&lt;/i&gt; zusammen und empfiehlt die Lektüre (in&amp;nbsp;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/sport/mehr-sport/vendee-globe-wie-pip-hare-allein-der-angstauf-dem-ozean-trotzt-accg-110734759.html&quot;&gt;&amp;quot;Allein mit der Angst um die Welt&amp;quot;&lt;/a&gt;, 17.10.2025).
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Machen Sie es gut!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Adrian Strothotte &amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
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      <title>CeUS Pressespiegel #20: Drohnen, Drohungen und Dramatik</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/ceus-pressespiegel-20-drohnen-drohungen</link>
      <pubDate>Wed, 8 Oct 2025 08:16:07 +0200</pubDate>
      <category>CeUS Pressespiegel</category>
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          <category>uncertainty</category>
          <atom:summary type="html">In diesem Format stelle ich spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen. Diese Woche geht es unter anderem um die Drohnenflüge über europäischer Infrastruktur, das Gefühl der Nostalgie und die Dramatik Ödön von Horváths.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/72b49ab9-3d2b-416f-a1c7-dfae9cc3d2bd&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;Thumbnail_Presspiegel_20_klein.jpeg&quot; src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/72b49ab9-3d2b-416f-a1c7-dfae9cc3d2bd&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;Herzlich willkommen zur 20. Ausgabe des CeUS Pressespiegels!&lt;/span&gt;
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
In diesem Format stelle ich spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen. Diese Woche geht es unter anderem um die Drohnenflüge über europäischer Infrastruktur, das Gefühl der Nostalgie und die Dramatik Ödön von Horváths.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Die Drohnensichtungen an europäischen Flughäfen und infrastrukturellen Knotenpunkten halten die Presse aktuell in Atem. In &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.sueddeutsche.de/politik/drohnen-deutschland-flughaefen-alarmbereitschaft-li.3322030?reduced=true&quot;&gt;„Es bleibt ein Gefühl der Unsicherheit&amp;quot;&lt;/a&gt; (&lt;i&gt;SZ&lt;/i&gt;, 06.10.2025) kommentiert Markus Balser die Störungen am Münchner Flughafen, unweit dessen aktuell auch das Oktoberfest stattfindet. Der Autor moniert das Fehlen von Früherkennungssystemen und sieht das Ziel der Störungen in der Verunsicherung der Menschen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Passend dazu interviewt &lt;i&gt;Die Zeit&lt;/i&gt; die Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann (in &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.zeit.de/kultur/2025-09/sicherheit-angst-gesellschaft-krieg-psychologie-aleida-assmann&quot;&gt;„Unser Gehirn antwortet stark auf das Freund-Feind-Schema&amp;quot;&lt;/a&gt;, 30.09.2025) – auch sie stellt fest: Wir befinden uns in einer Zeit zunehmender Unsicherheit. Assmann betont dabei auch die Grenzen des aktuell vielerorts verhandelten Konzepts der Sicherheit. Für sie stellt es im Ansatz eine Individualisierung, die „egoistische Version&amp;quot; umfassender, gesellschaftlicher Perspektiven dar, die aktuell fehlen. Chancen hingegen liegen für die Forscherin in der Allianz europäischer Staaten und der gemeinsamen Übernahme von Verantwortung.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Valentin Groebner geht in der &lt;i&gt;FAZ &lt;/i&gt;(&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/sachbuch/agnes-arnold-forsters-geschichte-der-nostalgie-110718934.html&quot;&gt;„Sehnsucht nach der guten alten Zeit&amp;quot;&lt;/a&gt;, 06.10.2025) der Nostalgie auf den Grund und rezensiert das neue Buch der Historikerin Agnes Arnold-Forster. Ihre Geschichte der Nostalgie zeige, dass schon seit über hundert Jahren die Erklärung für Nostalgie in Popkultur und Politik immer die gleiche ist: „Man lebe in Zeiten noch nie da gewesener Unsicherheiten und Krisenerfahrungen, deswegen der Rückgriff auf früher.&amp;quot; Gleichzeitig könne diese Erklärung aufgrund ihres Alters selbst nostalgisch werden.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Die aktuelle Unsicherheit an vielen deutschen Hochschulen macht &lt;i&gt;Der Spiegel&lt;/i&gt; in &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.spiegel.de/start/sparmassnahmen-an-hochschulen-diese-studiengaenge-sind-bedroht-a-176b5f6b-9a16-4d9a-b675-4dcb2cf73c1a&quot;&gt;„Diese Studiengänge sind bedroht&amp;quot;&lt;/a&gt; (04.10.2025) zum Thema. Durch die Kürzungen der Länder sind zahlreiche Studiengänge wie der Master of Political Science an der Universität Köln oder der Schwerpunkt „Kunst Afrikas&amp;quot; an der FU Berlin bedroht. Außerdem könnten zahlreiche Professuren wegfallen und Hochschulangebote gestrichen werden. Erst der Herbst wird hier vermutlich unangenehme Sicherheiten bringen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Angesichts aktueller Unsicherheitsgefühle lohnt die Rückschau auf das Werk des Dramatikers Ödön von Horváth, dessen Figuren notgedrungen durch die selbst- und fremdgemachte Undurchsichtigkeit des Lebens navigieren. Am Münchner Residenztheater gibt es momentan eine Inszenierung seines Stücks „Kasimir und Karoline&amp;quot; zu sehen, die der &lt;i&gt;FAZ&lt;/i&gt; als „düster-kühler Triumph&amp;quot; erscheint (&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/musik-und-buehne/theater/barbara-frey-inszeniert-horvaths-kasimir-und-karoline-accg-110707734.html&quot;&gt;„In ihrer Beklemmung frei&amp;quot;&lt;/a&gt;, 29.09.2025). „Kasimir und Karoline&amp;quot; spielt auf dem Münchner Oktoberfest des Jahres 1929 – mitten in der Weltwirtschaftskrise.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Kommen Sie sicher durch die Woche!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;
Adrian Strothotte&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/pressespiegel-19-mit-ki-in</guid>
      <title>CeUS Pressespiegel #19: Mit KI in die Krise?</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/pressespiegel-19-mit-ki-in</link>
      <pubDate>Fri, 19 Sep 2025 15:03:40 +0200</pubDate>
      <category>CeUS Pressespiegel</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus</handle>
      <name>Center for Uncertainty Studies Blog</name>
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          <category>journalism</category>
          <category>ki</category>
          <category>press</category>
          <category>research</category>
          <category>uncertainty</category>
          <atom:summary type="html">In diesem Format stelle ich spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen. In dieser Woche geht es um KI, aktuelle Krisenphänomene und auch um die Haltung der Deutschen zur Bundeswehr.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/b1120947-e125-49f7-9388-dfcd16f914a5&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/b1120947-e125-49f7-9388-dfcd16f914a5&quot; alt=&quot;Thumbnail_Presspiegel_19_klein.jpeg&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;b&gt;Herzlich willkommen zur 19. Ausgabe des CeUS-Pressespiegels!&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In diesem Format stelle ich spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen. In dieser Woche geht es um KI, aktuelle Krisenphänomene und auch um die Haltung der Deutschen zur Bundeswehr.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/stil/leib-seele/eine-deprimierte-generation-warum-sind-junge-menschen-heute-so-ungluecklich-accg-110683061.html&quot;&gt;&amp;quot;Warum es einer ganzen Generation junger Menschen so schlecht geht&amp;quot;&lt;/a&gt; (&lt;i&gt;FAZ&lt;/i&gt;, 15.09.2025) schreibt Lucia Schmidt über die Dauerunsicherheit junger Menschen, die sich besonders im Vergleich mit den ehemals krisenanfälligen 50-Jährigen zeigt. Als einen Grund für dieses Tief erkennt die Autorin auch Social Media und Digitalisierung.
Ist der anhaltende KI-Hype Teil der Lösung des Problems oder vielmehr das Problem selbst? &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Anhand von &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/muenchen/generation-z-einsamkeit-chatgpt-ki-kuenstliche-intelligenz-e247230/?reduced=true&quot;&gt;&amp;quot;Mein bester Freund? Chat-GPT&amp;quot;&lt;/a&gt; (&lt;i&gt;SZ&lt;/i&gt;, 08.09.2025)  lässt sich diese Frage näher beleuchten. Hier werden Geschichten junger Menschen erzählt, die sich aus Einsamkeit und Unsicherheit in schwierigen Situationen an den Chatbot wenden. Die Konversation mit der KI könnten helfen, Probleme zu erkennen und Formulierungen zu finden, machten aber auch auf die Leerstelle fehlender Freund:innen aufmerksam.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;quot;Ein Plädoyer für Umwege im Kopf&amp;quot; möchte der Artikel &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.sueddeutsche.de/kultur/lesekompetenz-deutschland-ki-bildung-li.3310229?reduced=true&quot;&gt;&amp;quot;Achtung, schwieriger Text&amp;quot;&lt;/a&gt; (&lt;i&gt;SZ&lt;/i&gt;, 16.09.2025) sein und empfiehlt, beim Lesenlernen und -üben nicht auf KI zurückzugreifen. Autor Philipp Bovermann fragt etwas provokant: Ist ein &amp;quot;durchtrainierter Geist, gestählt an echten, gedruckten Büchern&amp;quot; der neue Fitnesskörper?
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unerwartete Sicherheit findet man in der vom &lt;i&gt;Spiegel&lt;/i&gt; in &amp;quot;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.spiegel.de/politik/verteidigung-mehrheit-der-deutschen-fordert-staerkere-bundeswehr-a-954c37e2-4dde-424f-81ac-fe0b2798b1b4&quot;&gt;Mehrheit der Deutschen für Aufrüstung und Wehrdienst&lt;/a&gt;&amp;quot; (10.09.2025) vorgestellten Studie des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr. Die Studie zeigt: Die Unsicherheit in der Beziehung zu den USA wächst und viele Menschen wünschen sich ein verteidigungsstarkes Europa, in dem Deutschland eine zentrale Rolle spielt.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/berlin-wirtschaftsministerin-reiche-energiebranche-li.3310908?reduced=true&quot;&gt;&amp;quot;Die Wirtschaftsministerin verunsichert die Wirtschaft&amp;quot;&lt;/a&gt;, so schreibt Michael Bauchmüller (&lt;i&gt;SZ&lt;/i&gt;, 11.09.2025) und betrachtet, wie ausgerechnet die Ex-Geschäftsführerin eines Energiedienstleisters in der Energiepolitik einen unklaren Kurs verfolgt. Niemand weiß so recht, wie die angekündigte &amp;quot;Neuausrichtung&amp;quot; aussehen könnte – nicht wenige befürchten Rückschritte hin zu fossilen Energieträgern.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Medienempfehlungen gibt es diese Woche gleich zwei. Zum einen erscheint heute Nina Chubas neues Album &amp;quot;Ich lieb mich, ich lieb mich nicht&amp;quot;, auf dem es auch einen Song mit dem Titel &amp;quot;Unsicher&amp;quot; gibt. Der &lt;i&gt;Spiegel&lt;/i&gt; widmet ihr unter dem Titel &amp;quot;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.spiegel.de/panorama/nina-chuba-keine-andere-deutsche-kuenstlerin-trifft-gerade-den-nerv-der-generation-z-so-wie-sie-a-bca7d016-a8c2-427c-8de6-eb6204b88e32&quot;&gt;Nina sein&lt;/a&gt;&amp;quot; (19.09.2025) einen langen Artikel, der auch die Schattenseiten des Ruhms der 26-jährigen Sängerin thematisiert.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zum anderen empfiehlt Enrico Ippolito (ebenfalls im &lt;i&gt;Spiegel&lt;/i&gt;) die Werke des Autors Percival Everett. &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.spiegel.de/kultur/literatur/percival-everett-der-unzuverlaessige-erzaehler-a-75dd47c7-66e4-48d2-a185-bc0d2ef64315&quot;&gt;&amp;quot;Der unzuverlässige Erzähler&amp;quot;&lt;/a&gt; (16.09.2025) gibt anlässlich des Erscheinens seines neuesten Buches &amp;quot;Dr. No&amp;quot; Einsichten in die changierende Persönlichkeit des Künstlers.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Haben Sie ein schönes Wochenende!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Adrian Strothotte&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/ceus-pressespiegel-18-ki-zukunftsszenarien</guid>
      <title>CeUS Pressespiegel #18: Unsicherheit im Job &amp;ndash; und im Freibad </title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/ceus-pressespiegel-18-ki-zukunftsszenarien</link>
      <pubDate>Fri, 5 Sep 2025 20:52:16 +0200</pubDate>
      <category>CeUS Pressespiegel</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus</handle>
      <name>Center for Uncertainty Studies Blog</name>
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          <category>journalism</category>
          <category>research</category>
          <category>uncertainty</category>
          <atom:summary type="html">In diesem Format stelle ich spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen. Nach einer kleinen Sommerpause meldet sich der CeUS Pressespiegel diese Woche mit einer neuen Ausgabe zurück.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/11727513-4902-4bb1-9f5a-6450bf29eb5a&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/11727513-4902-4bb1-9f5a-6450bf29eb5a&quot; alt=&quot;Thumbnail_Presspiegel_18_klein.jpeg&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;Herzlich willkommen zur 18. Ausgabe des CeUS-Pressespiegels!&lt;/span&gt;
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
In diesem Format stelle ich spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen. Nach einer kleinen Sommerpause meldet sich der CeUS Pressespiegel diese Woche mit einer neuen Ausgabe zurück.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Wie fast jede Woche ist auch dieses Mal KI eines der zentralen Themen, dem Lesende unter dem Stichwort &amp;quot;Unsicherheit&amp;quot; begegnen. In der &lt;i&gt;NZZ&lt;/i&gt; wagt Tom Chivers (&lt;a href=&quot;https://www.nzz.ch/meinung/die-ki-ist-heute-was-die-atomphysik-um-1930-war-man-kann-nicht-wissen-was-aus-ihr-wird-ld.1898010&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;quot;Die KI verlangt radikale Ambivalenz&amp;quot;&lt;/a&gt;, 19.08.2025) einen Vergleich zwischen der aktuellen KI-Entwicklung und der Atomphysik der 1930er Jahre. Der englische Wissenschaftsjournalist macht auf das breite Spektrum der Zukunftsszenarien, die von Expert:innen entworfen werden, aufmerksam und rückt so die Unsicherheit ins Zentrum der Debatte.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Für die &lt;i&gt;FAZ&lt;/i&gt; bastelt sich Marco Schwarze in &lt;a href=&quot;https://www.faz.net/pro/digitalwirtschaft/gadgets/wie-man-eine-ki-zum-unternehmensberater-trainiert-110638675.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;quot;Wie man eine KI zum Unternehmensberater trainiert&amp;quot;&lt;/a&gt; (20.08.2025) seinen eigenen Strategieberater. Dies wirft einerseits die Frage auf, welche Konsequenzen und Unsicherheiten KI für verschiedene Berufsfelder mit sich bringt. Andererseits lässt sich fragen: Welchen Wert hat Beratung, wenn sie sich zwar auf etablierte Modelle und Zahlen stützt, aber in wenigen gesichtslosen Zeilen daherkommt?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In &lt;a href=&quot;https://www.zeit.de/arbeit/2025-08/arbeit-bierbrauerei-handwerk-studium-abbruch-kontoauszug&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;quot;Ich habe mich gegen die akademische Unsicherheit entschieden&lt;/a&gt;&amp;quot; (&lt;i&gt;Die Zeit&lt;/i&gt;, 24.08.2025) berichtet der Politikwissenschaftler André von seiner Karriere in einer kleinen Bierbrauerei, für die er der Uni den Rücken gekehrt hat. Er schätzt die Verlässlichkeit seines Jobs und die Möglichkeit, sich zum Biersommelier weiterzubilden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unsicherheiten in Beruf und Unternehmen werden diesen Sommer auch vom &lt;i&gt;Spiegel&lt;/i&gt; adressiert. Dort erwartet Lesende eine mehrteilige Artikelserie zum Thema &lt;a href=&quot;https://www.spiegel.de/psychologie/coaching-mehr-sicherheit-gewinnen-schritt-acht-so-verabschieden-sie-sich-vom-inneren-maulwurf-a-5f69c442-b914-4c18-8f04-5adda8c62a06&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;quot;Mehr Sicherheit gewinnen&amp;quot;&lt;/a&gt; – interessant ist unter anderem der Artikel &lt;a href=&quot;https://www.spiegel.de/psychologie/coaching-mehr-sicherheit-gewinnen-schritt-3-so-sagen-sie-ihrer-unsicherheit-hallo-a-90157080-ca86-41b8-9d66-9b225f292390&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;quot;So sagen Sie Ihrer Unsicherheit Hallo&amp;quot;&lt;/a&gt; (01.08.2025), der für die Akzeptanz von unangenehmen Gefühlen im Arbeitsalltag wirbt und eine Dialogübung empfiehlt.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In die Sommerpause fiel auch die Auseinandersetzung mit 80 Jahren seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Von der Unsicherheit und dem Horror nach dem Abwurf der Atombombe auf Nagasaki berichtet &lt;a href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/atombombe-vor-80-jahren-wer-haelt-die-erinnerung-in-der-zukunft-wach-110628985.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;quot;Das Erbe der Hibakusha&amp;quot;&lt;/a&gt; (&lt;i&gt;FAZ&lt;/i&gt;, 09.08.2025). Der Artikel greift auch aktuelle erinnerungspolitische Debatten und Probleme auf.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kontrastprogramm gibt es in der &lt;i&gt;taz&lt;/i&gt;, für die Anna Kücking einen Essay über das deutsche Freibad verfasst hat. &lt;a href=&quot;https://taz.de/taz-Sommerserie-Berlin-geht-baden-6-/!6109448/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;quot;Kindheit, Chlor, Klasse&amp;quot;&lt;/a&gt; (02.09.2025) erkundet das Berliner Kombibad Gropiusstadt. Neben Pommes und Springtürmen stehen auch die unsichereren Themen auf der Agenda: Seit 2014 arbeitet im Bad ein externes Sicherheitsunternehmen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch in dieser spätsommerlichen Ausgabe gibt es wie immer eine Medienempfehlung. Rezensent Andreas Platthaus bescheinigt (in &lt;a href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/literatur/erfahrung-der-abgruende-dorothee-elmigers-roman-die-hollaenderinnen-110666543.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;quot;Konjunktiv III dringend gesucht&amp;quot;&lt;/a&gt;, &lt;i&gt;FAZ&lt;/i&gt;, 03.09.2025) dem Roman &amp;quot;Die Holländerinnen&amp;quot; von Dorothee Elmiger &amp;quot;Schockkontinuität&amp;quot;. Er fragt sich, ob es für eine Rezension dieses Buches, dessen Protagonistin dem Verschwinden zweier Holländerinnen im Dschungel Panamas auf den Grund gehen will, nicht eigentlich einen Konjunktiv III bräuchte – so viel indirekte Rede finde sich hier. Sprachgewordene Unsicherheit also.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Haben Sie ein schönes Wochenende!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Adrian Strothotte&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
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      <title>CeUS Pressespiegel #17: Colbert, der Wels und die Unsicherheit</title>
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      <pubDate>Sat, 19 Jul 2025 00:21:34 +0200</pubDate>
      <category>CeUS Pressespiegel</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus</handle>
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          <category>journalism</category>
          <category>research</category>
          <category>uncertainty</category>
          <atom:summary type="html">In diesem Format stelle ich spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen. Meinen derzeitigen Aufenthalt in Washington, D.C. nutze ich auch für einen Fokus auf aktuelle Entwicklungen in den USA.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/f3db5238-9735-4777-83bf-c71ae9505beb&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/f3db5238-9735-4777-83bf-c71ae9505beb&quot; alt=&quot;Thumbnail_Presspiegel 17 (DC) klein.jpeg&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;Herzlich willkommen zur 17. Ausgabe des CeUS-Pressespiegels!&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In diesem Format stelle ich spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen. Meinen derzeitigen Aufenthalt in Washington, D.C. nutze ich auch für einen Fokus auf aktuelle Entwicklungen in den USA.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Late-Night-Shows sind wohl für viele Amerikaner:innen einer der zentralen Modi, um mit politischer Unsicherheit umzugehen. Nun hat der Sender CBS nach einer Klage der Trump-Administration die Sendung des populären Moderators Stephen Colbert abgesetzt. Dirk Peitz (&lt;i&gt;Die ZEIT&lt;/i&gt;, &amp;quot;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.zeit.de/kultur/film/2025-07/stephen-colbert-the-late-show-cbs-show-ende&quot;&gt;Und bald vergeht auch das Lachen&lt;/a&gt;&amp;quot;, 18.07.2025) wertet das Ende der Show ebenso wie viele Fans (&lt;i&gt;New York Times&lt;/i&gt;, &amp;quot;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.nytimes.com/2025/07/17/arts/television/stephen-colbert-late-show-fans.html&quot;&gt;Fans React to Colbert &amp;#39;Late Show&amp;#39; Cancellation With Puzzlement and Anger&lt;/a&gt;&amp;quot;, 17.07.2025) auch symbolisch – Colbert ist einer der prominentesten Trump-Kritiker.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dass sich durch Lachen ungewisse Zeiten einfacher ertragen lassen, zeigt auch eine Geschichte von der anderen Seite des großen Teiches. In &amp;quot;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.zeit.de/kultur/2025-07/wels-angriffe-brombachsee-schwimmen-fische&quot;&gt;Die Angst vor dem dritten Welskrieg&lt;/a&gt;&amp;quot; (&lt;i&gt;Die ZEIT&lt;/i&gt;, 05.07.2025) geht Nils Markwardt der &amp;quot;shakespeareschen Qualität&amp;quot; der Ereignisse am Brombachsee auf den Grund. Unterdessen haben die neueren Ermittlungen den Stand des Artikels bereits überholt – der Wels kam nicht durch eine Kugel der Polizei, sondern durch lokale Angler ums Leben.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ebenfalls in der &lt;i&gt;ZEIT&lt;/i&gt; gibt Olga Herschel Tipps dazu, &amp;quot;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.zeit.de/gesundheit/2025-06/unsicherheit-bekaempfen-tipps-alltag-psychologie&quot;&gt;Wie man lernt, die Unsicherheit zu umarmen&lt;/a&gt;&amp;quot; (24.06.2025). Interessant: Sich noch mehr Unsicherheit auszusetzen, könne die Toleranz für Unsicherheit steigern und sie so erträglicher machen. Vielleicht empfiehlt sich diesen Sommer also ein Besuch am Badesee in Mittelfranken.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In der &lt;i&gt;FAZ&lt;/i&gt; (&amp;quot;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mehr-wirtschaft/christoph-neuberger-die-sozialen-folgen-von-ki-und-plattformen-110588658.html&quot;&gt;Die sozialen Folgen von KI und Plattformen gehören untersucht!&lt;/a&gt;&amp;quot;, 13.07.2025) fordert der Kommunikationswissenschaftler Christoph Neuberger angesichts der Dominanz der USA und Chinas bei KI nicht nur europäische Innovationen, sondern auch eine detaillierte Erforschung der sozialen Folgen. Dabei sollte gerade eine Kombination und Verschmelzung von Sozial- und Technikwissenschaften dazu beitragen, alte Denkmuster zu durchbrechen und mit Technik verbundene Unsicherheiten besser zu bearbeiten.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch in vielen anderen Themenbereichen scheint die amerikanische Unberechenbarkeit eine Verlagerung der Aufmerksamkeit auf Europa herbeizuführen. In der &lt;i&gt;NZZ&lt;/i&gt; meint Marco Seliger: &amp;quot;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.nzz.ch/pro/globalisierung-in-europa-was-der-westen-von-ostdeutschland-lernen-kann-ld.1888227&quot;&gt;Wir können von Ostdeutschland lernen&lt;/a&gt;&amp;quot; und zieht eine Parallele aktueller Krisenphänomene mit der Situation der DDR 1990. Mit der Erfahrung von Kontrollverlust und Unsicherheit umzugehen, hätten die DDR-Bürger:innen vor 35 Jahren schmerzhaft lernen müssen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Medienempfehlung kommt in dieser Ausgabe mit &amp;quot;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.spiegel.de/kultur/musik/dj-haram-big-special-rio-kosta-poor-creature-album-der-woche-a-34a88cc9-8d52-4f01-8650-d80acd7e87b8&quot;&gt;Die komplizierte Politik des Tanzens&lt;/a&gt;&amp;quot; vom &lt;i&gt;Spiegel&lt;/i&gt;. Andreas Borcholte empfiehlt das Debütalbum &amp;quot;Beside Myself&amp;quot; der US-palästinensischen Künstlerin DJ Haram. Ihr gelinge es, das Leid in Nahost musikalisch zu bearbeiten, statt nur mit Solidaritätsbekundungen und Slogans um sich zu werfen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Haben Sie ein schönes Wochenende!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Adrian Strothotte&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
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      <title>CeUS Pressespiegel #16: Israel und Iran, S&amp;uuml;dafrika, USA-Reisen</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/ceus-pressespiegel-16</link>
      <pubDate>Fri, 20 Jun 2025 18:57:13 +0200</pubDate>
      <category>CeUS Pressespiegel</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus</handle>
      <name>Center for Uncertainty Studies Blog</name>
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          <atom:summary type="html">In diesem Format stelle ich spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen. Meinen derzeitigen Aufenthalt in Washington, D.C. nutze ich auch für einen Fokus auf aktuelle Entwicklungen in den USA.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/e9e9c0e1-2cf9-4310-8461-051c70b2103a&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/e9e9c0e1-2cf9-4310-8461-051c70b2103a&quot; alt=&quot;Thumbnail_Presspiegel 16 (DC) klein.jpeg&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;Herzlich willkommen zur 16. Ausgabe des CeUS-Pressespiegels!&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
In diesem Format stelle ich spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen. Meinen derzeitigen Aufenthalt in Washington, D.C. nutze ich für einen Fokus auf aktuelle Entwicklungen in den USA.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Die Journalist:innen der &lt;i&gt;New York Times&lt;/i&gt; stellen sich ebenso wie viele Menschen zurzeit die Frage, ob und wie die USA in die jüngsten Kampfhandlungen zwischen Israel und dem Iran eingreifen werden (&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.nytimes.com/2025/06/20/world/middleeast/us-strikes-iran-war-scenarios.html&quot;&gt;What Happens if Trump Decides to Strike Iran or Assassinate Its Leader?&lt;/a&gt;, 20.06.2025). Über einen Angriff auf die Urananreicherungsanlage in Fordo wird ebenso spekuliert wie über Attacken auf Ayatollah Ali Khamenei, die Trump im Moment allerdings ausschließt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;

Unterdessen herrscht in Teheran eine weit existenziellere Unsicherheit. In &amp;quot;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://taz.de/Krieg-im-Iran/!6091524/&quot;&gt;Auf Israel verlassen oder Teheran verlassen?&lt;/a&gt;&amp;quot; berichtet die &lt;i&gt;taz&lt;/i&gt; (18.06.2025) über Iraner:innen, die sich zu fliehen entschlossen haben und jene, die demonstrativ bleiben wollen. Israel hatte den Iran nach den neuesten Angriffen aufgefordert, die Hauptstadt zu evakuieren.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Gewaltbezogene Unsicherheit ist leider ein zentrales Thema dieser Wochen. Die &lt;i&gt;NZZ&lt;/i&gt; blickt in &amp;quot;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.nzz.ch/international/weisse-farmer-in-suedafrika-woher-kommt-die-rede-vom-weissen-genozid-ld.1888489&quot;&gt;Wenn die Hunde bellen, schickt Farmer Meyer die Drohne los&lt;/a&gt;&amp;quot; (13.06.2025) auf die Kriminalität in Südafrika, die auch von der US-Administration zum Thema gemacht wurde. Der Autor begleitet weiße Farmer und eine schwarze Farmerin bei ihren Bemühungen um Sicherheit. Der Artikel dekonstruiert das Bild eines angeblichen Genozids an Weißen und rückt das Erbe der Apartheid ins Zentrum.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
In Deutschland herrscht, vielen Artikeln der großen Zeitungen zufolge, große Unsicherheit darüber, ob und wie man noch in die USA reisen kann und sollte. &lt;i&gt;Der&lt;/i&gt; &lt;i&gt;SPIEGEL&lt;/i&gt; bietet mit &amp;quot;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.spiegel.de/wirtschaft/tourismus-in-den-usa-deutsche-meiden-amerika-unter-donald-trump-a-aa06be53-7da5-4678-a179-feaf7fd5a9a9&quot;&gt;Tourismus in den USA: Deutsche meiden Amerika unter Donald Trump&lt;/a&gt;&amp;quot; (14.06.2025) einen umfangreichen Artikel über die USA als Sehnsuchtsort und aktuelle Zweifel der Deutschen an. Die Interviewten fürchten vor allem Willkür der Beamten an der Grenze.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Die &lt;i&gt;FAZ&lt;/i&gt; fragt: &amp;quot;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/die-karrierefrage/trump-vs-harvard-soll-ich-jetzt-noch-in-den-usa-studieren-110527476.html&quot;&gt;Soll ich jetzt noch in den USA studieren?&lt;/a&gt;&amp;quot; (12.06.2025). Der Artikel beleuchtet einzelne Fachrichtungen, interviewt Expert:innen und zeigt internationale Alternativen auf – während der zwischenzeitliche Stopp der Vergabe von Konsulatsterminen für Studierenden- und Austauschvisa aufgehoben wurde. Künftig gelten neue Richtlinien für die Kontrolle der Social-Media-Accounts, die von nun an vermutlich noch stärker auf politische Inhalte hin untersucht werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Anfang Juni fand die World Pride 2025 in Washington, D.C. statt – allen aktuellen politischen Schwierigkeiten zum Trotz. Die ZEIT berichtet über das Großereignis der queeren Szene in &amp;quot;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2025-06/world-pride-parade-washington-lgbtq-donald-trump&quot;&gt;Trotz alledem&lt;/a&gt;&amp;quot; (08.06.2025). Die Veranstaltung wird auch als ein Zeichen des Widerstands der Stadt gegen die Politik der Trump-Administration gewertet.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Eine Möglichkeit, mit Unsicherheit umzugehen, ist sicher die künstlerische Verarbeitung der eigenen Erfahrung. Die englische Rapperin Little Simz hat am 06. Juni ihr neues Album &amp;quot;Lotus&amp;quot; veröffentlicht. &lt;i&gt;Der SPIEGEL&lt;/i&gt; (&amp;quot;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.spiegel.de/kultur/musik/rapperin-little-simz-selbstzweifel-als-zentrales-thema-ihrer-musik-a-ca044e16-d8d8-4f0b-91b3-496c67c3bb91&quot;&gt;Selbstzweifel als zentrales Thema ihrer Musik&lt;/a&gt;&amp;quot;, 11.06.2025) und die &lt;i&gt;SZ&lt;/i&gt; (&amp;quot;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.sueddeutsche.de/kultur/little-simz-lotus-album-kritik-li.3263920?reduced=true&quot;&gt;Wie man dem Wahnsinn entgeht&lt;/a&gt;&amp;quot;, 05.06.2025) sind sich über die außergewöhnliche Qualität der Musik einig – und darüber, dass Little Simz auf dem Album vor allem auch die eigene Unsicherheit verarbeitet.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Haben Sie ein schönes Wochenende!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Adrian Strothotte&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
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      <title>CeUS Pressespiegel #15: Unsicherheit in Washington </title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/ceus-pressespiegel-15-unsicherheit-in</link>
      <pubDate>Fri, 23 May 2025 20:35:10 +0200</pubDate>
      <category>CeUS Pressespiegel</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus</handle>
      <name>Center for Uncertainty Studies Blog</name>
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          <category>research</category>
          <category>uncertainty</category>
          <category>usa</category>
          <atom:summary type="html">In diesem Format stelle ich spannende Artikel aus dem deutschsprachigen und aktuell auch US-amerikanischen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen. Meinen derzeitigen Aufenthalt in Washington, D.C., nutze ich für einen Fokus auf aktuelle Entwicklungen in den USA.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/569180fe-9f6f-4a1e-9169-9a006eb32b46&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/569180fe-9f6f-4a1e-9169-9a006eb32b46&quot; alt=&quot;Thumbnail_Presspiegel 15 (DC) klein.jpeg&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;Herzlich willkommen zur fünfzehnten Ausgabe des CeUS-Pressespiegels!&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In diesem Format stelle ich spannende Artikel aus dem deutschsprachigen und aktuell auch US-amerikanischen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen. Meinen derzeitigen Aufenthalt in Washington, D.C., nutze ich für einen Fokus auf aktuelle Entwicklungen in den USA.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Spiegel berichtet neben anderen Medien über die Ermordung zweier israelischer Botschaftsmitarbeiter:innen in DC („&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.spiegel.de/politik/deutschland/anschlag-in-washington-d-c-getoeteter-israelischer-botschaftsmitarbeiter-hatte-auch-deutschen-pass-a-f38efd79-76e9-4218-be85-23073b36d708&quot;&gt;Getöteter israelischer Botschaftsmitarbeiter hatte auch deutschen Pass&lt;/a&gt;&amp;quot;, 22.05.2025). Neben Debatten um zunehmenden Antisemitismus wird auch über die Sicherheitsvorkehrungen an Botschaften und in der amerikanischen Hauptstadt im Allgemeinen diskutiert.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Arbeitskampf am Kennedy Center? Angesichts des Einflusses von Donald Trump auf das Kulturzentrum in Washington wollen die Mitarbeitenden einer Gewerkschaft beitreten, um sich gegen die ideologisch motivierten Kündigungen durch die Administration zu wehren. Die FAZ berichtet in „&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/usa-wie-sich-das-kennedy-center-gegen-trump-organisiert-110490764.html&quot;&gt;So organisiert sich das Kennedy Center gegen Trump&lt;/a&gt;&amp;quot; (21.05.2025) über die Details.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die NZZ sieht den Ball in Sachen Wissenschaftsfreiheit nun bei Europa. In „&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.nzz.ch/meinung/die-freiheit-der-wissenschaft-ist-gefaehrdet-in-europa-sind-jetzt-selbstkritik-und-selbstbewusstsein-gefragt-ld.1881436&quot;&gt;In Europa ist jetzt Selbstbewusstsein gefragt&lt;/a&gt;&amp;quot; (12.05.2025) ruft Sven Titz dazu auf, sich auf die große Bedeutung der Wissenschaft für die Gesellschaft zu besinnen, die „Atmosphäre der Unsicherheit&amp;quot; hinter sich zu lassen und gerade deshalb auch solche Themen zu behandeln, die von Aktivist:innen stark angegangen werden. Washington hingegen schieße mit seinen Maßnahmen „maßlos&amp;quot; über das Ziel hinaus.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der aktuelle Artikel der ZEIT über den großen Druck, der auf die Columbia University in New York ausgeübt wird, weist ebenfalls in diese Richtung. In „‚&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.zeit.de/2025/19/columbia-university-donald-trump-us-universitaeten-polizei-abschiebungen-new-york&quot;&gt;Das ist Terror! Alle hier fürchten sich!&amp;#39;&lt;/a&gt;&amp;quot; (22.05.2025) wird geschildert, wie Sicherheitskräfte und die Abschiebebehörde ICE den Campus überwachen. Die Konflikte zwischen den Universitäten und der Trump-Administration drehen sich vor allem um propalästinensische Proteste.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Neue Maßnahmen der Regierung umfassen etwa ein komplettes Verbot ausländischer Studierender, wie es nun Harvard angedroht wird. „&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.bbc.com/news/articles/cje7ledqvyqo&quot;&gt;Harvard sues Trump administration over foreign students ban&lt;/a&gt;&amp;quot; (Washington Post, 23.05.2025) gibt einen Eindruck der (rechtlichen) Lage.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Angesichts der unsicheren politischen Lage scheint die New York Times Bielefelds (scheinbarer) Mittelmäßigkeit einiges abgewinnen zu können. In „&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.nytimes.com/2025/05/23/world/europe/germany-bielefeld-boring.html&quot;&gt;At an Uncertain Moment for Germany, Suddenly Boring Doesn&amp;#39;t Look So Bad&lt;/a&gt;&amp;quot; (23.05.2025) porträtiert Clay Risen die Stadt.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Long-Read-Empfehlung ist in dieser Ausgabe eine Reportage der Süddeutschen Zeitung zu jungen Männern in Deutschland. „&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/politik/jugend-jungs-maennlichkeit-e999239/?reduced=true&quot;&gt;Sie fühlen nichts. Sie fühlen alles&lt;/a&gt;&amp;quot; begleitet drei dem Anschein nach sehr normale Schüler in Thüringen durch ein Schuljahr. Immer wieder geht es auch um Widersprüche und Unsicherheiten: zwischen frauenfeindlichem Deutschrap, guten Freundinnen, zu viel Gras und sieben Stunden Bildschirmzeit.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Haben Sie ein schönes Wochenende!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Adrian Strothotte&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
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      <title>When Certainty Hides and Randomness Helps: Concluding the fifth Uncertainty Research Afternoon</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/when-certainty-hides-and-randomness</link>
      <pubDate>Thu, 15 May 2025 21:21:41 +0200</pubDate>
      <category>Research News</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus</handle>
      <name>Center for Uncertainty Studies Blog</name>
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          <category>education</category>
          <category>history</category>
          <category>interdisciplinarity</category>
          <category>learning</category>
          <category>machine</category>
          <category>mathematics</category>
          <category>uncertainty</category>
          <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/cac25af4-7f5a-4684-a15a-ac0004c6e23d&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;UncertaintyAfternoon_SoSe_25_webklein.jpeg&quot; src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/cac25af4-7f5a-4684-a15a-ac0004c6e23d&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;On May 12, 2025, the Center for Uncertainty Studies (CeUS) at Bielefeld University held its fifth Uncertainty Research Afternoon, continuing its tradition of interdisciplinary scholarly exchange. The event, available both in-person and online, brought together researchers to examine uncertainty across different academic fields. The afternoon featured three presentations that explored uncertainty through educational science, mathematics, and historical analysis.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;Uncertainty in Educational Contexts: Visibility and Social Practices&lt;/span&gt;
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Saskia Bender, professor for Educational Science at Bielefeld University, began with her presentation, &amp;quot;The (In)Visibility of (Un)Certainty in Educational Contexts.&amp;quot; Drawing from research on inclusive classrooms, Bender argued that societies often work to keep certainty invisible, particularly within democratic structures.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Her research showed that despite goals for inclusive education, practices that reinforce social status continue through what she called &amp;quot;arenas of particularization.&amp;quot; Bender observed that cooperative practices in inclusive classrooms often don&amp;#39;t achieve their intended outcomes, with students needing help sometimes rejecting assistance.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Bender presented the concept of &amp;quot;covering as a social practice,&amp;quot; drawing from Laclau and Mouffe&amp;#39;s theory of articulation. She proposed that democratic societies use covering to manage conflicts, hiding structural stability. This creates tension as societies promote inclusion while being structurally unable to fully achieve it.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
In the discussion, participants questioned what causes exclusion when inclusion should happen. Bender noted that despite changing expectations, teaching strategies remain largely unchanged. When asked about signs that certainties are becoming more visible, she pointed to the increased transparency of covering practices, though teaching methods have evolved little. The discussion also explored how uncertainty appears differently between peer relationships and teacher-student dynamics.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;The Paradox of Uncertainty in Machine Learning&lt;/span&gt;
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Benjamin Gess, professor for mathematics at TU Berlin, shifted the focus to computational uncertainty with his presentation, &amp;quot;Taming Uncertainty and Profiting from Randomness in Machine Learning.&amp;quot; Gess took on the challenge of explaining complex mathematical concepts without using formulas, making machine learning accessible (and entertaining) to a diverse audience.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Gess explained supervised learning by describing how neural networks process and categorize data. He outlined how machines learn through &amp;quot;gradient descent,&amp;quot; a process that surprisingly works despite theoretical predictions suggesting it shouldn&amp;#39;t. The presentation highlighted the counterintuitive phenomenon of &amp;quot;overparameterization&amp;quot; – the finding that increasing network size (to billions of parameters as in models like GPT-3) can improve performance rather than causing overfitting.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Particularly interesting was Gess&amp;#39;s examination of randomness in machine learning. He explained how randomness enters these systems through initially random weights, randomly deactivated neurons, and stochastic gradient descent. Rather than hindering performance, this randomness can actually improve it by helping algorithms find &amp;quot;flatter&amp;quot; minima and cross tipping points in training loss landscapes.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
The discussion revealed knowledge gaps in the field. When asked about the importance of hidden layers for model performance, Gess acknowledged that &amp;quot;some architectures just work better&amp;quot; without complete theoretical explanations. Most notably, when questioned about optimal forms of stochastic gradient descent, Gess candidly admitted that such questions &amp;quot;cannot really be answered mathematically,&amp;quot; emphasizing that the field largely operates through empirical knowledge and experience rather than complete theoretical understanding. His acknowledgment that &amp;quot;it&amp;#39;s interesting that this is not explainable and maybe not understandable at all&amp;quot; highlights a profound insight about uncertainty in a field designed to manage it.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;b&gt;Historical Dimensions of Uncertainty: Rumors in Premodern Communication&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
The colloquium concluded with Jan Siegemund&amp;#39;s (postdoc, Bielefeld University) historical analysis, &amp;quot;Rumors in Flux: Handling Uncertain News in Changing Communication Systems (ca. 1400-1800).&amp;quot; Siegemund&amp;#39;s ongoing project examines how premodern merchants dealt with uncertain information during three major transformations: the media revolution, the communications revolution, and European expansion.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Siegemund redefined rumors as &amp;quot;communication of marked uncertainty,&amp;quot; using both quantitative content analysis and close reading to identify markers of uncertainty in historical texts. His findings showed that wars, plagues, information about deaths and whereabouts of people as well as everyday life generated substantial rumors. Of particular interest was the relationship between rumors and emerging markets, where the need for current information increased alongside growing economic interdependence through e.g. credit systems.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Siegemund&amp;#39;s approach differs from conventional rumor research that tends to focus on effects or views rumors as &amp;quot;improvised news&amp;quot; during crises. Instead, he analyzes rumors through linguistic markers of evidentiality (information source) and epistemicity (credibility assessment).
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
In the discussion, participants explored the historical evolution of rumor communication, with Siegemund noting that first attempts at textual analysis show more uncertainty markers in 18th-century letters than in 16th-century documents. When asked about different types of rumors across contexts like warfare and trade, Siegemund acknowledged the dominance of military contexts in existing rumor research while advocating for more attention to everyday rumor communications.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
The discussion also addressed the social function of rumors, drawing on Norbert Elias&amp;#39;s theory to consider rumors as mechanisms for controlling social inclusion and exclusion. Participants identified historical counterparts to today&amp;#39;s &amp;quot;water cooler effect,&amp;quot; with wells and wash houses serving as potential premodern spaces for informal information sharing.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;b&gt;Connecting Disciplines Through Uncertainty&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
The fifth Uncertainty Research Afternoon demonstrated how uncertainty functions as a connecting concept across disciplines. From educational practices that try to hide uncertainty, to machine learning systems that benefit from randomness, to historical communication patterns that mark uncertain information, the presentations revealed uncertainty not just as a problem to solve but as a fundamental part of knowledge itself.

As moderator Silke Schwandt noted during the discussion, democratic systems allow uncertainty to a certain extent – suggesting that uncertainty might even serve as &amp;quot;a normatively positive thing in democracies.&amp;quot; This observation opens new avenues for research into the relationship between political structures and knowledge frameworks.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
The Center for Uncertainty Studies continues to facilitate cross-disciplinary dialogue, providing a space for researchers to develop integrated approaches to uncertainty as both theoretical concept and practical reality. Stay tuned for more here on the CeUS Blog.&amp;nbsp;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
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      <title>CeUS Pressespiegel #14: Zeitdiagnosen und unsichere Erinnerungen</title>
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      <pubDate>Fri, 25 Apr 2025 11:05:12 +0200</pubDate>
      <category>CeUS Pressespiegel</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus</handle>
      <name>Center for Uncertainty Studies Blog</name>
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          <category>history</category>
          <category>memory</category>
          <category>remembering</category>
          <category>uncertainty</category>
          <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/f98b0369-f7bc-4a6d-b950-adeb9a98b358&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;Thumbnail_Presspiegel_14_klein.jpeg&quot; src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/f98b0369-f7bc-4a6d-b950-adeb9a98b358&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;b&gt;Herzlich willkommen zur 14. Ausgabe des CeUS-Pressespiegels!&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
In diesem Format stelle ich alle zwei Wochen spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Sonja Zekri verabschiedet in der Süddeutschen Zeitung (&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.sueddeutsche.de/kultur/zeitenwende-westen-zukunft-li.3238871?reduced=true&quot;&gt;„Es war einmal ‚der Westen‘“&lt;/a&gt;, 21.04.2025) die Idee einer westlichen Zivilisation. Statt Verluste zu betrauern und Unsicherheit zu fürchten, solle man jedoch lieber danach fragen, ob es den „Westen“ jemals gegeben hat – und Hoffnungen in demokratische Proteste setzen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/unsicherheit-und-konjunktur-was-die-wirtschaft-kirre-macht-kolumne-a-dcb18a86-373e-4d4d-a911-2f9996875292&quot;&gt;„Wir erleben gerade den zweitgrößten Unsicherheitsschock seit der Jahrtausendwende“&lt;/a&gt; – zu dieser Diagnose kommt der Journalismus-Professor Henrik Müller (SPIEGEL, 20.04.2025). Der Autor zieht den Uncertainty Perception Indikator (UPI) heran, dessen aktuelle Werte nur vom Beginn der Corona-Pandemie 2020 übertroffen werden. Müller hofft derweil auf eine Stabilisierung durch eine etwaige schwarz-rote Regierung.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Erinnerungen aus der Kindheit sind hochgradig unsicher. In &lt;a href=&quot;https://www.sueddeutsche.de/wissen/erinnerungen-kindheit-amnesie-li.3226291?reduced=true&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;„Was geschah wirklich in der Kindheit?“ &lt;/a&gt;(SZ, 24.04.2025) geht es um die Wandelbarkeit und Abhängigkeit kindheitlicher Erinnerung von der Gegenwart, aber auch um die Schwierigkeiten bei der Erforschung des Phänomens.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Dass Amnesie auch, vielleicht sogar in besonderem Maße, kollektive Ereignisse betrifft, zeigt &lt;a href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/buergerkrieg-in-libanon-vor-50-jahren-was-aufarbeitung-verhindert-hat-110430910.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;„Weiße Flecken, langer Schatten“&lt;/a&gt; (FAZ, 22.04.2025). Der Artikel erinnert an den Beginn des libanesischen Bürgerkrieges vor 50 Jahren. Der gewaltsame Konflikt ist kaum historisch aufgearbeitet, die Erinnerung an ihn stark fragmentiert und politisiert. Die aktuelle Krisenlage lässt weiterhin offen, ob eine kritische Auseinandersetzung in der Zukunft möglich sein wird.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Literaturtipp: 150 Jahre nach der Geburt Thomas Manns fasziniert dessen Leben und Werk noch immer. „&lt;a href=&quot;https://www.zeit.de/zeit-geschichte/2025/02/thomas-mann-nationalsozialismus-widerstand-emigration-adolf-hitler&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Der Bursche ist eine Katastrophe“&lt;/a&gt; (Die ZEIT, 18.04.2025) behandelt die Ereignisse um die Emigration des Schriftstellers aus dem nationalsozialistischen Deutschland. Einer der vielen guten Gründe, z. B. Manns Tagebücher aus den Jahren 1933/34 zur Hand zu nehmen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Haben Sie ein schönes Wochenende!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Adrian Strothotte&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
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      <title>CeUS Pressespiegel #13: Z&amp;ouml;lle, Kaffee und Verlustaversion</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/ceus-pressespiegel-13-z-ouml</link>
      <pubDate>Fri, 11 Apr 2025 15:49:33 +0200</pubDate>
      <category>CeUS Pressespiegel</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus</handle>
      <name>Center for Uncertainty Studies Blog</name>
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          <category>journalism</category>
          <category>press</category>
          <category>uncertainty</category>
          <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/eb421a2a-3703-4a0a-8e88-cc139d52417f&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;Thumbnail_Presspiegel 13 klein.jpeg&quot; src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/eb421a2a-3703-4a0a-8e88-cc139d52417f&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;b&gt;Herzlich willkommen zur dreizehnten Ausgabe des CeUS-Pressespiegels!&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In diesem Format stelle ich alle zwei Wochen spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen. Nach einer kurzen Urlaubspause schaue ich heute in einer etwas längeren Ausgabe auf die dominanten Themen der letzten vier Wochen – im Fokus steht vor allem die ungewisse Zukunft der Weltwirtschaft.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Die Handelspolitik der USA vergrößert die weltweite Unsicherheit. Die Süddeutsche Zeitung begleitet die Veröffentlichung der Frühjahrsgutachten der Wirtschaftsforschungsinstitute („Weltweite Unsicherheit: Nur ein Mini-Wachstum für Deutschland“, 10.04.2025) und betont, dass die Prognosen für die deutsche Wirtschaft unsicherer denn je ausfallen. Der bemerkenswerte letzte Satz des Artikels: Es kann auch alles ganz anders kommen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
In den letzten Tagen häufen sich neben Artikeln über wirtschaftliche Unsicherheit im Allgemeinen auch die Texte, die eine Empfehlung für Privatanleger bereithalten: „Warum Anleger jetzt erst mal einen Kaffee trinken sollten“ (FAZ, 09.04.2025) rät zur Besonnenheit im Umgang mit den ETF-Ersparnissen und betrachtet noch zollfreie „sichere Häfen“ des Aktienmarktes.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Dass auch der Kaffee nicht von den wirtschaftlichen Unsicherheiten verschont bleibt, betrachtet die NZZ in „Der Kaffee wird immer teurer“ (31.03.2025). Ungünstiges Wetter und Planungsunsicherheit angesichts der komplexen Bürokratie machen den Produzierenden zu schaffen und treiben, zusammen mit der wachsenden Nachfrage (die freilich mit den Entwicklungen auf dem Aktienmarkt zusammenhängen könnte), die Preise in die Höhe.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Die verteidigungspolitischen Unsicherheiten bleiben ebenfalls an der Tagesordnung. Thomas Ribi reflektiert in der NZZ aus diesem Anlass über Angst als Lebensgefühl der Wohlstandsgesellschaft („Angst zu haben, wird zur moralischen Pflicht“, 11.04.2025). In seinem Artikel, der einen Bogen von Timothy Snyder über Greta Thunberg zu Friedrich Sieburg spannt, klingt immer wieder auch die Lust an der Angst und ihre teils haltgebende Funktion an.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Dass auch Journalismus keine sichere Beschäftigung mit den Problemen aus der Distanz sein muss, zeigen neue Zahlen zur steigenden Anzahl von Übergriffen gegen Medienschaffende. Ann-Kathrin Leclere ordnet die Zahlen für die taz ein („Journalismus ist kein Einzelkampf“, 08.04.2025). Journalismus erscheint bei ihr auch als „Raum für Unsicherheit“, den es zu schützen gelte.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
„Wer will schon gern verlieren“ (SZ, 24.03.2025) thematisiert die laufende Diskussion zur Forschung über Verlustaversion (Kahneman &amp;amp; Tversky). Eine neue Metastudie kommt zu dem Schluss, dass die Verlustaversion möglicherweise sehr viel stärker mit dem Forschungsdesign schwankt als bisher angenommen. Auf dem Spiel steht die These, dass für Menschen finanzielle Verluste schwerer wiegen als vergleichbare Gewinne – eine zentrale Annahme der verhaltenswissenschaftlichen Forschung zu Unsicherheit.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Die Lektüreempfehlung diese Woche: „Keiner wird um etwas bitten“ vom ukrainischen Schriftsteller Serhij Zhadan. Die FAZ („Die Sprache ist stärker als die Angst“, 22.03.2025) interviewt den Autor, der sich freiwillig zum Militärdienst gemeldet hat, anlässlich des Erscheinens seines neuen Geschichtenbandes. Im Zentrum stehen Angst, Unsicherheit und Hoffnung der Bewohner:innen von Charkiw. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Haben Sie ein schönes Wochenende!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Adrian Strothotte&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
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      <title>Herbert Dawid im Interview mit WDR5 &amp;quot;Neugier gen&amp;uuml;gt&amp;quot; </title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/herbert-dawid-im-interview-mit</link>
      <pubDate>Fri, 28 Mar 2025 10:00:00 +0100</pubDate>
      <category>Research News</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus</handle>
      <name>Center for Uncertainty Studies Blog</name>
      <is_active_blog>true</is_active_blog>
          <category>ceus</category>
          <category>economics</category>
          <category>research</category>
          <category>uncertainty</category>
          <atom:summary type="html">Am 19.03.2025 war CeUS Founding Director Herbert Dawid zu Gast in der WDR5-Sendung &amp;quot;Neugier genügt&amp;quot;. Dort sprach er über aktuelle Forschung aus dem Kontext des CeUS, &amp;quot;unsichere Zeiten&amp;quot;, und Unsicherheit als Innovationsmotor. Hören Sie den Beitrag in der WDR-Audiothek nach – oder lesen Sie hier fünf der wichtigsten Take-Aways.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/275682fc-5d8b-477e-8741-cbb7d2ca3ee7&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/275682fc-5d8b-477e-8741-cbb7d2ca3ee7&quot; alt=&quot;Herbert_edit.jpeg&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size:12px;&quot;&gt;&lt;i&gt;Herbert Dawid,&amp;nbsp;Professor für VWL, Wirtschaftstheorie und Computational Economics an der Universität Bielefeld. © Uni Bielefeld.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am 19.03.2025 war CeUS Founding Director Herbert Dawid zu Gast in der WDR5-Sendung &amp;quot;Neugier genügt&amp;quot;. Dort sprach er über aktuelle Forschung aus dem Kontext des CeUS, &amp;quot;unsichere Zeiten&amp;quot;, und Unsicherheit als Innovationsmotor. Hören Sie den Beitrag in der &lt;a href=&quot;https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/neugier-genuegt/redezeit-herbert-dawid-100.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;WDR-Audiothek&lt;/a&gt; nach – oder lesen Sie hier fünf der wichtigsten Take-Aways. &lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;margin-left:25px;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;b&gt;Unsicherheit kann plötzlich entstehen&lt;/b&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;margin-left:25px;&quot;&gt;

Tobi Schäfer (WDR5): Wie hartnäckig muss eine unsichere Lage sein? Ist das ein schleichender Prozess, bis man wirklich von unsicheren Zeiten spricht? Braucht es da langen Anlauf für? &lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;margin-left:25px;&quot;&gt;

Herbert Dawid (CeUS): Nein, ich denke, ein Unsicherheitsgefühl kann sich auch sehr plötzlich einstellen. Wenn es radikale Änderungen gibt, dann ändert sich das auch sehr schnell. Manchmal ändert sich aber auch überraschend wenig. Wir haben z.B. gerade über das Zentrum eine Befragung amerikanischer Wähler, vor und nach den Präsidentenwahlen jetzt im November, gemacht. Wir haben drei Wochen vor und drei Wochen nach der Wahl 300 Personen danach befragt, wie sie sich bezüglich gewisser wie Themen, Inflation, Gesundheitssystem, aber auch über den Ausgang der Wahl fühlen. Wir hätten eigentlich erwartet, dass die Unsicherheit nach der Wahl deutlich zurückgeht, was man aber überhaupt nicht beobachten kann, interessanterweise. Sie baut sich langsam aus. Tatsächlich nimmt die Unsicherheit über die Zeit zu und wird auch nach der Wahl nicht weniger. &lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;margin-left:25px;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;b&gt;Unsicherheit kann vernünftig sein&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;margin-left:25px;&quot;&gt;
Tobi Schäfer (WDR5): Würden Sie sagen: Die Unsicherheit löscht erstmal den Mut und befeuert die Vernunft? &lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;margin-left:25px;&quot;&gt;

Herbert Dawid (CeUS): Vernunft kann natürlich beides sein. Es kann durchaus vernünftig sein, ein Risiko einzugehen und zu sagen, mir ist klar, mit hoher Wahrscheinlichkeit funktioniert das nicht, aber mit kleiner Wahrscheinlichkeit habe ich nachher einen sehr hohen Marktanteil generiere für mich einen ganz hohen Ertrag. Dann ist es vernünftig, genau das zu tun, auch wenn es mit hoher Unsicherheit behaftet ist. Das kann also vorkommen, aber in vielen stärker etablierten Märkten und wenn relativ klar ist, wie die technologische Aufstellung ist, ist eine reine Marktunsicherheit tatsächlich schädlich. &lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;margin-left:25px;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;b&gt;Verbindung von Kompetenzen als Stärke des Bielefelder Ansatzes&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;margin-left:25px;&quot;&gt;
Tobi Schäfer (WDR5): In der unsicheren Zeit ist jeder für sich allein unsicher – könnten theoretisch Austausch über Unsicherheit und ein gemeinsames Entgegenwirken dann eher etwas bringen, als wenn jeder seine Unsicherheit für sich auslebt? &lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;margin-left:25px;&quot;&gt;

Herbert Dawid (CeUS): An sich ja. Das Versicherungsprinzip, dass Unsicherheit sozusagen vergemeinschaftet und damit natürlich für den Einzelnen reduziert, ist an der Stelle sehr sinnvoll. Was wir beim CeUS versuchen – und was glaube ich eine der Stärken dieses Bielefelder Ansatzes ist – ist, dass wir sehr viele unterschiedliche, auch methodische Kompetenzen verbinden. Wir würden gerne besser verstehen, wie genau diese Frage, die sie gestellt haben, sich beantworten lässt. Wir haben Unsicherheit der Einzelnen, aber die interagieren ja, sie kommunizieren miteinander, sie erzählen sich Dinge, da gibt es &lt;i&gt;Social Influence&lt;/i&gt; , das heißt die Unsicherheit des einen überträgt sich  auf den anderen. Die Frage, was in der gesamten Wirtschaft passiert oder auch nur auf einem Markt, ist eine schwierige Frage. Die kann man, indem man das Einzelverhalten versteht, noch nicht direkt beantworten und da braucht man dann auch gewisse Modelle. Oft sind das Simulationsmodelle, es können aber auch mathematische Modelle sein, bei denen man versucht, genau das zu verstehen. Wie wirkt sich das Zusammenspiel der Unsicherheit der Einzelnen auf die Gemeinschaft? Das ist eine, finde ich, sehr, sehr wichtige Agenda und das ist wissenschaftlich noch nicht gut verstanden. &lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;margin-left:25px;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;Der persönliche Umgang mit Unsicherheit ist nicht einfach zu beeinflussen&lt;/span&gt;
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;margin-left:25px;&quot;&gt;
Tobi Schäfer (WDR5): Wie kann man denn am besten mit Unsicherheit für sich persönlich umgehen? Also nicht unbedingt als Unternehmen in der Wirtschaft, sondern jeder für sich zu Hause in seinem Mikrokosmos. Denn da spielt Unsicherheit ja auch eine große Rolle. (...) braucht man auch eine private Investitionsbereitschaft auch in unsicheren Zeiten? Muss man dann einfach mutiger sein? &lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;margin-left:25px;&quot;&gt;

Herbert Dawid (CeUS): Wenn man sich den Schnitt eines Erwartungswertes (wie die Ökonomen es nennen) ansieht, dann ist es richtig, dass, wenn man eine höhere Risikobereitschaft hat, man im Schnitt besser aussteigt. Aber das hat natürlich auch etwas damit zu tun, dass es für den Einzelnen, wenn höhere Unsicherheit dabei ist, schlecht enden kann. Da lautet die Frage: Kann man damit umgehen, will man damit umgehen? Das hat viel mit der individuellen Einstellung zu tun. In unseren Befragungen sehen wir ganz klar: es gibt große Unterschiede, wie einzelne Personen mit Unsicherheit umgehen, auch wie einzelne Personen zum Beispiel mit widersprüchlichen Informationen umgehen. Das ist ein Punkt, der sehr interessant ist. Wenn man am Beginn sehr wenige Informationen hat und man bekommt dann ein paar Informationen und dann bekommt man nochmal eine zusätzliche Informationen, die aber der ersten Information widerspricht, ist die Frage, ist man nachher eigentlich sicherer oder ist man unsicherer als vorher? Das ist eine Frage, die rein empirisch unterschiedlich ausfällt. Manche Leute sind nachher sicherer und denken sich &amp;quot;Okay, dann liegt die Wahrheit wohl in der Mitte&amp;quot; und andere sind einfach verunsichert. Das sind, würde ich sagen, Persönlichkeitsmerkmale. Als Wissenschaftler müssen wir die einfangen und wahrnehmen. Ich bin nicht sicher, ob man sie verändern kann. &lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;margin-left:25px;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;Völlige Sicherheit wäre auch keine Lösung&lt;/span&gt;
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;margin-left:25px;&quot;&gt;
Tobi Schäfer (WDR5): Zum Schluss doch nochmal ein Blick in die Zukunft. Viele sehnen sich natürlich nicht nach unsicheren, sondern endlich mal wieder nach sicheren Zeiten. Wird das überhaupt nochmal so kommen oder wird es immer irgendwie eine Art von Unsicherheit geben?
&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;margin-left:25px;&quot;&gt;
Herbert Dawid (CeUS): Also ich glaube, die Idee &amp;quot;früher war alles viel sicherer&amp;quot;, ist wahrscheinlich nicht ganz richtig. Ich glaube, es gab immer viel Unsicherheit und ich glaube auch nicht, dass wir zu Zeiten kommen, wo alles ganz sicher ist. Das wäre vielleicht auch ein bisschen langweilig (...) wenn alles sehr, sehr genau prognostizierbar ist, verringert das auch die Chancen und das macht vielleicht vieles im Leben weniger interessant. Aktuell gibt es ein bisschen zu viel Unsicherheit. Da würde auch ich hoffen, dass das wieder etwas weniger wird.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Neugierig geworden? Schauen Sie doch bei den &lt;a href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/einrichtungen/ceus/publications/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;CeUS Working Papers&lt;/a&gt; herein, informieren Sie sich über &lt;a href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/einrichtungen/ceus/events/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Veranstaltungen&lt;/a&gt; wie den &lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/quot-uncertainty-calls-for-creativity#mainSection&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;CeUS Research Afternoon&lt;/a&gt; oder lesen Sie die &lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/ceus-pressespiegel-11-bundestagswahl-autonomes#mainSection&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;aktuelle Ausgabe unseres Pressespiegels&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=&quot;font-size:12px;&quot;&gt;– Die Zitate aus dem Beitrag wurden für bessere Lesbarkeit leicht überarbeitet. –&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/modeling-uncertainty-insights-from-the</guid>
      <title>Modeling Uncertainty: Impressions from the Conference &amp;quot;Building Models of Change&amp;quot; </title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/modeling-uncertainty-insights-from-the</link>
      <pubDate>Fri, 21 Mar 2025 15:58:00 +0100</pubDate>
      <category>Events</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus</handle>
      <name>Center for Uncertainty Studies Blog</name>
      <is_active_blog>true</is_active_blog>
          <category>conference</category>
          <category>interdisciplinary</category>
          <category>modeling</category>
          <category>research</category>
          <category>uncertainty</category>
          <atom:summary type="html">From March 12–14, 2025, the conference &amp;quot;Building Models of Change: Bridging Sciences and Humanities&amp;quot; took place at the Center for Interdisciplinary Research (ZiF) in Bielefeld. The event brought together researchers from diverse disciplines to explore how different fields conceptualize and model change. A key focus of the conference was the role of uncertainty in these modeling efforts.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/75891bcc-ca12-4c6f-baea-8a4667ec6f18&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;Building Models Bild.jpg&quot; src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/75891bcc-ca12-4c6f-baea-8a4667ec6f18&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size:12px;&quot;&gt;&lt;i&gt;Tina Comes (TU Delft) showed examples from her research on the spread of the Covid virus in the Netherlands. © Adrian Strothotte / Bielefeld University.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;From March 12–14, 2025, the conference &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/themen/conference-march-2025/intro/&quot;&gt;&amp;quot;Building Models of Change: Bridging Sciences and Humanities&amp;quot;&lt;/a&gt; took place at the &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/__uuid/fcd0d2db-5ed3-45a1-b122-685b58074571/&quot;&gt;Center for Interdisciplinary Research (ZiF)&lt;/a&gt; in Bielefeld. The event brought together researchers from diverse disciplines to explore how different fields conceptualize and model change. A key focus of the conference was the role of uncertainty in these modeling efforts.&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Section 3, titled Uncertainty in Modeling and curated by the CeUS Founding Directors Silke Schwandt and Herbert Dawid, provided a dedicated space to examine how different disciplines engage with uncertainty. Presentations explored uncertainty in historical knowledge production, clinical psychology, economic decision-making, and resilience modeling. The discussions revealed both the challenges and opportunities of incorporating uncertainty into models across various domains.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;Historiographical Uncertainty and Computational Historical Models&lt;/span&gt;
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
In his presentation, Prof. Dr. Michael Piotrowski (University of Lausanne) emphasized that all human knowledge is uncertain, inexact, and partial (Russell, 1948). His talk focused not on historical uncertainty per se, but on historiographical uncertainty—the challenges historians face in reconstructing the past.

Piotrowski compared the approach of the historian to that of a detective, constructing causal models and narratives based on fragmented evidence. Piotrowski noted that even if historians had access to all possible sources, uncertainty would persist due to the interpretative nature of historical writing. Digital humanities methods, including statistical models, digital reconstructions, and TEI-based critical editions, offer new tools to address these uncertainties, yet they cannot eliminate them. He underscored the limitations of computational modeling in the humanities, arguing that while digital humanities can employ models, their application is not as straightforward as in the natural sciences.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
The discussion touched on the epistemological implications of modeling in history. Participants debated how models can represent causal sequences, the role of corpora as models, and whether historians should attempt counterfactual modeling. The conversation also explored the relationship between uncertainty and digital tools, questioning how different types of uncertainty—such as selection bias in sources—should be accounted for in &amp;quot;computational history&amp;quot; as Piotrowski liked to call it.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;Individual Responses to Uncertainty and Broader Change Processes&lt;/span&gt;
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Moving from historiography to psychology, Prof. Dr. Mark Freeston (Newcastle University) examined how insights from clinical psychology can inform broader understandings of uncertainty. His work on Intolerance of Uncertainty (IU) has demonstrated how people’s responses to uncertainty shape their cognitive and emotional processes. Originally developed in the context of generalized anxiety disorder (GAD), Freeston expanded the concept to explore decision-making, risk perception, and even political behavior.

Freeston emphasized that uncertainty is often the absence of safety, a distinction that has implications beyond clinical settings. His studies suggest that fostering tolerance of uncertainty can enhance resilience and adaptability. He illustrated how structured interventions—such as transdiagnostic group therapy—can help individuals engage more constructively with uncertainty.

A key takeaway from his talk was the societal relevance of these insights. Uncertainty is a driving force in public discourse, from pandemic responses to political polarization. Freeston argued that owning uncertainty—rather than attempting to eliminate it—can build trust and improve decision-making. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;This perspective sparked a lively discussion on the communication of uncertainty in science, politics, and education. Participants also reflected on cultural differences in how uncertainty is perceived and addressed, noting that e.g. the Dutch and German languages lack distinct words for the difference of uncertainty and insecurity.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;b&gt;Modeling Decision-Making Under Uncertainty&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Prof. Dr. Jean-Marc Tallon (Paris School of Economics) provided an economist’s perspective on uncertainty, presenting models of decision-making under uncertainty. His talk built on classic decision theories, such as Bayesian probability models and game theory, to examine how individuals and institutions make choices under uncertainty.

A central question was whether all uncertainties should be treated probabilistically or if alternative approaches are needed. Tallon discussed smooth ambiguity preferences, a model that accounts for uncertainty aversion, and explored its applications in economics—ranging from financial markets to climate policy. He also addressed the challenge of distinguishing between uncertainty and risk, noting that traditional economic models often assume that uncertainty will diminish as more information becomes available. However, real-world scenarios frequently involve persistent uncertainty that resists quantification.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
During the discussion, participants debated the applicability of economic models to social and historical phenomena. Questions arose about how well models derived from laboratory settings translate to real-world environments and whether alternative modeling strategies—such as reinforcement learning—could better capture decision-making dynamics.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;Temporal Dynamics of Resilience Modeling&lt;/span&gt;
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
The final talk in Section 3 (and of the conference in general) was given by Prof. Dr. Tina Comes (TU Delft), who examined how models can support decision-making in crisis situations. She emphasized that uncertainty is not merely a challenge to be mitigated but a fundamental feature of complex systems. Her research on resilience modeling integrates data-driven and expert-based approaches to navigate uncertainty in disaster response, urban planning, and climate adaptation.

Comes highlighted the difficulties of balancing short-term urgency with long-term strategic planning. Using examples from crisis management in the Philippines, climate resilience in the Netherlands, and urban development in Helsinki, she demonstrated how past decisions shape present vulnerabilities. She warned that models must be used carefully, as over-reliance on predictive tools can create a false sense of certainty.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
The discussion explored the role of historical data in resilience modeling, the feasibility of cross-cultural comparisons, and strategies for evaluating models over long time horizons. Participants also considered the ethical implications of decision-support models, particularly in contexts where uncertainty intersects with political and economic power structures.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;Modeling Uncertainty Across Disciplines&lt;/span&gt;
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
The presentations in Section 3 illustrated the diverse ways in which uncertainty is conceptualized and modeled across disciplines. Across all fields, participants acknowledged that uncertainty is not just a technical problem but an epistemological and practical one. Effective modeling requires an awareness of the assumptions embedded in models, the limits of prediction, and the broader social contexts in which uncertainty operates.

By bringing together scholars from different disciplines, the conference facilitated a productive exchange on how uncertainty can be studied, communicated, and incorporated into models. The discussions underscored the need for continued interdisciplinary dialogue to refine our approaches to uncertainty.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
For more insights and upcoming events, stay tuned to the CeUS Blog.&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/ceus-pressespiegel-12-german-angst</guid>
      <title>CeUS Pressespiegel #12: German Angst, Wissenschaft und Urheberrecht in Zeiten von KI</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/ceus-pressespiegel-12-german-angst</link>
      <pubDate>Fri, 14 Mar 2025 17:48:22 +0100</pubDate>
      <category>Research News</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus</handle>
      <name>Center for Uncertainty Studies Blog</name>
      <is_active_blog>true</is_active_blog>
          <atom:summary type="html">In diesem Format stelle ich alle zwei Wochen spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/16ba59c6-e5aa-4a48-88b6-0b0e29db5479&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/16ba59c6-e5aa-4a48-88b6-0b0e29db5479&quot; alt=&quot;Thumbnail_Presspiegel_12_klein.jpeg&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;b&gt;Herzlich willkommen zur zwölften Ausgabe des CeUS-Pressespiegels!&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
In diesem Format stelle ich alle zwei Wochen spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/trump-vorstoss-gegen-universitaeten-female-sagt-man-besser-nicht-mehr-110339848.html&quot;&gt;&amp;quot;Spiel mit der Unsicherheit&amp;quot;&lt;/a&gt; – so bringt die FAZ (07.03.2025) die Politik Donald Trumps auf den Punkt, die auch in diesem Pressespiegel als Thema nicht fehlen kann. Es geht um Trumps Umgang mit der Wissenschaft und die Frage einer möglichen Abwanderung von US-Forscher:innen, unter anderem auch nach Deutschland. Zentraler dürfte dauerhaft jedoch die allgemeinere Frage nach Sicherheit in wissenschaftlichen Beschäftigungsverhältnissen werden.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Mit Erwartungen an die Wissenschaft setzt sich &lt;a href=&quot;https://www.zeit.de/2025/11/wissenschaft-pandemie-corona-leugner-politik-einschraenkungen&quot;&gt;&amp;quot;Mit Unschärfe leben&amp;quot;&lt;/a&gt; (Die ZEIT, 12.03.2025) auseinander. Die Autor:innen arbeiten hier verschiedene Missverständnisse im Umgang mit Wissenschaft auf. Der Pandemie-Grundsatz &amp;quot;Follow the Science&amp;quot; wird relativiert, und adäquate Wissenschaftskommunikation rückt als Herausforderung ins Zentrum, denn auch Wissenschaft ist unsicherheitsbehaftet.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Die taz interviewt den Sprachwissenschaftler Ulrich Hoinkes zur deutschen Angst vor der Veränderung und einer spezifischen &amp;quot;Angstkultur&amp;quot; (&lt;a href=&quot;https://taz.de/Sprachwissenschaftler-ueber-German-Angst/!6071657/&quot;&gt;&amp;quot;Die Angst vor Krieg lähmt uns&amp;quot;&lt;/a&gt;, 12.03.2025). Er betont dabei besonders den Zusammenhang von Angst und einer Zuversicht, Herausforderungen begegnen zu können, die Grundlage für Handlungen und ein neues Gefühl der Stärke werden kann. Angst vor einem baldigen Krieg in Deutschland hält er für wenig sinnvoll und befürwortet stattdessen neue Diskussionen über Sicherheit.

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gastautorin Noëmie Beck-Schär stellt in der NZZ die hochaktuelle Frage nach der Grenze zwischen computer&lt;i&gt;assistierten&lt;/i&gt; und computer&lt;i&gt;generierten&lt;/i&gt; Schöpfungen (&lt;a href=&quot;https://www.nzz.ch/meinung/schaffst-du-noch-oder-generiert-die-ki-schon-offene-fragen-zum-urheberrechtlichen-schutz-ld.1870551&quot;&gt;&amp;quot;Schaffst du noch, oder generiert die KI schon?&amp;quot;&lt;/a&gt;, 12.03.2025). Damit ist das Kernproblem der aktuellen Auseinandersetzungen über Urheberrecht in Zeiten von maschinengenerierten Inhalten angesprochen. Prompts seien in diesem Kontext keine hinreichende menschliche Eigenleistung für die Gewährung eines Urheberrechts – jedenfalls nach Aussage des U.S. Copyright Office.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Adam Soboczynski hat Christian Kracht für Die ZEIT in Kolkata, Indien, getroffen und berichtet in &lt;a href=&quot;https://www.zeit.de/2025/10/air-christian-kracht-roman-literatur&quot;&gt;&amp;quot;Weit hinter die Grenzen unserer Welt&amp;quot;&lt;/a&gt; (06.03.2025) über die Begegnung mit dem Romanautor. Der Text enthält neben einer Würdigung von Krachts Werk auch einen Exkurs in dessen von Unsicherheit geprägte Kindheit und seine Verbindung zu Indien. Am Rande: Krachts neuer Roman &amp;quot;Air&amp;quot;, der am 13. März erschienen ist.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Haben Sie ein schönes Wochenende!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Adrian Strothotte&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/ceus-pressespiegel-11-bundestagswahl-autonomes</guid>
      <title>CeUS Pressespiegel #11: Bundestagswahl, autonomes Fahren und Europa am Scheideweg</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/ceus-pressespiegel-11-bundestagswahl-autonomes</link>
      <pubDate>Fri, 28 Feb 2025 15:34:44 +0100</pubDate>
      <category>CeUS Pressespiegel</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus</handle>
      <name>Center for Uncertainty Studies Blog</name>
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          <category>politics</category>
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          <category>uncertainty</category>
          <atom:summary type="html">In diesem Format stelle ich alle zwei Wochen spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/7f53a291-a19b-4d2e-8ce0-fa6bb054f9ea&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/7f53a291-a19b-4d2e-8ce0-fa6bb054f9ea&quot; alt=&quot;Thumbnail_Pressespiegel_11_klein.jpg&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;Herzlich Willkommen zur elften Ausgabe des CeUS-Pressespiegels!&lt;/span&gt;
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
In diesem Format stelle ich alle zwei Wochen spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Dirk Peitz beschreibt in &lt;a href=&quot;https://www.zeit.de/kultur/2025-02/unentschlossenheit-bundestagswahl-waehlerschaft-umfrage-meinung&quot;&gt;&amp;quot;Ja, nein, vielleicht&amp;quot;&lt;/a&gt; (Die ZEIT, 15.02.2025) die Unentschlossenheit als Gefühl der Stunde und meint damit auch, die Stimmung der Deutschen vor der Bundestagswahl eingefangen zu haben. Die Wahlbeteiligung von rund 82,5 % zeigt: Auch wenn die Unsicherheit groß ist, scheinen sich viele dennoch entschieden zu haben.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Ebenfalls um die Bundestagswahl dreht sich &lt;a href=&quot;https://www.zeit.de/politik/2025-02/wahlverhalten-junger-menschen-bundestagswahlen-soziale-medien-ruediger-maas&quot;&gt;&amp;quot;Junge Menschen tolerieren eher Falschinformationen auf Social Media&amp;quot;&lt;/a&gt; (Die ZEIT, 20.02.2025) – ein Interview mit Rüdiger Maas, Psychologe und Mitbegründer des privaten Instituts für Generationenforschung. Die Unsicherheit über die Folgen des Klimawandels stehe bei jungen Menschen in Deutschland nur noch an dritter Stelle, nach solchen finanzieller oder migrationspolitischer Art. So begründet Maas auch den Erfolg der Linken und der AfD bei jungen Wählenden.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Die FAZ nimmt mit der neuen Ausgabe der KI-Papers (&lt;a href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/kuenstliche-intelligenz/gedankenerkennung-und-hilfe-fuer-aerzte-neueste-erkenntnisse-der-ki-forschung-110305265.html&quot;&gt;&amp;quot;Von Gedankenübersetzung bis selbst erlerntes, autonomes Fahren&amp;quot;&lt;/a&gt;, 19.02.2025) aktuelle Entwicklungen rund um Machine Learning und LLMs in den Blick. Besonders hervorzuheben ist hier eine neue Studie zum Training von Systemen für autonomes Fahren: KI-Systeme könnten bald ohne externe Trainingsdaten nur in der Interaktion untereinander sicheres Autofahren erlernen. Eine Konfrontation der Modelle mit den unsicherheitsbehafteten Sensordaten aus der Anwendung im echten Verkehr steht jedoch noch aus.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Ein Pressespiegel zu Themen der Unsicherheit und Ungewissheit kommt an der amerikanischen Regierung zurzeit nicht vorbei. Der SPIEGEL interviewt den Historiker Timothy Snyder von der Yale University unter dem Titel &lt;a href=&quot;https://www.spiegel.de/geschichte/usa-historiker-timothy-snyder-ueber-die-us-regierung-elon-musk-will-europa-kolonialisieren-a-95ee479a-ec4a-4d65-a9af-0873039a86c6&quot;&gt;&amp;quot;Elon Musk will Europa kolonialisieren&amp;quot;&lt;/a&gt;. Es geht unter anderem um die neuen Herausforderungen für Deutschland und Europa vor dem Hintergrund des US-Alleingangs in der Ukraine-Frage.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Ein Weg, durch die manchmal unsicheren Zeiten zu navigieren, kann die Literatur sein. FAZ-Autor Christian Metz würdigt das Werk der Schriftstellerin Marie T. Martin in &amp;quot;Was passiert, wenn die Wirklichkeit zerstäubt?&amp;quot; (26.02.2025, in der aktuellen Ausgabe). Ihre Poesie drehe sich um das Provisorische, Durchlässige und differenziere sich in „Unsicherheit und die / Unsicherheit dahinter“ aus. Marie T. Martins Gesamtwerk ist unter dem Titel &lt;a href=&quot;https://www.poetenladen-der-verlag.de/der-winter-dauerte-24-jahre.htm&quot;&gt;&amp;quot;Der Winter dauerte 24 Jahre&amp;quot;&lt;/a&gt; im Poetenladen Verlag erschienen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Haben Sie ein schönes Wochenende!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Adrian Strothotte&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/ceus-pressespiegel-10-kreativit-auml</guid>
      <title>CeUS Pressespiegel #10: Kreativit&amp;auml;t, Au&amp;szlig;enpolitik und Brutalismus </title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/ceus-pressespiegel-10-kreativit-auml</link>
      <pubDate>Mon, 17 Feb 2025 09:16:33 +0100</pubDate>
      <category>CeUS Pressespiegel</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus</handle>
      <name>Center for Uncertainty Studies Blog</name>
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          <category>architecture</category>
          <category>creativity</category>
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          <category>uncertainty</category>
          <atom:summary type="html">In diesem Format stelle ich alle zwei Wochen spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/e6a5fb3d-32c2-4f8e-8d80-6996f243bc2b&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/e6a5fb3d-32c2-4f8e-8d80-6996f243bc2b&quot; alt=&quot;Thumbnail_Presspiegel_10_klein.jpeg&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;b&gt;Herzlich Willkommen zur zehnten Ausgabe des CeUS Pressespiegels!&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
In diesem Format stelle ich alle zwei Wochen spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;

&amp;quot;Am Beginn einer Kreation braucht man Risiko und Unsicherheit. Sonst entsteht nichts Neues.&amp;quot; – So beschreibt Komponist Volker Bertelmann die Anfänge seiner Zusammenarbeit mit dem Regisseur Edward Berger. &lt;a href=&quot;https://zeitung.faz.net/faz/deutschland-und-die-welt/2025-02-08/69df3806d92da2a7e97fcdf137ab652a/?GEPC=s3&quot;&gt;&amp;quot;Bei den Oscars ist es kalt - und zu essen gibt es nichts&amp;quot;&lt;/a&gt; (FAZ, 08.02.2025) gibt spannende Einblicke in den kreativen Prozess des Filmkomponisten, der dieses Jahr mit &amp;quot;Konklave&amp;quot; erneut nominiert ist.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gerd Gigerenzer, der 2023 für einen &lt;a href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/einrichtungen/ceus/events/uncertainty-talks/&quot;&gt;Uncertainty Talk&lt;/a&gt; beim CeUS zu Gast war, gibt in &lt;a href=&quot;https://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/2025-02/entscheidungsfindung-psychologie-intuition-beziehung&quot;&gt;&amp;quot;Sie wollen den besten Partner finden? Dann viel Glück&amp;quot;&lt;/a&gt; (Die ZEIT, 05.02.2025) ein Interview zu Fragen der Entscheidungsfindung. Im Umgang mit Unsicherheit empfiehlt der langjärige Direktor am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in der Abteilung Adaptives Verhalten und Kognition und Direktor des Harding-Zentrums für Risikokompetenz an der Potsdamer Universität: Schnelligkeit, Intuition und einen kritischen Freundeskreis.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Schriftstellerin Nava Ebrahimi schreibt in ihrer Kolumne für die Süddeutsche Zeitung (&lt;a href=&quot;https://www.sueddeutsche.de/meinung/frauenrechte-ayn-rand-kolumne-von-nava-ebrahimi-li.3195926?reduced=true&quot;&gt;&amp;quot;Mit ihren Selbstzweifeln werden Frauen nicht weiterkommen&amp;quot;&lt;/a&gt;, 07.02.2025) in dieser Woche über weibliche Unsicherheit. Zweifel und Zaudern könnten gerade Frauen sich heute im Anbetracht eines erstarkenden Maskulinismus nicht leisten, sondern sollten vielmehr selbstbewusst Redezeiten einfordern und andere Frauen fördern, statt am eigenen Wissen zu zweifeln.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Folgen dieses Maskulinismus, so könnte man argumentieren, werden auch in der aktuellen Außenpolitik der USA spürbar, die gerade in Europa Unsicherheit auslöst. Der Politikwissenschaftler Carlo Masala analysiert in &amp;quot;&lt;a href=&quot;https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-02/sicherheitspolitik-europa-carlo-masala-ukraine-russland&quot;&gt;Wir stünden einem neoimperialen Russland quasi blanko gegenüber&amp;quot;&lt;/a&gt; (Die ZEIT, 13.02.2025) das Verhalten der Trump-Administration in Anbetracht der russischen Aggression. Europa müsse akzeptieren, dass sich die USA zurückziehen und die eigene Verteidigung stärken – auch wenn es abhängig von nuklearer Abschreckung aus Übersee bleibt.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Im Kino lässt sich zurzeit nicht nur die Unsicherheit großer Bauvorhaben erleben, sondern auch jene der Exilkünstler:innen in den USA. Mit &amp;quot;The Brutalist&amp;quot; ist Regisseur Brady Corbet und Drehbuchautorin Mona Fastvold ein beeindruckendes Leinwanderlebnis gelungen. Passend zum Film widmet die SZ in &lt;a href=&quot;https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/gesellschaft/geschichte-architektur-brutalismus-beton-le-corbusier-e501941/?reduced=true&quot;&gt;&amp;quot;Monster zum Verlieben&amp;quot;&lt;/a&gt; (13.02.2025) dem Brutalismus, seiner Geschichte und seiner Zukunft einen Artikel. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;

Starten Sie gut in die neue Woche!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;
Adrian Strothotte&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/quot-uncertainty-calls-for-creativity</guid>
      <title>&amp;quot;Uncertainty Calls for Creativity&amp;quot;: Insights from the Fourth CeUS Research Afternoon</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/quot-uncertainty-calls-for-creativity</link>
      <pubDate>Tue, 11 Feb 2025 09:20:40 +0100</pubDate>
      <category>Events</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus</handle>
      <name>Center for Uncertainty Studies Blog</name>
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          <category>creativity</category>
          <category>economics</category>
          <category>history</category>
          <category>interdisciplinarity</category>
          <category>linguistics</category>
          <category>psychology</category>
          <category>uncertainty</category>
          <atom:summary type="html">On January 27, 2025, the fourth CeUS Uncertainty Research Afternoon brought together scholars from the Collaborative Research Center (CRC) 1646 &amp;quot;Linguistic Creativity in Communication&amp;quot; (LINCC) and the Center for Uncertainty Studies (CeUS) to explore the intersections of creativity and uncertainty. </atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/2a0023fe-9c8f-41f8-a036-de3fe4a35b3a&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/2a0023fe-9c8f-41f8-a036-de3fe4a35b3a&quot; alt=&quot;Collage Afternoon.jpg&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size:10px;&quot;&gt;© CRC 1646 / Universität Bielefeld.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;On January 27, 2025, the fourth &lt;i&gt;CeUS Uncertainty Research Afternoon&lt;/i&gt; brought together scholars from the &lt;a href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/sfb/sfb1646/&quot;&gt;Collaborative Research Center (CRC) 1646 &amp;quot;Linguistic Creativity in Communication&amp;quot; (LINCC)&lt;/a&gt; and the &lt;a href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/einrichtungen/ceus/&quot;&gt;Center for Uncertainty Studies (CeUS)&lt;/a&gt; to explore the intersections of creativity and uncertainty. The event fostered an engaging exchange, highlighting both conceptual commonalities and distinct disciplinary perspectives. While CRC 1646 primarily examines linguistic creativity as a structured yet inherently uncertain process, CeUS contributions emphasize uncertainty as a central component of decision-making, social interaction, and knowledge production.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;h4 class=&quot;&quot;&gt;Linguistic Creativity and Uncertainty: Insights from CRC 1646
&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;
The contributions from CRC 1646 examined linguistic creativity as a dynamic process shaped by social, cognitive, and communicative constraints. &lt;b&gt;Ralf Vogel &lt;/b&gt;introduced the overarching framework, defining creativity as an activity carried out &amp;quot;by people for people&amp;quot;, operating across multiple levels—from individual cognition to interactive negotiation and linguistic communities.  It is of great importance, he noted, to distinguish creativity from linguistic errors. He and his colleagues are especially interested in cases, where unconventional language use leads to communicative success.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Focusing on individual cognitive differences, &lt;b&gt;Joana Cholin&lt;/b&gt; further explored how speakers navigate uncertainty in creative language use and how the concept of the &lt;i&gt;creative speaker&lt;/i&gt; could be modeled. She discussed variations in lexical retrieval and the role of individual constraints, illustrating her argument with novel word formations such as &lt;i&gt;Wiesenrasierer&lt;/i&gt; instead of &lt;i&gt;Rasenmäher&lt;/i&gt;. She argued that linguistic creativity inherently increases uncertainty, prompting speakers to anticipate and adjust their expressions dynamically.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Anna Kutscher and Patricia Linnemann&lt;/b&gt; examined unconventional verb formations (&lt;i&gt;quietered, loudered&lt;/i&gt;), and other creative expressions, and their communicative effectiveness. They contrasted language as a structured system with its flexible use in communication, particularly in contexts where uncertainty plays a pivotal role — such as doctor-patient interactions with young patients, where symptoms are difficult to articulate.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&amp;quot;The Dark Side of Language&amp;quot; (which is also the title of a newly released book) was addressed by &lt;b&gt;Christian Nimtz&lt;/b&gt;, who examined slur terms and their semantic and pragmatic functions. As a philosopher recently collaborating with CRC 1646, he investigates
how slurs retain their impact even when not directly targeted at individuals, emphasizing the creative codification involved in their formation. He posed the question: How do slur terms function, and what linguistic resources do speakers draw upon when they create them spontaneously?&lt;b&gt; Sina Zarrieß&lt;/b&gt; extended this discussion to the challenges of hate speech detection, highlighting how linguistic creativity—through euphemisms and dog whistles—introduces significant uncertainty into computational models.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Finally, &lt;b&gt;Tanja Ackermann&lt;/b&gt; explored collective linguistic creativity, focusing on language variation and change. She illustrated how linguistic uncertainty fuels metalinguistic discourse — evident in online discussions about grammatical structures such as &lt;i&gt;wegen dem&lt;/i&gt; vs. &lt;i&gt;wegen des&lt;/i&gt;. Her research aims to model language as a complex adaptive system, where negotiation within groups contributes to broader linguistic shifts. Additionally, she offered optimistic insights into linguistic change (&lt;i&gt;the bright side of language&lt;/i&gt;), suggesting that the everyday language of young Germans may not necessarily be becoming more abrasive; instead, expressions such as &lt;i&gt;vielleicht&lt;/i&gt; could increasingly function as polite markers akin to &lt;i&gt;bitte&lt;/i&gt;.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;h4 class=&quot;&quot;&gt;Navigating Uncertainty: Insights from CeUS
&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;
The contributions from CeUS explored how uncertainty shapes social behavior, decision-making, and knowledge production. &lt;b&gt;Dirk Kohlweyer&lt;/b&gt; examined how negative word-of-mouth influences consumer choices, building on agent-based modeling approaches. His and his colleagues&amp;#39; study investigated how contradictory information affects uncertainty in product evaluations, revealing that the CoSiTA approach (see upcoming &lt;i&gt;CeUS Working Paper&lt;/i&gt;), developed by &lt;b&gt;Christian Stummer&lt;/b&gt; and others, offers a high degree of consistency with real-world behavior and thus provides a more precise representation of uncertainty.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Elif Sandal-Önal &lt;/b&gt;focused on the conceptualization of uncertainty in social and political contexts. She distinguished between individual, collective, and contextual uncertainties, presenting empirical findings from studies on the Ukraine war and public support for military interventions. Additionally, she introduced a new diary study examining uncertainty in the U.S. elections, analyzing how uncertainty correlates with emotional responses over time. The data analysis is currently ongoing, with findings to be presented later this year.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Shifting the focus to knowledge production, &lt;b&gt;Silke Schwandt&lt;/b&gt; explored visualization as a tool for productive uncertainty. She argued that data visualizations are not neutral representations but rather instruments that challenge established interpretations and provoke new insights. Drawing on examples from legal history, she demonstrated how interactive visualizations allow researchers to detect patterns that might otherwise remain unnoticed, thereby transforming uncertainty into a catalyst for discovery.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;h4 class=&quot;&quot;&gt;Common Ground: Creativity as a Response to Uncertainty
&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;
The concluding discussion centered on the shared conceptual space between creativity and uncertainty. Participants debated whether creativity should be understood as a mode of navigating uncertainty and how its effects on uncertainty could be modeled and measured. &lt;b&gt;Joana Cholin&lt;/b&gt; aptly summarized this dynamic: &amp;quot;Uncertainty calls for creativity.&amp;quot;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
While CRC 1646 examines creativity as an explicitly linguistic phenomenon, CeUS contributions broadened the perspective, considering creativity as an adaptive strategy for managing uncertainty. As &lt;b&gt;Ralf Vogel&lt;/b&gt; noted, navigating uncertainty inherently requires both conventionality and innovation. This cross-disciplinary dialogue underscored the potential for future collaborative efforts, reinforcing the importance of exploring creativity and uncertainty as interdependent concepts. A key takeaway from the discussion was the role of general communicative competence and how it is leveraged by agents to navigate uncertainty. This remains a compelling focal point for future interdisciplinary research.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
The event concluded with an outlook on upcoming Uncertainty Research Afternoons, reaffirming the commitment to fostering interdisciplinary exchange and further exploring the intersections of creativity and uncertainty. Stay tuned for more here on the &lt;i&gt;CeUS Blog&lt;/i&gt;. &amp;nbsp;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
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      <title>CeUS Pressespiegel #9: CDU, Deepseek und Kumbh Mela</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/ceus-pressespiegel-9-cdu-deepseek</link>
      <pubDate>Fri, 31 Jan 2025 18:00:34 +0100</pubDate>
      <category>CeUS Pressespiegel</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus</handle>
      <name>Center for Uncertainty Studies Blog</name>
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          <category>economy</category>
          <category>uncertainty</category>
          <atom:summary type="html">In diesem Format stelle ich alle zwei Wochen spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen.</atom:summary>          <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/87202295-4513-426a-8e6d-e2a2b3691cfa&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;Thumbnail_Presspiegel 9 klein.jpeg&quot; src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/87202295-4513-426a-8e6d-e2a2b3691cfa&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;b&gt;Herzlich willkommen zur neunten Ausgabe des CeUS-Pressespiegels!&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
In diesem Format stelle ich alle zwei Wochen spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen. Diese Woche stehen – nicht zum ersten Mal – Unsicherheiten in Politik und Wirtschaft im Zentrum.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
In der Süddeutschen Zeitung schreibt der Migrationsforscher Hannes Schammann über die aktuellen Konflikte (&lt;a href=&quot;https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/gesellschaft/migration-fuenf-punkte-plan-analyse-e656180/?reduced=true&quot;&gt;&amp;quot;Die blinden Flecke des Fünf-Punkte-Plans&amp;quot;&lt;/a&gt;, 30.01.2025), zu denen auch die gemeinsame Abstimmung von CDU und AfD über einen &amp;quot;Fünf-Punkte-Plan&amp;quot; zur Zuwanderungsbegrenzung gehört. Schammann geht auf die konkreten Inhalte des Plans ein und merkt an: Die Zuwanderungspolitik lenke von den großen Fragen unserer Zeit ab, die aktuelle Debatte schüre vor allem Verunsicherung.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Ein Thema, das angesichts der aktuellen Auseinandersetzung in dieser Legislaturperiode nicht mehr zur Entscheidung im Bundestag kommen wird, ist die Widerspruchslösung bei der Organspende. &lt;a href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/organspende-findet-der-bundestag-nach-der-bundestagswahl-einen-kompromiss-110265537.html&quot;&gt;&amp;quot;Weiter auf dem Sonderweg&amp;quot;&lt;/a&gt; (FAZ, 31.01.2025) erläutert die Folgen der aufgeschobenen Entscheidung.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Die NZZ widmet dem Kurssturz bei den KI-Unternehmen OpenAI und Nvidia einen Artikel (&lt;a href=&quot;https://www.nzz.ch/finanzen/deepseek-kostet-nvidia-590-milliarden-dollar-doch-amerikanische-chips-sind-fuer-die-chinesen-immer-noch-unersetzlich-ld.1868406&quot;&gt;&amp;quot;Aktien des Chip-Entwicklers Nvidia stürzen ab&amp;quot;&lt;/a&gt;, 29.01.2025). Nvidia verlor am 27.01. etwa 600 Milliarden Dollar an Börsenwert – der größte Wertverlust in der bisherigen Börsengeschichte. In der Branche herrscht angesichts des neuen Players &amp;quot;Deepseek&amp;quot; aus China Unsicherheit darüber, wer den Markt in Zukunft dominieren wird.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
In den USA hat die durch den Amtsantritt Donald Trumps herbeigeführte Ungewissheit über die Politik der nächsten Jahre auch die Wissenschaft erfasst. &lt;a href=&quot;https://www.sueddeutsche.de/wissen/us-wissenschaft-trump-dekrete-li.3188762?reduced=true&quot;&gt;&amp;quot;Verunsicherte Wissenschaftler&amp;quot;&lt;/a&gt; (SZ, 27.01.2025) beschreibt die Ratlosigkeit bei US-Forschungsinstitutionen wie den National Institutes of Health (NIH). Die Trump-Administration hatte die Bewilligung von Forschungsgeldern ausgesetzt und Kommunikationsstopps bei wichtigen Behörden verhängt.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Zum Schluss gibt es diese Woche noch eine weitere Artikel-Empfehlung. Die Spiegel-Reportage &lt;a href=&quot;https://www.spiegel.de/ausland/indien-besuch-beim-kumbh-mela-baden-mit-250-millionen-hindus-a-eee563ad-6dd0-47ec-80da-9fc3be80571a?context=issue&quot;&gt;&amp;quot;Besuch beim Kumbh Mela – Baden mit 250 Millionen Hindus&amp;quot;&lt;/a&gt; (26.01.2025) beschreibt die wohl größte Veranstaltung der Menschheitsgeschichte. Auch dieses Mal konnten bei dem alle zwölf Jahre stattfindenden religiösen Festival in Indien trotz erheblicher Planung Massenpaniken leider nicht verhindert werden.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Ich wünsche Ihnen ein sicheres und erholsames Wochenende!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Adrian Strothotte &amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/innovation-interdisciplinarity-and-economics-ndash</guid>
      <title>Innovation, Interdisciplinarity and Economics &amp;ndash; Interview with CeUS Founding Director Herbert Dawid</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/innovation-interdisciplinarity-and-economics-ndash</link>
      <pubDate>Fri, 24 Jan 2025 10:23:54 +0100</pubDate>
      <category>Research News</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus</handle>
      <name>Center for Uncertainty Studies Blog</name>
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          <category>economics</category>
          <category>interdisciplinarity</category>
          <category>mathematics</category>
          <category>uncertainty</category>
          <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/275682fc-5d8b-477e-8741-cbb7d2ca3ee7&quot;&gt;&lt;img style=&quot;width:100%;&quot; alt=&quot;Herbert_edit.jpeg&quot; src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/275682fc-5d8b-477e-8741-cbb7d2ca3ee7&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=&quot;font-size:12px;&quot;&gt;Herbert Dawid is&amp;nbsp;Chair for Economic Theory and Computational Economics at the Department of Business Administration and Economics at Bielefeld University and one of three Founding Directors of CeUS, © Philipp Ottendörfer.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;CeUS was founded about two years ago – What are your highlights so far? &lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
We had a number of great events, but my personal highlight was the conference on ‘Navigating Uncertainty: Preparing Society for the Future’ in summer 2023. The conference did not only highlight how strongly many aspects of our lives are affected by uncertainty, but also showed how different the approaches to analyze effects of uncertainty are in different disciplines. I found this really interesting and something you hardly realize when attending standard disciplinary conferences. It also shows how challenging the agenda of CeUS is to foster fruitful exchange between researchers from different disciplines who study various aspects of uncertainty. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;   
What role does Uncertainty play in your research?
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Uncertainty plays a crucial role in essentially all my research topics. Part of my work deals with analyzing innovation activities of firms. The outcomes of these activities are typically characterized by a large amount of uncertainty, not only because it is hard to predict if it is possible to develop a desired new technology or product and how long this might take, but also because the success of an innovation on the market is often very uncertain. Another area of my research, where uncertainty plays a large role is the study of which macro level patterns emerge in socio-economic systems from the interaction of (heterogeneous) individual agents. Non-linearities, feedback effects and path dependencies can make it very hard to predict the dynamics of the entire system even if we have a good understanding of the (statistical) properties of individual behavior. In this sense, uncertainty here might be generated on the macro level. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt; 
To what extent is interdisciplinarity important in your work? &lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
In my work I have always cooperated with colleagues from different disciplines, such as Mathematics, Computer Science, Engineering or Law. The work on the navigation of uncertainty and its societal effects in the context of CeUS has reinforced my conviction that interdisciplinary work is needed to make progress there. Expertise from areas such as Psychology or Social Science is essential and a really interesting interdisciplinary group has emerged in Bielefeld to work on this. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;  
What would you like to accomplish at the Center for Uncertainty Studies in the future?
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In my view CeUS is mainly a platform for fostering exchange between colleagues interested in uncertainty related research. I hope that CeUS can improve our common understanding of how to analyze the effects of uncertainty and can help to initialize interesting new cooperations in this domain. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt; 
To sum it up: Do you have specific strategies in your personal or professional life to deal with uncertainty?
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;I try not to be too much concerned about the uncertainty I am facing. Generally speaking I tend to have a positive perspective on life, so I try to see the chances of uncertainty rather than focusing on potential negative outcomes. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Thank you very much!&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/ceus-pressespiegel-8-trump-astrologie</guid>
      <title>CeUS Pressespiegel #8: Trump, Astrologie und &amp;quot;Queer&amp;quot;</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/ceus-pressespiegel-8-trump-astrologie</link>
      <pubDate>Fri, 17 Jan 2025 16:40:19 +0100</pubDate>
      <category>CeUS Pressespiegel</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus</handle>
      <name>Center for Uncertainty Studies Blog</name>
      <is_active_blog>true</is_active_blog>
          <category>uncertainty</category>
          <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/44a525f8-eb3b-48d3-be9f-7039963d7990&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;Thumbnail_Presspiegel8_klein.jpeg&quot; src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/44a525f8-eb3b-48d3-be9f-7039963d7990&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;b&gt;Herzlich Willkommen zur ersten Ausgabe des CeUS Pressespiegels im Jahr 2025.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Herzlich willkommen zur ersten Ausgabe des CeUS-Pressespiegels im Jahr 2025.
In diesem Format stelle ich alle zwei Wochen spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen. Die Presse nach der kurzen Winterpause ist geprägt durch die gespannte Erwartung auf den Amtsantritt Donald Trumps – und die ersten Schatten, die dieser vorauswirft.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Die Süddeutsche Zeitung hat mit dem Verfassungsrechtler Sam Issacharoff darüber gesprochen, wo Donald Trumps Spielräume in Bezug auf einen Umbau der amerikanischen Demokratie liegen (&lt;a href=&quot;https://www.sueddeutsche.de/kultur/samuel-issacharoff-interview-trump-usa-faschismus-verfassung-li.3177821?reduced=true&quot;&gt;‚„Steht nun Faschismus auf der Tagesordnung?“‘&lt;/a&gt;, 13.01.2025). Neben einer großen Unsicherheit über die genauen Maßnahmen Trumps betont Issacharoff aber auch die Grenzen, die dem Präsidenten durch andere Akteure gesetzt sein dürften.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Die NZZ beleuchtet zusammen mit Ralph Ossa, dem Chefökonom der WTO, in &lt;a href=&quot;https://www.nzz.ch/wirtschaft/donald-trump-plant-den-naechsten-zollkrieg-wto-chefoekonom-ralph-ossa-sagt-wer-sich-auf-seine-unabhaengigkeit-konzentriert-investiert-in-seine-schwaechen-ld.1862967&quot;&gt;&amp;quot;Die höhere Unsicherheit schadet dem Handel bereits jetzt&amp;quot;&lt;/a&gt; (03.01.2025) die Konsequenzen einer möglicherweise restriktiven Zollpolitik Trumps. Neben der wirtschaftlichen Unsicherheit kommen auch geopolitische Fragen und die Rolle der WTO zur Sprache.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Eine ganz andere Seite von Politik und vermeintlich großen Staatsmännern zeigt &lt;a href=&quot;https://www.zeit.de/zeit-magazin/2025/01/elizabeth-teissier-astrologie-francois-mitterrand-praesidenten-genf&quot;&gt;&amp;quot;Mitterrand wollte immer wissen: &amp;#39;Wann sterbe ich?&amp;#39;&amp;quot;&lt;/a&gt; (Die ZEIT, 17.01.2025). Das Interview mit der Astrologin Elizabeth Teissier führt einmal mehr vor Augen, welche vielfältigen Umgangsformen mit Unsicherheit Menschen mit und ohne Macht suchen und finden.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Die Arbeitnehmer:innen in Deutschland machen sich einer neuen Studie von LinkedIn zufolge Sorgen um die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes. Diese Unsicherheit bewirke, dass auch unzufriedene Mitarbeitende ihre Jobs weniger wechselten und so oftmals unter ihren Möglichkeiten blieben (FAZ, &lt;a href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/buero-co/viele-beschaeftigte-sind-unzufrieden-warum-sie-zoegern-den-job-zu-wechseln-110232689.html&quot;&gt;&amp;quot;Gefangen im Alltagstrott&amp;quot;&lt;/a&gt;, 16.01.2025).
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Eine Möglichkeit, Langeweile und Unterforderung bei der Arbeit einzudämmen, könnte Humor sein. Felicitas Witte diskutiert in &lt;a href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/buero-co/als-chef-mit-dem-richtigen-humor-punkten-laesst-sich-das-lernen-110222636.html&quot;&gt;&amp;quot;Scherz!&amp;quot;&lt;/a&gt; (FAZ, 11.01.2025) das Für und Wider von verschiedenen Arten des Scherzens, vor allem durch Führungskräfte. Besonders in unsicheren Situationen könne ein humorvolles Verhalten den Beteiligten helfen. Den eigenen Humor zu reflektieren sei aber in jedem Fall essenziell.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Die Medienempfehlung führt den CeUS-Pressespiegel heute mal wieder ins Kino. &lt;a href=&quot;https://taz.de/Schwules-Begehren-im-Spielfilm-Queer/!6056563/&quot;&gt;&amp;quot;Last und Lohn des Verlangens&amp;quot;&lt;/a&gt; (02.01.2025) – so betitelt die taz ihre Empfehlung des neuen Films von Regisseur Luca Guadagnino. &amp;quot;Queer&amp;quot; mit Daniel Craig dreht sich beat-typisch um Drogen, Reisen, aber nicht zuletzt auch um die Unsicherheiten schwulen Lebens in der Mitte des 20. Jahrhunderts.&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Haben Sie ein schönes Wochenende!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Adrian Strothotte&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/reflecting-on-2024-a-year</guid>
      <title>Reflecting on 2024: A Year of Insights, Collaboration, and Exploring Uncertainty at CeUS</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/reflecting-on-2024-a-year</link>
      <pubDate>Mon, 23 Dec 2024 12:15:16 +0100</pubDate>
      <category>Research News</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus</handle>
      <name>Center for Uncertainty Studies Blog</name>
      <is_active_blog>true</is_active_blog>
          <category>cooperation</category>
          <category>interdisciplinarity</category>
          <category>research</category>
          <category>uncertainty</category>
          <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/a3a73e16-e984-499d-8876-63d270346537&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/a3a73e16-e984-499d-8876-63d270346537&quot; alt=&quot;Jahresrückblick 2024 Collage.jpg&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=&quot;font-size:8px;&quot;&gt;© Tessa Gengnagel, Philipp Ottendörfer, Universität Bielefeld.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;As 2024 comes to an end, we at CeUS want to take the opportunity to reflect on the year’s many events and look ahead to what awaits us in 2025.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size:24px;&quot;&gt;January to July: Art, Awards and Uncertainty Events&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
2024 on the CeUS blog began with articles featuring the research of historian Christian Wachter. In addition to his interview in the &amp;quot;Meet ...&amp;quot; series, he reported on the conference &lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/christian_wachter_thinking_in_connections#mainSection&quot;&gt;“ACM Hypertext 2023”&lt;/a&gt; The conference centered on the vision of hypertext as a foundational tool for interconnected thinking, embracing complexities and contingencies. It reframed notions of uncertainty not as obstacles but as productive pathways to new perspectives and insights.

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In March, CeUS Founding Director Andreas Zick &lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/tour_of_the_exhibition_with#mainSection&quot;&gt;guided visitors through the exhibition &amp;quot;Stellung beziehen: Käthe Kollwitz, Mona Hatoum&amp;quot;&lt;/a&gt; at the Kunsthalle Bielefeld. Due to high demand, the Director of the IKG offered an additional date, where he discussed the relationship of the two featured artists to uncertainty, marginalization, and war.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
In June, CeUS member &lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/ceus-member-christina-morina-s#mainSection&quot;&gt;Christina Morina was awarded the Deutscher Sachbuchpreis 2024&lt;/a&gt;. Her book &amp;quot;Tausend Aufbrüche&amp;quot; (A Thousand New Beginnings) received Germany’s most prestigious non-fiction award for showing “how a very different understanding of democracy developed in East and West Germany since the 1980s.” &lt;/p&gt;&lt;p&gt;June was a particularly busy month at CeUS. It featured the inspiring Uncertainty Talk, &lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/discussing-bdquo-the-ambivalence-of#mainSection&quot;&gt;&amp;quot;The Ambivalence of Humanistic Knowledge Production in Times of Digital Upheaval&amp;quot; by Tessa Gengnagel&lt;/a&gt; (CCeH), as well as the &lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/interdisciplinary-discussion-at-the-second#mainSection&quot;&gt;second Uncertainty Research Afternoon&lt;/a&gt;. Among others, Sina Zarrieß presented linguistic research on uncertainty in large language models (LLMs).
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
In July, we were pleased to interview artist Irina Valkova and discuss her work. Her associated art project, &lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/artist-irina-valkova-about-her#mainSection&quot;&gt;INHABITING UNCERTAINTY&lt;/a&gt;, is based on the history of a refugee family from Odessa, whom she sheltered in her atelier for three months at the beginning of the war. Having connected to CeUS through the Uncertainty Lunches, Valkova aims to integrate science, everyday life, and art. We at CeUS are delighted about this collaboration and look forward to expanding it in 2025.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
The second Uncertainty Talk of the year explored similar themes. In her talk &lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/maida-kosatica-about-quot-wounds#mainSection&quot;&gt;&amp;quot;Wounds that Don&amp;#39;t Heal Easily: Profiling the Language of Uncertainty,&amp;quot; Maida Kosatica&lt;/a&gt; examined trauma and uncertainty in Bosnia-Herzegovina and the widespread diaspora formed during and after the war from 1992 to 1995. The lively discussion afterward centered on whether to remember violence or move on and leave it behind—a question that remains sadly relevant today.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size:24px;&quot;&gt;August to December: Collaborations, New Formats and a Look into the Future&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
After a well-deserved summer break, the CeUS-supported workshop &lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/ceus-supports-international-workshop-on#mainSection&quot;&gt;&amp;quot;Containerisation and Dock Labour: Work, Security, and Intermodal Transport in an Uncertain Setting&amp;quot;&lt;/a&gt; kicked off the second half of the year. Led by Klaus Weinhauer, researchers from six countries specializing in history, anthropology, and economics analyzed and discussed the transformation of port work in North America, Europe, and Asia.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
In September, CeUS celebrated the launch of the CeUS Pressespiegel. In this blog format Adrian Strothotte highlights the most compelling articles from German newspapers on the topic of uncertainty and its societal implications. The series saw seven iterations in 2024 and will continue to be released every two weeks in 2025. You can read the latest episode &lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/ceus-pressespiegel-7-vom-20#mainSection&quot;&gt;here&lt;/a&gt;.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
In October, the Center for Uncertainty Studies &lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/escaping-the-risk-paradigm-ian#mainSection&quot;&gt;welcomed Ian Scoones to the ZiF in Bielefeld&lt;/a&gt;. His presentation on &amp;quot;Navigating Uncertainty: Radical Rethinking for a Turbulent World&amp;quot; (2024) critiqued risk-based approaches to uncertainty. He advocated for learning from local practices, promoting decentralization, and fostering solidarity and care. The talk concluded with a vibrant discussion on modeling, power structures, and how to prevent ignorance within new frameworks for navigating uncertainty.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
As seasonal weather conditions in Bielefeld worsened, November brought the &lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/highlights-from-the-third-ceus#mainSection&quot;&gt;third Research Afternoon&lt;/a&gt;, featuring diverse research topics: from white-collar crime and the role of uncertainty in cerebral damage rehabilitation to the challenges of capturing uncertainty in complex decision-making. The event offered compelling insights into how uncertainty influences behavior across disciplines. We are excited to continue the series with the Uncertainty &amp;amp; Creativity Afternoon on January 27, 2025.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
In addition to the Uncertainty Afternoons, the lunches will continue to provide a space for discussion and networking in 2025. The CeUS team is also thrilled to host further inspiring guests at the Uncertainty Talks and to participate in events like the conference &amp;quot;Building Models of Change in the Sciences and the Humanities: Capturing Dynamic Phenomena&amp;quot;, which will take place on March 12–14, 2025, in Bielefeld.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;
CeUS wishes you happy holidays and a wonderful start to the new year!&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/ceus-pressespiegel-7-vom-20</guid>
      <title>CeUS Pressespiegel #7: Umsturz und Unsicherheit in Syrien</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/ceus-pressespiegel-7-vom-20</link>
      <pubDate>Fri, 20 Dec 2024 16:45:33 +0100</pubDate>
      <category>CeUS Pressespiegel</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus</handle>
      <name>Center for Uncertainty Studies Blog</name>
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          <category>journalism</category>
          <category>research</category>
          <category>syrien</category>
          <category>uncertainty</category>
          <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/6b9ff15e-efe0-41e1-8a83-d18db411059c&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;Thumbnail_Presspiegel_Bild_klein.jpeg&quot; src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/6b9ff15e-efe0-41e1-8a83-d18db411059c&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;b&gt;Herzlich Willkommen zur siebten Ausgabe des CeUS Pressespiegels!&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
In diesem Format stelle ich alle zwei Wochen spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen. 

Die letzte Ausgabe dieses Jahres dreht sich um den Sturz des syrischen Assad-Regimes. Unsicherheiten finden sich nicht nur in Syrien selbst, bei Menschen, die Syrien während des Bürgerkriegs verlassen haben, sondern auch in der Weltpolitik. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Alle großen deutschen Zeitungen widmen dem Thema Leitartikel.

&lt;a href=&quot;https://taz.de/Umsturz-in-Syrien/!6054061/&quot;&gt;&amp;quot;Für ein freies Syrien&amp;quot; &lt;/a&gt;(taz, 14.12.2024) führt Karim El-Gawhary Lesende durch einen Ort, dessen Inneres lange völlig abgeschottet war: ein Geheimdienstgebäude im Zentrum von Damaskus. Der Autor schildert nicht nur die schreckenerregenden Spuren der Folter und Unterdrückung, sondern versucht sich auch an einer Momentaufnahme der Stadt im Umbruch.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die ZEIT wagt in &lt;a href=&quot;https://www.zeit.de/politik/ausland/2024-12/syrien-sturz-assad-reaktionen-baerbock&quot;&gt;&amp;quot;Das Ende der Assad-Herrschaft ist eine gute Nachricht&amp;quot;&lt;/a&gt; (08.12.2024) einen Überblick über Reaktionen auf den Sturz des syrischen Diktators durch die islamistische Vereinigung Haiʾat Tahrir asch-Scham. Neben den hoffnungsvolleren Visionen aus westlichen Staaten reagierte der jordanische König mit Warnungen vor einem Abgleiten ins &amp;quot;Chaos&amp;quot;.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Spiegel porträtiert den Anführung des Rebellenbündnisses Abu Mohammad al-Dschaulani in &lt;a href=&quot;https://www.spiegel.de/ausland/syrien-abu-mohammad-al-julani-wer-ist-der-mann-der-baschar-al-assad-stuerzte-a-e493fb96-0435-463b-9487-1eaf044dd5f8&quot;&gt;&amp;quot;Der Mann, der Assad stürzte&amp;quot;&lt;/a&gt; (13.12.2024). Über seine genaue Vergangenheit herrscht ebenso große Unsicherheit wie über die Ernsthaftigkeit der moderaten Aussagen, die er jüngst im Hinblick auf die Zukunft Syriens machte.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In der Süddeutschen Zeitung werden Syrerinnen und Syrer in Deutschland zur Lage in ihrem Heimatland und ihrer aktuellen Situation interviewed (&lt;a href=&quot;https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/gesellschaft/syrien-deutschland-assad-protokolle-familie-1000-euro-e954377/?reduced=true&quot;&gt;&amp;quot;Wir werden unser Leben nicht für 1000 Euro riskieren&amp;quot;&lt;/a&gt;, 14.12.2024). Neben der Erleichterung nach Assads Sturz und lang ersehnten Gesprächen geht es auch um die unklare Zukunft und große Zweifel daran, ob Syrien ein sicherer Ort für alle werden wird.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unsicherheit besteht auch über den Ausgang laufender Asylverfahren in Europa lebender Menschen aus Syrien. Die NZZ widmet mit &lt;a href=&quot;https://www.nzz.ch/international/syrien-rueckfuehrungen-nach-asad-sturz-asyl-wechsel-von-eu-schweiz-deutschland-ld.1861503&quot;&gt;&amp;quot;Europa sucht einen neuen Umgang mit syrischen Flüchtlingen&amp;quot;&lt;/a&gt; diesem Thema einen Artikel. Deutschland, die Schweiz und weitere Ländern haben Verfahren pausiert, doch u.a. wie der Umgang mit den neuen Machthabern aussehen wird, ist noch völlig unklar.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Der Umbruch in Syrien und die mit ihm einhergehende Unsicherheit kann auch dazu einladen, sich (wieder einmal) mit der deutschen Geschichte auseinanderzusetzen. In &lt;a href=&quot;https://www.sueddeutsche.de/kultur/david-blackbourn-die-deutschen-in-der-welt-kritik-herfried-muenkler-lux.Wax1FRWCtczpaWKL7VPvtt?reduced=true&quot;&gt;&amp;quot;Leben wir in einem bedeutenden Land?&amp;quot;&lt;/a&gt; (SZ, 20.12.2024) empfiehlt Herfried Münkler das neue Buch des amerikanischen Historikers David Blackbourn. &amp;quot;Die Deutschen in der Welt. Siedler, Händler, Philosophen: Eine globale Geschichte vom Mittelalter bis heute&amp;quot; lässt rein nationalstaatliche Sichtweisen hinter sich und betrachtet Deutschland aus globaler Perspektive. Gut möglich, dass die Lektüre auch vor vorschneller Sicherheit in Bezug auf eine &amp;quot;deutsche Identität&amp;quot; schützen kann.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Haben Sie schöne Feiertage und kommen Sie gut ins neue Jahr!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Adrian Strothotte&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="true">https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/ceus-pressespiegel-6-vom-06</guid>
      <title>CeUS Pressespiegel #6 vom 06.12.2024</title>
      <link>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/ceus-pressespiegel-6-vom-06</link>
      <pubDate>Fri, 6 Dec 2024 19:26:22 +0100</pubDate>
      <category>CeUS Pressespiegel</category>
      <handle>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus</handle>
      <name>Center for Uncertainty Studies Blog</name>
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          <category>journalism</category>
          <category>research</category>
          <category>uncertainty</category>
          <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/2e4ca6a9-d19b-4db4-aa41-0845b96e2358&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;Thumbnail_Presspiegel 6 klein 19.31.58.jpeg&quot; src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/2e4ca6a9-d19b-4db4-aa41-0845b96e2358&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;Herzlich Willkommen zur sechsten Ausgabe des CeUS Pressespiegels!&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
In diesem neuen Format stelle ich alle zwei Wochen spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen. Heute geht es neben der zunehmenden Gewaltkriminalität in Deutschland, Helikoptereltern und der russischen Kriegsführung zunächst um die Erforschung des Klimawandels.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://taz.de/Kollaps-wuerde-zu-grosser-Kaelte-fuehren/!6053720/#:~:text=Kollaps%20würde%20zu%20großer%20Kälte%20führen%20Forscher%20blicken%20mit%20Sorge,zur%20Entwarnung%20ist%20das%20nicht.&quot;&gt;&amp;quot;Forscher blicken mit Sorge auf den Golfstrom&amp;quot;&lt;/a&gt; (taz, 02.12.2024) macht auf die Debatte rund um eine Studie zum möglichen Kippen des Golfstromes aufmerksam. Klimaforscher Niklas Boers (TU München) kritisiert die Studie für ihren Umgang mit Unsicherheit und plädiert für eine unsicherheitssensiblere Modellierung. Entwarnung für den Golfstrom kann auch er nicht geben.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Die Beschädigung der Datenkabel in der Ostsee wird in &lt;a href=&quot;https://www.sueddeutsche.de/meinung/finnland-datenkabel-ostsee-sabotage-kommentar-li.3160220?reduced=true&quot;&gt;&amp;quot;Putins Gift wirkt&amp;quot;&lt;/a&gt; (SZ, 05.12.2024) als ein Element hybrider Kriegsführung diskutiert. Der Autor verweist auf eine Formulierung von Carl von Clausewitz: Er bezeichnet die Unsicherheit, die mit Kriegen einhergeht als Nebel – in ihm erscheine eine Bedrohung mit &amp;quot;übertriebenem Umfang&amp;quot; und nehme ein &amp;quot;groteskes Aussehen&amp;quot; an. Gerade die Ungewissheit darüber, wer für die Sabotage verantwortlich sein könnte, verunsichere Europa.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Dem Thema der (inneren) Sicherheit widmet der SPIEGEL einen ganzen Themenschwerpunkt (&lt;a href=&quot;https://www.spiegel.de/panorama/justiz/steigende-gewaltkriminalitaet-in-deutschland-was-ist-los-in-diesem-land-a-06c294f9-7acf-4110-a271-c1b30309ef47&quot;&gt;&amp;quot;Steigende Gewaltkriminalität in Deutschland: Was ist los in diesem Land?&amp;quot;&lt;/a&gt;, 30.11.2024). Die Reportage sammelt Zahlen zur zunehmenden Gewaltkriminalität und zur Angst in der Bevölkerung vor Übergriffen. Auch Korrelationen mit dem Wahlverhalten der Deutschen kommen zur Sprache.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.zeit.de/kultur/2024-11/helikoptereltern-erziehung-kinder-kontrolle-ueberwachung&quot;&gt;&amp;quot;Nicht alle fliegen freiwillig&amp;quot;&lt;/a&gt; (Die ZEIT, 30.11.2024) nimmt ebenfalls ein Phänomen in den Blick, das mit Angst zu tun hat: Immer mehr Eltern statten ihre Kinder mit Trackern und Smartwatches aus, um deren Aufenthaltsort auch in Abwesenheit überwachen zu können. Statt sich nur über die Eltern zu beschweren, sollte man häufiger über Angst und Vertrauen diskutieren, findet der Autor.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Die Medienempfehlung führt diese Woche ins Deutsche Schauspielhaus in Hamburg. &lt;a href=&quot;https://taz.de/!6049320/&quot;&gt;&amp;quot;Von der Mutter eingesperrt&amp;quot; &lt;/a&gt;(taz, 04.12.2024) empfiehlt die Inszenierung von &amp;quot;Bernarda Albas Haus&amp;quot; (Alice Birch nach Federico García Lorca) in der Regie von Katie Mitchell. Im Zentrum der Tragödie stehen die Unterdrückung von Frauen und die allgegenwärtige Unsicherheit unter den Bedingungen häuslicher Gewalt.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Haben Sie ein angenehmes Wochenende!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Adrian Strothotte&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>    </item>
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