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  <title type="html">Center for Uncertainty Studies Blog</title>
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      <title type="html">CeUS Pressespiegel #24: Highlights aus den letzten zwei Jahren</title>
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      <published>2026-01-29T14:09:41+01:00</published>
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          <summary type="html">Zwei Jahre lang habe ich in diesem Format spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammengestellt. In der heutigen Ausgabe bespreche ich einige Highlights unter den 565 gesammelten Artikeln und blicke zurück auf die 23 Ausgaben des Formats hier auf dem CeUS Blog.</summary>
          <content type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/f9d0ab3e-fdbb-4cf5-9049-c37b5cda95bf&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;Thumbnail_Presspiegel_Rückblick_klein.jpeg&quot; src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/f9d0ab3e-fdbb-4cf5-9049-c37b5cda95bf&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;b&gt;Herzlich willkommen zur 24. und vorerst finalen Ausgabe des CeUS Pressespiegels!&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zwei Jahre lang habe ich in diesem Format spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammengestellt. In der heutigen Ausgabe bespreche ich einige Highlights unter den 565 gesammelten Artikeln und blicke zurück auf die 23 Ausgaben des Formats hier auf dem CeUS Blog.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Den Anfang macht ein aktuelles Thema, das die &lt;i&gt;FAZ&lt;/i&gt; auch schon im Mai 2024 umgetrieben hat: die Affinität der Deutschen zu Gold als Geldanlage. In Zeiten gesellschaftspolitischer Unsicherheiten suchen die Deutschen Sicherheit beim Edelmetall, so argumentiert &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/finanzen/die-deutschen-und-das-gold-geschichte-einer-liebe-aus-angst-19704040.html&quot;&gt;„Die Deutschen und das Gold – Geschichte einer Liebe aus Angst&amp;quot;&lt;/a&gt; (&lt;i&gt;FAZ&lt;/i&gt;, 08.05.2024) mit Blick auf Forschung zum Thema. In dieser wird auch die Hyperinflation 1923 als historische Grundlage wirkmächtiger Narrative in deutschen Familien genannt, die Gold auch heute noch attraktiv machten. Jüngst stieg die Feinunze Gold über 5.500 USD.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weiter geht es mit &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.zeit.de/2024/36/ueberwachungskameras-privat-angst-unternehmen&quot;&gt;„Höchst aufgelöst&amp;quot;&lt;/a&gt; (&lt;i&gt;Die Zeit&lt;/i&gt;, 24.08.2024). In dieser sehr kurzweiligen Reportage begleitet die Wochenzeitung den Geschäftsführer einer Firma für Überwachungskameras auf einer Tour zu Kunden in Norddeutschland. Die Abnehmerinnen und Abnehmer versprechen sich durch die Kameras erhöhte Sicherheit – und zeichnen vor allem Hasen und Füchse auf. Eine Kundin fürchte, ihre Nachbarn überwachten sie mit Wärmebildkameras, ein Kunde beschuldige seine „Rock-Nachbarn&amp;quot;, Brennnesseln im Garten seiner Tochter auszusäen. Ob die Kameras das Sicherheitsempfinden in diesen Fällen steigern könnten, muss offen bleiben.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Thema Kontrollverlust steht in &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.zeit.de/kultur/2024-09/populismus-afd-gruene-migration-kontrollverlust-armin-nassehi&quot;&gt;„Ist Deutschland verrückt geworden, Herr Nassehi?&amp;quot;&lt;/a&gt; (&lt;i&gt;Die Zeit&lt;/i&gt;, 03.10.2024) im Zentrum. Der Soziologe, CeUS-Forscher und mittlerweile Vizepräsident der LMU gibt im Interview eine Perspektive auf nach wie vor aktuelle Probleme in Deutschland – und spricht auch darüber, warum prominente Identitätsdiskurse wenig Potenzial für Verbesserungen entfalten.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Konkrete Zukunftsperspektiven bekamen Leserinnen und Leser in &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.spiegel.de/geschichte/so-stellen-sich-junge-menschen-das-leben-im-jahr-2070-vor-gute-zukunft-schlechte-zukunft-a-c28fca55-bdb0-49b6-b7c1-4b304530b3f2&quot;&gt;„Gute Zukunft, schlechte Zukunft?&amp;quot;&lt;/a&gt; (&lt;i&gt;Der Spiegel&lt;/i&gt;, 27.09.2024). Hier stellen einige junge Menschen ihre Vorstellungen von Deutschland im Jahr 2070 vor. Dabei lernen wir auch etwas über ihre Mittel und Wege, mit Unsicherheiten umzugehen. Eine Gemeinsamkeit: Keiner der jungen Menschen möchte sich auf Absicherung durch das Rentensystem verlassen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein weiteres Highlight aus dem &lt;i&gt;Spiegel&lt;/i&gt; war die Reportage &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.spiegel.de/ausland/indien-besuch-beim-kumbh-mela-baden-mit-250-millionen-hindus-a-eee563ad-6dd0-47ec-80da-9fc3be80571a&quot;&gt;„Besuch beim Kumbh Mela – Baden mit 250 Millionen Hindus&amp;quot;&lt;/a&gt; (26.01.2025). Alle zwölf Jahre findet das Großereignis in Prayagraj, Uttar Pradesh, Indien, statt. Es handelt sich um die wohl größte Veranstaltung der Menschheitsgeschichte. Auch dieses Mal konnten trotz erheblicher Planung Massenpaniken leider nicht verhindert werden. Die Veranstaltung ist nichtsdestotrotz ein bemerkenswertes Beispiel für Unsicherheitsnavigation: Erst wenige Monate vor Beginn des Festivals zogen sich die Flüsse Ganges und Yamuna so zurück, dass mit den Bauarbeiten für Straßen, Brücken und Krankenhäuser begonnen werden konnte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/2025-02/entscheidungsfindung-psychologie-intuition-beziehung&quot;&gt;„Sie wollen den besten Partner finden? Dann viel Glück&amp;quot;&lt;/a&gt; (&lt;i&gt;Die Zeit&lt;/i&gt;, 05.02.2025) interviewt &lt;i&gt;Die Zeit&lt;/i&gt; Gerd Gigerenzer, der 2023 für einen &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/einrichtungen/ceus/events/uncertainty-talks/&quot;&gt;Uncertainty Talk&lt;/a&gt; in Bielefeld zu Gast war. Im Umgang mit Unsicherheit empfiehlt der heutige Vizepräsident des Europäischen Forschungsrats (ERC): Schnelligkeit, Intuition und einen kritischen Freundeskreis. Den Uncertainty Talk von Gerd Gigerenzer, in dem er die Frage „Wie können wir lernen, vernünftig mit Ungewissheit umgehen?&amp;quot; stellt, können Sie &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.youtube.com/watch?v=6Hs3mrJgeEY&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; ansehen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine Synthese der zahlreichen Artikel zur „Zeitenwende&amp;quot; und der neuen Rolle Europas in der Welt findet sich bei &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.zeit.de/zeit-geschichte/2025/04/russischer-angriffskrieg-ukraine-aussenpolitik-herfried-muenkler&quot;&gt;„Bis Russland resigniert&amp;quot;&lt;/a&gt; (&lt;i&gt;Die Zeit&lt;/i&gt;, 13.07.2025), wo der Politologe Herfried Münkler Wege auslotet, mit der weltpolitischen Ungewissheit umzugehen.Dass Verschwiegenheit in der neuen Strategie eine Rolle zu spielen haben könnte, deutet ein Blick in die &lt;i&gt;Süddeutsche&lt;/i&gt; an. Am 24.06.2025 ging es in &lt;a href=&quot;https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/politik/israel-dimona-atombombe-hamas-iran-e689925/?reduced=true&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;„Wie eine Stadt lernte, die Bombe zu verschweigen&amp;quot;&lt;/a&gt; um das israelische Atomprogramm.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zum Abschluss des kleinen Rückblicks auf zwei Jahre CeUS Pressespiegel gibt es nochmal etwas zum Hören: Der &lt;i&gt;Deutschlandfunk&lt;/i&gt; hat in den &lt;i&gt;Systemfragen &lt;/i&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.deutschlandfunk.de/komplexe-welt-wie-laesst-sich-am-besten-mit-unsicherheit-umgehen-100.html&quot;&gt;„Komplexe Welt. Wie lässt sich am besten mit Unsicherheit umgehen?&amp;quot;&lt;/a&gt; (16.01.2025) u. a. CeUS-Direktor Andreas Zick zu Fragen der Unsicherheit in der deutschen Gesellschaft befragt. Reinhören lohnt sich bestimmt!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Machen Sie es gut!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Adrian Strothotte&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</content>
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      <title type="html">CeUS Pressespiegel #23: Klima, Krisen, Kipppunkte </title>
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      <published>2025-12-12T13:48:06+01:00</published>
      <updated>2025-12-12T13:48:06+01:00</updated>
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          <summary type="html">In diesem Format stelle ich spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen. In dieser Woche geht es mit einem internationalen Fokus u. a. um Trockenheit in Teheran, die Folgen der Klimakrise am Amazonas und die möglicherweise weitreichenden Folgen der Feuer in Kalifornien.</summary>
          <content type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/7bc12aa6-6e8f-49f7-83c6-57a2a98ef341&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;Thumbnail_Presspiegel_23_klein.jpeg&quot; src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/7bc12aa6-6e8f-49f7-83c6-57a2a98ef341&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;Herzlich willkommen zur 23. Ausgabe des CeUS Pressespiegels!&lt;/span&gt;
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In diesem Format stelle ich spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen. In dieser Woche geht es mit einem internationalen Fokus u. a. um Trockenheit in Teheran, die Folgen der Klimakrise am Amazonas und die möglicherweise weitreichenden Folgen der Feuer in Kalifornien.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Gewalt des Krieges Russlands gegen die Ukraine strahlt weit über die eigentlichen Kampfhandlungen hinaus – in &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.nzz.ch/international/in-der-ukraine-nimmt-haeusliche-gewalt-wegen-des-krieges-zu-eine-betroffene-frau-erzaehlt-ld.1905618&quot;&gt;»Der Krieg führt zu mehr häuslicher Gewalt«&lt;/a&gt; (NZZ, 05.12.2025) begleiten die Autor:innen eine Ukrainerin, die seit 2022 von ihrem Mann geschlagen wurde. Viele Betroffene häuslicher Gewalt, von denen nicht wenige Binnenflüchtlinge sind, melden sich aus Unsicherheit nicht. Zusätzlich dazu sind Anlaufstellen in der Ukraine rar gesät.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In der iranischen Hauptstadt Teheran kommt es unterdessen zunehmend zu einer drastischen Wasserknappheit durch Missmanagement der Regierung, Bevölkerungswachstum und überbordende Landwirtschaft (&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.zeit.de/wissen/2025-11/iran-wasserkrise-teheran-duerre-systemproblem&quot;&gt;»Teheran droht der ›Tag null‹«&lt;/a&gt;, Die Zeit, 02.12.2025). Der Umgang des lokalen Regimes mit der Krise löst zusätzliche Unsicherheit aus: Immer wieder ist die Rede von einer Evakuierung der Stadt. Angesichts einer Bevölkerung von etwa 15 Millionen Menschen erscheint dies allerdings utopisch.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Probleme mit Trockenheit gibt es angesichts von Abholzung und Klimawandel auch im Amazonas-Regenwald, der zwischen 80 und 123 Milliarden Tonnen Kohlenstoff speichert. &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://taz.de/Amazonas-Regenwald-kippt/!6130319/&quot;&gt;»Wenn die Wolkenmaschine stockt«&lt;/a&gt; (taz, 19.11.2025) beschreibt die Schwierigkeiten der Wissenschaft, das riesige, unzugängliche Gebiet in Südamerika zu beforschen und auch die Ängste, dass es schon bald zu einem Kippen des Ökosystems kommen könnte.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Etwas weiter nördlich, nämlich in Kalifornien, bahnt sich laut &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.zeit.de/2025/49/boerse-crash-immobilienmarkt-usa-kuenstliche-intelligenz&quot;&gt;»Vom Feuersturm zur Finanzkrise«&lt;/a&gt; (Die Zeit, 21.11.2025) unterdessen eine weitere Gefahr an. Brände bedrohen zunehmend die Immobilien in der für sich genommen viertgrößten Volkswirtschaft der Erde – und die Menschen sind ungenügend abgesichert. Expert:innen befürchten einen von Kalifornien ausgehenden Kollaps des Finanzsystems. Mit der angeblichen Unversicherbarkeit in Zeiten allgegenwärtiger Naturkatastrophen, die von der Versicherungsbranche beschworen wird, kommt hier auch das risikobasierte Denken selbst an seine Grenzen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach so viel Unsicherheit und Katastrophe auf internationalem Level macht &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://sz-magazin.sueddeutsche.de/liebe-und-partnerschaft/fallenlassen-beziehung-verlustangst-95734?reduced=true&quot;&gt;»Wie ich lernte, ohne Angst zu lieben«&lt;/a&gt; (SZ, 12.12.2025) Mut. Dorothea Wagner ist überzeugt, dass sich Vertrauen und Lockerlassen in der Liebe lernen lassen. Sie blickt auf prägende Momente in ihrem Leben zurück und findet Wege, ihren Bedürfnissen näher zu kommen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zum Schluss sei Ihnen noch die neue deutsche Literaturgeschichte der Gegenwart von Steffen Martus (vielleicht als Feiertagslektüre?) empfohlen. »Erzählte Welt. Eine Literaturgeschichte der Gegenwart, 1989 bis heute« wird auch in der taz (&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://taz.de/Literaturgeschichte-von-Steffen-Martus/!6126492/&quot;&gt;»In postheroischer Gesellschaft«&lt;/a&gt;, 22.11.2025) als vielschichtiges und unverbrämtes Buch über die Literatur einer zunehmend unsicherheitsbewussten Zeit angepriesen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Haben Sie schöne Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Adrian Strothotte&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</content>
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      <title type="html">CeUS Pressespiegel #21: Die Angst vorm Fleischersatz (und andere Unsicherheiten)</title>
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      <published>2025-10-21T17:17:40+02:00</published>
      <updated>2025-10-21T17:17:40+02:00</updated>
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          <summary type="html">In diesem Format stelle ich spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen. Diese Woche geht es u.a. um Unsicherheit in der französischen Politik, die lähmende Wirkung der Angst und die Debatte um Fleischersatzprodukte.</summary>
          <content type="html">&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/e4ae7947-6a90-4a6b-9b20-b6cbdeb891e8&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/e4ae7947-6a90-4a6b-9b20-b6cbdeb891e8&quot; alt=&quot;Thumbnail_Presspiegel_21_klein.jpeg&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;Herzlich willkommen zur 21. Ausgabe des CeUS Pressespiegels!&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In diesem Format stelle ich spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen. Diese Woche geht es u.a. um Unsicherheit in der französischen Politik, die lähmende Wirkung der Angst und die Debatte um Fleischersatzprodukte.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Das Thema Unsicherheit ist (mal wieder) ganz oben angekommen: Auf einer Pressekonferenz stellte Bundeskanzler Friedrich Merz fest, dass er in der deutschen Bevölkerung eine wachsende Unsicherheit wahrnehme. In &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.zeit.de/politik/deutschland/2025-10/pressekonferenz-friedrich-merz-bundeskanzler-cdu-praesidium&quot;&gt;&amp;quot;CDU identifiziert wachsendeUnsicherheit in der Bevölkerung&amp;quot;&lt;/a&gt; (&lt;i&gt;Die ZEIT&lt;/i&gt;, 20.10.2025) geht es vor allem um die geplante Bekämpfung hybrider Angriffe auf deutsche Infrastruktur.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;An der Bundeswehr-Universität in München fand unterdessen eine Diskussion unter dem Titel „Angst als gesellschaftlicher Faktor - Wie treffen wir rationale Entscheidungen unter Unsicherheit?&amp;quot; statt (&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/neubiberg-universitaet-der-bundeswehr-experten-krieg-klimakrise-unsicherheit-angst-li.3319211&quot;&gt;&amp;quot;Wie sich Sicherheit gewinnen lässt&amp;quot;&lt;/a&gt;, &lt;i&gt;SZ&lt;/i&gt;, 10.10.2025). Die Veranstaltung wurde vom Forschungszentrum Risk der Bundeswehr-Uni ausgerichtet. Die Psychologin Inga Schalinski, der Unsicherheitsforscher Timothy Williams und weitere diskutierten u.a. über die lähmende Wirkung von Angst, die verhindern könnte, dass Menschen Komplexität annehmen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Solche Effekte lassen sich momentan vermutlich auch in Frankreich beobachten. Die &lt;i&gt;FAZ&lt;/i&gt; (&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/finanzen/regierungskrise-frankreich-sorge-um-wirtschaftliche-folgen-110730124.html&quot;&gt;&amp;quot;Der größte Feind des Wachstums&amp;quot;&lt;/a&gt;, 13.10.2025) moniert die anhaltende Unsicherheit in der französischen (Haushalts-)Politik und betont die drastischen Folgen für die Wirtschaft, deren &amp;quot;größter Feind&amp;quot; die Unsicherheit sei. Die neuerliche Herabwertung der Kreditwürdigkeit des Landes weist in eine ähnliche Richtung.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Barbara Stollberg-Rilinger untersucht in ihrem Essay &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/stollberg-rilinger-ueber-aufklaerung-und-ki-wie-wurde-der-staat-zur-maschine-accg-110730301.html&quot;&gt;&amp;quot;Wie wurde der Staat zur &amp;quot;Maschine&amp;quot; - und warum lief sie nie perfekt?&amp;quot;&lt;/a&gt; (&lt;i&gt;FAZ&lt;/i&gt;, 15.10.2025) die Parallelen zwischen den Rationalitätsvorstellungen von KI-Optimisten wie Elon Musk mit denen der Aufklärer des 18. Jahrhunderts. Die Ausblendung von Unsicherheiten spielt hier eine zentrale Rolle. Glücklicherweise habe die Aufklärung auch Werkzeuge zur Kritik einer zu einfach gedachten Rationalität mitgeliefert – wir sollten sie mehr denn je nutzen, so die Historikerin.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unsicherheit erzeugt scheinbar auch die neue Gesetzgebung der EU zu Fleischersatzprodukten, die künftig Namen wie &amp;quot;Veggie-Schnitzel&amp;quot; verbieten könnte. &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/wirtschaft/streit-um-veggie-schnitzel-welche-folgen-haette-ein-verbot-accg-110734486.html&quot;&gt;&amp;quot;Ein Schnitt ins eigene Vleisch&amp;quot;&lt;/a&gt; (&lt;i&gt;FAZ&lt;/i&gt;, 17.10.2025) befragt die Lebensmittelbranche: Während sich bei den Verfechter:innen veganer Ersatzprodukte nun Unsicherheit über die zukünftigen Bezeichnungen breit macht, üben sich die Vertreter:innen der Fleischindustrie in demonstrativer Sicherheit. Die befürchtete Verwirrung bei Verbrauchenden angesichts der bisherigen Namen sei dabei eher kein Problem, so die Verbraucherzentrale Hessen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Die Medienempfehlung für diese Woche: &amp;quot;In meinem Element. Härteprüfung Vendée Globe&amp;quot; von Pip Hare. Die Seglerin schildert ihre Erfahrungen während der Vendée Globe 2020/2021 – einer Einhand-Weltumseglung im Wettbewerb. Angst und Unsicherheit seien ihre ständigen Begleiter gewesen und ihr Umgang mit diesen mehr als bemerkenswert, fasst die &lt;i&gt;FAZ&lt;/i&gt; zusammen und empfiehlt die Lektüre (in&amp;nbsp;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/sport/mehr-sport/vendee-globe-wie-pip-hare-allein-der-angstauf-dem-ozean-trotzt-accg-110734759.html&quot;&gt;&amp;quot;Allein mit der Angst um die Welt&amp;quot;&lt;/a&gt;, 17.10.2025).
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Machen Sie es gut!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Adrian Strothotte &amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</content>
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      <id>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/ceus-pressespiegel-20-drohnen-drohungen</id>
      <title type="html">CeUS Pressespiegel #20: Drohnen, Drohungen und Dramatik</title>
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      <published>2025-10-08T08:16:07+02:00</published>
      <updated>2025-10-08T08:16:40+02:00</updated>
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          <summary type="html">In diesem Format stelle ich spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen. Diese Woche geht es unter anderem um die Drohnenflüge über europäischer Infrastruktur, das Gefühl der Nostalgie und die Dramatik Ödön von Horváths.</summary>
          <content type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/72b49ab9-3d2b-416f-a1c7-dfae9cc3d2bd&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;Thumbnail_Presspiegel_20_klein.jpeg&quot; src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/72b49ab9-3d2b-416f-a1c7-dfae9cc3d2bd&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;Herzlich willkommen zur 20. Ausgabe des CeUS Pressespiegels!&lt;/span&gt;
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
In diesem Format stelle ich spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen. Diese Woche geht es unter anderem um die Drohnenflüge über europäischer Infrastruktur, das Gefühl der Nostalgie und die Dramatik Ödön von Horváths.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Die Drohnensichtungen an europäischen Flughäfen und infrastrukturellen Knotenpunkten halten die Presse aktuell in Atem. In &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.sueddeutsche.de/politik/drohnen-deutschland-flughaefen-alarmbereitschaft-li.3322030?reduced=true&quot;&gt;„Es bleibt ein Gefühl der Unsicherheit&amp;quot;&lt;/a&gt; (&lt;i&gt;SZ&lt;/i&gt;, 06.10.2025) kommentiert Markus Balser die Störungen am Münchner Flughafen, unweit dessen aktuell auch das Oktoberfest stattfindet. Der Autor moniert das Fehlen von Früherkennungssystemen und sieht das Ziel der Störungen in der Verunsicherung der Menschen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Passend dazu interviewt &lt;i&gt;Die Zeit&lt;/i&gt; die Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann (in &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.zeit.de/kultur/2025-09/sicherheit-angst-gesellschaft-krieg-psychologie-aleida-assmann&quot;&gt;„Unser Gehirn antwortet stark auf das Freund-Feind-Schema&amp;quot;&lt;/a&gt;, 30.09.2025) – auch sie stellt fest: Wir befinden uns in einer Zeit zunehmender Unsicherheit. Assmann betont dabei auch die Grenzen des aktuell vielerorts verhandelten Konzepts der Sicherheit. Für sie stellt es im Ansatz eine Individualisierung, die „egoistische Version&amp;quot; umfassender, gesellschaftlicher Perspektiven dar, die aktuell fehlen. Chancen hingegen liegen für die Forscherin in der Allianz europäischer Staaten und der gemeinsamen Übernahme von Verantwortung.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Valentin Groebner geht in der &lt;i&gt;FAZ &lt;/i&gt;(&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/sachbuch/agnes-arnold-forsters-geschichte-der-nostalgie-110718934.html&quot;&gt;„Sehnsucht nach der guten alten Zeit&amp;quot;&lt;/a&gt;, 06.10.2025) der Nostalgie auf den Grund und rezensiert das neue Buch der Historikerin Agnes Arnold-Forster. Ihre Geschichte der Nostalgie zeige, dass schon seit über hundert Jahren die Erklärung für Nostalgie in Popkultur und Politik immer die gleiche ist: „Man lebe in Zeiten noch nie da gewesener Unsicherheiten und Krisenerfahrungen, deswegen der Rückgriff auf früher.&amp;quot; Gleichzeitig könne diese Erklärung aufgrund ihres Alters selbst nostalgisch werden.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Die aktuelle Unsicherheit an vielen deutschen Hochschulen macht &lt;i&gt;Der Spiegel&lt;/i&gt; in &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.spiegel.de/start/sparmassnahmen-an-hochschulen-diese-studiengaenge-sind-bedroht-a-176b5f6b-9a16-4d9a-b675-4dcb2cf73c1a&quot;&gt;„Diese Studiengänge sind bedroht&amp;quot;&lt;/a&gt; (04.10.2025) zum Thema. Durch die Kürzungen der Länder sind zahlreiche Studiengänge wie der Master of Political Science an der Universität Köln oder der Schwerpunkt „Kunst Afrikas&amp;quot; an der FU Berlin bedroht. Außerdem könnten zahlreiche Professuren wegfallen und Hochschulangebote gestrichen werden. Erst der Herbst wird hier vermutlich unangenehme Sicherheiten bringen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Angesichts aktueller Unsicherheitsgefühle lohnt die Rückschau auf das Werk des Dramatikers Ödön von Horváth, dessen Figuren notgedrungen durch die selbst- und fremdgemachte Undurchsichtigkeit des Lebens navigieren. Am Münchner Residenztheater gibt es momentan eine Inszenierung seines Stücks „Kasimir und Karoline&amp;quot; zu sehen, die der &lt;i&gt;FAZ&lt;/i&gt; als „düster-kühler Triumph&amp;quot; erscheint (&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/musik-und-buehne/theater/barbara-frey-inszeniert-horvaths-kasimir-und-karoline-accg-110707734.html&quot;&gt;„In ihrer Beklemmung frei&amp;quot;&lt;/a&gt;, 29.09.2025). „Kasimir und Karoline&amp;quot; spielt auf dem Münchner Oktoberfest des Jahres 1929 – mitten in der Weltwirtschaftskrise.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Kommen Sie sicher durch die Woche!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;
Adrian Strothotte&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</content>
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      <title type="html">CeUS Pressespiegel #19: Mit KI in die Krise?</title>
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      <published>2025-09-19T15:03:40+02:00</published>
      <updated>2025-10-07T08:53:50+02:00</updated>
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          <summary type="html">In diesem Format stelle ich spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen. In dieser Woche geht es um KI, aktuelle Krisenphänomene und auch um die Haltung der Deutschen zur Bundeswehr.</summary>
          <content type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/b1120947-e125-49f7-9388-dfcd16f914a5&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/b1120947-e125-49f7-9388-dfcd16f914a5&quot; alt=&quot;Thumbnail_Presspiegel_19_klein.jpeg&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;b&gt;Herzlich willkommen zur 19. Ausgabe des CeUS-Pressespiegels!&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In diesem Format stelle ich spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen. In dieser Woche geht es um KI, aktuelle Krisenphänomene und auch um die Haltung der Deutschen zur Bundeswehr.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/stil/leib-seele/eine-deprimierte-generation-warum-sind-junge-menschen-heute-so-ungluecklich-accg-110683061.html&quot;&gt;&amp;quot;Warum es einer ganzen Generation junger Menschen so schlecht geht&amp;quot;&lt;/a&gt; (&lt;i&gt;FAZ&lt;/i&gt;, 15.09.2025) schreibt Lucia Schmidt über die Dauerunsicherheit junger Menschen, die sich besonders im Vergleich mit den ehemals krisenanfälligen 50-Jährigen zeigt. Als einen Grund für dieses Tief erkennt die Autorin auch Social Media und Digitalisierung.
Ist der anhaltende KI-Hype Teil der Lösung des Problems oder vielmehr das Problem selbst? &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Anhand von &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/muenchen/generation-z-einsamkeit-chatgpt-ki-kuenstliche-intelligenz-e247230/?reduced=true&quot;&gt;&amp;quot;Mein bester Freund? Chat-GPT&amp;quot;&lt;/a&gt; (&lt;i&gt;SZ&lt;/i&gt;, 08.09.2025)  lässt sich diese Frage näher beleuchten. Hier werden Geschichten junger Menschen erzählt, die sich aus Einsamkeit und Unsicherheit in schwierigen Situationen an den Chatbot wenden. Die Konversation mit der KI könnten helfen, Probleme zu erkennen und Formulierungen zu finden, machten aber auch auf die Leerstelle fehlender Freund:innen aufmerksam.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;quot;Ein Plädoyer für Umwege im Kopf&amp;quot; möchte der Artikel &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.sueddeutsche.de/kultur/lesekompetenz-deutschland-ki-bildung-li.3310229?reduced=true&quot;&gt;&amp;quot;Achtung, schwieriger Text&amp;quot;&lt;/a&gt; (&lt;i&gt;SZ&lt;/i&gt;, 16.09.2025) sein und empfiehlt, beim Lesenlernen und -üben nicht auf KI zurückzugreifen. Autor Philipp Bovermann fragt etwas provokant: Ist ein &amp;quot;durchtrainierter Geist, gestählt an echten, gedruckten Büchern&amp;quot; der neue Fitnesskörper?
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unerwartete Sicherheit findet man in der vom &lt;i&gt;Spiegel&lt;/i&gt; in &amp;quot;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.spiegel.de/politik/verteidigung-mehrheit-der-deutschen-fordert-staerkere-bundeswehr-a-954c37e2-4dde-424f-81ac-fe0b2798b1b4&quot;&gt;Mehrheit der Deutschen für Aufrüstung und Wehrdienst&lt;/a&gt;&amp;quot; (10.09.2025) vorgestellten Studie des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr. Die Studie zeigt: Die Unsicherheit in der Beziehung zu den USA wächst und viele Menschen wünschen sich ein verteidigungsstarkes Europa, in dem Deutschland eine zentrale Rolle spielt.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/berlin-wirtschaftsministerin-reiche-energiebranche-li.3310908?reduced=true&quot;&gt;&amp;quot;Die Wirtschaftsministerin verunsichert die Wirtschaft&amp;quot;&lt;/a&gt;, so schreibt Michael Bauchmüller (&lt;i&gt;SZ&lt;/i&gt;, 11.09.2025) und betrachtet, wie ausgerechnet die Ex-Geschäftsführerin eines Energiedienstleisters in der Energiepolitik einen unklaren Kurs verfolgt. Niemand weiß so recht, wie die angekündigte &amp;quot;Neuausrichtung&amp;quot; aussehen könnte – nicht wenige befürchten Rückschritte hin zu fossilen Energieträgern.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Medienempfehlungen gibt es diese Woche gleich zwei. Zum einen erscheint heute Nina Chubas neues Album &amp;quot;Ich lieb mich, ich lieb mich nicht&amp;quot;, auf dem es auch einen Song mit dem Titel &amp;quot;Unsicher&amp;quot; gibt. Der &lt;i&gt;Spiegel&lt;/i&gt; widmet ihr unter dem Titel &amp;quot;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.spiegel.de/panorama/nina-chuba-keine-andere-deutsche-kuenstlerin-trifft-gerade-den-nerv-der-generation-z-so-wie-sie-a-bca7d016-a8c2-427c-8de6-eb6204b88e32&quot;&gt;Nina sein&lt;/a&gt;&amp;quot; (19.09.2025) einen langen Artikel, der auch die Schattenseiten des Ruhms der 26-jährigen Sängerin thematisiert.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zum anderen empfiehlt Enrico Ippolito (ebenfalls im &lt;i&gt;Spiegel&lt;/i&gt;) die Werke des Autors Percival Everett. &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.spiegel.de/kultur/literatur/percival-everett-der-unzuverlaessige-erzaehler-a-75dd47c7-66e4-48d2-a185-bc0d2ef64315&quot;&gt;&amp;quot;Der unzuverlässige Erzähler&amp;quot;&lt;/a&gt; (16.09.2025) gibt anlässlich des Erscheinens seines neuesten Buches &amp;quot;Dr. No&amp;quot; Einsichten in die changierende Persönlichkeit des Künstlers.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Haben Sie ein schönes Wochenende!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Adrian Strothotte&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</content>
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      <title type="html">CeUS Pressespiegel #18: Unsicherheit im Job &amp;ndash; und im Freibad </title>
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      <published>2025-09-05T20:52:16+02:00</published>
      <updated>2025-09-05T20:52:16+02:00</updated>
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          <summary type="html">In diesem Format stelle ich spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen. Nach einer kleinen Sommerpause meldet sich der CeUS Pressespiegel diese Woche mit einer neuen Ausgabe zurück.</summary>
          <content type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/11727513-4902-4bb1-9f5a-6450bf29eb5a&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/11727513-4902-4bb1-9f5a-6450bf29eb5a&quot; alt=&quot;Thumbnail_Presspiegel_18_klein.jpeg&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;Herzlich willkommen zur 18. Ausgabe des CeUS-Pressespiegels!&lt;/span&gt;
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
In diesem Format stelle ich spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen. Nach einer kleinen Sommerpause meldet sich der CeUS Pressespiegel diese Woche mit einer neuen Ausgabe zurück.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Wie fast jede Woche ist auch dieses Mal KI eines der zentralen Themen, dem Lesende unter dem Stichwort &amp;quot;Unsicherheit&amp;quot; begegnen. In der &lt;i&gt;NZZ&lt;/i&gt; wagt Tom Chivers (&lt;a href=&quot;https://www.nzz.ch/meinung/die-ki-ist-heute-was-die-atomphysik-um-1930-war-man-kann-nicht-wissen-was-aus-ihr-wird-ld.1898010&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;quot;Die KI verlangt radikale Ambivalenz&amp;quot;&lt;/a&gt;, 19.08.2025) einen Vergleich zwischen der aktuellen KI-Entwicklung und der Atomphysik der 1930er Jahre. Der englische Wissenschaftsjournalist macht auf das breite Spektrum der Zukunftsszenarien, die von Expert:innen entworfen werden, aufmerksam und rückt so die Unsicherheit ins Zentrum der Debatte.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Für die &lt;i&gt;FAZ&lt;/i&gt; bastelt sich Marco Schwarze in &lt;a href=&quot;https://www.faz.net/pro/digitalwirtschaft/gadgets/wie-man-eine-ki-zum-unternehmensberater-trainiert-110638675.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;quot;Wie man eine KI zum Unternehmensberater trainiert&amp;quot;&lt;/a&gt; (20.08.2025) seinen eigenen Strategieberater. Dies wirft einerseits die Frage auf, welche Konsequenzen und Unsicherheiten KI für verschiedene Berufsfelder mit sich bringt. Andererseits lässt sich fragen: Welchen Wert hat Beratung, wenn sie sich zwar auf etablierte Modelle und Zahlen stützt, aber in wenigen gesichtslosen Zeilen daherkommt?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In &lt;a href=&quot;https://www.zeit.de/arbeit/2025-08/arbeit-bierbrauerei-handwerk-studium-abbruch-kontoauszug&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;quot;Ich habe mich gegen die akademische Unsicherheit entschieden&lt;/a&gt;&amp;quot; (&lt;i&gt;Die Zeit&lt;/i&gt;, 24.08.2025) berichtet der Politikwissenschaftler André von seiner Karriere in einer kleinen Bierbrauerei, für die er der Uni den Rücken gekehrt hat. Er schätzt die Verlässlichkeit seines Jobs und die Möglichkeit, sich zum Biersommelier weiterzubilden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unsicherheiten in Beruf und Unternehmen werden diesen Sommer auch vom &lt;i&gt;Spiegel&lt;/i&gt; adressiert. Dort erwartet Lesende eine mehrteilige Artikelserie zum Thema &lt;a href=&quot;https://www.spiegel.de/psychologie/coaching-mehr-sicherheit-gewinnen-schritt-acht-so-verabschieden-sie-sich-vom-inneren-maulwurf-a-5f69c442-b914-4c18-8f04-5adda8c62a06&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;quot;Mehr Sicherheit gewinnen&amp;quot;&lt;/a&gt; – interessant ist unter anderem der Artikel &lt;a href=&quot;https://www.spiegel.de/psychologie/coaching-mehr-sicherheit-gewinnen-schritt-3-so-sagen-sie-ihrer-unsicherheit-hallo-a-90157080-ca86-41b8-9d66-9b225f292390&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;quot;So sagen Sie Ihrer Unsicherheit Hallo&amp;quot;&lt;/a&gt; (01.08.2025), der für die Akzeptanz von unangenehmen Gefühlen im Arbeitsalltag wirbt und eine Dialogübung empfiehlt.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In die Sommerpause fiel auch die Auseinandersetzung mit 80 Jahren seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Von der Unsicherheit und dem Horror nach dem Abwurf der Atombombe auf Nagasaki berichtet &lt;a href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/atombombe-vor-80-jahren-wer-haelt-die-erinnerung-in-der-zukunft-wach-110628985.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;quot;Das Erbe der Hibakusha&amp;quot;&lt;/a&gt; (&lt;i&gt;FAZ&lt;/i&gt;, 09.08.2025). Der Artikel greift auch aktuelle erinnerungspolitische Debatten und Probleme auf.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kontrastprogramm gibt es in der &lt;i&gt;taz&lt;/i&gt;, für die Anna Kücking einen Essay über das deutsche Freibad verfasst hat. &lt;a href=&quot;https://taz.de/taz-Sommerserie-Berlin-geht-baden-6-/!6109448/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;quot;Kindheit, Chlor, Klasse&amp;quot;&lt;/a&gt; (02.09.2025) erkundet das Berliner Kombibad Gropiusstadt. Neben Pommes und Springtürmen stehen auch die unsichereren Themen auf der Agenda: Seit 2014 arbeitet im Bad ein externes Sicherheitsunternehmen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch in dieser spätsommerlichen Ausgabe gibt es wie immer eine Medienempfehlung. Rezensent Andreas Platthaus bescheinigt (in &lt;a href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/literatur/erfahrung-der-abgruende-dorothee-elmigers-roman-die-hollaenderinnen-110666543.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;quot;Konjunktiv III dringend gesucht&amp;quot;&lt;/a&gt;, &lt;i&gt;FAZ&lt;/i&gt;, 03.09.2025) dem Roman &amp;quot;Die Holländerinnen&amp;quot; von Dorothee Elmiger &amp;quot;Schockkontinuität&amp;quot;. Er fragt sich, ob es für eine Rezension dieses Buches, dessen Protagonistin dem Verschwinden zweier Holländerinnen im Dschungel Panamas auf den Grund gehen will, nicht eigentlich einen Konjunktiv III bräuchte – so viel indirekte Rede finde sich hier. Sprachgewordene Unsicherheit also.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Haben Sie ein schönes Wochenende!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Adrian Strothotte&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</content>
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      <id>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/ceus-pressespiegel-17-colbert-der</id>
      <title type="html">CeUS Pressespiegel #17: Colbert, der Wels und die Unsicherheit</title>
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      <published>2025-07-19T00:21:34+02:00</published>
      <updated>2025-07-19T00:22:24+02:00</updated>
      <category term="CeUS Pressespiegel"
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          <summary type="html">In diesem Format stelle ich spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen. Meinen derzeitigen Aufenthalt in Washington, D.C. nutze ich auch für einen Fokus auf aktuelle Entwicklungen in den USA.</summary>
          <content type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/f3db5238-9735-4777-83bf-c71ae9505beb&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/f3db5238-9735-4777-83bf-c71ae9505beb&quot; alt=&quot;Thumbnail_Presspiegel 17 (DC) klein.jpeg&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;Herzlich willkommen zur 17. Ausgabe des CeUS-Pressespiegels!&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In diesem Format stelle ich spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen. Meinen derzeitigen Aufenthalt in Washington, D.C. nutze ich auch für einen Fokus auf aktuelle Entwicklungen in den USA.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Late-Night-Shows sind wohl für viele Amerikaner:innen einer der zentralen Modi, um mit politischer Unsicherheit umzugehen. Nun hat der Sender CBS nach einer Klage der Trump-Administration die Sendung des populären Moderators Stephen Colbert abgesetzt. Dirk Peitz (&lt;i&gt;Die ZEIT&lt;/i&gt;, &amp;quot;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.zeit.de/kultur/film/2025-07/stephen-colbert-the-late-show-cbs-show-ende&quot;&gt;Und bald vergeht auch das Lachen&lt;/a&gt;&amp;quot;, 18.07.2025) wertet das Ende der Show ebenso wie viele Fans (&lt;i&gt;New York Times&lt;/i&gt;, &amp;quot;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.nytimes.com/2025/07/17/arts/television/stephen-colbert-late-show-fans.html&quot;&gt;Fans React to Colbert &amp;#39;Late Show&amp;#39; Cancellation With Puzzlement and Anger&lt;/a&gt;&amp;quot;, 17.07.2025) auch symbolisch – Colbert ist einer der prominentesten Trump-Kritiker.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dass sich durch Lachen ungewisse Zeiten einfacher ertragen lassen, zeigt auch eine Geschichte von der anderen Seite des großen Teiches. In &amp;quot;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.zeit.de/kultur/2025-07/wels-angriffe-brombachsee-schwimmen-fische&quot;&gt;Die Angst vor dem dritten Welskrieg&lt;/a&gt;&amp;quot; (&lt;i&gt;Die ZEIT&lt;/i&gt;, 05.07.2025) geht Nils Markwardt der &amp;quot;shakespeareschen Qualität&amp;quot; der Ereignisse am Brombachsee auf den Grund. Unterdessen haben die neueren Ermittlungen den Stand des Artikels bereits überholt – der Wels kam nicht durch eine Kugel der Polizei, sondern durch lokale Angler ums Leben.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ebenfalls in der &lt;i&gt;ZEIT&lt;/i&gt; gibt Olga Herschel Tipps dazu, &amp;quot;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.zeit.de/gesundheit/2025-06/unsicherheit-bekaempfen-tipps-alltag-psychologie&quot;&gt;Wie man lernt, die Unsicherheit zu umarmen&lt;/a&gt;&amp;quot; (24.06.2025). Interessant: Sich noch mehr Unsicherheit auszusetzen, könne die Toleranz für Unsicherheit steigern und sie so erträglicher machen. Vielleicht empfiehlt sich diesen Sommer also ein Besuch am Badesee in Mittelfranken.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In der &lt;i&gt;FAZ&lt;/i&gt; (&amp;quot;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mehr-wirtschaft/christoph-neuberger-die-sozialen-folgen-von-ki-und-plattformen-110588658.html&quot;&gt;Die sozialen Folgen von KI und Plattformen gehören untersucht!&lt;/a&gt;&amp;quot;, 13.07.2025) fordert der Kommunikationswissenschaftler Christoph Neuberger angesichts der Dominanz der USA und Chinas bei KI nicht nur europäische Innovationen, sondern auch eine detaillierte Erforschung der sozialen Folgen. Dabei sollte gerade eine Kombination und Verschmelzung von Sozial- und Technikwissenschaften dazu beitragen, alte Denkmuster zu durchbrechen und mit Technik verbundene Unsicherheiten besser zu bearbeiten.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch in vielen anderen Themenbereichen scheint die amerikanische Unberechenbarkeit eine Verlagerung der Aufmerksamkeit auf Europa herbeizuführen. In der &lt;i&gt;NZZ&lt;/i&gt; meint Marco Seliger: &amp;quot;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.nzz.ch/pro/globalisierung-in-europa-was-der-westen-von-ostdeutschland-lernen-kann-ld.1888227&quot;&gt;Wir können von Ostdeutschland lernen&lt;/a&gt;&amp;quot; und zieht eine Parallele aktueller Krisenphänomene mit der Situation der DDR 1990. Mit der Erfahrung von Kontrollverlust und Unsicherheit umzugehen, hätten die DDR-Bürger:innen vor 35 Jahren schmerzhaft lernen müssen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Medienempfehlung kommt in dieser Ausgabe mit &amp;quot;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.spiegel.de/kultur/musik/dj-haram-big-special-rio-kosta-poor-creature-album-der-woche-a-34a88cc9-8d52-4f01-8650-d80acd7e87b8&quot;&gt;Die komplizierte Politik des Tanzens&lt;/a&gt;&amp;quot; vom &lt;i&gt;Spiegel&lt;/i&gt;. Andreas Borcholte empfiehlt das Debütalbum &amp;quot;Beside Myself&amp;quot; der US-palästinensischen Künstlerin DJ Haram. Ihr gelinge es, das Leid in Nahost musikalisch zu bearbeiten, statt nur mit Solidaritätsbekundungen und Slogans um sich zu werfen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Haben Sie ein schönes Wochenende!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Adrian Strothotte&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;</content>
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      <title type="html">CeUS Pressespiegel #16: Israel und Iran, S&amp;uuml;dafrika, USA-Reisen</title>
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      <published>2025-06-20T18:57:13+02:00</published>
      <updated>2025-07-19T00:22:41+02:00</updated>
      <category term="CeUS Pressespiegel"
                label="CeUS Pressespiegel"/>
          <summary type="html">In diesem Format stelle ich spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen. Meinen derzeitigen Aufenthalt in Washington, D.C. nutze ich auch für einen Fokus auf aktuelle Entwicklungen in den USA.</summary>
          <content type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/e9e9c0e1-2cf9-4310-8461-051c70b2103a&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/e9e9c0e1-2cf9-4310-8461-051c70b2103a&quot; alt=&quot;Thumbnail_Presspiegel 16 (DC) klein.jpeg&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;Herzlich willkommen zur 16. Ausgabe des CeUS-Pressespiegels!&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
In diesem Format stelle ich spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen. Meinen derzeitigen Aufenthalt in Washington, D.C. nutze ich für einen Fokus auf aktuelle Entwicklungen in den USA.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Die Journalist:innen der &lt;i&gt;New York Times&lt;/i&gt; stellen sich ebenso wie viele Menschen zurzeit die Frage, ob und wie die USA in die jüngsten Kampfhandlungen zwischen Israel und dem Iran eingreifen werden (&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.nytimes.com/2025/06/20/world/middleeast/us-strikes-iran-war-scenarios.html&quot;&gt;What Happens if Trump Decides to Strike Iran or Assassinate Its Leader?&lt;/a&gt;, 20.06.2025). Über einen Angriff auf die Urananreicherungsanlage in Fordo wird ebenso spekuliert wie über Attacken auf Ayatollah Ali Khamenei, die Trump im Moment allerdings ausschließt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;

Unterdessen herrscht in Teheran eine weit existenziellere Unsicherheit. In &amp;quot;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://taz.de/Krieg-im-Iran/!6091524/&quot;&gt;Auf Israel verlassen oder Teheran verlassen?&lt;/a&gt;&amp;quot; berichtet die &lt;i&gt;taz&lt;/i&gt; (18.06.2025) über Iraner:innen, die sich zu fliehen entschlossen haben und jene, die demonstrativ bleiben wollen. Israel hatte den Iran nach den neuesten Angriffen aufgefordert, die Hauptstadt zu evakuieren.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Gewaltbezogene Unsicherheit ist leider ein zentrales Thema dieser Wochen. Die &lt;i&gt;NZZ&lt;/i&gt; blickt in &amp;quot;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.nzz.ch/international/weisse-farmer-in-suedafrika-woher-kommt-die-rede-vom-weissen-genozid-ld.1888489&quot;&gt;Wenn die Hunde bellen, schickt Farmer Meyer die Drohne los&lt;/a&gt;&amp;quot; (13.06.2025) auf die Kriminalität in Südafrika, die auch von der US-Administration zum Thema gemacht wurde. Der Autor begleitet weiße Farmer und eine schwarze Farmerin bei ihren Bemühungen um Sicherheit. Der Artikel dekonstruiert das Bild eines angeblichen Genozids an Weißen und rückt das Erbe der Apartheid ins Zentrum.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
In Deutschland herrscht, vielen Artikeln der großen Zeitungen zufolge, große Unsicherheit darüber, ob und wie man noch in die USA reisen kann und sollte. &lt;i&gt;Der&lt;/i&gt; &lt;i&gt;SPIEGEL&lt;/i&gt; bietet mit &amp;quot;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.spiegel.de/wirtschaft/tourismus-in-den-usa-deutsche-meiden-amerika-unter-donald-trump-a-aa06be53-7da5-4678-a179-feaf7fd5a9a9&quot;&gt;Tourismus in den USA: Deutsche meiden Amerika unter Donald Trump&lt;/a&gt;&amp;quot; (14.06.2025) einen umfangreichen Artikel über die USA als Sehnsuchtsort und aktuelle Zweifel der Deutschen an. Die Interviewten fürchten vor allem Willkür der Beamten an der Grenze.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Die &lt;i&gt;FAZ&lt;/i&gt; fragt: &amp;quot;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/die-karrierefrage/trump-vs-harvard-soll-ich-jetzt-noch-in-den-usa-studieren-110527476.html&quot;&gt;Soll ich jetzt noch in den USA studieren?&lt;/a&gt;&amp;quot; (12.06.2025). Der Artikel beleuchtet einzelne Fachrichtungen, interviewt Expert:innen und zeigt internationale Alternativen auf – während der zwischenzeitliche Stopp der Vergabe von Konsulatsterminen für Studierenden- und Austauschvisa aufgehoben wurde. Künftig gelten neue Richtlinien für die Kontrolle der Social-Media-Accounts, die von nun an vermutlich noch stärker auf politische Inhalte hin untersucht werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Anfang Juni fand die World Pride 2025 in Washington, D.C. statt – allen aktuellen politischen Schwierigkeiten zum Trotz. Die ZEIT berichtet über das Großereignis der queeren Szene in &amp;quot;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2025-06/world-pride-parade-washington-lgbtq-donald-trump&quot;&gt;Trotz alledem&lt;/a&gt;&amp;quot; (08.06.2025). Die Veranstaltung wird auch als ein Zeichen des Widerstands der Stadt gegen die Politik der Trump-Administration gewertet.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Eine Möglichkeit, mit Unsicherheit umzugehen, ist sicher die künstlerische Verarbeitung der eigenen Erfahrung. Die englische Rapperin Little Simz hat am 06. Juni ihr neues Album &amp;quot;Lotus&amp;quot; veröffentlicht. &lt;i&gt;Der SPIEGEL&lt;/i&gt; (&amp;quot;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.spiegel.de/kultur/musik/rapperin-little-simz-selbstzweifel-als-zentrales-thema-ihrer-musik-a-ca044e16-d8d8-4f0b-91b3-496c67c3bb91&quot;&gt;Selbstzweifel als zentrales Thema ihrer Musik&lt;/a&gt;&amp;quot;, 11.06.2025) und die &lt;i&gt;SZ&lt;/i&gt; (&amp;quot;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.sueddeutsche.de/kultur/little-simz-lotus-album-kritik-li.3263920?reduced=true&quot;&gt;Wie man dem Wahnsinn entgeht&lt;/a&gt;&amp;quot;, 05.06.2025) sind sich über die außergewöhnliche Qualität der Musik einig – und darüber, dass Little Simz auf dem Album vor allem auch die eigene Unsicherheit verarbeitet.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Haben Sie ein schönes Wochenende!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Adrian Strothotte&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</content>
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      <id>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/ceus-pressespiegel-15-unsicherheit-in</id>
      <title type="html">CeUS Pressespiegel #15: Unsicherheit in Washington </title>
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      <published>2025-05-23T20:35:10+02:00</published>
      <updated>2025-05-23T20:35:10+02:00</updated>
      <category term="CeUS Pressespiegel"
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          <category term="uncertainty" scheme="http://roller.apache.org/ns/tags/"/>
          <category term="usa" scheme="http://roller.apache.org/ns/tags/"/>
          <summary type="html">In diesem Format stelle ich spannende Artikel aus dem deutschsprachigen und aktuell auch US-amerikanischen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen. Meinen derzeitigen Aufenthalt in Washington, D.C., nutze ich für einen Fokus auf aktuelle Entwicklungen in den USA.</summary>
          <content type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/569180fe-9f6f-4a1e-9169-9a006eb32b46&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/569180fe-9f6f-4a1e-9169-9a006eb32b46&quot; alt=&quot;Thumbnail_Presspiegel 15 (DC) klein.jpeg&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;Herzlich willkommen zur fünfzehnten Ausgabe des CeUS-Pressespiegels!&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In diesem Format stelle ich spannende Artikel aus dem deutschsprachigen und aktuell auch US-amerikanischen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen. Meinen derzeitigen Aufenthalt in Washington, D.C., nutze ich für einen Fokus auf aktuelle Entwicklungen in den USA.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Spiegel berichtet neben anderen Medien über die Ermordung zweier israelischer Botschaftsmitarbeiter:innen in DC („&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.spiegel.de/politik/deutschland/anschlag-in-washington-d-c-getoeteter-israelischer-botschaftsmitarbeiter-hatte-auch-deutschen-pass-a-f38efd79-76e9-4218-be85-23073b36d708&quot;&gt;Getöteter israelischer Botschaftsmitarbeiter hatte auch deutschen Pass&lt;/a&gt;&amp;quot;, 22.05.2025). Neben Debatten um zunehmenden Antisemitismus wird auch über die Sicherheitsvorkehrungen an Botschaften und in der amerikanischen Hauptstadt im Allgemeinen diskutiert.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Arbeitskampf am Kennedy Center? Angesichts des Einflusses von Donald Trump auf das Kulturzentrum in Washington wollen die Mitarbeitenden einer Gewerkschaft beitreten, um sich gegen die ideologisch motivierten Kündigungen durch die Administration zu wehren. Die FAZ berichtet in „&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/usa-wie-sich-das-kennedy-center-gegen-trump-organisiert-110490764.html&quot;&gt;So organisiert sich das Kennedy Center gegen Trump&lt;/a&gt;&amp;quot; (21.05.2025) über die Details.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die NZZ sieht den Ball in Sachen Wissenschaftsfreiheit nun bei Europa. In „&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.nzz.ch/meinung/die-freiheit-der-wissenschaft-ist-gefaehrdet-in-europa-sind-jetzt-selbstkritik-und-selbstbewusstsein-gefragt-ld.1881436&quot;&gt;In Europa ist jetzt Selbstbewusstsein gefragt&lt;/a&gt;&amp;quot; (12.05.2025) ruft Sven Titz dazu auf, sich auf die große Bedeutung der Wissenschaft für die Gesellschaft zu besinnen, die „Atmosphäre der Unsicherheit&amp;quot; hinter sich zu lassen und gerade deshalb auch solche Themen zu behandeln, die von Aktivist:innen stark angegangen werden. Washington hingegen schieße mit seinen Maßnahmen „maßlos&amp;quot; über das Ziel hinaus.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der aktuelle Artikel der ZEIT über den großen Druck, der auf die Columbia University in New York ausgeübt wird, weist ebenfalls in diese Richtung. In „‚&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.zeit.de/2025/19/columbia-university-donald-trump-us-universitaeten-polizei-abschiebungen-new-york&quot;&gt;Das ist Terror! Alle hier fürchten sich!&amp;#39;&lt;/a&gt;&amp;quot; (22.05.2025) wird geschildert, wie Sicherheitskräfte und die Abschiebebehörde ICE den Campus überwachen. Die Konflikte zwischen den Universitäten und der Trump-Administration drehen sich vor allem um propalästinensische Proteste.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Neue Maßnahmen der Regierung umfassen etwa ein komplettes Verbot ausländischer Studierender, wie es nun Harvard angedroht wird. „&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.bbc.com/news/articles/cje7ledqvyqo&quot;&gt;Harvard sues Trump administration over foreign students ban&lt;/a&gt;&amp;quot; (Washington Post, 23.05.2025) gibt einen Eindruck der (rechtlichen) Lage.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Angesichts der unsicheren politischen Lage scheint die New York Times Bielefelds (scheinbarer) Mittelmäßigkeit einiges abgewinnen zu können. In „&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.nytimes.com/2025/05/23/world/europe/germany-bielefeld-boring.html&quot;&gt;At an Uncertain Moment for Germany, Suddenly Boring Doesn&amp;#39;t Look So Bad&lt;/a&gt;&amp;quot; (23.05.2025) porträtiert Clay Risen die Stadt.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Long-Read-Empfehlung ist in dieser Ausgabe eine Reportage der Süddeutschen Zeitung zu jungen Männern in Deutschland. „&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/politik/jugend-jungs-maennlichkeit-e999239/?reduced=true&quot;&gt;Sie fühlen nichts. Sie fühlen alles&lt;/a&gt;&amp;quot; begleitet drei dem Anschein nach sehr normale Schüler in Thüringen durch ein Schuljahr. Immer wieder geht es auch um Widersprüche und Unsicherheiten: zwischen frauenfeindlichem Deutschrap, guten Freundinnen, zu viel Gras und sieben Stunden Bildschirmzeit.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Haben Sie ein schönes Wochenende!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Adrian Strothotte&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</content>
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      <id>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/ceus-pressespiegel-14-zeitdiagnosen-und</id>
      <title type="html">CeUS Pressespiegel #14: Zeitdiagnosen und unsichere Erinnerungen</title>
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      <published>2025-04-25T11:05:12+02:00</published>
      <updated>2025-04-25T13:45:21+02:00</updated>
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          <content type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/f98b0369-f7bc-4a6d-b950-adeb9a98b358&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;Thumbnail_Presspiegel_14_klein.jpeg&quot; src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/f98b0369-f7bc-4a6d-b950-adeb9a98b358&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;b&gt;Herzlich willkommen zur 14. Ausgabe des CeUS-Pressespiegels!&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
In diesem Format stelle ich alle zwei Wochen spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Sonja Zekri verabschiedet in der Süddeutschen Zeitung (&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.sueddeutsche.de/kultur/zeitenwende-westen-zukunft-li.3238871?reduced=true&quot;&gt;„Es war einmal ‚der Westen‘“&lt;/a&gt;, 21.04.2025) die Idee einer westlichen Zivilisation. Statt Verluste zu betrauern und Unsicherheit zu fürchten, solle man jedoch lieber danach fragen, ob es den „Westen“ jemals gegeben hat – und Hoffnungen in demokratische Proteste setzen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/unsicherheit-und-konjunktur-was-die-wirtschaft-kirre-macht-kolumne-a-dcb18a86-373e-4d4d-a911-2f9996875292&quot;&gt;„Wir erleben gerade den zweitgrößten Unsicherheitsschock seit der Jahrtausendwende“&lt;/a&gt; – zu dieser Diagnose kommt der Journalismus-Professor Henrik Müller (SPIEGEL, 20.04.2025). Der Autor zieht den Uncertainty Perception Indikator (UPI) heran, dessen aktuelle Werte nur vom Beginn der Corona-Pandemie 2020 übertroffen werden. Müller hofft derweil auf eine Stabilisierung durch eine etwaige schwarz-rote Regierung.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Erinnerungen aus der Kindheit sind hochgradig unsicher. In &lt;a href=&quot;https://www.sueddeutsche.de/wissen/erinnerungen-kindheit-amnesie-li.3226291?reduced=true&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;„Was geschah wirklich in der Kindheit?“ &lt;/a&gt;(SZ, 24.04.2025) geht es um die Wandelbarkeit und Abhängigkeit kindheitlicher Erinnerung von der Gegenwart, aber auch um die Schwierigkeiten bei der Erforschung des Phänomens.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Dass Amnesie auch, vielleicht sogar in besonderem Maße, kollektive Ereignisse betrifft, zeigt &lt;a href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/buergerkrieg-in-libanon-vor-50-jahren-was-aufarbeitung-verhindert-hat-110430910.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;„Weiße Flecken, langer Schatten“&lt;/a&gt; (FAZ, 22.04.2025). Der Artikel erinnert an den Beginn des libanesischen Bürgerkrieges vor 50 Jahren. Der gewaltsame Konflikt ist kaum historisch aufgearbeitet, die Erinnerung an ihn stark fragmentiert und politisiert. Die aktuelle Krisenlage lässt weiterhin offen, ob eine kritische Auseinandersetzung in der Zukunft möglich sein wird.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Literaturtipp: 150 Jahre nach der Geburt Thomas Manns fasziniert dessen Leben und Werk noch immer. „&lt;a href=&quot;https://www.zeit.de/zeit-geschichte/2025/02/thomas-mann-nationalsozialismus-widerstand-emigration-adolf-hitler&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Der Bursche ist eine Katastrophe“&lt;/a&gt; (Die ZEIT, 18.04.2025) behandelt die Ereignisse um die Emigration des Schriftstellers aus dem nationalsozialistischen Deutschland. Einer der vielen guten Gründe, z. B. Manns Tagebücher aus den Jahren 1933/34 zur Hand zu nehmen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Haben Sie ein schönes Wochenende!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Adrian Strothotte&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</content>
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      <id>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/ceus-pressespiegel-13-z-ouml</id>
      <title type="html">CeUS Pressespiegel #13: Z&amp;ouml;lle, Kaffee und Verlustaversion</title>
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      <published>2025-04-11T15:49:33+02:00</published>
      <updated>2025-04-11T15:49:33+02:00</updated>
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          <content type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/eb421a2a-3703-4a0a-8e88-cc139d52417f&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;Thumbnail_Presspiegel 13 klein.jpeg&quot; src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/eb421a2a-3703-4a0a-8e88-cc139d52417f&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;b&gt;Herzlich willkommen zur dreizehnten Ausgabe des CeUS-Pressespiegels!&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In diesem Format stelle ich alle zwei Wochen spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen. Nach einer kurzen Urlaubspause schaue ich heute in einer etwas längeren Ausgabe auf die dominanten Themen der letzten vier Wochen – im Fokus steht vor allem die ungewisse Zukunft der Weltwirtschaft.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Die Handelspolitik der USA vergrößert die weltweite Unsicherheit. Die Süddeutsche Zeitung begleitet die Veröffentlichung der Frühjahrsgutachten der Wirtschaftsforschungsinstitute („Weltweite Unsicherheit: Nur ein Mini-Wachstum für Deutschland“, 10.04.2025) und betont, dass die Prognosen für die deutsche Wirtschaft unsicherer denn je ausfallen. Der bemerkenswerte letzte Satz des Artikels: Es kann auch alles ganz anders kommen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
In den letzten Tagen häufen sich neben Artikeln über wirtschaftliche Unsicherheit im Allgemeinen auch die Texte, die eine Empfehlung für Privatanleger bereithalten: „Warum Anleger jetzt erst mal einen Kaffee trinken sollten“ (FAZ, 09.04.2025) rät zur Besonnenheit im Umgang mit den ETF-Ersparnissen und betrachtet noch zollfreie „sichere Häfen“ des Aktienmarktes.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Dass auch der Kaffee nicht von den wirtschaftlichen Unsicherheiten verschont bleibt, betrachtet die NZZ in „Der Kaffee wird immer teurer“ (31.03.2025). Ungünstiges Wetter und Planungsunsicherheit angesichts der komplexen Bürokratie machen den Produzierenden zu schaffen und treiben, zusammen mit der wachsenden Nachfrage (die freilich mit den Entwicklungen auf dem Aktienmarkt zusammenhängen könnte), die Preise in die Höhe.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Die verteidigungspolitischen Unsicherheiten bleiben ebenfalls an der Tagesordnung. Thomas Ribi reflektiert in der NZZ aus diesem Anlass über Angst als Lebensgefühl der Wohlstandsgesellschaft („Angst zu haben, wird zur moralischen Pflicht“, 11.04.2025). In seinem Artikel, der einen Bogen von Timothy Snyder über Greta Thunberg zu Friedrich Sieburg spannt, klingt immer wieder auch die Lust an der Angst und ihre teils haltgebende Funktion an.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Dass auch Journalismus keine sichere Beschäftigung mit den Problemen aus der Distanz sein muss, zeigen neue Zahlen zur steigenden Anzahl von Übergriffen gegen Medienschaffende. Ann-Kathrin Leclere ordnet die Zahlen für die taz ein („Journalismus ist kein Einzelkampf“, 08.04.2025). Journalismus erscheint bei ihr auch als „Raum für Unsicherheit“, den es zu schützen gelte.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
„Wer will schon gern verlieren“ (SZ, 24.03.2025) thematisiert die laufende Diskussion zur Forschung über Verlustaversion (Kahneman &amp;amp; Tversky). Eine neue Metastudie kommt zu dem Schluss, dass die Verlustaversion möglicherweise sehr viel stärker mit dem Forschungsdesign schwankt als bisher angenommen. Auf dem Spiel steht die These, dass für Menschen finanzielle Verluste schwerer wiegen als vergleichbare Gewinne – eine zentrale Annahme der verhaltenswissenschaftlichen Forschung zu Unsicherheit.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Die Lektüreempfehlung diese Woche: „Keiner wird um etwas bitten“ vom ukrainischen Schriftsteller Serhij Zhadan. Die FAZ („Die Sprache ist stärker als die Angst“, 22.03.2025) interviewt den Autor, der sich freiwillig zum Militärdienst gemeldet hat, anlässlich des Erscheinens seines neuen Geschichtenbandes. Im Zentrum stehen Angst, Unsicherheit und Hoffnung der Bewohner:innen von Charkiw. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Haben Sie ein schönes Wochenende!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Adrian Strothotte&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;</content>
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      <title type="html">CeUS Pressespiegel #11: Bundestagswahl, autonomes Fahren und Europa am Scheideweg</title>
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      <published>2025-02-28T15:34:44+01:00</published>
      <updated>2025-03-21T15:58:52+01:00</updated>
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          <summary type="html">In diesem Format stelle ich alle zwei Wochen spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen.</summary>
          <content type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/7f53a291-a19b-4d2e-8ce0-fa6bb054f9ea&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/7f53a291-a19b-4d2e-8ce0-fa6bb054f9ea&quot; alt=&quot;Thumbnail_Pressespiegel_11_klein.jpg&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;Herzlich Willkommen zur elften Ausgabe des CeUS-Pressespiegels!&lt;/span&gt;
&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
In diesem Format stelle ich alle zwei Wochen spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Dirk Peitz beschreibt in &lt;a href=&quot;https://www.zeit.de/kultur/2025-02/unentschlossenheit-bundestagswahl-waehlerschaft-umfrage-meinung&quot;&gt;&amp;quot;Ja, nein, vielleicht&amp;quot;&lt;/a&gt; (Die ZEIT, 15.02.2025) die Unentschlossenheit als Gefühl der Stunde und meint damit auch, die Stimmung der Deutschen vor der Bundestagswahl eingefangen zu haben. Die Wahlbeteiligung von rund 82,5 % zeigt: Auch wenn die Unsicherheit groß ist, scheinen sich viele dennoch entschieden zu haben.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Ebenfalls um die Bundestagswahl dreht sich &lt;a href=&quot;https://www.zeit.de/politik/2025-02/wahlverhalten-junger-menschen-bundestagswahlen-soziale-medien-ruediger-maas&quot;&gt;&amp;quot;Junge Menschen tolerieren eher Falschinformationen auf Social Media&amp;quot;&lt;/a&gt; (Die ZEIT, 20.02.2025) – ein Interview mit Rüdiger Maas, Psychologe und Mitbegründer des privaten Instituts für Generationenforschung. Die Unsicherheit über die Folgen des Klimawandels stehe bei jungen Menschen in Deutschland nur noch an dritter Stelle, nach solchen finanzieller oder migrationspolitischer Art. So begründet Maas auch den Erfolg der Linken und der AfD bei jungen Wählenden.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Die FAZ nimmt mit der neuen Ausgabe der KI-Papers (&lt;a href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/kuenstliche-intelligenz/gedankenerkennung-und-hilfe-fuer-aerzte-neueste-erkenntnisse-der-ki-forschung-110305265.html&quot;&gt;&amp;quot;Von Gedankenübersetzung bis selbst erlerntes, autonomes Fahren&amp;quot;&lt;/a&gt;, 19.02.2025) aktuelle Entwicklungen rund um Machine Learning und LLMs in den Blick. Besonders hervorzuheben ist hier eine neue Studie zum Training von Systemen für autonomes Fahren: KI-Systeme könnten bald ohne externe Trainingsdaten nur in der Interaktion untereinander sicheres Autofahren erlernen. Eine Konfrontation der Modelle mit den unsicherheitsbehafteten Sensordaten aus der Anwendung im echten Verkehr steht jedoch noch aus.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Ein Pressespiegel zu Themen der Unsicherheit und Ungewissheit kommt an der amerikanischen Regierung zurzeit nicht vorbei. Der SPIEGEL interviewt den Historiker Timothy Snyder von der Yale University unter dem Titel &lt;a href=&quot;https://www.spiegel.de/geschichte/usa-historiker-timothy-snyder-ueber-die-us-regierung-elon-musk-will-europa-kolonialisieren-a-95ee479a-ec4a-4d65-a9af-0873039a86c6&quot;&gt;&amp;quot;Elon Musk will Europa kolonialisieren&amp;quot;&lt;/a&gt;. Es geht unter anderem um die neuen Herausforderungen für Deutschland und Europa vor dem Hintergrund des US-Alleingangs in der Ukraine-Frage.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Ein Weg, durch die manchmal unsicheren Zeiten zu navigieren, kann die Literatur sein. FAZ-Autor Christian Metz würdigt das Werk der Schriftstellerin Marie T. Martin in &amp;quot;Was passiert, wenn die Wirklichkeit zerstäubt?&amp;quot; (26.02.2025, in der aktuellen Ausgabe). Ihre Poesie drehe sich um das Provisorische, Durchlässige und differenziere sich in „Unsicherheit und die / Unsicherheit dahinter“ aus. Marie T. Martins Gesamtwerk ist unter dem Titel &lt;a href=&quot;https://www.poetenladen-der-verlag.de/der-winter-dauerte-24-jahre.htm&quot;&gt;&amp;quot;Der Winter dauerte 24 Jahre&amp;quot;&lt;/a&gt; im Poetenladen Verlag erschienen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Haben Sie ein schönes Wochenende!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Adrian Strothotte&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</content>
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      <title type="html">CeUS Pressespiegel #10: Kreativit&amp;auml;t, Au&amp;szlig;enpolitik und Brutalismus </title>
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      <published>2025-02-17T09:16:33+01:00</published>
      <updated>2025-03-21T15:58:59+01:00</updated>
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          <category term="creativity" scheme="http://roller.apache.org/ns/tags/"/>
          <category term="politics" scheme="http://roller.apache.org/ns/tags/"/>
          <category term="uncertainty" scheme="http://roller.apache.org/ns/tags/"/>
          <summary type="html">In diesem Format stelle ich alle zwei Wochen spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen.</summary>
          <content type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/e6a5fb3d-32c2-4f8e-8d80-6996f243bc2b&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/e6a5fb3d-32c2-4f8e-8d80-6996f243bc2b&quot; alt=&quot;Thumbnail_Presspiegel_10_klein.jpeg&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;b&gt;Herzlich Willkommen zur zehnten Ausgabe des CeUS Pressespiegels!&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
In diesem Format stelle ich alle zwei Wochen spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;

&amp;quot;Am Beginn einer Kreation braucht man Risiko und Unsicherheit. Sonst entsteht nichts Neues.&amp;quot; – So beschreibt Komponist Volker Bertelmann die Anfänge seiner Zusammenarbeit mit dem Regisseur Edward Berger. &lt;a href=&quot;https://zeitung.faz.net/faz/deutschland-und-die-welt/2025-02-08/69df3806d92da2a7e97fcdf137ab652a/?GEPC=s3&quot;&gt;&amp;quot;Bei den Oscars ist es kalt - und zu essen gibt es nichts&amp;quot;&lt;/a&gt; (FAZ, 08.02.2025) gibt spannende Einblicke in den kreativen Prozess des Filmkomponisten, der dieses Jahr mit &amp;quot;Konklave&amp;quot; erneut nominiert ist.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gerd Gigerenzer, der 2023 für einen &lt;a href=&quot;https://www.uni-bielefeld.de/einrichtungen/ceus/events/uncertainty-talks/&quot;&gt;Uncertainty Talk&lt;/a&gt; beim CeUS zu Gast war, gibt in &lt;a href=&quot;https://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/2025-02/entscheidungsfindung-psychologie-intuition-beziehung&quot;&gt;&amp;quot;Sie wollen den besten Partner finden? Dann viel Glück&amp;quot;&lt;/a&gt; (Die ZEIT, 05.02.2025) ein Interview zu Fragen der Entscheidungsfindung. Im Umgang mit Unsicherheit empfiehlt der langjärige Direktor am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in der Abteilung Adaptives Verhalten und Kognition und Direktor des Harding-Zentrums für Risikokompetenz an der Potsdamer Universität: Schnelligkeit, Intuition und einen kritischen Freundeskreis.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Schriftstellerin Nava Ebrahimi schreibt in ihrer Kolumne für die Süddeutsche Zeitung (&lt;a href=&quot;https://www.sueddeutsche.de/meinung/frauenrechte-ayn-rand-kolumne-von-nava-ebrahimi-li.3195926?reduced=true&quot;&gt;&amp;quot;Mit ihren Selbstzweifeln werden Frauen nicht weiterkommen&amp;quot;&lt;/a&gt;, 07.02.2025) in dieser Woche über weibliche Unsicherheit. Zweifel und Zaudern könnten gerade Frauen sich heute im Anbetracht eines erstarkenden Maskulinismus nicht leisten, sondern sollten vielmehr selbstbewusst Redezeiten einfordern und andere Frauen fördern, statt am eigenen Wissen zu zweifeln.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Folgen dieses Maskulinismus, so könnte man argumentieren, werden auch in der aktuellen Außenpolitik der USA spürbar, die gerade in Europa Unsicherheit auslöst. Der Politikwissenschaftler Carlo Masala analysiert in &amp;quot;&lt;a href=&quot;https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-02/sicherheitspolitik-europa-carlo-masala-ukraine-russland&quot;&gt;Wir stünden einem neoimperialen Russland quasi blanko gegenüber&amp;quot;&lt;/a&gt; (Die ZEIT, 13.02.2025) das Verhalten der Trump-Administration in Anbetracht der russischen Aggression. Europa müsse akzeptieren, dass sich die USA zurückziehen und die eigene Verteidigung stärken – auch wenn es abhängig von nuklearer Abschreckung aus Übersee bleibt.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Im Kino lässt sich zurzeit nicht nur die Unsicherheit großer Bauvorhaben erleben, sondern auch jene der Exilkünstler:innen in den USA. Mit &amp;quot;The Brutalist&amp;quot; ist Regisseur Brady Corbet und Drehbuchautorin Mona Fastvold ein beeindruckendes Leinwanderlebnis gelungen. Passend zum Film widmet die SZ in &lt;a href=&quot;https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/gesellschaft/geschichte-architektur-brutalismus-beton-le-corbusier-e501941/?reduced=true&quot;&gt;&amp;quot;Monster zum Verlieben&amp;quot;&lt;/a&gt; (13.02.2025) dem Brutalismus, seiner Geschichte und seiner Zukunft einen Artikel. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;

Starten Sie gut in die neue Woche!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;
Adrian Strothotte&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</content>
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      <id>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/ceus-pressespiegel-9-cdu-deepseek</id>
      <title type="html">CeUS Pressespiegel #9: CDU, Deepseek und Kumbh Mela</title>
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      <published>2025-01-31T18:00:34+01:00</published>
      <updated>2025-03-21T15:59:42+01:00</updated>
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          <category term="economy" scheme="http://roller.apache.org/ns/tags/"/>
          <category term="uncertainty" scheme="http://roller.apache.org/ns/tags/"/>
          <summary type="html">In diesem Format stelle ich alle zwei Wochen spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen.</summary>
          <content type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/87202295-4513-426a-8e6d-e2a2b3691cfa&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;Thumbnail_Presspiegel 9 klein.jpeg&quot; src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/87202295-4513-426a-8e6d-e2a2b3691cfa&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;b&gt;Herzlich willkommen zur neunten Ausgabe des CeUS-Pressespiegels!&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
In diesem Format stelle ich alle zwei Wochen spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen. Diese Woche stehen – nicht zum ersten Mal – Unsicherheiten in Politik und Wirtschaft im Zentrum.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
In der Süddeutschen Zeitung schreibt der Migrationsforscher Hannes Schammann über die aktuellen Konflikte (&lt;a href=&quot;https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/gesellschaft/migration-fuenf-punkte-plan-analyse-e656180/?reduced=true&quot;&gt;&amp;quot;Die blinden Flecke des Fünf-Punkte-Plans&amp;quot;&lt;/a&gt;, 30.01.2025), zu denen auch die gemeinsame Abstimmung von CDU und AfD über einen &amp;quot;Fünf-Punkte-Plan&amp;quot; zur Zuwanderungsbegrenzung gehört. Schammann geht auf die konkreten Inhalte des Plans ein und merkt an: Die Zuwanderungspolitik lenke von den großen Fragen unserer Zeit ab, die aktuelle Debatte schüre vor allem Verunsicherung.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Ein Thema, das angesichts der aktuellen Auseinandersetzung in dieser Legislaturperiode nicht mehr zur Entscheidung im Bundestag kommen wird, ist die Widerspruchslösung bei der Organspende. &lt;a href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/organspende-findet-der-bundestag-nach-der-bundestagswahl-einen-kompromiss-110265537.html&quot;&gt;&amp;quot;Weiter auf dem Sonderweg&amp;quot;&lt;/a&gt; (FAZ, 31.01.2025) erläutert die Folgen der aufgeschobenen Entscheidung.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Die NZZ widmet dem Kurssturz bei den KI-Unternehmen OpenAI und Nvidia einen Artikel (&lt;a href=&quot;https://www.nzz.ch/finanzen/deepseek-kostet-nvidia-590-milliarden-dollar-doch-amerikanische-chips-sind-fuer-die-chinesen-immer-noch-unersetzlich-ld.1868406&quot;&gt;&amp;quot;Aktien des Chip-Entwicklers Nvidia stürzen ab&amp;quot;&lt;/a&gt;, 29.01.2025). Nvidia verlor am 27.01. etwa 600 Milliarden Dollar an Börsenwert – der größte Wertverlust in der bisherigen Börsengeschichte. In der Branche herrscht angesichts des neuen Players &amp;quot;Deepseek&amp;quot; aus China Unsicherheit darüber, wer den Markt in Zukunft dominieren wird.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
In den USA hat die durch den Amtsantritt Donald Trumps herbeigeführte Ungewissheit über die Politik der nächsten Jahre auch die Wissenschaft erfasst. &lt;a href=&quot;https://www.sueddeutsche.de/wissen/us-wissenschaft-trump-dekrete-li.3188762?reduced=true&quot;&gt;&amp;quot;Verunsicherte Wissenschaftler&amp;quot;&lt;/a&gt; (SZ, 27.01.2025) beschreibt die Ratlosigkeit bei US-Forschungsinstitutionen wie den National Institutes of Health (NIH). Die Trump-Administration hatte die Bewilligung von Forschungsgeldern ausgesetzt und Kommunikationsstopps bei wichtigen Behörden verhängt.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Zum Schluss gibt es diese Woche noch eine weitere Artikel-Empfehlung. Die Spiegel-Reportage &lt;a href=&quot;https://www.spiegel.de/ausland/indien-besuch-beim-kumbh-mela-baden-mit-250-millionen-hindus-a-eee563ad-6dd0-47ec-80da-9fc3be80571a?context=issue&quot;&gt;&amp;quot;Besuch beim Kumbh Mela – Baden mit 250 Millionen Hindus&amp;quot;&lt;/a&gt; (26.01.2025) beschreibt die wohl größte Veranstaltung der Menschheitsgeschichte. Auch dieses Mal konnten bei dem alle zwölf Jahre stattfindenden religiösen Festival in Indien trotz erheblicher Planung Massenpaniken leider nicht verhindert werden.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Ich wünsche Ihnen ein sicheres und erholsames Wochenende!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Adrian Strothotte &amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</content>
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      <id>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/ceus-pressespiegel-8-trump-astrologie</id>
      <title type="html">CeUS Pressespiegel #8: Trump, Astrologie und &amp;quot;Queer&amp;quot;</title>
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      <published>2025-01-17T16:40:19+01:00</published>
      <updated>2025-01-17T16:40:19+01:00</updated>
      <category term="CeUS Pressespiegel"
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          <category term="uncertainty" scheme="http://roller.apache.org/ns/tags/"/>
          <content type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/44a525f8-eb3b-48d3-be9f-7039963d7990&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;Thumbnail_Presspiegel8_klein.jpeg&quot; src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/44a525f8-eb3b-48d3-be9f-7039963d7990&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;b&gt;Herzlich Willkommen zur ersten Ausgabe des CeUS Pressespiegels im Jahr 2025.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Herzlich willkommen zur ersten Ausgabe des CeUS-Pressespiegels im Jahr 2025.
In diesem Format stelle ich alle zwei Wochen spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen. Die Presse nach der kurzen Winterpause ist geprägt durch die gespannte Erwartung auf den Amtsantritt Donald Trumps – und die ersten Schatten, die dieser vorauswirft.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Die Süddeutsche Zeitung hat mit dem Verfassungsrechtler Sam Issacharoff darüber gesprochen, wo Donald Trumps Spielräume in Bezug auf einen Umbau der amerikanischen Demokratie liegen (&lt;a href=&quot;https://www.sueddeutsche.de/kultur/samuel-issacharoff-interview-trump-usa-faschismus-verfassung-li.3177821?reduced=true&quot;&gt;‚„Steht nun Faschismus auf der Tagesordnung?“‘&lt;/a&gt;, 13.01.2025). Neben einer großen Unsicherheit über die genauen Maßnahmen Trumps betont Issacharoff aber auch die Grenzen, die dem Präsidenten durch andere Akteure gesetzt sein dürften.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Die NZZ beleuchtet zusammen mit Ralph Ossa, dem Chefökonom der WTO, in &lt;a href=&quot;https://www.nzz.ch/wirtschaft/donald-trump-plant-den-naechsten-zollkrieg-wto-chefoekonom-ralph-ossa-sagt-wer-sich-auf-seine-unabhaengigkeit-konzentriert-investiert-in-seine-schwaechen-ld.1862967&quot;&gt;&amp;quot;Die höhere Unsicherheit schadet dem Handel bereits jetzt&amp;quot;&lt;/a&gt; (03.01.2025) die Konsequenzen einer möglicherweise restriktiven Zollpolitik Trumps. Neben der wirtschaftlichen Unsicherheit kommen auch geopolitische Fragen und die Rolle der WTO zur Sprache.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Eine ganz andere Seite von Politik und vermeintlich großen Staatsmännern zeigt &lt;a href=&quot;https://www.zeit.de/zeit-magazin/2025/01/elizabeth-teissier-astrologie-francois-mitterrand-praesidenten-genf&quot;&gt;&amp;quot;Mitterrand wollte immer wissen: &amp;#39;Wann sterbe ich?&amp;#39;&amp;quot;&lt;/a&gt; (Die ZEIT, 17.01.2025). Das Interview mit der Astrologin Elizabeth Teissier führt einmal mehr vor Augen, welche vielfältigen Umgangsformen mit Unsicherheit Menschen mit und ohne Macht suchen und finden.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Die Arbeitnehmer:innen in Deutschland machen sich einer neuen Studie von LinkedIn zufolge Sorgen um die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes. Diese Unsicherheit bewirke, dass auch unzufriedene Mitarbeitende ihre Jobs weniger wechselten und so oftmals unter ihren Möglichkeiten blieben (FAZ, &lt;a href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/buero-co/viele-beschaeftigte-sind-unzufrieden-warum-sie-zoegern-den-job-zu-wechseln-110232689.html&quot;&gt;&amp;quot;Gefangen im Alltagstrott&amp;quot;&lt;/a&gt;, 16.01.2025).
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Eine Möglichkeit, Langeweile und Unterforderung bei der Arbeit einzudämmen, könnte Humor sein. Felicitas Witte diskutiert in &lt;a href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/buero-co/als-chef-mit-dem-richtigen-humor-punkten-laesst-sich-das-lernen-110222636.html&quot;&gt;&amp;quot;Scherz!&amp;quot;&lt;/a&gt; (FAZ, 11.01.2025) das Für und Wider von verschiedenen Arten des Scherzens, vor allem durch Führungskräfte. Besonders in unsicheren Situationen könne ein humorvolles Verhalten den Beteiligten helfen. Den eigenen Humor zu reflektieren sei aber in jedem Fall essenziell.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Die Medienempfehlung führt den CeUS-Pressespiegel heute mal wieder ins Kino. &lt;a href=&quot;https://taz.de/Schwules-Begehren-im-Spielfilm-Queer/!6056563/&quot;&gt;&amp;quot;Last und Lohn des Verlangens&amp;quot;&lt;/a&gt; (02.01.2025) – so betitelt die taz ihre Empfehlung des neuen Films von Regisseur Luca Guadagnino. &amp;quot;Queer&amp;quot; mit Daniel Craig dreht sich beat-typisch um Drogen, Reisen, aber nicht zuletzt auch um die Unsicherheiten schwulen Lebens in der Mitte des 20. Jahrhunderts.&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Haben Sie ein schönes Wochenende!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Adrian Strothotte&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;</content>
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      <title type="html">CeUS Pressespiegel #7: Umsturz und Unsicherheit in Syrien</title>
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      <published>2024-12-20T16:45:33+01:00</published>
      <updated>2024-12-20T16:45:33+01:00</updated>
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          <content type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/6b9ff15e-efe0-41e1-8a83-d18db411059c&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;Thumbnail_Presspiegel_Bild_klein.jpeg&quot; src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/6b9ff15e-efe0-41e1-8a83-d18db411059c&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;b&gt;Herzlich Willkommen zur siebten Ausgabe des CeUS Pressespiegels!&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
In diesem Format stelle ich alle zwei Wochen spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen. 

Die letzte Ausgabe dieses Jahres dreht sich um den Sturz des syrischen Assad-Regimes. Unsicherheiten finden sich nicht nur in Syrien selbst, bei Menschen, die Syrien während des Bürgerkriegs verlassen haben, sondern auch in der Weltpolitik. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Alle großen deutschen Zeitungen widmen dem Thema Leitartikel.

&lt;a href=&quot;https://taz.de/Umsturz-in-Syrien/!6054061/&quot;&gt;&amp;quot;Für ein freies Syrien&amp;quot; &lt;/a&gt;(taz, 14.12.2024) führt Karim El-Gawhary Lesende durch einen Ort, dessen Inneres lange völlig abgeschottet war: ein Geheimdienstgebäude im Zentrum von Damaskus. Der Autor schildert nicht nur die schreckenerregenden Spuren der Folter und Unterdrückung, sondern versucht sich auch an einer Momentaufnahme der Stadt im Umbruch.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die ZEIT wagt in &lt;a href=&quot;https://www.zeit.de/politik/ausland/2024-12/syrien-sturz-assad-reaktionen-baerbock&quot;&gt;&amp;quot;Das Ende der Assad-Herrschaft ist eine gute Nachricht&amp;quot;&lt;/a&gt; (08.12.2024) einen Überblick über Reaktionen auf den Sturz des syrischen Diktators durch die islamistische Vereinigung Haiʾat Tahrir asch-Scham. Neben den hoffnungsvolleren Visionen aus westlichen Staaten reagierte der jordanische König mit Warnungen vor einem Abgleiten ins &amp;quot;Chaos&amp;quot;.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Spiegel porträtiert den Anführung des Rebellenbündnisses Abu Mohammad al-Dschaulani in &lt;a href=&quot;https://www.spiegel.de/ausland/syrien-abu-mohammad-al-julani-wer-ist-der-mann-der-baschar-al-assad-stuerzte-a-e493fb96-0435-463b-9487-1eaf044dd5f8&quot;&gt;&amp;quot;Der Mann, der Assad stürzte&amp;quot;&lt;/a&gt; (13.12.2024). Über seine genaue Vergangenheit herrscht ebenso große Unsicherheit wie über die Ernsthaftigkeit der moderaten Aussagen, die er jüngst im Hinblick auf die Zukunft Syriens machte.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In der Süddeutschen Zeitung werden Syrerinnen und Syrer in Deutschland zur Lage in ihrem Heimatland und ihrer aktuellen Situation interviewed (&lt;a href=&quot;https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/gesellschaft/syrien-deutschland-assad-protokolle-familie-1000-euro-e954377/?reduced=true&quot;&gt;&amp;quot;Wir werden unser Leben nicht für 1000 Euro riskieren&amp;quot;&lt;/a&gt;, 14.12.2024). Neben der Erleichterung nach Assads Sturz und lang ersehnten Gesprächen geht es auch um die unklare Zukunft und große Zweifel daran, ob Syrien ein sicherer Ort für alle werden wird.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unsicherheit besteht auch über den Ausgang laufender Asylverfahren in Europa lebender Menschen aus Syrien. Die NZZ widmet mit &lt;a href=&quot;https://www.nzz.ch/international/syrien-rueckfuehrungen-nach-asad-sturz-asyl-wechsel-von-eu-schweiz-deutschland-ld.1861503&quot;&gt;&amp;quot;Europa sucht einen neuen Umgang mit syrischen Flüchtlingen&amp;quot;&lt;/a&gt; diesem Thema einen Artikel. Deutschland, die Schweiz und weitere Ländern haben Verfahren pausiert, doch u.a. wie der Umgang mit den neuen Machthabern aussehen wird, ist noch völlig unklar.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Der Umbruch in Syrien und die mit ihm einhergehende Unsicherheit kann auch dazu einladen, sich (wieder einmal) mit der deutschen Geschichte auseinanderzusetzen. In &lt;a href=&quot;https://www.sueddeutsche.de/kultur/david-blackbourn-die-deutschen-in-der-welt-kritik-herfried-muenkler-lux.Wax1FRWCtczpaWKL7VPvtt?reduced=true&quot;&gt;&amp;quot;Leben wir in einem bedeutenden Land?&amp;quot;&lt;/a&gt; (SZ, 20.12.2024) empfiehlt Herfried Münkler das neue Buch des amerikanischen Historikers David Blackbourn. &amp;quot;Die Deutschen in der Welt. Siedler, Händler, Philosophen: Eine globale Geschichte vom Mittelalter bis heute&amp;quot; lässt rein nationalstaatliche Sichtweisen hinter sich und betrachtet Deutschland aus globaler Perspektive. Gut möglich, dass die Lektüre auch vor vorschneller Sicherheit in Bezug auf eine &amp;quot;deutsche Identität&amp;quot; schützen kann.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Haben Sie schöne Feiertage und kommen Sie gut ins neue Jahr!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Adrian Strothotte&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;</content>
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      <title type="html">CeUS Pressespiegel #6 vom 06.12.2024</title>
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      <published>2024-12-06T19:26:22+01:00</published>
      <updated>2024-12-06T19:33:06+01:00</updated>
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          <content type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/2e4ca6a9-d19b-4db4-aa41-0845b96e2358&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;Thumbnail_Presspiegel 6 klein 19.31.58.jpeg&quot; src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/2e4ca6a9-d19b-4db4-aa41-0845b96e2358&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;Herzlich Willkommen zur sechsten Ausgabe des CeUS Pressespiegels!&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
In diesem neuen Format stelle ich alle zwei Wochen spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen. Heute geht es neben der zunehmenden Gewaltkriminalität in Deutschland, Helikoptereltern und der russischen Kriegsführung zunächst um die Erforschung des Klimawandels.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://taz.de/Kollaps-wuerde-zu-grosser-Kaelte-fuehren/!6053720/#:~:text=Kollaps%20würde%20zu%20großer%20Kälte%20führen%20Forscher%20blicken%20mit%20Sorge,zur%20Entwarnung%20ist%20das%20nicht.&quot;&gt;&amp;quot;Forscher blicken mit Sorge auf den Golfstrom&amp;quot;&lt;/a&gt; (taz, 02.12.2024) macht auf die Debatte rund um eine Studie zum möglichen Kippen des Golfstromes aufmerksam. Klimaforscher Niklas Boers (TU München) kritisiert die Studie für ihren Umgang mit Unsicherheit und plädiert für eine unsicherheitssensiblere Modellierung. Entwarnung für den Golfstrom kann auch er nicht geben.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Die Beschädigung der Datenkabel in der Ostsee wird in &lt;a href=&quot;https://www.sueddeutsche.de/meinung/finnland-datenkabel-ostsee-sabotage-kommentar-li.3160220?reduced=true&quot;&gt;&amp;quot;Putins Gift wirkt&amp;quot;&lt;/a&gt; (SZ, 05.12.2024) als ein Element hybrider Kriegsführung diskutiert. Der Autor verweist auf eine Formulierung von Carl von Clausewitz: Er bezeichnet die Unsicherheit, die mit Kriegen einhergeht als Nebel – in ihm erscheine eine Bedrohung mit &amp;quot;übertriebenem Umfang&amp;quot; und nehme ein &amp;quot;groteskes Aussehen&amp;quot; an. Gerade die Ungewissheit darüber, wer für die Sabotage verantwortlich sein könnte, verunsichere Europa.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Dem Thema der (inneren) Sicherheit widmet der SPIEGEL einen ganzen Themenschwerpunkt (&lt;a href=&quot;https://www.spiegel.de/panorama/justiz/steigende-gewaltkriminalitaet-in-deutschland-was-ist-los-in-diesem-land-a-06c294f9-7acf-4110-a271-c1b30309ef47&quot;&gt;&amp;quot;Steigende Gewaltkriminalität in Deutschland: Was ist los in diesem Land?&amp;quot;&lt;/a&gt;, 30.11.2024). Die Reportage sammelt Zahlen zur zunehmenden Gewaltkriminalität und zur Angst in der Bevölkerung vor Übergriffen. Auch Korrelationen mit dem Wahlverhalten der Deutschen kommen zur Sprache.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.zeit.de/kultur/2024-11/helikoptereltern-erziehung-kinder-kontrolle-ueberwachung&quot;&gt;&amp;quot;Nicht alle fliegen freiwillig&amp;quot;&lt;/a&gt; (Die ZEIT, 30.11.2024) nimmt ebenfalls ein Phänomen in den Blick, das mit Angst zu tun hat: Immer mehr Eltern statten ihre Kinder mit Trackern und Smartwatches aus, um deren Aufenthaltsort auch in Abwesenheit überwachen zu können. Statt sich nur über die Eltern zu beschweren, sollte man häufiger über Angst und Vertrauen diskutieren, findet der Autor.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Die Medienempfehlung führt diese Woche ins Deutsche Schauspielhaus in Hamburg. &lt;a href=&quot;https://taz.de/!6049320/&quot;&gt;&amp;quot;Von der Mutter eingesperrt&amp;quot; &lt;/a&gt;(taz, 04.12.2024) empfiehlt die Inszenierung von &amp;quot;Bernarda Albas Haus&amp;quot; (Alice Birch nach Federico García Lorca) in der Regie von Katie Mitchell. Im Zentrum der Tragödie stehen die Unterdrückung von Frauen und die allgegenwärtige Unsicherheit unter den Bedingungen häuslicher Gewalt.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Haben Sie ein angenehmes Wochenende!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Adrian Strothotte&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</content>
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      <id>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/ceus-pressespiegel-4-vom-08</id>
      <title type="html">CeUS Pressespiegel #4 vom 08.11.2024</title>
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      <published>2024-11-15T18:50:10+01:00</published>
      <updated>2024-11-15T18:50:10+01:00</updated>
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          <content type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/9f1bbdf2-dce9-4fc3-a3dd-e685d4e97501&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;Thumbnail_Presspiegel 4_klein.jpeg&quot; src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/9f1bbdf2-dce9-4fc3-a3dd-e685d4e97501&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;Herzlich willkommen zur vierten Ausgabe des CeUS Pressespiegels!&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
In diesem Format stelle ich alle zwei Wochen spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen. Diese Ausgabe erscheint krankheitsbedingt mit einer einwöchigen Verspätung.&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach den einschneidenden Ereignissen sowohl in der amerikanischen als auch in der deutschen Politik war ohnehin Durchatmen angesagt. Die Medien sind sich einig: Es kommen unsichere Zeiten auf uns zu.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&amp;quot;&lt;a href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/politik/ampel-aus-internationale-pressestimmen-zum-bruch-der-koalition-110095821.html&quot;&gt;Ampel-Aus: &amp;#39;Das Timing könnte nicht dramatischer sein&lt;/a&gt;&amp;#39;&amp;quot; (FAZ, 07.11.24) sammelt internationale Pressestimmen zur Entlassung Christian Lindners durch Bundeskanzler Olaf Scholz. Dabei überwiegen besorgte Stimmen, Europa schlittere in die Unsicherheit, stünde aber mindestens vor einem Paradigmenwechsel. Die deutsche Presse betont diese Unsicherheit ebenfalls, stellt aber auch eine gewisse Erleichterung über das Ende der Ampel fest: Neben &amp;quot;&lt;a href=&quot;https://www.zeit.de/politik/deutschland/2024-11/ende-ampelkoalition-olaf-scholz-christian-lindner-haushaltsstreit&quot;&gt;Sie weinen der Ampel keine Träne nach&amp;quot;&lt;/a&gt; (ZEIT, 07.11.24) betont besonders &amp;quot;&lt;a href=&quot;https://www.zeit.de/politik/deutschland/2024-11/bundestag-debatten-neuwahlen-wahlkampf-vertrauensfrage&quot;&gt;Ich will euch diskutieren sehen&amp;quot;&lt;/a&gt; (ZEIT, 08.11.2024) mögliche Chancen für die deutsche Demokratie.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Donald Trumps erneute Wahl zum amerikanischen Präsidenten schlägt mindestens ebenso große Wellen. &amp;quot;&lt;a href=&quot;https://www.faz.net/pro/weltwirtschaft/weltwissen/nach-dem-trump-sieg-die-zukunft-der-weltwirtschaft-110093840.html&quot;&gt;Die Zukunft der Weltwirtschaft&lt;/a&gt;&amp;quot; (FAZ, 08.11.2024) beschäftigt sich mit den möglichen Folgen der Wiederwahl für die wirtschaftliche Globalisierung, die nun vielleicht weniger denn je in der jüngeren Vergangenheit als gesichert gelten kann.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Einen möglichen Umgang mit Unsicherheit skizziert Rainer Hank in &amp;quot;&lt;a href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/hanks-welt/hanks-welt-der-zufall-ist-maechtiger-als-man-denkt-110084409.html&quot;&gt;Mit Unsicherheit leben&lt;/a&gt;&amp;quot; (FAZ, 03.11.24). Unsicherheit sei eine notwendige Konsequenz in einer Welt, die stark vom Zufall abhängt. Gerade die Unsicherheit mache viele Dinge erst spannend, ob Reisen oder Fußballspiele – Hank empfiehlt außerdem die Lektüre von David Spiegelhalters &amp;quot;The Art of Uncertainty&amp;quot; (2024). In seinem neuen Buch schreibt der britische Statistiker über einen datengeleiteten Umgang mit Unsicherheit.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Haben Sie ein schönes Wochenende!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Adrian Strothotte&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;</content>
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      <id>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/ceus-pressespiegel-3-vom-25</id>
      <title type="html">CeUS Pressespiegel #3 vom 25.10.2024</title>
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      <published>2024-10-25T14:00:00+02:00</published>
      <updated>2024-10-31T10:31:41+01:00</updated>
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          <content type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/0b38ce5d-9921-41c8-885e-2a444e54d9f5&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;Thumbnail_Presspiegel3_klein.jpeg&quot; src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/0b38ce5d-9921-41c8-885e-2a444e54d9f5&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;b&gt;Herzlich willkommen zur dritten Ausgabe des CeUS Pressespiegels!&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
In diesem Format stelle ich alle zwei Wochen spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen.&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Diese Ausgabe dreht sich um die kleinen und großen Unsicherheiten konkreter Personen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In der ersten Empfehlung dieser Woche geht es um Casper Jaginiak, der sich mitten in der Ausbildung zur Hebamme befindet. Von etwa 27.000 Hebammen in Deutschland sind 23 männlich. Jaginiak ist selbst kürzlich Vater geworden und spricht im Interview mit der TAZ (&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://taz.de/Mann-ueber-Berufswunsch-Geburtshelfer/!6041068/&quot;&gt;&amp;quot;Hebamme ist Hebamme&amp;quot;&lt;/a&gt;, 19.10.2024) über Wertschätzung für Eltern, aber auch darüber, welche Unsicherheiten mit seiner Berufswahl einhergehen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
In &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.zeit.de/arbeit/2024-10/freiberufler-schlagzeuglehrer-freiheit-gehalt-kontoauszug/seite-2&quot;&gt;&amp;quot;Ich lebe mit der Unsicherheit – und liebe es&amp;quot;&lt;/a&gt; (Die ZEIT, 20.10.2024) geht es ebenfalls um einen Beruf, nämlich den von Tim Anger. Der freiberufliche Schlagzeuglehrer aus Bonn sieht da, wo andere sich unsicher fühlen vor allem eine Menge Freiheit. Trotz (oder gerade wegen) guter Auftragslage arbeitet er nur 30 Stunden in der Woche und genießt seine Freizeit ebenso, wie jungen Menschen das Schlagzeugspielen beizubringen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wer seinen Geschlechtseintrag und Vornamen ändern lassen möchte, kann dies bald per erleichterter Selbstauskunft tun. Das neue Selbstbestimmungsgesetzt, das im April verabschiedet wurde, tritt am 1. November diesen Jahres vollständig in Kraft und erlaubt zum Beispiel dem 17-jährigen trans Mann Milo, den die SZ in &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.sueddeutsche.de/muenchen/ebersberg/poing-lgbtq-selbstbestimmungsgesetz-geschlechtseintrag-transgender-lux.W95LTDjVRzKFhizeVF9mKv?reduced=true&quot;&gt;&amp;quot;Ein Pass mit dem richtigen Namen&amp;quot;&lt;/a&gt; (23.10.2024) porträtiert, eine unkompliziertere Änderung der Einträge beim Standesamt. Eine Unsicherheit weniger.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Größer scheint die Unsicherheit hingegen in der Wirtschaft zu werden –  jedenfalls wenn man dem &amp;quot;Economic Policy Uncertainty Index&amp;quot; folgt. Johannes Pennekamp nimmt die hohen Werte für Deutschland in &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mehr-wirtschaft/deutsche-wirtschaft-die-verheerenden-folgen-der-unsicherheit-im-land-110046306.html&quot;&gt;&amp;quot;Das Gift der Unsicherheit&amp;quot;&lt;/a&gt; (FAZ, 22.10.2024) zum Anlass für einen lebhaften Ausbruch. Er konstatiert: &amp;quot;Das Gift der Unsicherheit ist in Deutschland längst in jede Pore der Volkswirtschaft gesickert.&amp;quot;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Wer sich von derart drastischen Diagnosen erholen möchte, kann dies z.B. mit den Chansons von Zaho de Sagazan tun. Die 24-jährige, französische Sängerin spricht im Interview mit der SZ (&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.sueddeutsche.de/kultur/zaho-de-sagazan-interview-lux.VEqDPWHLHfxDTeLswMXTts?reduced=true&quot;&gt;&amp;quot;Freundlichkeit wird unterschätzt&amp;quot;&lt;/a&gt;, 14.10.2024) darüber, wie sie Sicherheit am Klavier fand und was sie aus ihrer einjährigen Tätigkeit als Pflegekraft in die Karriere als Musikerin mitnimmt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Adrian Strothotte &amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</content>
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      <id>https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/ceus-pressespiegel-2-vom-11</id>
      <title type="html">CeUS Pressespiegel #2 vom 11.10.2024</title>
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      <published>2024-10-11T15:42:06+02:00</published>
      <updated>2024-10-11T15:42:07+02:00</updated>
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          <content type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/304b3204-39b6-4299-9257-a11e1e8340bc&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/304b3204-39b6-4299-9257-a11e1e8340bc&quot; alt=&quot;Thumbnail_Presspiegel_2_klein.jpeg&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;Herzlich willkommen zur zweiten Ausgabe des CeUS Pressespiegels!&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
In diesem Format stelle ich alle zwei Wochen spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;

Die heutige Sammlung beginnt mit einem beeindruckenden Zeugnis des notwendigerweise von Unsicherheiten begleiteten Sterbeprozesses der eigenen Eltern. Ipek Züberts &amp;quot;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://sz-magazin.sueddeutsche.de/leben-und-gesellschaft/tuerkei-pflege-heimat-94365?reduced=true&quot;&gt;Als meine kranke Mutter zum Sterben in die Türkei ging&lt;/a&gt;&amp;quot; (SZ, 08.10.24) erzählt nicht nur von Pflegeplänen, Palliativstationen und Abschieden, sondern wirft auch Licht auf das Dazwischen eines türkisch-deutschen Lebens.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;quot;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.zeit.de/zeit-fuer-unternehmer/2024/03/krise-unternehmen-wirtschaft-spedition-rechtsruck&quot;&gt;Krise für Unternehmen. Auf der Suche nach der Zuversicht&lt;/a&gt;&amp;quot; (Die ZEIT, 06.10.24) kombiniert das Porträt eines ostdeutschen Spediteurs mit Zahlen zur wirtschaftlichen Unsicherheit (World Uncertainty Index) und auch zum Gefühl der Unsicherheit bei Menschen in Deutschland im Allgemeinen. Nach Umfragen des Meinungsforschungsinstituts Civey steigt die Unsicherheit an: Jeder Dritte verspüre sie – 2020 war es nur in etwa jeder Vierte.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Diesen psychologischen Schwerpunkt der Auseinandersetzung mit Unsicherheit und ihren Folgen setzt aktuell auch der SPIEGEL. Er widmet mit &amp;quot;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.spiegel.de/psychologie/unsicherheit-tipps-fuer-den-umgang-mit-aengstlichen-gefuehlen-a-507bb038-da32-45c5-9830-6fa0630e1bce&quot;&gt;Unsicherheit: Tipps für den Umgang mit ängstlichen Gefühlen&lt;/a&gt;&amp;quot; (06.10.24) dem Thema einen Artikel, der die Akzeptanz von Unsicherheit und einen produktiven, externalisierenden Umgang mit ihr ins Zentrum rückt. Hilfreich könnten diese wissenschaftlich belegbaren Ansätze zum Beispiel für Männer sein, deren Ehefrauen beruflich erfolgreicher sind als sie: &amp;quot;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/beziehungsproblem-warum-es-maenner-deprimiert-wenn-die-partnerin-mehr-verdient-110023535.html&quot;&gt;Sie macht Karriere. Er hat das Problem&lt;/a&gt;&amp;quot; (FAZ, 06.10.24) nimmt die Verunsicherung in den Blick, die scheinbar für viele Männer mit dem &amp;quot;partner pay gap&amp;quot; einhergeht und die sich nicht zuletzt auch negativ auf die Situation der erfolgreichen Frauen auswirkt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; 
Darin, dass Unsicherheit durchaus eine Stärke sein kann, sind sich auch einige Artikel zum Karriere-Ende des Tennisprofis Rafael Nadal einig: Die ZEIT titelt beispielsweise &amp;quot;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.zeit.de/sport/2024-10/rafael-nadal-tennis-karriereende-athletik-kampfgeist&quot;&gt;Seine größte Stärke war seine Angst&lt;/a&gt;&amp;quot; (10.10.24). Nadal ist dafür bekannt, bei Matches nervöse Verhaltensmuster zu zeigen und mit dem eigenen Scheitern zu rechnen. Er gewann 22 Grand-Slam-Titel.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;

Die Medienempfehlung ist dieses Mal &amp;quot;The Greatest Night in Pop&amp;quot; (Netflix). Die Dokumentation zeichnet die Entstehung des USA for Africa Songs &amp;quot;We are the World&amp;quot; nach. FAZ-Autor Uwe Ebbinghaus schwärmt in &amp;quot;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/pop/pop-anthologie/interpretation-von-we-are-the-world-von-usa-for-africa-110012758.html&quot;&gt;Was für eine Nacht&lt;/a&gt;&amp;quot; (02.10.24) über das unwahrscheinliche Zustandekommen der legendären Aufnahmesession Anfang 1985 und bezweifelt, dass ein vergleichbares Projekt heute möglich wäre.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Haben Sie ein schönes Wochenende!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Adrian Strothotte&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;</content>
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      <title type="html">CeUS Pressespiegel #1 vom 27.09.2024</title>
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      <published>2024-09-27T18:29:07+02:00</published>
      <updated>2025-01-24T10:26:06+01:00</updated>
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          <content type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/4923f4c9-2994-4bbd-88cb-6fca538a40b6&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/mediaresource/4923f4c9-2994-4bbd-88cb-6fca538a40b6&quot; alt=&quot;Thumbnail_Presspiegel_1.jpg&quot; style=&quot;width:100%;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;span style=&quot;font-size:18px;&quot;&gt;&lt;b&gt;Herzlich Willkommen zur ersten Ausgabe des CeUS Pressespiegels!&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In diesem neuen Format stelle ich alle zwei Wochen spannende Artikel aus dem deutschsprachigen Journalismus rund um Unsicherheit, Ungewissheit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zusammen und kommentiere sie. Das Ziel des interdisziplinären Centers for Uncertainty Studies (CeUS) ist es, die Forschung zu Ungewissheiten und Unsicherheiten auf eine breitere Basis zu stellen. In diesem Sinne verfahre ich auch bei meiner Textauswahl: In welchen Situationen verbirgt sich Unsicherheit, wie gehen verschiedene Menschen mit ihr um und welche Folgen hat das für Gesellschaft? Die vorgestellten und empfohlenen Artikel geben Denkanstöße, bringen neue Fragen in die Diskussion und erweitern die Perspektive – außerdem kommt jeder Pressespiegel mit einer Medienempfehlung. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Den Anfang macht &lt;b&gt;&amp;quot;&lt;a href=&quot;https://www.spiegel.de/geschichte/so-stellen-sich-junge-menschen-das-leben-im-jahr-2070-vor-gute-zukunft-schlechte-zukunft-a-c28fca55-bdb0-49b6-b7c1-4b304530b3f2&quot;&gt;So stellen sich junge Menschen das Leben im Jahr 2070 vor. Gute Zukunft, schlechte Zukunft?&lt;/a&gt;&amp;quot;&lt;/b&gt; (SPIEGEL, 19.09.2024). In dem Artikel entwerfen fünf junge Menschen Zukunftsszenarien. Neben düsteren Aussichten für das Klima und der wachsenden Bedeutung von Technologien wie KI und Robotik steht auch immer wieder der Umgang mit der heutigen, weltpolitischen Lage im Vordergrund – eine für viele unsicherheitsbehaftete Angelegenheit. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am Thema künstliche Intelligenz kommt man aktuell ohnehin nicht vorbei – die Autor:innen von &amp;quot;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/kuenstliche-intelligenz/was-ki-im-krankenhaus-leisten-kann-19987617.html&quot;&gt;Was KI im Krankenhaus leisten kann&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&amp;quot; (FAZ, 18.09.24) kritisieren den aktuellen Stand der Digitalisierung in deutschen Kliniken und weisen auf die Potentiale von KI zur Bekämpfung von Ängsten und Unsicherheiten in der Behandlung und dem Gesundheitssystem im Allgemeinen hin. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Den engen Zusammenhang von Unsicherheit und Liebe hingegen erkunden zwei Artikel der ZEIT: &amp;quot;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://www.zeit.de/geld/2024-09/geld-dating-partnersuche-angst-altersarmut&quot;&gt;Ist Liebe doch käuflich?&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&amp;quot; (17.09.2024) beleuchtet, welche Rolle Geld im Dating junger Menschen spielt und &amp;quot;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://www.zeit.de/geld/2024-09/betrug-tinder-dating-app-schwindel&quot;&gt;Sie wollten einen Partner, jetzt sind sie pleite&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&amp;quot; (26.09.24) thematisiert die Taten eines Tinder-Betrügers, der hunderttausende Euro von wohlhabenden Single-Frauen veruntreut hat. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;quot;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/die-neue-wzb-praesidentin-nicola-fuchs-schuendeln-im-gespraech-19988736.html&quot;&gt;Ich bin politisch nicht festgelegt&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&amp;quot; (FAZ, 18.09.24) ist ein Interview mit der neuen Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB), Nicola Fuchs-Schündeln. Sie führt unter anderem aus, wie unterschiedlich Bürger:innen in Ost- und Westdeutschland mit aktueller Unsicherheit durch Kriege, Klimawandel und Inflation umgehen und wie eine weitere Unsicherheit, nämlich die finanzielle, die Situation beeinflusst. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die FAZ feiert mit &amp;quot;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/jazz-liebe-revolution-zum-hundertsten-geburtstag-des-tschechischen-autors-josef-kvoreck-19997777.html&quot;&gt;Jazz, Liebe, Revolution&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&amp;quot; (21.09.24) außerdem den 100. Geburtstag des Schriftstellers Josef Škvorecký. Sein 1958 erschienener und in Tschechien lange verbotener Debütroman &amp;quot;Feiglinge&amp;quot; erzählt von wenigen Tagen im Mai 1945 und fängt, wenn man dem FAZ-Autor Jaroslav Rudiš traut, in besonderem Maße die damals herrschende Atmosphäre von Unsicherheit und Umbruch ein. Sicher einen Leseversuch wert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Haben Sie ein schönes Wochenende!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Adrian Strothotte&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;</content>
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